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Das Leid des Seelenpartners

4. April 2015 um 23:28 Letzte Antwort: 9. April 2015 um 14:09

Hallo zusammen,
ich hoffe hier auf einige Gleichgesinnte zu treffen, denn ich weiß nicht mehr weiter...
Meine Storry ist lang aber vllt interessiert sie ja doch den ein oder anderen:
Ich bin 30, noch verheiratet und habe einen wundervollen 9-jährigen Sohn . Mein Nochehemann (A.) und ich kennen uns seit der Schulzeit und waren unzertrennlich. So lange, bis wir uns ein Haus kauften und ich durch die erhöhten Ausgaben unbedingt ein Nebenjob anfangen wollte... Dies tat ich auch und war 2 Jahre lang eine externe Mitarbeiterin einer Firma. Wie es das Schicksal so wollte, wollte mich mein damaliger Chef unbedingt als seine Assistentin zur internen Mitarbeiterin machen. Das Vorstellungsgespräch fand mit ihm und dem Geschäftsführer (M) statt. Diese Anziehung zwischen M und mir war von diesem Tag an unbeschreiblich. Ich bin in seine Augen regelrecht versunken, wusste was er sagen würde und eigentlich fragte er mich nur über mein Privatleben aus. Ich erzählte ihm alles ohne mit der Wimper zu zucken. Er war mir einfach so vertraut. Den anderen Chef hatten wir iwie völlig vergessen. Mich irritierte das ganze und ich überlegte ständig was hier nicht stimmt. M ist zwar attraktiv aber verliebt bin ich nicht...es ist was anderes.
Nun ja, natürlich wurde ich eingestellt und stellte sehr schnell fest das M schwul ist und mit meinem Lieblingskollen (S) zusammen ist. Eigentlich hatte ich mit M nicht viel zu tun aber ich konnte exakt spüren wann er ins Büro kam und vor allem, welche Laune er hatte. Er suchte auch ständig meine Nähe, machte viele Späße und lobte mich in den höchsten Tönen. Wenn ich nicht im Büro war, war er schlecht drauf. Neid kam bei den Kollegen auf aber die meisten lernten damit umzugehen, weil zwischen S und mir auch eine schöne kollegiale Freundschaft entstand. S spürte diese Anziehung zwischen mir und M, akzeptierte es aber und freute sich sogar. Er war derjenige der es oft ansprach und wenn er M ärgern wollte, entführte er mich einfach zum Eisessen oder shoppen fürs Büro. Das machte M wahnsinnig. Die ganze Zeit über verstand ich jedoch nicht was mit mir los ist. Ich sehnte mich nach M immer wenn ich ihn nicht sah,manchmal war schon alleine der Feierabend eine Qual obwohl ich wusste das wir uns am nächsten Tag sehen. Aber gleichzeitig wuchs meine kollegiale Liebe zu seinem Partner (S). Ich fragte mich wie das sein kann. Wenn ich ihn in verliebt bin, kann ich doch nicht auch seinen Partner so sehr mögen. Ich müsste generell eifersüchtig sein, da andere Kolleginen usw immer wieder von M schwärmten oder sich an ihn ranmachten. Aber so war es nicht. Es war also was anderes...unbeschreiblich tiefe Liebe Ich fragte mich wie sowasd möglich sein kann aber akzeptierte es einfach iwann. Unsere Beziehung wuchs mit den Wochen. Er nahm mich mit zu Firmenessen, organisierte Treffen mit allen Kollegen für den Feierabend und freute sich je weniger mitgehen konnten. So kam es das wir (immer in Begleitung mit S) sehr oft Abends noch ausgingen. Wir lernten uns immer besser kennen und mussten lachen das wir beide die selben Getränke bestellten und die selben Speisen mögen. Selbst die selbe Art Kaffee trinken wir (Milchkaffe ohne Zucker) )
Wenn M ein Wein oder sowas bestellte, hielt er mir sein Glas hin zum probieren oder klaute sich essen von meinem Teller. Wir sprachen oft zur selben Zeit das gleiche aus. S fand uns manchmal unheimlich. Und wir genießten es einfach nur. Jedenfalls merkte ich, das ich mich nur bei ihm vollständig fühlte und da er schwul ist, ich es auch bedenkenlos genießen durfte.
Dann wurde S plötzlich schwer krank. Alle im Büro versuchten normal weiter zu arbeiten aber machten sich Sorgen da wir nicht gesagt bekamen was los ist. Nichtmal ich erfuhr es. Ich spürte lediglich die Sorgen und Traurigkeit von M. Er suchte auch stetig meine Nähe im Büro und ich versuchte ihm Kraft zu geben. Wir sprachen kaum was außer berufliches aber alleine nur unser Beisammensein langte ihm aus, um etwas lebensfroher zu wirken.
