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Einfach nur Kummer, der nicht vergeht

24. Oktober 2009 um 23:09

Ich muss es mir einfach mal von der Seele schreiben. Manchmal habe ich das Gefühl, alles ist normal. Dann wieder denke ich, lieber Gott, wie komme ich da nur halbwegs heil wieder raus? Warum tut das so weh, warum muss ich mich so schämen, warum fühle ich mich so gedemütigt? Wann hört das nur auf? Wie lange kann meine Umwelt meinen Seelenmüll ertragen, sich zum 1000. Mal die gleichen Dinge anhören? Wie werde ich dieses Leben, in das ich jetzt gegen meinen Willen zurückkehren musste, künftig aushalten?

Immer die Vorstellung im Hinterkopf, wie unendlich ERLEICHTERT er sich jetzt fühlen muss, dass mich los ist. Das er wieder bei seiner Frau sein kann. Der irrwitzige Wunsch, dass ihm die Augen aufgehen mögen, dass sie längst fertig mit ihm ist. Oder das sie so krätzig wie möglich zu ihm sein möge. Oder beides.

Dann der Wunsch, dass die eine Hälfte der Leute, die davon wissen, es doch verstehen möchten, dass man auf dem Zahnfleisch kraucht und sich fühlt, als ob das Innerste permanent den Reißwolf gedreht wird. Dass man sie nicht absichtlich herunterzieht. Der Wunsch, nicht abgelehnt zu werden, obwohl man weiß, wie anstrengend man zur Zeit ist. Dann das Gefühl, dass die Leute über Einen lächeln, weil man in ihren Augen furchtbar schwülstig und pathetisch ist. Die Frage im Hinterkopf, ob man jemanden ohne das zu wollen, mit seinen Gefühlsausbrüchen nervt oder belastet, ihm seine Zeit stiehlt.

Der Wunsch, vor der anderen Hälfte der Leute nicht die Fassung zu verlieren.

Die Frage, womit man das verdient hat. Was man falsch angepackt hat. Warum der Andere einen nicht genauso gern hatte. Das Gefühl, Dinge getan zu haben, über die man sich selbst gefreut hätte, auf die der Andere aber keinerlei Wert gelegt hat. Angebot ohne Nachfrage, wenn man so will. Auch man selbst als Person ist genau das: ein Angebot ohne Nachfrage.

Dann diese Feigheit seinerseits, mit der man nicht klar kommt. Nicht mal ein Gespräch wert zu sein. Dabei ist man nicht mal böse auf ihn, kann seine Gründe schon verstehen. Die Frage, wann für ihn das Negative mehr wurde als das Positive. Wie lange er vermutlich schon darauf aus war, sich von Einem zu trennen.

Tagsüber, auf Arbeit: lächeln und funktionieren. Abend zu Hause: lächeln und funktionieren. Keine Zeit und sehr wenig Gelegenheit zum Weinen, obwohl Einem sehr danach ist. Verzweifelung. Trauer. Angst vor der Zukunft.

Mit seinem Mann schlafen zu müssen mit dem Gedanken im Hinterkopf: das wird nie wieder anders oder womöglich besser. Keiner, der dich küsst. Hinterher dazuliegen, wie eine Marionette, der man die Fäden durchgeschnitten hat. Wieder dieses Gefühl der eigenen Wertlosigkeit und gnadenloser Demütigung. Sich danach zu waschen, wieder und wieder und man wird und wird nicht sauber.

An der S-Bahn zu stehen mit der Überlegung: wenn dich jetzt einer vor den Zug stößt, dann würdest du denjenigen einfach nur für eine mitleidige Seele halten.

Wieviel Traurigkeit ist normal oder ist das schon Selbstmitleid? Ist man jetzt ein Jammerlappen?

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28. Oktober 2009 um 8:41

Du meinst das
sicherlich nett und hilfreich. Aber, ganz ehrlich, so etwas zu lesen macht mich noch trauriger und verzweifelter, als ich es auch ohne dies bin.

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28. Oktober 2009 um 8:47
In Antwort auf marthe_12347978

Du meinst das
sicherlich nett und hilfreich. Aber, ganz ehrlich, so etwas zu lesen macht mich noch trauriger und verzweifelter, als ich es auch ohne dies bin.

Kleines Solo
Einsam bist du sehr alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe. Glaubst an keine:
Kennst das Leben. Weißt Bescheid.
Einsam bist du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Wünsche gehen auf die Freite.
Glück ist ein verhexter Ort.
Kommt dir nahe. Weicht zur Seite.
Sucht vor Suchenden das Weite.
Ist nie hier. Ist immer dort.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Sehnsucht krallt sich in dein Kleid.
Einsam bist du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Schenkst dich hin. Mit Haut und Haaren.
Magst nicht bleiben, wer du bist.
Liebe treibt die Welt zu Paaren.
Wirst getrieben. Mußt erfahren,
Daß es nicht die Liebe ist...
Bist sogar im Kuss alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Gehst ans Fenster. Starrst auf Steine.
Brauchtest Liebe. Findest keine.
Träumst vom Glück. Und lebst im Leid.
Einsam bist du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

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28. Oktober 2009 um 11:54
In Antwort auf marthe_12347978

Kleines Solo
Einsam bist du sehr alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe. Glaubst an keine:
Kennst das Leben. Weißt Bescheid.
Einsam bist du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Wünsche gehen auf die Freite.
Glück ist ein verhexter Ort.
Kommt dir nahe. Weicht zur Seite.
Sucht vor Suchenden das Weite.
Ist nie hier. Ist immer dort.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Sehnsucht krallt sich in dein Kleid.
Einsam bist du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Schenkst dich hin. Mit Haut und Haaren.
Magst nicht bleiben, wer du bist.
Liebe treibt die Welt zu Paaren.
Wirst getrieben. Mußt erfahren,
Daß es nicht die Liebe ist...
Bist sogar im Kuss alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Gehst ans Fenster. Starrst auf Steine.
Brauchtest Liebe. Findest keine.
Träumst vom Glück. Und lebst im Leid.
Einsam bist du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Hmmm...
wie wärs wenn du die Sache von der anderen Seite betrachtest? Kann verstehen wie mies du dich fühlst, aber gerade jetzt ist es notwendig, dass du alle Dinge eben nicht nur von der tristen Seite anschaust.. (was ich aus deinem Gedicht erkenne) - die Traurigkeit, das Leid, die Einsamkeit etc... sondern eben auch Fröhlichkeit im Leben, das Glück (im Unglück), die Chance sich zu befreien aus Gefangenschaft..

Die Texte die ich dir schrieb mögen auf den ersten Blick Melancholie u.Trauer erwecken. Aber überprüfe die Kernaussagen nochmal intensiv, dann wirst du bald merken, dass sie im Grunde eine sehr kraftgebende Wirkung haben.

"Zeit heilt keine Wunden...man gewöhnt sich nur an den Schmerz" -> Wenn du verzweifelt darauf wartest, dass die Schmerzen eines weggehen, dann werden die Schmerzen umso größer. Akzeptiere sie u.lebe in Frieden mit ihnen, dann denkst du nicht mehr so oft an sie u. sie werden dir mit jedem Tag immer weniger wehtun, auch wenn sie für immer bleiben.

"Es gibt Leiden, von denen man die Menschen nicht heilen sollte, weil sie der einzige Schutz gegen weit ernstere sind." -> vll ist es gerade das Leiden, was uns Menschen in besonderen Momenten dazu bewegt, über den Sinn des Lebens nachzudenken, um Ordnung zu schaffen u.für die Zukunft weniger Fehler u.dadurch weniger Leiden im Leben zu schaffen.

"[...]Und jeder bleibt auf seine Weise niemals stehn." -> auch du bleibst nicht stehen, denn du wirst lernen mit dem Schmerz umzugehen u.damit weitergehen, und zwar stärker u.widerstandsfähiger.
"Und doch kommt irgendwann die Sonne zurück die auf uns scheint." -> auch bei dir kommt die Sonne immer wieder zurück auf dich scheinen. Du muss nur die Augen öffnen u.ins Licht schauen.
"Niemals vergessen wir die denen wir unser Herz ein stück weit gegeben
Und so werden sie in unseren Herzen ewig weiter mit uns leben." -> niemals wirst du vergessen wem du dein Herz geschenkt hast, denn du hast es ehrlich u.wahrhaftig gemeint. Das ist so kostbar, auch wenn manche uns bedeutungsvolle Menschen das nicht wahrnehmen, dennoch hast du wundervolles vollbracht - jemanden, der es vll nicht mal verdient, dennoch Liebe zu geben.. Mehr Größe u.Wahrhaftigkeit kann man nicht geben.

"... nur um anderen zu zeigen,
dass es mir "gut" geht
und um sie glücklich zu machen. " Schmerzen einzustecken u.Freuden anderen bereiten, das ist Größe u.auch Freude wird zurückkommen von Menschen, die es dir eines Tages danken, nicht alle danken dir für deine Taten, aber es kommt Dank von manchen zurück!

"Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin." - löse aus dir, das was so gefangen in dir ist, du schaffst das. Gib nicht den Glauben an dich selbst auf.

"Heut fiel ein großer Stein vom Herzen,
bin dankbar, kann jetzt wieder scherzen!" - Das Leben ist manchmal wie ein Scherz. Manchmal ein bitterböser, wenn man nicht aufpasst. Aber auch dir wird das scherzen wieder leicht fallen, wenn du zurückblickst u.erkennst welche verrückten einzigartigen emotionalen Abenteuer du (üb)erleben musstest, und schließlich dennoch hier bist, um für andere da zu sein.

"Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten." -> erhalte dich deiner selbst u.lass dich niemals von irgendjemand manipulieren/korrumpieren, niemals lass dir deine fröhliche Natur zerstören, u.selbst wenn du mal stolperst, steh auf u.beweise dass du unzerstörbar bist, denn niemand möge die Macht haben, dich zu zerstören. Lass es auf keinen Fall zu. Du hast jederzeit die Chance aus der Asche des Phönix wieder aufzusteigen.

"O Seele, rette dir dein höchstes Gut!
Mag Not und Qual der Hölle dich umbranden,
Wahr' dir die Wehr, der wüsten Welt zu Schanden:
Der Selbstbehauptung mächtigen Schicksalsmut!" - behaupte dich selbst, gib niemals auf, lass Trauer, Schmerz, Bösartigkeit, Lug&Betrug, Einsamkeit, Wut, Hass & Co. dich niemals besiegen. Behaupte dich selbst u.rette dir dein höchstes inneres Gut. Du schaffst das, denn du hast eine unsterbliche, unzerstörbare, untraurige Seele. Du muss dich selbst nur wiederfinden - das fängt mit Selbstfindung an.. Fang damit an u.lass dich nicht mehr von Trauer, Schmerz u.Einsamkeit Fangen. Du wirst bald merken, dass dies alles nur Einbildung ist. Du wirst mir erstmal nicht glauben, aber glaube mir, mit jedem Tag wo du dagegensteuerst, wirst du stück für stück merken, wie sehr die Trauer, der Schmerz u.die Einsamkeit ein Scherz waren, welchen du dir selbst spielst.. Du muss nur eines Tages anfangen, über den Scherz lachen zu können, denn wozu sind sonst Scherze im Leben da? ^_^

(ich weiß, du wirst mich auf den ersten Blick ironisch, sarkastisch u.wenig mitfühlend finden, aber überprüfe in ruhigen Momenten, wo du dich sammelst, die Kernaussage, dann wirst du merken, dass ich weder über dich noch dein Leben scherze, sondern ganz im Gegenteil, was dir beibringen will - du bist kein Scherz! Sondern die Person, die über den Scherz lacht u.dann weitergeht!..

p.s.: übrigens habe ich den Film "Watchmen" geschaut.. was für ein bedeutungsvoller Film! wo er doch auf den ersten Blick wie ein Scherz daherkommt! ^_^

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28. Oktober 2009 um 16:01
In Antwort auf ronen_12145823

Hmmm...
wie wärs wenn du die Sache von der anderen Seite betrachtest? Kann verstehen wie mies du dich fühlst, aber gerade jetzt ist es notwendig, dass du alle Dinge eben nicht nur von der tristen Seite anschaust.. (was ich aus deinem Gedicht erkenne) - die Traurigkeit, das Leid, die Einsamkeit etc... sondern eben auch Fröhlichkeit im Leben, das Glück (im Unglück), die Chance sich zu befreien aus Gefangenschaft..

