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Jungfrau - Frau

16. Oktober 2012 um 22:45

Hallo,

Habe vor kurzem meiner Jungfrau Kollegin gestanden, dass ich mich in sie verliebt habe.Seitdem ist sie äußerst zurückhaltend, wirkt irgendwie verkrampft.
Vorher hatten wir ein super kollegiales und freundschaftliches Verhältnis.Und jetzt ist sie immer "kurz angebunden", komme nicht mehr an sie heran
Habt Ihr vielleicht einen Rat ?

LG an Alle

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17. Oktober 2012 um 21:13

Hi
ich hab leider kein rat....ausser es so hinzunehmen wie es ist !

ist sie vergeben ?
bist du nicht ihr typ ?

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28. Oktober 2012 um 19:45

Hej
also mal ein Ratschlag so wie ich die Dinge sehe:
also mit Kollegen ist das ganze immer recht schwierig - das Problem (zumindest bei mir) ist, wenn mir ein Kollege gefällt dann zeigt man das auf gar keinen Fall auf der Arbeit. Man muss ja die Professionalität bewahren und kühl /cool bleiben. Vielleicht möchte sie aber auch deine Gefühle nicht verletzen und ist deswegen eher abweisend. Du solltest ihr vielleicht eine Mail/Sms schicken (nicht zur Arbeitszeit), dass du sie nicht überrumpeln wolltest, aber dass sie es dir einfach angetan hat und ob sie evtl Intresse hat, dich mal während der Privatzeit zu treffen (am besten gleich einen konkreten Vorschlag machen)....
Wenn dann nichts kommt, weisst du woran du bist. Nämlich, dass sie kein Interesse hat...

Viel Glück

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30. Oktober 2012 um 14:16
In Antwort auf zada_12267606

Hi
ich hab leider kein rat....ausser es so hinzunehmen wie es ist !

ist sie vergeben ?
bist du nicht ihr typ ?

Hey @
Soraya...kannst du mir etwas schreiben zu meinem Thema, im Thread? z.B. hast du beim Sex schon mal gelacht? Zufälligerweise mit einem JFM im Bett?

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6. November 2012 um 10:42

Hallo Flame,
man sollte unterscheiden können,
es gibt immer nur ein Prinzip nach dem Menschen , die in dem Sonnenzeichen geboren sind, auch so verhalten. Vielleicht sollten sich die Astrosuchende, mit dem tieferen Sinn jedes Sonnenzeichens befassen um die Antworten zu bekommen.

Das Sternbild Jungfrau gehört zu den ältesten von Menschen identifizierten Sternkonstellationen. In Sumer und Babylon war dieses Sternbild unter dem Namen Kornähre oder Ackerfurche bekannt. Ihr heliakischer Aufgang zeigte den damaligen Bauern den nahenden Beginn der Feldarbeit. Der hellste Stern dieser Konstellation ist Spica (heute auf rund 24 Waage im tropischen Tierkreis), was ebenfalls mit Kornähre übersetzt werden kann (engl. "spike", span. "espiga" für Ähre). Das Sternbild erhielt offensichtlich durch diesen Fixstern seinen Namen.

Traditionell wird das Sternbild als junge Frau dargestellt, die in ihrer linken Hand eine Kornähre hält (dort, wo sich der Stern Spica befindet) und in der rechten einen jungen Ast oder einen Palmwedel.

Die lateinische Bezeichnung für Jungfrau ist Virgo. Die englische Bezeichnung virgin leitet sich davon ab und setzt sich zusammen aus den Silben "vir-" (lat. Mann) und "-gyne" (griech. Frau). Virgin bedeutet demnach Mann-Frau oder ein androgynes Wesen. Die lateinische Übersetzung für Frau ist "vira". Ein heldenhaftes Mädchen ist eine "virago", denn sie handelt wie ein Mann (vir + agere). Der lateinische Ausdruck "viriditas" klingt ebenfalls in der Silbe "vir" an. Er bedeutet Leben, bei Hildegard von Bingen die "Grünkraft" und hängt mit Jugendlichkeit zusammen (grüne Triebe an Ästen, "noch grün hinter den Ohren sein" usw.). Der Name des Zeichens bzw. Sternbildes Jungfrau zeigt demnach eine junge Frau, die ihre männlichen Qualitäten angemessen integriert hat und zum Ausdruck bringen kann.

