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Forum / Astrologie & Esoterik

Angst vor Nähe

Letzte Nachricht: 16. März 2009 um 10:00
J
janne_12492838
11.03.09 um 12:39

Hallo,

da die Threadstellerin ja nicht mehr hier zu sein scheint, es aber genügend andere hier im Forum gab die sich geoutet haben, stelle ich mal allgemein die Frage an alle Betroffenen, die Angst vor Nähe haben, aber auch an Alle, die Beziehungsängste haben.

Was erwartet ihr von dem Menschen, in den ihr euch verliebt habt, wirklich verliebt habt, aber aus o.g. Ängsten ebend keine `normale`Beziehung führen könnt?

Wie soll derjenige mit euch umgehen? Euch immer und immer wieder beweisen, das er euch wirklich liebt? Immer wieder auf euch zugehen? Oder wünscht ihr euch insgeheim, das er euch fallen läßt, damit ihr selber die Chance habt zu erkennen, das ihr was tun müßt?

LG

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U
unice_12558934
11.03.09 um 12:55

Manchmal
ist fallen lassen das Beste was Du tun kannst. Meist merken, die Menschen erst dann, wie wichtig ihm der andere ist.

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J
janne_12492838
11.03.09 um 15:10

Danke...
...das du dir die Zeit genommen hast. Aber ich brauche wirklich Antworten von Betroffenen oder zumindest von denen, die Erfahrung damit haben.

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A
amin_12240166
11.03.09 um 15:16

Dazu fallen mir Schopenhauers Stachelschweine ein.
Dieses Nähe-Distanz_problem tritt in jeder Partnerschaft auf. Das richtige Maß zu finden ist nicht einfach.

Schopenhauers Stachelschweine lösten ihr Problem wie folgt.

Die Stachelschweine hatten es kalt, also rückten sie ganz eng zusammen um sich zu wärmen. Nun pickten die Stacheln, was sie nicht gut fanden. Also suchten sie gemeinsam den Punkt, an dem sie die größtmögliche Wärme hatten und ihre Stachel gerade einen Millimeter von Nachbarn entfernt waren.
Diese Distanz nannten sie dann Anstand und gute Sitten.

In jeder funktionierenden Partnerschaft sollte dieser Punkt gefunden werden sonst gehts schief.


Es grüsst
DerHexer

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M
ming_12756108
11.03.09 um 15:21
In Antwort auf amin_12240166

Dazu fallen mir Schopenhauers Stachelschweine ein.
Dieses Nähe-Distanz_problem tritt in jeder Partnerschaft auf. Das richtige Maß zu finden ist nicht einfach.

Schopenhauers Stachelschweine lösten ihr Problem wie folgt.

Die Stachelschweine hatten es kalt, also rückten sie ganz eng zusammen um sich zu wärmen. Nun pickten die Stacheln, was sie nicht gut fanden. Also suchten sie gemeinsam den Punkt, an dem sie die größtmögliche Wärme hatten und ihre Stachel gerade einen Millimeter von Nachbarn entfernt waren.
Diese Distanz nannten sie dann Anstand und gute Sitten.

In jeder funktionierenden Partnerschaft sollte dieser Punkt gefunden werden sonst gehts schief.


Es grüsst
DerHexer

Angst vor Nähe
hat doch nichts mit Partnerschaft zu tun. Angst vor Nähe (der Gefühle, Emotionen) kann man immer haben, jedem gegenüber. Man lässt gar niemanden ran. Gefühlsmässig ran. Das kann sogar sein eigenes Haustier sein, das man nicht an sich ranlässt. Aus Angst, wenn man es mal verliert, dass man dann unendlich traurig ist. Das kann die beste Freundin sein, zu der man immer Abstand hat (gefühlsmässigen Abstand)
Menschen, die Angst vor Nähe haben, haben meist auch keine Partnerschaft. Keine lange, keine erfüllende.

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J
janne_12492838
12.03.09 um 7:59

Guten Morgen!
Vorab erstmal vielen Dank für die Antworten.

Ich habe mir beide Threads `Angst vor Nähe` komplett durchgelesen und doch komme ich nicht weiter.