Die Texte die ich dir schrieb mögen auf den ersten Blick Melancholie u.Trauer erwecken. Aber überprüfe die Kernaussagen nochmal intensiv, dann wirst du bald merken, dass sie im Grunde eine sehr kraftgebende Wirkung haben.

"Zeit heilt keine Wunden...man gewöhnt sich nur an den Schmerz" -> Wenn du verzweifelt darauf wartest, dass die Schmerzen eines weggehen, dann werden die Schmerzen umso größer. Akzeptiere sie u.lebe in Frieden mit ihnen, dann denkst du nicht mehr so oft an sie u. sie werden dir mit jedem Tag immer weniger wehtun, auch wenn sie für immer bleiben.

"Es gibt Leiden, von denen man die Menschen nicht heilen sollte, weil sie der einzige Schutz gegen weit ernstere sind." -> vll ist es gerade das Leiden, was uns Menschen in besonderen Momenten dazu bewegt, über den Sinn des Lebens nachzudenken, um Ordnung zu schaffen u.für die Zukunft weniger Fehler u.dadurch weniger Leiden im Leben zu schaffen.

"[...]Und jeder bleibt auf seine Weise niemals stehn." -> auch du bleibst nicht stehen, denn du wirst lernen mit dem Schmerz umzugehen u.damit weitergehen, und zwar stärker u.widerstandsfähiger.
"Und doch kommt irgendwann die Sonne zurück die auf uns scheint." -> auch bei dir kommt die Sonne immer wieder zurück auf dich scheinen. Du muss nur die Augen öffnen u.ins Licht schauen.
"Niemals vergessen wir die denen wir unser Herz ein stück weit gegeben
Und so werden sie in unseren Herzen ewig weiter mit uns leben." -> niemals wirst du vergessen wem du dein Herz geschenkt hast, denn du hast es ehrlich u.wahrhaftig gemeint. Das ist so kostbar, auch wenn manche uns bedeutungsvolle Menschen das nicht wahrnehmen, dennoch hast du wundervolles vollbracht - jemanden, der es vll nicht mal verdient, dennoch Liebe zu geben.. Mehr Größe u.Wahrhaftigkeit kann man nicht geben.

"... nur um anderen zu zeigen,
dass es mir "gut" geht
und um sie glücklich zu machen. " Schmerzen einzustecken u.Freuden anderen bereiten, das ist Größe u.auch Freude wird zurückkommen von Menschen, die es dir eines Tages danken, nicht alle danken dir für deine Taten, aber es kommt Dank von manchen zurück!

"Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin." - löse aus dir, das was so gefangen in dir ist, du schaffst das. Gib nicht den Glauben an dich selbst auf.

"Heut fiel ein großer Stein vom Herzen,
bin dankbar, kann jetzt wieder scherzen!" - Das Leben ist manchmal wie ein Scherz. Manchmal ein bitterböser, wenn man nicht aufpasst. Aber auch dir wird das scherzen wieder leicht fallen, wenn du zurückblickst u.erkennst welche verrückten einzigartigen emotionalen Abenteuer du (üb)erleben musstest, und schließlich dennoch hier bist, um für andere da zu sein.

"Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten." -> erhalte dich deiner selbst u.lass dich niemals von irgendjemand manipulieren/korrumpieren, niemals lass dir deine fröhliche Natur zerstören, u.selbst wenn du mal stolperst, steh auf u.beweise dass du unzerstörbar bist, denn niemand möge die Macht haben, dich zu zerstören. Lass es auf keinen Fall zu. Du hast jederzeit die Chance aus der Asche des Phönix wieder aufzusteigen.

"O Seele, rette dir dein höchstes Gut!
Mag Not und Qual der Hölle dich umbranden,
Wahr' dir die Wehr, der wüsten Welt zu Schanden:
Der Selbstbehauptung mächtigen Schicksalsmut!" - behaupte dich selbst, gib niemals auf, lass Trauer, Schmerz, Bösartigkeit, Lug&Betrug, Einsamkeit, Wut, Hass & Co. dich niemals besiegen. Behaupte dich selbst u.rette dir dein höchstes inneres Gut. Du schaffst das, denn du hast eine unsterbliche, unzerstörbare, untraurige Seele. Du muss dich selbst nur wiederfinden - das fängt mit Selbstfindung an.. Fang damit an u.lass dich nicht mehr von Trauer, Schmerz u.Einsamkeit Fangen. Du wirst bald merken, dass dies alles nur Einbildung ist. Du wirst mir erstmal nicht glauben, aber glaube mir, mit jedem Tag wo du dagegensteuerst, wirst du stück für stück merken, wie sehr die Trauer, der Schmerz u.die Einsamkeit ein Scherz waren, welchen du dir selbst spielst.. Du muss nur eines Tages anfangen, über den Scherz lachen zu können, denn wozu sind sonst Scherze im Leben da? ^_^

(ich weiß, du wirst mich auf den ersten Blick ironisch, sarkastisch u.wenig mitfühlend finden, aber überprüfe in ruhigen Momenten, wo du dich sammelst, die Kernaussage, dann wirst du merken, dass ich weder über dich noch dein Leben scherze, sondern ganz im Gegenteil, was dir beibringen will - du bist kein Scherz! Sondern die Person, die über den Scherz lacht u.dann weitergeht!..

p.s.: übrigens habe ich den Film "Watchmen" geschaut.. was für ein bedeutungsvoller Film! wo er doch auf den ersten Blick wie ein Scherz daherkommt! ^_^

Ich
verstehe deine Überlegungen durchaus. Und ich weiß auch, wie du das meinst.

Aber wissen und verstehen sind zweierlei Dinge. Ich weiß vom Verstand her eine ganze Menge Dinge, die ich aber derzeit nicht begreife, das wird einfach noch dauern. Und man kann nun mal nicht alles rational steuern, ich habe es überhaupt viel zu lange versucht, rational zu sein.

Und der Mann, mit dem ich zusammen was, der hat mich einfach angeschaut wie irgendein lästiges Insekt und hat mich weggeschubst, nicht nur einmal, immer wieder.

Das nagt an einem, vor allem, wenn man sich keiner Schuld bewusst ist und nicht weiß, womit man diese Eiseskälte verdient hat. Wenn ich jetzt hinginge und mit ihm sprechen würde, er würde sofort einlenken. Aber das habe ich schon so oft gemacht. Dann hat er wieder Zweifel bekommen und mich wieder behandelt wie irgendeine fremde Frau von der Straße.

Ich meine, man muss doch wissen, ob einem jemand wichtig ist , oder nicht?

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28. Oktober 2009 um 16:52
In Antwort auf marthe_12347978

Ich
verstehe deine Überlegungen durchaus. Und ich weiß auch, wie du das meinst.

Aber wissen und verstehen sind zweierlei Dinge. Ich weiß vom Verstand her eine ganze Menge Dinge, die ich aber derzeit nicht begreife, das wird einfach noch dauern. Und man kann nun mal nicht alles rational steuern, ich habe es überhaupt viel zu lange versucht, rational zu sein.

Und der Mann, mit dem ich zusammen was, der hat mich einfach angeschaut wie irgendein lästiges Insekt und hat mich weggeschubst, nicht nur einmal, immer wieder.

Das nagt an einem, vor allem, wenn man sich keiner Schuld bewusst ist und nicht weiß, womit man diese Eiseskälte verdient hat. Wenn ich jetzt hinginge und mit ihm sprechen würde, er würde sofort einlenken. Aber das habe ich schon so oft gemacht. Dann hat er wieder Zweifel bekommen und mich wieder behandelt wie irgendeine fremde Frau von der Straße.

Ich meine, man muss doch wissen, ob einem jemand wichtig ist , oder nicht?

Die Frage "Warum?"
das ist es doch, was dich quält. Warum tut er mir das an? Warum, obwohl ich eigentlich nix falsches gemacht habe.. Bin ich ihm nicht wichtig? etc.. Nun, es gibt manchmal für emotionale Affekte (oder auch Effekte) keine logische Erklärung.
Was ich dir sagen wollte war nur, wie DU damit umgehst, um deine Emotionen zu beruhigen, denn mit negativen Gedanken wirst du dein schon trauerndes Herz weiter nach unten ziehen, mit positiven Gedanken hast du wenigstens eine Chance, dein Herz dazu zu bewegen, mehr Distanz zu dem inneren Konflikt zu bekommen.
Das WARUM er so ist u.nicht einfach dich gut behandeln kann, wie man logischer sein sollte, das kann ich dir nicht erklären. Denn wie ein Mensch dich behandelt, hängt davon ab, welchen emotionallen Affekt/Effekt du auf ihn bewirkst. Bei manchen entzündest du ein wildes Feuer, bei anderen ein lauwarmes, bei wiederum anderen keine Reaktion, u.andere Abstoßung oder gar Kälte. Du bewirkst bei jedem Menschen eine spezielle Reaktion. Es geht dabei nicht mal um Richtig oder Falsch. Sondern eher ist das zu verstehen wie eine chemische Reaktion. Man sagt daher auch: "Bei uns stimmt die Chemie".. oder halt nicht. Wenn er dich mit Eiseskälte behandelt, also nicht mal lauwarm ist, und zwar immer und immer wieder, egal was du auch machst, auch wenn du an der Decke für ihn tanzt, dann hat das nicht mehr mit dir nur zu tun. Es ist zwar irgendwie total blöd u.verletzend, dass du eben nicht den gewünschten Effekt bei ihm bewirkst egal wie du dich auch anstrengst. Aber irgendwann muss du dich damit abfinden, es dich nicht mehr an dir nagen lassen, akzeptieren dass es so ist u.dir selbst die Chance gibst, wieder etwas im Leben zu lachen.

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28. Oktober 2009 um 16:53
In Antwort auf marthe_12347978

Ich
verstehe deine Überlegungen durchaus. Und ich weiß auch, wie du das meinst.

Aber wissen und verstehen sind zweierlei Dinge. Ich weiß vom Verstand her eine ganze Menge Dinge, die ich aber derzeit nicht begreife, das wird einfach noch dauern. Und man kann nun mal nicht alles rational steuern, ich habe es überhaupt viel zu lange versucht, rational zu sein.

Und der Mann, mit dem ich zusammen was, der hat mich einfach angeschaut wie irgendein lästiges Insekt und hat mich weggeschubst, nicht nur einmal, immer wieder.

Das nagt an einem, vor allem, wenn man sich keiner Schuld bewusst ist und nicht weiß, womit man diese Eiseskälte verdient hat. Wenn ich jetzt hinginge und mit ihm sprechen würde, er würde sofort einlenken. Aber das habe ich schon so oft gemacht. Dann hat er wieder Zweifel bekommen und mich wieder behandelt wie irgendeine fremde Frau von der Straße.

Ich meine, man muss doch wissen, ob einem jemand wichtig ist , oder nicht?

