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HElP! Ich STIERFRAU er FISCHMANN. Neues PAssiert bitte lesen und antworten .

25. Juni 2007 um 15:54

Hey Leute ! hatte euch schon mal von meinemMomentanen Problem erzählt . SO hier die fortsetzung und bitte sagt ihr mir mal was ihr davon haltet und was ihr denkt was passieren wird also :

Samstag waren wir ( ich, er und noch 2 Freunde )im Kino so als wir dann später vor seinem Haus rum standen kahmen wir auf die Idee in die Disko zu fahren so natürlich wurde ich als fahrer verdonnert und so konnten er und noch ein kumpel was trinken . ich konnte endlich mal wieder richtig tanzen und er war richtig erstaunt das ich es so drauf hatte hat er echt nicht erwartet ( fragte ihn später und er bejahte ) so nach und nach floss ein Bier nach dem anderen und er fing mich auch an anzu tanzen und so und auf der rück fahrt meinte er dann ich solle bei ihm schlafen . was ich auch tat es lief auch was naja und am nächsten morgen nochmal also (nicht das es nur war weil er voll war)als wir drüber sprachen wollte er wissen wie ich alles sehe und ich meinte halt das ich mir mehr erwartet hätte aber er sagte er möge mich echt verdammt gern aber er hänge sich schnell an jemand und hätte auch keine lust jetzt einfach was einzugehen weil wenn es nicht klappe wäre es doch für uns beide schlecht so dass wir uns lieber noch kennen lernen sollen. Und er wüsste ja nicht was in zwei monaten oder so ist Samstag penn ich wieder bei ihm. Und Wir fahren auch in den nächsten 1 1/2 Monaten 2 Wochenenden mit Freunden weg und bei dem einen scheint es mir so als wolle er unbedingt das ich mit fahre.

so was sagt ihr dazu soll ich es laufenlassen und meine hoffnung festhalten das es wird ß weil er ist nicht so ein typischer kerl er sieht alles was sich um diese themen sex und beziehung und liebe dreht etwas kritische und so "lariefarie "gibts bei ihm eigentklich nicht

HELP
EURE HALO

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25. Juni 2007 um 16:20

Ach ja...
"Und er wüsste ja nicht was in zwei monaten oder so ist"
Der Spruch hätt von mir sein können. Das ist son typisches Ding, wenn ich mir überhaupt nicht sicher bin und Angst vor der Verantwortung hab, dem anderen evtl. weh zu tun. Zumindest ist er derzeit nicht (mehr?) himmehochjauchzend verliebt. Aber noch ist alles möglich (denk ich), wenn Du magst, bleib dran, aber rechne auch damit, dass es nichts wird. Behalt Dein Herz also noch ein wenig bei Dir. Und im Zweifel hast Du - hoffentlich - ein paar schöne Nächte gehabt.

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25. Juni 2007 um 17:11
In Antwort auf monday_12158364

Ach ja...
"Und er wüsste ja nicht was in zwei monaten oder so ist"
Der Spruch hätt von mir sein können. Das ist son typisches Ding, wenn ich mir überhaupt nicht sicher bin und Angst vor der Verantwortung hab, dem anderen evtl. weh zu tun. Zumindest ist er derzeit nicht (mehr?) himmehochjauchzend verliebt. Aber noch ist alles möglich (denk ich), wenn Du magst, bleib dran, aber rechne auch damit, dass es nichts wird. Behalt Dein Herz also noch ein wenig bei Dir. Und im Zweifel hast Du - hoffentlich - ein paar schöne Nächte gehabt.

Ist es denn tatsächlich so...
dass ein Fisch nicht mehr so verliebt sein soll, wenn er nach der " Eroberung" in die Kennenlern-Phase übergehen will? Er hat doch selbst nachgefragt, wie sie das Ganze sieht... Würde er nicht eher seinen Mund halten und alles lieber nicht zur Sprache bringen, wenn er sich so unsicher wäre? Er will doch Sicherheit, also braucht er das Kennenlernen doch! Ist das hier nicht eher eine Art Sebstschutz, trotz Interesse?

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25. Juni 2007 um 19:56
In Antwort auf salomi_11871638

Ist es denn tatsächlich so...
dass ein Fisch nicht mehr so verliebt sein soll, wenn er nach der " Eroberung" in die Kennenlern-Phase übergehen will? Er hat doch selbst nachgefragt, wie sie das Ganze sieht... Würde er nicht eher seinen Mund halten und alles lieber nicht zur Sprache bringen, wenn er sich so unsicher wäre? Er will doch Sicherheit, also braucht er das Kennenlernen doch! Ist das hier nicht eher eine Art Sebstschutz, trotz Interesse?

Verliebt
also mit verliebt meine ich tatsächlich himmelhochjauchzend, so dass ich nicht die Finger vom anderen lassen kann. Dass ich nicht denke und mich ganz dem Gefühl hingebe ohne nachzudenken, den Augenblick genieße. Und ist das vorbei, kommt die Prüf- und Zweifelphase. dann kommt schon mal der Gedanke oder die Aussage: es ging alles zu schnell, lass uns das langsam angehen und lass uns uns kennenlernen. Das heisst dann nicht, dass ich nichts mehr empfinde, aber die Zweifel werden stärker und ich frag mich, ob das verliebt sein oder nur mögen ist, was ich da empfinde und ob das Gefühl dauerhaft halten kann. Und ich bring es dann ganz bewusst zur Sprache, denn dann hab ich weniger Verantwortung, wenn ich mich ganz rausziehe und es dem anderen wehtut. Schließlich hab ich ja gewarnt und er hätte sich drauf einstellen können. Gleichzeitig ist das aber auch ne Schutzfunktion für ihn, denn ich warne damit tatsächlcih davor, sich gefühlsmäßig zu sehr auf mich einzulassen. Und außerdem find ich es ehrlicher. Denn ich kann für mich und meine Gefühle eben nie garantieren. Das Risiko, dass der andere sich nach so einer Aussage zurückzieht, ist zwar da, aber lieber so, als ich häng hinterher in ner Kiste drin, die ich doch nicht will. Und stell ich dann fest, ich will doch, kann ich ja doch noch mal versuchen, neu zu erobern. Ich seh mein Vorgehen auch kritisch, aber bisher kam ich noch nicht gegen an. Hier bei den beiden glaub ich - wie ich schon sagte, das noch alles offen ist, nur das erste Feuer ist eben etwas kleiner geworden. Das mein ich mit : er ist nicht mehr verliebt.

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25. Juni 2007 um 20:58
In Antwort auf monday_12158364

Verliebt
also mit verliebt meine ich tatsächlich himmelhochjauchzend, so dass ich nicht die Finger vom anderen lassen kann. Dass ich nicht denke und mich ganz dem Gefühl hingebe ohne nachzudenken, den Augenblick genieße. Und ist das vorbei, kommt die Prüf- und Zweifelphase. dann kommt schon mal der Gedanke oder die Aussage: es ging alles zu schnell, lass uns das langsam angehen und lass uns uns kennenlernen. Das heisst dann nicht, dass ich nichts mehr empfinde, aber die Zweifel werden stärker und ich frag mich, ob das verliebt sein oder nur mögen ist, was ich da empfinde und ob das Gefühl dauerhaft halten kann. Und ich bring es dann ganz bewusst zur Sprache, denn dann hab ich weniger Verantwortung, wenn ich mich ganz rausziehe und es dem anderen wehtut. Schließlich hab ich ja gewarnt und er hätte sich drauf einstellen können. Gleichzeitig ist das aber auch ne Schutzfunktion für ihn, denn ich warne damit tatsächlcih davor, sich gefühlsmäßig zu sehr auf mich einzulassen. Und außerdem find ich es ehrlicher. Denn ich kann für mich und meine Gefühle eben nie garantieren. Das Risiko, dass der andere sich nach so einer Aussage zurückzieht, ist zwar da, aber lieber so, als ich häng hinterher in ner Kiste drin, die ich doch nicht will. Und stell ich dann fest, ich will doch, kann ich ja doch noch mal versuchen, neu zu erobern. Ich seh mein Vorgehen auch kritisch, aber bisher kam ich noch nicht gegen an. Hier bei den beiden glaub ich - wie ich schon sagte, das noch alles offen ist, nur das erste Feuer ist eben etwas kleiner geworden. Das mein ich mit : er ist nicht mehr verliebt.

Hallo annig2,
interessant, dein Beitrag wirklich.... Ein sensibles auch etwas kompliziertes Geflecht ist das bei Euch Fischen...
Aber sag, wie sehr irrt sich denn ein Fisch in solchen Fällen? Wohin führt das in den meisten Fällen? Passiert es dir oft, dass du dann nach der ersten Begeisterung anfängst zu zweifeln? Und woher kommt die Unsicherheit? Wie kann man sich erst verlieben ( wenn auch nur vielleicht " normal" statt " himmelhochjauchzend")und dann zweifeln? Wie oft besteht denn dann die Chance, dass man sich nicht irrt, sondern sich wirklich verliebt? Hat man überhaupt den hauch einer Chance, einen Fische-Menschen zu angeln? Und gibt es denn eine Möglichkeit, euch die Unsicherheit irgendwie zu nehmen? Wie verhält man sich am besten einem verunsicherten zweifelnden Fisch gegenüber? Im Forum wird so oft geschrieben, dass man den Fisch in Ruhe lassen soll, ihm nie zu viel schreiben soll, nicht zu oft anrufen... eben seinen Rückzug akzeptieren. Gut, das machen ja viele hier. Aber gibt es nicht auch einen anderen Weg? Muss es immer dieser Rückzug sein? Kann ein Fisch sich nicht doch auch mal durch Eigeninitative überzeugen lassen?

Viele Grüße!
venusmond

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25. Juni 2007 um 22:24
In Antwort auf salomi_11871638

Hallo annig2,
interessant, dein Beitrag wirklich.... Ein sensibles auch etwas kompliziertes Geflecht ist das bei Euch Fischen...
Aber sag, wie sehr irrt sich denn ein Fisch in solchen Fällen? Wohin führt das in den meisten Fällen? Passiert es dir oft, dass du dann nach der ersten Begeisterung anfängst zu zweifeln? Und woher kommt die Unsicherheit? Wie kann man sich erst verlieben ( wenn auch nur vielleicht " normal" statt " himmelhochjauchzend")und dann zweifeln? Wie oft besteht denn dann die Chance, dass man sich nicht irrt, sondern sich wirklich verliebt? Hat man überhaupt den hauch einer Chance, einen Fische-Menschen zu angeln? Und gibt es denn eine Möglichkeit, euch die Unsicherheit irgendwie zu nehmen? Wie verhält man sich am besten einem verunsicherten zweifelnden Fisch gegenüber? Im Forum wird so oft geschrieben, dass man den Fisch in Ruhe lassen soll, ihm nie zu viel schreiben soll, nicht zu oft anrufen... eben seinen Rückzug akzeptieren. Gut, das machen ja viele hier. Aber gibt es nicht auch einen anderen Weg? Muss es immer dieser Rückzug sein? Kann ein Fisch sich nicht doch auch mal durch Eigeninitative überzeugen lassen?

