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Forum / Astrologie & Esoterik

Deffinition: Bedingungslose Liebe...

Letzte Nachricht: 5. September 2007 um 17:02
A
an0N_1287492899z
01.09.07 um 16:59

Hallo zusammen....

ich war grad ein wenig am Stöbern und fand in einem Eurer Blöcke Eure Meinungen zum Thema "bedingungslose Liebe" sehr spannend...weil ich mich tatsächlich selbst gefragt habe-gibt es sie -kann es sie geben etc. Glaubt mir...lange habe ich mir Zeit gelassen-da das Thema im Grunde gar nicht so sonderlich leicht zu beantworten ist. Nach einigem hin- und her möchte ich dennoch meine Grundgedanken zu diesem durchaus schwierigen Thema aufführen: Selbstverständlich habe ich in meiner eigenen Meinungsbildung Eure bereits aufgeführten Argumente miteinfließen lassen. Ok hier meine Definition zum Thema

"Bedingungslose Liebe" bwz. meine Gedanken dazu...

meine Meinung:
sie gibt es nicht und kann es im Grunde unter den nachfolgend betrachteten Aspekten schlicht und ergreifend nicht geben-ich kann auch meinen Standpunkt erklären:
"Selbstlose Liebe".....
...würde ja bedeuten- an die Liebe wären keine Bedingungen geknüpft. Man liebt seinen Partner nur seiner selbst Willen. Aber ohne Bedingungen gäbe es auch keine Erwartungen an die Liebe -könnte das vielleicht auch am Vertrauen des jeweils anderen festmachen.Stimmt soweit schon! Dennoch-was wäre und ist Vertrauen? Wie könnte man "Vertrauen" deffinieren? Wozu und welche Funktion hat denn Vertrauen? Vertrauen heisst doch soviel wie "ich baue auf jemanden"-dass er so handelt wie ich es erwarte oder wie es eine gewisse Gesellschaftsform vorgibt- in diesem Falle würde ich drauf vertrauen, dass mein Partner mir nicht fremd geht-richtig? Denn schließlich würde ich nicht wollen, dass er mich betrügt - korrekt? Ist das Vertrauen an sich dann auch nicht schon wieder mit einer gewissen Erwartungshaltung verknüpft? Meiner Meinung nach schon. Vor allen Dingen wäre das Vertrauen-gleichzeitig in Verbindung mit der Erwartung-welche wiederum ggf. an gesellschaftliche Normen geknüpft ist ebenfalls eine unsichtbare Grenze-die ich setze. Würde ich meinem Partner z.B. keine Grenzen setzen-würde ihn nur seiner selbst Willen lieben-wäre Vertrauen zu haben-keine Pflicht und auch keine unmittelbare Notwendigkeit-Erwartungen gäbe es dann schließlich auch keine...und was wäre es dann? Liebe? Die Grenzen zwischen Liebe und Gleichgültigkeit wären in diesem Falle meiner Meinung nach fließend.
Was wäre demzufolge selbstlose Liebe-ich denke Hörigkeit. In diesem Falle würde ich alle Entscheidungen des Partners honorieren-auch die, dass er ggf. fremd geht-er könnte tun und lassen was er wollte-ich würde ihn dann so oder so lieben-ohne Grenzen im Vordergrund und im Vorfeld zu setzen und demzufolge auch ohne Erwartung... Genau deshalb gibt es nach meiner Ansicht selbstlose Liebe nicht-sondern in meiner Definition ist selbstlose Liebe mit dem Wort "Hörigkeit" in Verbindung zu setzen-die jedoch ansich auch wieder mit einer einer Erwartungshaltung in Verbindung gesetzt werden kann-nämlich diese, dass der Partner mich nicht verlässt-ohne diese Angst (auch eine Form von "Erwartung")-gäbe es auch keine Hörigkeit. So genommen ist Hörigkeit auch eine Form von Liebe-"die Selbstlose".
Wer selbstlos liebt-setzt keine Grenzen-würden z.B. die Eltern ihre Kinder selbstlos lieben-würden sie keine Erziehungsmaßnahmen in die Wege leiten-gesellschaftliche Formen wären ohne Bedeutung-sie könnten tun und lassen was sie wollten- demzufolge könnten die Kinder sich dann später auch nicht in der Gesellschaft bewegen. Selbstlos wäre dann in diesem Fall mit Gleichgüldigkeit in Zusammenhang zu bringen. Denn den Eltern wäre es ja ohne Erziehungsmaßnahmen egal-wie sich ihre Kinder entwickeln-ihnen wäre auch egal-ob sie s später leicht oder schwer im Leben haben. Und die Egalheit an sich würde ich dann auch nicht mit dem Wort Liebe in Verbindung bringen. Denn z.B. Liebe zu seinen Kindern bedeutet für mich-dass ich als Elternteil möchte, dass meine Kinder keinen schweren Lebensweg haben-sich gut in eine Gesellschaft eingliedern können dies wiederum kann ich nur durch Erziehung erreichen. Erziehung heisstGrenzen setzen-zum späteren Wohl des Kindes-die Grenzen die ich dann setze sind gleichbedeutend mit der Erwartung die das gemeinsame Leben in gesellschaftlichem Einklang, vorgibt.

Vor allen Dingen müsste man auch den Begriff Liebe etwas näher betrachten. Was ist Liebe? Für mich eine Art und Form von Sehnsucht-die wiederum durch Erfahrungen geweckt werden-denn sie sind die Erfüllung von ihr. Die Sehnsucht ansich ist somit auch eine Art von Erwartungshaltung-sei es auch nur, dass sie durch Erfahrungen geweckt wird und genährt wird durch Hoffnung! Hoffnung wird ebenfalls genährt durch die Sehnsucht nach Erfüllung der eigenen Wünsche-sind also ebenfalls unweigerlich an Erwartungen geknüpft und werden durch sie wiederum genährt
...wie ihr seht...ist das alles nicht so leicht zu beantworten-und auch ich drehe mich bei längerem Nachdenken darüber irgendwie im Kreis. Dennoch...ist nicht alles unweigerlich miteinander verbunden:
Liebe,Erwartung,Sehnsucht,Hoffnung etc.
wie seht ihr das? Vielleicht habe ich ja vergessen-einen weiteren Aspekt in meiner Überlegung miteinfließen zu lassen.
Würde mich auf eine angeregte Disskussion Eurerseits freuen!
Danke im Voraus...

Mehr lesen

M
monday_12158364
01.09.07 um 17:37

Bedingungslose Liebe
Hallo Elli, hallo Ihr alle bin nur ganz kurz mal da und dann wieder weg. Hab eigentlich grad viel zu viel um die Ohren, um im Forum zu stöbern,dacht aber grad mal an 5 Minuten Pause und hab Ellis neuen Thread entdeckt.

Also ganz kurz dazu:

Wenn Ihr Lust habt, trennt doch mal gedanklich Person und Verhalten.
Also: ich kann eine Person lieben, einfach um ihrer selbst willen. Das heißt aber noch nicht, dass ich JEDES Verhalten dieser Person gutheiße! Natürlich hab ich Wünsche und Bedürfnisse, die ich vom anderen gern geachtet und auch erfüllt sehen möchte durch entsprechendes Verhalten. Tut er/ sie es nicht, red ich drüber, zeig auch gesellschaftliche oder individuelle Konsequenzen auf und es muss gemeinsam ausgehandeltwerden, wie wir damit umgehen. ABER: die Person an sich liebe ich weiterhin. Und auch wenn sie mich verletzt durch ihr Verhalten liebe ich weiterhin. DAS ist für mich bedingungslose Liebe, keine Hörigkeit. Konsequenzen sind da trotzdem möglich, nur bestehen diese nicht in Liebesentzug. Unter dem Aspekt ist auch Erziehung möglich.
Meine Meinung und nur ganz kurz. Schwer ist aus meiner Sicht eben, trotz Verletzung zu lieben und zu verzeihen. Und Verhalten immer von Person zu trennen. Und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse in Einklang mit denen des/ der anderen zu bringen. Und Vertrauen? Vertrauen hab ich darin, dass der andere mich nicht absichtlich verletzt und mich ebenfalls liebt. Ist das anders, muss ich für mich überlegen, wie ich mit dem anderen und damit umgehe, also welche Konsequenzen das hat. Manchmal kann das eine Trennung sein.Und trotzdem werd ich ihn/sie weiter lieben. Und damit sind wir bei der Frage, was Liebe ist. Die ist für mich ein Grundgefühl, völlig losgelöst davon, wer oder was der andere ist, aber welches je nach Beziehungsstatus (Freund, Partner, Kind, Eltern etc,) ergänzt wird durch zusätzliche Gefühle wie z.B. Leidenschaft und Begehren (beim Partner), Fürsorge (beim Kind) usw.
Und trotzdem: sehr ideale ansichten, schwer auch für mich zu leben und zu erreichen.

Gefällt mir

A
an0N_1287492899z
01.09.07 um 22:45
In Antwort auf monday_12158364

Bedingungslose Liebe
Hallo Elli, hallo Ihr alle bin nur ganz kurz mal da und dann wieder weg. Hab eigentlich grad viel zu viel um die Ohren, um im Forum zu stöbern,dacht aber grad mal an 5 Minuten Pause und hab Ellis neuen Thread entdeckt.