@ diletant...

weißt du, normalerweise lese ich hier beiträge und kann das was beschrieben wird fühlen... bei deinem beitrag kann ich das nicht und das obwohl du die schlimmsten begriffe benutzt...

ich habe auch so eine erfahrung gemacht, viele habe so eine erfahrung gemacht und viele habe genauso gelitten - wie du es gerade tust...

bei mir hat diese phase des trauerns, so - als hätte ich um einen verstorbenen getrauert - und ich weiß wovn ich da rede, 6 jahre gedauert... ich bin sechs jahre wirklich nur als hülle, die funktioniert hat, durch die gegend gelaufen... aber - ich habe mich erstens niemals wie ein insekt behandelt gefühlt und ich habe nicht mich selber so bemitleidet, wie du es nach außen zu scheinen tust!

ich habe um die person getrauert, die ich verloren hatte... und genau da liegt glaube ich dein problem...
bzw. das passt irgendwie nicht zusammen in deiner geschichte...
ich glaube nicht dass dieser mann und sein verhalten deinen gemütszustand hervorruft - sondern irgendetwas anderes... vielleicht solltest du wirklich einmal in diese trauer einsteigen. leg mal das selbstmitleid ab und fühle den schmerz in dir und lass ihn zu... und dann guck mal mit welchen emotionen/ bzw. womit du ihn verbinden kannst...?!

das du wir sooo wertlos vorkommst, dass kann einem eigtl kein fremder antun, weil man das immer selber zuläßt... kann es sein, dass du dich im allgemeinen von deiner ganzen umwelt überhaupt nicht wahrgenommen fühlt? familie - freunde etc... hast du das gefühl, dass du ein wertloser mensch bist?

in diesem fall kann so ein mann - so einen prozess natürlich noch unterstützen und sogar dramatisch verchlimmern, weil man einen schuldigen geunden hat - ohne nach dem eigentlich grund zu suchen...

wenn ich jetzt zu persönlich geworden bin dann tuts mir leid, ich wollte dich nicht kritesieren aber wie gesagt, irgendetwas passt in dieser geschichte nicht...

und zu deinem letzten satz... nein - man muss nicht wissen ob man jemandem wichtig ist. niemand ist mir so wichtig wie ich selbst...?! verstehst du was ich damit sagen will?!

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28. Oktober 2009 um 17:26


"ich such mir jetzt ein anderes sternzeichen..."

lese ich da sowas wie ne Kapitulation? .. also was man hier in solchen Foren bedenken sollte ist, dass meistens nur die Leute hier was beitragen, die Kummer mit dem Sternzeichen haben u.dadurch der Eindruck erweckt wird, dass das gewisse Sternzeichen in den meisten Fällen total schrecklich u.dramatisch ist. Liest man übrigens in fast jedem Sternzeichenforum... ^_^
Dabei gibt es durchaus, ich wage zu behaupten einen ebenso großen Anteil an Menschen, die glücklich mit ihrem Partner, die zum gewissen Sternzeichen gehören, sind. Ich habe ja damals schon mal betont, dass das Sternzeichen nur ein Aspekt ist, der das Glück zwischen zwei Menschen beeinflusst. Es gibt noch so viele Faktoren die eine Rolle spielen. Es gibt Menschen, die einfach mit einer desinteressierten, gefühlskalten oder gar bösartigen Natur geboren sind, egal zu welchem Sternzeichen sie gehören.. Manches charakterliches Verhalten lässt sich aus den Kindheitserfahrungen erklären, aber auch dies ist nur eine Schicht. Der Glaube/Religion ist zum Beispiel wieder eine andere Schicht.. Man muss also einfach soviele Schichten wie möglich bei einem Menschen kennenlernen u.gucken, ob man sich damit in summa anfreunden kann, oder halt nicht..

Am besten gibt man Menschen, die es wert sind, einfach ne Chance u.schaut einfach, wie es sich entwickelt. Ich habe damals sehr auf Sternzeichen vertraut u.Menschen mit Sternzeichenwissen vorher pauschalisiert. Mittlerweile weiß ich, dass ich damit nur eine von vielen Schichten in der menschlichen Natur damit deuten/verstehen kann. Daher bitte nicht aus Enttäuschung mit einem Partner eines Sternzeichen, andere Menschen dieses Sternzeichens im Vorfeld auszuschließen. Das wäre eigentlich absolut unfair. Vll ist ja der nächste Mensch einer, der eben nicht dieselbe destruktive Wirkung für einen selbst mitbringt.. noone knows, only time can tell u...

soooo, das war ein Exkurs. *g*

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28. Oktober 2009 um 17:31
In Antwort auf ronen_12145823

Die Frage "Warum?"
das ist es doch, was dich quält. Warum tut er mir das an? Warum, obwohl ich eigentlich nix falsches gemacht habe.. Bin ich ihm nicht wichtig? etc.. Nun, es gibt manchmal für emotionale Affekte (oder auch Effekte) keine logische Erklärung.
Was ich dir sagen wollte war nur, wie DU damit umgehst, um deine Emotionen zu beruhigen, denn mit negativen Gedanken wirst du dein schon trauerndes Herz weiter nach unten ziehen, mit positiven Gedanken hast du wenigstens eine Chance, dein Herz dazu zu bewegen, mehr Distanz zu dem inneren Konflikt zu bekommen.
Das WARUM er so ist u.nicht einfach dich gut behandeln kann, wie man logischer sein sollte, das kann ich dir nicht erklären. Denn wie ein Mensch dich behandelt, hängt davon ab, welchen emotionallen Affekt/Effekt du auf ihn bewirkst. Bei manchen entzündest du ein wildes Feuer, bei anderen ein lauwarmes, bei wiederum anderen keine Reaktion, u.andere Abstoßung oder gar Kälte. Du bewirkst bei jedem Menschen eine spezielle Reaktion. Es geht dabei nicht mal um Richtig oder Falsch. Sondern eher ist das zu verstehen wie eine chemische Reaktion. Man sagt daher auch: "Bei uns stimmt die Chemie".. oder halt nicht. Wenn er dich mit Eiseskälte behandelt, also nicht mal lauwarm ist, und zwar immer und immer wieder, egal was du auch machst, auch wenn du an der Decke für ihn tanzt, dann hat das nicht mehr mit dir nur zu tun. Es ist zwar irgendwie total blöd u.verletzend, dass du eben nicht den gewünschten Effekt bei ihm bewirkst egal wie du dich auch anstrengst. Aber irgendwann muss du dich damit abfinden, es dich nicht mehr an dir nagen lassen, akzeptieren dass es so ist u.dir selbst die Chance gibst, wieder etwas im Leben zu lachen.

Ganz so ist es auch nicht,
mit einem A*kiebchen, der mich immer mit Eiseskälte behandelt, hätte ich es nicht zwei Jahre ausgehalten.

Es war einfach dieses ständige Wechselbad, mal total aufmerksam und liebevoll und dann wieder das komplette Gegenteil.

Er hat selbst zu mir gesagt, er weiß nicht, was er will, mal meint er, er braucht mich unbedingt, dann wieder nicht ... Ich gefalle ihm optisch sehr gut, als ich ihm die ersten Male begegnet bin, ist er mir aufgefallen, weil er mich so dämlich und erstaunt angestarrt hat. Und er war es auch, der ganz darauf versessen war, mich kennen zu lernen, ich fand ihn anfangs eher merkwürdig, weil er nie was gesagt hat und mich nur immer dämlich angegrinst hat.

Aber offensichtlich ist es nur die Optik, nicht der Mensch. Der ist entbehrlich, manchmal jedenfalls. Manchmal auch nicht, wenn er mal wieder jemanden braucht, der ihn unterstützt und zu ihm hält. Seine Frau ist nämlich sehr schnell dabei, ihn runterzumachen: er ist nicht dynamisch genug, er schafft dies und jenes nicht, er verdient zu wenig Geld ...

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28. Oktober 2009 um 18:48
In Antwort auf marthe_12347978

Ganz so ist es auch nicht,
mit einem A*kiebchen, der mich immer mit Eiseskälte behandelt, hätte ich es nicht zwei Jahre ausgehalten.

Es war einfach dieses ständige Wechselbad, mal total aufmerksam und liebevoll und dann wieder das komplette Gegenteil.

Er hat selbst zu mir gesagt, er weiß nicht, was er will, mal meint er, er braucht mich unbedingt, dann wieder nicht ... Ich gefalle ihm optisch sehr gut, als ich ihm die ersten Male begegnet bin, ist er mir aufgefallen, weil er mich so dämlich und erstaunt angestarrt hat. Und er war es auch, der ganz darauf versessen war, mich kennen zu lernen, ich fand ihn anfangs eher merkwürdig, weil er nie was gesagt hat und mich nur immer dämlich angegrinst hat.

Aber offensichtlich ist es nur die Optik, nicht der Mensch. Der ist entbehrlich, manchmal jedenfalls. Manchmal auch nicht, wenn er mal wieder jemanden braucht, der ihn unterstützt und zu ihm hält. Seine Frau ist nämlich sehr schnell dabei, ihn runterzumachen: er ist nicht dynamisch genug, er schafft dies und jenes nicht, er verdient zu wenig Geld ...

Seine Frau?
er ist verheiratet?

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28. Oktober 2009 um 20:27

Ain't no hola back girl! said soraya
ich spüre schon, dass du ihm einen emotional gewaltigen Brief geschrieben hast u.er erstmal total überwältigt war, wie sehr du aus deinem tiefsten Herzen ihm deine Emotionen für ihn ausgedrückt hast. Ich denke, er wird jetzt gewaltig sehr an seinen Emotionen für dich, seinem Umgang mit dir u. vor allem gewaltig an seinem Selbst nachdenken, prüfen, u.mit ein wenig Glück nachempfinden, was du bei ihm in eurer Beziehung durchempfunden hast. Ich hoffe und wünsche es mir sehr für dich/euch.
Auch wenn du innerlich loslassen willst, so bitte ich dich dennoch, deine Entscheidung nochmal zu überlegen/überprüfen. Weil wenn du für ihn empfindest aus dem tiefsten deines Herzens einen Hauch an Liebe.. und er nun nach deiner "letzten" Bemühung "aufwacht", d.h. endlich mal richtig auf deine Bedürfnisse eingeht, weil er ebenso oder gar mindestens so "viel" Zuneigung für dich empfindet, aber er einfach "blind" war, und dir das endlich beweist, so wäre es sehr schade, wenn du etwas kostbares aufgibst..

think twice..

ich sage dir das, auch wenn ich mir 1000xxxx...xxxx0000%-tig sicher bin, dass du ,wundervolle starke Soraya, in deinem Leben einen neuen liebevollen Mann an deiner Seite wiederfinden wirst. Geh bis zu deinen äußersten Grenzen, wenn du einen Hauch an Hoffnung siehst, damit du dir am Ende nichts vorwerfen kannst. Und lasse los, wenn du dir eindeutig sicher bist, dass du nicht mehr willst.

*drück dich lieb* dass du eine für dich richtige Entscheidung bzgl. deines WMM machst... hmmm, nein falsch, ich korrigiere: Dass IHR ZUSAMMEN GEMEINSAM eine Entscheidung für EUCH arbeitet, damit beide aufgeklärt u.einsehend und in Frieden weiterleben können, ob zusammen oder getrennt.

weißt du, ich musste bei dir an Nelly Furtados Lied Manos Al Aire denken (das Video habe ich mir neulich bei Youtube angeschaut, u.es erinnert mich sehr an die herzzereißenden Stories von euch mit euren WMMs.. )

Hier die deutsche Übersetzung des Textes:
"
Du, der die Kontrolle verliert,
mit erhobener Stimme spricht,
verletzt mein Herz.
Ich versuche zuzuhören,
kann es mir nicht erklären,
dieses komische Gefühl.

Du willst mich nicht vestehen,
du befiehlst mir zu schweigen, indem du mir sagst,
dass ich nicht überrascht sein muss,
denn das ist die Realität
unserer Liebe.

Und ich,
ich habe nicht die Kraft gegen dich zu kämpfen (lit: keine Waffen, um dir entgegen zu treten)
Ich hebe meine Hände, meine Hände in die Luft.
Mir ist es nur wichtig, dich zu lieben,
körperlich und seelisch, so wie es gestern noch war.

Du, der die Kontrolle verloren hat,
sich gehen lassen hat
durch die Unsicherheit.
Ich, die ich dich habe aufwachsen sehen,
kann mir vorstellen,
dass sich alles ändern wird.

