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Erkenntnisse nach dem Ende..

29. November 2007 um 11:05

...hallo ihr die ihr alle mich in diesem jahr in diesem forum mit meinen sorgen und nöten mit meinem ex-skorpi begleitet habt.

ich habe jetzt ca. 3 wochen nach der trennung von ihm, wo sich das gefühlschaos langsam legt, viele erkenntnisse über diese einjährige beziehung gewonnen. die möchte ich euch nicht vorenthalten..

vieles was passiert ist, hat nichts mit seinem sternzeichen zu tun, sondern mit ihm als person, als mensch, seinem hintergrund. ich habe auch immer wieder sein verhalten versucht mit seinem sternzeichen in verbindung zu bringen, das gelang nur bedingt.

bei meinem ex gibt es viele gründe, warum er sich so verhielt und immer noch so verhält. das wurde/KONNTE mir erst jetzt aus der distanz heraus klar werden. auch ich habe meinen teil dazu beigetragen, dass alles so verlief... das sind meine themen, an die muss ich jetzt ran.

bei meinem ex handelt es sich um einen mann mit extremer bindungsangst und das kann man weiss gott nicht mit dem sternzeichen in verbindung bringen.

also sollte ich in der vergangenheit in irgend einer weise seine negativen verhaltensweisen hier auf skorpione im allgemeinen projiziert haben, dann entschuldige ich mich in aller form bei allen skorpionen...ich habe einfach nach erklärungen gesucht...aber die antworten lagen ganz wo anders, als ich dachte.

ich danke euch allen fürs zuhören, mitfühlen, unterstützen etc. - ich geh jetzt ans aufräumen meines lebens, um nicht mehr in so eine fatale verbindung zu kommen - in eine solche abhängigkeit, die blind macht. DAS ist jetzt meine aufgabe.

ich wünsch euch allen alles gute...lg seestern

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29. November 2007 um 15:21

Sei vorsichtig
wenn Du etwas an Dir ändern willst (wenn sowas überhaupt wirklich und nachhaltig möglich ist)!
Damit würdest Du Dich nach den "Anforderungen" eines Menschen verändern mit dem es nicht gepasst hat. Dem Nächsten würden aber vielleicht gerade diese Änderungen nicht zusagen, und dann, wieder ändern?
Verbieg Dich nicht, sonst wirst Du formlos werden!

Ich hoffe das die kommenden Wochen erträglich werden für Dich!

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29. November 2007 um 17:06
In Antwort auf eser_12561187

Sei vorsichtig
wenn Du etwas an Dir ändern willst (wenn sowas überhaupt wirklich und nachhaltig möglich ist)!
Damit würdest Du Dich nach den "Anforderungen" eines Menschen verändern mit dem es nicht gepasst hat. Dem Nächsten würden aber vielleicht gerade diese Änderungen nicht zusagen, und dann, wieder ändern?
Verbieg Dich nicht, sonst wirst Du formlos werden!

Ich hoffe das die kommenden Wochen erträglich werden für Dich!

Klarstellung:
ich will mich nicht aus der vorangegangenen erfahrung heraus - einem menschen zuliebe ändern. ich will mich für mich ändern - mein muster ändern, um nicht mehr in eine beziehung zu geraten, in der beziehungsunfähigkeit die grundlage ist. denn zu solch einer beziehung gehören immer zwei: ein aktiver und ein passiver bindungsphobiker. in diesem fall war ich der passive part - und hier will ich ansetzen, denn sonst wiederholen sich derartige muster immer wieder (sic!) - wie ich es bereits erleben durfte.

ich hoffe jetzt ist es klarer geworden. lg seestern

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29. November 2007 um 17:22
In Antwort auf val_12862825

Klarstellung:
ich will mich nicht aus der vorangegangenen erfahrung heraus - einem menschen zuliebe ändern. ich will mich für mich ändern - mein muster ändern, um nicht mehr in eine beziehung zu geraten, in der beziehungsunfähigkeit die grundlage ist. denn zu solch einer beziehung gehören immer zwei: ein aktiver und ein passiver bindungsphobiker. in diesem fall war ich der passive part - und hier will ich ansetzen, denn sonst wiederholen sich derartige muster immer wieder (sic!) - wie ich es bereits erleben durfte.

ich hoffe jetzt ist es klarer geworden. lg seestern

Nö, nicht wirklich.
Das Du Dich nicht mehr für ihn ändern willst ist klar und logisch.