Schon im alten Mesopotamien, in Sumer und im darauf folgenden Babylonischen Reich wurde das Sternbild Jungfrau mit Muttergottheiten in Verbindung gebracht, das heißt mit Bildern der Großen Mutter. Die Verehrung der Großen Mutter (Magna Mater) fand zunehmend Verbreitung, als die Menschen in der Jungsteinzeit sich erstmals dem Ackerbau zuwandten und damit sesshaft wurden (ab ca. 10.000 v. Chr.). Damals kümmerten sich besonders die Frauen um Anpflanzung und Ernte, während die Männer weiterhin der Jagd nachgingen.

Alice A. Bailey bzw. "der Tibeter" D.K. bringen dieses Sternbild ebenfalls mit der kosmischen Mutter in Verbindung, speziell mit Eva, Isis und Maria.
Eva ist das Symbol der Mentalnatur und des menschlichen Denkens, das durch die Verlockung des Wissens angezogen wird, das man durch die Inkarnationserfahrung gewinnen kann. Eva nahm also den Apfel der Erkenntnis von der Schlange der Materie und leitete damit jenes lange menschliche Unternehmen von Versuch, Erfahrung und Wesensäußerung ein.

Isis repräsentiert dasselbe auf der emotionellen oder astralen Ebene. Eva hat kein Kind in den Armen; der Keim des Christuslebens ist noch zu klein, als dass er sich schon bemerkbar machen könnte; der Involutionsprozess ist noch zu nahe; doch in Isis ist die Wegmitte erreicht; die Beschleunigung dessen, was gewünscht wird, ist eingetreten und so steht Isis folglich in den alten Tierkreisen für Fruchtbarkeit, Mutterschaft und als Hüterin des Kindes.

Maria endlich bringt den Vorgang hinunter auf die Ebene oder an den Ort der Inkarnation, auf die physische Ebene und bringt dort das Christuskind zur Welt. (Esoterische Astrologie)

Isis ist im alten Ägypten die Muttergöttin, die Beschützerin von Himmel und Erde, der Lebenden und der Toten. Nachdem ihr Gemahl Osiris von dessen Bruder Seth ermordet, zerstückelt und in alle Winde zerstreut wurde, macht sie sich auf die Suche, findet alle Teile und setzt sie wieder zusammen zu ihrem Gemahl, dem sie für einen Moment Leben einhauchen kann. Sie zeugen gemeinsam den Sohn Horus, der später den Mord an seinem Vater rächen wird.

Auch die anderen weiblichen Gottheiten, die in Verbindung mit dem Sternbild Jungfrau stehen, werden mit dem Tod und der Unterwelt konfrontiert. Die sumerische Göttin und Himmelskönigin Inanna sah man im Sternbild Jungfrau verkörpert, das damals zur Zeit der Aussaat in Mesopotamien heliakisch aufging. Inanna steigt in einem alten Mythos in die Unterwelt hinab, um dort ihre Schwester Ereschkigal (Herrin des Großen Unten, über Tod und Wiedergeburt) zu besuchen und alles über das Reich des Todes zu erfahren.

Auf ihrem Gang in die Unterwelt muss Inanna an sieben Toren alle Insignien ihrer Macht ablegen und steht zum Schluss nackt und machtlos ihrer Schwester gegenüber, die sie tötet. Sie wird jedoch nach drei Tagen wieder zum Leben erweckt, einerseits durch Hilfe aus der Oberwelt, aber auch durch ihre Schwester Ereschkigal selbst. Inanna kann wieder in die Oberwelt gelangen, nun mit dem Wissen von Tod und Wiedergeburt ausgestattet. Als Pfand muss sie jedoch ihren Gemahl Dumuzi der Unterwelt überlassen.

Die babylonische Göttin Ishtar und die westsemitische Astarte waren vergleichbare Fruchtbarkeits- und Liebesgöttinnen mit ähnlichen mythologischen Geschichten.