Also ganz kurz dazu:

Wenn Ihr Lust habt, trennt doch mal gedanklich Person und Verhalten.
Also: ich kann eine Person lieben, einfach um ihrer selbst willen. Das heißt aber noch nicht, dass ich JEDES Verhalten dieser Person gutheiße! Natürlich hab ich Wünsche und Bedürfnisse, die ich vom anderen gern geachtet und auch erfüllt sehen möchte durch entsprechendes Verhalten. Tut er/ sie es nicht, red ich drüber, zeig auch gesellschaftliche oder individuelle Konsequenzen auf und es muss gemeinsam ausgehandeltwerden, wie wir damit umgehen. ABER: die Person an sich liebe ich weiterhin. Und auch wenn sie mich verletzt durch ihr Verhalten liebe ich weiterhin. DAS ist für mich bedingungslose Liebe, keine Hörigkeit. Konsequenzen sind da trotzdem möglich, nur bestehen diese nicht in Liebesentzug. Unter dem Aspekt ist auch Erziehung möglich.
Meine Meinung und nur ganz kurz. Schwer ist aus meiner Sicht eben, trotz Verletzung zu lieben und zu verzeihen. Und Verhalten immer von Person zu trennen. Und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse in Einklang mit denen des/ der anderen zu bringen. Und Vertrauen? Vertrauen hab ich darin, dass der andere mich nicht absichtlich verletzt und mich ebenfalls liebt. Ist das anders, muss ich für mich überlegen, wie ich mit dem anderen und damit umgehe, also welche Konsequenzen das hat. Manchmal kann das eine Trennung sein.Und trotzdem werd ich ihn/sie weiter lieben. Und damit sind wir bei der Frage, was Liebe ist. Die ist für mich ein Grundgefühl, völlig losgelöst davon, wer oder was der andere ist, aber welches je nach Beziehungsstatus (Freund, Partner, Kind, Eltern etc,) ergänzt wird durch zusätzliche Gefühle wie z.B. Leidenschaft und Begehren (beim Partner), Fürsorge (beim Kind) usw.
Und trotzdem: sehr ideale ansichten, schwer auch für mich zu leben und zu erreichen.

WELLCOME BACK TO ANNIG *wink*
Hallo annig,
zunächst freue ich mich-dass Du den Weg zurück ins Forum gefunden hast- und hoffe, dass du ein paar schöne Tage der Entspannung hinter Dir hast.
Vielen Dank erst mal dafür, dass Du Dir ebenfalls zum aufgeworfenen Thema Gedanken gemacht hast. Schön, dass Du Dich bereit erklärt hastdas Unterthema eines Blocks hier im Forum entsprechend mit mir näher und tiefer zu durchleuchten. Schön auch, dass Du mir Fläche geboten hast-wirklich noch mal scharf über das Thema bedingungslose Liebe nachzudenken und es auch von einer anderen Seite zu durchleuchten. Kurzum danke für Deine Meinung. Dennoch möchte ich nochmals Stellung beziehen-unter meinem Gesichtspunkt versteht es sich-eben auf der Basis einer Disskussion-die mit Sicherheit Zündstoff bietet:

-Du schreibst: Wenn Ihr Lust habt, trennt doch mal gedanklich Person und Verhalten!:

Meiner Auffassung nach-kann man eine Person nie vom Verhalten trennen-beides gehört unweigerlich miteinander zusammen. Denn eine Person machen zunächst die Natur gegebenen Eigenschaften aus und gleich danach sind wir schon beim Verhalten. So kann man eine durchaus seiner selbst Willen lieben-soweit so gut-stimmt seiner selbst bedeutet aber dann-wenn man das Verhalten hier nicht ins Spiel bringen möchte-rein die Person als solche betrachtet -egal ob arm ob reich, ob hübsch ob hässlich egal ob dick oder dünn etc. Alles andere wäre nämlich dann vom Verhalten abhängig-nett oder unfreundlich etc-hätte aber dann nicht mehr rein was mit der Person an sich zu tun-genau deshalb kann man beides nicht ohne weiteres voneinander trennen. Weil beides eine Person als Ganzes ausmacht-meiner Meinung nach!


-ich zitiere Dich weiter: Das heißt aber noch nicht, dass ich JEDES Verhalten dieser Person gutheiße!
Nunda man beides nicht trennen kann aus den von mir erläuterten Gründen-wäre hier wieder eine Erwartungshaltung mit im Spiel. Selbstlosigkeit ist jedoch losgelöst von einer Erwartungshaltungwürde aber bedeuten, dass das Verhalten akzeptiert werden müsste- denn in Deinem beschriebenen Fall würde ich z.B. ja ein Verhalten zwar nicht gut finden-aber es akzeptieren-das wäre wiederum Hörigkeit-eben nach meiner Deffinition.

Ich möchte es an dieser Stelle nochmals näher erklären:

Nehmen wir mal an-Du liebst einen Menschen seiner selbst Willen -zunächst ihn als Menschen (unabhängig von seinen Äußeren Merkmalen/Eigenschaften)dieser wiederum hat eine Straftat begangen-würdest Du dies für gut heissen und dieses Verhalten akzeptieren - alles hinnehmen -sein ganzes Verhalten- (ohne dass Du selber aufgrund deiner eigenen Werte als Mensch dahinterstehst)- dann wärst Du unweigerlich hörig (sonst würde ja eine Konsequenz Deinerseits zu erwarten sein) -denn nichts anderes fällt unter diesen Begriff.
Oder was verstehst Du unter Hörigkeit? Soll heissen-du akzeptierst alles-ohne selbst dahinter zu stehen und stellst Dich wiederum mit Deinen moralischen Vorstellungen in den Hintergrund und akzeptierst bedingungslos alles Deines Geliebten-ohne selbst dahinterzustellen-Du würdest Dich in diesem Fall selber verkaufen
Sollten wir daher nicht erst mal diesen Begriff der Hörigkeit näher durchleuchten und erörtern? Ich glaube-wir täten gut daran!
Denn Hörigkeit ist doch eigentlich tatsächlich nichts anderes als einen Menschen seiner Selbst willen zu lieben- (er als Mensch rein nur mit seinen äußeren sichtbaren Merkmalen)-zwar nicht für gut befinden-wie er sich verhält aber trotzdem zu ihm stehen-obwohl es mit Deinen Werten nicht vereinbar ist und wäre.

-ich zitiere Dich weiter-annig: Natürlich hab ich Wünsche und Bedürfnisse, die ich vom anderen gern geachtet und auch erfüllt sehen möchte: eben-das wiederum sind aber dann auch entsprechende Erwartungen-diese kann man aber nicht unweigerlich von der Person trennen-denn das Verhalten macht doch erst aus einem Menschen was er ist. Oder was macht Deiner Meinung nach ein Mensch aus- doch nicht nur seine Äußerlichkeit sondern auch seine charakterlichen Eigenschaften-beides zu entprechend gleichen Teilen. Denn nur aufgrund der äußerlichen Erscheinungsform kann man sich meiner Meinung nach nicht in einen Menschen verlieben-sondern beides- Äußeres und die inneren Werte (der Charakter) gehören zusammen und können nicht getrennt werden-ergibt doch beides erst ein Gesamtbild eines Menschen und macht in dann auch aus.

weiter schreibst Du:

durch entsprechendes Verhalten. Tut er/ sie es nicht, red ich drüber, zeig auch gesellschaftliche oder individuelle Konsequenzen auf und es muss gemeinsam ausgehandelt werden, wie wir damit umgehen. ABER: die Person an sich liebe ich weiterhin

- das würde z.B. bedeuten - ich weiss was richtig und was falsch ist (gemäß ethischer Grundwerte)- hab demzufolge eine gewisse Vorstellung von Moral- zeige ihm/ihr, dass sein/ihr Verhalten nach meinen Moralvorstellungen nicht akzeptabel ist und steh trotzdem zu ihm/ihr- weil ich ja bedingungslos liebe (keine Bedingung an diese Liebe knüpfe) -dies wiederum würde jedoch dann bedeuten.mein(e) Geliebte(r) könnte z.B. ein Verbrecher sein- ich würde sein Handeln nicht für gut heissen (tief in meinem inneren) seine/ihre Tat wäre mit meinen Moralvorstellungen nicht vereinbar und ich würde trotzdem zu ihm/ihr stehen-obgleich ich zum Ausdruck bringen würde-dass ich es im Grunde nicht akzeptiere (auch nicht dahinterstehe innerlich)- genau das ist Hörigkeit! Hörigkeit setzt nämlich voraus, dass ich zu einem Menschen bedingungslos stehe -meine Moralvorstellungen sozusagen über Bord werfealso dann bin ich somit hörig wenn ich nicht auf meine ethischen Grundwerte höre und auch nicht danach handle-mein Handeln sozusagen nur an den geliebten Menschen an als solchen richte!

weiteres Zitat von dir: Und auch wenn sie mich verletzt durch ihr Verhalten liebe ich weiterhin- DAS ist für mich bedingungslose Liebe, keine Hörigkeit Konsequenzen sind da trotzdem möglich, nur bestehen diese nicht in Liebesentzug

-da stellt sich bei mir die Frage: Welche anderen Konsequenzen würdest Du ziehen-wenn nicht liebesentzug-welche Konsequenzen könnte man noch daraus ziehen?

weiteres Zitat Unter dem Aspekt ist auch Erziehung möglich.
Meine Meinung und nur ganz kurz. Schwer ist aus meiner Sicht eben, trotz Verletzung zu lieben und zu verzeihen.
-Warum denn dann verzeihen -wenn keine Erwartungen im Vordergrund stehen-dann fällt doch der Begriff bedingungslos wegErwartung heisstich erwarte, dass sich eine Person nach meinen Vorstellungen entsprechend verhält-das Verhalten für mich im Vordergrund stehend- ist dann aber eine Erwartung die ich in jemanden stecke-wenn dem dann so ist-liebe ich ihn doch -wenn ich nach deiner Aussage gehe- nicht mehr um seiner selbst Willen!