Jedoch hat sich bis heute nichts geändert
und du befiehlst mir zu schweigen, indem du mir sagst,
dass du immer dominieren musst
sonst wird es das Ende sein.
Ich kann so nicht weiter machen.

Und ich,
ich habe nicht die Kraft gegen dich zu kämpfen (lit: keine Waffen, um dir entgegen zu treten)
Ich hebe meine Hände, meine Hände in die Luft.
Mir ist es nur wichtig, dich zu lieben,
körperlich und seelisch, so wie es gestern noch war."


ich wünschte sehr, dass eure WMMs euch "normal(isiert)er" lieben könntet.. ich wünschte ich könnte helfen, eure WMMs zu ändern. Leider habe ich nicht diese Macht. Das einzige was ich dir/euch als Trost spenden könnte, ist dass ich als einer von den "komplizierten" WMM dir/euch verspreche, eben nicht so zu sein, wie eure WMMs.. vll gibt das dir/euch etwas Hoffnung/ein Lächeln, dass dein/euer Leid nicht umsonst war, denn es hat andere bewegt u. dadurch ein Denkmal gesetzt..

Mögen Liebe u.Barmherzigkeit dich/euch für immer begleiten.

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28. Oktober 2009 um 20:30
In Antwort auf ronen_12145823

Seine Frau?
er ist verheiratet?

Ja,
ich habe doch ganz am Anfang schon geschrieben. Wir sind beide verheiratet.

Soraya, er ist kein Loser, er ist beruflich durchaus erfolgreich, aber es ist ihr nie gut genug. Und nicht jeder hat den Wunsch und die Eignung, als Führungskraft zu agieren.

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28. Oktober 2009 um 20:55
In Antwort auf ronen_12145823

Seine Frau?
er ist verheiratet?

Ja,
aber das habe ich doch oben schon geschrieben: wir sind beide verheiratet und haben Kinder. Und bitte, wir sind beide nicht aus Jux und Dollerei fremd gegangen, weil es uns beiden langweilig mit den jeweiligen Partnern war und wir den ultimativen Kick mit ein bißchen fremden Fleisch gesucht haben.

Soraya, er ist beruflich durchaus erfolgreich, aber es ist ihr nie gut genug. Und nicht jeder hat den Wunsch und die Eignung, als Führungskraft zu agieren. Und das hätte sie gern. Und ein Haus soll er ihr bauen. Sie will unbedingt "mithalten" können mit den Nachbarn. Ich kann nicht viel über sie sagen, außer, dass sie sehr unzufrieden und verbittert ist, was sie in ihrer Angst und Wut an ihm auslässt. Sie ist in meinen Augen ein Angstbeißer. Wie es dazu gekommen ist, weiß ich nicht. Ich habe ihr auch nie das Leben schwer gemacht, gegen sie gehetzt oder so. Egal wie sie sein mag, sie ist die Mutter seiner Kinder und als solcher gebührt ihr Respekt und Höflichkeit.

Ich habe auch am Anfang gedacht, er übertreibt. Aber ich habe irgendwann in den letzten zwei Jahren festgestellt, dass er mich nie angelogen hat, eher hat er gar nichts gesagt. Das kann man jetzt naiv finden, aber er findet Lügen ganz furchtbar. Das ist für ihn so ziemlich das Schlimmste, was es gibt.

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28. Oktober 2009 um 21:12
In Antwort auf marthe_12347978

Ja,
ich habe doch ganz am Anfang schon geschrieben. Wir sind beide verheiratet.

Soraya, er ist kein Loser, er ist beruflich durchaus erfolgreich, aber es ist ihr nie gut genug. Und nicht jeder hat den Wunsch und die Eignung, als Führungskraft zu agieren.

Habe ich nicht gelesen.. finds iwie auch nicht
das erklärt dann natürlich so einiges. Auch noch beide verheiratet. Hui, na dann ist die Komplexität u.womöglich die tragi-drohende Unlösbarkeit fast zu verstehen.. Es gibt für sein Verhalten kein Antwort für die Frage Warum, genauso wenig wie es eine Antwort gibt, warum du dich trotz Ehe für so eine Komplexität u.tragi-drohende Unlösbarkeit entschieden hast. Die einzige Auflösung besteht darin, das Katz u.Mausspiel bei euch beiden (vor euren Ehepartnern) aufzulösen, u.euch nur noch auf euch selbst konzentriert. Dazu müssen jedoch beide die Kraft u.den Mut für das Risiko aufbringen. Denn sooo, seid ihr BEIDE ständig im inneren Chaos, was durchaus so komisches Mal-Heiß-Mal-Kalt-Verhalten euch selbst gegenüber hervorbringt. Ich weiß ja nicht, wie er deinen Umgang zu ihm wahrnimmt. Ist es denn immer so, dass du für ihn IMMER Feuer u.Flamme bist u.dies auch ausdrückst? Oder bist du selbst hin u.hergerissen zwischen Nähe u.Distanz, gerade weil du noch einen Ehepartner an der Backe hast? Ich glaube nicht, dass du zu beiden liebevoll bist. Ich glaube auch nicht daran, dass du zu deinem Ehepartner stets kalt bist u.zu ihm stets heiß. Da ist heimlicher Kick durch die Heimlichtuerei u. gleichzeitig Eifersüchtigkeit hoch drei am miteinander-herumringen. Hmmm, normalerweise würde ich in solchen Fällen mit Leuten wie dir schimpfen, warum ihr euch so ein Unglück (was ja vorprogrammiert ist) auch antun müsst.. (da check ich wieder mit meiner Logik/Rationalität die manchmal chaotische Macht der Liebe überhaupt nicht). Aber nun ja, hmmpf, Schimpfen ist hier nicht konstruktiv. Ich an deiner Stelle würde nicht zu sehr trauern, sondern mit deinem Liebling ein ernstes Wörtchen reden u.klarstellen, ob die "Affäre" Affäre bleibt, oder für mehr reicht. Denn ohne Klarstellung wird das soo bleiben, denn ihr beide habt ja offiziell noch eure Partner, da kann kein 1000% freies losfließen der Gefühle gehen. Also ich könnte es nicht, wenn ich in deiner oder in seiner Situation stecken würde. Evtl. mich selbst durch die Heimlichtuerei auch genauso emotional komisch hin u.hergerissen/heiß u.kalt verhalten.. Also nicht weiter sich selbst fragen, was los ist. Sondern einfach mal die Rahmenbedingungen für eine ungezügelte Beziehung schaffen (was nur geht, wenn er mitspielt) oder ganz sein lassen (wenn er nicht mitspielen will), nur so kannst du deine Kummer heilen, ansonsten wirst du immer weiter dran verbrennen..

lg Freddy

p.s.: bedenke sehr, wenn du leidest u.dich in deiner Natur dadurch veränderst, u.er auch (ohne dass du es vll weißt), werden eure beiden Ehepartner davon Wind mitbekommen, u. wenn du nicht aufpasst, kannst du Gefahr laufen, ihn UND(!) auch deinen Ehepartner zu verlieren!!! Du muss dich also für einen von beiden entscheiden. Er genauso! Also nicht heulen, sondern anpacken u.dann konsequente Entscheidung treffen. Schließlich habt ihr euch beide selbst für dieses Drama entschieden. Die Auflösung liegt also schließlich in deiner/eurer Hand. Achja, hoffe bei dir funktioniert der Schleudersitz u.der Fallschirm noch, wenn du rausspringen willst.. ich hoffe es sehr für dich!

Mögen Liebe u.Barmherzigkeit auch dich für immer begleiten.

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28. Oktober 2009 um 21:49
In Antwort auf ronen_12145823

Habe ich nicht gelesen.. finds iwie auch nicht
das erklärt dann natürlich so einiges. Auch noch beide verheiratet. Hui, na dann ist die Komplexität u.womöglich die tragi-drohende Unlösbarkeit fast zu verstehen.. Es gibt für sein Verhalten kein Antwort für die Frage Warum, genauso wenig wie es eine Antwort gibt, warum du dich trotz Ehe für so eine Komplexität u.tragi-drohende Unlösbarkeit entschieden hast. Die einzige Auflösung besteht darin, das Katz u.Mausspiel bei euch beiden (vor euren Ehepartnern) aufzulösen, u.euch nur noch auf euch selbst konzentriert. Dazu müssen jedoch beide die Kraft u.den Mut für das Risiko aufbringen. Denn sooo, seid ihr BEIDE ständig im inneren Chaos, was durchaus so komisches Mal-Heiß-Mal-Kalt-Verhalten euch selbst gegenüber hervorbringt. Ich weiß ja nicht, wie er deinen Umgang zu ihm wahrnimmt. Ist es denn immer so, dass du für ihn IMMER Feuer u.Flamme bist u.dies auch ausdrückst? Oder bist du selbst hin u.hergerissen zwischen Nähe u.Distanz, gerade weil du noch einen Ehepartner an der Backe hast? Ich glaube nicht, dass du zu beiden liebevoll bist. Ich glaube auch nicht daran, dass du zu deinem Ehepartner stets kalt bist u.zu ihm stets heiß. Da ist heimlicher Kick durch die Heimlichtuerei u. gleichzeitig Eifersüchtigkeit hoch drei am miteinander-herumringen. Hmmm, normalerweise würde ich in solchen Fällen mit Leuten wie dir schimpfen, warum ihr euch so ein Unglück (was ja vorprogrammiert ist) auch antun müsst.. (da check ich wieder mit meiner Logik/Rationalität die manchmal chaotische Macht der Liebe überhaupt nicht). Aber nun ja, hmmpf, Schimpfen ist hier nicht konstruktiv. Ich an deiner Stelle würde nicht zu sehr trauern, sondern mit deinem Liebling ein ernstes Wörtchen reden u.klarstellen, ob die "Affäre" Affäre bleibt, oder für mehr reicht. Denn ohne Klarstellung wird das soo bleiben, denn ihr beide habt ja offiziell noch eure Partner, da kann kein 1000% freies losfließen der Gefühle gehen. Also ich könnte es nicht, wenn ich in deiner oder in seiner Situation stecken würde. Evtl. mich selbst durch die Heimlichtuerei auch genauso emotional komisch hin u.hergerissen/heiß u.kalt verhalten.. Also nicht weiter sich selbst fragen, was los ist. Sondern einfach mal die Rahmenbedingungen für eine ungezügelte Beziehung schaffen (was nur geht, wenn er mitspielt) oder ganz sein lassen (wenn er nicht mitspielen will), nur so kannst du deine Kummer heilen, ansonsten wirst du immer weiter dran verbrennen..

lg Freddy

p.s.: bedenke sehr, wenn du leidest u.dich in deiner Natur dadurch veränderst, u.er auch (ohne dass du es vll weißt), werden eure beiden Ehepartner davon Wind mitbekommen, u. wenn du nicht aufpasst, kannst du Gefahr laufen, ihn UND(!) auch deinen Ehepartner zu verlieren!!! Du muss dich also für einen von beiden entscheiden. Er genauso! Also nicht heulen, sondern anpacken u.dann konsequente Entscheidung treffen. Schließlich habt ihr euch beide selbst für dieses Drama entschieden. Die Auflösung liegt also schließlich in deiner/eurer Hand. Achja, hoffe bei dir funktioniert der Schleudersitz u.der Fallschirm noch, wenn du rausspringen willst.. ich hoffe es sehr für dich!

Mögen Liebe u.Barmherzigkeit auch dich für immer begleiten.

Freddy,
er hat mich bereits verlassen, da gibt es ja wohl kaum noch irgendwas zu klären. Er möchte gern weiterhin mit mir in Kontakt bleiben, es soll alles so bleiben wie es ist, nur das wir eben kein Paar mehr sind. Aber das kann ich nicht, damit komme ich nicht klar. Er hat mich daraufhin angebrüllt, ich würde es ja nicht mal versuchen, man könnte das doch lernen.