Im Römischen Reich wurde das Sternbild Jungfrau mit der Göttin Ceres gleichgesetzt, die wiederum identisch ist mit der griechischen Göttin Demeter. Demeter ist eine dreifache Muttergöttin und zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten. Als dreifaltige Göttin tritt sie in verschiedenen Manifestationen auf: als Jungfrau, Mutter und Alte Frau. Sie hat mit ihrem Bruder und Herrscher des Olymps Zeus (lat. Jupiter) eine Tochter, Kore, die sie abgöttisch liebt. Ihr Onkel Hades (lat. Pluto), der Herr der Unterwelt, verliebt sich in das Mädchen und entführt es mit Zeus' Duldung in die Unterwelt. Kore fügt sich, nun Persephone (lat. Proserpina) genannt, in ihr Schicksal. Ihre Mutter Demeter wandert derweil verzweifelt auf der Suche nach ihrer Tochter umher und hindert in ihrem Gram alle Pflanzen am Wachstum. Dies zwingt Zeus zum Eingreifen, denn die ganze Welt droht an Hunger zugrunde zu gehen. Er schickt Hermes (lat. Merkur) in die Unterwelt und es wird eine Einigung erzielt, wonach Persephone nur einen Teil des Jahres in der Unterwelt weilt. Im Winter regiert sie dort mit Hades und verbringt den Frühling und Sommer über der Erde bei ihrer Mutter.

Ein weiterer griechischer Mythos in Verbindung mit dem Sternbild Jungfrau ist der um Erigone. Ihr Vater Ikarios ist vom Gott Dionysos in die Kunst des Weinanbaus eingeweiht worden. Als Ikarios seinen Knechten eine erste Kostprobe gibt, töten diese ihn, da sie im Rausch glauben, er wolle sie vergiften. Erigone findet mit Hilfe ihrer Hündin Maira nach langem Suchen den Leichnam und erhängt sich vor Gram an einem Baum. Darauf bricht in Athen eine Selbstmordserie aus: junge Athenerinnen erhängen sich reihenweise. Erst als Erigone und Ikarios durch jährliche Opfer gewürdigt werden, nehmen die Selbstmorde ein Ende. Die Götter versetzen Ikarios, Erigone und den hilfreichen Hund an den Sternhimmel: Erigone wurde das Sternbild Jungfrau, Ikarios das Sternbild Bootes und der Hund wurde zum Fixstern Sirius (Hundsstern), nach anderer Lesart auch Procyon im Sternbild Kleiner Hund.

Angesichts dieser mythologischen Geschichten wird der Hinweis des "Tibeters" D.K. in "Esoterische Astrologie" noch verständlicher:

Die Jungfrau symbolisiert Tiefen, Dunkelheit, Ruhe und Stille und Wärme; sie ist das Tal der Tiefenerfahrung, in dem Geheimnisse entdeckt und schließlich ans Licht gebracht werden; sie ist der Ort der langsamen, sanften und doch machtvollen Krisen und periodischen Entwicklungen, die im Dunkeln stattfinden und dennoch zum Licht führen.

Was den geschilderten Mythen außerdem gemeinsam ist: es muss Zeit verstreichen bzw. ein langer Weg der Suche beschritten werden, bis es zu einer Lösung kommen kann. Geduld ist ein Stichwort für die Jungfrau-Qualität.

Dem Sternbild (und Tierkreiszeichen) Jungfrau werden in der Esoterischen Astrologie zwei Planeten des 4. Strahls zugeordnet: exoterischer Herrscher auf der Persönlichkeitsebene ist Merkur. Esoterischer Zeichenherrscher ist der Mond, durch den hier der esoterische Planet Vulkan wirkt. Merkur und Mond vermitteln die Energie des 4. Strahls: "Harmonie durch Konflikt". Es müssen Konflikte durchlebt und gelöst werden, bevor ein Zustand der Harmonie eintreten kann.

Der 4. Strahl nimmt unter den Sieben Strahlen eine ganz besondere Stelle ein: er liegt in der Mitte, er verbindet zwei Pole: Materie und Geist, die vordergründige Persönlichkeit mit der "selbst-bewussten" Seele. Der 4. Strahl entspricht "dem messerscharfen Pfad" zwischen den Dualitäten. Man kann schnell abstürzen, sich mit dem einen oder anderen Pol identifizieren. Gelingt es jedoch, das Gleichgewicht zu halten, ist eine Verbindung der Welten möglich.

Merkur/Hermes als Planet des 4. Strahls ist in der Mythologie der Götterbote, der das Oben, die Welt der Götter, mit dem Unten, dem Reich der Menschen, verbindet. Er wurde von Zeus in die Unterwelt gesandt, um mit Hades eine Lösung des lebensbedrohlichen Konflikts mit Demeter auszuhandeln. Gefunden wurde eine "vernünftige" und gerechte Lösung, bei der alle Bedürfnisse berücksichtigt wurden und wieder Wachstum in der Welt der Formen möglich war.

