Home / Forum / Astrologie & Esoterik / Fisch und Stier und Krankheit - geht das?

Fisch und Stier und Krankheit - geht das?

27. Dezember 2013 um 14:32 Letzte Antwort: 6. Januar 2014 um 15:01

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.. aber ich hoffe meine Sorge wird verständlich und ich hoffe Ihr habt ein paar Ideen, Ratschläge, Meinungen für mich parat..
ich bin ein Fisch (33, Aszendent Löwe) und er (40, Aszendent Steinbock) ist ein Stier.. wir lernten uns vor 3 Jahren kennen und schätzen und führten erstmal über ein Jahr eine Fernbeziehung. Ich war grade frisch geschieden und genoss meine Freiheit, er war grade frisch aus einer unschönen Beziehung raus. Ich denke wir waren damals gefühlstechnisch beide noch etwas "unter schock" - eigentlich hatte ich mir nach der Scheidung geschworen so schnell keinem Mann mehr mein Herz zu öffnen - er schaffte es trotzdem, vielleicht weil es Ihm ähnlich ging.. Ich für mich kann sagen das dieses Jahr schön war - jeden Samstag abend kam er zu mir, wir kochten und genossen den Rest des Abends und den ganzen Sonntag, bevor er Montag morgens wieder fuhr..
Jobtechnisch änderte sich einiges bei mir und so zogen wir vorletzten Sommer zusammen. Einige Zeit ging alles einen schönen Gang weiter.
Ich muss dazu sagen das ich eine chronische Nervenkrankheit habe und es Phasen gibt, da will mein Körper nicht immer so wie ich will...dies zeigte sich natürlich für ihn erst richtig, seit wir zusammen wohnen. Wo er gern für ein ganzes Wochenende auf Veranstaltungen fährt, kann ich nicht mithalten und bleibe zuhause. Ich hatte erst den Eindruck dies mache Ihm nichts aus, er sagte selber, er sei es gewöhnt, allein zu feiern. Ich habe mir durch die Krankheit auch angewöhnt meinen Freundeskreis genauer unter die Lupe zu nehmen - wer nach dem Motto lebt :"Du kannst Dich bei jedem Problem bei mir melden - nur hab bitte keins." passt da einfach nicht rein. Ein Grund, weshalb ich auch nicht mit allen seinen Bekannten etwas anfangen kann.
Diese Unternehmungen/Freunde Situation hat mich nie gestört, ich denke wir müssen nicht alles zusammen machen und wir müssen auch nicht immer nur die selben Menschen mögen.
Mir ist aber schon früh aufgefallen, das er was dies betrifft nicht zu Kompromissen bereit ist. Stur pur! Entweder es geht nach seinem Plan oder gar nicht. Ab und zu lässt er sich überreden, aber meistens wird extrem spontan geplant und wenn ich nicht sofort bereit bin sitz ich allein zuhaus. Ich weiß, das dies seine Art von Entspannung ist und meine findet halt krankheitsbedingt oft auf der Couch statt.
In den letzten Wochen bin ich ein ziemliches Nervenwrack, weil ich nicht nur gesundheitliche Sorgen sondern auch noch Job- und Familiensorgen habe und wir zoffen uns eigentlich dauernt - mittlerweile hab ich einfach Verlustängste generell.
Uns geht diese Zofferei beiden auf die Nerven und wenn es so weiter geht, stehen wir wohl kurz vor der Trennung - ich habe immer wieder versucht Ihm diese Krankheit näher zu bringen, er soll nicht denken ich sei faul und nicht an Unternehmungen interessiert - das hat er mir ja alles im Streit schon unterstellt! Leider ist Herr Stier kein großer Redner und mir scheint ich komme einfach nicht an Ihn ran. Ich habe für diesen Sonntag einen langen Spaziergang verabredet und ich bräuchte mal etwas Hilfestellung..

Mehr lesen

27. Dezember 2013 um 16:18

Hi cherryo
es ist ein sehr sensibles Thema, worüber ich mir auch eigentlich kein Urteil erlauben darf.

Aus Erfahrung weiß ich aber, dass Stiere Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen (!)sehr lange abwägen, von allen Perspektiven betrachten und auf "Herz und Niere" prüfen.

Dazu gehört auch, sich wirklich bewusst zu machen, was es für sich selbst bedeutet, mit einem erkranken Partner zusammenzuleben. Ich gehe mal davon aus, er wusste zu Beginn eurer Beziehung bereits von dieser Sache. Nur warst Du durch die Entfernung nicht ganz so auf ihn angewiesen und ihm war da vermutlich auch noch nicht bewusst, was dieses Leiden konkret bedeutet.

Jetzt allerdings wird er mit der Realität konfrontiert. Versucht sich zu wehren (wird stur) und will nicht so richtig akzeptieren.

Wir Stiere brauchen für Entscheidungen eigentlich deshalb so lange, weil wir wissen, dass es keinen Weg zurück gibt, wenn wir unser Versprechen erst einmal gegeben haben.

Ich denke, dein Partner befindet sich gerade in dem Prozess, wo er jetzt die Auswirkungen spürt und für sich selbst abwägt, ob er bereit ist diese Konsequenzen auf lange Sicht zu tragen.

Ihn in diesem Augenblick vor die Wahl zu stellen, wäre vermutlich nicht der richtige Weg.
Er hat zu seinem pflichtbewussten Sonnenzeichen Stier, einen noch pflichtbewussteren Aszendenten Steinbock. Vielleicht kommt dir das zu gute, hmm?
Sein Entschluss ist aber weder vorherzusagen, noch wird er in eine bestimmte Richtung gelenkt werden können.
Ich hätte an seiner Stelle vermutlich den Eindruck, dass es nicht das Leben ist, was ich mir für mich selbst (nach der Trennung seiner Frau) vorgestellt habe.

Auch merke ich an deinen Erzählungen, dass Du die Situation sehr nüchtern und realistisch betrachtest. Das Ende deiner Beziehung durchaus in Betracht zu ziehen, wäre auch mein Tipp an dich.
Ich wünschte, ich könnte dir etwas positives sagen. Tut mir echt leid für dich...