Wie möchtest Du Dein Muster ändern um einen "Bindungsunfähigen" frühzeitig zu erkennen?
Oder hast Du eine Vorlieben für solche Menschen bzw. einen Auslöser, dass Du häufig an solche geraten bist?

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29. November 2007 um 18:32
In Antwort auf eser_12561187

Nö, nicht wirklich.
Das Du Dich nicht mehr für ihn ändern willst ist klar und logisch.

Wie möchtest Du Dein Muster ändern um einen "Bindungsunfähigen" frühzeitig zu erkennen?
Oder hast Du eine Vorlieben für solche Menschen bzw. einen Auslöser, dass Du häufig an solche geraten bist?

Also...
...es steht fest: wenn man sein muster entsprechend verändert, dann verliert man auch die bisherige austrahlung/anziehungskraft auf entsprechende pendants. darum geht es mir: es geht mir nich um das erkennen... das wäre vermessen, sondern darum gar nicht mehr auf dieses muster anzusprechen - denn es tut mir nicht gut. ein alter eigener konflikt lässt sich nicht durch einen partner auflösen -das muss man selbst leisten.

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29. November 2007 um 18:56

Ich habe
...mich entschieden, denn ich kenne meine wünsche - jetzt umso besser, nachdem sie sehr stark zu tage traten und z.t. auch offen blieben - offen für mich wohl gemerkt - nicht für den gegenüber, der sie auf seine art, so wie er eben geben konnte, erfüllte. deshalb ist der andere nicht schlechter oder besser - nicht falsch verstehen - er ist wie er ist - er ist gut so wie er ist - aber es passt eben nicht zu mir und ich nicht zu ihm. beide haben wir etwas im anderen gesucht - versucht dies zu finden - zu erfüllen.. aber es war nicht das, was der andere gesucht hat...wir waren beide abschließend ganz schön erschöpft und dann ist es besser sich zu trennen.

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29. November 2007 um 19:22

Danke -
genau so ist es! sich selbst verstehen, erkennen, annehmen und ehrlich zu sich und dem anderen sein - klingt einfach- ist in der praxis dann aber doch immer wieder schwer. schafft man es aber, dann erspart man sich und dem anderen! enttäuschungen und verletzungen. authentisch sein, bleiben und den anderen nicht in die eigenen erwartungshaltungen pressen - lassen - und wenn es nicht passt - gehen.

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29. November 2007 um 19:42

Schönes fazit!
so geht es mir heute - mit abstand. frei von vorwürfen...denn jeder hat sich und sein bestes gegeben mit besten absichten ...also weiter suchen und dem anderen glück wünschen auf seiner suche.

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7. Dezember 2007 um 22:33

Du
erinnerst mich an das Lied

100 ways to be a good girl von skunk anansie

Gruss, Karuna

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8. Dezember 2007 um 15:01
In Antwort auf eser_12561187

Sei vorsichtig
wenn Du etwas an Dir ändern willst (wenn sowas überhaupt wirklich und nachhaltig möglich ist)!
Damit würdest Du Dich nach den "Anforderungen" eines Menschen verändern mit dem es nicht gepasst hat. Dem Nächsten würden aber vielleicht gerade diese Änderungen nicht zusagen, und dann, wieder ändern?
Verbieg Dich nicht, sonst wirst Du formlos werden!

Ich hoffe das die kommenden Wochen erträglich werden für Dich!

Etwas ändern ist nicht automatisch es überzustrapazieren, es zu sehr zu verbiegen
, denn das ist Klischedenken. Mit anderen Worten gesagt nennt man dies sich weiterentwickeln, vorwärtskommen. Dabei verbiegt sich wohl eher niemand

Genau petzel, wenn seestern sich jetzt verändert, passt das dem "neuen bindungsunfähigen" ganz gewiss nicht
Aber ihr nützt es was, denn sie zieht diese gar nicht mehr an

Gruss, die Katha


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8. Dezember 2007 um 21:13
In Antwort auf linsey_12840052

Du
erinnerst mich an das Lied

100 ways to be a good girl von skunk anansie

Gruss, Karuna

Tu ich das?
den text/lyrics kannte ich nicht. habe ihn gerade gelesen. ich versuche zur zeit sehr viel zu verstehen...auch diesen text. es geht mir viel durch den kopf...sehr viel...ich brauche zeit, um alles oder wenigstens einen teil dessen, was bislang passiert ist, zu verstehen.

gruß - ein nachdenklicher seestern.

