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Forum / Astrologie & Esoterik

Bindungssucht - wenn Liebe krank macht ...

Letzte Nachricht: 17. Juni 2010 um 12:06
E
egzona_12911634
29.05.10 um 11:23

Körper und Seele leiden, aber man kann trotzdem nicht loslassen? Emotionale Abhängigkeit ist weit verbreitet - und noch immer ein Tabuthema.

Emotionale Abhängigkeit kann ein enormes (selbst-)zerstörerisches Potenzial entwickeln. Dennoch wird die Beziehungs- oder Bindungssucht bis heute häufig eher stiefmütterlich behandelt oder in Zusammenhang mit Co-Abhängigkeit betrachtet.

Was ist Bindungssucht?
Bindungssucht bezeichnet das übergroße, suchtartige Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Aus Angst vor dem Alleinsein werden Beziehungen um jeden Preis aufrecht erhalten. Beziehungssüchtige fühlen sich abhängig von ihrem Partner, der sich häufig von den starken Bindungswünschen eingeengt fühlt und diese instinktiv abwehrt. Obwohl Männer wie Frauen gleichermaßen betroffen sind, ist es für Männer meist schwieriger, sich zu einer Beziehungsabhängigkeit zu bekennen.

Mögliche Anzeichen von Beziehungssucht

Besessenheit:
Die Beziehung und das Nachdenken darüber beherrschen das ganze Denken und den gesamten Tagesablauf. Das Gefühl, dass die Beziehung einen im Griff hat, ist lähmend.

Kontrollbedürfnis:
Bindungssüchtige leben häufig in der Illusion, man müsse eine Beziehung nur genug wollen, hartnäckig genug sein, sich nur genug anstrengen, dann funktioniere sie auch.

Selbstaufgabe:
Der Betroffene passt sich an, verändert seinen Kleidungsstil, sein Äußeres oder bestimmte Verhaltensweisen, nur um dem Partner zu gefallen.

Hörigkeit:
Der Bindungssüchtige gibt seine persönlichen Wünsche und Freiheiten auf, um sich ganz auf den anderen einzustellen. Er ist bereit, seine eigenen Bedürfnisse jederzeit zurückzustellen, wenn es nur der Beziehung zugute kommt.

Den Eigenwert über den anderen definieren:
Das Selbstbewusstsein speist sich zunehmend aus der Fixierung auf den Partner.
Idealisierung des Partners: Während der eigene Selbstwert immer mehr abnimmt, wird der Partner immer mehr zum Idealbild stilisiert. Unschöne Seiten werden einfach ignoriert. Selbst dann noch, wenn der Partner sich demütigend oder gar gewalttätig verhält, sucht der Bindungssüchtige den Fehler bei sich selbst.

Opferbereitschaft:
Das Verhalten des Betroffenen wird zunehmend destruktiv und auto-aggressiv. Er wehrt sich nicht, lässt Demütigungen über sich ergehen und belügt sich selbst mit der Überzeugung: Wer nicht leidet, der liebt auch nicht richtig. Bindungssüchtige suchen sich instinktiv häufig bindungsängstliche Partner, was eine gelingende Beziehung nicht nur doppelt unmöglich macht , sondern den Leidensdruck des Bindungssüchtigen noch erheblich erhöht.

Zunehmende Isolation:
Die Kontakte zur Außenwelt verlieren sich mehr und mehr. Der Bindungssüchtige zieht sich von Freunden und Familie zurück, die ihn scheinbar nicht verstehen oder vielleicht sogar vor der Beziehung warnen. Außerdem möchte er so viel Zeit wie möglich mit dem Partner verbringen und plant deshalb selbst lieber nichts, um im Zweifelsfall immer verfügbar zu sein.

Unruhe, wenn der Partner nicht da ist:
Wo ist er wirklich? Sagt er auch die Wahrheit? Mit Nachspionieren und Herumschnüffeln versucht sich der Betroffene Erleichterung zu verschaffen.

Krankhafte Eifersucht:
Nicht nur werden alle Menschen, die sich in die Nähe der geliebten Person wagen vom Bindungssüchtigen misstrauisch beäugt. Häufig sind sie auch auf Freunde eifersüchtig, die ihnen die Zeit mit dem Partner stehlen ebenso wie auf sämtliche vergangenen Beziehungen, die der Partner hatte.