Während Merkur die harmonische Konfliktlösung mithilfe der Vernunft noch auf einer eher vordergründigen (eben exoterischen) Ebene bewerkstelligt, geht diese Arbeit mit dem Mond als esoterischem Herrscher auf der Seelenebene wesentlich tiefer. Hierzu bedarf es zunächst einer schrittweisen Integration der Schattenqualität des gegenüber liegenden Zeichens Fische. Oft gerät die Jungfrau-Qualität angesichts des Chaos der Fische in eine Krise. Sie erlebt ihr Tun wie die mythologische Figur des Sisyphos (dessen nutzloses Rollen des Steines auf den Berg hinauf eine Strafe in der Unterwelt war).
Doch der Jungfrau erscheint dies alles vor allem deshalb so sinnlos, weil die äußere Form überbewertet wird. Das Grenzauflösende und die Einsamkeit der Fische machen ihr Angst und lassen scheinbar alle Hoffnung fahren, ähnlich der inneren Todeserfahrung, wie wir sie auch im Wasserzeichen Fische kennen. Die Angst vor Auflösung kann jedoch integriert werden, um in der irdischen Form wieder Sinn und Lebensfreude finden zu können: durch die Liebe.

Der esoterische Saatgedanke für das Zeichen Jungfrau fasst die Synthese der Mythen um die Große Mutter zusammen:

"Ich bin die Mutter und das Kind, ich bin Gott, ich bin Materie".


@starfish

LG

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6. November 2012 um 21:52
In Antwort auf zelda_12068091

Hallo Flame,
man sollte unterscheiden können,
es gibt immer nur ein Prinzip nach dem Menschen , die in dem Sonnenzeichen geboren sind, auch so verhalten. Vielleicht sollten sich die Astrosuchende, mit dem tieferen Sinn jedes Sonnenzeichens befassen um die Antworten zu bekommen.

Das Sternbild Jungfrau gehört zu den ältesten von Menschen identifizierten Sternkonstellationen. In Sumer und Babylon war dieses Sternbild unter dem Namen Kornähre oder Ackerfurche bekannt. Ihr heliakischer Aufgang zeigte den damaligen Bauern den nahenden Beginn der Feldarbeit. Der hellste Stern dieser Konstellation ist Spica (heute auf rund 24 Waage im tropischen Tierkreis), was ebenfalls mit Kornähre übersetzt werden kann (engl. "spike", span. "espiga" für Ähre). Das Sternbild erhielt offensichtlich durch diesen Fixstern seinen Namen.

Traditionell wird das Sternbild als junge Frau dargestellt, die in ihrer linken Hand eine Kornähre hält (dort, wo sich der Stern Spica befindet) und in der rechten einen jungen Ast oder einen Palmwedel.

Die lateinische Bezeichnung für Jungfrau ist Virgo. Die englische Bezeichnung virgin leitet sich davon ab und setzt sich zusammen aus den Silben "vir-" (lat. Mann) und "-gyne" (griech. Frau). Virgin bedeutet demnach Mann-Frau oder ein androgynes Wesen. Die lateinische Übersetzung für Frau ist "vira". Ein heldenhaftes Mädchen ist eine "virago", denn sie handelt wie ein Mann (vir + agere). Der lateinische Ausdruck "viriditas" klingt ebenfalls in der Silbe "vir" an. Er bedeutet Leben, bei Hildegard von Bingen die "Grünkraft" und hängt mit Jugendlichkeit zusammen (grüne Triebe an Ästen, "noch grün hinter den Ohren sein" usw.). Der Name des Zeichens bzw. Sternbildes Jungfrau zeigt demnach eine junge Frau, die ihre männlichen Qualitäten angemessen integriert hat und zum Ausdruck bringen kann.

Schon im alten Mesopotamien, in Sumer und im darauf folgenden Babylonischen Reich wurde das Sternbild Jungfrau mit Muttergottheiten in Verbindung gebracht, das heißt mit Bildern der Großen Mutter. Die Verehrung der Großen Mutter (Magna Mater) fand zunehmend Verbreitung, als die Menschen in der Jungsteinzeit sich erstmals dem Ackerbau zuwandten und damit sesshaft wurden (ab ca. 10.000 v. Chr.). Damals kümmerten sich besonders die Frauen um Anpflanzung und Ernte, während die Männer weiterhin der Jagd nachgingen.