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9. Dezember 2007 um 2:11
In Antwort auf val_12862825

Schönes fazit!
so geht es mir heute - mit abstand. frei von vorwürfen...denn jeder hat sich und sein bestes gegeben mit besten absichten ...also weiter suchen und dem anderen glück wünschen auf seiner suche.

Einerseits und andererseits
ich bin mir nicht so sicher, ob das hier diskutierte der einzige Ansatz sein kann.
Ich glaube schon, Seesterns Ansatz zu verstehen und finde ihn auch nicht ganz falsch.
Letzten Endes hat alles etwas mit Bewusstheit zu tun. Und die meisten Menschen sind sich über vieles nicht bewusst.
Menschen verlieben und trennen sich aus 1000 verschiedenen Gründen.

Um ein Beispiel zu geben: Meine Freundin lebte 9 Jahre glücklich mit Ihrem Freund zusammen, bis dieser vor 3 Jahren schwer erkrankte und seither immer unbeweglicher wird. Die Beziehung geriet mehr und mehr ins wanken, bis meine Freundin ihn schließlich verliess, weil sie die Einschränkung durch seine Krankheit nicht mehr aushielt.
Ich denke nicht, daß die beiden nicht zusammen gepasst hätten, aber es hätte eben für beide Seiten ARBEIT, Mitgefühl und Charakterstärke gebraucht. Statt diese Arbeit zu leisten, hat sich meine Freundin innerhalb von 3 Monaten in einen Anderen verliebt, mit dem sie weiterhin reisen konnte und dachte sich, die langjährige Beziehung mal eben so in eine Freundschaft umwandeln zu können.
Ich bin entsetzt über solch ein Verhalten und glaube, dies ist ein Beispiel dafür, daß es nicht ausschließlich um passende Deckel und Töpfe geht. In dieser Beziehung hatten sich durch veränderte Bedingungen die Vorausetzungen geändert und die Wünsche dieser Freundin konnten nicht mehr erfüllt werden.

Es ist wohl ehr ein gesellschaftliches Phänomen, daß Menschen, die sich einmal gefunden haben nicht gewillt sind zueinander zu stehen und eine gewisse Beziehungs-Arbeit zu leisten. Die Bedeutung der Ehe hat sich verschoben, vom Lebenserhaltungs-Vertrag zur Liebesheirat.
Nungut, wenn man sich gerade kennenlernt und innerhalb eines Jahres feststellt, daß es aus welchen Gründen auch immer nicht passt, liegt der Fall vielleicht anders. Man kann die Liebe nicht zwingen.
Ich befürchte allerdings, das Problem ist nicht behoben, wenn sich einer der Partner recht schnell wieder in einen anderen Menschen verliebt, wie im Fall von Seestern. Rennt dieser Mensch nicht vor seinen eigenen Problemen weg ?
Denn selbst wenn der nächste Deckel besser "passen" sollte, glaube ich, daß dieser Mensch innerhalb kürzester Zeit wieder vor dem gleichen Dilemma steht, zumal man mit 50 davon ausgehen kann, daß er genügend Erfahrungen sammeln konnte.

OK, sich selbst zu erkennen und zu sich selbst zu finden und zu stehen ist ein ganz wesentlicher Aspekt...das bedeutet allerdings auch, sich über seine eigenen Fehler, Schwächen, Feigheiten, Unzulänglichkeiten etc. bewusst zu ein. Und eben somit AN SICH zu arbeiten. Und genau das tun die meisten Menschen nicht. Vor sich sekbst wegzulaufen ist viel einfacher und tut lange nicht so weh.
Zu sagen "ich bin so wie ich bin" wäre mir also zu einfach. Durchaus bewusst, daß man sich nicht vollständig umkrempeln kann und soll. Auf der anderen Seite sehe ich es auch so, wie Petzel sagt: was beim einen passt, muss beim nächsten noch lange nicht passen.