.Und Verhalten immer von Person zu trennen. Wie soll das funktionieren?

Und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse in Einklang mit denen des/ der anderen zu bringen
- Das würde heissen-ich stecke selber zurück- gebe mich und meine Bedürfnisse ein Stück weit auf -bin dann bestenfalls mir gegenüber selbstlosweil ich mich anpasse (wider meinen Vorstellungen und wider meiner Natur) -genau das tue ich- wenn ich hörig bin- nichts anderes!

weiter zitiere ich Und Vertrauen? Vertrauen hab ich darin, dass der andere mich nicht absichtlich verletzt und mich ebenfalls liebt-

- würde aber Grenzen voraussetzen-die ich ziehe-aber bin ich selbstlos und würde das so funktionieren-wie beschrieben- dann würde die selbstlose Liebe um eine Person ihrer selbst Willen wieder wegfallen! Besonders wenn man die Person vom Verhalten wie Du trennen möchte (was aber nicht so ohne weiteres geht-nach meiner Meinung)

Weiter in Deinem Text:
. Ist das anders, muss ich für mich überlegen, wie ich mit dem anderen und damit umgehe, also welche Konsequenzen das hat
Mmm??? Wenn ich gedenke Konsequenzen zu ziehen- würde das ja belegen, dass ich mit dem Handeln meines Geliebten nicht einverstanden bin- also fällt auch hier der Aspekt der bedingungslosen Liebe - nur der Liebe und Person willen- weg!

Manchmal kann das eine Trennung sein. Und trotzdem werd ich ihn/sie weiter lieben. Und damit sind wir bei der Frage, was Liebe ist
Ja stimmt-damit sind wir tatsächlich bei der Liebe als Thema und dessen Definition angekommen-in diesem Punkt stimme ich Dir zu-Mmm?? JaGute Frage

deine Worte weiter im Bezug auf Liebe : Die ist für mich ein Grundgefühl, völlig losgelöst davon, wer oder was der andere ist, aber welches je nach Beziehungsstatus (Freund, Partner, Kind, Eltern etc,) ergänzt wird durch zusätzliche Gefühle wie z.B. Leidenschaft und Begehren (beim Partner), Fürsorge (beim Kind) usw.

- ja kann man so sehen-wobei Liebe,Leidenschaft und Begehren etc für mich Möglichkeiten sind-seiner Liebe Ausdruck zu verleihen-eben in dessen Form! Liebe an sich ist eine Steigerung von Zuneigung-die ich gegenüber einem anderen Menschen empfinde-eine Art Verbundenheit-ausgelöst durch dessen Erscheinungsbild und Übereinkunft mit meinen persönlichen Vorstellungen und Grundwerten sowie meinen Interessen etc..

..Und trotzdem: sehr ideale ansichten, schwer auch für mich zu leben und zu erreichen!

-für mich ist es nicht nur schwer- sondern kaum realisierbar!!! Deshalb bleibe ich dabei-meiner Meinung nach kann es aus den genannten Gründen keine bedingungslose Liebe geben und wenn-dann nur in der Theorie-jedoch niemals in der Praxis!

Also ich hoffe, annigdu nimmst mir meinen Standpunkt nicht übel-schließlich disskutieren wir ja darüber und es hat mich gefreut-Deine Meinung darüber zu hören!
Vielleicht ist unsere Diskussion ja jetzt auch so ins Rollen gekommen, dass sich nun auch andere hier im Forum veranlasst sehen-ihren Standpunkt darüber zu äußern. Bin gespannt.
Ok noch was:
Schön, dass wieder zu sehen bist- ich freue mich auch weiterhin-Deine Beiträge zu lesen
LG Elli
Ps: Denn wär ja schlimm, wenn alle einer Meinung wären-deshalb bietet das Forum ja auch soviel Möglichkeiten des gemeinsamen Gedankenaustausches

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M
monday_12158364
02.09.07 um 2:41
In Antwort auf an0N_1287492899z

WELLCOME BACK TO ANNIG *wink*
Hallo annig,
zunächst freue ich mich-dass Du den Weg zurück ins Forum gefunden hast- und hoffe, dass du ein paar schöne Tage der Entspannung hinter Dir hast.
Vielen Dank erst mal dafür, dass Du Dir ebenfalls zum aufgeworfenen Thema Gedanken gemacht hast. Schön, dass Du Dich bereit erklärt hastdas Unterthema eines Blocks hier im Forum entsprechend mit mir näher und tiefer zu durchleuchten. Schön auch, dass Du mir Fläche geboten hast-wirklich noch mal scharf über das Thema bedingungslose Liebe nachzudenken und es auch von einer anderen Seite zu durchleuchten. Kurzum danke für Deine Meinung. Dennoch möchte ich nochmals Stellung beziehen-unter meinem Gesichtspunkt versteht es sich-eben auf der Basis einer Disskussion-die mit Sicherheit Zündstoff bietet:

-Du schreibst: Wenn Ihr Lust habt, trennt doch mal gedanklich Person und Verhalten!:

Meiner Auffassung nach-kann man eine Person nie vom Verhalten trennen-beides gehört unweigerlich miteinander zusammen. Denn eine Person machen zunächst die Natur gegebenen Eigenschaften aus und gleich danach sind wir schon beim Verhalten. So kann man eine durchaus seiner selbst Willen lieben-soweit so gut-stimmt seiner selbst bedeutet aber dann-wenn man das Verhalten hier nicht ins Spiel bringen möchte-rein die Person als solche betrachtet -egal ob arm ob reich, ob hübsch ob hässlich egal ob dick oder dünn etc. Alles andere wäre nämlich dann vom Verhalten abhängig-nett oder unfreundlich etc-hätte aber dann nicht mehr rein was mit der Person an sich zu tun-genau deshalb kann man beides nicht ohne weiteres voneinander trennen. Weil beides eine Person als Ganzes ausmacht-meiner Meinung nach!


-ich zitiere Dich weiter: Das heißt aber noch nicht, dass ich JEDES Verhalten dieser Person gutheiße!
Nunda man beides nicht trennen kann aus den von mir erläuterten Gründen-wäre hier wieder eine Erwartungshaltung mit im Spiel. Selbstlosigkeit ist jedoch losgelöst von einer Erwartungshaltungwürde aber bedeuten, dass das Verhalten akzeptiert werden müsste- denn in Deinem beschriebenen Fall würde ich z.B. ja ein Verhalten zwar nicht gut finden-aber es akzeptieren-das wäre wiederum Hörigkeit-eben nach meiner Deffinition.

Ich möchte es an dieser Stelle nochmals näher erklären:

Nehmen wir mal an-Du liebst einen Menschen seiner selbst Willen -zunächst ihn als Menschen (unabhängig von seinen Äußeren Merkmalen/Eigenschaften)dieser wiederum hat eine Straftat begangen-würdest Du dies für gut heissen und dieses Verhalten akzeptieren - alles hinnehmen -sein ganzes Verhalten- (ohne dass Du selber aufgrund deiner eigenen Werte als Mensch dahinterstehst)- dann wärst Du unweigerlich hörig (sonst würde ja eine Konsequenz Deinerseits zu erwarten sein) -denn nichts anderes fällt unter diesen Begriff.
Oder was verstehst Du unter Hörigkeit? Soll heissen-du akzeptierst alles-ohne selbst dahinter zu stehen und stellst Dich wiederum mit Deinen moralischen Vorstellungen in den Hintergrund und akzeptierst bedingungslos alles Deines Geliebten-ohne selbst dahinterzustellen-Du würdest Dich in diesem Fall selber verkaufen
Sollten wir daher nicht erst mal diesen Begriff der Hörigkeit näher durchleuchten und erörtern? Ich glaube-wir täten gut daran!
Denn Hörigkeit ist doch eigentlich tatsächlich nichts anderes als einen Menschen seiner Selbst willen zu lieben- (er als Mensch rein nur mit seinen äußeren sichtbaren Merkmalen)-zwar nicht für gut befinden-wie er sich verhält aber trotzdem zu ihm stehen-obwohl es mit Deinen Werten nicht vereinbar ist und wäre.

-ich zitiere Dich weiter-annig: Natürlich hab ich Wünsche und Bedürfnisse, die ich vom anderen gern geachtet und auch erfüllt sehen möchte: eben-das wiederum sind aber dann auch entsprechende Erwartungen-diese kann man aber nicht unweigerlich von der Person trennen-denn das Verhalten macht doch erst aus einem Menschen was er ist. Oder was macht Deiner Meinung nach ein Mensch aus- doch nicht nur seine Äußerlichkeit sondern auch seine charakterlichen Eigenschaften-beides zu entprechend gleichen Teilen. Denn nur aufgrund der äußerlichen Erscheinungsform kann man sich meiner Meinung nach nicht in einen Menschen verlieben-sondern beides- Äußeres und die inneren Werte (der Charakter) gehören zusammen und können nicht getrennt werden-ergibt doch beides erst ein Gesamtbild eines Menschen und macht in dann auch aus.

weiter schreibst Du:

durch entsprechendes Verhalten. Tut er/ sie es nicht, red ich drüber, zeig auch gesellschaftliche oder individuelle Konsequenzen auf und es muss gemeinsam ausgehandelt werden, wie wir damit umgehen. ABER: die Person an sich liebe ich weiterhin