LG

Gefällt mir
27. Dezember 2013 um 16:47

DANKE @Moonoflower
Hi Moonoflower,
vielen Dank für Deine Antwort!
Natürlich wußte er von Anfang an Bescheid, an Antworten wie:"Ja und selbst wenn, weißt ja nicht wie das bei Dir weiter geht und vielleicht haben die Ärzte sich ja auch getäuscht" entnehme ich, das er es vielleicht in der frischen Verliebtheit auch einfach ausgeblendet hat.
Er hat mich in der Vergangenheit eigentlich immer unterstützt, hat mir sogar meinen Mopedführerschein geschenkt ("Bei einem elektrischen Rollstuhl würdest Du den auch brauchen!"), nur mit dem drüber reden das klappt nicht, da macht er sofort dicht - egal ob ich mir seinen Rat wünsche oder nur berichten will.
Ein Phänomen das mir noch nach Jahren unerklärlich ist: Wann machen Stiere dicht und reden nicht mehr? Wenn Sie mit dem Thema überfordert sind???
Und kompromissbereit ist er eben auch seltenst.
Wenn er Kompromisse eingeht (zB. nichts trinken, Bahn fahren) macht er immer den Eindruck als habe er eben die Welt gerettet und man müße Ihm unendlich zu Dank verpflichtet sein. Ist das so bei Stieren? Fällt es Stieren so schwer auch mal was für andere (die Ihnen doch etwas bedeuten) zu tun?
Ich als Fisch bin immer happy wenn ich den Menschen um mich herrum etwas gutes tun kann, ich denke das kommt dann schon irgendwie zurück.
Ich habe nicht vor Ihm am Sonntag vor die Wahl zu stellen oder irgendwie unter Druck zu setzen, das habe ich in den 3 Jahren gelernt: dann macht er wieder dicht und wird motzig - das kann ich Fisch aber genauso wenig ab. Ich würde dann auch flüchten.
Ich dachte mir eher, das ich ihm mal klar mache, das ich ihn doch an nix im Leben behindere. Wie viele Tussis kenne ich, die Ihrem Kerl das Leben zur Hölle machen, er darf sich nicht bei FB anmelden, er darf nur das machen was beide wollen usw... ich lasse Ihm doch quasi jede Freiheit, ich hatte nur in den letzten Monaten das Gefühl das wir noch nicht die richtige Kombination gefunden haben unsere sehr unterschiedlichen - ich sag mal nicht Vorstellungen sondern - Möglichkeiten der Freizeitgestaltung unter einen Hut zu bekommen.
Und das er mal bedenken sollte das es mir viel schlimmer gehen könnte und das dies JEDEM Menschen passieren kann.
Er hat gestern noch zu mir gesagt er wolle sich nicht trennen und ich bedeute ihm immernoch etwas, aber wenn die Zofferei kein Ende nehme gäbe es keinen anderen Weg für ihn.
Ich möchte Ihn am Sonntag eigentlich nur nochmal zum Nachdenken bringen - in der Hoffnung das dies nicht kontraproduktiv endet...??

Gefällt mir
27. Dezember 2013 um 18:58
In Antwort auf cleo_12747446

DANKE @Moonoflower
Hi Moonoflower,
vielen Dank für Deine Antwort!
Natürlich wußte er von Anfang an Bescheid, an Antworten wie:"Ja und selbst wenn, weißt ja nicht wie das bei Dir weiter geht und vielleicht haben die Ärzte sich ja auch getäuscht" entnehme ich, das er es vielleicht in der frischen Verliebtheit auch einfach ausgeblendet hat.
Er hat mich in der Vergangenheit eigentlich immer unterstützt, hat mir sogar meinen Mopedführerschein geschenkt ("Bei einem elektrischen Rollstuhl würdest Du den auch brauchen!"), nur mit dem drüber reden das klappt nicht, da macht er sofort dicht - egal ob ich mir seinen Rat wünsche oder nur berichten will.
Ein Phänomen das mir noch nach Jahren unerklärlich ist: Wann machen Stiere dicht und reden nicht mehr? Wenn Sie mit dem Thema überfordert sind???
Und kompromissbereit ist er eben auch seltenst.
Wenn er Kompromisse eingeht (zB. nichts trinken, Bahn fahren) macht er immer den Eindruck als habe er eben die Welt gerettet und man müße Ihm unendlich zu Dank verpflichtet sein. Ist das so bei Stieren? Fällt es Stieren so schwer auch mal was für andere (die Ihnen doch etwas bedeuten) zu tun?
Ich als Fisch bin immer happy wenn ich den Menschen um mich herrum etwas gutes tun kann, ich denke das kommt dann schon irgendwie zurück.
Ich habe nicht vor Ihm am Sonntag vor die Wahl zu stellen oder irgendwie unter Druck zu setzen, das habe ich in den 3 Jahren gelernt: dann macht er wieder dicht und wird motzig - das kann ich Fisch aber genauso wenig ab. Ich würde dann auch flüchten.
Ich dachte mir eher, das ich ihm mal klar mache, das ich ihn doch an nix im Leben behindere. Wie viele Tussis kenne ich, die Ihrem Kerl das Leben zur Hölle machen, er darf sich nicht bei FB anmelden, er darf nur das machen was beide wollen usw... ich lasse Ihm doch quasi jede Freiheit, ich hatte nur in den letzten Monaten das Gefühl das wir noch nicht die richtige Kombination gefunden haben unsere sehr unterschiedlichen - ich sag mal nicht Vorstellungen sondern - Möglichkeiten der Freizeitgestaltung unter einen Hut zu bekommen.
Und das er mal bedenken sollte das es mir viel schlimmer gehen könnte und das dies JEDEM Menschen passieren kann.
Er hat gestern noch zu mir gesagt er wolle sich nicht trennen und ich bedeute ihm immernoch etwas, aber wenn die Zofferei kein Ende nehme gäbe es keinen anderen Weg für ihn.
Ich möchte Ihn am Sonntag eigentlich nur nochmal zum Nachdenken bringen - in der Hoffnung das dies nicht kontraproduktiv endet...??

Schwierige Situation halt...
Prinzipiell hast du das mit der Druckausübung schon richtig erkannt. Aber von Manipulationsversuchen - im Sinne von schlechtes Gewissen machen - solltest Du auch Abstand nehmen.

Wenn er dir bereits gesagt hat, dass er sich nicht trennen will, dann ist das doch auf jeden Fall positiv.
Nur musst Du ihm durch Taten auch signalisieren, dass Du etwas beisteuerst.
Und ja, Stiere denken wirklich, sie vollbringen große Opfer, wenn man sie um ihren Genuss bringt.