Viele Grüße!
venusmond

Hallo Venusmond
hmmm... ich versuchs mal genauer zu beschreiben.
Ich zweifel eigentlich IMMER, wenn ich jemanden kennengelernt habe und die erste Euphorie weg ist. Das mit der Euphorie an sich ist schon so eine Sache. Ich glaube, Fische im allgemeinen finden viele Menschen höchst spannend und interessant. Wir sind neugierig und wollen ergründen, wie der andere so tickt und wie weit wir Einfluss auf unsere Mitmenschen nehmen können. Und am Anfang ist das dann auch ganz spannend, wenn ich merke, ich kann den anderen irgendwie beeinflussen. Im positiven Sinne, d.h. ich kann Impulse geben, die ihn zum Nachdenken bringen. Und besonders spannend ist es dann, wenn auch vom anderen Impulse kommen, die mich zum Nachdenken bringen. Da vergeht dann Zeit und Raum und schnell sind dann mal 4 Stunden rum. Und geistig so angeregt bin ich dann eben auch schnell euphorisch: was für ein toller Mensch. Und ich sehne mich nach einer starken Schulter (ich glaube übrigens, das tun auch viele Fische-Männer). Kommt also dann noch rüber, mein Gegenüber hat eine gewisse innere Stärke, dann bin ich einfach hin und weg. Dann fange ich an zu träumen - von Zukunft, davon, es könnte der perfekte Partner sein. Sehr blauäugig.

Und dann kommt, was kommen muss: Der andere und auch ich haben einen Alltag. ich kann nicht jeden Tag stundenlang mit ihm so spannende endlos lange Gespräche führen. Und dann kommen natürlich auch Dinge zum Vorschein, die ich beim anderen vielleicht nicht so mag. Und kompliziert wirds auch, wenn ich immer wieder neue Leute kennenlerne, die mich ebenfalls begeistern. Meine Euphorie flacht ab und mein Verstand setzt wieder ein und nun kommen die Zweifel. Hab ich mehr in dem anderen gesehen als da ist? Ist da wirklich mein Herz im Spiel oder nur Neugier? Bin ich überhaupt für den anderen gut genug, kann ich ihm bieten, was er braucht? Haben wir wirklich die gleichen Ziele und Werte, passen wir überhaupt zusammen. Ist das wirklich der eine, der Erfüllung verspricht? Und immer die Überlegung, selbst wenn mein Herz beteiligt war: wenn es nicht klappt was ist dann? Jetzt kann ich noch aussteigen, jetzt tuts noch nicht so weh. Später dann beiden um so mehr. Und dieses Spiel geht immer von neuem los, wenn ich jemand neues kennenlerne, der mich ebenfalls begeistert. Passt der vielleicht sogar besser zu mir? Ist das mit ihm noch näher an der Erfüllung als das jetzige? und und und....

Dazu kommt bei mir mein Motto ganz oder gar nicht. Ich kann mich schon eine ganze Zeit lang mit Durchschnitt zufrieden geben (ich meine in Bezug auf meine Gefühle). Und doch träume ich eben von der ganz großen perfekten Erfüllung. Der Ritter auf dem weißen Ross sozusagen, mit dem ich vollkommen verschmelzen kann. der immer weiss wie ich denke und fühle und immer so handelt wie ich es grade brauche und der gerade das eben auch genauso braucht zur gleichen Zeit in der gleichen Art. Naiv oder einfach dumm? Und lerne ich jemanden neues kennen - na ja, siehe oben. Hab also irgendwie immer das Gefühl, meine Bestimmung zu verpassen. Und mein jeweils aktueller Partner tut mir leid! Und gar nicht geht leider aber auch nicht, denn allein sein möchte ich auch nicht.

Weiteres Problem: Nein sagen. Kann ich nicht. Ich könnte ja den anderen verletzen. Ich war schon mit einigen Partnern zusammen, einfach, weil die sich sooo sehr in mich verliebt hatten und ich ihnen nicht vor den Kopf stoßen wollte.Denn gemocht hab ich sie ja schon. Also lieber selber leiden, bis es irgendwann nicht mehr geht. Und wer weiss, vielleicht wärs ja der Ritter gewesen nach dem ich suche und es entwickelt sich die große Liebe?

Und wenn ich zweifel, dann hab ich ein schlechtes Gewissen ggü. dem anderen. und krieg ich dann starke Liebesbeweise oder Forderungen, wird das schlechte Gewissen größer und ich fühl mich erdrückt. Das gleiche betrifft Hilfsangebote. Da hab ich dann obendrein das Gefühl, ich wär zur Gegenleistung verpflichtet und/oder der andere hält mich für schwach. Und das will ich keinesfalls sein. Aber so ganz in Ruhe gelassen werden will ich dann auch wieder nicht. Ich will schon merken, der andere denkt an mich. Nur eben auf eine eher zurückhaltende Art, die mich nicht verpflichtet und bei der ich kein schlechtes Gewissen haben muss.

Diese "Prozesse" laufen glücklicherweise nicht immer gleichzeitig ab aber doch öfter. Also all das zusammen find ich schon äußerst kompliziert. Und da bleibt dann nur der Rückzug für mich, um immer mal wieder zu sortieren, wo ich gerade stehe.
Und all das ist auch der Grund für all die Verwicklungen in meinem Leben. Bin auch schon das ein oder andere mal (leider!) nicht ganz treu gewesen, wenn die Zweifel am Partner bzw. meinen Gefühlen für ihn mal wieder groß und die Euphorie des Neuen unwiderstehlich und das Gegenüber eben sehr aktiv/"fordernd" war.
Nun, da ich ja erwachsen und mir meiner Verhaltensweisen bewusster geworden bin, habe ich eben angefangen, zu versuchen, den anderen eine Art "Gebrauchsanleitung" für mich zu geben. Heißt, dass ich eben offen und ehrlich sage, dass ich sehr leicht bei jemandem "hängenbleibe", ich aber nicht weiss, was in 2 Monaten ist (so ähnlich hats glaube ich der FM ausgedrückt, um den es in diesem Thread ja ging). Und dass ich erst mal sehen muss und den anderen kennenlernen muss. Dabei ist es übrigens unerheblich, wie weit ich in der ersten Euphorie mit dem anderen gegangen bin.

Und ich treff irgendwann mal eine bewusste Entscheidung für oder gegen den anderen. Das ist so ca. nach 3 Monaten soweit. Und hab ich mich dafür entschieden, dann öffne ich auch wirklich mein Herz. Einfach ists dann für den anderen trotzdem nicht, denn die Zweifel bleiben...

Die Unsicherheit kommt glaub ich aus dem intuitiven Wissen, dass alles auf dieser Welt irgendwie trügerisch und nichts von wirklicher Dauer ist. Und das kann mir keiner so recht nehmen. Und trotzdem lass ich mich immer wieder angeln. Das Geheimnis ist glaub ich die richtige Mischung aus sachlich-emotionaler Anteilnahme und auch mal zappeln lassen in den Phasen meines Rückzugs. Also grad soviel, das ich weiss, es gibt noch die Möglichkeit, dass der andere will, aber ich kann auch nein sagen, ohne dass der andere tierisch verletzt ist. Meine Neugier erhalten ohne mich zu verpflichten. Und vielleicht sind Beziehungen mit Fischen ja tatsächlich nicht für die Ewigkeit.

Noch so zwei/drei Gedanken ohne Zusammenhang:

Ich glaub, die Fische denken oft, der andere müsste doch genau wissen, wie wir fühlen und denken. Sozusagen Gedankenlesen. Und sind dann oft enttäuscht, das das nicht so ist. Das ist aber auch der Grund, warum wir oft nicht erklären, warum. Wir gehen davon aus, der andere weiss das doch, der kennt uns schließlich.

Wenn ich jemand anderem Vorwürfe mache, entstehen die eigentlich oft aus der Unzufriedenheit mit mir selbst. Nur ekenne ich das dann nicht sofort und zugeben kann ich es auch nur selten ggü. anderen.

Und auch ganz spannend:Zieht sich der andere zurück und ich bin grad in der Entscheidungsphase zu einem Ja gekommen, dann kämpfe ich auch. Ich glaub, ich erkenn den Wert des anderen bzw. meine Gefühle oft erst, wenn es schon (fast) zu spät ist. Also kann ein (kurzes) zappeln lassen manchmal hilfreich sein.

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25. Juni 2007 um 23:24

Stimmt
ist wirklich nicht Dein Problem! Muss er selber durch. Richte Dich nur drauf ein, dass er dann vielleicht tatsächlich kämpfen wird. Die ersten Anzeichen sind ja schon da (ich meine die mehrfachen sms und Anrufe in gestern). Und wenn Du ihn dann "loswerden" willst, braucht er immer wieder ganz klare Ansagen. Keine Vielleichts und Konjunktive. Oder noch besser: keine Reaktionen. LG

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26. Juni 2007 um 1:02
In Antwort auf monday_12158364

Hallo Venusmond
hmmm... ich versuchs mal genauer zu beschreiben.
Ich zweifel eigentlich IMMER, wenn ich jemanden kennengelernt habe und die erste Euphorie weg ist. Das mit der Euphorie an sich ist schon so eine Sache. Ich glaube, Fische im allgemeinen finden viele Menschen höchst spannend und interessant. Wir sind neugierig und wollen ergründen, wie der andere so tickt und wie weit wir Einfluss auf unsere Mitmenschen nehmen können. Und am Anfang ist das dann auch ganz spannend, wenn ich merke, ich kann den anderen irgendwie beeinflussen. Im positiven Sinne, d.h. ich kann Impulse geben, die ihn zum Nachdenken bringen. Und besonders spannend ist es dann, wenn auch vom anderen Impulse kommen, die mich zum Nachdenken bringen. Da vergeht dann Zeit und Raum und schnell sind dann mal 4 Stunden rum. Und geistig so angeregt bin ich dann eben auch schnell euphorisch: was für ein toller Mensch. Und ich sehne mich nach einer starken Schulter (ich glaube übrigens, das tun auch viele Fische-Männer). Kommt also dann noch rüber, mein Gegenüber hat eine gewisse innere Stärke, dann bin ich einfach hin und weg. Dann fange ich an zu träumen - von Zukunft, davon, es könnte der perfekte Partner sein. Sehr blauäugig.

Und dann kommt, was kommen muss: Der andere und auch ich haben einen Alltag. ich kann nicht jeden Tag stundenlang mit ihm so spannende endlos lange Gespräche führen. Und dann kommen natürlich auch Dinge zum Vorschein, die ich beim anderen vielleicht nicht so mag. Und kompliziert wirds auch, wenn ich immer wieder neue Leute kennenlerne, die mich ebenfalls begeistern. Meine Euphorie flacht ab und mein Verstand setzt wieder ein und nun kommen die Zweifel. Hab ich mehr in dem anderen gesehen als da ist? Ist da wirklich mein Herz im Spiel oder nur Neugier? Bin ich überhaupt für den anderen gut genug, kann ich ihm bieten, was er braucht? Haben wir wirklich die gleichen Ziele und Werte, passen wir überhaupt zusammen. Ist das wirklich der eine, der Erfüllung verspricht? Und immer die Überlegung, selbst wenn mein Herz beteiligt war: wenn es nicht klappt was ist dann? Jetzt kann ich noch aussteigen, jetzt tuts noch nicht so weh. Später dann beiden um so mehr. Und dieses Spiel geht immer von neuem los, wenn ich jemand neues kennenlerne, der mich ebenfalls begeistert. Passt der vielleicht sogar besser zu mir? Ist das mit ihm noch näher an der Erfüllung als das jetzige? und und und....

Dazu kommt bei mir mein Motto ganz oder gar nicht. Ich kann mich schon eine ganze Zeit lang mit Durchschnitt zufrieden geben (ich meine in Bezug auf meine Gefühle). Und doch träume ich eben von der ganz großen perfekten Erfüllung. Der Ritter auf dem weißen Ross sozusagen, mit dem ich vollkommen verschmelzen kann. der immer weiss wie ich denke und fühle und immer so handelt wie ich es grade brauche und der gerade das eben auch genauso braucht zur gleichen Zeit in der gleichen Art. Naiv oder einfach dumm? Und lerne ich jemanden neues kennen - na ja, siehe oben. Hab also irgendwie immer das Gefühl, meine Bestimmung zu verpassen. Und mein jeweils aktueller Partner tut mir leid! Und gar nicht geht leider aber auch nicht, denn allein sein möchte ich auch nicht.

