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Forum / Astrologie & Esoterik

Fünf klitzekleine Fragen

Letzte Nachricht: 23. September 2002 um 10:19
M
murphy_12162602
06.09.02 um 11:00

Ich bitte euch, mir einfach zu sagen,

wie kommt ihr zu dem Wissen, dass Gott ein gütiger ist, dass er die Menschen liebt? Woher wisst ihr, was Gottes Wille ist und was nach dem Tod passiert?

Und warum behauptet ihr, dass es sich um Wissen handelt?

Grüße
Verzauberin, die die letzte Frage als die brennendste betrachtet.

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S
sol_12650281
06.09.02 um 11:21

Interessante Fragen
Ich werde mal versuchen, sie aus meiner Sicht zu beantworten.

Vorneweg: Ich bin katholisch, wobei ich keine Krichgängerin bin...(nur zweimal im Jahr, zu Weihnachten, um meinen Eltern einen Gefallen zu machen, und zu Ostern, weil es nach der Abendmesse noch was zu Essen und zu Trinken gibt und es ein netter Abend, Nacht, Morgen...wird

Ich glaube an Gott, aber nicht daran, daß ich ihm in einer Kirche nahe bin. Ich finde eher, ich kann ihn in einer tosenden Brandung finden oder in einem nebelverhangenen Wald.

Aber: Du hast es bestimmt gelesen: Ich glaube. Ich weiß nicht. Das ist so eine Sache mit dem Glauben. Er erklärt viel, gibt aber auch neue Fragen. Zum Beispiel die, ob Gott gut ist, wenn er Hunger und Kriege zuläßt. Da springt dann für mich die Antwort ein, daß nicht Gott den Krieg verantwortet, sondern die Selbstbestimmung des Menschen. Der Trost: Kein Tyrann, der einen Krieg verantwortet, bleibt aber ewig. Spätestens mit seinem Tod können sich die Menschen aufs Neue entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen.

Gottes Willen kenne ich nicht und ich maße mir auch nicht an, über ihn zu spekulieren.

Was nach dem Tod passiert? Keine Ahnung, ich war noch nicht tot. Wenn es Gott gibt, was ich eben glaube, denke ich auch, daß es sowas wie ein Paradies gibt...also ewige Glücksseligkeit. Ich hoffe sehr, daß ich in meinem Leben nicht zuviele Dummheiten angestellt habe und mit viel Glück dahinkomme. Wobei: Ich muß gestehen, in der Hölle findet man wahrscheinlich die interessanteren Gesprächspartner

Wie bereits erwähnt: Ich pachte das nicht als Wissen für mich. Wissen und Glauben trenne ich klar voneinander ab. Daß die Kirche oft den Glauben als Wissen darzustellen versucht, steht auf einem anderen Blatt. Meine bescheidene Meinung dazu: Auch die Vertreter Gottes auf Erden sind eben nur Menschen, die ziemlich viele Fehler machen. Ich bin nicht sehr gut auf die Kirche zu sprechen, weil ich finde, daß sie sich immer mehr von der Realität entfernt, allen voran der sympatische, aber doch sehr weltfremde Papst.

Das war's von mir

Avyan

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M
marzio_12562774
06.09.02 um 11:34
In Antwort auf sol_12650281

Interessante Fragen
Ich werde mal versuchen, sie aus meiner Sicht zu beantworten.

Vorneweg: Ich bin katholisch, wobei ich keine Krichgängerin bin...(nur zweimal im Jahr, zu Weihnachten, um meinen Eltern einen Gefallen zu machen, und zu Ostern, weil es nach der Abendmesse noch was zu Essen und zu Trinken gibt und es ein netter Abend, Nacht, Morgen...wird

Ich glaube an Gott, aber nicht daran, daß ich ihm in einer Kirche nahe bin. Ich finde eher, ich kann ihn in einer tosenden Brandung finden oder in einem nebelverhangenen Wald.

Aber: Du hast es bestimmt gelesen: Ich glaube. Ich weiß nicht. Das ist so eine Sache mit dem Glauben. Er erklärt viel, gibt aber auch neue Fragen. Zum Beispiel die, ob Gott gut ist, wenn er Hunger und Kriege zuläßt. Da springt dann für mich die Antwort ein, daß nicht Gott den Krieg verantwortet, sondern die Selbstbestimmung des Menschen. Der Trost: Kein Tyrann, der einen Krieg verantwortet, bleibt aber ewig. Spätestens mit seinem Tod können sich die Menschen aufs Neue entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen.

Gottes Willen kenne ich nicht und ich maße mir auch nicht an, über ihn zu spekulieren.

Was nach dem Tod passiert? Keine Ahnung, ich war noch nicht tot. Wenn es Gott gibt, was ich eben glaube, denke ich auch, daß es sowas wie ein Paradies gibt...also ewige Glücksseligkeit. Ich hoffe sehr, daß ich in meinem Leben nicht zuviele Dummheiten angestellt habe und mit viel Glück dahinkomme. Wobei: Ich muß gestehen, in der Hölle findet man wahrscheinlich die interessanteren Gesprächspartner

Wie bereits erwähnt: Ich pachte das nicht als Wissen für mich. Wissen und Glauben trenne ich klar voneinander ab. Daß die Kirche oft den Glauben als Wissen darzustellen versucht, steht auf einem anderen Blatt. Meine bescheidene Meinung dazu: Auch die Vertreter Gottes auf Erden sind eben nur Menschen, die ziemlich viele Fehler machen. Ich bin nicht sehr gut auf die Kirche zu sprechen, weil ich finde, daß sie sich immer mehr von der Realität entfernt, allen voran der sympatische, aber doch sehr weltfremde Papst.

Das war's von mir

Avyan

Falls ich einmal sterben sollte
... was soll ich dann im Himmel, da kenn ich ja keinen.

Ich bin 'christlich erzogen' worden, habe aber mit zunehmender Reife meine eigene Lebensperspektive gefunden. Zwischen dem einen und dem anderen klaffen heute manchmal erhebliche Lücken.

Was den Glauben oder die Bibel anbelangt, so weiß ich nichts, und niemand weiß etwas. Alles ist nur Überlieferung und Selektion.
Ich weiß nur, wie ich mich anderen Menschen gegenüber verhalte, und wenn ich dann mit mir zufrieden bin, habe ich quasi meine eigene (Glaubens-?)Philosophie umgesetzt.

Gruß
Ulli

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bahija_12531786
06.09.02 um 11:54

Zu dieser Frage...
hatte ich bereits in (geistiges)Leben oder (geistiger)Tod etwas geschrieben.

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A
an0N_1256277599z
06.09.02 um 12:38
In Antwort auf bahija_12531786

Zu dieser Frage...
hatte ich bereits in (geistiges)Leben oder (geistiger)Tod etwas geschrieben.

Ich ging also dahin und las:
„Weißt Du, manches erkenntnis- und segensreiche Wort muss mehr als einmal wiederholt werden...“
Hier in der Nachbarschaft residieren die Zeugen Jehovas, allesamt sehr nette und ordentliche Leute, die wollen mich alle paar Wochen überzeugen, ganz genau zu wissen, was für mich das Beste sei.
Sie wiederholen stets ihre erkenntnis- und segensreichen Worte. Sie sagen auch, sie wissen ... jaja, sie wissen, was geschrieben steht, liebe ManyWays.

Meine Eltern wurden religiöse erzogen. Sie lehrten mich als Kind den christlichen Glauben, wie sie ihn selbst aus Elternhaus, Kirche und Schule gelernt hatten. Als ich in die Schule kam, lernte ich dasselbe und im ev. Konfirmationsunterricht wieder. Klar doch, die Lehrer/Pfarrer waren doch alle von der selben Firma und es gab praktisch keine Alternative.
Ständige Wiederholungen mögen einen Menschen im Glauben (!) beeinflussen, doch mit Wahrheit und Wissen haben sie nichts zu tun. Es wurde einst auch immer wiederholt, die Welt sei eine Scheibe.

Liebe Verzauberin, ich antworte dir folgendermaßen: Wissen tut keiner was, nur annehmen und glauben. Aber das ist auch legitim, wenn man sich damit seelisch wohlfühlt. Glaubenskriege jedoch, selbst die kleinen an der Haustür, sind mir unverständlich.

es grüßt
der Zauberer
der ganz fest glaubt, sich jetzt ins Wochenende zu begeben

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bahija_12531786
06.09.02 um 16:44
In Antwort auf an0N_1256277599z

Ich ging also dahin und las:
„Weißt Du, manches erkenntnis- und segensreiche Wort muss mehr als einmal wiederholt werden...“
Hier in der Nachbarschaft residieren die Zeugen Jehovas, allesamt sehr nette und ordentliche Leute, die wollen mich alle paar Wochen überzeugen, ganz genau zu wissen, was für mich das Beste sei.
Sie wiederholen stets ihre erkenntnis- und segensreichen Worte. Sie sagen auch, sie wissen ... jaja, sie wissen, was geschrieben steht, liebe ManyWays.

Meine Eltern wurden religiöse erzogen. Sie lehrten mich als Kind den christlichen Glauben, wie sie ihn selbst aus Elternhaus, Kirche und Schule gelernt hatten. Als ich in die Schule kam, lernte ich dasselbe und im ev. Konfirmationsunterricht wieder. Klar doch, die Lehrer/Pfarrer waren doch alle von der selben Firma und es gab praktisch keine Alternative.
Ständige Wiederholungen mögen einen Menschen im Glauben (!) beeinflussen, doch mit Wahrheit und Wissen haben sie nichts zu tun. Es wurde einst auch immer wiederholt, die Welt sei eine Scheibe.

Liebe Verzauberin, ich antworte dir folgendermaßen: Wissen tut keiner was, nur annehmen und glauben. Aber das ist auch legitim, wenn man sich damit seelisch wohlfühlt. Glaubenskriege jedoch, selbst die kleinen an der Haustür, sind mir unverständlich.

es grüßt
der Zauberer
der ganz fest glaubt, sich jetzt ins Wochenende zu begeben

Welcher ZAUBER in der eigenen BUDE
Zeugen Jehovas haben doch immer ihr Heftchen ERWACHET auf der Hand und wollen es weitergeben...
Doch, wie WACH macht Dich das, was sie Dir als Gedankengut offenbaren???
Fühlst Du Dich davon geistig erfrischt und wirklich zutiefst beseelt???

Was wir (noch) nicht in uns selber erlebt haben, können wir (noch) nicht wissen - doch deswegen zu glauben, es könnte niemals sein, was Du Dir (noch) nicht vorstellen und dessen einsichtig werden kannst, hältst Du das für besonders INTELLIGENT (was nicht intellektualisieren meint!)???

