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Forum / Astrologie & Esoterik

Geduld, und wie schwer es ist ,genau die zu lernen...

Letzte Nachricht: 9. März 2006 um 12:10
A
an0N_1215262299z
07.03.06 um 20:02

Liebe Foris,

bei alle den Themen, die hier "durchgekaut" werden und von Beratern mit deren Zeitangaben, an die man sich klammert und PRF/PZF, die uns Hoffnung gibt, weil das Herz noch so voller Liebe für den/die Ex ist..... mal ganz abgesehen vom Thema Loslassen, was jetzt jüngst hier abgehandelt wird, gibts noch ein Thema, was uns scheinbar allen am schwersten fällt und genau liegt bei den Allermeisten von uns ein überaus wichtiger Lernprozess und da nehm ich mich selbst gar nicht aus - im Gegenteil, bin selbst oft viel zu ungeduldig, kann alles gar nicht schnell genug gehen.

Aber:
1. das Universum kennt keine Zeit, das ist eine menschliche Erfindung.
2. Vor dem Preis hat der liebe Gott nun mal den Schweiss gesetzt
3. man muß warten können und man muß sich vorher freuen können, bevor man sich freuen kann.
4. alles kommt zur rechten Zeit, wenn die damit verbundenen Lernprozesse gelernt wurden.

Wir alle sind oft viel zu ungeduldig, wir hocken wie die Blöden da und warten auf die Erfüllung irgendwelcher Prognosen von Hellsehern, KL und Hexen, die man PRFs und PZFs beauftragt hat. Man wartet dann auf den oder die Ex, daß der oder die sich ENDLICH wieder rührt und ins eigene Leben kommt. Man wartet, trommelt mit Fingern aufn Tisch und denkt verdammt nochmal, sind doch alles Lügner und Abzocker......
und dann sind alle Schuld, nur man bedenkt eines nicht:
Die eigene Ungeduld, weils nicht schnell genug gehen kann, weil man denkt, man verpasst was.
Dann dieses vermaledeite Gedankenkreisen, da kommst nicht los von, Du denkst, denkst, denkst und kommst irgendwie immer am selben Punkt an, aber letztlich keinen Schritt weiter.

Ich bin auch ungeduldig, begreife aber immer mehr, daß Entwicklungen einfach Zeit brauchen und man sich selbst nicht vergessen darf. stattdessen bin ich auch monatelang nur dagehockt, geheult und war frustriert, verletzt und hing in meinen Gedanken fest, nichts konnte mich trösten.
Ich schrieb dazu einen Thread zum Thema loslassen.

Aber das Schicksal zwingt uns, irgendwann eben doch loszulassen und einfach geduldig zu sein, bis es soweit ist, und man seine "Ernte" einfahren kann. Wie schwer fällt es einem -mir auch - einfach mit seinem Leben weiterzumachen, seine Dinge zu tun usw. und einfach mal gedanklich an was anderes denken.
Die Dinge treten ein, meistens zu einem Zeitpunkt, wenn selbst längst keinen Gedanken mehr dran hat.

Geduld und Loslassen -das sind für mich die beiden Schlüsselwörter..... daran scheitert oft so vieles.

Schlimm ist nur: man hat auch selbst eigentlich genug Beispiele dafür, wo mans erlebt hat, aber irgendwie scheint man selbst immer wieder in die selbe Falle zu tappen und hockt doch wieder da und ... wartet aufs Passieren, und so funzt es halt nicht. Man kriegt immer wieder den selben Deckel aufs Hirn .... wenn man dann endlich mal gedanklich weg davon ist, dann kommt alles auf einmal, wo man lange Zeit dran festhing.

Eure Meinungen dazu?

Liebe Grüsse
von einer selbst schwierig loslassenden und
ungeduldigen
Anjouli

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L
lazar_12897267
07.03.06 um 20:29

Ohne worte
) richtig du hast es erkannt genauso ist es und so läuft es .

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G
gytha_12650464
07.03.06 um 20:44

Bin ich den wirklich noch hungrig...
... oder habe ich das Sattsein satt? (aus einem Lied von "Das Auge Gottes")

Liebe Anjouli,

irgendwie habe ich den Eindruck, Geduld ist im Moment nicht sonderlich "zeitgemäß". Alles ist inflationär. Wenn etwas gut ist, ist das in Schulnoten eher eine 4 minus. Es muß schon mindestens alles "absulute Spitze" sein. Man selbst und sein Umfeld muß perfekt sein, bzw. vielmehr so aussehen. Solange man darauf warten muß, stimmt ja was nicht.

LG nyx

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K
karen_12878498
08.03.06 um 18:02
In Antwort auf lazar_12897267

Ohne worte
) richtig du hast es erkannt genauso ist es und so läuft es .

Oh schön, dass ich da nicht alleine bin
Auch bei mir war Geduld noch nie eine angeborene Eigenschaft. Im Stau stehen allein macht mich übellaunig. Oder ich scheine auch immer an die Kasse zu kommen, an der dringend die Papierrolle gewechselt werden muss.