Weiteres Problem: Nein sagen. Kann ich nicht. Ich könnte ja den anderen verletzen. Ich war schon mit einigen Partnern zusammen, einfach, weil die sich sooo sehr in mich verliebt hatten und ich ihnen nicht vor den Kopf stoßen wollte.Denn gemocht hab ich sie ja schon. Also lieber selber leiden, bis es irgendwann nicht mehr geht. Und wer weiss, vielleicht wärs ja der Ritter gewesen nach dem ich suche und es entwickelt sich die große Liebe?

Und wenn ich zweifel, dann hab ich ein schlechtes Gewissen ggü. dem anderen. und krieg ich dann starke Liebesbeweise oder Forderungen, wird das schlechte Gewissen größer und ich fühl mich erdrückt. Das gleiche betrifft Hilfsangebote. Da hab ich dann obendrein das Gefühl, ich wär zur Gegenleistung verpflichtet und/oder der andere hält mich für schwach. Und das will ich keinesfalls sein. Aber so ganz in Ruhe gelassen werden will ich dann auch wieder nicht. Ich will schon merken, der andere denkt an mich. Nur eben auf eine eher zurückhaltende Art, die mich nicht verpflichtet und bei der ich kein schlechtes Gewissen haben muss.

Diese "Prozesse" laufen glücklicherweise nicht immer gleichzeitig ab aber doch öfter. Also all das zusammen find ich schon äußerst kompliziert. Und da bleibt dann nur der Rückzug für mich, um immer mal wieder zu sortieren, wo ich gerade stehe.
Und all das ist auch der Grund für all die Verwicklungen in meinem Leben. Bin auch schon das ein oder andere mal (leider!) nicht ganz treu gewesen, wenn die Zweifel am Partner bzw. meinen Gefühlen für ihn mal wieder groß und die Euphorie des Neuen unwiderstehlich und das Gegenüber eben sehr aktiv/"fordernd" war.
Nun, da ich ja erwachsen und mir meiner Verhaltensweisen bewusster geworden bin, habe ich eben angefangen, zu versuchen, den anderen eine Art "Gebrauchsanleitung" für mich zu geben. Heißt, dass ich eben offen und ehrlich sage, dass ich sehr leicht bei jemandem "hängenbleibe", ich aber nicht weiss, was in 2 Monaten ist (so ähnlich hats glaube ich der FM ausgedrückt, um den es in diesem Thread ja ging). Und dass ich erst mal sehen muss und den anderen kennenlernen muss. Dabei ist es übrigens unerheblich, wie weit ich in der ersten Euphorie mit dem anderen gegangen bin.

Und ich treff irgendwann mal eine bewusste Entscheidung für oder gegen den anderen. Das ist so ca. nach 3 Monaten soweit. Und hab ich mich dafür entschieden, dann öffne ich auch wirklich mein Herz. Einfach ists dann für den anderen trotzdem nicht, denn die Zweifel bleiben...

Die Unsicherheit kommt glaub ich aus dem intuitiven Wissen, dass alles auf dieser Welt irgendwie trügerisch und nichts von wirklicher Dauer ist. Und das kann mir keiner so recht nehmen. Und trotzdem lass ich mich immer wieder angeln. Das Geheimnis ist glaub ich die richtige Mischung aus sachlich-emotionaler Anteilnahme und auch mal zappeln lassen in den Phasen meines Rückzugs. Also grad soviel, das ich weiss, es gibt noch die Möglichkeit, dass der andere will, aber ich kann auch nein sagen, ohne dass der andere tierisch verletzt ist. Meine Neugier erhalten ohne mich zu verpflichten. Und vielleicht sind Beziehungen mit Fischen ja tatsächlich nicht für die Ewigkeit.

Noch so zwei/drei Gedanken ohne Zusammenhang:

Ich glaub, die Fische denken oft, der andere müsste doch genau wissen, wie wir fühlen und denken. Sozusagen Gedankenlesen. Und sind dann oft enttäuscht, das das nicht so ist. Das ist aber auch der Grund, warum wir oft nicht erklären, warum. Wir gehen davon aus, der andere weiss das doch, der kennt uns schließlich.

Wenn ich jemand anderem Vorwürfe mache, entstehen die eigentlich oft aus der Unzufriedenheit mit mir selbst. Nur ekenne ich das dann nicht sofort und zugeben kann ich es auch nur selten ggü. anderen.

Und auch ganz spannend:Zieht sich der andere zurück und ich bin grad in der Entscheidungsphase zu einem Ja gekommen, dann kämpfe ich auch. Ich glaub, ich erkenn den Wert des anderen bzw. meine Gefühle oft erst, wenn es schon (fast) zu spät ist. Also kann ein (kurzes) zappeln lassen manchmal hilfreich sein.

An annig2!
Ich danke dir für deinen langen, sehr ehrlichen Beitrag.

Zugegeben, ich musste erst einmal Luft holen, das alles erst mal setzen lassen.....

Und wer ehrlich ist, gibt auch zu, dass uns ( die keine Fische sind) die unermessliche Tiefe der Fische-Menschen schon manchmal Angst macht....

Ich hoffe, dass ein Fisch sich sehr wohl an die tiefen, spannenden Gespräche mit seinem Partner erinnert, an all das, was ihn doch einmal so fasziniert hat... Und möglichst zu einer Zeit, wo er eigentlich schon wieder nach dem " grüneren" Gras schaut, was ja auch nicht grün bleibt, nicht grün bleiben kann....

Wir sind schon von der verträumten, undurchsichtigen Art der Fische fasziniert.... Doch es schwächt auch. Wir kriegen ein ordentliches Stück der Leidensfähigkeit der Fische ab...

Am meisten leidet aber wahrscheinlich der Fisch selber. Nichts entgeht ihm, keine meschliche Regung, keine Unpässlichkeit, keine Lüge.... nichts!

Vielleicht sieht er viel mehr Schönes als andere, aber er ist auch bestimmt öfter unglücklich als die anderen....

Würde ein Fisch, das alles was du schreibst, vorher erklären, dann könnte man sich schützen oder alle Kräfte mobilisieren, um durch ihn zu wachsen und zu reifen. Aber er geht ja davon aus, das der andere es weiss... Man muss ihn schon sehr lieben und sehr stark sein, um das auszuhalten.
Doch vielleicht gibt es auch hier, wie bei allen anderen Sternzeichen, konstruktive und destruktive Fische. Vielleicht kann ein konstruktiver Fisch irgendwann doch aus seiner Haut.
Du schreibst ja, wenn es z.B. fast zu spät ist, dann kämpfen sie sogar. Also können sie es doch. Das könnte ja jetzt bei Trinchen der Fall sein, hoffentlich nicht zu spät...
Aber das ist ja auch wieder der Wahnsinn. Wer schraubt schon seine Liebe vorsätzlich zurück? Wenn das geschieht, dann reicht es doch... Dann ist das Ding gegessen.... Und dann kämpft der Fisch... Was für eine Gradwanderung.... Sehr interessant, aber jenseits der Vorstellung anderer....
Du schreibst, du kannst kämpfen, wenn es fast zu spät ist und du dich ohnehin für denjenigen entscheiden wolltest... Kann es sein, dass du sogar kämpfen würdest, auch wenn die Entscheidung eigentlich anders ausgefallen wäre??? Ist das nicht dann trotzdem ein Verlust, der dann dem Fisch weh tut? Das ist jetzt nur so eine Ahnung von mir... So wie der Fisch sich für vieles begeistern kann, so kämpft er vielleicht auch... Allerdings erst, wenn derjenige geht, der ihn ursprünglich einmal begeistert hat...?

Vielleicht hat das ja was mit loslassen zu tun. Deshalb träumen Fische-Mensche vielleicht auch lieber, als einen Traum zu leben. Ist der Traum Realität, dann ist es eigentlich auch kein Traum mehr...

Viele Grüße!
venusmond

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26. Juni 2007 um 2:14
In Antwort auf salomi_11871638

An annig2!
Ich danke dir für deinen langen, sehr ehrlichen Beitrag.

Zugegeben, ich musste erst einmal Luft holen, das alles erst mal setzen lassen.....

Und wer ehrlich ist, gibt auch zu, dass uns ( die keine Fische sind) die unermessliche Tiefe der Fische-Menschen schon manchmal Angst macht....

Ich hoffe, dass ein Fisch sich sehr wohl an die tiefen, spannenden Gespräche mit seinem Partner erinnert, an all das, was ihn doch einmal so fasziniert hat... Und möglichst zu einer Zeit, wo er eigentlich schon wieder nach dem " grüneren" Gras schaut, was ja auch nicht grün bleibt, nicht grün bleiben kann....

Wir sind schon von der verträumten, undurchsichtigen Art der Fische fasziniert.... Doch es schwächt auch. Wir kriegen ein ordentliches Stück der Leidensfähigkeit der Fische ab...

Am meisten leidet aber wahrscheinlich der Fisch selber. Nichts entgeht ihm, keine meschliche Regung, keine Unpässlichkeit, keine Lüge.... nichts!

Vielleicht sieht er viel mehr Schönes als andere, aber er ist auch bestimmt öfter unglücklich als die anderen....

Würde ein Fisch, das alles was du schreibst, vorher erklären, dann könnte man sich schützen oder alle Kräfte mobilisieren, um durch ihn zu wachsen und zu reifen. Aber er geht ja davon aus, das der andere es weiss... Man muss ihn schon sehr lieben und sehr stark sein, um das auszuhalten.
Doch vielleicht gibt es auch hier, wie bei allen anderen Sternzeichen, konstruktive und destruktive Fische. Vielleicht kann ein konstruktiver Fisch irgendwann doch aus seiner Haut.
Du schreibst ja, wenn es z.B. fast zu spät ist, dann kämpfen sie sogar. Also können sie es doch. Das könnte ja jetzt bei Trinchen der Fall sein, hoffentlich nicht zu spät...
Aber das ist ja auch wieder der Wahnsinn. Wer schraubt schon seine Liebe vorsätzlich zurück? Wenn das geschieht, dann reicht es doch... Dann ist das Ding gegessen.... Und dann kämpft der Fisch... Was für eine Gradwanderung.... Sehr interessant, aber jenseits der Vorstellung anderer....
Du schreibst, du kannst kämpfen, wenn es fast zu spät ist und du dich ohnehin für denjenigen entscheiden wolltest... Kann es sein, dass du sogar kämpfen würdest, auch wenn die Entscheidung eigentlich anders ausgefallen wäre??? Ist das nicht dann trotzdem ein Verlust, der dann dem Fisch weh tut? Das ist jetzt nur so eine Ahnung von mir... So wie der Fisch sich für vieles begeistern kann, so kämpft er vielleicht auch... Allerdings erst, wenn derjenige geht, der ihn ursprünglich einmal begeistert hat...?

Vielleicht hat das ja was mit loslassen zu tun. Deshalb träumen Fische-Mensche vielleicht auch lieber, als einen Traum zu leben. Ist der Traum Realität, dann ist es eigentlich auch kein Traum mehr...