Alice A. Bailey bzw. "der Tibeter" D.K. bringen dieses Sternbild ebenfalls mit der kosmischen Mutter in Verbindung, speziell mit Eva, Isis und Maria.
Eva ist das Symbol der Mentalnatur und des menschlichen Denkens, das durch die Verlockung des Wissens angezogen wird, das man durch die Inkarnationserfahrung gewinnen kann. Eva nahm also den Apfel der Erkenntnis von der Schlange der Materie und leitete damit jenes lange menschliche Unternehmen von Versuch, Erfahrung und Wesensäußerung ein.

Isis repräsentiert dasselbe auf der emotionellen oder astralen Ebene. Eva hat kein Kind in den Armen; der Keim des Christuslebens ist noch zu klein, als dass er sich schon bemerkbar machen könnte; der Involutionsprozess ist noch zu nahe; doch in Isis ist die Wegmitte erreicht; die Beschleunigung dessen, was gewünscht wird, ist eingetreten und so steht Isis folglich in den alten Tierkreisen für Fruchtbarkeit, Mutterschaft und als Hüterin des Kindes.

Maria endlich bringt den Vorgang hinunter auf die Ebene oder an den Ort der Inkarnation, auf die physische Ebene und bringt dort das Christuskind zur Welt. (Esoterische Astrologie)

Isis ist im alten Ägypten die Muttergöttin, die Beschützerin von Himmel und Erde, der Lebenden und der Toten. Nachdem ihr Gemahl Osiris von dessen Bruder Seth ermordet, zerstückelt und in alle Winde zerstreut wurde, macht sie sich auf die Suche, findet alle Teile und setzt sie wieder zusammen zu ihrem Gemahl, dem sie für einen Moment Leben einhauchen kann. Sie zeugen gemeinsam den Sohn Horus, der später den Mord an seinem Vater rächen wird.

Auch die anderen weiblichen Gottheiten, die in Verbindung mit dem Sternbild Jungfrau stehen, werden mit dem Tod und der Unterwelt konfrontiert. Die sumerische Göttin und Himmelskönigin Inanna sah man im Sternbild Jungfrau verkörpert, das damals zur Zeit der Aussaat in Mesopotamien heliakisch aufging. Inanna steigt in einem alten Mythos in die Unterwelt hinab, um dort ihre Schwester Ereschkigal (Herrin des Großen Unten, über Tod und Wiedergeburt) zu besuchen und alles über das Reich des Todes zu erfahren.

Auf ihrem Gang in die Unterwelt muss Inanna an sieben Toren alle Insignien ihrer Macht ablegen und steht zum Schluss nackt und machtlos ihrer Schwester gegenüber, die sie tötet. Sie wird jedoch nach drei Tagen wieder zum Leben erweckt, einerseits durch Hilfe aus der Oberwelt, aber auch durch ihre Schwester Ereschkigal selbst. Inanna kann wieder in die Oberwelt gelangen, nun mit dem Wissen von Tod und Wiedergeburt ausgestattet. Als Pfand muss sie jedoch ihren Gemahl Dumuzi der Unterwelt überlassen.

Die babylonische Göttin Ishtar und die westsemitische Astarte waren vergleichbare Fruchtbarkeits- und Liebesgöttinnen mit ähnlichen mythologischen Geschichten.

Im Römischen Reich wurde das Sternbild Jungfrau mit der Göttin Ceres gleichgesetzt, die wiederum identisch ist mit der griechischen Göttin Demeter. Demeter ist eine dreifache Muttergöttin und zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten. Als dreifaltige Göttin tritt sie in verschiedenen Manifestationen auf: als Jungfrau, Mutter und Alte Frau. Sie hat mit ihrem Bruder und Herrscher des Olymps Zeus (lat. Jupiter) eine Tochter, Kore, die sie abgöttisch liebt. Ihr Onkel Hades (lat. Pluto), der Herr der Unterwelt, verliebt sich in das Mädchen und entführt es mit Zeus' Duldung in die Unterwelt. Kore fügt sich, nun Persephone (lat. Proserpina) genannt, in ihr Schicksal. Ihre Mutter Demeter wandert derweil verzweifelt auf der Suche nach ihrer Tochter umher und hindert in ihrem Gram alle Pflanzen am Wachstum. Dies zwingt Zeus zum Eingreifen, denn die ganze Welt droht an Hunger zugrunde zu gehen. Er schickt Hermes (lat. Merkur) in die Unterwelt und es wird eine Einigung erzielt, wonach Persephone nur einen Teil des Jahres in der Unterwelt weilt. Im Winter regiert sie dort mit Hades und verbringt den Frühling und Sommer über der Erde bei ihrer Mutter.

