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"Er steht einfach nicht auf dich"

12. September 2006 um 10:42 Letzte Antwort: 17. September 2006 um 4:42

Hallo zusammen,

ich habe gestern ein wirklich tolles Buch gelesen, welches ich gerne weiterempfehlen würde. Hätte es wahrscheinlich besser schon vor einigen Jahren gelesen Jedenfalls hat es mir die Augen über die Männerwelt geöffnet .

Zitat:

Nichts als die Wahrheit
Männer scheuen sich oft, einer ungeliebten Frau eine eindeutige Absage zu erteilen. Deswegen geben die Damen die Hoffnung auch meistens nicht auf. Ein neues Buch macht diesem Spielchen jetzt ein Ende - indem es den Frauen ganz offen sagt: "Er steht einfach nicht auf dich".

von Verena Carl

Treffen sich zwei Frauen. Sagt die eine: "Du, der Typ ist ernsthaft interessiert an mir. Gestern habe ich ihn angerufen, nachdem er mich im Café versetzt hatte, und er hat versprochen, sich bald wieder zu melden." Daraufhin sagt die andere: "Das ist ja noch gar nichts, meiner liebt mich total. Wenn er von seiner Freundin erzählt, lässt er kein gutes Haar an ihr."

Leider ist diese Szene kein Witz, sie ist die Realität: Männer lügen den Frauen lieber die Hucke voll als zuzugeben, dass sie eigentlich kein Interesse an ihnen haben. Und Frauen kaufen ihnen das auch noch ab. Weil sie Angst vor der Wahrheit haben, behauptet Greg Behrendt. Er hat als Co-Drehbuchautor der TV-Serie "Sex and the City" jahrelang Frauengespräche belauscht und nun seine Erkenntnisse gemeinsam mit Autorenkollegin Liz Tucillo in einem Buch festgehalten. Gerade ist "Er steht einfach nicht auf dich!" auch auf Deutsch erschienen (Blanvalet, 14,95 Euro).

Das Ergebnis ist eine sehr lustige Lektüre für Frauen, die im gut gedämmten Glashaus einer glücklichen Beziehung sitzen und im Geiste ihre Kurz-Lebensabschnittspartner vorbeidefilieren lassen. Für alle anderen ist das Buch eher deprimierend. Zumindest streckenweise. Denn Behrendt deckt schonungslos sämtliche Notlügen auf, mit denen Single-Frauen zwischen 15 und 65 versuchen, sich ihr Liebesleben beziehungsweise die dazugehörigen Männer schönzureden.

"Dabei sind wir Männer gar nicht kompliziert", sagt Greg Behrendt. "Aber wir würden nur lieber den Arm aus dem Busfenster halten und ihn uns abreißen lassen, als einer Frau gegenüber zuzugeben "Du bist es einfach nicht"." Trotzdem scheint aus seiner Sicht alles sehr einfach: "Auch wenn wir es nicht sagen, wir zeigen es euch doch unmissverständlich."

Immerhin macht Behrendt sich nicht über die leichtgläubige Damenwelt lustig, seine Nachricht an sie ist sogar ziemlich frauenfreundlich, wenn auch nicht gerade aufbauend: "Verschwendet eure Schönheit nicht an Männer, die euch gar nicht verdient haben." Das sagt sich so leicht.

Denn was ist, wenn der Auserwählte sich zwar gern auf eine Beziehung einlassen würde, aber zurzeit einfach nicht kann? Sei es nun aufgrund äußerer Hindernisse oder innerer Blockaden. Einspruch abgewiesen: "Solche Männer gibt es tatsächlich, aber so wenige, dass sie in die Kategorie der modernen Mythen eingereiht werden sollten." Mythen allerdings, von denen nicht zuletzt eine Serie wie "Sex and the City" gezehrt hat. Hätten sich Carrie & Co. den Rat ihres eigenen Drehbuchautors zu Herzen genommen, sie hätten geduldig auf den Richtigen gewartet. Stattdessen grübelten sie in coolen Cocktailbars über Fragen wie: Warum hat er mich nicht angerufen?

Behrendt kennt die Antwort: Der Mann hat kein Interesse. "Im Zeitalter des Mobiltelefons ist es so gut wie unmöglich, jemanden nicht anzurufen." Aber wenn der Angebetete doch gerade schwer beschäftigt ist? "Das Wort "beschäftigt" ist die Beziehungsmassenvernichtungswaffe Nummer eins. In Wahrheit wirst du immer auf einen Mann stoßen, dem du nicht genug bedeutest, als dass er dich anrufen würde." Gut. Vielleicht hat Greg Behrendt damit sogar recht. Aber nehmen wir einen anderen Fall: Der Mann ist ein guter Kumpel, der die innige Freundschaft keinesfalls durch Sex zerstören will. Ein Harry, der die heulende Sally eben nur in den Arm nehmen, aber ihr nicht an die Wäsche will. Was dann?

Mehr lesen

12. September 2006 um 10:45

Fortsetzung
Vergessen Sie es, sagt Behrendt. "Leider wurde diese Ausrede noch nie von jemandem angeführt, der sie auch so gemeint hat. Wenn wir (Männer) ernsthaft auf jemanden stehen, können wir uns nicht beherrschen, sondern wollen mehr." Überhaupt werde das Wort "Freund" seiner Meinung nach überstrapaziert: "Dieser Begriff wird häufig von Verliebten benutzt, um das mieseste Benehmen zu entschuldigen. Ich bevorzuge allerdings Freunde, deretwegen ich mich nicht in den Schlaf weine."

Besonders hartnäckig hält sich in Frauenkreisen die Mär vom Beziehungsgeschädigten, der nach der ersten Nacht plötzlich merkt, wie sehr er noch an seiner Exfreundin hängt. Typischer Satz: "Ich brauche Zeit." Schwachsinn, sagt Greg Behrendt: "Wenn ein Mann ernsthaft auf euch steht, wird ihn nichts davon abhalten, mit euch zusammen zu sein. Liebe heilt Bindungsphobie!" Gleiches gilt für den neuen Lover, der keine feste Beziehung will, aber trotzdem jede zweite Nacht vorbeischaut. Nicht was er tut, sondern was er sagt, ist wichtig. "Ich habe sicherheitshalber im Beziehungswörterbuch unter "Ich will nicht dein Partner sein" nachgeschlagen. Es bedeutet nach wie vor "Ich will nicht dein Partner sein"."