Viele Grüße!
venusmond

Ich hab das Gefühl, Du verstehst, Venusmond
musste auch erst mal drüber nachdenken. Ja, ich kämpfe tatsächlich manchmal auch dann, wenn meine Entscheidung gegen den anderen ausfällt. Warum? Weiss ich eigentlich auch noch nicht so genau. Vielleicht, weil ich dann auf einmal wieder das Gefühl hab, er könnte es doch wert sein. Denn dass er nicht alles mit sich machen lässt, bedeutet ja auch Stärke. Und die brauch ich. Außerdem gibts mir ein wenig das Gefühl, selbst stark und machtvoll zu sein, wenn ich den anderen dann zurückerobern konnte. Nur find ich das dann schon fast gemein dem anderen ggü. Und wenn ich kämpfen musste, hats auch einen gewissen Wert für mich. Ich glaub tatsächlich, es hat viel mit Loslassen zu tun. Was ich einmal hatte geb ich ungern wieder her - es sei denn, ICH treff die Entscheidung, dass es so sein soll. Und so lange wird der andere eben in Schach gehalten, an mich gebunden, angefüttert und dann wieder ein wenig weggeschoben. Mann ist das finster! Bin ich wirklich so? In meinen destruktiven Phasen leider ja. Und trotzdem mein ich es eigentlich nie persönlich und will den anderen eigentlich auch nicht verletzen, das passiert nicht wirklich absichtlich. Ich habs schon mal in einem anderen Thread beschrieben: ich hatte schon Situationen, da hab ich an ein und demselben Tag von Trennung und von Hochzeit gesprochen und geträumt. Was für ein Wechselbad für mich und den anderen. Was für ein Widerspruch. Deshalb schlaf ich auch so gern, wenns innen und außen mal wieder zuviel wird. Muss mich nicht auseinandersetzen. Nun ja, ich komm da mehr und mehr raus, werd immer ehrlicher mir selbst ggü. und versuch solche Mechanismen zu unterlassen.
Und noch was: ich halt den Kampf nicht lange durch. Reagiert der andere länger nicht, geb ich schnell auf und leide.
Leiden kann wunderschön sein, ebenso intensiv wie lieben. Und wenn ich dann schon mal nicht lieben kann, dann möcht ich zumindest leiden. Besser als gar keine Gefühle.
Übrigens: auch ich schraub meine Gefühle öfter vorsätzlich zurück. Hab ich mein Herz geöffnet und wurde verletzt oder die Umstände erlauben nicht, dass ich die Liebe auch ausleben kann (bspw. Fernbeziehung) oder ich hab grad wieder mal absolute Zweifel, schließ ich meine Liebe ein - und leide. Ach wie schön (Ironie hoch drei). Nach außen wirke ich dann meist sehr distanziert. Und hab ich dann irgendwann mal genug vom Leiden und die Liebe lässt sich nicht mehr auftauen, dann kommt die Wut - auch ein sehr intensives Gefühl. Aber auch die nach Möglichkeit nicht nach außen zeigen, bis es nicht mehr anders geht. Irgendwann explodier ich...

Und ja: Träume leben - gern, aber nur wenns nicht wahr wird

Mann, wenn ich das hier nochmal lese, komm ich mir fast schizophren vor. Dabei halt ich mich eigentlich für völlig normal. hm....

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26. Juni 2007 um 2:23
In Antwort auf salomi_11871638

An annig2!
Ich danke dir für deinen langen, sehr ehrlichen Beitrag.

Zugegeben, ich musste erst einmal Luft holen, das alles erst mal setzen lassen.....

Und wer ehrlich ist, gibt auch zu, dass uns ( die keine Fische sind) die unermessliche Tiefe der Fische-Menschen schon manchmal Angst macht....

Ich hoffe, dass ein Fisch sich sehr wohl an die tiefen, spannenden Gespräche mit seinem Partner erinnert, an all das, was ihn doch einmal so fasziniert hat... Und möglichst zu einer Zeit, wo er eigentlich schon wieder nach dem " grüneren" Gras schaut, was ja auch nicht grün bleibt, nicht grün bleiben kann....

Wir sind schon von der verträumten, undurchsichtigen Art der Fische fasziniert.... Doch es schwächt auch. Wir kriegen ein ordentliches Stück der Leidensfähigkeit der Fische ab...

Am meisten leidet aber wahrscheinlich der Fisch selber. Nichts entgeht ihm, keine meschliche Regung, keine Unpässlichkeit, keine Lüge.... nichts!

Vielleicht sieht er viel mehr Schönes als andere, aber er ist auch bestimmt öfter unglücklich als die anderen....

Würde ein Fisch, das alles was du schreibst, vorher erklären, dann könnte man sich schützen oder alle Kräfte mobilisieren, um durch ihn zu wachsen und zu reifen. Aber er geht ja davon aus, das der andere es weiss... Man muss ihn schon sehr lieben und sehr stark sein, um das auszuhalten.
Doch vielleicht gibt es auch hier, wie bei allen anderen Sternzeichen, konstruktive und destruktive Fische. Vielleicht kann ein konstruktiver Fisch irgendwann doch aus seiner Haut.
Du schreibst ja, wenn es z.B. fast zu spät ist, dann kämpfen sie sogar. Also können sie es doch. Das könnte ja jetzt bei Trinchen der Fall sein, hoffentlich nicht zu spät...
Aber das ist ja auch wieder der Wahnsinn. Wer schraubt schon seine Liebe vorsätzlich zurück? Wenn das geschieht, dann reicht es doch... Dann ist das Ding gegessen.... Und dann kämpft der Fisch... Was für eine Gradwanderung.... Sehr interessant, aber jenseits der Vorstellung anderer....
Du schreibst, du kannst kämpfen, wenn es fast zu spät ist und du dich ohnehin für denjenigen entscheiden wolltest... Kann es sein, dass du sogar kämpfen würdest, auch wenn die Entscheidung eigentlich anders ausgefallen wäre??? Ist das nicht dann trotzdem ein Verlust, der dann dem Fisch weh tut? Das ist jetzt nur so eine Ahnung von mir... So wie der Fisch sich für vieles begeistern kann, so kämpft er vielleicht auch... Allerdings erst, wenn derjenige geht, der ihn ursprünglich einmal begeistert hat...?

Vielleicht hat das ja was mit loslassen zu tun. Deshalb träumen Fische-Mensche vielleicht auch lieber, als einen Traum zu leben. Ist der Traum Realität, dann ist es eigentlich auch kein Traum mehr...

Viele Grüße!
venusmond

Und noch ein Gedanke
ward ihr schon mal tauchen, unter Wassser? Da ist nichts eindeutig, eher undurchsichtig, unwirklich, verschwommen, trügerisch, es gibt keine Grenzen, alles fließt, beinahe unendlich, Weite. Das Meer ändert ständig seine Richtung, nichts ist da, an dem man sich festhalten kann. Nie ist man am gleichen Ort. So ungefähr stellt sich dem Fisch seine innere und äußere Welt da. Da kann er sich nur auf sein inneres Gefühl verlassen und sich diesem wie den Gezeiten anpassen.

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26. Juni 2007 um 2:31
In Antwort auf monday_12158364

Ich hab das Gefühl, Du verstehst, Venusmond
musste auch erst mal drüber nachdenken. Ja, ich kämpfe tatsächlich manchmal auch dann, wenn meine Entscheidung gegen den anderen ausfällt. Warum? Weiss ich eigentlich auch noch nicht so genau. Vielleicht, weil ich dann auf einmal wieder das Gefühl hab, er könnte es doch wert sein. Denn dass er nicht alles mit sich machen lässt, bedeutet ja auch Stärke. Und die brauch ich. Außerdem gibts mir ein wenig das Gefühl, selbst stark und machtvoll zu sein, wenn ich den anderen dann zurückerobern konnte. Nur find ich das dann schon fast gemein dem anderen ggü. Und wenn ich kämpfen musste, hats auch einen gewissen Wert für mich. Ich glaub tatsächlich, es hat viel mit Loslassen zu tun. Was ich einmal hatte geb ich ungern wieder her - es sei denn, ICH treff die Entscheidung, dass es so sein soll. Und so lange wird der andere eben in Schach gehalten, an mich gebunden, angefüttert und dann wieder ein wenig weggeschoben. Mann ist das finster! Bin ich wirklich so? In meinen destruktiven Phasen leider ja. Und trotzdem mein ich es eigentlich nie persönlich und will den anderen eigentlich auch nicht verletzen, das passiert nicht wirklich absichtlich. Ich habs schon mal in einem anderen Thread beschrieben: ich hatte schon Situationen, da hab ich an ein und demselben Tag von Trennung und von Hochzeit gesprochen und geträumt. Was für ein Wechselbad für mich und den anderen. Was für ein Widerspruch. Deshalb schlaf ich auch so gern, wenns innen und außen mal wieder zuviel wird. Muss mich nicht auseinandersetzen. Nun ja, ich komm da mehr und mehr raus, werd immer ehrlicher mir selbst ggü. und versuch solche Mechanismen zu unterlassen.
Und noch was: ich halt den Kampf nicht lange durch. Reagiert der andere länger nicht, geb ich schnell auf und leide.
Leiden kann wunderschön sein, ebenso intensiv wie lieben. Und wenn ich dann schon mal nicht lieben kann, dann möcht ich zumindest leiden. Besser als gar keine Gefühle.
Übrigens: auch ich schraub meine Gefühle öfter vorsätzlich zurück. Hab ich mein Herz geöffnet und wurde verletzt oder die Umstände erlauben nicht, dass ich die Liebe auch ausleben kann (bspw. Fernbeziehung) oder ich hab grad wieder mal absolute Zweifel, schließ ich meine Liebe ein - und leide. Ach wie schön (Ironie hoch drei). Nach außen wirke ich dann meist sehr distanziert. Und hab ich dann irgendwann mal genug vom Leiden und die Liebe lässt sich nicht mehr auftauen, dann kommt die Wut - auch ein sehr intensives Gefühl. Aber auch die nach Möglichkeit nicht nach außen zeigen, bis es nicht mehr anders geht. Irgendwann explodier ich...

Und ja: Träume leben - gern, aber nur wenns nicht wahr wird

Mann, wenn ich das hier nochmal lese, komm ich mir fast schizophren vor. Dabei halt ich mich eigentlich für völlig normal. hm....

Hallo annig..
wenn ich deine zeilen lese , sehe ich meine schwester vor mir ... 45 jahren , eine ehe mit einem steinbockmann über 26 jahren , zwei wunderbaren töchtern , ( beide jungfrauen ) und einen freund widdermann der 8 jahren jünger ist als sie ...

seit einem jahr getrennt von ehemann, lässt den widdermann , der 700 km von ihr entfernt wohnt , alle 4 wochen besuchen ..und mischt alle leben , nach ihre aussage , durcheinander .. ein chaos hoch zehn...

im grunde eine sehr liebe frau, sehr atraktiv ... aber sie lässt nicht los...
und weiß nicht was sie will ...
ich mag sie wirklich , aber ich sage ihr schön öftersmal die meinung und hole sie auf dem boden der realität zurück ( jungfrau AZ fisch )

oh, mann könnte hier die geschichte schreiben .... denke es ist besser , ich lasse es ...
ja, sie leidet gerne .. obwohl sie das nicht zugibt ...von mit hat sie einen spitznamen ... "glucke"...
und denn hat sie auch akzeptiert
was würden wir im leben haben ohne solchen menschen um uns ..

lg

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26. Juni 2007 um 7:28

@annig
Dieser Rückzugs-Kennenlern-Zweifel-Modus, den kenne ich von meinem Lurch nicht und auch nicht von meinem Ehemann.

Beide am gleichen Tag Geburtstag, andere Jahre.
M ließ sich ganz locker erobern und ließ sich nicht vertreiben.