Mich interessieren weder Sekten noch Gurus - auch wenn Du etwas anderes glauben willst.
Und persönlich kann ein jegliches Wesen unserer eigenen Spezie nur sich selber absolut GewissSein, wenn es wieder bei Adam und Eva anfängt und mit sich selber absolut alleins wieder ins SonnenKlare und BlütenReine kommt.

Und glauben heißt NICHT wissen - denn, wenn Du glaubst, Du verstehst, von was ich spreche, dann ist es Dir auch möglich DICH SELBST in Worte zu fassen.

Oder wie erklärst Du Dich persönlich selbst - OHNE Dich an Äusserem festzuklammern und damit zu verhindern, für Dich selber wirklich zutiefst gescheite Antworten und gesunde Lösungen zu (emp)finden???

Wie wolltest Du wissen, wohin Du mit Dir selber willst, wenn Du nicht aus Deiner eigenen Zukunft kommst???

ICH WEISS - auch wenn Du es nicht glauben willst und leiden kannst.

Denn DEINE Sätze, die Du Dir im Stillen wie ein Mantra vorbetest, bewirken Deine herunterziehenden(!) oder aufrichtenden Erkenntnisse Deiner selbst.

Und dementsprechend fühlst Du Dich im Geiste un-beschwingt und negativ gepolt oder hoch beflügelt - es liegt an Deiner eigenen geistigen Orientierung, alles ENG zu sehen und damit in einem TUNNELblick zu leben oder Deinen eigenen WEITEN Horizont, der ALLUMFASSEND ist, zu erkennen - analogisch des äusseren WeltBildes.

Denn, die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe ist, nützt DIR persönlich gar nichts!
Denn, allein wenn Du über DEINEN Tellerrand schaust, weil Du im Geiste GRÖSSER wirst, wird Dein Welt/SelbstBild wieder rund bzw. glowbal und in sich stimmig, schönes Kind

Wie erhebt sich ein Wesen wieder über sich selbst, wenn es sich kleingemacht und betreten FÜHLT???
Und ERHEBENDES SEIN sollte nicht mit überheblichen GedankenBildern unbewusst verwechselt werden!

Wenn kein Mutter-Gestein von sich selber wüsste, wie wüsste es funkelnde Kinder auszubilden???
Wenn keine Mutter-Pflanze von sich selber wüsste, wie wüsste es eigene Samen auszubilden???
Wenn kein Mutter-Tier von sich selber wüsste, wie wüsste es sich selber aus beängstigenden und beklemmenden Situationen zu helfen und das Allerbeste in einer Angelegenheit herauszufinden???
Wenn kein Mutter-Planet von sich selber wüsste, wie wüsste es sich selber Luft zu machen???

Sind wir WENIGER intelligent???
Ist es intelligent, sich selbst die eigene Zeit auf Erden zu verleiden und mit sich selber in Zwietracht und Hader zu sein???
Ist es intelligent, einen MenschenSohn anzubeten, der aufs Kreuz gelegt wurde und sein Leiden daran???

Erlaube Dir selbst den Gedanken und stell es Dir BILDLICH GENAU vor, wie sich für Dich Dein Welt-/SelbstBild verändern und damit auch Dein Empfinden für Dich selbst, wenn wir ein Neugeborenes in Windeln und damit ein jegliches LEBEWESEN anbeten und HOCH ACHTEN würden - uns selbst INTEGRIERT???

Soweit ich weiß, unterscheide ich mich in dieser Hinsicht elementar von der Verkündung der Zeugen Jehovas, die immer mit dem Ende der Welt drohen und mit Angstmacherei Anhänger für ihre geistige Leere finden wollen.

Wenn Du immer nur das erinnerst, was Dir von kleinauf VON ANDEREN vermittelt wurde, was weißt DU dann eigentlich wirklich zutiefst selbst - aus eigenem Be- und NachSinnen und VerTiefen in Dich selbst von GANZEM HERZEN???

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beth_12665112
06.09.02 um 18:40
In Antwort auf marzio_12562774

Falls ich einmal sterben sollte
... was soll ich dann im Himmel, da kenn ich ja keinen.

Ich bin 'christlich erzogen' worden, habe aber mit zunehmender Reife meine eigene Lebensperspektive gefunden. Zwischen dem einen und dem anderen klaffen heute manchmal erhebliche Lücken.

Was den Glauben oder die Bibel anbelangt, so weiß ich nichts, und niemand weiß etwas. Alles ist nur Überlieferung und Selektion.
Ich weiß nur, wie ich mich anderen Menschen gegenüber verhalte, und wenn ich dann mit mir zufrieden bin, habe ich quasi meine eigene (Glaubens-?)Philosophie umgesetzt.

Gruß
Ulli

Sei versichert
Sei versichert, Ulla - du stirbst nicht nur "falls" - du stirbst ganz gewiss!

Was mich an obiger - den thread hier bestimmenden Fragen irritiert - ist ob sich die Verfasserin gegen Gott oder gegen dessen menschliche Interpretation verwehrt?

gegen den Klerus - oder wie ich zu sagen pflege, - gegen das "Bodenpersonal"??

Für mich gibt es Gott - so wie ich ihn empfinde... als Mutter Erde - (Elga Sorge) - als Gedanke - als Moment - als Zorn, Wut und Tränen als Lächeln und als Dankbarkeit.

Als meine Geborgenheit. Manchmal meine Balance.
Meine Definition.


wetcat!

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B
bahija_12531786
07.09.02 um 8:51
In Antwort auf beth_12665112

Sei versichert
Sei versichert, Ulla - du stirbst nicht nur "falls" - du stirbst ganz gewiss!

Was mich an obiger - den thread hier bestimmenden Fragen irritiert - ist ob sich die Verfasserin gegen Gott oder gegen dessen menschliche Interpretation verwehrt?

gegen den Klerus - oder wie ich zu sagen pflege, - gegen das "Bodenpersonal"??

Für mich gibt es Gott - so wie ich ihn empfinde... als Mutter Erde - (Elga Sorge) - als Gedanke - als Moment - als Zorn, Wut und Tränen als Lächeln und als Dankbarkeit.

Als meine Geborgenheit. Manchmal meine Balance.
Meine Definition.


wetcat!

Wetcat
ich wünsche Dir immer ein trockenes Plätzchen, dass Dir köstlich ist

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beth_12665112
07.09.02 um 9:05
In Antwort auf bahija_12531786

Wetcat
ich wünsche Dir immer ein trockenes Plätzchen, dass Dir köstlich ist

DAS kann ich gebrauchen!
*schnurrrrrrrrrr* das wärs...... aber ehe er mit mir ein Einsehen hat... da werde ich wohl noch ein wenig warten müssen! *schmunzel*

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M
murphy_12162602
07.09.02 um 10:59

Danke dir Ute...
...für deine Mühe.
Langsam beginne ich dich zu verstehen, ich bin gespannt, was noch kommt
Verzauberin

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bahija_12531786
07.09.02 um 15:02
In Antwort auf beth_12665112

DAS kann ich gebrauchen!
*schnurrrrrrrrrr* das wärs...... aber ehe er mit mir ein Einsehen hat... da werde ich wohl noch ein wenig warten müssen! *schmunzel*

Wetcat
>>aber ehe er mit mir ein Einsehen hat... da werde ich wohl noch ein wenig warten müssen!<<

"ER" - wer???
Dein Freund, Deine Katze, der Milch-Mann oder das Sand-Männchen - kann etwas nicht ein-sehen???
Oder Du???

*verwirrtbin*

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murphy_12162602
07.09.02 um 15:53

...



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beth_12665112
08.09.02 um 9:37
In Antwort auf bahija_12531786

Wetcat
>>aber ehe er mit mir ein Einsehen hat... da werde ich wohl noch ein wenig warten müssen!<<

"ER" - wer???
Dein Freund, Deine Katze, der Milch-Mann oder das Sand-Männchen - kann etwas nicht ein-sehen???
Oder Du???

*verwirrtbin*

Verwirrt?
Erst mal einen wunderschönen Guten Morgen!
Ich dachte das Thema ist hier ein klares?

War es nicht Gott über den hier wir zu sprechen versuchten?

Also : Mit ER meinte ich oben - wenn "Der liebe Gott" ein Einsehen mit mir hat.....
auch wenn das einen Hauch von Infantilität habe könnte - es ist ja in erster Linie eine Redensart - nichts weiter.
Und da ich keinen Freund habe, - meine Katzen auch nicht mehr leben - Milchmänner zur aussterbenden Art gehören und ich das Sandmännchen lediglich als das einläuten des wohlverdienten mütterlichen Feierabends betrachte...



Und wenn ich ehrlich bin - in Anbetracht dessen was auf dieser Welt alles im Argen liegt, - dann stelle ich mich mit meiner Suppenkelle voll Wünsche mal freiwillig ganz hinten an! *zwinker*

Mal ganz ehrlich... ?

Die Sonnenseite des Lebens? Ist das nicht eher das Lächeln eines Kindes? Der Dank eines Freundes oder das unwahrscheinliche Glück, wirklich Freunde um sich zu haben? Menschen auf die man sich verlassen kann?
So sehr auch ich mir einen Platz im "Trockenen" wünsche - so sehr graust es mir davor, selbstgefällig zu werden, - für mich die allerschlimmste aller Vorstellungen!

Ein Platz auf einer sonnendurchfluteten Insel ohne Regenwasser, - das wäre doch jedermanns Tod, nicht wahr?

wetcat!

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beth_12665112
08.09.02 um 9:56

Mein Einsehen!
Guten Morgen Samanta!

ich hab jetzt lange herumgerätselt was du eigentlich mit diesen Zeilen meinen könntest?

Leben ist doch stete Entwicklung - nicht wahr?
Und Entwicklung macht den Menschen.
Ich schreibe Dir mal ein kleines Stück Philosophie auf, - die seit meinem 12. Lebensjahr mein Leben regiert. Nur ein kleiner Konsens - nichts weiter.



F. Dostojewski sagte:

"Einen Menschen zu lieben, heißt, ihn so zu sehen wie Gott ihn gemeint hat!"



Da ist also der Schlusspunkt eines Meeres an Gedanken, Erfahrungen - Schmerzen und Freuden.

Konfutius seinerseits zeigte den Weg auf:

Er schrieb:

Es gibt dreierlei Wege klug zu handeln:

Der erste durch Nachdenken

das ist der edelste!

Der Zweite durch Nachahmen

das ist der einfachste!

Der dritte aber durch die Erfahrung


und das ist der bitterste!



Zu selektieren brächte hier nichts, nicht wahr?

Der "göttliche" Weg wäre der des Wissens, basierend auf nachdenken, nachahmen und erfahren müssen, gekoppelt mit dem Wissen daß es immer so sein muss, denn - auch das ist sehr bekannt - der Weg ist das Ziel - um letzlich - hier landen wir wieder bei Dostojewski,- erfahren zu müssen daß unser Ziel = Weg Bereitschaft und Flexibilität einfordert, denn der Mensch wird niemals "fertig" sein.