Es kam der Tag unserer Weihnachtsfeier mit allen Kollegen und allen Abteilungen (knapp 300 Leute). Ich war zu diesem Zeitpunkt erst 10 Monate interne Mitarbeiterin und kannte die meisten Leute nur vom telefonieren außer meine Niederlassung. S war zu diesem Zeitpunkt in einer Spezialklinik. Da er uns fehlte, schalteten wir ihn per Facetime dazu )) Als M seine Rede beendete, sagte er noch das er zwei Sachen noch verkünden möchte. Und plötzlich ratterte er meinen Lebenslauf (ohne Namen zu erwähnen) runter, machte eine kurze Pause und beförderte mich mit einer kleinen Rede. Während dieser Rede versagte seine Stimme... Ich war völlig perplex! Konnte nichts dazu sasgen und starrte ihn nur an. Die einen klatschten und freuten sich, die anderen warfen mir giftige Blicke zu. Später erfuhr ich das er sowas in seinen 10 Jahren noch als GF noch nie gemacht hat und das man ihn noch nie so emotional erlebt hat.
Einen Monat später starb S an seiner Krankheit. M erschien nicht mehr zur Arbeit. Mir zerriss es das Herz. Die Beerdigung war eine Woche später. Erst dort sah ich ihn wieder. Ich traute mich nicht ihn anzusprechen, die Qualeen die ich (wohl eher er) spürte, waren zu groß. Bei der Beisetzung ist er am Grab zusammengebrochen mit einem höllischen Schrei und ich im selben Moment (ohne ihn gesehen zu haben) ebenfalls. Meine Kollegin neben mir und die Leute hinter mir mussten mir auf die Beine helfen und mich festhalten, da ich nicht in der Lage war zu stehen. Ich konnte kaum atmen und Litt Höllenqualen, konnte es aber nicht nachvollziehen. Sicher, ich hatte S sehr gern und empfand Mitleid für M aber eine derartige Reaktion von mir, verstand ich nicht.
Danach erschien M weiter nicht zur Arbeit. Ich machte mir große Sorgen und leidete unter allem sehr. Ich wachte Nachts weinend auf, mein Nochehemann konnte machen was er wollte, er schaffte es einfach nicht mich zu trösten oder zu beruhigen... Als ich es nicht mehr aushielt, schrieb ich M privat an. Er antwortete direkt und so begangen wir uns privat näher zu kommen. Das Leiden wurde etwas schwächer. Nachdem wir eine Woche lang fleißig schrieben, kam er wider zur Arbeit. Alle versuchten normal zu sein aber S seine nichtvorhandene Anwesenheit fehlte uns allen sehr... :'(
Um M etwas abzulenken gingen wir wieder mit ihm mehrfach Abends aus und meldeten uns als Firma in einem Sportstudio an. Wir gingen immer zu dritt oder viert trainieren und er lies keine Gelegenheit aus um Blödsinn mit mir zu machen. So kam es das er langsam wieder anfing von Herzen zu lachen. Es war einer der schönsten Momente in meinem Leben. Ich spürte diese enge Verbindung immer mehr zwischen uns, konnte sie aber nicht erklären...
M stürzte sich dann wieder voll in seine Arbeit und war viel unterwegs. Ich fühlte genau wann es ihm gut ging und wann er traurig war. Sobald ich seinen Schmerz spürte, schrieb ich ihm was liebes und merkte wie es ihm besser ging
Meinem "kleinen" Chef gefiel das ganze nicht mehr. Er fing an mich zu hassen und mir die schwierigsten Projekte zu erteilen. Mich telefonisch zu terrorisieren. Mich mit Emails zu bombadieren. Er sah seinen Job als gefährdet... Ich redete mit M darüber und das ich ja noch nicht mal die letzte Beförderung wollte, geschweige denn den Job vom kleinen Chef. Das ich jedoch keine Möglichkeit mehr sehe hier weiter zu arbeiten, da mittlerweile auch mein Privatleben darunter leidet. Aus Angst mich als Mitarbeiterin zu verlieren, teilte er allen mit das ich ab sofort nur noch unter seiner eigenen Kontrolle stehe und mir sonst niemand mehr weisungsbefugt ist. Ich freute mich über seine Zuneigung, wusste aber das es den anderen nicht passen würde und ich dies spätestens in M seinem Urlaub zu spüren bekommen würde. So war es auch und mir wurde klar das ich so nicht weiter arbeiten könnte. M konnte doch nicht meinen Babysitter auf der Arbeit spielen. A verlangte auch von mir dasd ich kündige, da es unserem sowieso schon unstabilen Eheleben schaden würde. Also unterschrieb ich bei meinem kleinen Chef einen Aufhebungsvertrag, während M im Ausland bei der Familie war. Bei einer normalen Kündigung hätte M genug Zeit gehabt mich zum bleiben zu überreden, daher der Aufhebungsvertrag mit sofortigem Austritt.
Bevor ich diese unterschreiben durfte, rief mein kleiner Chef M an und erzählte ihm was ich vorhabe. Dieser wollte mich umgehend sprechen. Aus seiner Stimme sprach die reinste Verzweiflung...ich konnte ihm nichts sagen, mein Herz schnürte sich zu. Ich ließ das Telefon fallen und stürmte weinend aus dem Büro. Nachdem ich mich beruhigt hatte, unterschrieb ich den Aufhebungsvertrag, verabschiedete mich von allen und ging. Einerseits erleichtert und mit der Hoffnung mein Familienleben in den Griff zu bekommen, andereseits so unbeschreiblichn traurig.