Der Lurch zog nach einer Woche mit Sack und Pack bei mir ein. Er übernahm die Kindererziehung. Hausaufgaben. Einkaufen ging er immer mit mir.
Er ließ den Dienst fahren wenn es mir schlecht ging und holte die Kids vom KiGa ab.
Er machte Kuchen wenn meine Mum kam.
usw. Es gab diese Phase NIE.

Er hörte nie auf, mir zu sagen, daß er mich liebt.
Innerlich hat er sich oft zurückgezogen, aber mich hat das nicht gestört.
Er war sehr eifersüchtig.
Ich glaube, er hat alles gegeben.
Solange ich sagte: Geh doch, wenn Dir was nicht passt ! (Unverbindlichkeit)
Aber als ich sagte: ich brauch dich. Da war er weg.


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26. Juni 2007 um 9:09

Hmmm...
Ist halt alles komisch naja geheimnise erzählt er mir und er hat auch gesagt er ist net einer der sich so schnell verliebt aber hätte mich halt schon verdammt gern will mir aber net weh tuen oder unserer freundschaft schaden lieber in ruhe kennenlernen . könnt euch vll vorstellen wie ich mir als stier ac waage vorkomm wenn ich so in der luft häng .was soll ich tuen ?

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26. Juni 2007 um 9:41
In Antwort auf jimin_12463785

@annig
Dieser Rückzugs-Kennenlern-Zweifel-Modus, den kenne ich von meinem Lurch nicht und auch nicht von meinem Ehemann.

Beide am gleichen Tag Geburtstag, andere Jahre.
M ließ sich ganz locker erobern und ließ sich nicht vertreiben.

Der Lurch zog nach einer Woche mit Sack und Pack bei mir ein. Er übernahm die Kindererziehung. Hausaufgaben. Einkaufen ging er immer mit mir.
Er ließ den Dienst fahren wenn es mir schlecht ging und holte die Kids vom KiGa ab.
Er machte Kuchen wenn meine Mum kam.
usw. Es gab diese Phase NIE.

Er hörte nie auf, mir zu sagen, daß er mich liebt.
Innerlich hat er sich oft zurückgezogen, aber mich hat das nicht gestört.
Er war sehr eifersüchtig.
Ich glaube, er hat alles gegeben.
Solange ich sagte: Geh doch, wenn Dir was nicht passt ! (Unverbindlichkeit)
Aber als ich sagte: ich brauch dich. Da war er weg.


Hm... interessant
ich kenn das was ich von mir beschrieben hab, von meiner Freundin, auch Fisch, in ähnlicher Form. Wär mal interessant, zu wissen, wie Du von Anfang an mit ihm umgegangen ist. Vielleicht bin ich ja damit dem auf der Spur, was ich brauch, um aus diesem blöden Rückzugs-Kennenlern-Zweifel-Modus rauszukommen. Denn mögen tu ich den nicht unbedingt. Ich mag aber auch mal was positives berichten. Wenn ich liebe, dann richtig. Dann leb ich mein Helfersyndrom auch vollends aus. Dann geb ich alles für meinen Partner. Nur möcht ich nicht drum gebeten werden, dann machts keinen Spass, dann ist es Pflicht. Und Pflichten mag ich nicht, sie belasten mich und engen mich ein. Unverbindlichkeit scheint auch für mich der Schlüssel zu sein, um mich zu halten. Mit Unverbindlichkeit mein ich, die Wahl zwischen verschiedenen Alternativen zu haben und mich spontan für eine entscheiden zu können. Und trotzdem das Gefühl zu haben, geliebt zu werden.Ich merk grad, damit könnte Mann mich sehr gut und ganz subtil manipulieren, lenken und steuern. Er braucht mir eigentlich nur 2-3 Alternativen zu geben (die natürlich alle seinen Wünschen entsprechen) und dann mach ich schon was er will. Sollte er nur nicht stets und ständig machen, denn wenn ichs merke, bin ich schnell weg. Und wenn ich liebe und mich geöffnet hab und meine Zweifel mal schlafen gegangen sind, dann kann das ganz tief unter die Haut gehen, für beide. Und diese Liebe bleibt auch immer, auch wenn ich schon nicht mehr mit demjenigen zusammen bin.

hab grad mal ein wenig unter goastro und noeastro geschaut, was die so über Fische schreiben. Vieles davon würd ich blind unterschreiben. Interessant fand ich vor allem folgendes:

Ihre Glückshemmer sind ihre chaotisch- unstrukturierte Lebensart und Arbeitweise und ihr Mangel an Realitätssinn.

... Trotz der tiefen und intensiven Gefühle wird der typische Fisch sein Herz allerdings nicht zu schnell verschenken. Denn wenn er dies tut, dann für immer. Und da wird unter Umständen sehr lange gewartet, bis der geeignete Partner auftaucht. ..

... Die Tatsache, daß der Fischegeborene so seine kleinen Geheimnisse braucht, könnte den Partner auch etwas irritieren - vielleicht sogar aus gewissen Dingen ausschließen. Doch keine Sorge. Typische Fische müssen von Zeit zu Zeit mal der rauhen Realität entfliehen, um in ihrer Traumwelt auftanken zu können. Dieses Prozeß muß der Partner des Fisches nicht verstehen, er sollte ihn aber tolerieren ...

Fischefrau:

Die Fische - Frau ist eine sanfte romantische Träumerin, deren Gefühlsstrom so groß und mitreißend ist, dass er sie oft verwirrt oder gar ängstigt. OH JA - ich hab manchmal wirklich Angst vor meiner eigenen Gefühlstiefe, positiv wie negativ

Hier mal was zum Fischemann: Es ist nicht leicht, einen Fische - Mann an die Angel zu bekommen. Er ist ein wenig schüchtern, vorsichtig und windet sich gerne aus einer beginnenden Beziehung. Hat man sich aber einmal einen Fisch geangelt, wird man einen wunderbaren Liebhaber mit viel Sinn für Zärtlichkeit und Romantik finden, der seine Partnerin behütet, beschützt und auf Händen trägt. Die praktische Seite des Zusammenlebens stellt sie jedoch vor einige Probleme. So geht der Fisch meist sehr verschwenderisch mit Geld um und manchmal neigt dieses sensible Wesen zu starken Selbstzweifeln und Melancholien, die ein starker Partner auffangen muss.

Und wenn ihr unter astrodata.com schaut und seine Geburtszeit und -ort kennt, gibts da ein Gratiskurzprofil in Sachen Beziehung. Da hab ich grad in kurzen Worten das über mich wiedergefunden, was ich versucht hab, in den vergangenen Beiträgen auszudrücken.
Und das: Mit Ihrer Venusstellung ist Ihr Bedürfnis nach einer Beziehung vielschichtig und Ihnen selbst vielleicht etwas unklar. Einerseits suchen Sie eine feste Beziehung, die Ihnen einen Rahmen und eine Struktur verleiht, innerhalb derer Sie sich geborgen fühlen, andererseits haben Sie grosse Angst, dadurch in ein Abhängigkeitsverhältnis zu geraten, das Ihnen als Verrat an noch unausgeschöpften Möglichkeiten erscheint. Sie möchten also dazugehören, ohne sich festlegen zu müssen. Sie interessieren sich nämlich für die verschiedensten Facetten des Menschlichen, so dass es für einen Partner schwierig sein dürfte, all diese unterschiedlichen Komponenten zu verkörpern.

Danke für Deine Antwort, übrigens auch an alle anderen hier. Ich krieg damit tausende kleiner Anregungen, die ich weiterdenken kann und komm mir dabei selbst immer besser auf die Spur. Ob nun fischetypisch oder nicht.

Und sorry, ist mal wieder ganz schön lang geworden.

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26. Juni 2007 um 9:56
In Antwort auf zelda_12068091

Hallo annig..
wenn ich deine zeilen lese , sehe ich meine schwester vor mir ... 45 jahren , eine ehe mit einem steinbockmann über 26 jahren , zwei wunderbaren töchtern , ( beide jungfrauen ) und einen freund widdermann der 8 jahren jünger ist als sie ...

seit einem jahr getrennt von ehemann, lässt den widdermann , der 700 km von ihr entfernt wohnt , alle 4 wochen besuchen ..und mischt alle leben , nach ihre aussage , durcheinander .. ein chaos hoch zehn...

im grunde eine sehr liebe frau, sehr atraktiv ... aber sie lässt nicht los...
und weiß nicht was sie will ...
ich mag sie wirklich , aber ich sage ihr schön öftersmal die meinung und hole sie auf dem boden der realität zurück ( jungfrau AZ fisch )

oh, mann könnte hier die geschichte schreiben .... denke es ist besser , ich lasse es ...
ja, sie leidet gerne .. obwohl sie das nicht zugibt ...von mit hat sie einen spitznamen ... "glucke"...
und denn hat sie auch akzeptiert
was würden wir im leben haben ohne solchen menschen um uns ..

lg

So jemanden hätt ich auch gern
der mich auf den Boden zurückholt und mir immer mal wieder die Meinung sagt.

Mein Sohnemann (7 Jahre) ist von meinem Ex-Ex,von dem ICH mich getrennt hatte, entstanden, während der Beziehung zu meinem EX, als mal kurz von mir aus Pause war. Dann hab ich meinen Ex geheiratet, mich letztes Jahr von ihm getrennt, wieder was mit meinem Ex-Ex angefangen und schnell wieder beendet. Bin immer noch am Zweifeln, ob die Trennung von meinem Ex richtig war. Und die von meinem Ex-Ex. Aber ich denk ja, für ihn auf alle Fälle, auch wenn er das noch ein wenig anders sieht. So hat er wenigstens Ruhe vor meinen Zweifeln. Nun versuch ich grad, freundschaftlich Kontakt zu halten zu beiden und endlich mal loszulassen. Beide! Und trotzdem würd ich, wenn einer Hilfe braucht, sofort springen. Stolz bin ich auf meine Verwicklungen nie wirklich gewesen, nur ändern kann ich es jetzt nicht mehr. Und dieses Jahr mach ich da echt erstaunliche Fortschritte. Erkenne und veränder grad meine Verhaltensmuster. Find ich nämlich selbst viel zu kompliziert. 2007 soll ja das Jahr der Selbsterkenntnis und -entwicklung für die Fische sein.
LG

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26. Juni 2007 um 10:00
In Antwort auf monday_12158364

Hm... interessant
ich kenn das was ich von mir beschrieben hab, von meiner Freundin, auch Fisch, in ähnlicher Form. Wär mal interessant, zu wissen, wie Du von Anfang an mit ihm umgegangen ist. Vielleicht bin ich ja damit dem auf der Spur, was ich brauch, um aus diesem blöden Rückzugs-Kennenlern-Zweifel-Modus rauszukommen. Denn mögen tu ich den nicht unbedingt. Ich mag aber auch mal was positives berichten. Wenn ich liebe, dann richtig. Dann leb ich mein Helfersyndrom auch vollends aus. Dann geb ich alles für meinen Partner. Nur möcht ich nicht drum gebeten werden, dann machts keinen Spass, dann ist es Pflicht. Und Pflichten mag ich nicht, sie belasten mich und engen mich ein. Unverbindlichkeit scheint auch für mich der Schlüssel zu sein, um mich zu halten. Mit Unverbindlichkeit mein ich, die Wahl zwischen verschiedenen Alternativen zu haben und mich spontan für eine entscheiden zu können. Und trotzdem das Gefühl zu haben, geliebt zu werden.Ich merk grad, damit könnte Mann mich sehr gut und ganz subtil manipulieren, lenken und steuern. Er braucht mir eigentlich nur 2-3 Alternativen zu geben (die natürlich alle seinen Wünschen entsprechen) und dann mach ich schon was er will. Sollte er nur nicht stets und ständig machen, denn wenn ichs merke, bin ich schnell weg. Und wenn ich liebe und mich geöffnet hab und meine Zweifel mal schlafen gegangen sind, dann kann das ganz tief unter die Haut gehen, für beide. Und diese Liebe bleibt auch immer, auch wenn ich schon nicht mehr mit demjenigen zusammen bin.

hab grad mal ein wenig unter goastro und noeastro geschaut, was die so über Fische schreiben. Vieles davon würd ich blind unterschreiben. Interessant fand ich vor allem folgendes:

Ihre Glückshemmer sind ihre chaotisch- unstrukturierte Lebensart und Arbeitweise und ihr Mangel an Realitätssinn.