Ist das offen genug? Offen für all das was da noch kommt? Ich danke für die Zeilen und hoffe, sie richtig interpretiert zu haben!

Einen schönen Sonntag noch !

wetcat!

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M
murphy_12162602
08.09.02 um 10:50

Liebe Wetcat
zu deiner Frage, wogegen ich mich verwehre:
Ich lehne überhaupt nichts ab.
Die Fragen oben stelle ich, weil mich interessiert, wie andere zu ihren Einsichten kommen und vor allem: WARUM

Um dieses Warum zu klären, möchte ich ganz gerne bei den Einzelnen nochmal gezielt nachfragen dürfen.

Manche hier (und im Beitrag "Leben nach dem Tod") geben mir von vornherein nicht die Chance zu einer Nachfrage, weil sie sich in eine Flut von Worten verstricken und mich mit. Diese Textflut verschleiert mir momentan das Wesentliche, worauf es den anderen ankommt.
Aber ich lese und versuche, zu verstehen.

Was ich für mich daraus ziehe, und ob überhaupt, steht nicht zur Diskussion, ich wünsche mir Meinungen, nicht Hilfe.

Sollte ich hilfreiche Anregungen für mich aus eurer Art zu leben und zu glauben gewinnen, schön. Aber das, denke ich, kann nur meine Sache sein.

Danke an alle, die sich hier beteiligen

Verzauberin

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B
beth_12665112
08.09.02 um 12:12
In Antwort auf murphy_12162602

Liebe Wetcat
zu deiner Frage, wogegen ich mich verwehre:
Ich lehne überhaupt nichts ab.
Die Fragen oben stelle ich, weil mich interessiert, wie andere zu ihren Einsichten kommen und vor allem: WARUM

Um dieses Warum zu klären, möchte ich ganz gerne bei den Einzelnen nochmal gezielt nachfragen dürfen.

Manche hier (und im Beitrag "Leben nach dem Tod") geben mir von vornherein nicht die Chance zu einer Nachfrage, weil sie sich in eine Flut von Worten verstricken und mich mit. Diese Textflut verschleiert mir momentan das Wesentliche, worauf es den anderen ankommt.
Aber ich lese und versuche, zu verstehen.

Was ich für mich daraus ziehe, und ob überhaupt, steht nicht zur Diskussion, ich wünsche mir Meinungen, nicht Hilfe.

Sollte ich hilfreiche Anregungen für mich aus eurer Art zu leben und zu glauben gewinnen, schön. Aber das, denke ich, kann nur meine Sache sein.

Danke an alle, die sich hier beteiligen

Verzauberin

Hallo Verzauberin!
Du machst es uns nicht einfach.

Du unterstellst "uns" in deinem ersten Beitrag ein gewisses Wissen! Du setzt es einfach voraus.
Dabei wollte mir von Anfang an nicht ganz klar werden, welche Antwort du erwartetest. War es eine Negation - eigentlich vom Menschenverstand gefordert - oder eine Bejahung - Gott gibt es und wenn noch so viele Leute verhungern, bei Attentaten umkommen werden, vergast und gefoltert wurden - verbrannt - im Namen Gottes - es gibt ihn weils in der Bibel so steht?!

Uff!
Ich legte in meinem ersten Beitrag meine Haltung zur Kirche zugrunde. Ein Puzzlestück.... könnte es das sein was sie meint?

Meine Haltung zu Gott ist die eine, - zur Kirche und zur Interpretation der Bibel die andere.

Ich war übrigens einer der ersten Schüler meines Bundeslandes - die es fertigbrachten sich in Religion ne sechs einzufangen!

Es ist und bleibt wie auch immer ich es betrachte sehr ambivalent. Mein Intellekt wehrt sich gegen die Vorstellung von Würmern zerfressen zu werden, zu vermodern und verglitschen. Mein Geist ist der festen Überzeugung daß eine Vollkommenheit desselben nur durch die Loslösung des Körpers geschehen kann.
Was nu?

Ist es ein verzweifeltes von ureigensten Ängsten geprägtes Denken?

Gott ist schon so oft missbraucht worden dass es für mich persönlich fast schon anmassend ist sich mit ihm "auseinanderzusetzen".

Ich WILL glauben dürfen, Verzauberin - ich will mir in Anbetracht all dessen was um mich herum geschieht bewahren dürfen zu glauben.
Auch wenn ich vielem Gegenüber mit barem Entsetzen dastehe - es nicht verstehe - es auch nie verstehen werde.

Ein Teil eines ehemaligen Arbeitsbereiches war, Zeitzeugenberichte aus KZ´s aufzunehmen und das Unfassbare in verständliche Worte zu fassen.

Heute noch gefriert mir das Blut in den Adern wenn ich mir vergegenwärtige was ich dort alles zu hören - zu sehen und zu lesen bekam.

Diese Menschen, die mir ihre Geschichte erzählten, waren damals Kinder - und sie berichteten mir davon wie man Neugeborenen die Haut auf das Brutalste tätowierte um sie dann später - im Rahmen einer Säuberungsaktion von einer Liste streichen zu können, während sie bei lebendigem Leibe auf einem Scheiterhaufen verbrannten, - grössere - die vielleicht schon krabbeln konnten und versuchten den Flammen zu entkommen wurden von scharfen Hunden zerfleischt. - Die eigenen Geschwister waren es, die angehalten wurden die Namen dieser Kinder von diesen Listen zu streichen, - Diese Kinder wurden gezwungen die Namen ihrer Eltern in das Todesbuch zu schreiben - zwei Tage EHE ihre Eltern "starben".
Da dann mit Gott dagegenzuhalten ist für mich blasphemisch.

So bleibt mir nichts anderes als meine Definition - so wie angedeutet zu leben - immer wieder vom Zweifel zerfressen - ist das so? Gibt es dich? und vor allem von der Frage:

WO WARST DU?

Ich kann nichts anderes tun, als mir das was ich glaube - so klein und kindlich es vielleicht anmuten wird zu bewahren, - es ist meine persönliche Stütze, - meine kleine Haltestange.

Herzlichst - wetcat!

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murphy_12162602
10.09.02 um 12:14
In Antwort auf beth_12665112

Hallo Verzauberin!
Du machst es uns nicht einfach.

Du unterstellst "uns" in deinem ersten Beitrag ein gewisses Wissen! Du setzt es einfach voraus.
Dabei wollte mir von Anfang an nicht ganz klar werden, welche Antwort du erwartetest. War es eine Negation - eigentlich vom Menschenverstand gefordert - oder eine Bejahung - Gott gibt es und wenn noch so viele Leute verhungern, bei Attentaten umkommen werden, vergast und gefoltert wurden - verbrannt - im Namen Gottes - es gibt ihn weils in der Bibel so steht?!

Uff!
Ich legte in meinem ersten Beitrag meine Haltung zur Kirche zugrunde. Ein Puzzlestück.... könnte es das sein was sie meint?

Meine Haltung zu Gott ist die eine, - zur Kirche und zur Interpretation der Bibel die andere.

Ich war übrigens einer der ersten Schüler meines Bundeslandes - die es fertigbrachten sich in Religion ne sechs einzufangen!

Es ist und bleibt wie auch immer ich es betrachte sehr ambivalent. Mein Intellekt wehrt sich gegen die Vorstellung von Würmern zerfressen zu werden, zu vermodern und verglitschen. Mein Geist ist der festen Überzeugung daß eine Vollkommenheit desselben nur durch die Loslösung des Körpers geschehen kann.
Was nu?

Ist es ein verzweifeltes von ureigensten Ängsten geprägtes Denken?

Gott ist schon so oft missbraucht worden dass es für mich persönlich fast schon anmassend ist sich mit ihm "auseinanderzusetzen".

Ich WILL glauben dürfen, Verzauberin - ich will mir in Anbetracht all dessen was um mich herum geschieht bewahren dürfen zu glauben.
Auch wenn ich vielem Gegenüber mit barem Entsetzen dastehe - es nicht verstehe - es auch nie verstehen werde.

Ein Teil eines ehemaligen Arbeitsbereiches war, Zeitzeugenberichte aus KZ´s aufzunehmen und das Unfassbare in verständliche Worte zu fassen.

Heute noch gefriert mir das Blut in den Adern wenn ich mir vergegenwärtige was ich dort alles zu hören - zu sehen und zu lesen bekam.

Diese Menschen, die mir ihre Geschichte erzählten, waren damals Kinder - und sie berichteten mir davon wie man Neugeborenen die Haut auf das Brutalste tätowierte um sie dann später - im Rahmen einer Säuberungsaktion von einer Liste streichen zu können, während sie bei lebendigem Leibe auf einem Scheiterhaufen verbrannten, - grössere - die vielleicht schon krabbeln konnten und versuchten den Flammen zu entkommen wurden von scharfen Hunden zerfleischt. - Die eigenen Geschwister waren es, die angehalten wurden die Namen dieser Kinder von diesen Listen zu streichen, - Diese Kinder wurden gezwungen die Namen ihrer Eltern in das Todesbuch zu schreiben - zwei Tage EHE ihre Eltern "starben".
Da dann mit Gott dagegenzuhalten ist für mich blasphemisch.

So bleibt mir nichts anderes als meine Definition - so wie angedeutet zu leben - immer wieder vom Zweifel zerfressen - ist das so? Gibt es dich? und vor allem von der Frage:

WO WARST DU?

Ich kann nichts anderes tun, als mir das was ich glaube - so klein und kindlich es vielleicht anmuten wird zu bewahren, - es ist meine persönliche Stütze, - meine kleine Haltestange.

Herzlichst - wetcat!

Ich unterstelle nichts, aber...
...ich habe hier im Forum von einigen dementsprechende Aussagen gelesen. Deshalb meine Fragen.

Für mich selbst (und du, wetcat, hast es auch für dich so angedeutet) finde ich es zu anmaßend, dazu eine feste Meinung zu haben. Ich weiß nicht, wie Gott ist, ich kann es nur erahnen. Dabei halte ich immer offen, dass alles auch ganz anders sein könnte, vielleicht so, wie es dem menschlichen Verstand und Gefühl nicht zugänglich ist.
Vielleicht trügt mich meine Ahnung, vielleicht ziehe ich falsche Schlüsse, vielleicht hoffe ich in die falsche Richtung.

Ich wehre mich immer dagegen, ein für mich geeignetes Gottesbild zusammen zu basteln, ich fühle, dass ich Gott nie begreifen werde. Ich versuche, das zu akzeptieren und damit zu leben. Leben mit einer offenen Frage...

Ich weiß, einige sagen, wenn du dich entschieden hast, eine offene Frage mit dir herumzuschleppen, solange du lebst, wird es so kommen. Sie sagen, suche selbst Antworten und du wirst sie bekommen.

