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Eine Wassermann-Story: What a man is like...

12. Mai 2016 um 20:35

Liebe Frauen,

heute möchte ich Euch eine kleine Übersicht über den Wassermann geben. Ich betone dabei, dass ich keine allwissende Frau bin, sondern lediglich aus Erfahrung in meiner Beziehung berichte. Eben von Dingen, die ich selbst mit meinem Wassermann-Mann erlebt habe und immer wieder erlebe.

Ich sage gleich: ich bin super glücklich mit meinem Wassermann-Mann und ich kann sagen, dass ich noch nie einen so einfühlsamen, ehrlichen, zuvorkommenden und doch so leicht zerbrechlichen, emotional ungefestigten, unsicheren Mann kennengelernt habe. Ja, einen Mann, der irgendwie alle Gegensätze in sich vereint.

Kurz zu meiner Person:
Ich bin weiblich, Löwin, 32 Jahre alt und würde mich selbst als unabhängigen, freiheitsliebenden, zuverlässigen Freigeist beschreiben - mit einem leichten Hang zur künstlerischen Tätikeit und einer streng rationalen Denkweise. Ja, ich würde mich als eine Analytikerin bezeichnen, da ich die Dinge irgendwie immer analysiere... mit einem Spritzer Kreativität.

Nun zur Story:
Es war kein leichter Weg, dahin zu kommen, wo ich heute mit meinem Wassermann-Mann bin. Wir haben viele Umwege gemacht, da wir beide sehr starke Persönlichkeiten, die genau wissen, was sie wollen - und davon sollte auch möglichst nicht abgewichen werden.

Wir haben uns auf der Arbeit kennen gelernt. Eine Story, die ich hier schon tausende Male gelesen habe: er hat ganz dolle um mich geworben. Ich hatte kein Interesse an ihm und er hat irgendwie nicht locker gelassen.
Sagen wir es mal so, wir haben mit einer Art ehrlichen Freundschaft angefangen, in der wir ganz offen über alles gesprochen haben. Es wurde schnell klar gestellt (in lockerer Atmosphäre, mit einem von mir gekochten Essen), was sich jeder vorstellt, welche Dos und Donts es gibt etc.

Da wir uns doch recht ähnlich sind, bin ich mir sicher, haben wir diese lockere Atmosphäre der Freundschaft auch gebraucht, um uns aneinander zu gewöhnen und den anderen komplett abzuchecken. Muss ja auch sein, wenn keiner einen Kompromiss eingehen will.

Es hat sich dann alles entwickelt. Und nach einem halben Jahr der Freundschaft sind wir dann für einen Monat in eine Beziehung übergegangen. Ja, die erste Phase hat nur einen Monat angehalten, dann kam er zu mir, wie ein gebeutelter Hund, hat mir gesagt, er entschuldige sich, aber er könne mich wohl niemals lieben - und so eben mit mir schluss gemacht. Meine Antwort darauf: Super, ich habe die gleiche Ansicht. (Klingt gemein, da es ja eigentlich aus meiner Sicht auch nicht gestimmt hat, aber ich wollte ihn reizen. Außerdem habe ich sofort an seiner Reaktion gesehen - der Wassermann-Mann ist kein guter Lügner - , dass er sich hier selbst was vormacht.)

Wir waren also auseinander und klar war ich am Boden zerstört. Ich habe mir die Augen ausgeheult und mit meiner besten Freundin über diesen Mann geredet und geredet. Dass sie mir in dieser Zeit nicht die Freundschaft aufgekündigt hat, rechne ich ihr heute auch noch sehr hoch an. Danke nochmal!!!

Eigentlich hört sich das klassisch an, oder?
Ihr werdet es nicht glauben, aber wir Frauen haben tatsächlich auch selbst Einfluss darauf, wie sich eine totgelaubte Beziehung weiter entwickelt, wir müssen nur nicht darauf warten, dass der Mann wieder einen Schritt auf uns zumacht (schon gar nicht ein Wassermann, der innerlich einen Kampf zwischen Herz und Kopf ausfechtet - der hat keine Zeit, um darüber nachzudenken, ob er einen Fehler gemacht hat. :-P)

Der besondere Fall bei uns: wir haben uns auf der Arbeit jeden Tag gesehen und ich habe es genossen, dass er mir da hinterhergeschaut hat. Wie ich später erfahren habe, hatte er angenommen, dass ich ihn bereits abgeschrieben hatte, da ich ihm wohl keinerlei Beachtung geschenkt habe. Naja, wenn ich ihn nicht beachtet hätte, dann wäre mir ja wohl auch nicht aufgefallen, wie sehr der Mann mir hinterher schaut, oder?