Ich vertrage mich sehr gut mit meinem Mann, und ich gebe mir in jeder Hinsicht große Mühe, weil er wirklich sehr gut zu mir ist. Aber ich habe damals eher geheiratet um gut versorgt zu sein - und ich war damals auch nicht die Liebe seines Lebens. Mir war auch damals schon klar, dass mir mein Lebtag möglichst niemals jemals begegnen sollte, in den ich mich verliebe. Und: Männer geben sich auch leicht mit dem äußeren Anschein zufrieden. Aber es ist sehr anstrengend für mich.

Heiß und kalt, wie man es nimmt, ich war oft unglücklich, weil wir nie Zeit füreinander hatten und er mir gefehlt hat. Ansonsten habe ich ihn ungelogen angehimmelt und war auch immer wahnsinnig stolz auf ihn. Und das habe ich ihm auch mitunter gesagt. Und auch sonst, was mich so bewegt hat, außer bestimmte Sachen aus meiner Ehe, ich wollte meinen Mann nicht "verraten".

Er wollte eigentlich ein guter Ehemann sein, aber andererseits wollte er eben auch gern mit mir zusammensein. Manchmal jedenfalls. Mitunter hatte ich aber auch das Gefühl, dass er sich absichtlich gegen mich verhärtet hat.

Ich für meinen Teil kann zu Hause nicht so ohne weiteres weg, mein Mann würde mich eher mit jemand anderem teilen als mich gehen lassen - das hat er selbst einmal gesagt. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, ich halte das nicht mehr aus. Es ist wie in einem Käfig - wobei man fünfmal täglich das beste Essen, das teuerste Spielzeug; Massagen und sonstwas bekommt. Es ist einfach zu viel vorgefallen, bevor er sich besonnen hat.

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28. Oktober 2009 um 22:15
In Antwort auf marthe_12347978

Freddy,
er hat mich bereits verlassen, da gibt es ja wohl kaum noch irgendwas zu klären. Er möchte gern weiterhin mit mir in Kontakt bleiben, es soll alles so bleiben wie es ist, nur das wir eben kein Paar mehr sind. Aber das kann ich nicht, damit komme ich nicht klar. Er hat mich daraufhin angebrüllt, ich würde es ja nicht mal versuchen, man könnte das doch lernen.

Ich vertrage mich sehr gut mit meinem Mann, und ich gebe mir in jeder Hinsicht große Mühe, weil er wirklich sehr gut zu mir ist. Aber ich habe damals eher geheiratet um gut versorgt zu sein - und ich war damals auch nicht die Liebe seines Lebens. Mir war auch damals schon klar, dass mir mein Lebtag möglichst niemals jemals begegnen sollte, in den ich mich verliebe. Und: Männer geben sich auch leicht mit dem äußeren Anschein zufrieden. Aber es ist sehr anstrengend für mich.

Heiß und kalt, wie man es nimmt, ich war oft unglücklich, weil wir nie Zeit füreinander hatten und er mir gefehlt hat. Ansonsten habe ich ihn ungelogen angehimmelt und war auch immer wahnsinnig stolz auf ihn. Und das habe ich ihm auch mitunter gesagt. Und auch sonst, was mich so bewegt hat, außer bestimmte Sachen aus meiner Ehe, ich wollte meinen Mann nicht "verraten".

Er wollte eigentlich ein guter Ehemann sein, aber andererseits wollte er eben auch gern mit mir zusammensein. Manchmal jedenfalls. Mitunter hatte ich aber auch das Gefühl, dass er sich absichtlich gegen mich verhärtet hat.

Ich für meinen Teil kann zu Hause nicht so ohne weiteres weg, mein Mann würde mich eher mit jemand anderem teilen als mich gehen lassen - das hat er selbst einmal gesagt. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, ich halte das nicht mehr aus. Es ist wie in einem Käfig - wobei man fünfmal täglich das beste Essen, das teuerste Spielzeug; Massagen und sonstwas bekommt. Es ist einfach zu viel vorgefallen, bevor er sich besonnen hat.

Verstehe..
"Das nagt an einem, vor allem, wenn man sich keiner Schuld bewusst ist und nicht weiß, womit man diese Eiseskälte verdient hat. "

"Es ist wie in einem Käfig - wobei man fünfmal täglich das beste Essen, das teuerste Spielzeug; Massagen und sonstwas bekommt. Es ist einfach zu viel vorgefallen, bevor er sich besonnen hat. "

ich kenne dieses Gefühl der Gefangenheit, u.das nicht verstehen, womit man Eiseskälte verdient hat, obwohl man versucht hat alles richtig zu machen, u.am ende feststellt, dass doch nix richtig war. vll hast du meine Story mit meiner Ex (Borderline-Syndrom) gelesen. Ich habe einige Zeit gebraucht, um aus dieser inneren Ausblutung rauszukommen. Wie gesagt, positive Gedankenimpulse von anderen immer weiter aufnehmen.. viel positive Musik, positive Dinge im Leben machen, mit positiven Menschen zu tun haben, gegensteuern! hat mir damals geholfen, aus der Asche des Phönix wieder aufzusteigen. Du wirst natürlich wie du selbst weiß, Zeit brauchen, um deinen Kummer zu verdauen. Ich kann dir ein Liedchen davon singen. Aber wie gesagt, durch positive Dinge im Leben, kannst du dich retten. Du schaffst das! Ich glaube an dich.. Wenn ich das mit einer Borderlinerin (u.das ist extrem schwer) überlebt habe, wirst du auch überleben! 100 Pro!

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28. Oktober 2009 um 23:49

Ich habe nun all deine Beiträge gelesen
und hab folgende Fragen für dich:
a) Beschreib mir eure 2 jährige Beziehung überblicksmässig von Anfang bis Ende.
b) Schreib mir die Dauer der Hochphasen auf sowie das jeweils letzte Ereignis was vor einem Wandel in eine Tiefphase vorgefallen ist.
c) Versuch dich zu erinnern in welchem Zustand ihr vom Auf ins Ab gewechselt seid.
d) Wie hast du dir deine persönliche Zukunft vorgestellt ?
e) Wie hast du dir die Zukunft mit deinem Ehemann vorgestellt ?
f) Wie hast du dir die Zukunft mit deinem Liebsten vorgestellt ?
g) Hattest du mit deinem Liebsten gemeinsame Zukunftspläne ?
h) Was passierte unmittelbar vor seiner abrupten Beendigung in seiner Ehe ?
i) Was passierte unmittelbar vor seinem spontanen Schluss-Mach-Entschluss zwischen euch ?
Ich wäre dir sehr verbunden wenn du mir aufgezählt von a) - i) alles der Reihe nach mit Aufzählung beantwortest.
Momentan häufen sich hier nämlich nur eine Menge an Gefühlen die zwar ausgesprochen werden sollen, die uns jedoch bei der Findung der Ursache und bei dem Weg in Richtung Verständnis und Klärung nicht weiterhelfen. Daher möchte ich da jetzt mal Struktur reinbringen, denn ich bin der festen Überzeugung, wenn man die Vergangenheit versteht, kann man die Gegenwart akzeptieren und sich frohen Mutes in die Zukunft trauen.
Bin schon gespannt auf deine Beantwortung.
Liebe Grüße - Samaya.

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29. Oktober 2009 um 9:51
In Antwort auf yente_12773308

Ich habe nun all deine Beiträge gelesen
und hab folgende Fragen für dich:
a) Beschreib mir eure 2 jährige Beziehung überblicksmässig von Anfang bis Ende.
b) Schreib mir die Dauer der Hochphasen auf sowie das jeweils letzte Ereignis was vor einem Wandel in eine Tiefphase vorgefallen ist.
c) Versuch dich zu erinnern in welchem Zustand ihr vom Auf ins Ab gewechselt seid.
d) Wie hast du dir deine persönliche Zukunft vorgestellt ?
e) Wie hast du dir die Zukunft mit deinem Ehemann vorgestellt ?
f) Wie hast du dir die Zukunft mit deinem Liebsten vorgestellt ?
g) Hattest du mit deinem Liebsten gemeinsame Zukunftspläne ?
h) Was passierte unmittelbar vor seiner abrupten Beendigung in seiner Ehe ?
i) Was passierte unmittelbar vor seinem spontanen Schluss-Mach-Entschluss zwischen euch ?
Ich wäre dir sehr verbunden wenn du mir aufgezählt von a) - i) alles der Reihe nach mit Aufzählung beantwortest.
Momentan häufen sich hier nämlich nur eine Menge an Gefühlen die zwar ausgesprochen werden sollen, die uns jedoch bei der Findung der Ursache und bei dem Weg in Richtung Verständnis und Klärung nicht weiterhelfen. Daher möchte ich da jetzt mal Struktur reinbringen, denn ich bin der festen Überzeugung, wenn man die Vergangenheit versteht, kann man die Gegenwart akzeptieren und sich frohen Mutes in die Zukunft trauen.
Bin schon gespannt auf deine Beantwortung.
Liebe Grüße - Samaya.

.
Du guter Gott, da hast du dir aber was vorgenommen... Das kommt mir ein wenig unverschämt dir gegenüber vor, ganz ehrlich. Aber ich versuch mich kurz zu fassen. Hoffentlich schreibe ich nicht allzuviel unwesentliche Dinge.
1.Wir haben uns in meiner damaligen Firma kennengelernt. Als ich von dort weggegangen bin, hat er mir einen Gefallen getan und ich habe ihn dafür zum Kaffee eingeladen. Es war an diesem Tag unheimlich voll in der Stadt und da habe ich mich bei ihm eingehakt, damit wir uns nicht verlieren. Er hat mich darauf in eine Seitengasse gezerrt und geküsst. Und das war sehr schön für mich, mein Mann mag mich nicht küssen, ich weiß nicht, warum. (Später hat er mir dann mal erzählt, das ich ihm schon immer gefallen hätte, aber ich hätte ihn nie beachtet.) Wir haben dann beide ziemlich lang überlegt, was wir jetzt machen. Aber letztendlich haben wir dann wohl beide gedacht, was soll's, nach all diesen Jahren haben wir beide ein bißchen Freude und Glück verdient. Ich weiß, das klingt jetzt überheblich, aber er konnte sein Glück kaum fassen, dass er mit mir zusammen war. Und es war auch alles recht normal. Aber ich bin eben eine furchtbare Zweiflerin, er konnte mir sonstwas erzählen, ich habe ihm nie geglaubt, dass er wirklich mit mir zusammensein wollte. Wenn er mal keine Zeit hatte, habe ich gleich gedacht, er will dich sowieso nicht. Worüber er sich sehr geärgert hat. Vermutlich hat er irgendwann gedacht, er kann es mir ohnehin nicht recht machen. Und während eines Streits habe ich ihm den Stein zurückgegeben, den er mir mal geschenkt hat, damit ich was von ihm bei mir haben kann. Da hat er mich angebrüllt, ob ich denn meine, dass ist einfach nur ein Stein. Wir haben uns dann zwar wieder vertragen, aber den Stein habe ich nicht zurückbekommen. Wir waren dann ein paar Monate nicht zusammen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe, dass er mir ungebeten Sachen verspricht und die dann nicht einhält. Aber wenn wir uns mal gesehen haben, dann saß er wieder da wie ein Heimchen und hat mich angeschaut wie ein Kind einen Geburtstagskuchen. Er wusste seit Anfang des Jahres, dass er sich bis Ende Juni eine neue Stelle suchen muss. Er war furchtbar bedrückt und da habe ich ihm geholfen, auch weil ich mitbekommen habe, dass meine Amtskollegin während der Zeit nicht mal ein gutes Wort für ihn übrig hatte. Und so sind wir wieder zusammengekommen. Er hat eine gute, neue Stelle angetreten und das war ziemlich stressig. Und irgendwann war ich dann nur noch genervt, weil er nicht mal eine Stunde Zeit für mich hatte. Und dann sind wir beide in den Urlaub gefahren, aber er meinte, das klären wir danach (ich habe immer Angst vor dem Urlaub, weil ich denke, da wickelt sie ihn wieder ein). Und dann kam ich wieder und wollte ihm auf dem Weg zur Arbeit ein Stück Kuchen vorbeibringen und da hat er mir das alle erzählt. - Ich musste jetzt vieles überspringen, weil das wirklich zu weit geführt hätte.
2.Kann ich dir wirklich nicht sagen. Aber er hat es nicht ertragen können, wenn wir uns gezankt haben, es ging ihm damit nicht gut, mir auch nicht. Immer wenn ich unglücklich und böse auf ihn war, weil er keine Zeit hatte.
3.In welchem Zustand? Nach einem Streit.
4.Ehrlich? Nicht mehr mit meinem Mann verheiratet sein müssen. Aber wir sind hier nicht bei Wünsch-dir-was. Und ich habe Angst davor, zwei Kinder allein großziehen zu müssen. Und auch davor, ihm die Kinder wegzunehmen, wenn wir nicht mehr zusammenleben, kann er ihnen nicht mehr der Vater sein, der er jetzt ist. Und das würde ihm das Herz brechen, wirklich
5.Irgendwie durchhalten. Mich mit ihm gut vertragen, so dass er sich wohlfühlt und alles hat, was er gern hätte. Es soll ihm nicht leid tun müssen, mit mir verheiratet zu sein. Er kann nichts dafür, dass ich jemand anderen lieber habe. Er soll nicht darunter leiden müssen.
6.Nein. Er ist ein ängstlicher Mensch und sein absoluter Albtraum ist es, dass sie ihm die Kinder entzieht. Was sie, so wie ich sie kennengelernt habe, auch tun würde sie ist jetzt schon mitunter sehr wütend auf ihn und hat auch keine Achtung mehr. Außerdem hat sie es in einem Streit schon fertig gebracht, eins der Kinder hinzuschicken, wenn er sich nicht entschuldigt, lässt sie sich scheiden. Wer sowas macht, der hat in meinen Augen keinen Anstand.
7.Nein.
8.Er war im Urlaub, der vermutlich sehr angenehm verlief.
9.Er hat sein altes Handy seinem Sohn gegeben, der kam damit nochmal zu ihm, weil er eine Frage hatte. Und er hatte alle meine SMS aufgehoben, in einem separaten Ordner, die waren alle noch drauf. Und er war daraufhin der Meinung, irgendwann wird durch so einen dummen Zufall alles herauskommen.