Kannst du verstehen, dass mir das zu einfach ist?

Woher weiß ich denn, dass ich mit irgendeiner aus Erfahrung und Gefühlen gezimmerten Antwort richtig liege? Wenn ich damit glücklich bin?

Was ich durch diese Haltung ablegen konnte, war von Zweifeln zerfressen zu werden, so wie du es beschreibst. Diesem Unrecht und Leid, wie du ihm begegnet bist, Gott in irgendeiner Weise gegenüberzustellen, halte ich für den Menschen unmöglich, ich verbiete mir jeden Versuch.

Danke für deinen Bericht und weiterhin alles Gute
Verzauberin

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bahija_12531786
10.09.02 um 12:46
In Antwort auf murphy_12162602

Ich unterstelle nichts, aber...
...ich habe hier im Forum von einigen dementsprechende Aussagen gelesen. Deshalb meine Fragen.

Für mich selbst (und du, wetcat, hast es auch für dich so angedeutet) finde ich es zu anmaßend, dazu eine feste Meinung zu haben. Ich weiß nicht, wie Gott ist, ich kann es nur erahnen. Dabei halte ich immer offen, dass alles auch ganz anders sein könnte, vielleicht so, wie es dem menschlichen Verstand und Gefühl nicht zugänglich ist.
Vielleicht trügt mich meine Ahnung, vielleicht ziehe ich falsche Schlüsse, vielleicht hoffe ich in die falsche Richtung.

Ich wehre mich immer dagegen, ein für mich geeignetes Gottesbild zusammen zu basteln, ich fühle, dass ich Gott nie begreifen werde. Ich versuche, das zu akzeptieren und damit zu leben. Leben mit einer offenen Frage...

Ich weiß, einige sagen, wenn du dich entschieden hast, eine offene Frage mit dir herumzuschleppen, solange du lebst, wird es so kommen. Sie sagen, suche selbst Antworten und du wirst sie bekommen.

Kannst du verstehen, dass mir das zu einfach ist?

Woher weiß ich denn, dass ich mit irgendeiner aus Erfahrung und Gefühlen gezimmerten Antwort richtig liege? Wenn ich damit glücklich bin?

Was ich durch diese Haltung ablegen konnte, war von Zweifeln zerfressen zu werden, so wie du es beschreibst. Diesem Unrecht und Leid, wie du ihm begegnet bist, Gott in irgendeiner Weise gegenüberzustellen, halte ich für den Menschen unmöglich, ich verbiete mir jeden Versuch.

Danke für deinen Bericht und weiterhin alles Gute
Verzauberin

Sehr interessant, Verzauberin
dass Du nicht mehr an Dir (ver)zweifelst.

Doch, wenn Du von jeglichem Zweifel an Dir selbst befreit wärest, WÜSSTEST Du doch und DEIN essentielles oder göttliches Sein hätte sich Dir SONNENKLAR offenbart...

Wenn Du Dir selbst als auch allen denen vergeben hast, die Dir unbewußt Ungutes tun und woll(t)en, wirkt das auf das alles und damit auch sich selbst ZU-ENG-SEHEN sehr befreiend - für den eigenen geistigen Horizont.

Denn, wenn der eigene Horizont mit GedankenBilderGebäuden vollgestellt ist, so ist unsereins auch die vertiefende Perspektive = EinSicht und erweiternde Möglichkeiten verbaut und so fühlt sich unsereins in sich selbst be- und gefangen.

Zu vergeben bedeutet, nicht mehr von etwas im eigenen (un)bewusstSein dominiert zu werden - und wenn es die eigenen Ängste sind, die bezeichnenderweise im NACKEN sitzend gedeutet werden...

Stell Dir vor, Dir würde ein Kind im Nacken sitzen und all Deiner Aufmerksamkeit bedürfen - wie kinderleicht würde Dir dann noch die RundUmsicht und das beschwingte Aus- und FortSchreiten fallen???

So lange Du Gott als Haupt(!)Wort und personifiziert verinnerlicht hast anstatt mit dem Kleingedruckten zu beschäftigen, fällt das Erkennen dessen schwer...

Als das, was alles ist, noch keinen FESTEN Namen hatte - wie hättest DU Dir persönlich denn dann GÖTTLICHES vorgestellt - von der QUALITÄT Deines Gefühls oder Bewusstseins für GÖTTLICHES und Dich selbst her???

Musst Du da nicht HÖLLISCH aufpassen, um weder Dich selbst noch den PFERDEFUSS im eigenen Sinn-en zu verfehlen und sich davon be- und getroffen anstatt VORTREFFLICH zu fühlen???

Wie kommst Du IN EIN*KLANG oder ÜBEREINSTIMMIG mit Deiner göttlichen Natur bzw. mit Dir selbst alleins persönlich - befreit von aller verinnerlichten Vorsagerei anderer, die Dich be-fremdet als auch Dir ent-fremdet - Deinem wahrhaftigen Wesen???

Mit sich selbst EINIG zu sein ist das Wesentliche und zu glauben, Du hättest Dich von allem Zweifeln befreit, straft Dich selbst durch das, was Du von Dir gibst, Lügen und Du unterliegst selbsterzeugten TrugBildern - so wie all jene, die sich zum Teufel gejagt und in die Wüste geschickt fühlen, eine vermeintlich sehr nahe und doch sehr ferne schillernde Fata Morgana erreichen wollen, die ihnen als segensreicher Ort erscheint und Stillen ihres Durstes verheißt -
Doch bis dahin ist für manch eines weiter als es von sich selber glaubt...

Zu WISSEN bedeutet, seines SeelenHeils KUNDIG zu sein - und befreit von jeglichem GLAUBEN, der Dich zwar Sätze aber keinen QUANTENSPRUNG machen lässt im eigenen Sinn-en...

Sich etwas BEWUSST SEIN, bedeutet doch, sich darüber IM KLAREN und darum WISSEND zu sein - OHNE zu glauben bzw. zu vermuten und sich zu verspekulieren...

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beth_12665112
10.09.02 um 12:52

Hallo Samanta
Ich lese und denke mir :" Sie erwartet mit Sicherheit eine Antwort".

Ich weiss nicht wo "mein" Gott ist - ich lebe mal mit und mal ohne ihn - ganz nach Belieben - so wie es mir gerade in den Sinn kommt.
Ich habe keinerlei Erwartungen an ihn und erlaube mir auch von Zeit zu Zeit ein kräftiges Leck mich am ... - Gefühl "ihm" gegenüber wenn mir danach ist.

Es ist mir sowas von schnurz ob mein Leben jetzt Bestimmung oder Schicksal ist, - oder eben auch nicht - leben muss ichs dennoch alleine, nicht wahr?

Und wie ich bereits schrieb, - das " er möge ein Einsehen haben" ist eine Floskel und meine Haltung dazu hab ich doch auch schon geschrieben - ich denke nicht, daß - so es eine gäbe - nun ausgerechnet ich an Platz 1 der Notfall - Hitliste stünde. ....insofern.....
Manche bekommen was sie verdienen, manche nicht - Es würde mich in den Wahn treiben wenn ich nun begönne zu hadern oder mein Schicksal auseinanderzuklabüstern. Also lasse ich es und harre der Dinge die da kommen werden - mal schwermütig mal fröhlich. Wie eben jeder andere auch.

Ich danke also nochmals für das trockene Plätzchen das mit gewünscht wurde, bitte aber desweiteren davon abzusehen mich zum Gegenstand dieser Unterhaltung zu machen. Dazu ist hier die Fragestellung zu interessant als daß von allgemeinem Interesse wäre, sich mit eventuellen ?Defiziten? anderer zu beschäftigen! Ich danke dennoch für die gute Absicht.

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beth_12665112
10.09.02 um 13:20
In Antwort auf murphy_12162602

Ich unterstelle nichts, aber...
...ich habe hier im Forum von einigen dementsprechende Aussagen gelesen. Deshalb meine Fragen.

Für mich selbst (und du, wetcat, hast es auch für dich so angedeutet) finde ich es zu anmaßend, dazu eine feste Meinung zu haben. Ich weiß nicht, wie Gott ist, ich kann es nur erahnen. Dabei halte ich immer offen, dass alles auch ganz anders sein könnte, vielleicht so, wie es dem menschlichen Verstand und Gefühl nicht zugänglich ist.
Vielleicht trügt mich meine Ahnung, vielleicht ziehe ich falsche Schlüsse, vielleicht hoffe ich in die falsche Richtung.

Ich wehre mich immer dagegen, ein für mich geeignetes Gottesbild zusammen zu basteln, ich fühle, dass ich Gott nie begreifen werde. Ich versuche, das zu akzeptieren und damit zu leben. Leben mit einer offenen Frage...

Ich weiß, einige sagen, wenn du dich entschieden hast, eine offene Frage mit dir herumzuschleppen, solange du lebst, wird es so kommen. Sie sagen, suche selbst Antworten und du wirst sie bekommen.

Kannst du verstehen, dass mir das zu einfach ist?

Woher weiß ich denn, dass ich mit irgendeiner aus Erfahrung und Gefühlen gezimmerten Antwort richtig liege? Wenn ich damit glücklich bin?

Was ich durch diese Haltung ablegen konnte, war von Zweifeln zerfressen zu werden, so wie du es beschreibst. Diesem Unrecht und Leid, wie du ihm begegnet bist, Gott in irgendeiner Weise gegenüberzustellen, halte ich für den Menschen unmöglich, ich verbiete mir jeden Versuch.

Danke für deinen Bericht und weiterhin alles Gute
Verzauberin

Der menschliche Geist
da steht man vor einer riesigen Mauer - nicht wahr? Und so sehr man auch den Kopf in den Nacken legt, man findet kein Ende dieser Mauer, - je mehr man versucht darüberwegzuschauen desto höher scheint sie zu werden....


"Selig sind die geistig Armen...."


Verblüfft las ich Berichte aus dem " Schattenreich" - Jenseits oder was auch immer.

Ich war nicht verblüfft, weil dort einer glaubhaft zu berichten wusste, ich hab mich mit dem und dem unterhalten - ich war verblüfft als ich lesen musste daß selbst das Göttliche einer siebenstufigen Klassifizierung unterlegen soll. Find ich ausgesprochen
"universal"!

Und wirklich herzlich lachen musste ich, als ich weiterhin las, daß es die meisten die dort ans Pförtlein klopfen wohl kaum über Stufe III herauskommen.... sie scheint wohl für den mehr oder minder geballten Plebs vorbehalten zu sein.
Wenn ich mir vorzeitliche Kulturen anschaue dann stosse ich oft auf einen sehr gepflegten - wirklich faszinierenden Totenkult, - Majas - Inkas und Ägypter......
Man lebte den Tod und seine Angst davor aus, -
und hatte wohl auch einen weitaus besseren Zugang zu dem was wirklich natürlich ist.