Man muss sich vor Augen führen, dass Stiere von der Venus regiert werden. Stiere schätzen Komfort, Annehmlichkeiten und sonst alles, was sich gut anfühlt, Spaß macht... etc.. Das ist im Allgemeinen für Stiere schon sehr wichtig. Da kann ich schon verstehen, wenn das auf einige manchmal egoistisch wirkt.
Nur auf Dauer wird ein Stier mit einem Asketen nicht glücklich werden und sucht einen Partner mit dem er die schönen Seiten des Lebens besser ausleben kann.

Also immer schön Bauch kraulen, wenn er wieder zu deinen Gunsten auf seinen Spaß verzichtet. Lobe ihn lieber für die Sachen, die Du gut findest, anstatt ihn für die schlechten zu kritisieren. Evtl. konstruktive Vorschläge, was ihr (!)trotz deines Zustandes noch gemeinsam machen könnt. Aber stell dich drauf ein, dass Du bei gewissen Sachen kein Einlenken zu erwarten hast. Das entscheidet ein Stier immer alleine - unabhängig

Auch würde ich an deiner Stelle, trotz der angespannten Situation im Hinblick auf die Streitereien mit deiner Familie, Job etc., versuchen deine Laune positiv zu halten. Auch wenn es schwer fällt. Melancholische Partner und Disharmonie sind unangenehme Dinge für Stiere. Damit werden sie eher vertrieben.

Bloß keine Vorwürfe während des Gesprächs und immer schön positiv bleiben

Gefällt mir
28. Dezember 2013 um 13:49
In Antwort auf cho_12929724

Schwierige Situation halt...
Prinzipiell hast du das mit der Druckausübung schon richtig erkannt. Aber von Manipulationsversuchen - im Sinne von schlechtes Gewissen machen - solltest Du auch Abstand nehmen.

Wenn er dir bereits gesagt hat, dass er sich nicht trennen will, dann ist das doch auf jeden Fall positiv.
Nur musst Du ihm durch Taten auch signalisieren, dass Du etwas beisteuerst.
Und ja, Stiere denken wirklich, sie vollbringen große Opfer, wenn man sie um ihren Genuss bringt.

Man muss sich vor Augen führen, dass Stiere von der Venus regiert werden. Stiere schätzen Komfort, Annehmlichkeiten und sonst alles, was sich gut anfühlt, Spaß macht... etc.. Das ist im Allgemeinen für Stiere schon sehr wichtig. Da kann ich schon verstehen, wenn das auf einige manchmal egoistisch wirkt.
Nur auf Dauer wird ein Stier mit einem Asketen nicht glücklich werden und sucht einen Partner mit dem er die schönen Seiten des Lebens besser ausleben kann.

Also immer schön Bauch kraulen, wenn er wieder zu deinen Gunsten auf seinen Spaß verzichtet. Lobe ihn lieber für die Sachen, die Du gut findest, anstatt ihn für die schlechten zu kritisieren. Evtl. konstruktive Vorschläge, was ihr (!)trotz deines Zustandes noch gemeinsam machen könnt. Aber stell dich drauf ein, dass Du bei gewissen Sachen kein Einlenken zu erwarten hast. Das entscheidet ein Stier immer alleine - unabhängig

Auch würde ich an deiner Stelle, trotz der angespannten Situation im Hinblick auf die Streitereien mit deiner Familie, Job etc., versuchen deine Laune positiv zu halten. Auch wenn es schwer fällt. Melancholische Partner und Disharmonie sind unangenehme Dinge für Stiere. Damit werden sie eher vertrieben.

Bloß keine Vorwürfe während des Gesprächs und immer schön positiv bleiben

Langweilig kann ja jeder
Eigentlich habe ich auch nicht vor Ihm ein schlechtes Gewissen zu machen, denn mit "Gefühlserpressung" wird wohl keine Partnerschaft auf Dauer wirklich glücklich weiter laufen...
Schon ein Blick auf die Waage und mein Konto sagen mir, das ich definitiv kein Asket bin und in der Vergangenheit durfte ich auch oft feststellen, das andere (gesunde) Menschen Ihn für seinen extremen Tatendrang was Unternehmungen betrifft in seinem Alter belächeln und es nicht nachvollziehen können.
Ich denke auch das man mit mir fast alles machen kann, was man auch mit einem gesunden Menschen machen kann, ich bin halt nur öfter und schneller erschöpft als andere und so erwachsen, das wenn ein wichtiger Termin bevorsteht, ich eher auf ein lausiges Konzert verzichte um Montag Morgen wieder 200% fit zu sein. Generell bedarf es mit mir vielleicht etwas mehr Planung - aber ich geniesse mein Leben und kann mich auch an Kleinigkeiten erfreuen.
Vielleicht setzt man auch andere Prioritäten, wenn man sich an jedem Tag neu über die restliche Gesundheit erfreuen kann.
Ich möchte auf keinen Fall das er für mich auf seinen Spaß verzichtet, aber ich denke eben auch, ich als Partner sollte auch ein Teil seines Spaßes sein.
Das Schreiben mit Dir tat mir sehr gut und hat meinem Gedankenkreisel mal wieder neue Aspekte hinzugefügt, aber eins muss ich noch wissen BITTE:
Manchmal habe ich das Gefühl dieser Stier-Steinbock hat zu viel Erde.. und er legt zu viel Wert auf Arbeit, Leistung, Geld, Sachlichkeit (einer der Gründe weshalb sich seine Ex (ebenfalls Stier) wohl von Ihm trennte). Als Fisch beneide ich Ihn teils um diesen Realismus, ich denke schon deshalb sind wir ein gutes Team - wir können beide nur von einander lernen... aber teils tut er mir auch leid und ich glaube auch nicht das er so immer wirklich glücklich ist. Ich denke da auch an die Beziehung zu seiner 4jährigen Tochter.. Ich Wasser-Feuer Kind würde Ihm so gern etwas von meinen Emotionenen abgeben (hab ja genug ) weiß aber nicht wie??