... Trotz der tiefen und intensiven Gefühle wird der typische Fisch sein Herz allerdings nicht zu schnell verschenken. Denn wenn er dies tut, dann für immer. Und da wird unter Umständen sehr lange gewartet, bis der geeignete Partner auftaucht. ..

... Die Tatsache, daß der Fischegeborene so seine kleinen Geheimnisse braucht, könnte den Partner auch etwas irritieren - vielleicht sogar aus gewissen Dingen ausschließen. Doch keine Sorge. Typische Fische müssen von Zeit zu Zeit mal der rauhen Realität entfliehen, um in ihrer Traumwelt auftanken zu können. Dieses Prozeß muß der Partner des Fisches nicht verstehen, er sollte ihn aber tolerieren ...

Fischefrau:

Die Fische - Frau ist eine sanfte romantische Träumerin, deren Gefühlsstrom so groß und mitreißend ist, dass er sie oft verwirrt oder gar ängstigt. OH JA - ich hab manchmal wirklich Angst vor meiner eigenen Gefühlstiefe, positiv wie negativ

Hier mal was zum Fischemann: Es ist nicht leicht, einen Fische - Mann an die Angel zu bekommen. Er ist ein wenig schüchtern, vorsichtig und windet sich gerne aus einer beginnenden Beziehung. Hat man sich aber einmal einen Fisch geangelt, wird man einen wunderbaren Liebhaber mit viel Sinn für Zärtlichkeit und Romantik finden, der seine Partnerin behütet, beschützt und auf Händen trägt. Die praktische Seite des Zusammenlebens stellt sie jedoch vor einige Probleme. So geht der Fisch meist sehr verschwenderisch mit Geld um und manchmal neigt dieses sensible Wesen zu starken Selbstzweifeln und Melancholien, die ein starker Partner auffangen muss.

Und wenn ihr unter astrodata.com schaut und seine Geburtszeit und -ort kennt, gibts da ein Gratiskurzprofil in Sachen Beziehung. Da hab ich grad in kurzen Worten das über mich wiedergefunden, was ich versucht hab, in den vergangenen Beiträgen auszudrücken.
Und das: Mit Ihrer Venusstellung ist Ihr Bedürfnis nach einer Beziehung vielschichtig und Ihnen selbst vielleicht etwas unklar. Einerseits suchen Sie eine feste Beziehung, die Ihnen einen Rahmen und eine Struktur verleiht, innerhalb derer Sie sich geborgen fühlen, andererseits haben Sie grosse Angst, dadurch in ein Abhängigkeitsverhältnis zu geraten, das Ihnen als Verrat an noch unausgeschöpften Möglichkeiten erscheint. Sie möchten also dazugehören, ohne sich festlegen zu müssen. Sie interessieren sich nämlich für die verschiedensten Facetten des Menschlichen, so dass es für einen Partner schwierig sein dürfte, all diese unterschiedlichen Komponenten zu verkörpern.

Danke für Deine Antwort, übrigens auch an alle anderen hier. Ich krieg damit tausende kleiner Anregungen, die ich weiterdenken kann und komm mir dabei selbst immer besser auf die Spur. Ob nun fischetypisch oder nicht.

Und sorry, ist mal wieder ganz schön lang geworden.

Jap
annig, Unverbindlichkeit.
Aber - wenn das der Mechanismus ist, wieso wirft er mir dann genau das alles vor ?
Subtil.

Ich nenns schwuleScheisse.
hab dich lieb, anni.

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26. Juni 2007 um 10:30
In Antwort auf monday_12158364

Ich hab das Gefühl, Du verstehst, Venusmond
musste auch erst mal drüber nachdenken. Ja, ich kämpfe tatsächlich manchmal auch dann, wenn meine Entscheidung gegen den anderen ausfällt. Warum? Weiss ich eigentlich auch noch nicht so genau. Vielleicht, weil ich dann auf einmal wieder das Gefühl hab, er könnte es doch wert sein. Denn dass er nicht alles mit sich machen lässt, bedeutet ja auch Stärke. Und die brauch ich. Außerdem gibts mir ein wenig das Gefühl, selbst stark und machtvoll zu sein, wenn ich den anderen dann zurückerobern konnte. Nur find ich das dann schon fast gemein dem anderen ggü. Und wenn ich kämpfen musste, hats auch einen gewissen Wert für mich. Ich glaub tatsächlich, es hat viel mit Loslassen zu tun. Was ich einmal hatte geb ich ungern wieder her - es sei denn, ICH treff die Entscheidung, dass es so sein soll. Und so lange wird der andere eben in Schach gehalten, an mich gebunden, angefüttert und dann wieder ein wenig weggeschoben. Mann ist das finster! Bin ich wirklich so? In meinen destruktiven Phasen leider ja. Und trotzdem mein ich es eigentlich nie persönlich und will den anderen eigentlich auch nicht verletzen, das passiert nicht wirklich absichtlich. Ich habs schon mal in einem anderen Thread beschrieben: ich hatte schon Situationen, da hab ich an ein und demselben Tag von Trennung und von Hochzeit gesprochen und geträumt. Was für ein Wechselbad für mich und den anderen. Was für ein Widerspruch. Deshalb schlaf ich auch so gern, wenns innen und außen mal wieder zuviel wird. Muss mich nicht auseinandersetzen. Nun ja, ich komm da mehr und mehr raus, werd immer ehrlicher mir selbst ggü. und versuch solche Mechanismen zu unterlassen.
Und noch was: ich halt den Kampf nicht lange durch. Reagiert der andere länger nicht, geb ich schnell auf und leide.
Leiden kann wunderschön sein, ebenso intensiv wie lieben. Und wenn ich dann schon mal nicht lieben kann, dann möcht ich zumindest leiden. Besser als gar keine Gefühle.
Übrigens: auch ich schraub meine Gefühle öfter vorsätzlich zurück. Hab ich mein Herz geöffnet und wurde verletzt oder die Umstände erlauben nicht, dass ich die Liebe auch ausleben kann (bspw. Fernbeziehung) oder ich hab grad wieder mal absolute Zweifel, schließ ich meine Liebe ein - und leide. Ach wie schön (Ironie hoch drei). Nach außen wirke ich dann meist sehr distanziert. Und hab ich dann irgendwann mal genug vom Leiden und die Liebe lässt sich nicht mehr auftauen, dann kommt die Wut - auch ein sehr intensives Gefühl. Aber auch die nach Möglichkeit nicht nach außen zeigen, bis es nicht mehr anders geht. Irgendwann explodier ich...

Und ja: Träume leben - gern, aber nur wenns nicht wahr wird

Mann, wenn ich das hier nochmal lese, komm ich mir fast schizophren vor. Dabei halt ich mich eigentlich für völlig normal. hm....

Ja, annig
ich glaube schon, dass ich irgendwie dahintergestiegen bin, soweit das überhaupt möglich ist...

Ich verstehe auch, dass dir das beihnah schitzophren vorkommt. Aber lass mal... Wir, die Nicht-Fische verfallen ja auch diesem " Fabelwesen" und begeben uns freiwillig in den " Wahnsinn"...., obwohl es oft weh tut.

Mir sagte neulich ein Fische-Geborener, dass er alles mit Leib und Seele tut, absolut rational reagiert, aber auch irrational handelt.... Und das sich das alles manchmal an der Grenze des Wahnsinns befindet....

Mit Oberflächlichkeit sollte man also nicht daher kommen. Auch nicht mit einem geringen geistigen Horizont.... Vielleicht spüren die Fische das Potential sofort. Und wenn, dann ist es mir auch klar, warum sie dann an demjenigen festhalten wollen, ja sogar sollten....

Eigentlich, annig... gehört dein Beitrag als neues Thema ins Forum... Aber ich hoffe, dass auch so viele Fische-Geplagten auf deine Beiträge stoßen werden. Auch die Meinung anderer Fische wäre interessant... Dein Beitrag von gestern abend bringt das Innere der Fische derart auf den Punkt, dass es fast jedem ein AHA- Erlebnis bringen müsste....

Vielleicht brauchen wir alle etwas Dramatik. Aber die Fische brauchen das Leid wohl ganz besonders, um sich lebendig zu fühlen... Ich glaube auch, dass sie Traurigkeit und vertäumten Herzschmerz lieber empfinden, als andere Gefühle, wie z.B. Wut und Hass... , weil dieses Leid sich einfach " schöner" anfühlt....?

Liebe Grüße!

venusmond


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26. Juni 2007 um 10:53
In Antwort auf jimin_12463785

Jap
annig, Unverbindlichkeit.
Aber - wenn das der Mechanismus ist, wieso wirft er mir dann genau das alles vor ?
Subtil.

Ich nenns schwuleScheisse.
hab dich lieb, anni.

Weil auch er nen Verstand besitzt
der das irgendwann mal rafft? Da fühlt er sich wahrscheinlich manipuliert, weil er seine Verantwortung nicht sieht/ nicht sehen will. Hab ja vorhin geschrieben, dass man mich damit durchaus manipulieren könnte, wenn man den Mechanismus gut zu nutzen weiß. Is schon sehr subtil.

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27. Juni 2007 um 0:16
In Antwort auf salomi_11871638

Ja, annig
ich glaube schon, dass ich irgendwie dahintergestiegen bin, soweit das überhaupt möglich ist...

Ich verstehe auch, dass dir das beihnah schitzophren vorkommt. Aber lass mal... Wir, die Nicht-Fische verfallen ja auch diesem " Fabelwesen" und begeben uns freiwillig in den " Wahnsinn"...., obwohl es oft weh tut.

Mir sagte neulich ein Fische-Geborener, dass er alles mit Leib und Seele tut, absolut rational reagiert, aber auch irrational handelt.... Und das sich das alles manchmal an der Grenze des Wahnsinns befindet....

Mit Oberflächlichkeit sollte man also nicht daher kommen. Auch nicht mit einem geringen geistigen Horizont.... Vielleicht spüren die Fische das Potential sofort. Und wenn, dann ist es mir auch klar, warum sie dann an demjenigen festhalten wollen, ja sogar sollten....

Eigentlich, annig... gehört dein Beitrag als neues Thema ins Forum... Aber ich hoffe, dass auch so viele Fische-Geplagten auf deine Beiträge stoßen werden. Auch die Meinung anderer Fische wäre interessant... Dein Beitrag von gestern abend bringt das Innere der Fische derart auf den Punkt, dass es fast jedem ein AHA- Erlebnis bringen müsste....

Vielleicht brauchen wir alle etwas Dramatik. Aber die Fische brauchen das Leid wohl ganz besonders, um sich lebendig zu fühlen... Ich glaube auch, dass sie Traurigkeit und vertäumten Herzschmerz lieber empfinden, als andere Gefühle, wie z.B. Wut und Hass... , weil dieses Leid sich einfach " schöner" anfühlt....?