Der Mensch hat Angst vorm Sterben - eine tiefe panische Angst - und diese Angst ist ein guter Motor - einerseits! Andererseits versucht man die Destruktivität des Todes immer wieder erreichbar zu machen, - Sei es als Ziel - "er/ sie ist jetzt bei Gott" wenn man seinen letzten Schnaufer getan hat - als Schreck - " wir töten ihn, damit er in der Hölle schmoren kann" (u.a. auch amerikanische Gesetzgebung)
oder als Weg - "Dein Kind wird mit der Erbsünde geboren - sein Ziel ist der Tod um Reinheit vor Gott zu erlangen".

Den eigenen Tod vor Augen sucht der Mensch nach der Wahrheit - "Warum zum Geier muss ich überhaupt leben wenn ich eh sterben muss?" - sein Leben lang.


Muss sich der Mensch seiner " Zweckdienlichkeit" auf Erden bewusst werden? " Herr, - ich war dir ein treuer Diener"????
Ist das der Sinn unserer Existenz?

Nachdenkliche Grüße

Wetcat!

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vita_12371736
10.09.02 um 15:43

WISSEN und Religion? Geht das?
Ich denke, es geht hierbei nicht um WISSEN, sondern mehr um Glauben. Das sollte man nicht verwechseln.

Ich selber bin kein religiöser Mensch, im Sinne, dass ich mich in inrgend einer Religion engagiere oder aktives Mitglied bin. Dennoch habe ich ein instinktives Gottvertrauen, was mir in vielen Situationen Kraft & Sicherheit gibt. Ich denke, wir sind nicht allein und ich glaube auch an eine höhere Macht, die alles zusammenhält. Vielleicht kommt von dieser Vorstellung, dass Gott "gut" ist, eben davon, dass ihm die "zusammenhaltende" Komponente zugeschrieben wird. Ich denke, er ist nicht unbedingt "gut" in unserem Sinne, sondern eher "gerecht" - wenn man ein wenig in der Bibel liest (es gab Zeiten, da hat mich das interessiert) findet man vor allem im alten Testament immer wieder auch Darstellungen von einem "zornigen" oder auch "zerstörerischen" Gott.

Aber vielleicht macht man es sich generell zu einfach, Gott als "höhere Macht" überhaupt mit einem Attribut beschreiben zu wollen. Ich denke, wenn es ihn gibt, ist er für unseren Verstand ohnehin nicht zu fassen.

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murphy_12162602
10.09.02 um 17:55

HAAAAAAAAALT
liebe Ute und Samanta
es ist mir unmöglich, alles zu beantworten, wie ich es wollte, es kommt immer wieder neues von euch dazu, dabei hab bereits vorhandenes noch nicht ausreichend überlegt, geschweige den beantwortet.
Da ich aber wegen Arbeit nun nicht mehr so viel Zeit hab, wird es länger dauern. Ich muss mich einfach zurückhalten, denn sonst könnt ihr euch nicht zurückhalten ))).
Was es mich im Moment drängt zu sagen ist:

Ich habe nicht felsenfest und unverrückbar behauptet, ich zweifle nicht mehr! Es ist doch ein Unterschied, ob ich anzweifle, nachfrage, so wie ich es tue, oder ob ich von Zweifeln zerfressen werde, was ich eben nicht mehr zulasse. Ich kann im wirklichen Leben Fragen klären, Lücken schließen, weitergehen und trotzdem innerlich ruhig sein. Ich denke, ich hab ich mich nun verständlich ausgedrückt.

Freundliche Grüße
Verzauberin

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murphy_12162602
10.09.02 um 18:08
In Antwort auf beth_12665112

Hallo Samanta
Ich lese und denke mir :" Sie erwartet mit Sicherheit eine Antwort".

Ich weiss nicht wo "mein" Gott ist - ich lebe mal mit und mal ohne ihn - ganz nach Belieben - so wie es mir gerade in den Sinn kommt.
Ich habe keinerlei Erwartungen an ihn und erlaube mir auch von Zeit zu Zeit ein kräftiges Leck mich am ... - Gefühl "ihm" gegenüber wenn mir danach ist.

Es ist mir sowas von schnurz ob mein Leben jetzt Bestimmung oder Schicksal ist, - oder eben auch nicht - leben muss ichs dennoch alleine, nicht wahr?

Und wie ich bereits schrieb, - das " er möge ein Einsehen haben" ist eine Floskel und meine Haltung dazu hab ich doch auch schon geschrieben - ich denke nicht, daß - so es eine gäbe - nun ausgerechnet ich an Platz 1 der Notfall - Hitliste stünde. ....insofern.....
Manche bekommen was sie verdienen, manche nicht - Es würde mich in den Wahn treiben wenn ich nun begönne zu hadern oder mein Schicksal auseinanderzuklabüstern. Also lasse ich es und harre der Dinge die da kommen werden - mal schwermütig mal fröhlich. Wie eben jeder andere auch.

Ich danke also nochmals für das trockene Plätzchen das mit gewünscht wurde, bitte aber desweiteren davon abzusehen mich zum Gegenstand dieser Unterhaltung zu machen. Dazu ist hier die Fragestellung zu interessant als daß von allgemeinem Interesse wäre, sich mit eventuellen ?Defiziten? anderer zu beschäftigen! Ich danke dennoch für die gute Absicht.

Bravo...
...für das, was in deinem letzten Absatz steht
Alles andere, was du schreibst, kann ich sehr gut verstehen, manchmal geht es mir auch so, dann laß ich den Herrgott einen guten Mann sein (sagt man im Schwäbischen so)
V.

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murphy_12162602
10.09.02 um 18:43

Ansichtssache
das ist eben auch so eine Aussage, die ich von vielen kenne.
Manchmal denke ich, das ist ja einfach, wenn die recht haben, wünsch ich mir das halt ganz feste. (Du merkst, dass ich diese Ansicht in diesem Moment nicht so ganz ernst nehme).
Was mein größter Wunsch (sogar zu meiner Gesundung notwendig) war, hat sich erfüllt, aber nicht, weil ich es mir nur gewünscht hätte, sondern weil ich aktiv daran gearbeitet habe.
Ich höre dich schon wettern: Wie naiv, wieder nichts verstanden...

Dann denke ich wieder, es könnte durchaus sein, dass es jeder so erlebt, wie er glaubt, also nach dem Tode weiterleben oder eben nicht. Ich muß das offen lassen...
Viele Grüße
Verzauberin.

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beth_12665112
10.09.02 um 19:11
In Antwort auf murphy_12162602

Ansichtssache
das ist eben auch so eine Aussage, die ich von vielen kenne.
Manchmal denke ich, das ist ja einfach, wenn die recht haben, wünsch ich mir das halt ganz feste. (Du merkst, dass ich diese Ansicht in diesem Moment nicht so ganz ernst nehme).
Was mein größter Wunsch (sogar zu meiner Gesundung notwendig) war, hat sich erfüllt, aber nicht, weil ich es mir nur gewünscht hätte, sondern weil ich aktiv daran gearbeitet habe.
Ich höre dich schon wettern: Wie naiv, wieder nichts verstanden...

Dann denke ich wieder, es könnte durchaus sein, dass es jeder so erlebt, wie er glaubt, also nach dem Tode weiterleben oder eben nicht. Ich muß das offen lassen...
Viele Grüße
Verzauberin.

Der letzte Absatz
Aha....... *schmunzel* ok....... dann werd ich mich mal von dannen schleichen!

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B
bahija_12531786
10.09.02 um 20:00
In Antwort auf beth_12665112

Der menschliche Geist
da steht man vor einer riesigen Mauer - nicht wahr? Und so sehr man auch den Kopf in den Nacken legt, man findet kein Ende dieser Mauer, - je mehr man versucht darüberwegzuschauen desto höher scheint sie zu werden....


"Selig sind die geistig Armen...."


Verblüfft las ich Berichte aus dem " Schattenreich" - Jenseits oder was auch immer.

Ich war nicht verblüfft, weil dort einer glaubhaft zu berichten wusste, ich hab mich mit dem und dem unterhalten - ich war verblüfft als ich lesen musste daß selbst das Göttliche einer siebenstufigen Klassifizierung unterlegen soll. Find ich ausgesprochen
"universal"!

Und wirklich herzlich lachen musste ich, als ich weiterhin las, daß es die meisten die dort ans Pförtlein klopfen wohl kaum über Stufe III herauskommen.... sie scheint wohl für den mehr oder minder geballten Plebs vorbehalten zu sein.
Wenn ich mir vorzeitliche Kulturen anschaue dann stosse ich oft auf einen sehr gepflegten - wirklich faszinierenden Totenkult, - Majas - Inkas und Ägypter......
Man lebte den Tod und seine Angst davor aus, -
und hatte wohl auch einen weitaus besseren Zugang zu dem was wirklich natürlich ist.

Der Mensch hat Angst vorm Sterben - eine tiefe panische Angst - und diese Angst ist ein guter Motor - einerseits! Andererseits versucht man die Destruktivität des Todes immer wieder erreichbar zu machen, - Sei es als Ziel - "er/ sie ist jetzt bei Gott" wenn man seinen letzten Schnaufer getan hat - als Schreck - " wir töten ihn, damit er in der Hölle schmoren kann" (u.a. auch amerikanische Gesetzgebung)
oder als Weg - "Dein Kind wird mit der Erbsünde geboren - sein Ziel ist der Tod um Reinheit vor Gott zu erlangen".

Den eigenen Tod vor Augen sucht der Mensch nach der Wahrheit - "Warum zum Geier muss ich überhaupt leben wenn ich eh sterben muss?" - sein Leben lang.


Muss sich der Mensch seiner " Zweckdienlichkeit" auf Erden bewusst werden? " Herr, - ich war dir ein treuer Diener"????
Ist das der Sinn unserer Existenz?

Nachdenkliche Grüße

Wetcat!

Wer, Wetcat
hat sich zu den Herren der Welt und der Zeit und sich selbst zum vermeintlichen IdealBild erklärt???

Wie definierst Du "Tod" für Dich persönlich, wenn Du nicht Dein Körper bist???

Sterben nicht auch Träume - und verblassen Erinnerungen so wie die einst leuchtenden Farben eines Regenbogens???

Was assoziierst Du zuallererst mit IRIS - oder in engl. EYE-RISS???

Wie soll es Dir jemals dämmern können, wenn Du Dich nicht selber als LIGHT und Ebenbild oder der SONNE oder SOULARES BEWUSSTSEIN erkennst???

Wieviel von einem Grünen Wesen zeigt sich, wenn EISIGE ZEITEN und HARTE BEDINGUNGEN vorherrschen???

Und wie sehr BLÜHT oder LEBT es AUF, wenn es sich ERWÄRMT fühlt???