Gefällt mir
29. Dezember 2013 um 22:52
In Antwort auf cleo_12747446

Langweilig kann ja jeder
Eigentlich habe ich auch nicht vor Ihm ein schlechtes Gewissen zu machen, denn mit "Gefühlserpressung" wird wohl keine Partnerschaft auf Dauer wirklich glücklich weiter laufen...
Schon ein Blick auf die Waage und mein Konto sagen mir, das ich definitiv kein Asket bin und in der Vergangenheit durfte ich auch oft feststellen, das andere (gesunde) Menschen Ihn für seinen extremen Tatendrang was Unternehmungen betrifft in seinem Alter belächeln und es nicht nachvollziehen können.
Ich denke auch das man mit mir fast alles machen kann, was man auch mit einem gesunden Menschen machen kann, ich bin halt nur öfter und schneller erschöpft als andere und so erwachsen, das wenn ein wichtiger Termin bevorsteht, ich eher auf ein lausiges Konzert verzichte um Montag Morgen wieder 200% fit zu sein. Generell bedarf es mit mir vielleicht etwas mehr Planung - aber ich geniesse mein Leben und kann mich auch an Kleinigkeiten erfreuen.
Vielleicht setzt man auch andere Prioritäten, wenn man sich an jedem Tag neu über die restliche Gesundheit erfreuen kann.
Ich möchte auf keinen Fall das er für mich auf seinen Spaß verzichtet, aber ich denke eben auch, ich als Partner sollte auch ein Teil seines Spaßes sein.
Das Schreiben mit Dir tat mir sehr gut und hat meinem Gedankenkreisel mal wieder neue Aspekte hinzugefügt, aber eins muss ich noch wissen BITTE:
Manchmal habe ich das Gefühl dieser Stier-Steinbock hat zu viel Erde.. und er legt zu viel Wert auf Arbeit, Leistung, Geld, Sachlichkeit (einer der Gründe weshalb sich seine Ex (ebenfalls Stier) wohl von Ihm trennte). Als Fisch beneide ich Ihn teils um diesen Realismus, ich denke schon deshalb sind wir ein gutes Team - wir können beide nur von einander lernen... aber teils tut er mir auch leid und ich glaube auch nicht das er so immer wirklich glücklich ist. Ich denke da auch an die Beziehung zu seiner 4jährigen Tochter.. Ich Wasser-Feuer Kind würde Ihm so gern etwas von meinen Emotionenen abgeben (hab ja genug ) weiß aber nicht wie??

Kann
ich mir sehr gut vorstellen, dass Du ihn als - verträumter - Fisch viel zu realistisch findest.

Gerade durch seinen Aszendenten wirkt er vermutlich noch sehr viel ernster, kühler als er in Wirklichkeit ist.
Von allen Erdzeichen, ist es der Stier, der die finanzielle Absicherung am meisten schätzt (und dafür bereit ist, hart zu arbeiten).

Sowohl Frauen, als auch Männer des Zeichens.
Wenn sich bestimmte Planeten im Geburtshoroskop an entsprechenden Stellen befinden, dann kann sich das selbstverständlich auf andere Dinge (z.B. Wissen) verlagern. Aber meist ist es so, dass Stiere das schätzen, was sie anfassen können

Daher kann mir eigentlich schlecht vorstellen, dass eine "Stier"- Frau einen Mann verlässt, weil er materiell zu erfolgreich ist. Das ist meist ein Argument für den Mann (falls nicht andere Planeten s.o. dagegensprechen). Was Stierfrauen sicher nicht dulden, wenn man sie respektlos behandelt oder noch schlimmer - sie gar nicht mehr beachtet / wertschätzt.

Doch, dass er eher kühl zu seiner kleinen Tochter ist, ist für Stiere eher ungewöhnlich. Evtl. hat er zu seinem Aszendenten noch einen Steinbockmond
Stiere hausieren zwar nicht mit ihren Gefühlen, doch sie sind ausnahmslos liebevoll (besonders zu ihren Kinder).
Eine starke Erdbesetzung im Horoskop könnte es vielleicht schon erklären. Dann kann es durchaus sein, dass er Zuwendung mit materiellen Dingen (oder Strenge) verwechselt.

Jedoch hat er sich mit dir eingelassen. Wissend um deine Erkrankung. In meinen Augen spricht das eher dafür, dass er doch sehr menschlich und nicht oberflächlich zu sein scheint!

Wünsche dir einen guten Rutsch (und etwas weniger Frust im neuen Jahr)

Gefällt mir
2. Januar 2014 um 16:49

Neuer Aspekt
Der Stier ist aus meiner Sicht ein Gewohnheitstier (Gewohnheit=Stier???) und nur sehr schwer aus seinem normalen "Trott" auch wenn dieser jedes Wochenende Piste bedeuten sollte, heraus zu reißen. Das kann für eine gewisse Zeit gut gehen, aber letztlich holen ihn die Gewohnheiten wieder ein, es fehlt einfach irgendwas, wenn man ihnen nicht fröhnt. Dies scheint bei diesem Exemplar so zu sein. er vermisst seine Abende mit den Freunden einfach physisch. Da kannst Du nicht viel machen außer wenn möglich mit zu gehen oder ihm einen schönen Abend zu wünschen.

Das kollidiert dann aber mit seiner Loyalität in der Partnerschaft, denn er weiß, dass es Dir damit nicht gut geht. Dadurch wird er immer unsicherer, da er Dich ja trotz allem als Partnerin ausgewählt hat, und durch diese Unsicherheit wird er unfair, da er den eigenen Zwiespalt nicht richtig ausdrücken kann.

Du bzw. Deine Partnerschaft leidet also unter einem Sicherheitsproblem, das meiner Meinung nach nur durch ein intensives Gespräch und dabei festgelegten Regeln gelöst werden kann. Du weißt selbst am besten, wie oft und wann Du mit ihm unterwegs sein kannst. Vielleicht sind es alle zwei oder drei Wochen, die ihr am Wochenende gemeinsam unterwegs sein könnt. Die andere Zeit lässt Du ihn machen, vielleicht hilft das ja, etwas die Spannung aus der Beziehung zu nehmen.
Wenn Du allerdings nicht möchtest, dass er allein unterwegs ist, dann wird es auf Dauer sehr schwierig.

Probleme sind für einen Stier entweder dafür da, gelöst zu werden oder um vor ihnen davon zu laufen.

Gefällt mir
2. Januar 2014 um 17:29
In Antwort auf nanook_12943127

Neuer Aspekt
Der Stier ist aus meiner Sicht ein Gewohnheitstier (Gewohnheit=Stier???) und nur sehr schwer aus seinem normalen "Trott" auch wenn dieser jedes Wochenende Piste bedeuten sollte, heraus zu reißen. Das kann für eine gewisse Zeit gut gehen, aber letztlich holen ihn die Gewohnheiten wieder ein, es fehlt einfach irgendwas, wenn man ihnen nicht fröhnt. Dies scheint bei diesem Exemplar so zu sein. er vermisst seine Abende mit den Freunden einfach physisch. Da kannst Du nicht viel machen außer wenn möglich mit zu gehen oder ihm einen schönen Abend zu wünschen.

