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Hatte es befürchtet

9. Dezember 2009 um 20:45

Erstmal ein liebes Hallo an alle

Mir ist ein kleines Ungeschick passiert, vielmehr ein Großes und hoffe, hier auf Hilfe zu stossen, ohne, das ich gleich geköpft werde.
Ich versuche mich mal möglichst kurz zu halten:
Kennengelernt haben wir uns durch die Arbeit, wir sind bei nebenberuflich im Nachtleben tätig.
Er sprach mich sofort an, als er mich zum ersten Mal durch die kommen sah und so verbrachten wir
schon mal beinahe den ersten gemeinsamen Tag miteinander. Zeigte mir alles, stellte mich jedem vor, kümmerte sich regelrecht um mich.

Ich muss gestehen, dass ich ihn doch anziehend fand, aber verdrängt es und schrieb sein Verhalten
als Nettigkeit ab. Danach rief er einmal an, um sich nur schnell und ziemlich unterkühlt zu erkundigen, ob ich mich bereits eingelebt hätte. Wenn wir uns danach auf der Arbeit sahen, grüßte er kurz und ging wieder ohne Verabschiedung. Wir arbeiten auf zwei verschiedenen Etagen.

Durch eine gemeinsame Freundin erfuhr ich, dass er eine Freundin hat und lernte sogar noch ihre Eltern kennen. Für mich war die Sache klar und ich behielt mein nettes, aber dennoch distanziertes Verhalten bei. Einige Wochen lang ging das noch so. Manchmal sah man sich unter Kollegen, nach der Arbeit, trank was miteinander, war nett, lustig, charmant. Er achtete darauf, dass die Musik meinem Geschmack entsprach und fragte auch öfters nach, ob mir das auffiele, dass er es für mich tun würde. Sahen uns auf der Arbeit, wieder nur grüßen, kein Abschied.

Einmal, da hatten wir doch recht viel getrunken. Ich umarmte jeden zum Abschied, ihn auch und bekam einen Kuss auf den Hals. Nicht fest, nur ganz leicht. Obwohl es mich etwas irritierte, ging ich einfach davon aus, dass er im Rausch die Backe verfehlt haben musste.

Vor einer Woche fing dann die Tragödie an. Anders kann ich es nun wirklich nicht nennen
Er kam wieder rein, grüßte, wollte grad gehen, dann fiel mir auf, dass er, bevor rausging, nochmal zu mir sah. Ich krieg meistens durch den Stress wenig mit. Ich sah zufällig, vielleicht auch nicht, in dem Moment zur Tür, er sah her, man sah sich kurz an und er war weg.

Später bekam ich einen Anruf, ob ich nach der Arbeit zu ihm hoch komme, unter Kollegen gäbe es eine Feier. Das tat ich auch. Getrunken, geplaudert, nur hatte er seine Hand entweder auf meiner oder auf meinem Knie. Man ging ganz normal auseinander.

Das gleiche wiederholte sich paar Tage später. Nur schlief ich leider ein. Als ich aufwachte, hatte ich seine Jacke um mich gelegt, seinen Pullover als Kissen unter meinem Kopf und eine kleine Heizung vor mir Als er merkte, ich werde wach, strich er mir das Haar aus dem Gesicht, fragte, ob ich was brauche, mir warm sei. Er ist entweder völlig fürsorglich mir gegenüber oder kühl, Berührungen weicht er aus und wenn dann nur die, die man unter Freunden austauscht. Im Normalfall. Er hielt meine Hand, streichelte sie, schob seine Finger zwischen meine, roch an meinem Haar, weichte nicht meinen Berührungen aus. Dann kam es zum ersten Kuss.

Er richtete sich mit einem Mal auf, sah mir beinahe entsetzt in die Augen, meinte er muss hier weg, sonst verliert er den Verstand und weg war er. Meine Gefühle in äußerten sich ungefähr so und und mit einem ... Oh scheiße...

