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Ist es besser ein Problem direkt zu verarbeiten oder kann Verdrängen auch hilfreich sein?

26. Februar 2010 um 10:37

Hatte da eine für mich interessante Unterhaltung mit meinem langjährigen Skorpifreund. Er meinte teils belustigt, er denke, es sei viel besser, einfach mal zu verdrängen. Dann ging es einem direkt viel besser und irgendwann später wäre auch genug Zeit vergangen, um sich dem Ganzen vielleicht nochmal schmerzfreier zu widmen. Weiß nicht, ist so ne typische Art von ihm, war das jetzt nur ein Witz? Aber selbst wenn, ich dachte schon immer, dass es einen weiterbringt, wenn man seine akuten Probleme angeht und Schmerzen durchlebt.
Er meinte, er sei da sicher öfter gescheitert, aber das Scheitern hätte er auch verdrängt. Sehr witzig! Aber da Zeit ja Wunden heilt, könnte vielleicht doch was dran sein?

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26. Februar 2010 um 10:49

Puuuh
Es gibt Skorpione (und natürlich auch andere Menschen), die sind super im Verdrängen, haben dies quasi zu einer Art Kunst erhoben. Ich gehörte auch mal dazu.
Aber irgendwann wird sich das ganz furchtbar rächen und diese Dinge kommen mit aller Macht wieder hoch und dann wird es erst richtig schlimm.
Erst als mein Leben in die komplett falsche Richtung lief und nichts mehr klappte, setze ich mich mal mit meinem Innersten auseinander (mit Hilfe einer Expertin). Was da ans Tageslicht kam, war heftig! Dinge, von den ich überzeugt war, sie sind verarbeitet und erledigt, waren nur verdrängt und genau diese nicht aufgearbeiteten Sachen waren letztlich Ursache für eine recht lange Zeit des Unglücklichseins.
Manchmal lernt man halt nur auf die harte Tour. Ich habe daraus gelernt: Verarbeiten statt Verdrängen.
Also mein Leben läuft wieder.

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26. Februar 2010 um 11:11
In Antwort auf nirupama

Puuuh
Es gibt Skorpione (und natürlich auch andere Menschen), die sind super im Verdrängen, haben dies quasi zu einer Art Kunst erhoben. Ich gehörte auch mal dazu.
Aber irgendwann wird sich das ganz furchtbar rächen und diese Dinge kommen mit aller Macht wieder hoch und dann wird es erst richtig schlimm.
Erst als mein Leben in die komplett falsche Richtung lief und nichts mehr klappte, setze ich mich mal mit meinem Innersten auseinander (mit Hilfe einer Expertin). Was da ans Tageslicht kam, war heftig! Dinge, von den ich überzeugt war, sie sind verarbeitet und erledigt, waren nur verdrängt und genau diese nicht aufgearbeiteten Sachen waren letztlich Ursache für eine recht lange Zeit des Unglücklichseins.
Manchmal lernt man halt nur auf die harte Tour. Ich habe daraus gelernt: Verarbeiten statt Verdrängen.
Also mein Leben läuft wieder.

Danke dir
Ich kann mir das schon vorstellen, dass es irgendwann sehr schmerzhaft werden kann, wenn man schlimme Dinge in sich trägt wie einen Knoten und irgendwann löst er sich und alles kommt ins Wanken.
Manchmal glaube ich, dass der Mensch diese Tiefen im Leben braucht, um überhaupt Glück empfinden zu können. Alles was selbstverständlich ist oder was leicht zu erreichen ist, gibt einem auch nicht dieses Gefühl von Sieg über etwas bzw. sein Glück "erkämpft" zu haben.

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26. Februar 2010 um 11:11
In Antwort auf nirupama

Puuuh
Es gibt Skorpione (und natürlich auch andere Menschen), die sind super im Verdrängen, haben dies quasi zu einer Art Kunst erhoben. Ich gehörte auch mal dazu.
Aber irgendwann wird sich das ganz furchtbar rächen und diese Dinge kommen mit aller Macht wieder hoch und dann wird es erst richtig schlimm.
Erst als mein Leben in die komplett falsche Richtung lief und nichts mehr klappte, setze ich mich mal mit meinem Innersten auseinander (mit Hilfe einer Expertin). Was da ans Tageslicht kam, war heftig! Dinge, von den ich überzeugt war, sie sind verarbeitet und erledigt, waren nur verdrängt und genau diese nicht aufgearbeiteten Sachen waren letztlich Ursache für eine recht lange Zeit des Unglücklichseins.
Manchmal lernt man halt nur auf die harte Tour. Ich habe daraus gelernt: Verarbeiten statt Verdrängen.
Also mein Leben läuft wieder.

Kann
ich Nirupama nur zustimmen. Wir sind Meister im Verdrängen, aber irgendwann kommt der Zusammenbruch und das ist echt heftig. Mit dem Alter wird man weiser und setzt sich dann auch mit der Problematik auseinander, anstatt zu verdrängen und zu hoffen, dass es alleine weggeht.

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26. Februar 2010 um 11:37
In Antwort auf unice_12558934

Kann
ich Nirupama nur zustimmen. Wir sind Meister im Verdrängen, aber irgendwann kommt der Zusammenbruch und das ist echt heftig. Mit dem Alter wird man weiser und setzt sich dann auch mit der Problematik auseinander, anstatt zu verdrängen und zu hoffen, dass es alleine weggeht.


Vielleicht kriegt man im Laufe der Zeit ja Hornhaut ums Herzchen, dann tuts vielleicht weniger weh!

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