Was partnerschaftliche Entwicklungen angeht, war das noch viel, viel furchtbarer. Einmal war ich in einer Beziehung, wenn da der Freund eine halbe Stunde später als verabredet auftauchte, war ich bereits tränenüberströmt.

Ganz so schlimm ist das dann später nicht geblieben, aber trotzdem.

Nun habe ich Eure Beiträge gelesen und mich gefragt, woher diese Ungeduld kommt. Ein Faktor bei mir ist wahrscheinlich, dass ich anscheinend glaubte, wenn es nicht gleich passiert, passiert es nie.

Klar hat man sich als Kind ja auch auf Weihnachten sehr gefreut und war ungeduldig (deshalb gibt es wahrscheinlich auch Adventskalender). Aber nie VERZWEIFELT. Man wusste ja, es kommt.

Drum denke ich, mir hat immer Vertrauen gefehlt. Da ich aber auch nie was in diese Richtung ausprobiert habe (weil ich zu verzweifelt war), konnte ich auch nie die Erfahrung machen, dass auch was Gutes passieren kann, wenn ich keinen Druck mache (im Zweifelsfall zumindest mir selbst).

Ein anderer Faktor mag sein, dass ich nie in Erwägung zog, dass ich überleben könnte, wenn mein Wunsch nicht in Erfüllung ginge. Geschweige denn, dass mir dann jemals im Leben (und - nachdem ich darum wusste - selbstverständlich auch in keinem meiner weiteren Leben) wieder irgendwas Schönes geschehen würde.

Und zu allem Überfluss hatte ich auch noch ständig das Gefühl, dass es nachgerade unverschämt sei, überhaupt einen Wunsch und ganz besonders eben diesen zu haben. Dass mir die Erfüllung gar nicht zustünde und bestenfalls aufgrund eines Irrtums passieren könne. Also wenn ich mein Ziel "aus Versehen" erreichen würde, dies sowieso nur kurzfristig wäre, weil dieser Irrtum letztlich doch bemerkt würde (zum Beispiel, dass ich doch nicht schön, liebenswürdig, selbstlos, charmant und sexy genug bin).

In der Ausbildung und im Beruf hatte ich immer grandiose Erfolge und einen wirklich harmonischen Austausch mit den Kollegen. Im Freundeskreis war ich beliebt und respektiert. Aber nichts davon hat mir wirklich Selbstbewusstsein für Liebesbeziehungen gegeben.Kein Selbstvertrauen und kein Vertrauen in irgendetwas.

Und da war es für mich schlicht unmöglich, Geduld aufzubringen.

Liebe Grüße
Tannui


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A
an0N_1215262299z
08.03.06 um 19:41
In Antwort auf karen_12878498

Oh schön, dass ich da nicht alleine bin
Auch bei mir war Geduld noch nie eine angeborene Eigenschaft. Im Stau stehen allein macht mich übellaunig. Oder ich scheine auch immer an die Kasse zu kommen, an der dringend die Papierrolle gewechselt werden muss.

Was partnerschaftliche Entwicklungen angeht, war das noch viel, viel furchtbarer. Einmal war ich in einer Beziehung, wenn da der Freund eine halbe Stunde später als verabredet auftauchte, war ich bereits tränenüberströmt.

Ganz so schlimm ist das dann später nicht geblieben, aber trotzdem.

Nun habe ich Eure Beiträge gelesen und mich gefragt, woher diese Ungeduld kommt. Ein Faktor bei mir ist wahrscheinlich, dass ich anscheinend glaubte, wenn es nicht gleich passiert, passiert es nie.

Klar hat man sich als Kind ja auch auf Weihnachten sehr gefreut und war ungeduldig (deshalb gibt es wahrscheinlich auch Adventskalender). Aber nie VERZWEIFELT. Man wusste ja, es kommt.

Drum denke ich, mir hat immer Vertrauen gefehlt. Da ich aber auch nie was in diese Richtung ausprobiert habe (weil ich zu verzweifelt war), konnte ich auch nie die Erfahrung machen, dass auch was Gutes passieren kann, wenn ich keinen Druck mache (im Zweifelsfall zumindest mir selbst).

Ein anderer Faktor mag sein, dass ich nie in Erwägung zog, dass ich überleben könnte, wenn mein Wunsch nicht in Erfüllung ginge. Geschweige denn, dass mir dann jemals im Leben (und - nachdem ich darum wusste - selbstverständlich auch in keinem meiner weiteren Leben) wieder irgendwas Schönes geschehen würde.

Und zu allem Überfluss hatte ich auch noch ständig das Gefühl, dass es nachgerade unverschämt sei, überhaupt einen Wunsch und ganz besonders eben diesen zu haben. Dass mir die Erfüllung gar nicht zustünde und bestenfalls aufgrund eines Irrtums passieren könne. Also wenn ich mein Ziel "aus Versehen" erreichen würde, dies sowieso nur kurzfristig wäre, weil dieser Irrtum letztlich doch bemerkt würde (zum Beispiel, dass ich doch nicht schön, liebenswürdig, selbstlos, charmant und sexy genug bin).