Er war einfach furchtbar unter Druck, die neue Stelle, seine Frau, die zwar nicht mit ihm ins Bett geht (und das stimmt im wesentlichen auch), aber entsetzlich eifersüchtig ist und minutiös wissen will, wann er wo mit wem war, ich, die ich gern Zeit mit ihm gehabt hätte (also einfach mal abends einen Zu später kommen, ist nicht drin und er lügt wie gesagt auch nicht gern) ---- er hat Ballast abgeworfen, so einfach ist das.

Er hat seine Frau vermutlich auch gern und da war ich halt am ehesten entbehrlich.

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29. Oktober 2009 um 11:39
In Antwort auf marthe_12347978

.
Du guter Gott, da hast du dir aber was vorgenommen... Das kommt mir ein wenig unverschämt dir gegenüber vor, ganz ehrlich. Aber ich versuch mich kurz zu fassen. Hoffentlich schreibe ich nicht allzuviel unwesentliche Dinge.
1.Wir haben uns in meiner damaligen Firma kennengelernt. Als ich von dort weggegangen bin, hat er mir einen Gefallen getan und ich habe ihn dafür zum Kaffee eingeladen. Es war an diesem Tag unheimlich voll in der Stadt und da habe ich mich bei ihm eingehakt, damit wir uns nicht verlieren. Er hat mich darauf in eine Seitengasse gezerrt und geküsst. Und das war sehr schön für mich, mein Mann mag mich nicht küssen, ich weiß nicht, warum. (Später hat er mir dann mal erzählt, das ich ihm schon immer gefallen hätte, aber ich hätte ihn nie beachtet.) Wir haben dann beide ziemlich lang überlegt, was wir jetzt machen. Aber letztendlich haben wir dann wohl beide gedacht, was soll's, nach all diesen Jahren haben wir beide ein bißchen Freude und Glück verdient. Ich weiß, das klingt jetzt überheblich, aber er konnte sein Glück kaum fassen, dass er mit mir zusammen war. Und es war auch alles recht normal. Aber ich bin eben eine furchtbare Zweiflerin, er konnte mir sonstwas erzählen, ich habe ihm nie geglaubt, dass er wirklich mit mir zusammensein wollte. Wenn er mal keine Zeit hatte, habe ich gleich gedacht, er will dich sowieso nicht. Worüber er sich sehr geärgert hat. Vermutlich hat er irgendwann gedacht, er kann es mir ohnehin nicht recht machen. Und während eines Streits habe ich ihm den Stein zurückgegeben, den er mir mal geschenkt hat, damit ich was von ihm bei mir haben kann. Da hat er mich angebrüllt, ob ich denn meine, dass ist einfach nur ein Stein. Wir haben uns dann zwar wieder vertragen, aber den Stein habe ich nicht zurückbekommen. Wir waren dann ein paar Monate nicht zusammen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe, dass er mir ungebeten Sachen verspricht und die dann nicht einhält. Aber wenn wir uns mal gesehen haben, dann saß er wieder da wie ein Heimchen und hat mich angeschaut wie ein Kind einen Geburtstagskuchen. Er wusste seit Anfang des Jahres, dass er sich bis Ende Juni eine neue Stelle suchen muss. Er war furchtbar bedrückt und da habe ich ihm geholfen, auch weil ich mitbekommen habe, dass meine Amtskollegin während der Zeit nicht mal ein gutes Wort für ihn übrig hatte. Und so sind wir wieder zusammengekommen. Er hat eine gute, neue Stelle angetreten und das war ziemlich stressig. Und irgendwann war ich dann nur noch genervt, weil er nicht mal eine Stunde Zeit für mich hatte. Und dann sind wir beide in den Urlaub gefahren, aber er meinte, das klären wir danach (ich habe immer Angst vor dem Urlaub, weil ich denke, da wickelt sie ihn wieder ein). Und dann kam ich wieder und wollte ihm auf dem Weg zur Arbeit ein Stück Kuchen vorbeibringen und da hat er mir das alle erzählt. - Ich musste jetzt vieles überspringen, weil das wirklich zu weit geführt hätte.
2.Kann ich dir wirklich nicht sagen. Aber er hat es nicht ertragen können, wenn wir uns gezankt haben, es ging ihm damit nicht gut, mir auch nicht. Immer wenn ich unglücklich und böse auf ihn war, weil er keine Zeit hatte.
3.In welchem Zustand? Nach einem Streit.
4.Ehrlich? Nicht mehr mit meinem Mann verheiratet sein müssen. Aber wir sind hier nicht bei Wünsch-dir-was. Und ich habe Angst davor, zwei Kinder allein großziehen zu müssen. Und auch davor, ihm die Kinder wegzunehmen, wenn wir nicht mehr zusammenleben, kann er ihnen nicht mehr der Vater sein, der er jetzt ist. Und das würde ihm das Herz brechen, wirklich
5.Irgendwie durchhalten. Mich mit ihm gut vertragen, so dass er sich wohlfühlt und alles hat, was er gern hätte. Es soll ihm nicht leid tun müssen, mit mir verheiratet zu sein. Er kann nichts dafür, dass ich jemand anderen lieber habe. Er soll nicht darunter leiden müssen.
6.Nein. Er ist ein ängstlicher Mensch und sein absoluter Albtraum ist es, dass sie ihm die Kinder entzieht. Was sie, so wie ich sie kennengelernt habe, auch tun würde sie ist jetzt schon mitunter sehr wütend auf ihn und hat auch keine Achtung mehr. Außerdem hat sie es in einem Streit schon fertig gebracht, eins der Kinder hinzuschicken, wenn er sich nicht entschuldigt, lässt sie sich scheiden. Wer sowas macht, der hat in meinen Augen keinen Anstand.
7.Nein.
8.Er war im Urlaub, der vermutlich sehr angenehm verlief.
9.Er hat sein altes Handy seinem Sohn gegeben, der kam damit nochmal zu ihm, weil er eine Frage hatte. Und er hatte alle meine SMS aufgehoben, in einem separaten Ordner, die waren alle noch drauf. Und er war daraufhin der Meinung, irgendwann wird durch so einen dummen Zufall alles herauskommen.

Er war einfach furchtbar unter Druck, die neue Stelle, seine Frau, die zwar nicht mit ihm ins Bett geht (und das stimmt im wesentlichen auch), aber entsetzlich eifersüchtig ist und minutiös wissen will, wann er wo mit wem war, ich, die ich gern Zeit mit ihm gehabt hätte (also einfach mal abends einen Zu später kommen, ist nicht drin und er lügt wie gesagt auch nicht gern) ---- er hat Ballast abgeworfen, so einfach ist das.

Er hat seine Frau vermutlich auch gern und da war ich halt am ehesten entbehrlich.

Ich schreib dir mal wie ich das sehe
Zuerstmal vielen Dank für die Aufschlüsselung eurer Beziehung.
So wie ich das nun sehe, ist es folgendermassen.
Ihr hattet beide gemeinsam, dass ihr in eurer Ehe beide auf eine Art und Weise unglücklich, unzufrieden, unbefriedigt, ungeliebt, nicht begehrenswert gefühlt habt.
Euch beiden hat soviel in der Ehe gefehlt.
Dein Ehemann küsst dich nicht mal mehr, das ist ein gewaltiges Zeichen, dass ihr enorme Probleme habt!
Seine Ehefrau mistraut ihm grundsätzlich und findet sowieso alles nur verbesserungswürdig an ihm.
Wie soll man sich unter solchen Umständen innerhalb der Ehe geliebt fühlen ?
Wie es das Schicksal wollte, seid ihr zwei euch über den Weg gelaufen und aufeinmal hatte jeder von euch zwei einen Garanten für das lang ersehnte Glück vor sich stehen.
Ihr konntet es beide nicht fassen und so sehr ihr euer Glück leben wolltet, so sehr ward ihr einerseits vorbelastet von einer jahrelang unbefriedigten Ehe sowie dem permanenten aktuellen Stress mit euren jeweiligen Ehepartnern.
Es ist sehr schwer mit so einer Basissituation eine harmonische "Beziehung" aufzubauen.
Er wollte von dir Vertrauen, Zuversicht, Harmonie und Symbiose - eben all das was er in seiner Ehe nicht vorfand.
Du wolltest von ihm Zeit, Nähe, Aufmerksamkeit, Erotik - eben all das was dir in deiner Ehe fehlte.
Er wollte dir all das auch von selbst geben, jedoch nur dann wenn er sich wirklich die Zeit so einrichten konnte, dass ihr ungestört eure Zweisamkeit geniessen könnt.
Dir war das leider nicht genug, du hast dich sehr sehr stark verliebt in ihn und wolltest ihn am liebsten ganz.
Du bist eine Frau und hast dich in deinen Emotionen fallen gelassen, warst viel stärker in dem Strudel der Gefühle verwickelt.
Er als Mann hat stets versucht seine Ratio eingeschalten zu lassen, um die ohnehin schwierige Ehe, die Beziehung zu seine Kindern und vieles mehr nicht zu gefährden.
Wenn er sich dann allerdings Zeit freischaufeln konnte, dann wollte er ganz für dich da sein und sich seinen Gefühlen hingegben, die er ohne Zweifel für dich hatte/hat.
Leider hat ihn deine Art Nähe und Zeit zu fordern sehr daran erinnert wie seine Frau unmögliche Dinge von ihm fordert.
Eigentlich kann man diese zwei Forderungen nicht vergleichen, aber für einen Mann, der zwischen zwei Stühlen steht, ist es das Gleiche, er konnte den Unterschied nicht mehr erkennen, er sah nur mehr 2 Frauen, die etwas von ihm wollten, was er ihnen nicht geben konnte.
Deine Wünsche waren wunderschön und voll von Liebe, ihre Wünsche waren voll berechnend und voll von Egoismus.
Er hat sich mit der Motivation hinter der Forderung wahrscheinlich nicht beschäftigt, er sah nur die Forderungen.
Und Forderungen waren ja eigentlich genau das, was ihn in seiner Ehe unglücklich gemacht hatte.
Warum sollte er von einer Forderung zur nächsten Forderung hetzen ?
Da hat er gar nichts davon, ausser Anstrengung.
Und ja, es wurde ihm anstrengend, viel zu anstrengend.
Er hätte wahrscheinlich sogar für dich weitergekämpft, wenn du ihm gezeigt hättest, dass du auf ihn und eure Liebe vertraust.
Leider konntest du aus Gründen die in deiner familiären Vergangenheit oder in deiner Ehe liegen, nie die Zweifel abbauen, nie jene Liebe die er dir geben wollte, so annehmen wie er sie dir darbot.
Du hast ihm sogar das Zeichen eurer Liebe, das Zeichen des Vertrauens zurückgeschenkt.
Das hat eine so unendlich tiefe Narbe bei ihm hinterlassen - nachher war nichts mehr ganz so wie früher und er war auch nicht mehr bereit soviel für dich zu opfern wie zuvor.
Bei eurer Geschichte scheitert es nicht an der mangelnden Liebe zueinander, die ist von beiden Seiten mehr als genug vorhanden, es scheitern an euren Lebensumständen.
Ich weiß nicht wie alt eure Kinder sind, vielleicht kannst du mir dazu noch etwas sagen, eventuell könnt ihr ein versöhnliches Gespräch miteinander führen, bzw du ihm eine Email / einen Brief schreiben und ihr könnt euch vielleicht darauf einigen eure Liebe an einem späteren Zeitpunkt eures Lebens, zB wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, fortzusetzen.
Liebe Grüße - Samaya.