Was GENAU bewirkt, dass ein Grünes Wesen weißt, wann es hoch Zeit ist aus sich selber zu kommen???
Was GENAU bewirkt, dass ein jegliches Wesen weiß, wo es sich heimisch fühlt???
Was GENAU bewirkt, dass Du weißt, dass Du nicht Ich oder irgendein anderes Wesen bist und damit also unverwechselbar???

Mit was GENAU identifizierst Du Dich und in was erkennst Du Dein Herz - wenn der Spiegel allein Deine äussere AnSicht und nicht Dich selber zeigt???

WIE wolltest Du Dich erinnern und WISSEN, was das mit Dir absolut übereinstimmende ist, wenn Du nicht bereits Gedanken und Bilder daran aus Deiner ZUKUNFT mitgebracht hättest, in die Du wieder kommen willst???

Ist nicht in jedem Samen bereits das Vollendete als potentielle Möglichkeit verborgen???

Was bedeutet DIR viel und was ist für Dich wesentlich und woran orientierst Du Dich, um mit Dir persönlich weiterzukommen???
Warum fühlst Du Dich von etwas bestimmtem angezogen und nicht von etwas anderem???

Warum greifst Du zu bestimmten(!) Buchtiteln und fühlst(!) Dich von bestimmten Bildern motiviert und nicht von anderen???

Ist Dir jemals klar geworden, dass es etwas gibt, dass mehr als Du momentan selber weißt und Dir immer einen geistigen Schritt voraus ist - um Dich zu leiten???

Wer an einem hierarchischen Welt- und SelbstBild klebt, wird von anderen ver- und vorgeführt anstatt in sich die eigene Führung zu erkennen und das in allem und jeglichem eine göttliche oder intelligente Kraft wirkt.

Denn das, was unsere eigene Spezie von sich gibt, ist doch kaum intelligent und damit absolut HUMAN und persönlich befreiend und erleichternd zu nennen, finde ich.

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marzio_12562774
10.09.02 um 22:51

Neeee,
du wetterst nicht, Ute, ganz und gar nicht, ich hab nur etwas Mühe mit deiner Fülle und deinen prompten Antworten, so leicht läßt du nichts durchgehen, aber ich finde das gut so. Also laß mich einfach mal ein markantes Wort verwenden.
Für mich genügt als Gruß ein U.(sei nur bei Sami vorsichtig, du weißt, sie kuckt immer ganz genau) und überhaupt sind alle Worte, die du hier schreibst, Grüße.

Bist ne Herausforderung für mich, mit der der Mensch bekanntlich wächst.
Verzauberin

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L
Lourdes
10.09.02 um 23:11
In Antwort auf marzio_12562774

Neeee,
du wetterst nicht, Ute, ganz und gar nicht, ich hab nur etwas Mühe mit deiner Fülle und deinen prompten Antworten, so leicht läßt du nichts durchgehen, aber ich finde das gut so. Also laß mich einfach mal ein markantes Wort verwenden.
Für mich genügt als Gruß ein U.(sei nur bei Sami vorsichtig, du weißt, sie kuckt immer ganz genau) und überhaupt sind alle Worte, die du hier schreibst, Grüße.

Bist ne Herausforderung für mich, mit der der Mensch bekanntlich wächst.
Verzauberin

Jaja
Die Sache mit dem ein- und ausloggen *schmunzel*

LG - Lourdes

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murphy_12162602
10.09.02 um 23:12
In Antwort auf marzio_12562774

Neeee,
du wetterst nicht, Ute, ganz und gar nicht, ich hab nur etwas Mühe mit deiner Fülle und deinen prompten Antworten, so leicht läßt du nichts durchgehen, aber ich finde das gut so. Also laß mich einfach mal ein markantes Wort verwenden.
Für mich genügt als Gruß ein U.(sei nur bei Sami vorsichtig, du weißt, sie kuckt immer ganz genau) und überhaupt sind alle Worte, die du hier schreibst, Grüße.

Bist ne Herausforderung für mich, mit der der Mensch bekanntlich wächst.
Verzauberin

Ups
das ist mir ein Fehler unterlaufen, ich hatte in seinem Postfach was nachgesehen (da wir zusammengehören) und nicht mehr dran gedacht, dass ich mich unter seinem Namen eingeschrieben hatte.
Sorry
Verzauberin

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murphy_12162602
11.09.02 um 11:53

Ich glaube...
... ich habe dich ein bißchen verstanden,Ute.
Du bist nicht eine derjenigen, die anderen ihre Meinung aufzwingen wollen, überstülpen, (hatten wir ja schon mal), sondern du hast für dich einen Weg gefunden, der nur für dich gut ist und es nicht automatisch in gleicher Weise für andere sein muß.
Du nimmst das Geschehen in deinem Umfeld als Anregung, über dein Inneres nachzudenken, Gründe und Hintergründe zu finden. Ich würde für mich nicht so weit gehen, eine durchgebrannte Glühbirne als Aufforderung zu verstehen, du hattest dies auch nur als Beispiel aufgezählt, aber warum nicht für dich, wenn sich dadurch etwas zum Positiven ändert?

Ich habe mich jahrelang mit biologisch-dynamischem Gartenbau beschäftigt, habe Kuhhörner verwendet und nach Terminen, die die Sternenkonstellation vorgibt, gearbeitet. Meine Pflanzen gediehen hervorragend, und dass mich die Nachbarn als Hexe ansahen, wenn ich wiedermal etwas auf Holzfeuer verbrannte, um es nachher in dynamisierter Potenz zu versprühen, war mir sch...egal.
Deshalb ist mir das, was hier überwiegend gesagt wird, nicht fremd.

Und für mich selbst gibt es auch die Erfahrung, dass ich ein Teil des Ganzen bin, mitsamt meinen Pflanzen. Im Grunde ist jeder allein, das heißt, ich kann mir nur selbst helfen, selbst, wenn mir geholfen wird, bin immer ich allein es, der diese Hilfe holt und zulässt. In dieser Richtung habe ich auch von Samanta einiges verstanden.

Niemand hier hat behauptet, dass es ein gütiger Gott ist, der irgendwo thront, allmächtig, alle haben gesagt, sie fühlen es so oder anders, was für jeden einzelnen dann Wissen bedeutet. Das jedoch muss noch lange nicht m e i n Glaube werden.
Im großen und ganzen stehe ich allen Antworten zustimmend gegenüber, das Wesentliche ist, dass jeder für sich selbst spricht. (Ich schwöre euch, ich habe das schon ganz anders erlebt!! Klosterschule!)

Danke allen, die geschrieben haben.

Es grüßt Verzauberin, die niemals blind in einem Garten steht ))))

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muriel_12124439
19.09.02 um 12:23

Glauben-ja/nein?
Ob man an Gott glaubt oder nicht muß sicherlich jeder mit sich selbst ausmachen. Es gibt Vorfälle, die belegt sind, weil Menschen dieses erlebt haben und diese irgendwann festgehalten wurde - nach diversen Überprüfungen.

Persönlich habe ich als Christin bis ich 15 Jahre alt war an Gott geglaubt, dann lange nicht mehr und erst mit dem Tod meines kleinen Cousins - der im Alter von 7 Jahren durch einen schrecklichen Unfall verbrannte - wieder angefangen mich mit diesem Thema näher zu beschäftigen und selbst einige irreale Fälle erlebt. Auch ein Teil meiner Familie hat durch den Tod des Kleinen einige seltsame Vorfälle erlebt. Heute glaube ich an ein Gott, an Schutzengeln und auch daran daß es die negative Seite gibt. Ich glaube nicht an die Kirchen und deren Gesetze und ich glaube auch nicht das Gott so ist, wie er äußerlich dargestellt wird. Ich glaube auch nicht an die Hölle und das Paradies, sondern an Sphären.

Es gibt hierzu eine interessante Seite www.myangelandi.com. Vielleicht beantwortet es intensiver die Fragen hier.

Viel Spaß & Alle Gute
M.

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M
murphy_12162602
19.09.02 um 15:43
In Antwort auf muriel_12124439

Glauben-ja/nein?
Ob man an Gott glaubt oder nicht muß sicherlich jeder mit sich selbst ausmachen. Es gibt Vorfälle, die belegt sind, weil Menschen dieses erlebt haben und diese irgendwann festgehalten wurde - nach diversen Überprüfungen.

Persönlich habe ich als Christin bis ich 15 Jahre alt war an Gott geglaubt, dann lange nicht mehr und erst mit dem Tod meines kleinen Cousins - der im Alter von 7 Jahren durch einen schrecklichen Unfall verbrannte - wieder angefangen mich mit diesem Thema näher zu beschäftigen und selbst einige irreale Fälle erlebt. Auch ein Teil meiner Familie hat durch den Tod des Kleinen einige seltsame Vorfälle erlebt. Heute glaube ich an ein Gott, an Schutzengeln und auch daran daß es die negative Seite gibt. Ich glaube nicht an die Kirchen und deren Gesetze und ich glaube auch nicht das Gott so ist, wie er äußerlich dargestellt wird. Ich glaube auch nicht an die Hölle und das Paradies, sondern an Sphären.

Es gibt hierzu eine interessante Seite www.myangelandi.com. Vielleicht beantwortet es intensiver die Fragen hier.

Viel Spaß & Alle Gute
M.

Liebe Mafa
diese seltsamen Vorfälle in deiner Familie und bei dir würden mich interessieren. Möchtest du mir dazu etwas erzählen?
Ich hatte selbst zwei "seltsame" Erlebnisse, weiß sie nicht einzuordnen.