Nun darf man eines nicht vergessen: Der Autor ist ein Mann. Lustig, intelligent - aber, so gibt er's ja selbst zu, simpel gestrickt. Deshalb folgt in seiner Welt auch das Glück dem immer gleichen Bauplan: Am Anfang steht ein Rendezvous (nur komplett mit Abendessen und Händchenhalten), am Ende die Hochzeit, und jedes andere Modell ist eine Mogelpackung. Behrendt ist überzeugt: Ein Mann, der vor diesem letzten Schritt kopfscheu wird, liebt nicht wirklich, denn: "Jeder, der behauptet hat, er glaube nicht an die Ehe, wird eines Tages unter der Haube sein. Nur eben nicht mit euch."

Das mag stimmen, aber - zur Beruhigung - es gibt auch diverse Paare, die gemeinsam Immobilien erwerben oder kleine Maltes und Sophies in die Welt setzen, ohne jemals das Trauzimmer eines Standesamtes betreten zu haben.

Behrendts Mitautorin Liz Tucillo ist in dem Buch die Fachfrau für die leisen Zwischentöne. Sie fragt sich: Warum küssen Frauen den Frosch immer wieder, obwohl er nicht einmal behauptet hat, ein Prinz zu sein? Da wäre zum einen das Prinzip Hoffnung: "Wir verfallen in einen Ausreden-Modus, weil wir unter keinen Umständen denken wollen, dass dieser tolle Mann sich gerade in einen echten Blödmann verwandelt." Außerdem: "Man will doch zu den Coolen gehören - den Mädchen, die nicht ständig Forderungen stellen." Und schließlich ist da noch die Angst vor dem Alleinsein. "Es ist verdammt einsam da draußen", weiß Single-Frau Liz. "Glaubst du wirklich, dass es genügend liebevolle Männer gibt?"

Greg Behrendt ist davon überzeugt: "Klar. Ja, ja, ja, das tue ich. Sonst hätte ich dieses Buch wohl kaum geschrieben."

Wir wollen es hoffen. Bei alledem unterschlägt Behrendt übrigens eines: das Ende von "Sex and the City". Mr. Big fliegt nach Paris, um für immer mit Carrie zusammen zu sein. Dabei ist Mr. Big geschlagene fünf Staffeln lang der Kerl, der nicht anruft. Der, der ihr nicht seine Mutter vorstellt, der ihr nie eine Liebeserklärung macht. Und der schließlich auch noch mit einer anderen Frau verheiratet ist (zumindest vorübergehend).

In der letzten Folge verwandelt sich der "Er steht einfach nicht auf dich"-Typ aber in den "Baby, du bist es"-Typen. Hey, würde Greg Behrendt sagen, ist doch nur Fernsehen. Aber träumen wird man ja wohl noch dürfen.

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12. September 2006 um 11:53
In Antwort auf sue_12134056

Fortsetzung
Vergessen Sie es, sagt Behrendt. "Leider wurde diese Ausrede noch nie von jemandem angeführt, der sie auch so gemeint hat. Wenn wir (Männer) ernsthaft auf jemanden stehen, können wir uns nicht beherrschen, sondern wollen mehr." Überhaupt werde das Wort "Freund" seiner Meinung nach überstrapaziert: "Dieser Begriff wird häufig von Verliebten benutzt, um das mieseste Benehmen zu entschuldigen. Ich bevorzuge allerdings Freunde, deretwegen ich mich nicht in den Schlaf weine."

Besonders hartnäckig hält sich in Frauenkreisen die Mär vom Beziehungsgeschädigten, der nach der ersten Nacht plötzlich merkt, wie sehr er noch an seiner Exfreundin hängt. Typischer Satz: "Ich brauche Zeit." Schwachsinn, sagt Greg Behrendt: "Wenn ein Mann ernsthaft auf euch steht, wird ihn nichts davon abhalten, mit euch zusammen zu sein. Liebe heilt Bindungsphobie!" Gleiches gilt für den neuen Lover, der keine feste Beziehung will, aber trotzdem jede zweite Nacht vorbeischaut. Nicht was er tut, sondern was er sagt, ist wichtig. "Ich habe sicherheitshalber im Beziehungswörterbuch unter "Ich will nicht dein Partner sein" nachgeschlagen. Es bedeutet nach wie vor "Ich will nicht dein Partner sein"."

Nun darf man eines nicht vergessen: Der Autor ist ein Mann. Lustig, intelligent - aber, so gibt er's ja selbst zu, simpel gestrickt. Deshalb folgt in seiner Welt auch das Glück dem immer gleichen Bauplan: Am Anfang steht ein Rendezvous (nur komplett mit Abendessen und Händchenhalten), am Ende die Hochzeit, und jedes andere Modell ist eine Mogelpackung. Behrendt ist überzeugt: Ein Mann, der vor diesem letzten Schritt kopfscheu wird, liebt nicht wirklich, denn: "Jeder, der behauptet hat, er glaube nicht an die Ehe, wird eines Tages unter der Haube sein. Nur eben nicht mit euch."

Das mag stimmen, aber - zur Beruhigung - es gibt auch diverse Paare, die gemeinsam Immobilien erwerben oder kleine Maltes und Sophies in die Welt setzen, ohne jemals das Trauzimmer eines Standesamtes betreten zu haben.

Behrendts Mitautorin Liz Tucillo ist in dem Buch die Fachfrau für die leisen Zwischentöne. Sie fragt sich: Warum küssen Frauen den Frosch immer wieder, obwohl er nicht einmal behauptet hat, ein Prinz zu sein? Da wäre zum einen das Prinzip Hoffnung: "Wir verfallen in einen Ausreden-Modus, weil wir unter keinen Umständen denken wollen, dass dieser tolle Mann sich gerade in einen echten Blödmann verwandelt." Außerdem: "Man will doch zu den Coolen gehören - den Mädchen, die nicht ständig Forderungen stellen." Und schließlich ist da noch die Angst vor dem Alleinsein. "Es ist verdammt einsam da draußen", weiß Single-Frau Liz. "Glaubst du wirklich, dass es genügend liebevolle Männer gibt?"

Greg Behrendt ist davon überzeugt: "Klar. Ja, ja, ja, das tue ich. Sonst hätte ich dieses Buch wohl kaum geschrieben."