Okay, jedenfalls hatte ich einen abends einen Entschluss gefasst. Zu meinem Glück hatte er mir bereits seinen Bruder und dessen Freundin vorgestellt. Ich wusste auch, dass er mit diesen zusammen in den Urlaub fliegen würde.
Was habe ich mir also gedacht????
Ganz easy: ich werde mitten in der Nacht in einem schwarzen Kleid mit roten Pumps und roten Lippen zum Flughafen fahren und ihn überraschen, bevor er abfliegt. Mehr, als mir erneut sagen, dass er nichts von mir wissen will, konnte er ja eh nicht.

Genau das habe ich dann auch gemacht. Wir sind mitten in der nacht um halb zwei Uhr morgens aufgestanden, da er um 5:30Uhr geflogen ist, haben uns fertig gemacht (meine besten Freundin und ich) und sind zum Flughafen.
Ich wusste, an welches Terminal er wusste, da ich die Fluggesellschaft kannte. Meine beste Freundin hat Aussicht gehalten und mich informiert, als er in Reichweite war.
Er ist zunächt an mir vorbei gelaufen und, als ich seinen Namen gerufen habe, wie angewurzelt stehen geblieben.
Was soll ich sagen: der Kerl hat sich dann irgendwann umgedreht und ist auf mich zugegangen, hat mich in die Arme genommen und mich geküsst, als ob es keinen Morgen mehr gäbe.
Ja, ich gebe es zu, viel gemacht habe ich da nicht.

Happy end?

Hmmmmmmmm - Leute, wir haben es hier mit der Gattung Wassermann zu tun, deshalb muss ich noch was um Geduld bitten.

Nein, kein Happy ever after...

Er kam aus dem Urlaub zurück. Ich hatte mir was ganz tolles ausgedacht - eine Liebesschnitzeljagd. Das ist leider nicht gut bei ihm angekommen und statt Freude kam mir Genervtheit entgegen.
Okay, er hat mir dann hoch und heilig versprochen, dass wir ins Kino gehen - ich solle Kinokarten vorbestellen.

Habe ich gemacht und dann kam die Warterei. Der Wassermann-Mann ließ sich nicht blicken.
Da er am Morgen noch einen Tour mit dem Mountainbike machen wollte, habe ich mir irgendwann Sorgen gemacht, ihm könne was passiert sein.
Deshalb habe ich versucht, ihn zu erreichen - zunächst telefonisch, dann bin ich zu ihm gefahren.

Ja, was soll ich sagen - das ist nicht so gut gelaufen. Ich habe geklingelt, er ist an die Gegensprechanlage gegangen. Ich habe gefragt, was los sei. Er meinte, ich solle mich davon machen, sonst würde er die Polizei rufen. Ich wäre ja wie eine Stalkerin.

OKAY, mein Junge, so nicht. Mein erster Gedanke. Ich bin dann nach Hause gefahren, habe alle seine Sachen zusammengepackt und ihm am nächsten Morgen auf der Arbeit auf seinen Schreibtisch gelegt.
Er wusste, als er die Dinge gesehen hatte, dass es AUS war.

Also: kein Happy ever after, wie gesagt.

Ich war dieses Mal sauer und habe mir allen Ernstes gedacht, der Mann habe sie nicht mehr alle und bräuchte eine Therapie.

Bitte immer im Hinterkopf behalten, dass wir im gleichen Unternehmen gearbeitet haben. Das war ein Spaß für mich. Seine Blicke in den Gängen ...

Irgendwann bin ich zum ihm gegangen und habe ihm die Freundschaft angeboten.
Er hat mich komisch angeschaut und das Angebot angenommen.
Wir haben es dann wieder mit Freundschaft versucht.
Ich habe ihn dann für ein paar Arbeiten in meiner Wohnung engagiert. :-P
Ui, die Funken haben zwischen uns gesprüht, das müsst ihr mir glauben. Und ich muss zugeben, dass es schwer war, so lange hart zu bleiben, zumal er so viele Annäherungsversuche gemacht hat.

Was soll ich sagen: irgendwann sind wir zusammen ins Kino gegangen und dann ist es irgendwie passiert, dass er mich mal wieder geküsst hat.
Schwupps waren wir wieder zusammen.