Das kollidiert dann aber mit seiner Loyalität in der Partnerschaft, denn er weiß, dass es Dir damit nicht gut geht. Dadurch wird er immer unsicherer, da er Dich ja trotz allem als Partnerin ausgewählt hat, und durch diese Unsicherheit wird er unfair, da er den eigenen Zwiespalt nicht richtig ausdrücken kann.

Du bzw. Deine Partnerschaft leidet also unter einem Sicherheitsproblem, das meiner Meinung nach nur durch ein intensives Gespräch und dabei festgelegten Regeln gelöst werden kann. Du weißt selbst am besten, wie oft und wann Du mit ihm unterwegs sein kannst. Vielleicht sind es alle zwei oder drei Wochen, die ihr am Wochenende gemeinsam unterwegs sein könnt. Die andere Zeit lässt Du ihn machen, vielleicht hilft das ja, etwas die Spannung aus der Beziehung zu nehmen.
Wenn Du allerdings nicht möchtest, dass er allein unterwegs ist, dann wird es auf Dauer sehr schwierig.

Probleme sind für einen Stier entweder dafür da, gelöst zu werden oder um vor ihnen davon zu laufen.

Neustart
Danke auch Dir Diogi für Deine Antwort!
Ich habe gar nicht vor Ihn groß zu verändern - dann wäre der Kerl ja nicht mehr der, in den ich mich verknallt habe
Ich weiß das ich dieses "Jedes Wochenende auf die Piste" nicht komplett aus ihm rausbekomme - soll es ja auch nicht.

Unser Gespräch am Sonntag war so lala.. denn leider hat er nie reden gelernt und auch das werd ich wohl nicht mehr in Ihn reinbekommen nicht das es negativ gewesen wäre - aber wie gesagt: Seine Meinung ist meist sehr "kurz"...
Ich habe ihm nochmal versucht klar zu machen, das ich ihn nicht im geringsten einschränken will.
Er soll weiter das machen worauf er Lust hat - das Leben ist zu kurz um es nicht zu geniessen.
Allerdings wünsche ich mir eben auch etwas Zeit mit mir. Das auch mal ein Samstag im Monat seiner Freundin gehören sollte. Und das er auch mal etwas mehr Absprache mit mir hält.
Ich denke nicht das jedes Wochenende immer zusammen verbracht werden muß. Ich möchte ja auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich mal mit Freunden verabrede.
Wir haben quasi direkt angefangen: Er blieb diesen Samstag zuhause und bekochte mich dafür bin ich an Sylvester mit zu seinen Kumpeln gefahren (6km im dunkeln auf dem Fahrrad - für mich ein kleines Abenteuer! )
Und ich hoffe das wir dies so beibehalten..
Ich habe mir vorgenommen Ihm einfach öfters mal Vorschläge zu machen, worauf ich Lust hätte/was in meiner Kraft steht.. zB habe ich ihm schon gesagt das ich ihn nächsten Monat ins Kino einladen will, wenn der Film kommt auf den er sich so freut
Intensive Gespräche werde ich weiter versuchen zu arrangieren - auf feste Regeln reagiert er relativ allergisch, und ich denke er hat sich auch schon früh im "wegrennen statt lösen" geübt.. bei mir hat er sich eigentlich immer ausgebockt und kam dann wieder
Meine Angst ist halt, das das Ihm dies zu kompliziert wird und er für immer flüchtet..

Gefällt mir
3. Januar 2014 um 2:21


Hallo,

jetzt mag ich als Stierfrau auch mal meinen Senf dazu geben.

Also, die Tipps hier von den anderen sind ja lieb gemeint, aber ich hab bisher nicht den eindruck gehabt, dass du dich wegen deiner Krankheit zu Hause einbunkerst und das auch von deinem Freund erwartest.
Ich denke du weißt am Besten, was du deinem Körper zumuten kannst und wenn du ne Pause brauchst, dann ist das so. Dann sollte ein Partner darauf Rücksicht nehmen. Ich kann verstehen, dass du Angst hast, ihn ganz zu verlieren. Aber ich habe nach deinen Schilderungen das Gefühl, dass ihm vielleicht doch jetzt erst bewusst wird, was es heißt mit deiner Krankheit zu leben. Du hast dir das doch nicht ausgesucht, und kannst ja anscheinend damit ganz gut leben und triffst dich auch mit Freunden und unternimmst was. Also...gut, ich bin in so einer Situation noch nicht gewesen, aber jetzt würde ich sagen, dass es doch selbstverständlich ist, dass man da als Partner rücksicht drauf nimmt und zumindest mit dir die Dinge besser abspricht und plant. Man fragt ja auch nen Kumpel, der gerade mit nem Gipsfuß rumläuft nicht, ob er mit tanzen kommt und ist dann beleidigt, wenn er absagt...
Sicherlich willst du ihm nicht zur Last fallen, das kann ich gut verstehen, aber du machst ja nen ganz besonnenen Eindruck. Rücksicht kann man aber trotzdem erwarten...wird in unserer Gesellschaft nur leider immer seltener.

Also, was ich eigentlich sagen will: So wie du die Sache beschreibst, bin ich skeptisch und finde diesen Stier nicht gerade naja...nett.

Ach und das Reden: Gefühle, Probleme, Beziehungen bequatschen....das mach kein Stier gerne...glaub mir..ich weiß wovon ich rede

Gefällt mir
3. Januar 2014 um 9:54
In Antwort auf malene_11875348


Hallo,

jetzt mag ich als Stierfrau auch mal meinen Senf dazu geben.

Also, die Tipps hier von den anderen sind ja lieb gemeint, aber ich hab bisher nicht den eindruck gehabt, dass du dich wegen deiner Krankheit zu Hause einbunkerst und das auch von deinem Freund erwartest.
Ich denke du weißt am Besten, was du deinem Körper zumuten kannst und wenn du ne Pause brauchst, dann ist das so. Dann sollte ein Partner darauf Rücksicht nehmen. Ich kann verstehen, dass du Angst hast, ihn ganz zu verlieren. Aber ich habe nach deinen Schilderungen das Gefühl, dass ihm vielleicht doch jetzt erst bewusst wird, was es heißt mit deiner Krankheit zu leben. Du hast dir das doch nicht ausgesucht, und kannst ja anscheinend damit ganz gut leben und triffst dich auch mit Freunden und unternimmst was. Also...gut, ich bin in so einer Situation noch nicht gewesen, aber jetzt würde ich sagen, dass es doch selbstverständlich ist, dass man da als Partner rücksicht drauf nimmt und zumindest mit dir die Dinge besser abspricht und plant. Man fragt ja auch nen Kumpel, der gerade mit nem Gipsfuß rumläuft nicht, ob er mit tanzen kommt und ist dann beleidigt, wenn er absagt...
Sicherlich willst du ihm nicht zur Last fallen, das kann ich gut verstehen, aber du machst ja nen ganz besonnenen Eindruck. Rücksicht kann man aber trotzdem erwarten...wird in unserer Gesellschaft nur leider immer seltener.