- das würde z.B. bedeuten - ich weiss was richtig und was falsch ist (gemäß ethischer Grundwerte)- hab demzufolge eine gewisse Vorstellung von Moral- zeige ihm/ihr, dass sein/ihr Verhalten nach meinen Moralvorstellungen nicht akzeptabel ist und steh trotzdem zu ihm/ihr- weil ich ja bedingungslos liebe (keine Bedingung an diese Liebe knüpfe) -dies wiederum würde jedoch dann bedeuten.mein(e) Geliebte(r) könnte z.B. ein Verbrecher sein- ich würde sein Handeln nicht für gut heissen (tief in meinem inneren) seine/ihre Tat wäre mit meinen Moralvorstellungen nicht vereinbar und ich würde trotzdem zu ihm/ihr stehen-obgleich ich zum Ausdruck bringen würde-dass ich es im Grunde nicht akzeptiere (auch nicht dahinterstehe innerlich)- genau das ist Hörigkeit! Hörigkeit setzt nämlich voraus, dass ich zu einem Menschen bedingungslos stehe -meine Moralvorstellungen sozusagen über Bord werfealso dann bin ich somit hörig wenn ich nicht auf meine ethischen Grundwerte höre und auch nicht danach handle-mein Handeln sozusagen nur an den geliebten Menschen an als solchen richte!

weiteres Zitat von dir: Und auch wenn sie mich verletzt durch ihr Verhalten liebe ich weiterhin- DAS ist für mich bedingungslose Liebe, keine Hörigkeit Konsequenzen sind da trotzdem möglich, nur bestehen diese nicht in Liebesentzug

-da stellt sich bei mir die Frage: Welche anderen Konsequenzen würdest Du ziehen-wenn nicht liebesentzug-welche Konsequenzen könnte man noch daraus ziehen?

weiteres Zitat Unter dem Aspekt ist auch Erziehung möglich.
Meine Meinung und nur ganz kurz. Schwer ist aus meiner Sicht eben, trotz Verletzung zu lieben und zu verzeihen.
-Warum denn dann verzeihen -wenn keine Erwartungen im Vordergrund stehen-dann fällt doch der Begriff bedingungslos wegErwartung heisstich erwarte, dass sich eine Person nach meinen Vorstellungen entsprechend verhält-das Verhalten für mich im Vordergrund stehend- ist dann aber eine Erwartung die ich in jemanden stecke-wenn dem dann so ist-liebe ich ihn doch -wenn ich nach deiner Aussage gehe- nicht mehr um seiner selbst Willen!

.Und Verhalten immer von Person zu trennen. Wie soll das funktionieren?

Und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse in Einklang mit denen des/ der anderen zu bringen
- Das würde heissen-ich stecke selber zurück- gebe mich und meine Bedürfnisse ein Stück weit auf -bin dann bestenfalls mir gegenüber selbstlosweil ich mich anpasse (wider meinen Vorstellungen und wider meiner Natur) -genau das tue ich- wenn ich hörig bin- nichts anderes!

weiter zitiere ich Und Vertrauen? Vertrauen hab ich darin, dass der andere mich nicht absichtlich verletzt und mich ebenfalls liebt-

- würde aber Grenzen voraussetzen-die ich ziehe-aber bin ich selbstlos und würde das so funktionieren-wie beschrieben- dann würde die selbstlose Liebe um eine Person ihrer selbst Willen wieder wegfallen! Besonders wenn man die Person vom Verhalten wie Du trennen möchte (was aber nicht so ohne weiteres geht-nach meiner Meinung)

Weiter in Deinem Text:
. Ist das anders, muss ich für mich überlegen, wie ich mit dem anderen und damit umgehe, also welche Konsequenzen das hat
Mmm??? Wenn ich gedenke Konsequenzen zu ziehen- würde das ja belegen, dass ich mit dem Handeln meines Geliebten nicht einverstanden bin- also fällt auch hier der Aspekt der bedingungslosen Liebe - nur der Liebe und Person willen- weg!

Manchmal kann das eine Trennung sein. Und trotzdem werd ich ihn/sie weiter lieben. Und damit sind wir bei der Frage, was Liebe ist
Ja stimmt-damit sind wir tatsächlich bei der Liebe als Thema und dessen Definition angekommen-in diesem Punkt stimme ich Dir zu-Mmm?? JaGute Frage

deine Worte weiter im Bezug auf Liebe : Die ist für mich ein Grundgefühl, völlig losgelöst davon, wer oder was der andere ist, aber welches je nach Beziehungsstatus (Freund, Partner, Kind, Eltern etc,) ergänzt wird durch zusätzliche Gefühle wie z.B. Leidenschaft und Begehren (beim Partner), Fürsorge (beim Kind) usw.

- ja kann man so sehen-wobei Liebe,Leidenschaft und Begehren etc für mich Möglichkeiten sind-seiner Liebe Ausdruck zu verleihen-eben in dessen Form! Liebe an sich ist eine Steigerung von Zuneigung-die ich gegenüber einem anderen Menschen empfinde-eine Art Verbundenheit-ausgelöst durch dessen Erscheinungsbild und Übereinkunft mit meinen persönlichen Vorstellungen und Grundwerten sowie meinen Interessen etc..

..Und trotzdem: sehr ideale ansichten, schwer auch für mich zu leben und zu erreichen!

-für mich ist es nicht nur schwer- sondern kaum realisierbar!!! Deshalb bleibe ich dabei-meiner Meinung nach kann es aus den genannten Gründen keine bedingungslose Liebe geben und wenn-dann nur in der Theorie-jedoch niemals in der Praxis!

Also ich hoffe, annigdu nimmst mir meinen Standpunkt nicht übel-schließlich disskutieren wir ja darüber und es hat mich gefreut-Deine Meinung darüber zu hören!
Vielleicht ist unsere Diskussion ja jetzt auch so ins Rollen gekommen, dass sich nun auch andere hier im Forum veranlasst sehen-ihren Standpunkt darüber zu äußern. Bin gespannt.
Ok noch was:
Schön, dass wieder zu sehen bist- ich freue mich auch weiterhin-Deine Beiträge zu lesen
LG Elli
Ps: Denn wär ja schlimm, wenn alle einer Meinung wären-deshalb bietet das Forum ja auch soviel Möglichkeiten des gemeinsamen Gedankenaustausches

Übel nehmen?
wieso sollte ich? Ist doch ein Gedankenaustausch oder?

"Schwer ist aus meiner Sicht eben, trotz Verletzung zu lieben und zu verzeihen." damit mein ich, dass ich deshalb eben auch nicht zu bedingungsloser Liebe fähig bin. weil es unendlich schwer ist, nach diesen meinen Idealvorstellungen davon auchzu leben.

Ich glaube schon, dass ein mensch mehr ist, als nur sein Verhalten. Und deshalb versuch ich immer zu sehen, welche Absicht hinter dem Verhalten steckt, denn für ihn hat es immer eine, meist positive. Vielleicht hat er nur nicht gelernt, diese Absicht anders auszudrücken.
Begeht jemand eine Straftat, heiße ich die nicht gut und bin eben der Meinung, dass er die Konsequenzen dafür zu tragen hat, also bspw. auch den Verlust der Freiheit. Aber das muss an meiner Liebe zu ihm nichts ändern. Hörigkeit ist auch für mich, alles gutzuheißen und gegen meine eigenen ethischen grundlagen und Werte dem anderen alles durchgehen zu lassen. Und genau da trenne ich dann zu Liebe. Ich kann trotz aller Liebe Grenzen setzen und durchsetzen. Aber nicht durch Liebesentzug, sondern anderes.
Soweit nur mal kurz zur Nacht. Zu dem Rest mag ich mehr nachdenken und auch ein wenig Zeit haben. Also verzeih, wenn das ein wenig dauert, denn ich kann momentan wirklich nur ab und zu mal reinschauen und hab sehr wenig Zeit zum Amtworten. Der Arbeitsstress hat mich grad voll im Griff....
LG

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A
an0N_1287492899z
02.09.07 um 12:50
In Antwort auf monday_12158364

Übel nehmen?
wieso sollte ich? Ist doch ein Gedankenaustausch oder?

"Schwer ist aus meiner Sicht eben, trotz Verletzung zu lieben und zu verzeihen." damit mein ich, dass ich deshalb eben auch nicht zu bedingungsloser Liebe fähig bin. weil es unendlich schwer ist, nach diesen meinen Idealvorstellungen davon auchzu leben.

Ich glaube schon, dass ein mensch mehr ist, als nur sein Verhalten. Und deshalb versuch ich immer zu sehen, welche Absicht hinter dem Verhalten steckt, denn für ihn hat es immer eine, meist positive. Vielleicht hat er nur nicht gelernt, diese Absicht anders auszudrücken.
Begeht jemand eine Straftat, heiße ich die nicht gut und bin eben der Meinung, dass er die Konsequenzen dafür zu tragen hat, also bspw. auch den Verlust der Freiheit. Aber das muss an meiner Liebe zu ihm nichts ändern. Hörigkeit ist auch für mich, alles gutzuheißen und gegen meine eigenen ethischen grundlagen und Werte dem anderen alles durchgehen zu lassen. Und genau da trenne ich dann zu Liebe. Ich kann trotz aller Liebe Grenzen setzen und durchsetzen. Aber nicht durch Liebesentzug, sondern anderes.
Soweit nur mal kurz zur Nacht. Zu dem Rest mag ich mehr nachdenken und auch ein wenig Zeit haben. Also verzeih, wenn das ein wenig dauert, denn ich kann momentan wirklich nur ab und zu mal reinschauen und hab sehr wenig Zeit zum Amtworten. Der Arbeitsstress hat mich grad voll im Griff....
LG

Stimmt-hast Recht annig...