Wir wollen es hoffen. Bei alledem unterschlägt Behrendt übrigens eines: das Ende von "Sex and the City". Mr. Big fliegt nach Paris, um für immer mit Carrie zusammen zu sein. Dabei ist Mr. Big geschlagene fünf Staffeln lang der Kerl, der nicht anruft. Der, der ihr nicht seine Mutter vorstellt, der ihr nie eine Liebeserklärung macht. Und der schließlich auch noch mit einer anderen Frau verheiratet ist (zumindest vorübergehend).

In der letzten Folge verwandelt sich der "Er steht einfach nicht auf dich"-Typ aber in den "Baby, du bist es"-Typen. Hey, würde Greg Behrendt sagen, ist doch nur Fernsehen. Aber träumen wird man ja wohl noch dürfen.

Endlich klare Worte,
das Buch würde ich meiner Tochter sofort kaufen.
Sie ist aber schon "aufgewacht",hallo Frauen,
laßt euch nicht immer verdummen.
Ich hatte schon vor Monaten mal geschrieben,dass
alle Frauen,von Teenie bis 70 und älter nicht auf ihr Bauchgefühl hören.Im Grunde sind wir Frauen blöd,wir wollen die Wahrheit nicht hören bzw.fühlen.
Ich habe da genauso meine Erfahrungen gemacht.
Es gibt sehr liebenswerte Männer,aber sie sind nun mal anders als Frauen gestrickt,das sollte man nie vergessen,vor allem wenn man verliebt ist.

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12. September 2006 um 12:43

Ich glaube das ist nicht gemeint
Hallo liebe Elisabeth

Ich glaube nicht, dass der Autor das damit sagen will - also dass man am besten die hoffnung aufgibt, weil er eh nix von einem will und sich auch nicht bessern wird.

Ich denke er möchte einem damit sagen, man sollte sich nicht mit weniger zufrieden geben, wenn es da draußen auch Männer gibt, die dir zu Füßen liegen und die dich NICHT drei Jahre lang warten lassen, weil sie eben genug Respekt haben vor dir und dich von Anfang an auf Händen tragen.

Und ICH persönlich finde es ziemlich respektlos von einem Mann, wenn er sich tagelang nicht meldet, auf Anrufe nicht reagiert usw. Und leider leider ist es auch sehr selten, dass sich ein Mann so grundlegend ändert - aber vielleicht liegt es ja auch daran, dass DU dich in der Zeit auch verändert hast und er deswegen mehr Respekt vor dir bekommen hat?

Ich finde schon das der Autor recht hat... warum seine Zeit vergeuden mit einem Mann, der einen nur halbherzig liebt?

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12. September 2006 um 13:03

Das macht ja wirklich Mut!!!
Liebe Elisabeth,

ich finde es schön auch mal eine positive Geschichte zu lesen, denn ich denke auch, dass man nicht jedes Verhalten eines Mannes in eine Schublade schieben kann...das sind die besagten Grauzonen dazwischen.

Natürlich gibt es sicher viele Männer, die Probleme damit haben einer Frau zu sagen, dass sie sie nicht "wollen".
Ich habe auch einige dieser Bücher mit den entsprechenden Analysen gelesen, die mich oft sehr verunsichert haben.
Ich denke, dass man bestimmte Verhaltensweisen aber einfach nicht in ein Schema x einordnen kann, denn es gibt so viele Dinge dazwischen, die einen Menschen zu diesem oder jenem Verhalten veranlassen kann.
Ich denke, dass oftmals auch die Vergangenheit der Personen eine große Rolle spielt...

Meine Güte...3 Jahre hast du gewartet, gebangt und gehofft?
WAHNSINN!
Ich ziehe den Hut vor deiner GEDULD!
Umso schöner, dass bei dir jetzt alles so läuft wie du es dir wünschst!

Liebe Grüße

Sonnenschein

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12. September 2006 um 13:06
In Antwort auf sue_12134056

Ich glaube das ist nicht gemeint
Hallo liebe Elisabeth

Ich glaube nicht, dass der Autor das damit sagen will - also dass man am besten die hoffnung aufgibt, weil er eh nix von einem will und sich auch nicht bessern wird.

Ich denke er möchte einem damit sagen, man sollte sich nicht mit weniger zufrieden geben, wenn es da draußen auch Männer gibt, die dir zu Füßen liegen und die dich NICHT drei Jahre lang warten lassen, weil sie eben genug Respekt haben vor dir und dich von Anfang an auf Händen tragen.

Und ICH persönlich finde es ziemlich respektlos von einem Mann, wenn er sich tagelang nicht meldet, auf Anrufe nicht reagiert usw. Und leider leider ist es auch sehr selten, dass sich ein Mann so grundlegend ändert - aber vielleicht liegt es ja auch daran, dass DU dich in der Zeit auch verändert hast und er deswegen mehr Respekt vor dir bekommen hat?

Ich finde schon das der Autor recht hat... warum seine Zeit vergeuden mit einem Mann, der einen nur halbherzig liebt?

@firith
ich kann das eigentlich nur bestätigen und würde mir so ein Verhalten von keinem Mann (mehr) bieten lassen! Mehr = ich war auch mal so dumm, allerdings in jungen Jahren.

Und mit etwa 16 - 20 Jahren lass ich mir das auch noch eingehen, aber nicht mit 30 oder 40 Jahren! Ich bin entsetzt darüber, wie wenig Selbstvertrauen und -bewußtsein Frauen haben können. Und immer eine neue Geschichte parat haben, warum der Mann gerade nicht so kann wie er sollte.

Setzen sich hin und warten, bis der Mann anruft, vorbeikommt etc.. Und wenn er sich dann mal endlich ausgetobt hat; weiß, was er will bzw. eingesehen hat, dass er das nehmen muß, was er kriegt(nämlich die Tussi, die zu hause sitzt und wartet), dann öffnet diese besagte jene auch noch freudestrahlend die Tür und lässt diesen Typen auch noch herein.

Mag jetzt alles übertrieben geschildert sein, aber so ist es doch auch! Und: damit "verzieht" man Männer auch. Wenn sie ein-, zweimal mit dieser Tour durchkommen, versuchen sie es immer wieder. Warum sollten sie sich auch ändern? Es stehen jeden Tag genug Dumme auf ...