Also, was ich eigentlich sagen will: So wie du die Sache beschreibst, bin ich skeptisch und finde diesen Stier nicht gerade naja...nett.

Ach und das Reden: Gefühle, Probleme, Beziehungen bequatschen....das mach kein Stier gerne...glaub mir..ich weiß wovon ich rede


Hallo Vespucci4,
och gott, war das gut und süß mal zu lesen!

Also das mit dem zuhause einbunkern: manchmal..
ihn zu zwingen das mit zu machen: niemals!
Das mit dem selbstverständlich kann ich leider nicht erleben.
So hat mein Exmann (Jungfrau) nach eigener Aussage deshalb die Scheidung eingereicht - Ihm war es sehr wichtig das ich jede Sekunde seiner Freizeit mit dabei bin.
Und er wolle kein "Pfleger" sein..
Ich denke generell ist es für Männer schwierig, vielleichtt schwieriger als für Frauen.. darum bekommen vielleicht auch Frauen Kinder und nicht Kerle usw... wir sind halt vielleicht doch das Geschlecht das härter im Nehmen ist

Eigentlich finde ich deshalb, das er es ganz gut meistert.
Gut er ist auch etwas älter als mein Exmann...
Ich stelle es mir auch schwierig vor, ein gebrochenes Bein ist ja relativ überschaubar. Das dauert ein paar Wochen und dann ist es vorbei.. wie wäre es wenn Du mit Deinem Partner seit Wochen wohin willst und Dich freust und zwei Stunden vorher sagt er Dir: "Sorry Bein gebrochen, heut nicht." Und das kommt dann häufiger vor...

Ich denke trotzdem das es nicht unmöglich ist sich etwas darauf einzustellen - ist halt immer nur die Frage ob man das will, nicht wahr?

Gefällt mir
3. Januar 2014 um 15:03
In Antwort auf cleo_12747446


Hallo Vespucci4,
och gott, war das gut und süß mal zu lesen!

Also das mit dem zuhause einbunkern: manchmal..
ihn zu zwingen das mit zu machen: niemals!
Das mit dem selbstverständlich kann ich leider nicht erleben.
So hat mein Exmann (Jungfrau) nach eigener Aussage deshalb die Scheidung eingereicht - Ihm war es sehr wichtig das ich jede Sekunde seiner Freizeit mit dabei bin.
Und er wolle kein "Pfleger" sein..
Ich denke generell ist es für Männer schwierig, vielleichtt schwieriger als für Frauen.. darum bekommen vielleicht auch Frauen Kinder und nicht Kerle usw... wir sind halt vielleicht doch das Geschlecht das härter im Nehmen ist

Eigentlich finde ich deshalb, das er es ganz gut meistert.
Gut er ist auch etwas älter als mein Exmann...
Ich stelle es mir auch schwierig vor, ein gebrochenes Bein ist ja relativ überschaubar. Das dauert ein paar Wochen und dann ist es vorbei.. wie wäre es wenn Du mit Deinem Partner seit Wochen wohin willst und Dich freust und zwei Stunden vorher sagt er Dir: "Sorry Bein gebrochen, heut nicht." Und das kommt dann häufiger vor...

Ich denke trotzdem das es nicht unmöglich ist sich etwas darauf einzustellen - ist halt immer nur die Frage ob man das will, nicht wahr?

...
Ja das mit dem gebrochenem Bein war ein Beispiel, um zu veranschaulichen, dass du unter einer körperlichen Beeinträchtigung leidest.
Du hast das Beispiel ja wieder aufgegriffen, indem du schriebst: "Sorry Bein gebrochen, heut nicht". Das benutzt du ja nicht als "faule" Ausrede, sondern es geht dir dann ja gesundheitlich wirklich nicht gut in dem Moment. In dem Moment ist das Bein gebrochen, heißt du kannst nicht hüpfen, laufen etc...sondern solltest es vielleicht lieber hoch legen.
Natürlich ist das doof, wenn man etwas plant und dann geht es der Partnerin kurz vorher nicht gut. Aber ich denke mir, das müsste er doch langsam wissen, dass du deinen Gesundheitszustand nicht immer beeinflussen kannst. Dir macht das in dem Moment bestimmt auch keinen Spaß drauf zu verzichten...

Naja, wie gesagt: es ist einfach schwierig. Und wer das nicht erlebt hat, kann wohl schlecht drüber urteilen.
Ich glaube auch nicht, dass man sich vorher genau vorstellen kann, worauf man sich einlässt und jetzt wird das eben bewusst.
Der Spruch von deinem Ex-Mann ist ja auch nicht gerade nett gewesen. So viel zu "In guten wie in schlechten Zeiten"

Vielleicht nimmt er deine Krankheit auch nicht so ernst, bzw. denkt sich "die könnte sich ja mal ein bisschen anstrengen oder es wenigstens versuchen mitzukommen..."

Gefällt mir
3. Januar 2014 um 17:03
In Antwort auf malene_11875348

...
Ja das mit dem gebrochenem Bein war ein Beispiel, um zu veranschaulichen, dass du unter einer körperlichen Beeinträchtigung leidest.
Du hast das Beispiel ja wieder aufgegriffen, indem du schriebst: "Sorry Bein gebrochen, heut nicht". Das benutzt du ja nicht als "faule" Ausrede, sondern es geht dir dann ja gesundheitlich wirklich nicht gut in dem Moment. In dem Moment ist das Bein gebrochen, heißt du kannst nicht hüpfen, laufen etc...sondern solltest es vielleicht lieber hoch legen.
Natürlich ist das doof, wenn man etwas plant und dann geht es der Partnerin kurz vorher nicht gut. Aber ich denke mir, das müsste er doch langsam wissen, dass du deinen Gesundheitszustand nicht immer beeinflussen kannst. Dir macht das in dem Moment bestimmt auch keinen Spaß drauf zu verzichten...