...ist ja wirklich nur n Gedankenaustausch
ich steig auch gleich ein:

klar, es ist wirklich extrem schwer, trotz Verletzungen zu lieben und zu verzeihen. Deshalb scheint die bedingungslose Liebe wohl in der Praxis so gar nicht gelebt werden zu können. Es hört sich wirklich total schön an, scheint auch ein schöner Gedanke zu sein, dennoch-ich würde das auch für mich nicht verlangen und auch nicht wollen-selbst wenn es entsprechend umsetzbar wäre. Denn die Liebe ist eben aufgebaut auf eine ganz bestimmte Verhaltensweise -z.B. angepasst auf mein Ich-deshalb werde ICH geliebt z.B. Wäre bekäme ich die Liebe nur meiner selbst Willen Mmm?...müsste ich davon ausgehen-dass auch von Seiten meines Partners ein gewisses Dessinteresse an mir und meinem Selbst-was mich ausmacht-auch mit meinem Verhalten gegeben wäre. Schließlich möchte ich auch geliebt werden-weil ich ganz gewisse Verhaltensmuster mitbringe-die vielleicht ein anderer in der Form nicht hat. Das macht schließlich jeden als Mensch erst individuell und unterscheidbar. Wäre dem nicht so, würden ja gewisse Impulse-die ich sende-ggf. unrelevant sein und ich könnte davon ausgehen,dass die Liebe eines Menschen für mich- auch ganz schnell auf einen anderen übergeht-wenn denn so gar nicht mein Charakter mit ins Spiel käme. Liebe wird schließlich durch äußere Umstände und Impulse erst gestärkt und gefördert...wenn diese Impulse nicht sogar schon Motor dafür sind,dass sie überhaupt entsteht. Ohne diesekönnte ich genauso sagen:ich liebe meinen Hund;meine Katze;mein Haus-keine Ahnung was alles und meine Aussage wäre ohne inneres Hochgefühl-leer. Würde Liebe in der Form Bestand haben können-dann wäre sie nicht als Empfindung zu verspüren sondern es wäre wirklich nur ein Wort. Doch Liebe ist ungemein verbunden mit Gefühlen und Empfindungen-egal welcher Natur. Wann immer ich das Wort:Liebe mit ins Spiel bringe-verbinde ich ein Gefühl- ja ein inneres Hochgefühl damit, dass mich zu ganz gewissen Handlungen verleitet-mich anspornt-meinem Liebenden z.B. eine Freude zu bereiten-in Form von Geschenken etc. Ich fühle mich einfach klasse-bei dem Menschen zu sein-den ich liebe. Somit ist es ein extrem starkes Glücksgefühl-von innen heraus. Dieses Glücksgefühl könnte ich es empfinden-wenn ich jemanden seiner selbst Willen liebe. Nein-geht gar nicht-denn dann wäre dieser jemand mit seinen Eigenschaften unrelevant-von daher auch austauschbar.
Du schreibst:

>Ich glaube schon, dass ein mensch mehr ist, als nur sein Verhalten. Und deshalb versuch ich immer zu sehen, welche Absicht hinter dem Verhalten steckt<

-ist in diesem Fall nicht die Absicht ausschlaggebend für sein Verhalten? Doch oder?deshalb kann ein Mensch nur aus diesen 2 Komponenten:
einmal aus sich-als Mensch (mit äußerlichen Merkmalen) und seinen charakterlichen Eigenschaften (die natürlich auch durch äußere Umstände wie Umwelt, Erziehung etc. ohne Frage gesteuert werden können)-weitere sehe ich keine-hast Du in diesem Fall auch nicht ausgeführt.


Begeht jemand eine Straftat, heiße ich die nicht gut und bin eben der Meinung, dass er die Konsequenzen dafür zu tragen hat, also bspw. auch den Verlust der Freiheit.
Wenn dem so ist gibt es 2 Möglichkeiten:

Entweder Du stehst bedingungslos hinter ihm-gibst Deine Meinung auf-und deckst ihn-wäre Hörigkeit-weil in Dein Verhalten Deine Ansicht nicht mit einfließt
Oder:
Du versuchst ihn zu bewegen, dass er sich stellt-bleibst aber dann ggf. trotzdem mit ihm zusammen-obwohl Du sein Verhalten kritisierst und aufs Schärfste selber verurteilst
Das wäre dann auch ein Liebesbeweis-ohne dass einer sich aber aufgibt als Mensch und seine eigenen Belange hinten anstellt.


Weiter schreibst Du>Aber das muss an meiner Liebe zu ihm nichts ändern<
-stimmt in beiden Fällen-nur das der von mir letzte Fall nichts mit Hörigkeit zu tun hat-denn ich gebe mich und meine Moralvorstellungen ja nicht auf. Klar auch im ersten aufgeführten Fall kann man von Liebe sprechen-aber auch von individueller Aufgabe-demzufolge Hörigkeit-denn auch sie ist eine Form von Liebe-nur eben verbunden mit Selbstaufgabe! Da hast Du Recht-
gegesehen bin ich hier völlig Deiner Meinung!


> Hörigkeit ist auch für mich, alles gutzuheißen und gegen meine eigenen ethischen grundlagen und Werte dem anderen alles durchgehen zu lassen. Und genau da trenne ich dann zu Liebe. <
ja stimmt-wir sind so gesehen schon einer Meinung-obwohl beides eine Form von Liebe sein kann-nur eben in negativ auswirkender Form spricht man von Hörigkeit aber die Grenzen sind durchaus so nachvollziehbar-wie Du sie ziehst.


Du schreibst weiter: >Ich kann trotz aller Liebe Grenzen setzen und durchsetzen. Aber nicht durch Liebesentzug, sondern anderes.<
Jastimmtaber, wenn meine Grenzen seitens meines Partners nicht überschritten werden-und wenn doch-wäre die logische Schlussfolgerung-die ich daraus ziehe dann auch noch ein Liebesbeweis-so wie Du schreibst müsste und könnte durchaus in diesem Fall auch ne Trennung ggf. eine Form von Liebesbeweis sein-wobei man dann eben aber nicht mehr von Liebe spricht.

So liebe Annig, nu darfst Du Dir gerne weitere Gedanken darüber machen-wie wir beide gesehen haben-ist alles gar nicht wirklich leicht zu beantworten. Die Frage ist sowieso ob es dafür eine klare Antwort gibt. Trotzdem-ich finde es einfach interessant-mich austauschen zu können-so freu ich mich über jeden Gedankenaustausch um wieder auf s Neue modiviert zu sein-meine Einstellung ggf. zu überdenken. Das Leben ist eben oftmals viel zu kompliziert-um es erklären zu können. In diesem Punkt wirst mir ja vielleicht beipflichten-grins!

Hat übrigens Spass gemacht-ein wenig mich mit Dir auszutauschen. Wäre auch schön gewesen- weitere Meinungen einzuholen-aber naja....muss ja nicht sein-aber kann!
Wer weiss-vielleicht kommen wir beide ja noch in den Genuss-weitere Meinungen darüber lesen zu können. Ansonsten hat s so oder so Spass gemacht!
Zu verzeihen habe auch ich nichts-denn das Forum bassiert schließlich auf freiwilliger Basis die wiederum eng an zeitliche Vorgaben geknüpft sein kann-wenn unterstellt werden kann-dass das nötige Interesse durchaus deinerseits besteht
Aber das wiederum wäre wieder ein gesondertes Thema für sich.aber keine Angst.ich eröffne im Bezug auf diesen Aspekt wirklich keinen neuen Treath.lach!!!!
Sorry..aber Spass muss sein- das Thema war ernst genug-HAHA!!

So das waren genug der Sprüche weil ich grad selber auf m Sprung bin.
Danke nochmals für Deine Einblicke in Deine Gedankenwelt zu diesem Thema
LG



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M
monday_12158364
02.09.07 um 13:34
In Antwort auf an0N_1287492899z

Stimmt-hast Recht annig...

...ist ja wirklich nur n Gedankenaustausch
ich steig auch gleich ein:

klar, es ist wirklich extrem schwer, trotz Verletzungen zu lieben und zu verzeihen. Deshalb scheint die bedingungslose Liebe wohl in der Praxis so gar nicht gelebt werden zu können. Es hört sich wirklich total schön an, scheint auch ein schöner Gedanke zu sein, dennoch-ich würde das auch für mich nicht verlangen und auch nicht wollen-selbst wenn es entsprechend umsetzbar wäre. Denn die Liebe ist eben aufgebaut auf eine ganz bestimmte Verhaltensweise -z.B. angepasst auf mein Ich-deshalb werde ICH geliebt z.B. Wäre bekäme ich die Liebe nur meiner selbst Willen Mmm?...müsste ich davon ausgehen-dass auch von Seiten meines Partners ein gewisses Dessinteresse an mir und meinem Selbst-was mich ausmacht-auch mit meinem Verhalten gegeben wäre. Schließlich möchte ich auch geliebt werden-weil ich ganz gewisse Verhaltensmuster mitbringe-die vielleicht ein anderer in der Form nicht hat. Das macht schließlich jeden als Mensch erst individuell und unterscheidbar. Wäre dem nicht so, würden ja gewisse Impulse-die ich sende-ggf. unrelevant sein und ich könnte davon ausgehen,dass die Liebe eines Menschen für mich- auch ganz schnell auf einen anderen übergeht-wenn denn so gar nicht mein Charakter mit ins Spiel käme. Liebe wird schließlich durch äußere Umstände und Impulse erst gestärkt und gefördert...wenn diese Impulse nicht sogar schon Motor dafür sind,dass sie überhaupt entsteht. Ohne diesekönnte ich genauso sagen:ich liebe meinen Hund;meine Katze;mein Haus-keine Ahnung was alles und meine Aussage wäre ohne inneres Hochgefühl-leer. Würde Liebe in der Form Bestand haben können-dann wäre sie nicht als Empfindung zu verspüren sondern es wäre wirklich nur ein Wort. Doch Liebe ist ungemein verbunden mit Gefühlen und Empfindungen-egal welcher Natur. Wann immer ich das Wort:Liebe mit ins Spiel bringe-verbinde ich ein Gefühl- ja ein inneres Hochgefühl damit, dass mich zu ganz gewissen Handlungen verleitet-mich anspornt-meinem Liebenden z.B. eine Freude zu bereiten-in Form von Geschenken etc. Ich fühle mich einfach klasse-bei dem Menschen zu sein-den ich liebe. Somit ist es ein extrem starkes Glücksgefühl-von innen heraus. Dieses Glücksgefühl könnte ich es empfinden-wenn ich jemanden seiner selbst Willen liebe. Nein-geht gar nicht-denn dann wäre dieser jemand mit seinen Eigenschaften unrelevant-von daher auch austauschbar.
Du schreibst:

>Ich glaube schon, dass ein mensch mehr ist, als nur sein Verhalten. Und deshalb versuch ich immer zu sehen, welche Absicht hinter dem Verhalten steckt<

-ist in diesem Fall nicht die Absicht ausschlaggebend für sein Verhalten? Doch oder?deshalb kann ein Mensch nur aus diesen 2 Komponenten:
einmal aus sich-als Mensch (mit äußerlichen Merkmalen) und seinen charakterlichen Eigenschaften (die natürlich auch durch äußere Umstände wie Umwelt, Erziehung etc. ohne Frage gesteuert werden können)-weitere sehe ich keine-hast Du in diesem Fall auch nicht ausgeführt.


Begeht jemand eine Straftat, heiße ich die nicht gut und bin eben der Meinung, dass er die Konsequenzen dafür zu tragen hat, also bspw. auch den Verlust der Freiheit.
Wenn dem so ist gibt es 2 Möglichkeiten:

Entweder Du stehst bedingungslos hinter ihm-gibst Deine Meinung auf-und deckst ihn-wäre Hörigkeit-weil in Dein Verhalten Deine Ansicht nicht mit einfließt
Oder:
Du versuchst ihn zu bewegen, dass er sich stellt-bleibst aber dann ggf. trotzdem mit ihm zusammen-obwohl Du sein Verhalten kritisierst und aufs Schärfste selber verurteilst
Das wäre dann auch ein Liebesbeweis-ohne dass einer sich aber aufgibt als Mensch und seine eigenen Belange hinten anstellt.


Weiter schreibst Du>Aber das muss an meiner Liebe zu ihm nichts ändern<
-stimmt in beiden Fällen-nur das der von mir letzte Fall nichts mit Hörigkeit zu tun hat-denn ich gebe mich und meine Moralvorstellungen ja nicht auf. Klar auch im ersten aufgeführten Fall kann man von Liebe sprechen-aber auch von individueller Aufgabe-demzufolge Hörigkeit-denn auch sie ist eine Form von Liebe-nur eben verbunden mit Selbstaufgabe! Da hast Du Recht-
gegesehen bin ich hier völlig Deiner Meinung!


> Hörigkeit ist auch für mich, alles gutzuheißen und gegen meine eigenen ethischen grundlagen und Werte dem anderen alles durchgehen zu lassen. Und genau da trenne ich dann zu Liebe. <
ja stimmt-wir sind so gesehen schon einer Meinung-obwohl beides eine Form von Liebe sein kann-nur eben in negativ auswirkender Form spricht man von Hörigkeit aber die Grenzen sind durchaus so nachvollziehbar-wie Du sie ziehst.


Du schreibst weiter: >Ich kann trotz aller Liebe Grenzen setzen und durchsetzen. Aber nicht durch Liebesentzug, sondern anderes.<
Jastimmtaber, wenn meine Grenzen seitens meines Partners nicht überschritten werden-und wenn doch-wäre die logische Schlussfolgerung-die ich daraus ziehe dann auch noch ein Liebesbeweis-so wie Du schreibst müsste und könnte durchaus in diesem Fall auch ne Trennung ggf. eine Form von Liebesbeweis sein-wobei man dann eben aber nicht mehr von Liebe spricht.

So liebe Annig, nu darfst Du Dir gerne weitere Gedanken darüber machen-wie wir beide gesehen haben-ist alles gar nicht wirklich leicht zu beantworten. Die Frage ist sowieso ob es dafür eine klare Antwort gibt. Trotzdem-ich finde es einfach interessant-mich austauschen zu können-so freu ich mich über jeden Gedankenaustausch um wieder auf s Neue modiviert zu sein-meine Einstellung ggf. zu überdenken. Das Leben ist eben oftmals viel zu kompliziert-um es erklären zu können. In diesem Punkt wirst mir ja vielleicht beipflichten-grins!

Hat übrigens Spass gemacht-ein wenig mich mit Dir auszutauschen. Wäre auch schön gewesen- weitere Meinungen einzuholen-aber naja....muss ja nicht sein-aber kann!
Wer weiss-vielleicht kommen wir beide ja noch in den Genuss-weitere Meinungen darüber lesen zu können. Ansonsten hat s so oder so Spass gemacht!
Zu verzeihen habe auch ich nichts-denn das Forum bassiert schließlich auf freiwilliger Basis die wiederum eng an zeitliche Vorgaben geknüpft sein kann-wenn unterstellt werden kann-dass das nötige Interesse durchaus deinerseits besteht
Aber das wiederum wäre wieder ein gesondertes Thema für sich.aber keine Angst.ich eröffne im Bezug auf diesen Aspekt wirklich keinen neuen Treath.lach!!!!
Sorry..aber Spass muss sein- das Thema war ernst genug-HAHA!!

So das waren genug der Sprüche weil ich grad selber auf m Sprung bin.
Danke nochmals für Deine Einblicke in Deine Gedankenwelt zu diesem Thema
LG



Also
Liebe um Deiner selbst willen hat nichts mit Desinteresse zu tun. Ich interessier mich trotzdem dafür, wie der andere sich verhält und warum. Nur mach ich davon nicht abhängig ob ich liebe oder nicht.

Und die Absicht hinter dem Verhalten bestimmt natürlich sein verhalten.Und da ich mich für diese interessiere, bin ich ihm ggü. auch nicht gleichgültig.

"Oder:
Du versuchst ihn zu bewegen, dass er sich stellt-bleibst aber dann ggf. trotzdem mit ihm zusammen-obwohl Du sein Verhalten kritisierst und aufs Schärfste selber verurteilst
Das wäre dann auch ein Liebesbeweis-ohne dass einer sich aber aufgibt als Mensch und seine eigenen Belange hinten anstellt." => Ganz genau so meine ich das.

Liebe ist auch für mich ein Hochgefühl - nur hab ich das eben auch manchmal ohne dass ich mit jemandem zusammen bin. Ist ne komische sache - fühl mich einfach auf ner ganz merkwürdigen Art verbunden... Und auch ich schenke unheimlich gerne! Freunden,Partner,Eltern usw. Und damit zeig ich eben auch, ich mach mir gedanken um den anderen, darum, was ihm gefallen könnte und dass ich ihm "Gutes tun" möchte.
Ja, und auch ne trennung ist für mich manchmal ein Liebesbeweis, nämlich dann, wenn ich den anderen "freigebe", weil es im Alltag dauerhaft nicht harmoniert, weil ich und der andere eben noch nicht so weit sind, die Erwartungen an den anderen nicht über Streit auszutragen. dann sind getrennte Wege besser, damit beide anderweitig glücklich sein können.
Bedingungslose Liebe: in der Praxis schwer zu leben weil ich Mensch bin mit all meinen Fehlern undBedürfnissen, aber für mich trotzdem eine wunderschöne zielsetzung, die mir hilft, das ein oder andere entspannter zu sehen, wenns mal wieder "knallt".

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A
an0N_1287492899z
02.09.07 um 23:16
In Antwort auf monday_12158364

Also
Liebe um Deiner selbst willen hat nichts mit Desinteresse zu tun. Ich interessier mich trotzdem dafür, wie der andere sich verhält und warum. Nur mach ich davon nicht abhängig ob ich liebe oder nicht.

Und die Absicht hinter dem Verhalten bestimmt natürlich sein verhalten.Und da ich mich für diese interessiere, bin ich ihm ggü. auch nicht gleichgültig.

"Oder:
Du versuchst ihn zu bewegen, dass er sich stellt-bleibst aber dann ggf. trotzdem mit ihm zusammen-obwohl Du sein Verhalten kritisierst und aufs Schärfste selber verurteilst
Das wäre dann auch ein Liebesbeweis-ohne dass einer sich aber aufgibt als Mensch und seine eigenen Belange hinten anstellt." => Ganz genau so meine ich das.

Liebe ist auch für mich ein Hochgefühl - nur hab ich das eben auch manchmal ohne dass ich mit jemandem zusammen bin. Ist ne komische sache - fühl mich einfach auf ner ganz merkwürdigen Art verbunden... Und auch ich schenke unheimlich gerne! Freunden,Partner,Eltern usw. Und damit zeig ich eben auch, ich mach mir gedanken um den anderen, darum, was ihm gefallen könnte und dass ich ihm "Gutes tun" möchte.
Ja, und auch ne trennung ist für mich manchmal ein Liebesbeweis, nämlich dann, wenn ich den anderen "freigebe", weil es im Alltag dauerhaft nicht harmoniert, weil ich und der andere eben noch nicht so weit sind, die Erwartungen an den anderen nicht über Streit auszutragen. dann sind getrennte Wege besser, damit beide anderweitig glücklich sein können.
Bedingungslose Liebe: in der Praxis schwer zu leben weil ich Mensch bin mit all meinen Fehlern undBedürfnissen, aber für mich trotzdem eine wunderschöne zielsetzung, die mir hilft, das ein oder andere entspannter zu sehen, wenns mal wieder "knallt".