In der Ausbildung und im Beruf hatte ich immer grandiose Erfolge und einen wirklich harmonischen Austausch mit den Kollegen. Im Freundeskreis war ich beliebt und respektiert. Aber nichts davon hat mir wirklich Selbstbewusstsein für Liebesbeziehungen gegeben.Kein Selbstvertrauen und kein Vertrauen in irgendetwas.

Und da war es für mich schlicht unmöglich, Geduld aufzubringen.

Liebe Grüße
Tannui


Stimmt ,diese kaputte Beziehung....
...
hat mich vollkommen aus meinem Gleichgewicht gebracht und vermutlich ist es auch so, daß ich aufgrund meines eigenen mangelnden Selbstbewußtseins und den Aussagen meines Ex am Ende keins mehr habe und denke, nee... kann ja nicht sein, er hat ja gesagt.... usw.

Dabei ging dann wirklich alles den Bach herunter und man glaubt irgendwann gar nix mehr und geduldig sein geht schon gar nicht....

Lg anjouli

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C
cherie_12651076
08.03.06 um 20:33

SCHAU AUF DICH!!!
In solchen Situationen sieht man alles - nur nicht wirklich - sich SELBST! Jeder schaut und wartet immerzu auf seinen HM! Aber wo bleibt Euer ICH? Du bist wie jeder andere ein Individium und ein liebenswerter Mensch! Versuch doch mal DEINE Persönlichkeit wahrzunehmen und die Stärken zu intensivieren bzw. wieder hervorzuholen!
Du kannst nur "ernten" wenn Du vorher Deine eigene Saat gelegt hast. Versuche Dich weiter zu entwickeln indem Du mehr auf Dich selbst achtest und Dein ICH pflegst! Schau nicht auf diesen vermeintlichen HM - der bringt Dich nicht weiter! Auch keine KL, HL etc., etc.! Du bist der Herr Deiner Zukunft! Vergiss das nicht!!!!!!

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xuan_12092274
09.03.06 um 9:09
In Antwort auf an0N_1215262299z

Stimmt ,diese kaputte Beziehung....
...
hat mich vollkommen aus meinem Gleichgewicht gebracht und vermutlich ist es auch so, daß ich aufgrund meines eigenen mangelnden Selbstbewußtseins und den Aussagen meines Ex am Ende keins mehr habe und denke, nee... kann ja nicht sein, er hat ja gesagt.... usw.

Dabei ging dann wirklich alles den Bach herunter und man glaubt irgendwann gar nix mehr und geduldig sein geht schon gar nicht....

Lg anjouli

Geduld...
ich persönlich war schon immer ein sehr ungeduldiger Mensch.Setzte ich mir etwas in den Kopf dann mußte dies gleich sein ehe dies war nicht so , da kam in mir gleich das Gefühl zu versagen doch das Leben lernte mich anders.Es sind so viele Sachen pasiert da wußte ich nur mit Geduld komme ich da raus so lernte ich einfach Abzuwarten was kommt und erst dann stellte ich fest das sich vieles so entwickelte wie ich es mir wünschte.Jetzt nach diesem Lernprozess gestalte ich mein Leben ganz anders.Ich setzt mir ein Ziel und nenne keine Zeit sondern sag immer wieder zu mir selbst "das wird so sein" und es wird auch so ... nicht heute ...nicht morgen aber übermorgen .
Ich nenne es einfach Loslassen und Geduld.

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A
an0N_1215262299z
09.03.06 um 12:10
In Antwort auf xuan_12092274

Geduld...
ich persönlich war schon immer ein sehr ungeduldiger Mensch.Setzte ich mir etwas in den Kopf dann mußte dies gleich sein ehe dies war nicht so , da kam in mir gleich das Gefühl zu versagen doch das Leben lernte mich anders.Es sind so viele Sachen pasiert da wußte ich nur mit Geduld komme ich da raus so lernte ich einfach Abzuwarten was kommt und erst dann stellte ich fest das sich vieles so entwickelte wie ich es mir wünschte.Jetzt nach diesem Lernprozess gestalte ich mein Leben ganz anders.Ich setzt mir ein Ziel und nenne keine Zeit sondern sag immer wieder zu mir selbst "das wird so sein" und es wird auch so ... nicht heute ...nicht morgen aber übermorgen .
Ich nenne es einfach Loslassen und Geduld.

Danke....
Hi,

genau das bin ich grade dabei zu lernen. Himmel ist das schwer, aber es wird auch höchste Zeit, Hinweise auf Geduld und Loslassen gabs schon genug in meinem Leben, nun ist der Punkt erreicht, wo das Schicksal mich zwingt, es zu lernen.

Na dann, wenns denn net anders geht, o.k. lern ich das jetzt. Geht auch jeden Tag schon bissi einfacher.
Ich danke Euch für eure Beiträge
lg Anjouli

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