Panik vor dem Alleinsein:
Das Gefühl, keine Wahl zu haben, belastet den Bindungssüchtigen. Er hält lieber an der bröckelnden Beziehung fest als der Alternative ins Auge zu sehen: eine Trennungskrise meistern zu müssen und alleine zu sein. Getrieben von den Mechanismen seiner Abhängigkeit verliert er sich immer mehr in der destruktiven Spirale, so dass ihm schließlich die Kraft fehlt, sich aus der krankmachenden Beziehung zu lösen.

Mögliche Ursachen der Beziehungssucht

Schwieriger Ablösungsprozess von der Herkunftsfamilie: Die Angst, alleine nicht zurechtzukommen.

Eltern, die wegen der Kinder zusammenbleiben, fördern bei ihren eigenen Kindern möglicherweise die Vorstellung, dass zum Überleben das Paar-Sein gehört.

Geringer Selbstwert: das Gefühl, dass es an einer eigenen Identität mangelt, lässt den Betroffenen die eigene Vervollkommnung in der Beziehung suchen.

Medien prägen ein Bild von Beziehungen, in denen alles gemeinsam erlebt und gemeistert wird. Die romantische Idealisierung der symbiotischen Liebe, die Paare auf ewig miteinander verbindet, nährt realitätsferne Vorstellungen von Partnerschaft.

Paar-Sein ist normal, selbst in einer Gesellschaft, in der der Single-Anteil stetig steigt, empfinden es viele Alleinstehende noch immer als Makel, keinen Partner zu haben und bleiben daher lieber in unglücklichen Beziehungen stecken als alleine zu sein.

Was kann der Bindungssüchtige tun?

Sein destruktives Beziehungsmuster erkennen und anerkennen.

Rückbesinnung auf sich selbst: wer bin ich? Was kann ich?

Was sind meine Ziele im Leben?

Eigene Hobbys pflegen und sich einen eigenen Freundeskreis aufbauen.

Alleinsein aushalten

Den Austausch mit Gleichgesinnten in Selbsthilfegruppen suchen.

Sich professioneller Hilfe anvertrauen, um die eigenen Verhaltensmuster zu durchschauen und langfristig zu ändern.

Weiterführende Literatur:
Anne Wilson Schaef: Die Flucht vor der Nähe, München 2006
Jordan & Margaret Paul: Muss ich mich aufgeben, um von dir geliebt zu werden, München 2000
Der Klassiker von Robin Norwood: Wenn Frauen zu sehr lieben

ich wünsche ein schönes wochenende
marikka

Mehr lesen

A
an0N_1266536199z
29.05.10 um 20:26

Weitere Literatur: Wenn Frauen zu sehr lieben...
Die heimmliche Sucht gebraucht zu werden.

Robin Norwood in Deutsch von Sabine Hedinger rororo

Ein ganz tolles Buch.

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E
egzona_12911634
30.05.10 um 12:46

Mahlzeit
ich denke der text
beinhaltet ALLES was zum thema PRF/PZF noch zu sagen ist

diese (angeblichen) zusammenführungs-rituale
sind nichts weiter
als eine verdrängung der EIGENEN probleme
= somit eine leidensverlängerung

manch einer GLAUBT durch ein solches ritual seinen
angeblich so geliebtenEX-partner zurück zu bekommen

die wahrheit ist aber eine andere....

einen menschen der gehen WILL,
kann und sollte man nicht aufhalten

vg marikka

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E
egzona_12911634
30.05.10 um 12:52

Situation bestätigt oder gerechtfertigt zu bekommen.
hey justi
es war eher dazu gedacht
das die leute die nach magie suchen
erstmal schauen (für sich)
was eigentlich WIRKLICH schief läuft

warum ist die beziehung kaputt!?!?!
dafür gibt es immer logische erklärungen

lg marikka

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E
egzona_12911634
30.05.10 um 13:17

Hallo dacklinchen
sie sind mutig genug sich einer wildfremden person anzuvertrauen, vergessen oder wissen nicht

das genau diese personen, die es betreiben
selber viel grösser probleme haben
als man selber je haben könnte

weil warum
beschäftigt man sich sonst, mit solchen themen

die sogenannten magier haben mein volles mitgefühl
nur helfen kann man diesen nicht
da gehören offizielle profis ran

liebe grüsse an euch
marikka

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A
an0N_1275420799z
30.05.10 um 13:22