Meine Großeltern erzählten, wenn sie sich tagsüber gestritten hatten, haben sie sich spätestens vorm Zubett gehen wieder versöhnt. Ich finde das ist eine tolle Haltung.
Viele müssen in Ihrem Ego-Wahn erstmal begreifen, was das bedeutet.
Bei meinen Großelten hat ganz bestimmt auch vieles nicht gepasst. Von vielen älteren Menschen habe ich gehört, daß sich Ihre Liebe erst im Laufe des Lebens gefestigt hat. Wie eine Rose eben, um die man sich kümmert.

ich hoffe das war jetzt nicht zu sehr am Thema vorbei...fällt mir aber dazu ein.

antares

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9. Dezember 2007 um 15:19
In Antwort auf lica_12958505

Einerseits und andererseits
ich bin mir nicht so sicher, ob das hier diskutierte der einzige Ansatz sein kann.
Ich glaube schon, Seesterns Ansatz zu verstehen und finde ihn auch nicht ganz falsch.
Letzten Endes hat alles etwas mit Bewusstheit zu tun. Und die meisten Menschen sind sich über vieles nicht bewusst.
Menschen verlieben und trennen sich aus 1000 verschiedenen Gründen.

Um ein Beispiel zu geben: Meine Freundin lebte 9 Jahre glücklich mit Ihrem Freund zusammen, bis dieser vor 3 Jahren schwer erkrankte und seither immer unbeweglicher wird. Die Beziehung geriet mehr und mehr ins wanken, bis meine Freundin ihn schließlich verliess, weil sie die Einschränkung durch seine Krankheit nicht mehr aushielt.
Ich denke nicht, daß die beiden nicht zusammen gepasst hätten, aber es hätte eben für beide Seiten ARBEIT, Mitgefühl und Charakterstärke gebraucht. Statt diese Arbeit zu leisten, hat sich meine Freundin innerhalb von 3 Monaten in einen Anderen verliebt, mit dem sie weiterhin reisen konnte und dachte sich, die langjährige Beziehung mal eben so in eine Freundschaft umwandeln zu können.
Ich bin entsetzt über solch ein Verhalten und glaube, dies ist ein Beispiel dafür, daß es nicht ausschließlich um passende Deckel und Töpfe geht. In dieser Beziehung hatten sich durch veränderte Bedingungen die Vorausetzungen geändert und die Wünsche dieser Freundin konnten nicht mehr erfüllt werden.

Es ist wohl ehr ein gesellschaftliches Phänomen, daß Menschen, die sich einmal gefunden haben nicht gewillt sind zueinander zu stehen und eine gewisse Beziehungs-Arbeit zu leisten. Die Bedeutung der Ehe hat sich verschoben, vom Lebenserhaltungs-Vertrag zur Liebesheirat.
Nungut, wenn man sich gerade kennenlernt und innerhalb eines Jahres feststellt, daß es aus welchen Gründen auch immer nicht passt, liegt der Fall vielleicht anders. Man kann die Liebe nicht zwingen.
Ich befürchte allerdings, das Problem ist nicht behoben, wenn sich einer der Partner recht schnell wieder in einen anderen Menschen verliebt, wie im Fall von Seestern. Rennt dieser Mensch nicht vor seinen eigenen Problemen weg ?
Denn selbst wenn der nächste Deckel besser "passen" sollte, glaube ich, daß dieser Mensch innerhalb kürzester Zeit wieder vor dem gleichen Dilemma steht, zumal man mit 50 davon ausgehen kann, daß er genügend Erfahrungen sammeln konnte.

OK, sich selbst zu erkennen und zu sich selbst zu finden und zu stehen ist ein ganz wesentlicher Aspekt...das bedeutet allerdings auch, sich über seine eigenen Fehler, Schwächen, Feigheiten, Unzulänglichkeiten etc. bewusst zu ein. Und eben somit AN SICH zu arbeiten. Und genau das tun die meisten Menschen nicht. Vor sich sekbst wegzulaufen ist viel einfacher und tut lange nicht so weh.
Zu sagen "ich bin so wie ich bin" wäre mir also zu einfach. Durchaus bewusst, daß man sich nicht vollständig umkrempeln kann und soll. Auf der anderen Seite sehe ich es auch so, wie Petzel sagt: was beim einen passt, muss beim nächsten noch lange nicht passen.