Liebe Grüße!

venusmond


Ist schon so
dass sich Traurigkeit und Herzschmerz besser anfühlt als Wut und Hass. Lebendig fühl ich mich durch den stetigen Wechsel zwischen guten und "schlechten" Gefühlen. Wobei schlecht sind sie ja nicht wirklich, eher ein Hinweis auf Entwicklungschancen. Und lebendig bi ich eben auch durch die Intensität meiner Gefühle.
Bevor ich mich nun endgültig für die nächsten Tage "verabschiede" muss ich doch noch was loswerden. Ich glaub ich hab mal einen Meister gefunden. Seines Zeichens Jungfrau. Der scheint das "Spiel" zwischen Rückzug und aufeinander zugehen zu beherrschen. Samstag simst er, er hat ein schlechtes Gewissen, dass er mich wegen seines chaotischen Lebensmanagements vernachlässigt und er nicht weiss, ob er weitermachen oder sich aus der Beziehung rausziehen soll und nur Freundschaft will (der hätt glatt von mir sein können). Ungefähr zeitgleich hab ich ihm ne sms geschickt, dass ich grad nicht weiss, was Sache ist und ich mich zurückziehe. Die sms müssen sich gekreuzt haben. Nach nem kurzen Telefonat haben wir uns dann doch getroffen und festgestellt, Freundschaft geht (noch?) nicht. Was folgte, ihr ahnt es bestimmt...
Gestern ließ er mich im Regen stehen. War spontan zu einem Konzert mit Freunden und schickte mir nur ne kurze sms, dass er das Handy nicht mitnimmt, weils nass werden könnte. Er weiss eigentlich, dass ich gern mal abends mit ihm telefoniere, wenn wir uns nicht sehen und simsen eigentlich nicht so mag. Irgendwie war ich stinkig, obwohl ich mich ja eigentlich grad mal in Toleranz üben will. Nun dacht ich heut, o.k., schick ich ihm mal tagsüber nur ne kurze sms, dass ich ihm nen schönen Tag wünsche. Aber ich wollte mal nicht anrufen und fragen, ob bzw. wann wir uns sehen, nachdem ich in den letzten Tagen schon 2 mal ne Abfuhr bekommen hab. War also schon voll auf Rückzug "programmiert". Und was passiert? Er fragt mich doch tatsächlich von sich aus, ob wir uns morgen sehen. Merkwürdig. Kann der Gedanken lesen? Irgendwie spannend. Und auch sonst schafft der es, dass ich Dinge tue, die ich eigentlich aus Prinzip sonst nicht tue. Und zum ersten Mal hatt ich vor kurzem doch tatsächlich ein schlechtes Gewissen, dass ich mich mit nem anderen Mann getroffen hab, der was von mir wollte. Und das, obwohl ich bei dem nicht mal im Ansatz gedacht hab, der könnt "gefährlich" werden. Spinn ich jetzt oder sind Jungfrauen gut in subtilen Spielchen. Eigentlich durchschau ich sowas ja, aber hier scheint mein Gespür dafür zu versagen. Und tatsächlich genieß ichs...
Alles Liebe bis demnächst!

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27. Juni 2007 um 0:54
In Antwort auf monday_12158364

Ist schon so
dass sich Traurigkeit und Herzschmerz besser anfühlt als Wut und Hass. Lebendig fühl ich mich durch den stetigen Wechsel zwischen guten und "schlechten" Gefühlen. Wobei schlecht sind sie ja nicht wirklich, eher ein Hinweis auf Entwicklungschancen. Und lebendig bi ich eben auch durch die Intensität meiner Gefühle.
Bevor ich mich nun endgültig für die nächsten Tage "verabschiede" muss ich doch noch was loswerden. Ich glaub ich hab mal einen Meister gefunden. Seines Zeichens Jungfrau. Der scheint das "Spiel" zwischen Rückzug und aufeinander zugehen zu beherrschen. Samstag simst er, er hat ein schlechtes Gewissen, dass er mich wegen seines chaotischen Lebensmanagements vernachlässigt und er nicht weiss, ob er weitermachen oder sich aus der Beziehung rausziehen soll und nur Freundschaft will (der hätt glatt von mir sein können). Ungefähr zeitgleich hab ich ihm ne sms geschickt, dass ich grad nicht weiss, was Sache ist und ich mich zurückziehe. Die sms müssen sich gekreuzt haben. Nach nem kurzen Telefonat haben wir uns dann doch getroffen und festgestellt, Freundschaft geht (noch?) nicht. Was folgte, ihr ahnt es bestimmt...
Gestern ließ er mich im Regen stehen. War spontan zu einem Konzert mit Freunden und schickte mir nur ne kurze sms, dass er das Handy nicht mitnimmt, weils nass werden könnte. Er weiss eigentlich, dass ich gern mal abends mit ihm telefoniere, wenn wir uns nicht sehen und simsen eigentlich nicht so mag. Irgendwie war ich stinkig, obwohl ich mich ja eigentlich grad mal in Toleranz üben will. Nun dacht ich heut, o.k., schick ich ihm mal tagsüber nur ne kurze sms, dass ich ihm nen schönen Tag wünsche. Aber ich wollte mal nicht anrufen und fragen, ob bzw. wann wir uns sehen, nachdem ich in den letzten Tagen schon 2 mal ne Abfuhr bekommen hab. War also schon voll auf Rückzug "programmiert". Und was passiert? Er fragt mich doch tatsächlich von sich aus, ob wir uns morgen sehen. Merkwürdig. Kann der Gedanken lesen? Irgendwie spannend. Und auch sonst schafft der es, dass ich Dinge tue, die ich eigentlich aus Prinzip sonst nicht tue. Und zum ersten Mal hatt ich vor kurzem doch tatsächlich ein schlechtes Gewissen, dass ich mich mit nem anderen Mann getroffen hab, der was von mir wollte. Und das, obwohl ich bei dem nicht mal im Ansatz gedacht hab, der könnt "gefährlich" werden. Spinn ich jetzt oder sind Jungfrauen gut in subtilen Spielchen. Eigentlich durchschau ich sowas ja, aber hier scheint mein Gespür dafür zu versagen. Und tatsächlich genieß ichs...
Alles Liebe bis demnächst!

Hallo annig,
.... wow... Ich glaube, man darf gespannt sein, wie das hier weitergeht.... Hätt ich aber nicht gedacht, dass dir das passiert.... Ist dir noch nicht untergekommen gell?
Fische und Jungfrau... Erde und Wasser.... das könnte doch eine interessante Konstellation sein- oder?

Die Jungfrauen sind hier im Forum das meist beschriebene Zeichen, noch vor Skorpion glaub ich... Die müssen es wohl ganz schön in sich haben...

Ich kenne einen Jungfrau Mann. Kann aber nur sagen, dass er absolut verlässlich ist, man kann nach ihm die Uhr stellen. Der Wille scheint auch sehr ausgeprägt zu sein... Allerdings habe ich schon einmal gelesen, dass Jungfrauen sehr wohl in der Lage sind, andere subtil zu beeinflussen.

Alles Liebe!
venusmond

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27. Juni 2007 um 7:35
In Antwort auf monday_12158364

Hm... interessant
ich kenn das was ich von mir beschrieben hab, von meiner Freundin, auch Fisch, in ähnlicher Form. Wär mal interessant, zu wissen, wie Du von Anfang an mit ihm umgegangen ist. Vielleicht bin ich ja damit dem auf der Spur, was ich brauch, um aus diesem blöden Rückzugs-Kennenlern-Zweifel-Modus rauszukommen. Denn mögen tu ich den nicht unbedingt. Ich mag aber auch mal was positives berichten. Wenn ich liebe, dann richtig. Dann leb ich mein Helfersyndrom auch vollends aus. Dann geb ich alles für meinen Partner. Nur möcht ich nicht drum gebeten werden, dann machts keinen Spass, dann ist es Pflicht. Und Pflichten mag ich nicht, sie belasten mich und engen mich ein. Unverbindlichkeit scheint auch für mich der Schlüssel zu sein, um mich zu halten. Mit Unverbindlichkeit mein ich, die Wahl zwischen verschiedenen Alternativen zu haben und mich spontan für eine entscheiden zu können. Und trotzdem das Gefühl zu haben, geliebt zu werden.Ich merk grad, damit könnte Mann mich sehr gut und ganz subtil manipulieren, lenken und steuern. Er braucht mir eigentlich nur 2-3 Alternativen zu geben (die natürlich alle seinen Wünschen entsprechen) und dann mach ich schon was er will. Sollte er nur nicht stets und ständig machen, denn wenn ichs merke, bin ich schnell weg. Und wenn ich liebe und mich geöffnet hab und meine Zweifel mal schlafen gegangen sind, dann kann das ganz tief unter die Haut gehen, für beide. Und diese Liebe bleibt auch immer, auch wenn ich schon nicht mehr mit demjenigen zusammen bin.

hab grad mal ein wenig unter goastro und noeastro geschaut, was die so über Fische schreiben. Vieles davon würd ich blind unterschreiben. Interessant fand ich vor allem folgendes:

Ihre Glückshemmer sind ihre chaotisch- unstrukturierte Lebensart und Arbeitweise und ihr Mangel an Realitätssinn.

... Trotz der tiefen und intensiven Gefühle wird der typische Fisch sein Herz allerdings nicht zu schnell verschenken. Denn wenn er dies tut, dann für immer. Und da wird unter Umständen sehr lange gewartet, bis der geeignete Partner auftaucht. ..

... Die Tatsache, daß der Fischegeborene so seine kleinen Geheimnisse braucht, könnte den Partner auch etwas irritieren - vielleicht sogar aus gewissen Dingen ausschließen. Doch keine Sorge. Typische Fische müssen von Zeit zu Zeit mal der rauhen Realität entfliehen, um in ihrer Traumwelt auftanken zu können. Dieses Prozeß muß der Partner des Fisches nicht verstehen, er sollte ihn aber tolerieren ...

Fischefrau:

Die Fische - Frau ist eine sanfte romantische Träumerin, deren Gefühlsstrom so groß und mitreißend ist, dass er sie oft verwirrt oder gar ängstigt. OH JA - ich hab manchmal wirklich Angst vor meiner eigenen Gefühlstiefe, positiv wie negativ

Hier mal was zum Fischemann: Es ist nicht leicht, einen Fische - Mann an die Angel zu bekommen. Er ist ein wenig schüchtern, vorsichtig und windet sich gerne aus einer beginnenden Beziehung. Hat man sich aber einmal einen Fisch geangelt, wird man einen wunderbaren Liebhaber mit viel Sinn für Zärtlichkeit und Romantik finden, der seine Partnerin behütet, beschützt und auf Händen trägt. Die praktische Seite des Zusammenlebens stellt sie jedoch vor einige Probleme. So geht der Fisch meist sehr verschwenderisch mit Geld um und manchmal neigt dieses sensible Wesen zu starken Selbstzweifeln und Melancholien, die ein starker Partner auffangen muss.

Und wenn ihr unter astrodata.com schaut und seine Geburtszeit und -ort kennt, gibts da ein Gratiskurzprofil in Sachen Beziehung. Da hab ich grad in kurzen Worten das über mich wiedergefunden, was ich versucht hab, in den vergangenen Beiträgen auszudrücken.
Und das: Mit Ihrer Venusstellung ist Ihr Bedürfnis nach einer Beziehung vielschichtig und Ihnen selbst vielleicht etwas unklar. Einerseits suchen Sie eine feste Beziehung, die Ihnen einen Rahmen und eine Struktur verleiht, innerhalb derer Sie sich geborgen fühlen, andererseits haben Sie grosse Angst, dadurch in ein Abhängigkeitsverhältnis zu geraten, das Ihnen als Verrat an noch unausgeschöpften Möglichkeiten erscheint. Sie möchten also dazugehören, ohne sich festlegen zu müssen. Sie interessieren sich nämlich für die verschiedensten Facetten des Menschlichen, so dass es für einen Partner schwierig sein dürfte, all diese unterschiedlichen Komponenten zu verkörpern.