Grüße
Verzauberin

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an0N_1237970999z
19.09.02 um 23:11

Versuch einer Antwort
Ich persönlich weiß nicht, wie Gott ist, sondern ich kann es nur erahnen und fühlen. Wissen kann es meiner Meinung nach auch kaum sein, denn Gott ist zu groß, als dass man ihn mit menschlichem Verstand fassen könnte.
Ich fühle, dass Gott mich liebt, weil er in schwierigen Situationen bei mir ist. Wenn ich zu ihm bete und ihn um Hilfe bitte, schickt er mir welche, das ist mir ist vorgestern abend in einer schlimmen Situation noch passiert. Und gütig muss er sein, weil ich nicht "gerecht" bin, ich gehe aus Zeitmangel und Faulheit nicht zur Kirche etc., und dennoch ist er für mich da, wenn ich ihn brauche. Obwohl ich es nicht verdient habe.
Ich denke, Gottes Wille ist, dass wir alle einan- der lieben, der Rest ist nur Interpretation und Auslegung. Aber auch dieses Wissen kommt nur aus dem Inneren und ist demnach kein Wissen.
Allerdings habe ich mich mit der Todesfrage noch nicht auseinandergesetzt, weil ich noch ziemlich jung bin.
Vielleicht habe ich Dir etwas geholfen, auch wenn ich diese letzte Frage gerade nicht beantworten konnte. Menschen können sich eigentlich nicht anmaßen, zu wissen, was Gott will, und vor allem, dies anderen Menschen dann vorzuschreiben. Liebe Grüße, Deine Katharina

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B
bahija_12531786
20.09.02 um 8:55
In Antwort auf an0N_1237970999z

Versuch einer Antwort
Ich persönlich weiß nicht, wie Gott ist, sondern ich kann es nur erahnen und fühlen. Wissen kann es meiner Meinung nach auch kaum sein, denn Gott ist zu groß, als dass man ihn mit menschlichem Verstand fassen könnte.
Ich fühle, dass Gott mich liebt, weil er in schwierigen Situationen bei mir ist. Wenn ich zu ihm bete und ihn um Hilfe bitte, schickt er mir welche, das ist mir ist vorgestern abend in einer schlimmen Situation noch passiert. Und gütig muss er sein, weil ich nicht "gerecht" bin, ich gehe aus Zeitmangel und Faulheit nicht zur Kirche etc., und dennoch ist er für mich da, wenn ich ihn brauche. Obwohl ich es nicht verdient habe.
Ich denke, Gottes Wille ist, dass wir alle einan- der lieben, der Rest ist nur Interpretation und Auslegung. Aber auch dieses Wissen kommt nur aus dem Inneren und ist demnach kein Wissen.
Allerdings habe ich mich mit der Todesfrage noch nicht auseinandergesetzt, weil ich noch ziemlich jung bin.
Vielleicht habe ich Dir etwas geholfen, auch wenn ich diese letzte Frage gerade nicht beantworten konnte. Menschen können sich eigentlich nicht anmaßen, zu wissen, was Gott will, und vor allem, dies anderen Menschen dann vorzuschreiben. Liebe Grüße, Deine Katharina

Liebe Venus1981
ECHTES WISSEN kommt aus Deinem Innersten, aus Dir selbst - denn alles andere ist nur Glauben, Vermuten, Spekulieren jedoch kein WIRKLICHES aus sich selbst heraus wissen.

Das, was Du GLAUBST und nicht aus Dir selbst heraus weißt, macht Dich zum Opfer von Deinen eigenen Glaubenssätzen und ebenso (ver)führ- und manipulierbar durch andere.

Braucht Göttliches Sein ein gähnend leeres Haus dogmatischer Kirchenleute als Anhängende einer instutionalisierten Lehre, die für die wenigsten VITALISIEREND wirkt???

Ist Göttliches oder Liebendes Sein OHNE Herz für sich selber und alle Wesen und Spielarten oder Versionen EINER WELTNATUR - also die eigenen Kinder = Geschöpfe???

Bist Du bereits HUMAN, weil es Dir möglich ist, auf zwei Beinen aufrecht zu gehen und zu stehen, oder erst dann, wenn Du absolut Dich selber lebst - und nicht nach den Vorschriften und beängstigenden Welt- und SelbstBildern anderer???

Wie definierst Du für Dich alleins persönlich GÖTTLICH mit Deinen ureigensten Worten, die aus dem Herzen oder Deinem Innersten kommen???

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an0N_1237970999z
21.09.02 um 9:53
In Antwort auf bahija_12531786

Liebe Venus1981
ECHTES WISSEN kommt aus Deinem Innersten, aus Dir selbst - denn alles andere ist nur Glauben, Vermuten, Spekulieren jedoch kein WIRKLICHES aus sich selbst heraus wissen.

Das, was Du GLAUBST und nicht aus Dir selbst heraus weißt, macht Dich zum Opfer von Deinen eigenen Glaubenssätzen und ebenso (ver)führ- und manipulierbar durch andere.

Braucht Göttliches Sein ein gähnend leeres Haus dogmatischer Kirchenleute als Anhängende einer instutionalisierten Lehre, die für die wenigsten VITALISIEREND wirkt???

Ist Göttliches oder Liebendes Sein OHNE Herz für sich selber und alle Wesen und Spielarten oder Versionen EINER WELTNATUR - also die eigenen Kinder = Geschöpfe???

Bist Du bereits HUMAN, weil es Dir möglich ist, auf zwei Beinen aufrecht zu gehen und zu stehen, oder erst dann, wenn Du absolut Dich selber lebst - und nicht nach den Vorschriften und beängstigenden Welt- und SelbstBildern anderer???

Wie definierst Du für Dich alleins persönlich GÖTTLICH mit Deinen ureigensten Worten, die aus dem Herzen oder Deinem Innersten kommen???

Verständnisschwierigkeiten
Liebe Manyways, ich hatte einige Schwierigkeiten, zu dieser frühen Stunde durch Deinen Text durchzublicken, weil er etwas philosophisch war. Wer hat denn gesagt, dass ich nach den Vorschriften und beängstigenden Welt- und SelbstBildern anderer lebe, und dass ich mich da nach der Institution Kirche richte? Ich habe ja gesagt, dass ich praktisch nie in die Kirche gehe, darum ist mir dieses Gedankengerüst gar nicht so vertraut.
Für mich persönlich definiere ich göttlich als die Liebe, die mich in dieser Welt leben und glücklich sein lässt und auf die ich immer zurückgreifen kann, wenn die Lage auch noch so aussichtslos scheint, und die mir hilft, wenn ich denke, es geht nicht mehr weiter. Vor allem hört die Liebe auch nicht da auf, wo die Grenzen des Christentums ist, sondern ist universell, auch auf Tiere und Pflanzen usw. bezogen. Ich bin mit all dem in Einklang.
Es ist nun aber auch nicht gerade so, dass ich gerade durch mein Glauben an Gott verführbar bin und mich an irgendwelche Sekten wende etc. Mein Verstand ist nicht ausgeschaltet, genausowenig wie meine Intuition, ich denke, ich lasse mich nicht leicht manipulieren.
Vielleicht habe ich Deinen Beitrag aber auch einfach falsch verstanden? Deine Katharina

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M
murphy_12162602
21.09.02 um 12:41

Ich trau mich mal, ManyWays!
Echtes Wissen kommt aus dir selbst, sagst du.

Was ist das für ein Wissen? Gilt es nur für dich, da es ja aus dir kommt? Und ist mein aus mir entstandenes Wissen ein anderes, auch wenn es sich um die selbe Sache handelt? Wenn ja, dann gilt dein Wissen also für dich und mein Wissen gilt für mich, welches dieser Wissen aber gilt für die Sache?

Ein Elternpaar steht vor der Aufgabe, ein Kind bei sich groß werden zu lassen. Die Mutter hat aus ihrem tiefsten Inneren das echte Wissen, dass alles sein darf, wie es ist, dass dieses Kind keinerlei Führung und Unterstützung braucht, weil es aus sich selbst seinen ureigenen Weg gehen wird.
Selbst wenn du hier und da Korrekturen machen wolltest, merke: es handelt sich um echtes Wissen der Mutter, das für die Mutter richtig ist.

Der Vater hat aus seinem tiefsten Inneren das echte Wissen, dass Kinder formbar wie Wachs sind, und dass es seine Aufgabe ist, dieses Kind zu führen und zu unterstützen, damit es einen Weg findet, sich selbst und anderen nicht zu schaden.
Selbst wenn du jetzt ein paar Aber hast, merke: es handelt sich um echtes Wissen des Vaters, das für den Vater richtig ist.

Was ist nun mit dem Kind? Noch haben die Eltern nichts getan, nicht gehandelt, sie werden vielleicht in ihren unterschiedlichen Standpunkten aufeinanderprallen, aber noch ist nichts passiert.

Darf die Mutter auf ihrem Wissen bestehen, auch wenn sie erleben wird, dass ihr Kind sich allmählich zum Schläger entwickelt?

Darf der Vater auf seinem Wissen bestehen, selbst wenn er erleben wird, dass sein Kind sich zum unselbständigen Duckmäuser entwickelt?

Wohl ein schwieriger Punkt, wenn zwei mit unterschiedlichen Überzeugungen an ein und derselben "Sache" (Kind) *verzeih* arbeiten. Vielleicht ergibt sich für das Kind eine ganz gesunde Entwicklung, wenn beide Elternteile vernünftig mit ihrem Wissen umgehen, vielleicht!

Was aber, wenn die Eltern glauben, der jeweils andere Elternteil könnte in einigen Situationen mit seinem Wissen dem Kind besser tun? Werden sie jetzt zu Opfern, weil verführbar?

Ein drastischeres Beispiel: Einer nimmt eine Abkürzung und kehrt auf der Autobahn einfach um. Er weiß, es wird ihm nichts passieren, denn alle Entgegenkommenden fahren rechtzeitig auf die rechte Fahrbahn.
Der andere, der mit ihm im Auto sitzt, weiß, es wird unweigerlich zum Unfall kommen, denn von den anderen Autofahrern ist bestimmt einer nicht schnell genug in seiner Reaktion. Der Fahrer lässt sich von ihm überreden, anzuhalten, es passiert kein Unfall, ist das nun verwerflich, weil sich der Fahrer manipulieren ließ?

Was ist das für ein Wissen aus deinem Inneren? Ist es eine Mischung aus Gefühl und Erfahrung, ergänzt durch den Wissensstand anderer Menschen? Beziehst du den Wissenstand anderer mit ein in dein eigenes Wissen?
Darf es sich ändern, ändert es sich vielleicht ständig?

Kann man dieses "wirkliche Wissen" vielleicht auch als deinen momentanen Entwicklungsstand bezeichnen?

Kannst du zulassen, dass ein Mensch neben dir weiter ist in seinem wirklichen Wissen, und du für dich deshalb ein anstrebenswertes Ziel für dich siehst, oder bist du (ist man) fertig. Hat man sein für sich gültiges Wissen, das für immer Bestand hat?

Viele Fragen, ManyWays, ich entschuldige mich vorsorglich für eventuell sture Beharrlichkeiten oder naives Nichtverstehstmich

Verzauberin

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murphy_12162602
21.09.02 um 12:46

Nein, ich sage nicht...
...es gibt nur einen Gott, aber es gibt genug Menschen, die das behaupten. An die, die "wissen", dass ihr Gott gütig und liebend ist, richtet sich meine Frage, welcher Gott das auch immer sein mag.

Mich interessiert, wie sie zu der Überzeugung gekommen sind, ihr Glaube sei allgemeingültig für alle.

Wahrscheinlich schreiben und lesen hier im Forum lauter Tolerantgläubige, ein Totalüberzeugter hat sich noch nicht gemeldet, schreckt vielleicht davor zurück, seine Meinung hier kundzutun, will nicht gefragt werden, damit ihm nicht seine Sicherheit verloren geht?

Ich selbst kenne keinen Gott und ich kenne alle Götter, nimm es, wie du willst, es trifft zu.