Zwei Wochen später schrieb mich eine Kollegin an ob ich wenigstens noch mitkommen würde ins Fitnesstudio oder nun gar keinen Kontakt mehr haben wollte. Wir verabredeten uns für Abends. Während ich auf sie wartete, überkam mich ein heftiges liebevolles Gefühl. Und plötzlich tauchte M mit ihr vor mir auf. Unsere Blicke, die Anziehung zwischen uns...es war so magisch und unbeschreiblich schön. Wir hatten beide Tränen in den Augen wir sagten uns nichts, standen uns nur gegenüber... Bis meine Kollegin uns aus der Trance holte :P Er trainierte an diesem Abend eigentlich nicht sondern stolzierte ständig um mich rum, hüpfte zu mir auf das Laufband und wir genießten das Zusammensein. Wir waren so überglücklich und ich fühlte mich endlich wieder "zu Hause" nach zwei Wochen unendlichen Leidens. Er fragte mich ob ich mit ihm noch was trinken gehen würde. Ich konnte an diesem Abend aber nicht und lehnte ab. Wir verabredeten uns fürs Wochenende mit anschließend was trinken gehen.
Meinen Nochehemann gefiel das nicht und er unterstellte mir eine Affäre mit ihm. Als ich ihm erklärte das dies absurd sei da M schwul ist, ließ er trotzdem nicht locker. Ich sagte ihm das ich meine Gefühle zu M nicht erklären kann, da ich es selber nicht verstehe. Ich fühle mich bei ihm so vollkommen und würde seine Nähe suchen, habe aber keine sexuellen Wünsche. Es sei einfach nicht zu erklären... Das war für meinen Mann verständlicher Weise nicht tröstlich :\
Er erlaubte mir dennoch das Treffen. Wir hatten mit zwei weiteren einen schönen Abend. Iwann nahm er mich zur Seite und machte mir ein neues Jobangebot mit geregelten Arbeitszeiten auf Teilzeit, so dass ich arbeiten kann aber noch genug Zeit für meine Familie habe. Ich schaute ihn verblüfft an und er sagte nur: Ich will dich zurück. Ich kann nicht ohne dich!
Ich sagte ihm das ich es mit meinem Mann erst besprechen müsste. Der Rest des Abends war sehr sehr schön.
Als ich meinem Mann davon berichtete, stimmte er widerwillig zu. Er merkte das er uns nicht trennen kann. So fing ich also wieder an zu arbeiten. M und ich trafen uns privat, alleine. Ich lernte seine Freunde undf Familie kennen. Ich spürte seine Gefühle immer intensiver, bis hin zu seinen Gedanken. Wir bekamen mittlerweile von allen eine Affäre unterstellt obwohl sie wussten das er schwul ist. Selbst seine Familie fing an Verdacht zu schöpfen. Ich verneinte immer brav und lachte darüber, er äußerte sich dazu gar nicht sondern zeigte mir ständig wie sehr er mich liebte. Er wollte sogar das ich in eine Wohnung in seinem Haus einziehe (um mir Spritkosten zu sparen). Ich lachte darüber, da ich ja mein eigenes Haus habe (45 km entfernt). Unsere Gespräche wurden immer intensiver und wir fingen an uns körperlich anzunähern (mal eine Umarmung oder beim Spazieren gehen einhaken)
Als er sein neues Haus fertig hatte, wollte er unbedingt eine Probeeinweihungsfeier feiern. Zu dieser lud er nur mich, seine besten Freunde und seine engste Familie ein. Der Tag war schön. Ich kam als erste und ging als letzte. Wir kamen wie ein Pärchen rüber, da alle diese Liebe und Intensivität zwischen uns spürten. Abends waren wir nur noch zu sechst und saßen gemütlich im Kerzenlicht. Im Hintergrund lief irgendeine Schlagermusik. Er schaute mich an, der Blick war so intensiv (diese Tiefe ist iwie nicht zu beschreiben) und formte mit den Lippen den Songtext mit: Du bist das Wunder in meinem Leben.
Die Gefühle in diesem Moment hätte man greifen können. Ich war immer mehr verwirrter was das zwischen uns ist. Hatte ich mich dovch verliebt? Aber wieso verspüre ich nicht den Drang ihn zu küssen.
Paar Tage später erzählte er mir das er sich mit mir zusammen selbst nicht mehr wieder erkennt. Ich würde ihn verändern...
Dann kam plötzlich eine sms das er jemanden kennen gelernt hat und gerne mit mir darüber sprechen möchte. Ich war irritiert, da es gerademal 9 Monate her war das S gestorben ist und selbst ich noch um ihn trauerte aber dachte das er dann vllt leichter über ihn hinweg kommen würde. Bei unserem Treffen redete ich ihm gut zu das er wenn er sich bei seinem neuen gut fühlen würde, er sich darauf einlassen solle.
Zur selben Zeit fing bei uns ein neuer Mitarbeiter an, auch schwul. Es dauerte gerademal zwei Wochen bis ich rausdfand das er der neue von M ist. In diesen zwei Wochen hat sein neuer jedoch die feste Bindung zwischen mir und M gemerkt. Er tat so als würde es ihn nicht stören aber seine Augen sagten was anderes... Er zog bereits nach drei Wochen bei M ein und M schien glücklich zu sein. Ich war nicht eifersüchtig, spürte aber das sich M immer weiter mental von mir zurück zog. Es war die Hölle. Diese Leere war einfach nicht zum aushalten. Ich merkte das ich meinen Mann liebte aber nie!mals so sehr lieben könnte wie M und trennte mich. Unsere Trennung verlief friedlich und ist es bis heute noch (15 Monate später), da ich meinem Nochehemann erklärte das ich ihn liebe aber eben nicht mehr genug.