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29. Oktober 2009 um 16:40
In Antwort auf yente_12773308

Ich schreib dir mal wie ich das sehe
Zuerstmal vielen Dank für die Aufschlüsselung eurer Beziehung.
So wie ich das nun sehe, ist es folgendermassen.
Ihr hattet beide gemeinsam, dass ihr in eurer Ehe beide auf eine Art und Weise unglücklich, unzufrieden, unbefriedigt, ungeliebt, nicht begehrenswert gefühlt habt.
Euch beiden hat soviel in der Ehe gefehlt.
Dein Ehemann küsst dich nicht mal mehr, das ist ein gewaltiges Zeichen, dass ihr enorme Probleme habt!
Seine Ehefrau mistraut ihm grundsätzlich und findet sowieso alles nur verbesserungswürdig an ihm.
Wie soll man sich unter solchen Umständen innerhalb der Ehe geliebt fühlen ?
Wie es das Schicksal wollte, seid ihr zwei euch über den Weg gelaufen und aufeinmal hatte jeder von euch zwei einen Garanten für das lang ersehnte Glück vor sich stehen.
Ihr konntet es beide nicht fassen und so sehr ihr euer Glück leben wolltet, so sehr ward ihr einerseits vorbelastet von einer jahrelang unbefriedigten Ehe sowie dem permanenten aktuellen Stress mit euren jeweiligen Ehepartnern.
Es ist sehr schwer mit so einer Basissituation eine harmonische "Beziehung" aufzubauen.
Er wollte von dir Vertrauen, Zuversicht, Harmonie und Symbiose - eben all das was er in seiner Ehe nicht vorfand.
Du wolltest von ihm Zeit, Nähe, Aufmerksamkeit, Erotik - eben all das was dir in deiner Ehe fehlte.
Er wollte dir all das auch von selbst geben, jedoch nur dann wenn er sich wirklich die Zeit so einrichten konnte, dass ihr ungestört eure Zweisamkeit geniessen könnt.
Dir war das leider nicht genug, du hast dich sehr sehr stark verliebt in ihn und wolltest ihn am liebsten ganz.
Du bist eine Frau und hast dich in deinen Emotionen fallen gelassen, warst viel stärker in dem Strudel der Gefühle verwickelt.
Er als Mann hat stets versucht seine Ratio eingeschalten zu lassen, um die ohnehin schwierige Ehe, die Beziehung zu seine Kindern und vieles mehr nicht zu gefährden.
Wenn er sich dann allerdings Zeit freischaufeln konnte, dann wollte er ganz für dich da sein und sich seinen Gefühlen hingegben, die er ohne Zweifel für dich hatte/hat.
Leider hat ihn deine Art Nähe und Zeit zu fordern sehr daran erinnert wie seine Frau unmögliche Dinge von ihm fordert.
Eigentlich kann man diese zwei Forderungen nicht vergleichen, aber für einen Mann, der zwischen zwei Stühlen steht, ist es das Gleiche, er konnte den Unterschied nicht mehr erkennen, er sah nur mehr 2 Frauen, die etwas von ihm wollten, was er ihnen nicht geben konnte.
Deine Wünsche waren wunderschön und voll von Liebe, ihre Wünsche waren voll berechnend und voll von Egoismus.
Er hat sich mit der Motivation hinter der Forderung wahrscheinlich nicht beschäftigt, er sah nur die Forderungen.
Und Forderungen waren ja eigentlich genau das, was ihn in seiner Ehe unglücklich gemacht hatte.
Warum sollte er von einer Forderung zur nächsten Forderung hetzen ?
Da hat er gar nichts davon, ausser Anstrengung.
Und ja, es wurde ihm anstrengend, viel zu anstrengend.
Er hätte wahrscheinlich sogar für dich weitergekämpft, wenn du ihm gezeigt hättest, dass du auf ihn und eure Liebe vertraust.
Leider konntest du aus Gründen die in deiner familiären Vergangenheit oder in deiner Ehe liegen, nie die Zweifel abbauen, nie jene Liebe die er dir geben wollte, so annehmen wie er sie dir darbot.
Du hast ihm sogar das Zeichen eurer Liebe, das Zeichen des Vertrauens zurückgeschenkt.
Das hat eine so unendlich tiefe Narbe bei ihm hinterlassen - nachher war nichts mehr ganz so wie früher und er war auch nicht mehr bereit soviel für dich zu opfern wie zuvor.
Bei eurer Geschichte scheitert es nicht an der mangelnden Liebe zueinander, die ist von beiden Seiten mehr als genug vorhanden, es scheitern an euren Lebensumständen.
Ich weiß nicht wie alt eure Kinder sind, vielleicht kannst du mir dazu noch etwas sagen, eventuell könnt ihr ein versöhnliches Gespräch miteinander führen, bzw du ihm eine Email / einen Brief schreiben und ihr könnt euch vielleicht darauf einigen eure Liebe an einem späteren Zeitpunkt eures Lebens, zB wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, fortzusetzen.
Liebe Grüße - Samaya.

Es
ist sehr nett, das du mir antwortest. Ich habe bei derlei Dingen meist ein schlechtes Gewissen, also, jemanden scheinbar oder wirklich die Zeit zu stehlen.

So wie du das beschreibst, wird das auch abgelaufen sein. Ich kann es nur nicht mehr ändern. Vom Verstand her weiß man vieles, aber bei diesen Dingen spielt wohl doch eher das gute alte Reptiliengehirn eine entscheidende Rolle.

Ich habe bestimmte Sachen durchaus erkannt und habe auch versucht, nicht auch noch an ihm rumzuzerren. Manches hat er auch irgendwann verstanden, auch das bei dem gleichen Wunsch bei seiner Frau und mir völlig andere Beweggründe dahinter stecken. Seine Frau möchte, dass er sich meldet, damit sie weiß, was er tut. Ich möchte, dass er sich meldet, damit ich weiß, dass er wenigstens kurz an mich gedacht hat.

Aber irgendwann wollte ich dann nur noch, dass er sich mal Zeit nimmt, für mich. Und wenn es nur für eine Stunde ist. Und wenn man immer zurück steckt und verständnisvoll ist, irgendwann passiert dann das letzte Bißchen, was einen zum Ausrasten bringt. Soviel zu meinen Verhaltensweisen.

Meine Kinder sind 10 und 12, seine 11 und 13. Wir haben beide jeweils ein Junge und ein Mädchen. Einmal habe ich für seine Tochter ein kleines Magnetlesezeichen mitgekauft (meine Tochter wollte eines haben), mit einem Katzmotiv. Glaubst du, dass er sich AUSDENKEN musste, wo und unter welchen Umständen er das gekauft haben könnte?

Ich vertrage mich wenigstens mit meinem Mann, wir giften uns jedenfalls nicht an, wie das bei ihm zu Hause verkommt.

Wenn ich heute hingehen würde, um mich mit ihm zu vertragen, ich denke, er würde sofort ja sagen. Aber ich mag nicht seine beste platonische Freundin sein - und er könnte es auch nicht. Aber dann wären wir genau da, wo wir vorher waren und das bringt uns beide nicht weiter.

Andererseits weiß nicht so recht, wie ich ohne ihn klarkommen soll. Geht alles, zur Not, ich weiß. Es geht mir ja nicht schlecht. Aber ich habe wirklich Angst vor der Zukunft mit meinem Mann. Bitte, du darfst nicht denken, dass er mich schlecht behandelt, aber auf einer gewissen Ebene ist es - für mich - einfach nur eine Katastrophe.

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29. Oktober 2009 um 18:29

.
Ich bin ein Widder.

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29. Oktober 2009 um 19:28
In Antwort auf marthe_12347978

Es
ist sehr nett, das du mir antwortest. Ich habe bei derlei Dingen meist ein schlechtes Gewissen, also, jemanden scheinbar oder wirklich die Zeit zu stehlen.

So wie du das beschreibst, wird das auch abgelaufen sein. Ich kann es nur nicht mehr ändern. Vom Verstand her weiß man vieles, aber bei diesen Dingen spielt wohl doch eher das gute alte Reptiliengehirn eine entscheidende Rolle.

Ich habe bestimmte Sachen durchaus erkannt und habe auch versucht, nicht auch noch an ihm rumzuzerren. Manches hat er auch irgendwann verstanden, auch das bei dem gleichen Wunsch bei seiner Frau und mir völlig andere Beweggründe dahinter stecken. Seine Frau möchte, dass er sich meldet, damit sie weiß, was er tut. Ich möchte, dass er sich meldet, damit ich weiß, dass er wenigstens kurz an mich gedacht hat.

Aber irgendwann wollte ich dann nur noch, dass er sich mal Zeit nimmt, für mich. Und wenn es nur für eine Stunde ist. Und wenn man immer zurück steckt und verständnisvoll ist, irgendwann passiert dann das letzte Bißchen, was einen zum Ausrasten bringt. Soviel zu meinen Verhaltensweisen.

Meine Kinder sind 10 und 12, seine 11 und 13. Wir haben beide jeweils ein Junge und ein Mädchen. Einmal habe ich für seine Tochter ein kleines Magnetlesezeichen mitgekauft (meine Tochter wollte eines haben), mit einem Katzmotiv. Glaubst du, dass er sich AUSDENKEN musste, wo und unter welchen Umständen er das gekauft haben könnte?

Ich vertrage mich wenigstens mit meinem Mann, wir giften uns jedenfalls nicht an, wie das bei ihm zu Hause verkommt.

Wenn ich heute hingehen würde, um mich mit ihm zu vertragen, ich denke, er würde sofort ja sagen. Aber ich mag nicht seine beste platonische Freundin sein - und er könnte es auch nicht. Aber dann wären wir genau da, wo wir vorher waren und das bringt uns beide nicht weiter.

Andererseits weiß nicht so recht, wie ich ohne ihn klarkommen soll. Geht alles, zur Not, ich weiß. Es geht mir ja nicht schlecht. Aber ich habe wirklich Angst vor der Zukunft mit meinem Mann. Bitte, du darfst nicht denken, dass er mich schlecht behandelt, aber auf einer gewissen Ebene ist es - für mich - einfach nur eine Katastrophe.