Verzauberin

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M
murphy_12162602
21.09.02 um 17:12

Du und so viele hier doch nicht!!!

Liebe Ute, du legst meine Schreibe falsch aus. Ich habe dir nichts unterstellt, ich weiß inzwischen ja etwas besser, was du denkst.

Aber es gibt einfach so viele, die ihre Überzeugung für allgemeingültig halten. Gott will, dass wir einander alle lieben, er will es von dir und mir und für dich und für mich.

Diese Menschen möchten mir nicht erlauben, das anders zu sehen (habe ich lange genug erlebt). Die schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich sage, es ist mir ziemlich gleichgültig, ob ein Gott, den ich nicht spüre, mich liebt oder nicht.

Die haben Angst um mich, wenn ich so rede, weil ich dann nicht ins Himmelreich eingehe, obwohl ich selbst dies nicht als Sünde sehe. Und das mit dem Himmelreich weiß ich sowieso nicht.

Ich habe provokativ gefragt, du distanzierst dich, weil die Frage für dich so nicht gelten kann, Ute, das weiß ich doch schon lange, das habe ich auch schon in einem ganz anderen Thread begriffen, nicht gleich auf dich beziehen!

Meinst du, dass wir uns jetzt einig sind?

Grüße
Verzauberin

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B
bahija_12531786
21.09.02 um 20:45
In Antwort auf murphy_12162602

Ich trau mich mal, ManyWays!
Echtes Wissen kommt aus dir selbst, sagst du.

Was ist das für ein Wissen? Gilt es nur für dich, da es ja aus dir kommt? Und ist mein aus mir entstandenes Wissen ein anderes, auch wenn es sich um die selbe Sache handelt? Wenn ja, dann gilt dein Wissen also für dich und mein Wissen gilt für mich, welches dieser Wissen aber gilt für die Sache?

Ein Elternpaar steht vor der Aufgabe, ein Kind bei sich groß werden zu lassen. Die Mutter hat aus ihrem tiefsten Inneren das echte Wissen, dass alles sein darf, wie es ist, dass dieses Kind keinerlei Führung und Unterstützung braucht, weil es aus sich selbst seinen ureigenen Weg gehen wird.
Selbst wenn du hier und da Korrekturen machen wolltest, merke: es handelt sich um echtes Wissen der Mutter, das für die Mutter richtig ist.

Der Vater hat aus seinem tiefsten Inneren das echte Wissen, dass Kinder formbar wie Wachs sind, und dass es seine Aufgabe ist, dieses Kind zu führen und zu unterstützen, damit es einen Weg findet, sich selbst und anderen nicht zu schaden.
Selbst wenn du jetzt ein paar Aber hast, merke: es handelt sich um echtes Wissen des Vaters, das für den Vater richtig ist.

Was ist nun mit dem Kind? Noch haben die Eltern nichts getan, nicht gehandelt, sie werden vielleicht in ihren unterschiedlichen Standpunkten aufeinanderprallen, aber noch ist nichts passiert.

Darf die Mutter auf ihrem Wissen bestehen, auch wenn sie erleben wird, dass ihr Kind sich allmählich zum Schläger entwickelt?

Darf der Vater auf seinem Wissen bestehen, selbst wenn er erleben wird, dass sein Kind sich zum unselbständigen Duckmäuser entwickelt?

Wohl ein schwieriger Punkt, wenn zwei mit unterschiedlichen Überzeugungen an ein und derselben "Sache" (Kind) *verzeih* arbeiten. Vielleicht ergibt sich für das Kind eine ganz gesunde Entwicklung, wenn beide Elternteile vernünftig mit ihrem Wissen umgehen, vielleicht!

Was aber, wenn die Eltern glauben, der jeweils andere Elternteil könnte in einigen Situationen mit seinem Wissen dem Kind besser tun? Werden sie jetzt zu Opfern, weil verführbar?

Ein drastischeres Beispiel: Einer nimmt eine Abkürzung und kehrt auf der Autobahn einfach um. Er weiß, es wird ihm nichts passieren, denn alle Entgegenkommenden fahren rechtzeitig auf die rechte Fahrbahn.
Der andere, der mit ihm im Auto sitzt, weiß, es wird unweigerlich zum Unfall kommen, denn von den anderen Autofahrern ist bestimmt einer nicht schnell genug in seiner Reaktion. Der Fahrer lässt sich von ihm überreden, anzuhalten, es passiert kein Unfall, ist das nun verwerflich, weil sich der Fahrer manipulieren ließ?

Was ist das für ein Wissen aus deinem Inneren? Ist es eine Mischung aus Gefühl und Erfahrung, ergänzt durch den Wissensstand anderer Menschen? Beziehst du den Wissenstand anderer mit ein in dein eigenes Wissen?
Darf es sich ändern, ändert es sich vielleicht ständig?

Kann man dieses "wirkliche Wissen" vielleicht auch als deinen momentanen Entwicklungsstand bezeichnen?

Kannst du zulassen, dass ein Mensch neben dir weiter ist in seinem wirklichen Wissen, und du für dich deshalb ein anstrebenswertes Ziel für dich siehst, oder bist du (ist man) fertig. Hat man sein für sich gültiges Wissen, das für immer Bestand hat?

Viele Fragen, ManyWays, ich entschuldige mich vorsorglich für eventuell sture Beharrlichkeiten oder naives Nichtverstehstmich

Verzauberin

Liebe Verzauberin
ich grüsse Dich

Das innerste oder innigste Wissen ist für mich das BewusstSein, Version oder Ausdruck EINER göttlichen Kraft oder kosmischen HertzIntelligenz zu sein, die in allem (belebend=beseelend=heilend) wirkt.

Mir dessen bewußt oder klar geworden zu sein, bedeutet ES in mir selbst ERLEBT = EMPFUNDEN zu haben (so wie sich in einem MutterLeib neues Leben bemerkbar macht).

Ich weiß (= das heißt NICHT, etwas unhinterfragt zu übernehmen oder glauben oder vermuten oder spekulieren), dass ich weder mehr noch weniger hinsichtlich jeglichem Lebewesen bin - und wie jegliches Lebewesen unvergleichlich.
Die Menschheit ist weder höher noch geriner zu achten und im all-umfassenden oder universellen Gefüge allen universalen Lebewesen gleichgestellt.

Doch dies in sich zu erkennen oder (für) wahr (an) zu nehmen (wie ein Geschenk) bedarf es der ureigensten Intelligenz oder des tiefen (Ein)Verständnisses mit sich selbst.
Intelligenz (= ein- und mit fühlend/schwingend Sein) wirkt in allen Lebewesen - so auch in Gestirnen wie unserem Heimatplaneten.

Allein wir haben gelernt, so viele Worte zu machen und uns doch nicht mit uns selbst deswegen besser zu verstehen.

Sind wir in Frieden = Liebe = Stille und im Reinen und klaren Gewiss(en)Sein mit uns selbst bedeutet das jedoch noch lange nicht, fertig damit zu sein, herauszu(emp)finden, was für uns selbst und solche, die uns an die Hand gegeben sind, im jeweiligen Moment/Situation das wirklich Intelligenteste (= Wohltuendste / Gesündeste / Bestärkende / Auf-Richtende / Inspirierende / Vitalisierende = BESEELigENDE) ist.
Sich immer wieder auf sich selbst neu EINSTIMMEN und aus diesem Wissen (= Bewusstsein) heraus zu schönen Lösungen finden.

Wenn Du um Dich selber wirklich zutiefst weißt, bist Du aus dem geistigen Dunkel oder eigener Unbewußtheit(= NICHT um Dich selber wissen = NICHT mit Dir intim oder innig vertraut und in göttlicher = geistig-seelisch/persönlich BEFREIENDER Liebe sein) heraus [so wie ein Kind aus dem Dunkel von MutterErde oder MutterLeib in das äussere Licht kommt, erkennst Du selbst Dein eigenes LIGHT in Dir, an dem Du Dich dann bei all Deinen geistigen GedankenBilderWegen im Stillen mit Dir orientierst]
und weißt dann - wenn Du sozusagen die Welt oder den Geist der Menschheit von innen "gesehen" hast - was es hervorruft:
Ab-Neigung anstatt Zu-Neigung und Verächtlichmachung anstatt Hoch-Achtung der ureigensten und aller Lebewesen weiser Natur, die EIN HERZ für sich selber und damit GANZHEITLICH (also um-fassend = integrierend anstatt ausgrenzend = verdrängend) ist anstatt halb-her(t)zig.

Götter und Göttinen haben viele Namen, die Verwirrung stiften und in die Irre führen...
doch DAS R/EINEnde SEIN ist NAMENLOS = es ist weder durch Worte noch Bilder oder Gleichnisse wirklich zu vermitteln, sondern ALL*EIN durch eigenes inneres ERLEBEN.

Ich entschuldige mich, dass ich oft mehrere Worte verwende, um etwas zu vermitteln - denn nicht jedes Wort be-deutet oder sagt dem Empfangenden etwas...

Und da ES sich nicht sagen lässt, wünsche ich Dir die Erkenntnis in aller Liebe Deiner selbst und lasse es nun damit und in diesem Forum gut sein.

Sei Dir gut und überfordere Dich nicht selbst - mit was auch immer.

Beste Grüsse

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robby_12261455
23.09.02 um 10:10

Antworten die es im moment nicht gibt!
durch jahrtausendelange farce gibt es für uns "jetztmenschen" keine möglichkeit die antwort auf die frage über gott zu finden.denn alles was überliefert wurde und noch immer wird ist für einen hinterfragenden fordernden menschen einfach lächerlich!
das wissen steckt in uns!je nach auftrag oder begabung kann es von uns erforscht werden!lg

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M
muriel_12124439
23.09.02 um 10:19
In Antwort auf murphy_12162602

Liebe Mafa
diese seltsamen Vorfälle in deiner Familie und bei dir würden mich interessieren. Möchtest du mir dazu etwas erzählen?
Ich hatte selbst zwei "seltsame" Erlebnisse, weiß sie nicht einzuordnen.

Grüße
Verzauberin

Kurze Meldung
Hallo Verzauberin,

sobald ich ein "paar" Minuten übrig habe (PC steht nicht bei mir zu Hause), werde ich Dir gern etwas dazu schreiben.

Bis dahin, vielleicht hilft es Dir ein wenig, es gibt eine liebevolle Homepage von Sabrina Fox. Hier sind viele Fragen/Antworten zu Themen wie Gott/Glaube/Tod etc. gestellt und beantwortet.

Eine Familiengeschichte habe ich dort nieder-geschrieben, die ist unter "Die Engeln meiner Nichte" (die Kleine hat es vor ca. 4 Jahren erzählt, da war sie 21/2 Jahre alt). Siehe
www.myangelandi.com = deutsche Version wählen

Ich melde mich bald wieder!

Bis Bald / Alles Gute
M.

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