Ich kann nicht erwarten, dass andere sich ändern. Aber ich kann mich selbst ändern. Und dann gucken, was passiert

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12. September 2006 um 13:29
In Antwort auf gena_12687669

@firith
ich kann das eigentlich nur bestätigen und würde mir so ein Verhalten von keinem Mann (mehr) bieten lassen! Mehr = ich war auch mal so dumm, allerdings in jungen Jahren.

Und mit etwa 16 - 20 Jahren lass ich mir das auch noch eingehen, aber nicht mit 30 oder 40 Jahren! Ich bin entsetzt darüber, wie wenig Selbstvertrauen und -bewußtsein Frauen haben können. Und immer eine neue Geschichte parat haben, warum der Mann gerade nicht so kann wie er sollte.

Setzen sich hin und warten, bis der Mann anruft, vorbeikommt etc.. Und wenn er sich dann mal endlich ausgetobt hat; weiß, was er will bzw. eingesehen hat, dass er das nehmen muß, was er kriegt(nämlich die Tussi, die zu hause sitzt und wartet), dann öffnet diese besagte jene auch noch freudestrahlend die Tür und lässt diesen Typen auch noch herein.

Mag jetzt alles übertrieben geschildert sein, aber so ist es doch auch! Und: damit "verzieht" man Männer auch. Wenn sie ein-, zweimal mit dieser Tour durchkommen, versuchen sie es immer wieder. Warum sollten sie sich auch ändern? Es stehen jeden Tag genug Dumme auf ...

Ich kann nicht erwarten, dass andere sich ändern. Aber ich kann mich selbst ändern. Und dann gucken, was passiert

Eben
Und man KANN sich selbst ja auch ändern. Jeder der das Buch "Warum die nettesten Männer die schrecklichsten Männer haben" gelesen hat, weiß was ich meine.

Ich finde einfach man sollte sich nicht mit weniger zufrieden geben.

Klar, wenn man geduldig auf den Kerl wartet und ihn dann freudenstrahlend angrinst, wenn er sich dann ENDLICH MAL meldet - dann hat er doch gar keine Veranlassung irgendetwas an seinem verhalten zu ändern.

Aber wenn man ihm signalisiert, dass man sich damit nicht zufrieden gibt und dass er bleiben kann wo der Pfeffer wächst, wenn er sich nicht bemüht und er sich dann immer noch nicht bemüht - dann weiß man auch, dass er im grunde genommen nicht wirklich auf einen steht

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12. September 2006 um 13:35

Wundervolle Ausnahmen gibt es,
das zeigt dein Beitrag,ich freue mich für dich.
Ich denke aber,dass in 95% der Fälle das so ist wie
vom Autor beschrieben.
Wenn ich da an eine Geschichte denke,eine Frau liebt einen verheirateten Mann,er "hält" sie über Jahre hin (Job,evtl.zu kleine Kinder usw.)Nach 10 Jahren nimmt er sich eine neue Geliebte, eine Jüngere.
Dies ist bestimmt kein Einzelfall. Ich glaube an die Liebe,bin selber seit 28J.glücklich verheiratet,habe aber in der Familie und im Freundeskreis so einiges gesehen wo ich am Verstand "der Frauen" gezweifelt habe.Aber die Erfahrungen muß jeder selber machen,keine von diesen
Frauen wird einen Rat annehmen.
Das beste Beispiel ist eine Nachbarin von mir.Sie wartete 8 Jahre,dass ihr Freund die Beziehung vertieft.Erst war das Studium,dann der Job.Erst als er sich ein Haus gebaut hat,ohne sie miteinzuplanen machte sie sich Gedanken.Immer wenn sie sich von ihm trennen wollte,kam wieder ein bißchen mehr von ihm.
Leute,sie ist eine bildhübsche junge Frau,verplemperte aber so viele Jahre (sagt sie jetzt selber).Inzwischen hat sie einen tollen Freund,der sich wahnsinnig um sie bemüht hat.

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12. September 2006 um 14:57
In Antwort auf jaffe_12446865

Wundervolle Ausnahmen gibt es,
das zeigt dein Beitrag,ich freue mich für dich.
Ich denke aber,dass in 95% der Fälle das so ist wie
vom Autor beschrieben.
Wenn ich da an eine Geschichte denke,eine Frau liebt einen verheirateten Mann,er "hält" sie über Jahre hin (Job,evtl.zu kleine Kinder usw.)Nach 10 Jahren nimmt er sich eine neue Geliebte, eine Jüngere.
Dies ist bestimmt kein Einzelfall. Ich glaube an die Liebe,bin selber seit 28J.glücklich verheiratet,habe aber in der Familie und im Freundeskreis so einiges gesehen wo ich am Verstand "der Frauen" gezweifelt habe.Aber die Erfahrungen muß jeder selber machen,keine von diesen
Frauen wird einen Rat annehmen.
Das beste Beispiel ist eine Nachbarin von mir.Sie wartete 8 Jahre,dass ihr Freund die Beziehung vertieft.Erst war das Studium,dann der Job.Erst als er sich ein Haus gebaut hat,ohne sie miteinzuplanen machte sie sich Gedanken.Immer wenn sie sich von ihm trennen wollte,kam wieder ein bißchen mehr von ihm.
Leute,sie ist eine bildhübsche junge Frau,verplemperte aber so viele Jahre (sagt sie jetzt selber).Inzwischen hat sie einen tollen Freund,der sich wahnsinnig um sie bemüht hat.

Ja,ja...
...die liebe Männerwelt.
Also ich kann auch nur dazu sagen, dass ich in früheren Jahren logo auch bissi naiv und gutgläubig war. Ich denke, das wird wohl jedem so gehen-Erfahrungen eben.
Eine kleine Anekdote am Rande aus einer Situation, wenn Ihr es gern lesen möchtet.
In einer geistigen Umnachtung war ich mal ne zeitlang am chatten. Lernte einen Mann kennen, der weiter weg wohnte.
Nun ich habe ihn dann besucht, war ganz nett. Später war er mal bei mir und dann ich wieder bei ihm. Nun, bei dem letzten mal wo ich da war, brachte er mich zum Bahnhof und eierte schon so rum, von wegen Zeit, Stress und Termine.
Er lieferte mich ab, sagte er müsse zu seinen Eltern und lies mich stehen.
Daraufhin habe ich zu mir selbst gesagt, "keiner lässt mich einfach stehen" und hatte von da ab den Kontakt abgebrochen, wo er sich dann wieder gemeldet hat.
Aber bei mir war der Ofen aus, und zu seinen Eltern hätte er auch später gehen können, das wusste ich schon vorher.