Ist ja grad der punkt...
angst (gegenteil von mut) ist die größte waffe, das größte druckmittel, was das ego in der hand hat um seinen "willen" durchzusetzen und den menschen, sein bewusstsein, sein tun, zu "regieren"..
angst (verlustangst z.b.) ist auch der hauptauslöser für sucht.. ganz gleich, um welche sucht es sich handelt..
bringt man den mut auf, dieser angst auf den grund zu gehen und die ursachen zu bekämpfen, löst sich auch das suchtverhalten auf..
das ego hat keine "macht" mehr und wird ebenfalls überwunden..
die angst wird wiederum auch nicht mehr "gebraucht" um das ego zu stärken..

der mensch geht somit ins vertrauen und spürt seine innere wahrheit.. kann seinem eigenen weg folgen, ohne abhängigkeiten..

zora

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an0N_1275420799z
30.05.10 um 13:29
In Antwort auf egzona_12911634

Hallo dacklinchen
sie sind mutig genug sich einer wildfremden person anzuvertrauen, vergessen oder wissen nicht

das genau diese personen, die es betreiben
selber viel grösser probleme haben
als man selber je haben könnte

weil warum
beschäftigt man sich sonst, mit solchen themen

die sogenannten magier haben mein volles mitgefühl
nur helfen kann man diesen nicht
da gehören offizielle profis ran

liebe grüsse an euch
marikka

Das ist aber ein muster...
sucht (wie der name schon sagt) sucht.. im aussen..
der mensch glaubt fälschlicherweise im aussen zu finden.. sieht seine sucht im aussen gestillt...
ausser bei der selbstsucht, wobei die ja auch von bestärkung im aussen genährt wird.. also gleiches prinzip..
es gehört natürlich auch viel mut dazu, eine sucht aufrecht zu erhalten..
ein junkie riskiert bei der erhaltung seiner sucht, sein leben..
wie jeder andere süchtige auch..
sein ego meint, daß er nur glücklich ist, wenn er sein sucht auslösendes mittel sein eigen nennen kann..
das kann auch ein "partner" sein..
jeder wirklich stark abhängige riskiert alles, verkauft wenn es sein muß sich selbst, nur um seine sucht zu bedienen..
die angst vor dem verlust der sucht (ego) ist eben großer, als die angst vor dem, was mit dem selbst (überwundenes ego) passieren könnte..

zora

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A
an0N_1275420799z
30.05.10 um 13:35


grmlgrmlgrml...

zora

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E
egzona_12911634
30.05.10 um 13:41
In Antwort auf an0N_1275420799z


grmlgrmlgrml...

zora

Mach dir nichts zora
schaffen wir auch irgendwann

und hut ab vorm dackelchen

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an0N_1275420799z
30.05.10 um 13:44
In Antwort auf egzona_12911634

Mach dir nichts zora
schaffen wir auch irgendwann

und hut ab vorm dackelchen

Jo..
bin schwer dran am arbeiten..

noch hat schweinehund "alter ego" die oberhand..

zora

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E
egzona_12911634
30.05.10 um 13:49
In Antwort auf an0N_1275420799z

Das ist aber ein muster...
sucht (wie der name schon sagt) sucht.. im aussen..
der mensch glaubt fälschlicherweise im aussen zu finden.. sieht seine sucht im aussen gestillt...
ausser bei der selbstsucht, wobei die ja auch von bestärkung im aussen genährt wird.. also gleiches prinzip..
es gehört natürlich auch viel mut dazu, eine sucht aufrecht zu erhalten..
ein junkie riskiert bei der erhaltung seiner sucht, sein leben..
wie jeder andere süchtige auch..
sein ego meint, daß er nur glücklich ist, wenn er sein sucht auslösendes mittel sein eigen nennen kann..
das kann auch ein "partner" sein..
jeder wirklich stark abhängige riskiert alles, verkauft wenn es sein muß sich selbst, nur um seine sucht zu bedienen..
die angst vor dem verlust der sucht (ego) ist eben großer, als die angst vor dem, was mit dem selbst (überwundenes ego) passieren könnte..

zora

ANGST! angst ist ein...
schlechter ratgeber und begleiter...

der mensch ist zu so vielen dingen fähig...
da wäre es ratsam
die angst gegen etwas positives auszutauschen..