Ein Happy ending?
Ja!!! Seitdem klappt es super zwischen uns. Man könnte sagen, wir haben uns nun gehörig die Hörner abgestossen und auch gegenseitig klar gemacht, wie freiheitsliebend, stur und eigensinnig wir doch beide sind.


Wir sind dann recht schnell zusammen gezogen - in seine Wohnung. Das klappte wunderbar und irgendwann sagte er mir: Schatz, ich möchte mir gerne ein Haus mit dir kaufen.
Leute, ich sage Euch, das ist echt besser als ein Heiratsantrag. Jedenfalls war es das für mich.

Wir haben uns dann auch ein Haus gekauft und leben auch nach vier Jahren noch glücklich miteinander.

Wichtige Infos:
Was ich aus alle dem mitgenommen habe: dass man den Wassermann-Mann nie vor vollendete Tatsachen zu stellen braucht. Vorschriften sind auch scheisse - aber ich muss sagen, dass das ja sowieso niemand mag, wenn man mal ehrlich zu sich selbst ist.
Besser ist, dass die großen Ideen, wie zusammenziehen, Hauskauf, Hochzeit und Kinder von ihm kommen. Wenn das kommt, dann hat er es sich auch sehr gut überlegt und steht zu 100% dahinter. Das ist wichtig.

Jeder von uns beiden ist sein eigener Herr. Er liebt sein Mountainbiken und ich habe meine Sporthobbies. Wir respektieren das und das ist auch wichtig so.
Wir lieben gutes Essen. Ich liebe es zu kochen und zu backen. Er ist ein wirklich gütiger Abnehmer und ein Feinschmecker.
Glaubt mir, der Mann beschwert sich nun immer, wie schlecht das Essen außerhalb ist und freut sich, nach Hause zu kommen, und leckere Dinge zu bekommen.

Wir streiten auch, klar. Ich nehme ihn, wenn er eine seiner Anwandlungen hat, immer gerne auf die SChüppe - nehme vieles Dinge einfach humorvoll. Dann merkt er meist selbst, wie blöd er sich gerade verhält.
Seine Anfälle beim Auto fahren sind legendär, wenn er sich über andere aufregt, die angeblich nicht fahren können. Ich sage dann immer zu ihm: Schatz, pass auf dein Herz auf und muss dabei schon lächeln. Er lacht dann auch.

Wir sind beide beruflich sehr viel unterwegs. Viele sagen, dass das die Liebe frisch hält. Vielleicht ist das auch so. ABer ich sage Euch eins: die liebe hält sich nur frisch, weil wir uns gegenseitig zu 100% vertrauen. Ich sage ihm ganz offen, dass ich ihn vermisse, ich aber auch stolz darauf bin, was er leistet - das meine ich ehrlich.
Er weiß es auch zu schätzen, was ich alles mache.

Wir ergänzen uns super, obwohl ich manchmal schon denke - wenn er seine fünf Minuten hat -, womit ich es verdient habe, einen so anstrengenden Mann zu haben.

Wir respektieren uns gegenseitig. Ich nehme ihn ernst und er mich. Er hilft im Haushalt, hat mir beigestanden, als ich eine schwere OP hatte und, ihr werdet es nicht glauben, er zieht es vor, mit mir Zeit zu verbringen. Sein Mountainbike ist in den Hintergrund gerückt. So weit, dass ich ihm manchmal einen Tritt geben muss, damit er sich sportlich in der Natur betätigt und sich auch nochmal mit seinen Freunden trifft.

Ich habe ihn schon einige Male darauf angesprochen und er meinte, wenn man sich in einer Beziehung wohlfühle, komme diese Veränderung ganz von alleine.

Ich denke, dass das stimmt.

Wie ihr seht: es kann ein Happy end geben.

Klar, ob es happy ever after wird, kann keiner sagen. Was wir aber machen können: wir können die Zeit geniessen, die wir haben, uns gegenseitig respektieren und ehrlich zueinander sein.

Vielleicht hilft Euch ja dieser lange Artikel.
Falls ihr Fragen habt, fragt einfach.

ABER: ein Rezept, wie es klappt, kann ich keinem geben. Wichtig ist nur: wir Frauen sollten manchmal lernen, uns auch in die Männer hineinzuversetzen. Leider übersehen wir den Mann viel zu häufig.

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