Naja, oder ein anderes mal hatte ich einen Lover(dachte, es wär ne Bez.) und es gab Streit. Nach einer Weile des Machtkapfes seinerseits rief ich ihn an und fragte, was denn nun passieren soll. Er sagte daraufhin kein Wort, ich fragte, soll ich bleiben oder gehen. Er meinte dann gehen und ich ging-für immer. Da hat aber einer blöd geschaut, weil er dachte, er kommt damit durch.

Ich solchen Dingen war ich schon immer konsequent.

Nun, ich möchte hier nicht arrogant oder eingebildet wirken, aber ich bin nun mal eine starke Frau und anderen können das auch sein. NUR MUT !!!

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12. September 2006 um 15:23
In Antwort auf sue_12134056

Eben
Und man KANN sich selbst ja auch ändern. Jeder der das Buch "Warum die nettesten Männer die schrecklichsten Männer haben" gelesen hat, weiß was ich meine.

Ich finde einfach man sollte sich nicht mit weniger zufrieden geben.

Klar, wenn man geduldig auf den Kerl wartet und ihn dann freudenstrahlend angrinst, wenn er sich dann ENDLICH MAL meldet - dann hat er doch gar keine Veranlassung irgendetwas an seinem verhalten zu ändern.

Aber wenn man ihm signalisiert, dass man sich damit nicht zufrieden gibt und dass er bleiben kann wo der Pfeffer wächst, wenn er sich nicht bemüht und er sich dann immer noch nicht bemüht - dann weiß man auch, dass er im grunde genommen nicht wirklich auf einen steht

Habe mir
nach monaten des hintertrauerns dem ex gegenüber auch mal wieder so ein exemplar an land gezogen. kenne ihn erst 3 wochen, er schrieb mir ständig sms, rief an....ich liess ihn eher links liegen. dann lud er mich zu sich ein und es kam wie es kommen sollte- ich schlief auch noch dort. naja den nächsten tag verbrachten wir noch freudeststrahlend zusammen, und am übernächsten liess er von sich aus nichts mehr von sich hören. meldete sich nur auf anfragen meinerseits. am freitag rief ich ihn das letzte mal an, seitdem nichts mehr. ist wohl auch unter besagtem beispiel zu verbuchen. dumm nur, dass ich mal wieder drauf reingefallen bin.

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12. September 2006 um 15:29

Pauschalisierungen sind gefährlich
darum kann man solche bücher - ebenso wie erziehungsratgeber oder eben das kartenlegen - nur als anhaltspunkt, als denkanstoss nehmen, aber niemals als der weissheit letzten schluss und schon gar nicht alles und alle über einen kamm scheren.
damit sollte man sehr vorsichtig sein.
jeder mensch bringt seine eigene vergangenheit mit, seine eigenen erfahrungen, gedanken, gefühle und die sind mit zu pauschalisieren.
ich möchte auch nicht mit allen anderen frauen in einen pott geworfen werden.
klar gibt es gewisse genetische und archetypische mechanismen, aber nicht alles kann man auch jeden beziehen.

daher finde ich deine geschichte elisabeth sehr schön und wünsche euch alles glück!
(mensch hast du eine geduld gehabt )

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12. September 2006 um 15:35

Ist es wirklich so einfach Frauen zu manipulieren?
Man(n) schreibt ein Buch. Man(n) gibt sich und seine Geschlechtsgenossen ein schlichtes Denkmuster, sagt als wunderbare Erkenntniss "so sind die Männer, simpel, leicht zu durchschauen, einfach zu manipulieren" und schon verkauft sich das Buch hervorragend.

Frauen können das natürlich auch, siehe "Das Evaprinzip" von Frau Hermann.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie einfach die Welt gestrickt ist. Es gibt schwarz, es gibt weis und dazwischen ist nichts, gar nichts.

Anatomisch gesehen: Wir haben einen Kopf, rechts und links jeweils ein Ohr und dazwischen???

Richtig geraten.

Einen wunderschönen Nachmittag und bitte NICHT NACHDENKEN.

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12. September 2006 um 17:14
In Antwort auf rami_12948373

Ist es wirklich so einfach Frauen zu manipulieren?
Man(n) schreibt ein Buch. Man(n) gibt sich und seine Geschlechtsgenossen ein schlichtes Denkmuster, sagt als wunderbare Erkenntniss "so sind die Männer, simpel, leicht zu durchschauen, einfach zu manipulieren" und schon verkauft sich das Buch hervorragend.

Frauen können das natürlich auch, siehe "Das Evaprinzip" von Frau Hermann.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie einfach die Welt gestrickt ist. Es gibt schwarz, es gibt weis und dazwischen ist nichts, gar nichts.

Anatomisch gesehen: Wir haben einen Kopf, rechts und links jeweils ein Ohr und dazwischen???

Richtig geraten.

Einen wunderschönen Nachmittag und bitte NICHT NACHDENKEN.

hey,
finde dein posting gut und gebe dir vollkommen recht.
es gibt unzählige bücher und jedesmal, wenn so eines erscheint, dann stimmt genau das, was drin steht.
ich finde, es gibt männer, auf die es zutrifft, aber eben nicht auf alle.

klar, wenn man probleme hat, sucht man immer eine lösung und wenn man dann etwas liesst, dass genau das problem anspricht und eine antwort zu geben scheint, dann ist man froh.
aber ich finde, man muss immer kritisch bleiben und eben sowas nutr als denkanstoss sehen.

ich erinnere mich an bücher wie : wenn frauen zu sehr lieben, männer lassen lieben, was männer wirklich wollen, wenn männer sich nicht binden wollen...die ganze palette...alice miller etc. steht alles in meinen regalen und damals war ich auch froh, diese bücher zu lesen. heute seh ich es kritischer. habe von allem etwas behalten und mische es mit meinen eigenen erfahrungen und intuition.
ich denke, wenn man in einer beziehung wirklich grosse probleme hat, sollte man zuerst versuchen, eine paarberatung auszuprobieren. wenn das nicht geht, weil der eine es nicht will...dann ist guter rat teuer und evtl. kann ein buch da anstösse geben, aber nicht die probleme lösen.

manchmal aber braucht man sowas auch einfach nur, um mal einen anderen standpunkt zu bekommen und eine sache aus anderer warte zu betrachten.
dann ist das sinnvoll.