Naja, wie gesagt: es ist einfach schwierig. Und wer das nicht erlebt hat, kann wohl schlecht drüber urteilen.
Ich glaube auch nicht, dass man sich vorher genau vorstellen kann, worauf man sich einlässt und jetzt wird das eben bewusst.
Der Spruch von deinem Ex-Mann ist ja auch nicht gerade nett gewesen. So viel zu "In guten wie in schlechten Zeiten"

Vielleicht nimmt er deine Krankheit auch nicht so ernst, bzw. denkt sich "die könnte sich ja mal ein bisschen anstrengen oder es wenigstens versuchen mitzukommen..."


Ja, ich hatte das schon als Beispiel verstanden.

Ich denke es wäre besser für Ihn nachzuvollziehen, wenn er es vor Augen hätte wie es mir geht.
Einem Rollstuhlfahrer oder einem Blinden (oder einem der sich das Bein gebrochen hat ) merkst Du ja sofort an, was er kann und was wohl eher nicht. Eine Nervenkrankheit ist da anders.
Wie oft hab ich schon zu hören bekommen "Das hätt ich jetzt nicht gedacht! Aber Du gehst doch arbeiten und so.."
Und ich setz mich auch nicht gern zu ihm auf die Couch und erzähl ihm von meinen Schmerzen oder der Erschöpftheit oder sonstigen Symptomen - ich käme mir dann irgendwie wehleidig vor und eigentlich ist das meiner Meinung auch unnötige Aufmerksamkeit für die Krankheit.
Deine letzte Vermutung kann ich mir eben deswegen auch vorstellen. Manchmal erzähle ich ihm doch von den Symptomen und wenn ich ihm dann auch mal nen Text über die Krankheit zukommen lasse wird er auf einmal zugänglicher.. als ob er sich denkt "Sie hat es nicht erfunden."

Ich glaube er als Stier steht irgendwie zwischen zwei seiner Eckpfeiler: Auf der einen Seite die Loyalität und Treue und auf der anderen Seite Gewohnheit, Komfort und Annehmlichkeiten.
Ich würde mir eine Kombination aus beidem wünschen und da bleibt die Frage bei ihm wohl: Problem lösen oder wegrennen

Was meinen Exmann betrifft: Das mit den schlechten Zeiten hatte er wohl überhört aber ich bin mittlerweile glücklich drüber - seine Welt war wohl wirklich nicht meine.

Gefällt mir
3. Januar 2014 um 22:03
In Antwort auf cleo_12747446


Ja, ich hatte das schon als Beispiel verstanden.

Ich denke es wäre besser für Ihn nachzuvollziehen, wenn er es vor Augen hätte wie es mir geht.
Einem Rollstuhlfahrer oder einem Blinden (oder einem der sich das Bein gebrochen hat ) merkst Du ja sofort an, was er kann und was wohl eher nicht. Eine Nervenkrankheit ist da anders.
Wie oft hab ich schon zu hören bekommen "Das hätt ich jetzt nicht gedacht! Aber Du gehst doch arbeiten und so.."
Und ich setz mich auch nicht gern zu ihm auf die Couch und erzähl ihm von meinen Schmerzen oder der Erschöpftheit oder sonstigen Symptomen - ich käme mir dann irgendwie wehleidig vor und eigentlich ist das meiner Meinung auch unnötige Aufmerksamkeit für die Krankheit.
Deine letzte Vermutung kann ich mir eben deswegen auch vorstellen. Manchmal erzähle ich ihm doch von den Symptomen und wenn ich ihm dann auch mal nen Text über die Krankheit zukommen lasse wird er auf einmal zugänglicher.. als ob er sich denkt "Sie hat es nicht erfunden."

Ich glaube er als Stier steht irgendwie zwischen zwei seiner Eckpfeiler: Auf der einen Seite die Loyalität und Treue und auf der anderen Seite Gewohnheit, Komfort und Annehmlichkeiten.
Ich würde mir eine Kombination aus beidem wünschen und da bleibt die Frage bei ihm wohl: Problem lösen oder wegrennen

Was meinen Exmann betrifft: Das mit den schlechten Zeiten hatte er wohl überhört aber ich bin mittlerweile glücklich drüber - seine Welt war wohl wirklich nicht meine.

Sichtbarkeit
Ja, den Gedanken hatte ich auch schon, dass man einem mit gehstock etc. eher glaubt, dass er leidet...weil man deine Krankheit ja nicht von außen sieht. Das heißt er muss sich darauf verlassen, was du schilderst.

Weiß nicht, vielleicht ist das menschlich, Dinge die man nicht sofort sieht, als nicht so schlimm herabzustufen.

Ich kann auch gut verstehen, dass du nicht Jammern und bemitleidet werdet möchtest. Aber ab und an den Leuten klar zu machen, wie's dir wirklich geht würd ich schon. Aber gut...in unserer Gesellschaft hab ich auch oft das Gefühl, man darf nie sagen, dass es einem schlecht geht...tun auch die wenigsten. Und man will glaub ich auch nicht hören, wenn es anderen schlecht geht...

Aber als Stier posaune ich jetzt einfach mal raus, dass wir sehr loyale Menschen sind und jemanden zu verlassen, weil wir mit seiner Krankheit nicht umgehen können...dafür würden wir uns selbst hassen.

Gefällt mir
6. Januar 2014 um 10:27
In Antwort auf malene_11875348

Sichtbarkeit
Ja, den Gedanken hatte ich auch schon, dass man einem mit gehstock etc. eher glaubt, dass er leidet...weil man deine Krankheit ja nicht von außen sieht. Das heißt er muss sich darauf verlassen, was du schilderst.

Weiß nicht, vielleicht ist das menschlich, Dinge die man nicht sofort sieht, als nicht so schlimm herabzustufen.

Ich kann auch gut verstehen, dass du nicht Jammern und bemitleidet werdet möchtest. Aber ab und an den Leuten klar zu machen, wie's dir wirklich geht würd ich schon. Aber gut...in unserer Gesellschaft hab ich auch oft das Gefühl, man darf nie sagen, dass es einem schlecht geht...tun auch die wenigsten. Und man will glaub ich auch nicht hören, wenn es anderen schlecht geht...

Aber als Stier posaune ich jetzt einfach mal raus, dass wir sehr loyale Menschen sind und jemanden zu verlassen, weil wir mit seiner Krankheit nicht umgehen können...dafür würden wir uns selbst hassen.