angst lähmt...
und wer möchte lahm durchs leben gehen

ich habe auch nach vielen höhen und tiefen
nicht meine alte,
sondern eine viel bessere form gefunden

und die läuft wie verrückt, fast unheimlich
was mich persönlich in meinem glauben bestärkt
auf dem richtigen weg zu sein...

dafür war es ein langer weg
des lernens, erkennen und forschen

ich war mir nie näher als heute
und alles OHNE magie

lg marikka

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an0N_1275420799z
30.05.10 um 14:02
In Antwort auf egzona_12911634

ANGST! angst ist ein...
schlechter ratgeber und begleiter...

der mensch ist zu so vielen dingen fähig...
da wäre es ratsam
die angst gegen etwas positives auszutauschen..

angst lähmt...
und wer möchte lahm durchs leben gehen

ich habe auch nach vielen höhen und tiefen
nicht meine alte,
sondern eine viel bessere form gefunden

und die läuft wie verrückt, fast unheimlich
was mich persönlich in meinem glauben bestärkt
auf dem richtigen weg zu sein...

dafür war es ein langer weg
des lernens, erkennen und forschen

ich war mir nie näher als heute
und alles OHNE magie

lg marikka

Angst an sich...
ist eigentlich eine (gesunde angst) chemische reaktion des gehirns, die uns signalisiert, daß gefahr lauert..
sie mobilisiert sämtliche kraftreserven um aus der gefahrensituation zu entkommen..
angst bewirkt, daß wir nicht erst lang nachdenken, zumindest nicht bewusst, sondern einfach instinktiv handeln..
gesunde angst ist insofern ein guter ratgeber und helfer..

deshalb ist das ja auch so eine "mächtige waffe", die das ego gegen das selbst einsetzt..

zora

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egzona_12911634
30.05.10 um 14:20
In Antwort auf an0N_1275420799z

Angst an sich...
ist eigentlich eine (gesunde angst) chemische reaktion des gehirns, die uns signalisiert, daß gefahr lauert..
sie mobilisiert sämtliche kraftreserven um aus der gefahrensituation zu entkommen..
angst bewirkt, daß wir nicht erst lang nachdenken, zumindest nicht bewusst, sondern einfach instinktiv handeln..
gesunde angst ist insofern ein guter ratgeber und helfer..

deshalb ist das ja auch so eine "mächtige waffe", die das ego gegen das selbst einsetzt..

zora

Gesunde angst ist ok
ich meine die angst die sich aufbaut
und die personen immer kleiner werden lässt

niemand muss sich kleiner machen als er in wirklichkeit ist

solche ängste können dazu führen
das wirkliche leben zu verpassen

ich finde kein schöner gedanke
das leben hat soooovvviiieeelll zu bieten...

das ist unhängig von einem partner

lg marikka

ps: germany 12 points winner

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A
an0N_1275420799z
30.05.10 um 14:26

Jaja..
diese militanten nichtraucher kennen wir doch..
immer hübsch salz in die wunde streuen..

zora

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E
egzona_12911634
30.05.10 um 14:32

Tzzz....
wer den schaden hat, braucht für spott nicht zu sorgen

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A
an0N_1275420799z
30.05.10 um 14:35

Okay... na gut..
bist n oller kampfdackel..

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A
an0N_1275420799z
30.05.10 um 14:41

Also gut...
unbeschreiblich, gibts keine worte für, unfassbar phänomenal, überdurchschnittlich, wunderbar, sensationell, die schönste, klügste, beste, ausserordendlichst bemerkenswert, obermegahammergeil, undundund..

zora

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E
egzona_12911634
30.05.10 um 14:49

Ok
leichtsinnig und dabei dann furchtlos...

muss man nicht wirklich verstehen

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E
egzona_12911634
01.06.10 um 11:23

Und sind sich sicher
dass die anderen ein problem haben, nur sie selber nicht

AC, so sieht es aus

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I
isobel_12720857
01.06.10 um 14:39

War jemand mal bindungssüchtig und wurde
dann vom andern verlassen, ist es oft so, dass er dann ewig allein bleibt, nur, um NIE NIE NIE mehr diesen Schmerz erleiden zu müssen. Die Angst, bei einer neuen (krankmachenden Liebe) wieder alleingelassen zu werden, läässt einen ev, nie mehr eine BIndung eingehen.
So hab ich das erlebt.

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E
egzona_12911634
17.06.10 um 12:06

EXTRA für die MÖCHTEGERNMAGIER
BITTE LESEN
für hoffnungslose fälle

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