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12. September 2006 um 18:26

Sehr schöner Beitrag!
Stimme dir mit dem was du schreibst voll und ganz zu.

Natürlich gibt es Männer, die wirklich Panik haben, die angst haben verletzt zu werden etc. Man sollte sich nur fragen, ob man sich nicht zu schade ist, da lebenslang therapeut zu spielen und sich im Grunde genommen verarschen zu lassen... denn seien wir doch mal ehrlich: 90 % der Männer die sagen: Ich habe Angst vor einer festen Bindung, haben einfach nur Angst davor, nicht mehr jedem Rock hinterherjagen zu können

Komischerweise legen sie diese Angst ganz urplötzlich ab, wenn man das interesse an ihnen verliert und sich einen anderen Typen angelt

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12. September 2006 um 18:38
In Antwort auf an0N_1284543699z

Pauschalisierungen sind gefährlich
darum kann man solche bücher - ebenso wie erziehungsratgeber oder eben das kartenlegen - nur als anhaltspunkt, als denkanstoss nehmen, aber niemals als der weissheit letzten schluss und schon gar nicht alles und alle über einen kamm scheren.
damit sollte man sehr vorsichtig sein.
jeder mensch bringt seine eigene vergangenheit mit, seine eigenen erfahrungen, gedanken, gefühle und die sind mit zu pauschalisieren.
ich möchte auch nicht mit allen anderen frauen in einen pott geworfen werden.
klar gibt es gewisse genetische und archetypische mechanismen, aber nicht alles kann man auch jeden beziehen.

daher finde ich deine geschichte elisabeth sehr schön und wünsche euch alles glück!
(mensch hast du eine geduld gehabt )

Ja, das sehe ich ähnlich
wenn es für alles Patentrezepte gäbe, dann wäre ja alles unwahrscheinlich einfach )
Ist es aber nicht, weil wir Menschen eben ganz unterschiedlich sind und so sind eben auch zwischenmenschliche Beziehungen höchste komplex.

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13. September 2006 um 8:46
In Antwort auf sue_12134056

Sehr schöner Beitrag!
Stimme dir mit dem was du schreibst voll und ganz zu.

Natürlich gibt es Männer, die wirklich Panik haben, die angst haben verletzt zu werden etc. Man sollte sich nur fragen, ob man sich nicht zu schade ist, da lebenslang therapeut zu spielen und sich im Grunde genommen verarschen zu lassen... denn seien wir doch mal ehrlich: 90 % der Männer die sagen: Ich habe Angst vor einer festen Bindung, haben einfach nur Angst davor, nicht mehr jedem Rock hinterherjagen zu können

Komischerweise legen sie diese Angst ganz urplötzlich ab, wenn man das interesse an ihnen verliert und sich einen anderen Typen angelt

Sehr gutes Argument ...
... das mit dem Therapeuten! Da kommt wohl bei der einen oder anderen Frau das Helfersyndrom durch. Ich glaub, eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn beide Partner in etwa gleich stark und auch gleich gesund sind.

Selbst wenn es keine "Verarsche" ist und er tatsächlich ein Problem hat, dann ist es SEIN Problem, nicht das der FRAU! Das vergessen nur viele viel zu gerne.

Das Thema ist echt interessant, auch wenn es für manche einfach nur das Bedienen von Klischees ist. Ich hätte noch eine andere Variante hinzuzufügen: "Männer, die sich anfangs bemühen und sobald sie die Frau fest "haben" (Ehe bzw. eheähnliche Beziehung), dann so langsam aber sicher gewaltig abbauen".

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13. September 2006 um 9:17
In Antwort auf gena_12687669

@firith
ich kann das eigentlich nur bestätigen und würde mir so ein Verhalten von keinem Mann (mehr) bieten lassen! Mehr = ich war auch mal so dumm, allerdings in jungen Jahren.

Und mit etwa 16 - 20 Jahren lass ich mir das auch noch eingehen, aber nicht mit 30 oder 40 Jahren! Ich bin entsetzt darüber, wie wenig Selbstvertrauen und -bewußtsein Frauen haben können. Und immer eine neue Geschichte parat haben, warum der Mann gerade nicht so kann wie er sollte.

Setzen sich hin und warten, bis der Mann anruft, vorbeikommt etc.. Und wenn er sich dann mal endlich ausgetobt hat; weiß, was er will bzw. eingesehen hat, dass er das nehmen muß, was er kriegt(nämlich die Tussi, die zu hause sitzt und wartet), dann öffnet diese besagte jene auch noch freudestrahlend die Tür und lässt diesen Typen auch noch herein.

Mag jetzt alles übertrieben geschildert sein, aber so ist es doch auch! Und: damit "verzieht" man Männer auch. Wenn sie ein-, zweimal mit dieser Tour durchkommen, versuchen sie es immer wieder. Warum sollten sie sich auch ändern? Es stehen jeden Tag genug Dumme auf ...

Ich kann nicht erwarten, dass andere sich ändern. Aber ich kann mich selbst ändern. Und dann gucken, was passiert

Gute Aspekte, abgezockt
mir ist auch aufgefallen, dass genug Frauen dastehen, die immer wieder gewillt sind auf die "Tour" eines selbstherrlichen und bequemen Mannes einzugehen. DAs erschwert die Sache für die konsequenten Frauen. Verzogen werden die Männer aber auch oft von ihren Müttern, denn da bekommen sie oft vorgelebt wie eine Frau sein sollte: nämlich fleißig, liebevoll, nicht zu erfolgreich und einfach. Ein Mann der mit diesem Frauenbild aufgewachsaen ist stellt sich nut schwer um. Ich hoffe, ich jetzt keine Mütter hier im Forum verletzt.

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13. September 2006 um 10:24
In Antwort auf helld_12130620

Gute Aspekte, abgezockt
mir ist auch aufgefallen, dass genug Frauen dastehen, die immer wieder gewillt sind auf die "Tour" eines selbstherrlichen und bequemen Mannes einzugehen. DAs erschwert die Sache für die konsequenten Frauen. Verzogen werden die Männer aber auch oft von ihren Müttern, denn da bekommen sie oft vorgelebt wie eine Frau sein sollte: nämlich fleißig, liebevoll, nicht zu erfolgreich und einfach. Ein Mann der mit diesem Frauenbild aufgewachsaen ist stellt sich nut schwer um. Ich hoffe, ich jetzt keine Mütter hier im Forum verletzt.