Ein weiterer griechischer Mythos in Verbindung mit dem Sternbild Jungfrau ist der um Erigone. Ihr Vater Ikarios ist vom Gott Dionysos in die Kunst des Weinanbaus eingeweiht worden. Als Ikarios seinen Knechten eine erste Kostprobe gibt, töten diese ihn, da sie im Rausch glauben, er wolle sie vergiften. Erigone findet mit Hilfe ihrer Hündin Maira nach langem Suchen den Leichnam und erhängt sich vor Gram an einem Baum. Darauf bricht in Athen eine Selbstmordserie aus: junge Athenerinnen erhängen sich reihenweise. Erst als Erigone und Ikarios durch jährliche Opfer gewürdigt werden, nehmen die Selbstmorde ein Ende. Die Götter versetzen Ikarios, Erigone und den hilfreichen Hund an den Sternhimmel: Erigone wurde das Sternbild Jungfrau, Ikarios das Sternbild Bootes und der Hund wurde zum Fixstern Sirius (Hundsstern), nach anderer Lesart auch Procyon im Sternbild Kleiner Hund.

Angesichts dieser mythologischen Geschichten wird der Hinweis des "Tibeters" D.K. in "Esoterische Astrologie" noch verständlicher:

Die Jungfrau symbolisiert Tiefen, Dunkelheit, Ruhe und Stille und Wärme; sie ist das Tal der Tiefenerfahrung, in dem Geheimnisse entdeckt und schließlich ans Licht gebracht werden; sie ist der Ort der langsamen, sanften und doch machtvollen Krisen und periodischen Entwicklungen, die im Dunkeln stattfinden und dennoch zum Licht führen.

Was den geschilderten Mythen außerdem gemeinsam ist: es muss Zeit verstreichen bzw. ein langer Weg der Suche beschritten werden, bis es zu einer Lösung kommen kann. Geduld ist ein Stichwort für die Jungfrau-Qualität.

Dem Sternbild (und Tierkreiszeichen) Jungfrau werden in der Esoterischen Astrologie zwei Planeten des 4. Strahls zugeordnet: exoterischer Herrscher auf der Persönlichkeitsebene ist Merkur. Esoterischer Zeichenherrscher ist der Mond, durch den hier der esoterische Planet Vulkan wirkt. Merkur und Mond vermitteln die Energie des 4. Strahls: "Harmonie durch Konflikt". Es müssen Konflikte durchlebt und gelöst werden, bevor ein Zustand der Harmonie eintreten kann.

Der 4. Strahl nimmt unter den Sieben Strahlen eine ganz besondere Stelle ein: er liegt in der Mitte, er verbindet zwei Pole: Materie und Geist, die vordergründige Persönlichkeit mit der "selbst-bewussten" Seele. Der 4. Strahl entspricht "dem messerscharfen Pfad" zwischen den Dualitäten. Man kann schnell abstürzen, sich mit dem einen oder anderen Pol identifizieren. Gelingt es jedoch, das Gleichgewicht zu halten, ist eine Verbindung der Welten möglich.

Merkur/Hermes als Planet des 4. Strahls ist in der Mythologie der Götterbote, der das Oben, die Welt der Götter, mit dem Unten, dem Reich der Menschen, verbindet. Er wurde von Zeus in die Unterwelt gesandt, um mit Hades eine Lösung des lebensbedrohlichen Konflikts mit Demeter auszuhandeln. Gefunden wurde eine "vernünftige" und gerechte Lösung, bei der alle Bedürfnisse berücksichtigt wurden und wieder Wachstum in der Welt der Formen möglich war.