Fallen lassen: Da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Ich meinte, mal nicht den ersten Schritt machen, eigenen Rückzug, ändern des eigenen Verhaltens, das der Betroffene aufwacht, merkt, was er verlieren könnte.

Ich möchte meinen Schatz so gerne `wachrütteln`. Wir lieben uns, und doch kommen wir so wie es bisher verlaufen ist nicht weiter. Daher meine Frage, zu meinem eigenen Verhalten. Bisher habe ich ihm immer wieder die Möglichkeit gegeben, einfach wieder auf mich zuzukommen. Auch habe ich bisher kaum über meinen eigenen Schmerz durch diese Situation mit ihm geredet, weil ich ihn nicht zusätzlich belasten wollte. Und teilweise habe ich den ersten Schritt gemacht und bin wieder auf ihn zugegangen. Aber ist das nicht zu einfach für ihn? Warum sollte er was ändern, wenn er merkt, das ich ja doch immer wieder present bin, wenn er es möchte?



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J
janne_12492838
12.03.09 um 14:33

Ja...
möchte ich!!!

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

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J
janne_12492838
12.03.09 um 15:57

Vielen ...
... lieben Dank für deine ausführliche Antwort.

Ja, du hast recht. Ich weiß nicht, ob es wirklich Angst vor Nähe oder eine andere Angst ist.

Aber eine Antwort ist noch offen geblieben. Die Partner, die du in der Zeit hattest, haben sie dich aufgegeben oder du sie?

du denkst sicherlich gerade, das ich mich in etwas Unveränderliches verrenne, aber antworten suche ich dennoch.

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A
aliyah_12307458
14.03.09 um 15:23

Wer Angst vor Nähe hat,
hat Angst vor sich selbst.
Vor Lieben und Geliebtwerden, vor Berührungen, Zärtlichkeiten, Lob usw.

Er ist in einer Art Gefängnis und erlebt "Selbstbestrafung" - das alles hat Ursachen, die sich erkennen, annehmen, durchfühlen, und bearbeiten lassen.

Es muss NICHT von Dauer sein, wenn der Betroffene bewusst wählt: ICH WILL DAS VERÄNDERN.

Ich wünsch Dir die Kraft, den Mut und das Vertrauen in Dich, daran zu gehen und zu "heilen".

LG
DiVINE

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A
aliyah_12307458
14.03.09 um 22:47

@Imamiahsschuetzling
woher weißt DU das?
Bist Du davon betroffen?
Hast Du in sie hineingefühlt, aus ihren Worten ihre Ängste aufgenommen?

Deine Bewertungen und Katalogisierungen helfen tatsächlich niemandem, aber das ist wohl auch gar nicht gewollt, oder?

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A
aliyah_12307458
15.03.09 um 13:50

Tja
schön zu erfahren, dass Du all das mit Ja beantwortet.

Ich hingegen erkannte diese Energie, wie sich zeigt, hat sie mit mir, der Beraterin bereits ebenfalls 2 x gesprochen.

Und nun?

Auf Deine wirklich unangemessenen Beschreibungen meiner Kenntnisse und Fähigkeiten reagiere ich nicht - es gibt Gründe IN DIR, Du scheinst es zu brauchen, so mit Menschen umzugehen.

Da ich von Dir allerdings keinen Auftrag habe/hatte, mich mit Dir zu beschäftigen, be-lasse ich Dich in Deinem "Drama" (Fachsprache Psychologie) und wünsch Dir noch nen schönen Sonntag.

Niemand kann "ihr" helfen, nur sie selbst sich - mag sein, auch mit Hilfe von Tipps und "Hilfsmitteln", abnehmen allerdings, kann ihr das niemand!

Aber vielleicht braucht Dein Helfersyndrom genau das?

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D
dina_12492130
16.03.09 um 10:00

Also
ich fand die Beiträge von imamihasschuetzling schon sehr interessant. Was der Einzelne daraus macht ist seine Sache, aber die Darstellung von jemanden, der selbst betroffen ist, ist schon aufschlußreicher als wenn es nur Theorie wäre.

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