@wildrose
*gg* da fällt mir spontan meine Ex-Schwiegermutter dazu ein. Die hat doch tatsächlich ihrem Sohnemann, der natürlich auch nie eine eigene Wohnung hatte, jeden Morgen die Klamotten zum Anziehen hingelegt, seine Stullen für die Arbeit her- gerichtet, den Kaffee gekocht und das Frühstück liebevoll vorbereitet. Und wenn der Junge in der Badewanne saß, hat sie ihm den Rücken geschrubbt. Seinen Lohn konnte er für sich behalten, mußte da nix für die Miete, Lebensunterhalt etc. abgeben.

Allerdings konnte er mit dem Geld auch nicht umgehen, so dass seine Mutter nur die Berechtigung für sein Girokonto hatte und er jede Woche 300,00 DM als Taschengeld zur Verfügung hatte. Und noch lauter solche Sachen ...

Na ja, was ich ganz eigentlich damit sagen wollte, ist, dass ich das Geschmarre mit den Blockaden, dem Karma, der Bindungsangst, den Selbstfindungsproblemen und weiß der Geier was nicht mehr hören kann und auch nicht dran glaube. Wenn er nicht will, dann will er nicht. Macht man es ihm zu einfach, strengt er sich nimmer an. Und die Männer, die mit 40 immer noch nicht geschnallt haben, wie der Hase läuft, die werden das auch nimmer auf die Reihe kriegen. Jedenfalls nicht dadurch, dass die Frauen ihnen das Leben so bequem wie möglich machen.

Man muß aber auch zugeben, dass es der Mann auch nicht gerade einfach hat. Die meisten sind ohne konkrete männliche (Rollen-)Vorbilder aufgewachsen, das Frauenbild der Mutter entliehen. Ich glaub, bei der jüngeren Generation ist das mit dem Frauenbild bisserl weniger ein Thema, da es ja mittlerweile "normaler" ist, dass Mütter auch berufstätig sind. Die Männer, die in den 60er Jhr. oder davor geboren wurden, die dürften es da wohl schon weit schwieriger haben.

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13. September 2006 um 10:54
In Antwort auf gena_12687669

@wildrose
*gg* da fällt mir spontan meine Ex-Schwiegermutter dazu ein. Die hat doch tatsächlich ihrem Sohnemann, der natürlich auch nie eine eigene Wohnung hatte, jeden Morgen die Klamotten zum Anziehen hingelegt, seine Stullen für die Arbeit her- gerichtet, den Kaffee gekocht und das Frühstück liebevoll vorbereitet. Und wenn der Junge in der Badewanne saß, hat sie ihm den Rücken geschrubbt. Seinen Lohn konnte er für sich behalten, mußte da nix für die Miete, Lebensunterhalt etc. abgeben.

Allerdings konnte er mit dem Geld auch nicht umgehen, so dass seine Mutter nur die Berechtigung für sein Girokonto hatte und er jede Woche 300,00 DM als Taschengeld zur Verfügung hatte. Und noch lauter solche Sachen ...

Na ja, was ich ganz eigentlich damit sagen wollte, ist, dass ich das Geschmarre mit den Blockaden, dem Karma, der Bindungsangst, den Selbstfindungsproblemen und weiß der Geier was nicht mehr hören kann und auch nicht dran glaube. Wenn er nicht will, dann will er nicht. Macht man es ihm zu einfach, strengt er sich nimmer an. Und die Männer, die mit 40 immer noch nicht geschnallt haben, wie der Hase läuft, die werden das auch nimmer auf die Reihe kriegen. Jedenfalls nicht dadurch, dass die Frauen ihnen das Leben so bequem wie möglich machen.

Man muß aber auch zugeben, dass es der Mann auch nicht gerade einfach hat. Die meisten sind ohne konkrete männliche (Rollen-)Vorbilder aufgewachsen, das Frauenbild der Mutter entliehen. Ich glaub, bei der jüngeren Generation ist das mit dem Frauenbild bisserl weniger ein Thema, da es ja mittlerweile "normaler" ist, dass Mütter auch berufstätig sind. Die Männer, die in den 60er Jhr. oder davor geboren wurden, die dürften es da wohl schon weit schwieriger haben.

Das ist schon richtig
aber wenn man verliebt ist in einen Mann, dann ist Frau bereit vieles zu übersehen und hinzunehmen.
Ich bin allerdings auch der Meinung, dass Frau sich von Anfang an durchsetzen sollte und einfach klipp und klar ihre Vorstellungen in Sachen Partnerschaft kundtun sollte. Dann würde solche Männer die glauben sich durchmogeln zu können, schlichtweg nie eine Frau bekommen. Und irgendwann müssen sich sich zwangsläufig umstellen, wenn sie merken, sie kommen damit nicht durch.

Wenn Mütter ihre Söhne nicht loslassen können, dann hat es eben zur Folge, dass sie wiederum diese Söhne an der Backe kleben haben, meistens bis an den Rest ihres Lebens.
Das nenne ich Gerechtigkeit!

So ist das Leben.

LG C.

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13. September 2006 um 12:47

Neee gandalf )
stimmt nicht und können wir nicht, weil: das ist ne Frauenrunde )

Natürlich gibt es jede Menge treusorgender Familienväter, Ehemänner und sonst was. Aber von denen ist im Buch, und darauf bezieht sich der Beitrag ja, auch nicht die Rede.

Es geht doch um die Männer, die man beim Daten kennenlernt, in die man sich verliebt und die ewig nicht zu Potte kommen, sprich, keine Beziehung eingehen können, wollen etc. . Die lieben guten Männer sollen ja auch bei ihren Ehefrauen bleiben

Ich find den Thread deswegen so klasse, da ich Firiths Buchauszug gut finde und mir bestimmt auch das Buch holen werde. Das Buch scheint zum einen mit der echt typischen weiblichen Eigenschaft, für alles und jedes immer Ausreden und Verständnis zu haben, Helfersyndrom zu entwickeln etc. aufzuräumen.

