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Ich wünsche euch allen hier einen schönen, stressfreien Tag.

12. Juni 2007 um 7:10

Die Sonne scheint, ein leichter Nebel in den Talsenken. Der Blick aus meinem Bürofenster ist schön. Ein paar Häuser am Ortsrand, eine sanfte, Hügelleandschaft, Wälder und Weiden. Im Grunde möchte ich jetzt lieber drausen sein, nachdenken, Kraft schöpfen. Leider hörte ich die harsche Stimme der Pflicht, die unerbittlich meinen Namen ruft. Bald kommen die Mitarbeiter, dann beginnt die tägliche Hektik.

Genießt euer Leben solange ihr es könnt und verschwendet eure Zeit nicht mit kleinlichen Streitereien.
Heute Nacht rief mich ein Freund an, dessen Sohn (17) freiwillig aus dem Leben schied. So eine erschütternde Nachricht rückt meine kleinen Sorgen in ein völlig anderes Licht. Was soll ich meinem Freund sagen, wie kann ich ihn trösten? Mir fehlten die Worte. Heute werde ich ihn aufsuchen und nur bei ihm sein, mehr kann ich kaum tun sein Leid zu mildern.

Euer Rabe,
der gern mit seiner Räbin durch die Lüfte flattern würde, sofern sie ihm nicht seine Flügel stutzt, beabsichtigt oder unwissentlich, beides tut weh.

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12. Juni 2007 um 7:47

Hallo rabenvogel,
danke für deine worte
und für dich und deinen freund alles licht und liebe dieser welt, und du machst schon das richtige, den worte gibt es dafür nicht, aber du bist da, für ihn, das ist das wertvollste.

mondschein68

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12. Juni 2007 um 8:55

Danke, lieber rabe
das wünsche ich dir auch von herzen.

ich muss hier etwas überlesen haben, in dem ganzen chaos.
es tut mir sehr leid für dich und deinen freund und ich drücke euch fest die daumen. ich wünsche euch viel kraft und hoffe, ihr verliert nie den glauben.
das jetzige leben ist nur ein kurzer moment unserer eigentlich existenz und wir sehen uns alle wieder.

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12. Juni 2007 um 9:13

Mein lieber Rabe,
ich fühle dein
trauriges Sinnieren. Bin in Gedanken bei dir und wünsche dir/euch viel Kraft.
Räbchen's Schwingen umärmeln dich liebevoll.
Ach Rabe...würde ich deine Flügel stutzen wollen, könnte ich ja nicht mehr mit dir fliegen...


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12. Juni 2007 um 11:48
In Antwort auf dania_12947538

Danke, lieber rabe
das wünsche ich dir auch von herzen.

ich muss hier etwas überlesen haben, in dem ganzen chaos.
es tut mir sehr leid für dich und deinen freund und ich drücke euch fest die daumen. ich wünsche euch viel kraft und hoffe, ihr verliert nie den glauben.
das jetzige leben ist nur ein kurzer moment unserer eigentlich existenz und wir sehen uns alle wieder.

Lieber Rabe,
deine Worte haben mich schmerzlich an den Freitod meines besten Freundes erinnert. Das liegt nun schon viele Jahre zurück, aber ich denke immer wieder liebevoll an ihn und unsere gemeinsamen Erlebnisse. Immer weniger kann ich verstehen, was da passiert ist, aber ich kann es mittlerweile akzeptieren. Vielleicht darf ich hier ein Gebet aus dem tibetischen Buddhismus eintragen? Es war und ist für mich immer sehr hilfreich. Für die Begriffe "Bardo" und "Rigpa" findet man im Internet wunderbare Erklärungen.

Nun, da mir der Bardo des Todes dämmert,
will ich alles Greifen, Sehnen und Anhaften aufgeben,
will unabgelenkt in das klare Gewahrsein der Lehren eintreten,
und mein Bewusstsein in den Raum des ungebornen Rigpa ausschleudern.
Nun, da ich diesen aus Fleisch und Blut zusammengefügten Körper verlasse,
will ich ihn als vorübergehende Illusion erkennen.

Aus dem Tibetischen Totenbuch

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12. Juni 2007 um 13:36
In Antwort auf aegle_12269023

Mein lieber Rabe,
ich fühle dein
trauriges Sinnieren. Bin in Gedanken bei dir und wünsche dir/euch viel Kraft.
Räbchen's Schwingen umärmeln dich liebevoll.
Ach Rabe...würde ich deine Flügel stutzen wollen, könnte ich ja nicht mehr mit dir fliegen...


Gedanken
...Vielleicht sah Gott, dass der Weg zu steinig, die Berge zu steil waren und das Leben zu schwer wurde. Und er legte seinen Arm um den jungen Mann und sprach: "Komm heim zu mir. Ich schenke dir den Frieden, den du auf der Erde nicht gefunden hast."

Die Antworten auf die Fragen nach dem Sinn eines Freitodes werden unbeantwortet bleiben. Aber wir suchen danach und eventuell finden wir irgendwann eine Erklärung für uns, mit der wir leben können. Dies wünsche ich jedenfalls allen Betroffenen, die von solchen oder ähnlichen Schicksschlägen erfasst wurden.

Eine liebe Freundin hat vor etlichen Jahren auch diesen Weg gewählt. Ich schrieb die Geschichte mal, wurde leider gelöscht.

Mo grüßt nachdenklich
(Rabe, ich bin bei dir)

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12. Juni 2007 um 14:35

Hallo Rabenvogel,
möge Gott die Hand schützend über den jungen Mann halten, der wieder nach Hause zurück kam, in das Haus des göttlichen Vaters.
Den Angehörigen wünsche ich, dass der Schmerz mit der Zeit vergeht und einem stillen Gedenken platz macht.
Denn stärker als der Tod ist die Liebe.
Dir wünsche ich die Kraft ihm in diesen Stunden beizustehen!
Gottes Segen
Scheich

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13. Juni 2007 um 7:26
In Antwort auf minta_12262956

Lieber Rabe,
deine Worte haben mich schmerzlich an den Freitod meines besten Freundes erinnert. Das liegt nun schon viele Jahre zurück, aber ich denke immer wieder liebevoll an ihn und unsere gemeinsamen Erlebnisse. Immer weniger kann ich verstehen, was da passiert ist, aber ich kann es mittlerweile akzeptieren. Vielleicht darf ich hier ein Gebet aus dem tibetischen Buddhismus eintragen? Es war und ist für mich immer sehr hilfreich. Für die Begriffe "Bardo" und "Rigpa" findet man im Internet wunderbare Erklärungen.

Nun, da mir der Bardo des Todes dämmert,
will ich alles Greifen, Sehnen und Anhaften aufgeben,
will unabgelenkt in das klare Gewahrsein der Lehren eintreten,
und mein Bewusstsein in den Raum des ungebornen Rigpa ausschleudern.
Nun, da ich diesen aus Fleisch und Blut zusammengefügten Körper verlasse,
will ich ihn als vorübergehende Illusion erkennen.

Aus dem Tibetischen Totenbuch

Danke für eure tröstenden Worte.
Ist da wirklich ein Sinn dahinter, wenn ja, so kann ich ihn nicht erkennen. Kein Kind sollte vor seinen Eltern sterben müssen.

Rabe

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