Danke für Deine Antwort, übrigens auch an alle anderen hier. Ich krieg damit tausende kleiner Anregungen, die ich weiterdenken kann und komm mir dabei selbst immer besser auf die Spur. Ob nun fischetypisch oder nicht.

Und sorry, ist mal wieder ganz schön lang geworden.

@annig
Wie bin ich am Anfang mit ihm umgegangen ?

hmmmmmmmmmmmm
Mein ausgeprägtes Ego hielt ihn für einen Looser.
Genauso habe ich ihn behandelt.
Von oben herab.
Was, Du liebst mich ? Das weißt Du schon nach 2 Tagen ? Spinner !
Vorwürfe habe ich ihm gemacht weil er log.
Geheult habe ich, daß er gehen soll, nach 2 Wochen !
Da setzte er sich neben mich und meinte : ich brauch Deine Nähe.
Ich hatte einen grossen Bekanntenkreis, ewig Party.
Er kochte vor Eifersucht, mir war das schnuppe.
Ich hab auf ihn einfach nichts gegeben, er hat sich in mein Leben gehackt und ich habe ihn ignoriert.
Ich sagte ihm, ich will eigentlich nur rumvögeln, egal mit wem.
Da sagt er: und was ist mit mir ?
Darauf bekam er keine Antwort.
Weils mir egal war.
Er musste immer das machen, was ich will.
Ich war autak, und er wußte das.
Ich brauchte ihn nicht.
Ich denke, er hat sich jemanden gesucht, weil er nicht alleine sein wollte.
Hat alles hingenommen um nicht einsam zu sein.

Er wird sich jetzt eine neue Frau suchen, bei der er genau das gleiche tut.
Wo er sich eben nicht auseinandersetzen muß.
Wo er nicht verantwortlich sein muß.

Im Oktober sollen Fische sich mit sich selber ausgesöhnt haben.
Von mir aus.

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18. Juli 2007 um 12:58
In Antwort auf monday_12158364

Hallo Venusmond
hmmm... ich versuchs mal genauer zu beschreiben.
Ich zweifel eigentlich IMMER, wenn ich jemanden kennengelernt habe und die erste Euphorie weg ist. Das mit der Euphorie an sich ist schon so eine Sache. Ich glaube, Fische im allgemeinen finden viele Menschen höchst spannend und interessant. Wir sind neugierig und wollen ergründen, wie der andere so tickt und wie weit wir Einfluss auf unsere Mitmenschen nehmen können. Und am Anfang ist das dann auch ganz spannend, wenn ich merke, ich kann den anderen irgendwie beeinflussen. Im positiven Sinne, d.h. ich kann Impulse geben, die ihn zum Nachdenken bringen. Und besonders spannend ist es dann, wenn auch vom anderen Impulse kommen, die mich zum Nachdenken bringen. Da vergeht dann Zeit und Raum und schnell sind dann mal 4 Stunden rum. Und geistig so angeregt bin ich dann eben auch schnell euphorisch: was für ein toller Mensch. Und ich sehne mich nach einer starken Schulter (ich glaube übrigens, das tun auch viele Fische-Männer). Kommt also dann noch rüber, mein Gegenüber hat eine gewisse innere Stärke, dann bin ich einfach hin und weg. Dann fange ich an zu träumen - von Zukunft, davon, es könnte der perfekte Partner sein. Sehr blauäugig.

Und dann kommt, was kommen muss: Der andere und auch ich haben einen Alltag. ich kann nicht jeden Tag stundenlang mit ihm so spannende endlos lange Gespräche führen. Und dann kommen natürlich auch Dinge zum Vorschein, die ich beim anderen vielleicht nicht so mag. Und kompliziert wirds auch, wenn ich immer wieder neue Leute kennenlerne, die mich ebenfalls begeistern. Meine Euphorie flacht ab und mein Verstand setzt wieder ein und nun kommen die Zweifel. Hab ich mehr in dem anderen gesehen als da ist? Ist da wirklich mein Herz im Spiel oder nur Neugier? Bin ich überhaupt für den anderen gut genug, kann ich ihm bieten, was er braucht? Haben wir wirklich die gleichen Ziele und Werte, passen wir überhaupt zusammen. Ist das wirklich der eine, der Erfüllung verspricht? Und immer die Überlegung, selbst wenn mein Herz beteiligt war: wenn es nicht klappt was ist dann? Jetzt kann ich noch aussteigen, jetzt tuts noch nicht so weh. Später dann beiden um so mehr. Und dieses Spiel geht immer von neuem los, wenn ich jemand neues kennenlerne, der mich ebenfalls begeistert. Passt der vielleicht sogar besser zu mir? Ist das mit ihm noch näher an der Erfüllung als das jetzige? und und und....

Dazu kommt bei mir mein Motto ganz oder gar nicht. Ich kann mich schon eine ganze Zeit lang mit Durchschnitt zufrieden geben (ich meine in Bezug auf meine Gefühle). Und doch träume ich eben von der ganz großen perfekten Erfüllung. Der Ritter auf dem weißen Ross sozusagen, mit dem ich vollkommen verschmelzen kann. der immer weiss wie ich denke und fühle und immer so handelt wie ich es grade brauche und der gerade das eben auch genauso braucht zur gleichen Zeit in der gleichen Art. Naiv oder einfach dumm? Und lerne ich jemanden neues kennen - na ja, siehe oben. Hab also irgendwie immer das Gefühl, meine Bestimmung zu verpassen. Und mein jeweils aktueller Partner tut mir leid! Und gar nicht geht leider aber auch nicht, denn allein sein möchte ich auch nicht.

Weiteres Problem: Nein sagen. Kann ich nicht. Ich könnte ja den anderen verletzen. Ich war schon mit einigen Partnern zusammen, einfach, weil die sich sooo sehr in mich verliebt hatten und ich ihnen nicht vor den Kopf stoßen wollte.Denn gemocht hab ich sie ja schon. Also lieber selber leiden, bis es irgendwann nicht mehr geht. Und wer weiss, vielleicht wärs ja der Ritter gewesen nach dem ich suche und es entwickelt sich die große Liebe?

Und wenn ich zweifel, dann hab ich ein schlechtes Gewissen ggü. dem anderen. und krieg ich dann starke Liebesbeweise oder Forderungen, wird das schlechte Gewissen größer und ich fühl mich erdrückt. Das gleiche betrifft Hilfsangebote. Da hab ich dann obendrein das Gefühl, ich wär zur Gegenleistung verpflichtet und/oder der andere hält mich für schwach. Und das will ich keinesfalls sein. Aber so ganz in Ruhe gelassen werden will ich dann auch wieder nicht. Ich will schon merken, der andere denkt an mich. Nur eben auf eine eher zurückhaltende Art, die mich nicht verpflichtet und bei der ich kein schlechtes Gewissen haben muss.

Diese "Prozesse" laufen glücklicherweise nicht immer gleichzeitig ab aber doch öfter. Also all das zusammen find ich schon äußerst kompliziert. Und da bleibt dann nur der Rückzug für mich, um immer mal wieder zu sortieren, wo ich gerade stehe.
Und all das ist auch der Grund für all die Verwicklungen in meinem Leben. Bin auch schon das ein oder andere mal (leider!) nicht ganz treu gewesen, wenn die Zweifel am Partner bzw. meinen Gefühlen für ihn mal wieder groß und die Euphorie des Neuen unwiderstehlich und das Gegenüber eben sehr aktiv/"fordernd" war.
Nun, da ich ja erwachsen und mir meiner Verhaltensweisen bewusster geworden bin, habe ich eben angefangen, zu versuchen, den anderen eine Art "Gebrauchsanleitung" für mich zu geben. Heißt, dass ich eben offen und ehrlich sage, dass ich sehr leicht bei jemandem "hängenbleibe", ich aber nicht weiss, was in 2 Monaten ist (so ähnlich hats glaube ich der FM ausgedrückt, um den es in diesem Thread ja ging). Und dass ich erst mal sehen muss und den anderen kennenlernen muss. Dabei ist es übrigens unerheblich, wie weit ich in der ersten Euphorie mit dem anderen gegangen bin.

Und ich treff irgendwann mal eine bewusste Entscheidung für oder gegen den anderen. Das ist so ca. nach 3 Monaten soweit. Und hab ich mich dafür entschieden, dann öffne ich auch wirklich mein Herz. Einfach ists dann für den anderen trotzdem nicht, denn die Zweifel bleiben...

Die Unsicherheit kommt glaub ich aus dem intuitiven Wissen, dass alles auf dieser Welt irgendwie trügerisch und nichts von wirklicher Dauer ist. Und das kann mir keiner so recht nehmen. Und trotzdem lass ich mich immer wieder angeln. Das Geheimnis ist glaub ich die richtige Mischung aus sachlich-emotionaler Anteilnahme und auch mal zappeln lassen in den Phasen meines Rückzugs. Also grad soviel, das ich weiss, es gibt noch die Möglichkeit, dass der andere will, aber ich kann auch nein sagen, ohne dass der andere tierisch verletzt ist. Meine Neugier erhalten ohne mich zu verpflichten. Und vielleicht sind Beziehungen mit Fischen ja tatsächlich nicht für die Ewigkeit.

Noch so zwei/drei Gedanken ohne Zusammenhang:

Ich glaub, die Fische denken oft, der andere müsste doch genau wissen, wie wir fühlen und denken. Sozusagen Gedankenlesen. Und sind dann oft enttäuscht, das das nicht so ist. Das ist aber auch der Grund, warum wir oft nicht erklären, warum. Wir gehen davon aus, der andere weiss das doch, der kennt uns schließlich.

Wenn ich jemand anderem Vorwürfe mache, entstehen die eigentlich oft aus der Unzufriedenheit mit mir selbst. Nur ekenne ich das dann nicht sofort und zugeben kann ich es auch nur selten ggü. anderen.

Und auch ganz spannend:Zieht sich der andere zurück und ich bin grad in der Entscheidungsphase zu einem Ja gekommen, dann kämpfe ich auch. Ich glaub, ich erkenn den Wert des anderen bzw. meine Gefühle oft erst, wenn es schon (fast) zu spät ist. Also kann ein (kurzes) zappeln lassen manchmal hilfreich sein.

Hallo annig2
ich bin un-be-rechenbar, zumindest in Bezug dessen, was andere von mir erwarten oder denken. Vieles geht klar, einiges läuft aber anders. Das hat oft verblüffende Effekte, negativ, wie positiv. Diese Unsicherheit und Angst kenne ich auch. Aber, ich habe gelernt, darüber zu sprechen, nicht über alles, aber einiges.
Natürlich ist mein Gegenüber gefordert darüber sprechen zu wollen. Die große Kunst ist nicht nur widerzuspiegeln, sondern auch dann mal den Mut zu haben, anders zu reagieren. Üblicherweise, so kenne ich es, tritt in vielen Lebenslagen eine Spiegelbildfunktion zu Tage. Wenn mich jemand angreift, versuche ich mich zu verteidigen (Normalfall). Aus Angst (vor Verletzung) oder Unsicherheit (ich bin zu schwach)kann dann diese Verteidigung schonmal versagen.

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