Zum anderen haben wir hier, und das sieht man auch an den Beiträgen, die eine oder andere Erfahrung mit einem solchem Mann gemacht. Zu dem Zeitpunkt tuts natürlich ... weh, aber mit einem gewissen Abstand kann man drüber schmunzeln. Und dran wachsen.

Ich denk auch, dass es für manche der "Suchenden" hier, ohne ihre Gefühle für den Mann in Abrede stellen zu wollen, vielleicht auch eine Hilfe ist, zu sehen, dass sie nicht die einzigen sind, die in einer solchen Situation gesteckt haben. Und dass man da auch wieder herauskommt und das auch ohne PRZ, PZF oder sonstwas. Nämlich einfach, in dem man den Kopf einschaltet und seinen eigenen Stolz entdeckt.

Wenn dabei die Beiträge vielleicht etwas überzogen oder sehr feministisch klingen, tut das der Wirkung keinen Schaden, im Gegenteil. Das ist wirklich ein ernstes und nicht zu unterschätzendes Thema; mit einer Prise Humor und Überzeichnung gewinnt man bisserl Abstand und kann sich doch dem Thema besser nähern.

Der Thread verlief bislang auch sehr ruhig und harmonisch, lass uns doch bitte das Vergnügen . Ich hab dir aber bereits eine Vorlage geliefert: du kannst ja einen Thread eröffnen zum Thema "Der neue Mann - wie sollen Männer die ständig wechselnden Ansprüche der Frauen antizipiert und damit erfolgreich umgehen?"

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13. September 2006 um 12:48

@gandalf
Hallo,

ja irgentwie fehlen so ein wenig die "guten" Männer und möchte auch gleich anfügen, dass mein Mann wirklich einer von der Sorte ist, der sich bemüht, der alles ranschafft, was eben geht, damit die Familie perfekt ist.
Er hatte einen Nebenjob bis nachts am Wochenende, hat dann noch unser Baby gehütet und hilft auch im Haushalt.
Er bügelt seine Hemden selbst, kann kochen, putzen, backen, waschen und was eben so anfällt.
Wenn er eine Frau wäre, dann hätt er glatt unseren Sohn gestillt.
Er hilft gern und überall und ist auch um mein Wohl besorgt, sodass er immer schaut, wie kann ich sie glücklich machen.

Das alles klingt sicher kitschig und manch einer denkt, er sei weichgespült-Nein.... er ist so wie er ist und das ist gut so. Kein Fremdgeher, dem Ehe noch etwas bedeutet, der nicht lügt und betrügt.

Schönen Tag MuR

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13. September 2006 um 12:54

@gandalf36,die Männer um die es
hier geht sind ein bestimmter Prozentsatz,die es
aber besonders gut draufhaben eine Frau einzulullen.
Es wirkt hier ein wenig Männerfeindlich,es werden aber nur die Erfahrungen mitgeteilt.
Sicherlich wird es in einiger Zeit dieses Buch auch für Männer geben,die Frauen holen nämlich auf.
Inzwischen gibt es sehr sehr viele Frauen die
mehrgleisig fahren oder keine feste Beziehung wollen.

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13. September 2006 um 18:00
In Antwort auf an0N_1252221899z

@gandalf
Hallo,

ja irgentwie fehlen so ein wenig die "guten" Männer und möchte auch gleich anfügen, dass mein Mann wirklich einer von der Sorte ist, der sich bemüht, der alles ranschafft, was eben geht, damit die Familie perfekt ist.
Er hatte einen Nebenjob bis nachts am Wochenende, hat dann noch unser Baby gehütet und hilft auch im Haushalt.
Er bügelt seine Hemden selbst, kann kochen, putzen, backen, waschen und was eben so anfällt.
Wenn er eine Frau wäre, dann hätt er glatt unseren Sohn gestillt.
Er hilft gern und überall und ist auch um mein Wohl besorgt, sodass er immer schaut, wie kann ich sie glücklich machen.

Das alles klingt sicher kitschig und manch einer denkt, er sei weichgespült-Nein.... er ist so wie er ist und das ist gut so. Kein Fremdgeher, dem Ehe noch etwas bedeutet, der nicht lügt und betrügt.

Schönen Tag MuR

@melodie
Also ich muss sagen, dein Beitrag hat mir das Herz erwärmt. Das es solche Männer gibt macht Hoffnung! Viel Glück weiterhin!!!

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15. September 2006 um 14:53

Ich habe das Buch gelesen
Und es war eine Offenbarung!

Alle Frauen die hier schreiben: so ein Quatsch, so ein Buch würde ich mir nie im Leben kaufen, sind einfach blind vor Liebe und haben Angst endlich die Wahrheit zu sehen.

Ich war früher auch so... er hat Schluss gemacht und behauptet er würde mich ja so sehr lieben - nur jetzt gerade, im Moment würde es nicht funktionieren. Er hat ein bisschen auf die Tränendrüse gedrückt und schon habe ich ihm geglaubt.

Mittlerweile würde ich auf sowas nicht mehr hereinfallen und dabei hat mir das Buch sehr geholfen.

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15. September 2006 um 15:08
In Antwort auf ximena_12309098

Ich habe das Buch gelesen
Und es war eine Offenbarung!

Alle Frauen die hier schreiben: so ein Quatsch, so ein Buch würde ich mir nie im Leben kaufen, sind einfach blind vor Liebe und haben Angst endlich die Wahrheit zu sehen.

Ich war früher auch so... er hat Schluss gemacht und behauptet er würde mich ja so sehr lieben - nur jetzt gerade, im Moment würde es nicht funktionieren. Er hat ein bisschen auf die Tränendrüse gedrückt und schon habe ich ihm geglaubt.

Mittlerweile würde ich auf sowas nicht mehr hereinfallen und dabei hat mir das Buch sehr geholfen.

Das mag für Dich so gelten!
Für mich sind Bücher dagegen nur Anregungen, dennoch aber Einzelmeinungen und sicher keine Offenbarungen.

Ich nehme das gerne als Baustein für meine Meinung, mache mich aber von Büchern nicht abhängig.

Da ich seit über 10 Jahren in einer Partnerschaft lebe, können meine Ansichten so verkehrt nicht sein...und nein, so ein Buch würde ich mir nie im Leben kaufen!

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17. September 2006 um 4:42

Gggggggg
lach mich kaputt ))))

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