Du brauchst
zumindestens eine Aussprache.
Schreib ihm einen Brief / eine Email mit all deinen Gedanken über die Beziehung, mit deinen momentanen Gefühlen oder bitte ihn einfach um eine Aussprache.
Vielleicht knistert es bei der Aussprache und er könnt dann gemeinsam überlegen, wie ihr eure Zukunft so gestaltet, dass ihr beide glücklich seid und niemanden unnötig verletzt. Vielleicht ist die Aussprache auch nur dazu da, um das Kapitel abschliessen zu können, um versöhnlich auseinander zu gehen und sich in einigen Jahren wenn die Kinder etwas älter sind, wieder dort fortzusetzen wo man aufgehört hat.
Irgendetwas zum Anhalten brauchst du, als wirst du die Initiative ergreifen müssen, denn er dein Wassermann wird sicher wie jeder Mann den Weg des Verdrängens wählen.

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29. Oktober 2009 um 19:30

Danke für das Lob Soraya
Deine Worte sind Balsam für meine Seele - Danke, dass du denkst, dass eine Beratung von mir gleichwertig ist wie die von einem Psychologen. Das baut mich sehr auf. Danke - Danke - Danke !

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29. Oktober 2009 um 21:38

Schade...
.. dass ihr euch nicht schon viel früher kennengelernt habt.. (vor euren Ehen).. dann wäre das Liebesglück vll. perfekt gewesen.

jetzt gilt es vll. Ordnung im Gefühlschaos zu schaffen. Mit Familien an euren beiden Seiten ist es echt schwer da frei u.genussvoll zu lieben. Ich finde es auf der einen Seite natürlich sehr bedauernd wie du dich jetzt so fühlst, ist natürlich megaka**e. Also ich würde mich an deiner Stelle echt sterben. Nunja, Liebe ist auch etwas, was man nicht vorherberechnen kann, und wenns kommt, dann muss man manchmal in wenigen Momenten blitzschnell entscheiden, ob man "es" tut, oder seinlässt. Ihr beide habt euch dafür entschieden, hinter den Kulissen eine geheime Liebesstory zu führen, lieber als die eigenen Gefühle mit Gewalt zurückzuhalten. Eigentlich nicht mal verkehrt, denn wenn man verliebt ist, ist es manchmal ne Höllenqual, wenn man die Gefühle nicht ausleben kann. Allerdings wusstest ihr im Vornherein, dass, selbst wenn ihr sie insgeheim auslebt, ihr dennoch die Gefühle nicht frei u.genussvoll ausleben könnt, denn, was vor der Kulisse abspielt, worauf ihr Rücksicht nehmt, setzt euch Grenzen für eure Gefühle...

Ich denke, im Moment gibt es wie du von den Beiträgen hiergelesen hast, nur zwei Alternativen, die du mit Schmerz u.Leid gehen musst, um da irgendwie heil rauszukommen. Ohne Schmerz ist nicht drin.. Da muss du leider durch. Dir sind nämlich sowohl das Gefühl deiner Kinder, deines Ehemanns und das deines Lovers wichtig. Leider kannst du nicht alle Parteien hier glücklich machen, um selbst nicht zu brechen. Es ist schon sauschwer Gefühle für eine Partei zu konzentrieren.. Viele hätten an deiner Stelle schon im Vornherein gesagt: Meine Familie ist mir heilig, wenn nicht wegen dem Ehemann, dann doch wegen den Kindern - Selbstopfer. Andere gehen zum Lover und pfeifen auf die Familie - Egoismus. Beides zusammen geht nicht gut. Bei euch ist es allerdings so, dass ihr wirklich alle Parteien halbwegs glücklich machen wollt. Aber ihr seht selbst, dass ihr je mehr ihr in dieser "offenen" Beziehung, ohne Sicht für eine glückliche gemeinsame Zukunft, euch selbst immer unglücklicher macht.

Du hast also die Qual der Wahl: Lieber auf diese (scheinbar) tolle Lovestory verzichten, u.sich somit selbst ins Herz schneiden, mit der Hoffnung, dass ihr in baldiger Zukunft vll noch Kontakt habt, und dadurch wieder die Story fortsetzen könnt (ohne Gewissheit, ob das klappt). Oder endlich mal Klarwort mit den Ehepartnern reden, quasi beichten, dass ihr sie nicht mehr liebt und euer Herz woanders ist, bevor es immer schlimmer wird und eines Tages total eskaliert. Dh. ihr endlich mit offenen Karten spielt und mit euren Ehepartnern an einer Lösung arbeitet. Bedenkt, dass ihr beide momentan ein fieses Spiel mit euren Ehepartnern spielt, Emotionen hin oder her, am Ende steht ihr so oder so als Betrüger da. Die Ehepartner sind zwar auch nicht glücklich mit euch, aber sie spielen kein heimliches Spiel hinter euren Rücken. Das nennt man Fairplay, Vertrauen - Basis für die Ehe. Ihr beide habt diese aufs Spiel gesetzt, weil die Liebe mit euch ein fieses Spielchen spielt. Nun müsst ihr retten, was noch zu retten ist, bevor alles zusammenbricht. Auch wenn eure Ehen dadurch kaputtgehen, auch da gibt es noch Lösungen wie ihr noch für die Kinder da sein könnt, allerdings nur mit Einverständnis der Ehepartner.
Wenn ihr beide aber merkt, dass die Ehepartner sich nicht von euch trennen wollen, obwohl die Ehe(n) im Grunde schon kaputt ist(sind) (weil die Basis eben nicht mehr glückliche Liebe ist. Und leider auch eine harmonische Freundschaftsbeziehung für euch als Basis zu wenig ist, um glücklich zu sein), dann müsst ihr prüfen wieviel Egoismus oder Altruismus ihr in euch empfindet.

Ich persönlich würde an deiner Stelle den "altruistischen" Weg vorziehen, da mir persönlich die eigenen Kinder viel wichtiger sind, als meine persönliche Liebe, denn am Ende leiden nämlich immer die Kleinen am meisten!
Eine Aufbrechung, nur um sich selbst glücklich zu machen, würde bedeuten, dass du ihr Herz brichst (evtl für sie ein Weltuntergang, da Papa u.Mama sich nicht mehr lieb haben), das würde wiederum bedeuten, dass die kleinen einen irreparablen Herzschaden für den Rest ihres Leben erleiden. Viele emotionalen Verhaltensstörungen kommen aus solchen unglücklichen Kindheitserlebnissen... u.ich denke, wahrscheinlich wäre dein Befinden auch nicht viel besser als das jetztige, wenn du siehst, dass deine kleinen totalschaden bekommen, womöglich fühlst du dich dann noch viel schlimmer. Der Verzicht auf die persönliche Lovestory bricht "nur" dein eigenes Herz und das des Lovers.. (aber wenn das Schicksal es so will, dann wird eure Liebe bis ins hohe Alter überleben, u. wer weiß? vll nicht jetzt, aber vll später geht es besser, weil ihr freier und genussvoller leben könnt u. ihr findet wieder zueinander..) Ich denke in solchen Zwickmühlensituationen kann man nach dem "kleineren-Leid" Weg vorgehen. Es würde weniger Chaos anstiften, auf der anderen Seite kann man sich weniger vorwerfen.. Halte durch liebe "dilletant", es lohnt sich u.du wirst bald im Leben wieder etwas mehr lachen können..

vll willst du eigentlich gar keinen Rat, weil du rational schon so weit bist, alle Alternativen, die wir dir hier unterbreiten schon selbst gesehen und tausendmal überlegt hast. Denn irgendwie scheinst du ja selbst eigentlich zu wissen, welchen Weg du gehen willst, u. willst nur deinen Kummer hier im Forum etwas Luft machen, ohne einen Rat wirklich zu suchen, da du eh alle Wege selbst schon kennst. Wenn das der Fall ist, dann kannst du das ja signalisieren, wenn du nicht mit unnötigen Worten/Meinungen berieselt werden willst... ^_^

lg Freddy

(hättest du ihn doch schon viel früher kennengelernt wa? Sieh es als Aufgabe in deinem Leben, diese Chaos auf eine würdige Art und Weise für alle aufzulösen.)

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30. Oktober 2009 um 19:32
In Antwort auf yente_12773308

Du brauchst
zumindestens eine Aussprache.
Schreib ihm einen Brief / eine Email mit all deinen Gedanken über die Beziehung, mit deinen momentanen Gefühlen oder bitte ihn einfach um eine Aussprache.
Vielleicht knistert es bei der Aussprache und er könnt dann gemeinsam überlegen, wie ihr eure Zukunft so gestaltet, dass ihr beide glücklich seid und niemanden unnötig verletzt. Vielleicht ist die Aussprache auch nur dazu da, um das Kapitel abschliessen zu können, um versöhnlich auseinander zu gehen und sich in einigen Jahren wenn die Kinder etwas älter sind, wieder dort fortzusetzen wo man aufgehört hat.
Irgendetwas zum Anhalten brauchst du, als wirst du die Initiative ergreifen müssen, denn er dein Wassermann wird sicher wie jeder Mann den Weg des Verdrängens wählen.

Ich mag
ja jetzt nicht als Bedenkenträger daherkommen ... Aber er will mich nicht mehr haben. Wenn mir jemand sagt, er kann mir nicht geben, was ich mir wünsche und meint, das Alles fühlt sich für ihn nicht gut an, gekrönt von der Aussage, er will seine Ehe nicht gefährden, der plant mit Sicherheit nicht seine Zukunft mit mir ...

Es macht doch keinen Sinn, jemanden um etwas anzubetteln, was er nicht hat.

Warum sollte ich so jemanden noch um eine Aussprache bitten?

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31. Oktober 2009 um 3:21
In Antwort auf marthe_12347978

Ich mag
ja jetzt nicht als Bedenkenträger daherkommen ... Aber er will mich nicht mehr haben. Wenn mir jemand sagt, er kann mir nicht geben, was ich mir wünsche und meint, das Alles fühlt sich für ihn nicht gut an, gekrönt von der Aussage, er will seine Ehe nicht gefährden, der plant mit Sicherheit nicht seine Zukunft mit mir ...

Es macht doch keinen Sinn, jemanden um etwas anzubetteln, was er nicht hat.

Warum sollte ich so jemanden noch um eine Aussprache bitten?

Ich hab dir doch erklärt
warum er das gemacht hat - nicht weil die Gefühle fehlen - sondern weil ihm die Kraft und die Zeit fehlt.
Und warum du ihn um eine Aussprache bitten solltest - damit du mit dem Kapitel abschliessen kannst bzw dass ihr zumindestens im Guten auseinandergeht - es können dabei Türen in die Zukunft geöffnet werden - müssen aber nicht - Hauptsache du kannst beruhigt die Türen der Vergangenheit schliessen und frohen Mutes in den nächsten Raum deines Lebens treten !

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31. Oktober 2009 um 14:24
In Antwort auf yente_12773308

Ich hab dir doch erklärt
warum er das gemacht hat - nicht weil die Gefühle fehlen - sondern weil ihm die Kraft und die Zeit fehlt.
Und warum du ihn um eine Aussprache bitten solltest - damit du mit dem Kapitel abschliessen kannst bzw dass ihr zumindestens im Guten auseinandergeht - es können dabei Türen in die Zukunft geöffnet werden - müssen aber nicht - Hauptsache du kannst beruhigt die Türen der Vergangenheit schliessen und frohen Mutes in den nächsten Raum deines Lebens treten !

Danke
für deine Antwort, und deine Gedanken, sobald es mich selbst betrifft, bin ich immer ziemlich vernagelt. Was du schreibst, klingt sehr logisch.

Wir sind nicht im Bösen auseinander. Also, ich bin ihm nicht böse, auch wenn er das gemacht hat. Klingt vielleicht irre, ist aber so. Ich konnte ihm noch nie wirklich längere Zeit böse sein, er mir interessanterweise auch nicht. Weiß nicht, warum das so ist. Aber das nur am Rande.

Wie gesagt, danke nochmal und ein schönes Wochenende.

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