Ok...
>Liebe um Deiner selbst willen hat nichts mit Desinteresse zu tun. Ich interessier mich trotzdem dafür, wie der andere sich verhält und warum. Nur mach ich davon nicht abhängig ob ich liebe oder nicht.<

-Nach meinem Verständnis könnte es aber so ausartendenn ich liebe die Person mit seinem Charakterdas gehört unweigerlich für mich zusammen-ansonsten ist er/sie ja auch nicht individuell und ich könnte auch im Grunde mich in jemanden anderen verlieben-so hab ich das gemeint. Da für mich beides zusammengehört-gibt es die Liebe um seiner selbst Willen auch gar nicht-denn nach Deinem Verständnis ist dies ja abgekoppelt vom Verhalten-oder hab ich das falsch verstanden?

>Und die Absicht hinter dem Verhalten bestimmt natürlich sein verhalten<
-ja stimmt schon!

>Und da ich mich für diese interessiere, bin ich ihm ggü. auch nicht gleichgültig<
-...ist jedoch wiederum verhaltensabhängig-also hat nichts mit der reinen Person als solche zu tun-aber Deine These ansich unterstreiche ich in Deiner aufgeführten Form schon-jub!!
Oder:
Du versuchst ihn zu bewegen, dass er sich stellt-bleibst aber dann ggf. trotzdem mit ihm zusammen-obwohl Du sein Verhalten kritisierst und aufs Schärfste selber verurteilst
Das wäre dann auch ein Liebesbeweis-ohne dass einer sich aber aufgibt als Mensch und seine eigenen Belange hinten anstellt."> => Ganz genau so meine ich das.<

-schön, da sind wir einer Meinung!!!

>Liebe ist auch für mich ein Hochgefühl - nur hab ich das eben auch manchmal ohne dass ich mit jemandem zusammen bin. Ist ne komische sache - fühl mich einfach auf ner ganz merkwürdigen Art verbunden<

-ja diese Art von Hochgefühl kenne ich auchich denke-ich weiss-was Du meinst


>.. Und auch ich schenke unheimlich gerne! Freunden,Partner,Eltern usw. Und damit zeig ich eben auch, ich mach mir gedanken um den anderen, darum, was ihm gefallen könnte und dass ich ihm "Gutes tun" möchte.<

-Ja stimmt, geht mir genauso..


>Ja, und auch ne trennung ist für mich manchmal ein Liebesbeweis, nämlich dann, wenn ich den anderen "freigebe", weil es im Alltag dauerhaft nicht harmoniert, weil ich und der andere eben noch nicht so weit sind, die Erwartungen an den anderen nicht über Streit auszutragen<

-ja Trennung KANN bzw. könnte theorethisch durchaus ein Liebesbeweis darstellen-kommt ganz drauf an, wie der individuelle Fall gestaltet ist. Wie gesagt KANN ein Liebesbeweis sein-aber nach meiner Auffassung nur dann-wenn ich zwar immer noch gerne mit meinem Partner zusammen wäre-ihn aber freigebe-damit er ein besseres Leben führen kann-unabhängig von meinen Sehnsüchten und meinem Verlangen nach ihm. In diesem Falle würde diese Form von Trennung eine einseitige Selbstlosigkeit bedeuten-in meinen Augen!

>dann sind getrennte Wege besser, damit beide anderweitig glücklich sein können.<
- Keine Frage-da bin ich ganz Deiner Meinung

>Bedingungslose Liebe: in der Praxis schwer zu leben weil ich Mensch bin mit all meinen Fehlern undBedürfnissen, aber für mich trotzdem eine wunderschöne zielsetzung, die mir hilft, das ein oder andere entspannter zu sehen, wenns mal wieder "knallt".<
- auch für mich ist die bedingungslose Liebe zumindest in der Praxis nicht realisierbar-wie Du auch erkennst-weil wir Menschen mit Fehlern und auch eigenen Bedürfnissen sind-der Wunsch eigene Bedürfnisse zu stillen ist eine Form von natürlichem Selbsterhaltungstrieb-könnte aber auch als gesunder Egoismus betrachtet werden!

Ach ja Anniggeht es Dir ähnlich-irgendwie scheinen wir uns ein wenig im Kreis zu drehen-aber dennoch ist schön, dass wir uns mal drüber Gedanken gemacht haben. Ich finde die unterschiedliche Betrachtensweise unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte einfach spannend.könnte mich vielleicht auch noch Stunden-Tage- und Wochenlang damit beschäftigendennoch haben wir beide unsere Standpunkte zum Ausdruck gebracht. So konnte ich erkennen-von welcher Seite Du das Thema durchleuchtet hast-ich hoffe meine Betrachtensweise ist auch in etwa klar rübergekommen.

Das Thema ist-da sind wir uns bestimmt beide einig-gar nicht so leicht zu disskutieren. Trotzdem schön, dass wir s gewagt haben.
Weißt Duin der Theorie ist manches möglich-vieles lässt sich aber ganz allgemein formuliert-nicht unbedingt in die Praxis umsetzen oder aber die Umsetzung ist zumindest nicht leicht.
Für mich ist nun soweit das Thema von unsren Seiten genügend erörtert worden. Mehr fällt mir ehrlich gesagt auch gar nicht dazu ein. Es gibt Punkte-die von uns beiden nicht angesprochen wurden-die auch noch Aufschluss geben könnten. Dennoch brauch man das Thema ja auch nicht ins Unermessliche vertiefen. Ich fand das Thema einfach nur spannend an sich. Deshalb wollte ich es auch noch mal gesondert aufführen.
Danke für DEIN Interesse!!

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M
monday_12158364
03.09.07 um 18:49
In Antwort auf an0N_1287492899z

Ok...
>Liebe um Deiner selbst willen hat nichts mit Desinteresse zu tun. Ich interessier mich trotzdem dafür, wie der andere sich verhält und warum. Nur mach ich davon nicht abhängig ob ich liebe oder nicht.<

-Nach meinem Verständnis könnte es aber so ausartendenn ich liebe die Person mit seinem Charakterdas gehört unweigerlich für mich zusammen-ansonsten ist er/sie ja auch nicht individuell und ich könnte auch im Grunde mich in jemanden anderen verlieben-so hab ich das gemeint. Da für mich beides zusammengehört-gibt es die Liebe um seiner selbst Willen auch gar nicht-denn nach Deinem Verständnis ist dies ja abgekoppelt vom Verhalten-oder hab ich das falsch verstanden?

>Und die Absicht hinter dem Verhalten bestimmt natürlich sein verhalten<
-ja stimmt schon!

>Und da ich mich für diese interessiere, bin ich ihm ggü. auch nicht gleichgültig<
-...ist jedoch wiederum verhaltensabhängig-also hat nichts mit der reinen Person als solche zu tun-aber Deine These ansich unterstreiche ich in Deiner aufgeführten Form schon-jub!!
Oder:
Du versuchst ihn zu bewegen, dass er sich stellt-bleibst aber dann ggf. trotzdem mit ihm zusammen-obwohl Du sein Verhalten kritisierst und aufs Schärfste selber verurteilst
Das wäre dann auch ein Liebesbeweis-ohne dass einer sich aber aufgibt als Mensch und seine eigenen Belange hinten anstellt."> => Ganz genau so meine ich das.<

-schön, da sind wir einer Meinung!!!

>Liebe ist auch für mich ein Hochgefühl - nur hab ich das eben auch manchmal ohne dass ich mit jemandem zusammen bin. Ist ne komische sache - fühl mich einfach auf ner ganz merkwürdigen Art verbunden<

-ja diese Art von Hochgefühl kenne ich auchich denke-ich weiss-was Du meinst


>.. Und auch ich schenke unheimlich gerne! Freunden,Partner,Eltern usw. Und damit zeig ich eben auch, ich mach mir gedanken um den anderen, darum, was ihm gefallen könnte und dass ich ihm "Gutes tun" möchte.<

-Ja stimmt, geht mir genauso..


>Ja, und auch ne trennung ist für mich manchmal ein Liebesbeweis, nämlich dann, wenn ich den anderen "freigebe", weil es im Alltag dauerhaft nicht harmoniert, weil ich und der andere eben noch nicht so weit sind, die Erwartungen an den anderen nicht über Streit auszutragen<

-ja Trennung KANN bzw. könnte theorethisch durchaus ein Liebesbeweis darstellen-kommt ganz drauf an, wie der individuelle Fall gestaltet ist. Wie gesagt KANN ein Liebesbeweis sein-aber nach meiner Auffassung nur dann-wenn ich zwar immer noch gerne mit meinem Partner zusammen wäre-ihn aber freigebe-damit er ein besseres Leben führen kann-unabhängig von meinen Sehnsüchten und meinem Verlangen nach ihm. In diesem Falle würde diese Form von Trennung eine einseitige Selbstlosigkeit bedeuten-in meinen Augen!

>dann sind getrennte Wege besser, damit beide anderweitig glücklich sein können.<
- Keine Frage-da bin ich ganz Deiner Meinung

>Bedingungslose Liebe: in der Praxis schwer zu leben weil ich Mensch bin mit all meinen Fehlern undBedürfnissen, aber für mich trotzdem eine wunderschöne zielsetzung, die mir hilft, das ein oder andere entspannter zu sehen, wenns mal wieder "knallt".<
- auch für mich ist die bedingungslose Liebe zumindest in der Praxis nicht realisierbar-wie Du auch erkennst-weil wir Menschen mit Fehlern und auch eigenen Bedürfnissen sind-der Wunsch eigene Bedürfnisse zu stillen ist eine Form von natürlichem Selbsterhaltungstrieb-könnte aber auch als gesunder Egoismus betrachtet werden!