Kurz nach der Trennung war M für mich da und wir unternahmen zu dritt sehr viel. Ich blieb sogar mehrmals über Nacht aber iwann wurde es seinem doch zu viel und so trieb er hinterlistig einen Keil zwischen uns. M und ich bekamen einen Streit und ich löschte ihn aus allen meinen privaten Bereichen. Unter dieser Trennung litt ich sehr lange... Auf der Arbeit war es für uns auch schwierig aber wir arbeiteten weiter, ganz professionell. Privat ging bei mir gar nichts mehr. Ich sehnte mich nach seiner Nähe und fühlte mich nur noch leer. Ihm ging es nicht besser (weiß ich von Freunden)
Sein neuer erzählte fleißig Bettgeschichten von ihnen und was M ihm so alles kaufte. Wo sie Urlaub machen und vor allem, das er bis Ende des Jahres einen Ring am Finger tragen würde. Mir tat das ganze in der Seele weh. Nicht aus Eifersucht sondern das er uns Bettstorys über unseren Geschäftsführer erzählt, das er von M verlangte ihn so schnell dasd Ja Wort zu geben und vor allem hörte ich raus das er es hauptsächlich auf sein Geld abgesehen hat... :'(
Er machte sich schnell unbeliebt bei uns. Meine damals neidischen Kollegen kamen auf mich zu und versuchten die innige Verbindung zwischen mir und M wieder zu erzwingen. Sie begriffen allmählich den Unterschied und merkten immer mehr das sowohl ich als auch M leiden.
Wir näherten uns auf der Arbeit langsam wieder an. Fuhren letzten Herbst sogar gemeinsam (mit seinem Freund) ins Ausland für einen Wochendtripp zu unseren Familien. (Unsere Familien wohnen im Ausland gerademal 50 km entfernt). Aber diese Anspannung zwischen uns schien trotzdem nicht zu brechen. Wir lieben uns und verheimlichen beide nicht (ist auch nicht möglich) aber streiten uns ständig. Jedes Gespräch privat unter vier Augen blockt er jedoch ab. So musste es dazu kommen, das es vor zwei Wochen wieder eskalierte. Er war wütend auf mich, frustriert, verzweifelt...und es färbte auf mich ab. Ich hatte früher Feierabend gemacht. Auf der Heimfahrt bekam ich plötzlich einen Heulkrampf und wusste (ich verliere dich). Ich fuhr rechts ran und schickte ihm eine sms ob wir uns auf einen kaffee treffen können. Und plötzlich ging es mir besser. Er antwortete direkt. An diesem Abend habe ich seine Anwesenheit zum ersten mal so nah gespürt als wäre er bei mir.
Am nächsten Tag erfuhr ich das er derjenige war der geweint hatte. Das erklärte meinen plötzlichen Heulkrampf.
Seit diesem Tag sucht er mich ständig mental auf. Er leidet. Es ist fast so schlimm wie nach dem Tod von S. Aber er begreift langsam das er sich die Verbindung nicht einbildet. Ich empfange ihn offenen Herzens wenn er Trost bei mir sucht, suche ihn aber nicht mehr mental auf da sein Schmerz für mich unerträglich ist :'( Ich schreibe ihn auch privat nicht mehr an, da er mir erst spät Nachts antwortet. So, als würde er den Kontakt verheimlichen wollen. Durch seinen Freund weiß ich das auf sexueller Ebene nichts mehr läuft da M einfach nicht in Stimmung kommt. (sein Freund sucht bei mir Hilfe...) Kein normaler Mensch könnte an Sex mit diesen traurigen Gefühlen denken. Aber das kann ich ihm ja wohl kaum sagen :\
Jedenfalls hat M mich diese Woche als Seelenpartnerin anerkannt. Ich genieße es momentan und bin gespannt wie es weitergeht. Wenn er sein Herz jetzt geöffnet hält, können wir vllt endlich wieder zusammen sein. Diese unbeschreiblich tiefe, innige Liebe ist etwas wahnsinnig schönes und ich bin froh eetwas derartiges erleben zu dürfen. Sowohl die schönen als auch die traurigen Momente. Seit letzter Woche verstehe ich auch erst die Bindung, nachdem eine Freundin mich darauf hingewiesen hat, das M mein Seelenpartner sein könnte. Sie kennt unsere komplette Geschichte mit jedem einzelnen Gespräch und ich sagte ihr oft das ich das Gefühl hasbe, das es nicht meine Gefühle oder Gedanken sind. Letzte Woche schickte sie mir dann einen Link über Seelenpatner und ich war baff Langsam klärt sich alles auf als würde ein Schleier fallen. Ich bin gespannt was uns noch alles erwartet
Wie ist es bei euch? Habt ihr euren gefunden? In welcher Phase seid ihr? Ich finde das alles sehr aufregend