Meine Großeltern erzählten, wenn sie sich tagsüber gestritten hatten, haben sie sich spätestens vorm Zubett gehen wieder versöhnt. Ich finde das ist eine tolle Haltung.
Viele müssen in Ihrem Ego-Wahn erstmal begreifen, was das bedeutet.
Bei meinen Großelten hat ganz bestimmt auch vieles nicht gepasst. Von vielen älteren Menschen habe ich gehört, daß sich Ihre Liebe erst im Laufe des Lebens gefestigt hat. Wie eine Rose eben, um die man sich kümmert.

ich hoffe das war jetzt nicht zu sehr am Thema vorbei...fällt mir aber dazu ein.

antares

Dito.
vielen dank für diesen schönen beitrag. ich habe ihn mit großem interesse gelesen, und möchte deine denkweise unterstreichen. nicht aus frust heraus, weil meine bez. zu ende ist, sondern weil ich eben auch diese haltung vertrete.

die vergangene beziehung hat mir auch wieder etwas über mich gesagt, gezeigt, positives und negatives. und das gibt mir wiederum den impuls an der weiteren arbeit an mir. es gibt eben dinge, die möchte ich um meinerselbst willen an mir ändern - aber nicht mit gewalt. das geht ohnehin nicht. aber ich weiss, dass es mir dadurch wieder ein stück besser gehen wird - denn es sind kindheits-traumen, die WILL ich für MICH lösen - nicht über einen anderen. das geht gar nicht.

eine freundin hat mal gesagt, du kannst nicht erwarten, wenn du ein käsekuchen mit 2 fehlenden stücken bist, diese durch einen marmorkuchen zu ersetzen um dich dann vollständig zu fühlen. ich finde ein schönes bild.. so empfinde ich das.

ich weiss noch nicht, wieviele stücke mir dazu fehlen, um mich rund zu fühlen, aber es fehlt etwas. und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich nicht genau das in der bez. versucht habe: defizite zu ersetzen.

andererseits weiss ich auch nicht, inwieweit das sich bei ihm so verhielt. ich weiss und fühlte nur, es verhielt sich so.

schade finde ich auch, dass er in gewisser weise vor sich selbst weggläuft - aber das ist seine entscheidung... und nicht (mehr) mein weg. liebe kann und sollte wachsen, von der einstellung: die parameter beim anderen sind nicht alle erfüllt, deshalb: ex -und weg. andererseits, wenn es gar nicht passt, dann bleibt keine andere entscheidung.

schmerzhaft nur, wenn du spürst, es passt sehr viel bei beiden - und der andere vor dem stück:selbst- und bez-arbeit wegläuft, weil er es gerne "unkompliziert" hätte und keine kompromisse schließen kann und will. sich kritik völlig verschließt... dann hat es keine chance. man kann nicht einseitig an einer bez. arbeiten, lieben, etc.

nachdem sich heute im internet so viele möglichkeiten bieten, immer wieder neue menschen, partner kennenzulernen, hat die mentalität: hopp-ex-und weg - vielleicht zugenommen. bei ihm zumindest war/ist es so. das hat er auch offen am ende zugegeben: es ist wie ein riesen-katalog, da kann er, wenns ihm nicht mehr passt, sich einfach was neues bestellen. und nachdem er recht attraktiv sei, so meinte er, fiele ihm das auch nicht schwer.

diese einstellung kann ich nun mal nicht teilen. da hört mein verständnis auf.

dazu gebe es jetzt noch viel zu sagen...aber ich möchte verhindern, dass sich das zu sehr nach "gefrusteter ex" anhört.sicherlich bin ich immer noch sehr traurig, trauere um den menschen, den ich verloren habe.. aber ich akzeptiere es und gebe mir die zeit es zu betrauern und loszulassen...nur so kann ich verarbeiten und mich wieder öffnen - für irgendwann vielleicht etwas neues. aber das dauert noch...das braucht zeit... schönen sonntag lg seestern

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13. Dezember 2007 um 22:37
In Antwort auf val_12862825

Tu ich das?
den text/lyrics kannte ich nicht. habe ihn gerade gelesen. ich versuche zur zeit sehr viel zu verstehen...auch diesen text. es geht mir viel durch den kopf...sehr viel...ich brauche zeit, um alles oder wenigstens einen teil dessen, was bislang passiert ist, zu verstehen.

gruß - ein nachdenklicher seestern.

Ja ...
... wie soll ich es sagen ...

Ich habe nicht alles gelesen, aber beim Lesen kam mir das so in den Sinn. So, als ob die äußere Verpackung, die du bietest, nicht deinem Inneren entspricht.

Es ergibt sich die Frage, wo fühlte sich etwas "falsch" an und wo bist du darüber hinweg gegangen? Aus welchen Gründen? Um ein gutes Mädchen zu sein? Und warum wollltest du ein gutes Mädchen sein? Ist so spontan meine Überlegung dazu. Ich kann es nicht besser erklären.

Gruß, Karuna

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