Ach ja Anniggeht es Dir ähnlich-irgendwie scheinen wir uns ein wenig im Kreis zu drehen-aber dennoch ist schön, dass wir uns mal drüber Gedanken gemacht haben. Ich finde die unterschiedliche Betrachtensweise unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte einfach spannend.könnte mich vielleicht auch noch Stunden-Tage- und Wochenlang damit beschäftigendennoch haben wir beide unsere Standpunkte zum Ausdruck gebracht. So konnte ich erkennen-von welcher Seite Du das Thema durchleuchtet hast-ich hoffe meine Betrachtensweise ist auch in etwa klar rübergekommen.

Das Thema ist-da sind wir uns bestimmt beide einig-gar nicht so leicht zu disskutieren. Trotzdem schön, dass wir s gewagt haben.
Weißt Duin der Theorie ist manches möglich-vieles lässt sich aber ganz allgemein formuliert-nicht unbedingt in die Praxis umsetzen oder aber die Umsetzung ist zumindest nicht leicht.
Für mich ist nun soweit das Thema von unsren Seiten genügend erörtert worden. Mehr fällt mir ehrlich gesagt auch gar nicht dazu ein. Es gibt Punkte-die von uns beiden nicht angesprochen wurden-die auch noch Aufschluss geben könnten. Dennoch brauch man das Thema ja auch nicht ins Unermessliche vertiefen. Ich fand das Thema einfach nur spannend an sich. Deshalb wollte ich es auch noch mal gesondert aufführen.
Danke für DEIN Interesse!!

Noch ein letztes
"Nach meinem Verständnis könnte es aber so ausartendenn ich liebe die Person mit seinem Charakterdas gehört unweigerlich für mich zusammen-ansonsten ist er/sie ja auch nicht individuell und ich könnte auch im Grunde mich in jemanden anderen verlieben-so hab ich das gemeint. Da für mich beides zusammengehört-gibt es die Liebe um seiner selbst Willen auch gar nicht-denn nach Deinem Verständnis ist dies ja abgekoppelt vom Verhalten-oder hab ich das falsch verstanden?"

=> Es gibt da etwas in der "Seele" eines jeden Menschen, das ist vollkommen einzigartig und losgelöst vom Verhalten.
Und das ist es, was Grundlage für bedingungslose Liebe ist. Ein frisch geborener Säugling verhält sich ja noch nicht bzw. ganz eingeschränkt und wird trotzdem geliebt. Irgendwie kann ichs nicht anders erklären und so ganz ergründet hab ichs noch nicht, abercih spür es, es ist da....

Und ich hab tatsächlich schon jemanden freigegeben weil er es besser hatte ohne mich, obwohl es mich fast zerrissen hat.
LG bis zum nächsten thema

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A
an0N_1287492899z
03.09.07 um 21:55
In Antwort auf monday_12158364

Noch ein letztes
"Nach meinem Verständnis könnte es aber so ausartendenn ich liebe die Person mit seinem Charakterdas gehört unweigerlich für mich zusammen-ansonsten ist er/sie ja auch nicht individuell und ich könnte auch im Grunde mich in jemanden anderen verlieben-so hab ich das gemeint. Da für mich beides zusammengehört-gibt es die Liebe um seiner selbst Willen auch gar nicht-denn nach Deinem Verständnis ist dies ja abgekoppelt vom Verhalten-oder hab ich das falsch verstanden?"

=> Es gibt da etwas in der "Seele" eines jeden Menschen, das ist vollkommen einzigartig und losgelöst vom Verhalten.
Und das ist es, was Grundlage für bedingungslose Liebe ist. Ein frisch geborener Säugling verhält sich ja noch nicht bzw. ganz eingeschränkt und wird trotzdem geliebt. Irgendwie kann ichs nicht anders erklären und so ganz ergründet hab ichs noch nicht, abercih spür es, es ist da....

Und ich hab tatsächlich schon jemanden freigegeben weil er es besser hatte ohne mich, obwohl es mich fast zerrissen hat.
LG bis zum nächsten thema

Ja annig...
in etwa spüre ich, was Du meinst...das Beispiel mit dem Säugling ist sehr gut nachvollziehbar -hast Recht...der Säugling wird unabhängig vom Verhalten geliebt...denn dessen Verhalten und Charakter entwickelt sich ja noch...-von daher wird wohl ein Säugling "seiner selbst Willen" geliebt..da hätten wir s ja.grins!! Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Obwohl..warum wird er geliebt...weil er Teil von "uns" ist...könnte man auch so sehen. Dennoch ist dessen Verhalten ja noch nicht charakterlich festgelegt.. Hey..supi! Guter Gedankenaustausch...dennoch steckt dahinter noch soviel mehr-seine Seele-irgendwas was man von außen verspürt..nenn es "Aura"-stimmt. Ein jeder Mensch ist umgeben von seiner ganz individuellen "Aura"-na klar...das Wort hatte mir noch gefehlt..passt aber hervorragend in Deinen Beitrag-grins!
Siehst...durch unseren Gedankenaustausch haben wir nun endlich einen gemeinsamen "Nenner" gefunden. War schwierig genug. Aber ich verstehe Dich voll und ganz. Das freut mich...

So..und Du hattest tatsächlich schon jemanden aus Liebe freigegeben obwohls dich innerlich zerrissen hat...mmm? da kann ich wohl nicht mitreden...Schön, wenn Du aber fähig warst-wider Deiner Belange zum Wohle Deines damaligen Partners zu entscheiden. Respekt

Ok...weiss ich wiederhole mich-in diesem Fall jedoch auch gerne-bis zum nächsten Beitrag
LG Elli

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A
an0N_1287492899z
05.09.07 um 10:39

Ja trinchen...
das ist schön, so auf der "Liebeswolke" zu schweben. Solange Du Dich nicht aufgibst in Deiner Liebe-Deine Bedürfnisse nicht hinten anstellst-Dich nicht charakterlich veränderst und in Eurer Liebe so bleiben kannst wie Du bist-er Dich auch so annimmt, ist das sehr erfreulich.
Dann wünsche ich Dir, dass das so bleibt

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L
lida_12666655
05.09.07 um 15:01

Erst mal
willkommen zurück. und schon wieder treu ins forum geschwommen, braves mädchen .

jetzt warst du schon mit ihm in urlaub. ihr habt euch gut verstanden. habt gemerkt, dass es passt. und jetzt schon wieder zweifel?! warum glaubst du, er würde sich nicht mehr melden? warum denkst du, es wäre wieder was im busch, nur weil handy aus ist? hat er dir anlass dazu gegeben? in dir zweifel geschürt, dass er nie wieder was von sich hören läßt?

bestimmt nicht!
also, vertrau ihm (versuch es wenigstens) und er wird sich melden. alles wird gut!



ach ist die liebe schöööön, auch wenns manchmal weh tut!

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L
lida_12666655
05.09.07 um 15:34

Nach nähe
braucht er jetzt wieder was abstand, um sich selbst wieder zu finden. das ist so bei uns fischen! wir brauchen rückzugsmöglichkeiten, weil wir uns gerne verlieren. und wenn wir mit jemanden zusammenleben, dann passiert das auch.
das wirst du lernen müssen, willst du weiter mit ihm zusammen sein.
bleib locker, viel kraft wünsch ich dir

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A
an0N_1287492899z
05.09.07 um 16:53

Mensch Trinchen..
das tut mir leid...das scheint ja aber auch ewig ein hin- und her zu sein bei Euch. Mmm? Vielleicht denkst ja mal net immer gleich das Schlimmste. Hat er denn kein Festnetz? Weisst Du...vielleicht hat es einen einfach zu erklärenenden Grund-warum er immoment mobil nicht erreichbar ist. Muss ja nichts mit Dir zu tun haben.

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L
lida_12666655
05.09.07 um 17:02

Nun
ich führe auch eine beziehung auf entfernung. zwar nicht ganz so weit, wie eure, aber doch so weit, dass man sich schon überlegt, wie oft man sich in der woche sieht.
ich habe am anfang auch einige probleme gehabt, den geliebten menschen nicht immer um mich haben zu können, wenn ich das bedürfnis danach verspüre. und am anfang hat man natürlich jede sekunde das bedürfnis nach nähe!
aber, ich habe gelernt, auch die positiven seiten zu sehen. wir haben vielfältige möglichkeiten, zusammen zu sein. ich telefoniere z.B. stundenlang mit meinem schatz. und das eigentlich täglich. dazu kommen sms oder auch mal ein paar mails.
die damit verbrachte gemeinsame zeit ist qualitativ viel hochwertiger, weil hier ein gedankenaustausch stattfindet, den ich nicht wirklich immer habe, wenn wir uns sehen. dann haben wir meist andere sachen im kopf, als rumtexten .
egal, auch diese zeit ist intensiv.
fernbeziehungen haben etwas für sich, es sprechen aber auch viele dinge dagegen.
irgendwann müsst ihr euch sicher entscheiden, wie es dann weiter geht, aber gerade am anfang birgt es die wahnsinnige chance, sich wirklich, richtig kennenzulernen.
ergebe dich nicht deinen leiden, versuche es positiv zu sehen.
wenn du die sicherheit und den rückhalt erfahren hast, und das wird erst nach ein paar monaten beziehung wirklich eintreten, dann wirst du diese positive seite erkennen und auch wertschätzen.

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