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9. April 2015 um 14:09

Seelenverwandte
Hallo,
das ist schon ein rührendes Erlebnis, was Du da beschreibst.

Zu diesem Thema gibt es viel Literatur; unter "Dualseele" bzw. "Seelenpartner" kann man eine Menge im Internet finden.

Seelenpartner können eine Menge bewirken, so man sie denn lässt. Meistens jedoch zwingen äußere Umstände dazu, jeglichen Kontakt aufzugeben.

So ist es mir ergangen und ich leide auch jetzt noch nach zwei Jahren ohne Kontakt zu meinem Seelenpartner darunter, ihn nicht mehr zu sehen und zu sprechen.

Unsere Bekanntschaft war nur kurz, aber ich weiß genau, dass wir uns schon unser ganzes Leben lang kennen. Immer habe ich nach etwas gesucht, das mir gefehlt hat und jetzt weiß ich auch, was es war. Manchmal geht es mir aus unerfindlichen Gründen ganz schlecht. Dann weiß ich, dass es ihm auch nicht gut geht.

Ich bin dankbar dafür, dieses, was ich früher nie für möglich gehalten habe, erfahren zu dürfen. Jetzt weiß ich, wie es ist, den zweiten Teil meiner Seele gefunden zu haben.

Ich habe mein Schicksal angenommen.

Dir wünsche ich ganz viel Kraft und ein schönes Leben.





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