Genau das meinte ich mit Konflikt zwischen der Gewohnheit und der Loyalität der Partnerin gegenüber. Eventuell spielt dann auch noch die Loyalität des Stiers gegenüber seinen Freunden mit rein, was zu noch mehr Konfusion führt. Letztlich steckt der Stier hier in einer Zwickmühle und er muss weitreichende Entscheidungen treffen. Dass einem Stier dies nicht besonders leicht fällt, ist uns allen klar. Dass er hierzu Zeit braucht, um die Konsequenzen durchzuspielen, auch. Im Moment macht er einen Entscheidungsprozess durch, um den ich ihn nicht beneide. Er muss nun alles abwägen und eine richtungsweisende Entscheidung für seine Zukunft treffen. Da sind Randerscheinungen wie die Probleme der Partnerin im Job oder mit der Familie nicht oberste Priorität und eher hinderlich. Je nach astrologischem Beiwerk kann er darauf anspringen und sich so von seinem eigentlichen Problem ablenken, was aber zu unvollständiger Verdrängung führt und ihn um so härter wieder einholt, oder er ignoriert die Probleme der Partnerin komplett

Aus meiner Sicht gibt es im Moment nicht viel, mit dem Du ihm beeinflussen könntest. Jeder versuchte Einflussnahme wäre sogar hinderlich, da er sonst nie zu einer Entscheidung kommen wird und dieses Rumgeeier von seiner Seite her weiter geht.

Gefällt mir
6. Januar 2014 um 11:14
In Antwort auf nanook_12943127


Genau das meinte ich mit Konflikt zwischen der Gewohnheit und der Loyalität der Partnerin gegenüber. Eventuell spielt dann auch noch die Loyalität des Stiers gegenüber seinen Freunden mit rein, was zu noch mehr Konfusion führt. Letztlich steckt der Stier hier in einer Zwickmühle und er muss weitreichende Entscheidungen treffen. Dass einem Stier dies nicht besonders leicht fällt, ist uns allen klar. Dass er hierzu Zeit braucht, um die Konsequenzen durchzuspielen, auch. Im Moment macht er einen Entscheidungsprozess durch, um den ich ihn nicht beneide. Er muss nun alles abwägen und eine richtungsweisende Entscheidung für seine Zukunft treffen. Da sind Randerscheinungen wie die Probleme der Partnerin im Job oder mit der Familie nicht oberste Priorität und eher hinderlich. Je nach astrologischem Beiwerk kann er darauf anspringen und sich so von seinem eigentlichen Problem ablenken, was aber zu unvollständiger Verdrängung führt und ihn um so härter wieder einholt, oder er ignoriert die Probleme der Partnerin komplett

Aus meiner Sicht gibt es im Moment nicht viel, mit dem Du ihm beeinflussen könntest. Jeder versuchte Einflussnahme wäre sogar hinderlich, da er sonst nie zu einer Entscheidung kommen wird und dieses Rumgeeier von seiner Seite her weiter geht.


Ja, ich habe mir an Sylvester geschworen das 2014 ein schönes Jahr wird - ob mit oder ohne Ihn.
Ich wünsche mir natürlich MIT, aber im Zweifelsfall muss es eben auch OHNE gehen.
Insofern habe ich einfach mal am 1.1. tief Luft geholt und mich gefragt: was ICH möchte, was ich kann, wozu ich Lust habe.

Wir haben uns dieses Wochenende am Freitag nen gemütlichen gemacht, am Samstag hab ich mich mit nem Kumpel zum shoppen verabredet und dann nen DVD Abend gemacht und er ist abends allein bzw mit Freunden seine Tour zum Konzert (min. 4 Stunden in den öffentlichen) gefahren und am Sonntag mittag sind wir zusammen zum Flomarkt gefahren.

Ich versuche es mittlerweile einfach mehr selber in die Hand zu nehmen, das wir beide etwas gemeinsam machen.
Und falls ich mit dem, was er machen will nicht einverstanden bin, organisiere ich mir einfach selber etwas anderes, was meine Kraft in dem Moment zulässt.

Ich habe den Eindruck es kommt gut bei ihm an.
Ich glaube er schließt von sich auf andere ohne zu hinterfragen und schätzt mich manchmal als hilfloser ein als ich bin und wenn ich mich selber für etwas engagiere kommt das bei ihm irgendwie immer gut an...

Stiermänner mögen eher starke Frauen, oder sind zumindest sehr davon fasziniert, kann das sein????
Ich habe seitdem jedenfalls das Gefühl ich schlage quasi zwei Fliegen mit einer Klappe..

Gefällt mir
6. Januar 2014 um 15:01
In Antwort auf cleo_12747446


Ja, ich habe mir an Sylvester geschworen das 2014 ein schönes Jahr wird - ob mit oder ohne Ihn.
Ich wünsche mir natürlich MIT, aber im Zweifelsfall muss es eben auch OHNE gehen.
Insofern habe ich einfach mal am 1.1. tief Luft geholt und mich gefragt: was ICH möchte, was ich kann, wozu ich Lust habe.

Wir haben uns dieses Wochenende am Freitag nen gemütlichen gemacht, am Samstag hab ich mich mit nem Kumpel zum shoppen verabredet und dann nen DVD Abend gemacht und er ist abends allein bzw mit Freunden seine Tour zum Konzert (min. 4 Stunden in den öffentlichen) gefahren und am Sonntag mittag sind wir zusammen zum Flomarkt gefahren.

Ich versuche es mittlerweile einfach mehr selber in die Hand zu nehmen, das wir beide etwas gemeinsam machen.
Und falls ich mit dem, was er machen will nicht einverstanden bin, organisiere ich mir einfach selber etwas anderes, was meine Kraft in dem Moment zulässt.

Ich habe den Eindruck es kommt gut bei ihm an.
Ich glaube er schließt von sich auf andere ohne zu hinterfragen und schätzt mich manchmal als hilfloser ein als ich bin und wenn ich mich selber für etwas engagiere kommt das bei ihm irgendwie immer gut an...

Stiermänner mögen eher starke Frauen, oder sind zumindest sehr davon fasziniert, kann das sein????
Ich habe seitdem jedenfalls das Gefühl ich schlage quasi zwei Fliegen mit einer Klappe..

Genau!
Dein letztes Post liest sich ziemlich gut.

Zitat:
"Stiermänner mögen eher starke Frauen, oder sind zumindest sehr davon fasziniert, kann das sein????"

Absolut korrekte Feststellung. Eine Frau, die auf eigenen Beinen stehen kann ist traumhaft

Stiere haben nämlich mitunter auch ein Problem damit, Verantwortung zu übernehmen. Da hilft es dann eindeutig, wenn man sie in dem Glauben lässt, dass ihnen Verantwortung abgenommen wird

Gefällt mir