Er war drüben bei den anderen Kollegen, also ging ich rüber zu den anderen Kollegen ins Nebenzimmer. Irgendwann nach beinahe 1,5 Stunden kam er wieder, meinte, er wolle mich nun zur Bahn bringen. Brachte mich hin, roch wieder an meinem Haar, gab mir einen Kuss auf die Stirn. Wartete bis ich eingestiegen und weg war.

Nun ja, gestern stand er unten bei mir. Hat mich total fröhlich gegrüßt. Gefragt, ob ich später zu ihm hoch komme, er könne mich abholen. Und stand 1 Stunde früher da, als vereinbart, blieb eine halbe Stunde, ging wieder, ich wollte grad hoch, da kam er mir entgegen, er wollte mich grad holen.
Wieder das selbe Spiel, nur diesmal etwas intimer. Irgendwann, mittendrin, verbat mir mein Verstand alles andere. Schließlich hat er eine Freundin und es wäre nicht richtig, es war nicht mal richtig, dass es soweit kam.

Ich stand auf, sagte ihm, dass es besser sei, wenn niemand was davon erfährt, richtig wäre es nicht, ich würde nun Heim gehen. Er sah mich an und meinte, dass es doch vom ersten Moment an, als wir uns sahen klar war. Ich stimmte ihm mit einem "Mag sein..." zu. Erinnerte (!) ihn nochmals dran, dass er eine Freundin hat. Dies erwiederte er nur mit einem Blick auf den Boden und Stille. Wollte grad gehen, er direkt hinter mir, wollte mich von einem Kollegen verabschieden und er steht neben mir und nimmt einfach meine Hand in seine und umarmt mich. Dieser Kollege kennt seine Freundin und hatte auch einen dementsprechend geschockten Gesichtsausdruck...
Ich schob ihn weg, meinte mit einem Lächeln, er sei nur betrunken und würde spinnen. Nur, war er nicht betrunken, das wusste er auch.

Ging raus, er immernoch bei mir. Hält nun auf der Straße meine Hand. Die paar Minuten, dachte ich mir. Stand vor der Bahn, meinte recht kühl "Tschüss", er strahlt mich an und meint "Bis bald..." Gibt mir noch einen Kuss und geht.

Das ist doch nicht normal, oder? Worauf will der bitte hinaus? Ich kenne mich mit Widdern nicht aus und weiß nun nicht wie ich agieren soll. Der Verstand spricht völlig dagegen.

Ist doch lang geworden...

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10. Dezember 2009 um 3:58


naja scheint so, als ob er sich dochin dich verschaut hat und jetzt völlig konfus ist. Er ist sich bewusst, dass er gebunden ist, die schlechteste Voraussetzung dafür mitbringt, aber er kann nicht sich von ihr trennen. Mögliche Gründe: Schuldgefühle, Versagensängste( noch eine gescheiterte Beziehung), seine Freundin hat Angst vor dem Alleinsein und lässt ihn das wissen oder spüren.

Der hier wahrscheinlichste Grund er fühlt sich in der Pflicht bei seiner Freundin. So wie er fürsorglich mit andere umgeht, so schlimm und schuldig fühlt er sich, wenn er jemandens Herz bricht. Sein Gewissen ist rein und der, der verlässt, den wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Er geht härter mit sich ins Gericht als andere es tun.

Mein Tipp auch wenn es hart ist, da ich selbst Widder bin,
auf seine Annäherungsversuche und seine Einladungen nicht mehr eingehen. Gar nicht. Vermeide Situationen, in denen ihr alleine seid. Ein Widder macht alles an, was er nicht leicht bekommen kann. Lass ihn um dich kämpfen und zwinge ihn damit, sich endlich entscheiden zu müssen. Sonst wird er die Situation weiter verdrängen und so weiter machen. Behandle ihn distanziert, aber nicht herablassend. Wenn du ihn runtermachst, schürt du ihm noch mehr Schuldgefühle. Und er braucht Zeit um seine Ängste loszuwerden. Sage ihm klipp und klar, du machst nicht mehr mit, er soll sich entscheiden. Dränge nicht zu einer Entscheidung, Trennungsschuldgefühle abzubauen geht nicht so leicht.
Viel Glück

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