Während Merkur die harmonische Konfliktlösung mithilfe der Vernunft noch auf einer eher vordergründigen (eben exoterischen) Ebene bewerkstelligt, geht diese Arbeit mit dem Mond als esoterischem Herrscher auf der Seelenebene wesentlich tiefer. Hierzu bedarf es zunächst einer schrittweisen Integration der Schattenqualität des gegenüber liegenden Zeichens Fische. Oft gerät die Jungfrau-Qualität angesichts des Chaos der Fische in eine Krise. Sie erlebt ihr Tun wie die mythologische Figur des Sisyphos (dessen nutzloses Rollen des Steines auf den Berg hinauf eine Strafe in der Unterwelt war).
Doch der Jungfrau erscheint dies alles vor allem deshalb so sinnlos, weil die äußere Form überbewertet wird. Das Grenzauflösende und die Einsamkeit der Fische machen ihr Angst und lassen scheinbar alle Hoffnung fahren, ähnlich der inneren Todeserfahrung, wie wir sie auch im Wasserzeichen Fische kennen. Die Angst vor Auflösung kann jedoch integriert werden, um in der irdischen Form wieder Sinn und Lebensfreude finden zu können: durch die Liebe.

Der esoterische Saatgedanke für das Zeichen Jungfrau fasst die Synthese der Mythen um die Große Mutter zusammen:

"Ich bin die Mutter und das Kind, ich bin Gott, ich bin Materie".


@starfish

LG

Ich habe so ein Pamphlet gefunden
nach dem ich das hier gelesen habe...

So lange der Link zu Verfügung steht...lesen.

http://www.realpeacework-akademie.info/jena/d/ew/D-Encyc_56-70.pdf

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6. November 2012 um 23:24
In Antwort auf zelda_12068091

Hallo Flame,
man sollte unterscheiden können,
es gibt immer nur ein Prinzip nach dem Menschen , die in dem Sonnenzeichen geboren sind, auch so verhalten. Vielleicht sollten sich die Astrosuchende, mit dem tieferen Sinn jedes Sonnenzeichens befassen um die Antworten zu bekommen.

Das Sternbild Jungfrau gehört zu den ältesten von Menschen identifizierten Sternkonstellationen. In Sumer und Babylon war dieses Sternbild unter dem Namen Kornähre oder Ackerfurche bekannt. Ihr heliakischer Aufgang zeigte den damaligen Bauern den nahenden Beginn der Feldarbeit. Der hellste Stern dieser Konstellation ist Spica (heute auf rund 24 Waage im tropischen Tierkreis), was ebenfalls mit Kornähre übersetzt werden kann (engl. "spike", span. "espiga" für Ähre). Das Sternbild erhielt offensichtlich durch diesen Fixstern seinen Namen.

Traditionell wird das Sternbild als junge Frau dargestellt, die in ihrer linken Hand eine Kornähre hält (dort, wo sich der Stern Spica befindet) und in der rechten einen jungen Ast oder einen Palmwedel.

Die lateinische Bezeichnung für Jungfrau ist Virgo. Die englische Bezeichnung virgin leitet sich davon ab und setzt sich zusammen aus den Silben "vir-" (lat. Mann) und "-gyne" (griech. Frau). Virgin bedeutet demnach Mann-Frau oder ein androgynes Wesen. Die lateinische Übersetzung für Frau ist "vira". Ein heldenhaftes Mädchen ist eine "virago", denn sie handelt wie ein Mann (vir + agere). Der lateinische Ausdruck "viriditas" klingt ebenfalls in der Silbe "vir" an. Er bedeutet Leben, bei Hildegard von Bingen die "Grünkraft" und hängt mit Jugendlichkeit zusammen (grüne Triebe an Ästen, "noch grün hinter den Ohren sein" usw.). Der Name des Zeichens bzw. Sternbildes Jungfrau zeigt demnach eine junge Frau, die ihre männlichen Qualitäten angemessen integriert hat und zum Ausdruck bringen kann.

Schon im alten Mesopotamien, in Sumer und im darauf folgenden Babylonischen Reich wurde das Sternbild Jungfrau mit Muttergottheiten in Verbindung gebracht, das heißt mit Bildern der Großen Mutter. Die Verehrung der Großen Mutter (Magna Mater) fand zunehmend Verbreitung, als die Menschen in der Jungsteinzeit sich erstmals dem Ackerbau zuwandten und damit sesshaft wurden (ab ca. 10.000 v. Chr.). Damals kümmerten sich besonders die Frauen um Anpflanzung und Ernte, während die Männer weiterhin der Jagd nachgingen.

Alice A. Bailey bzw. "der Tibeter" D.K. bringen dieses Sternbild ebenfalls mit der kosmischen Mutter in Verbindung, speziell mit Eva, Isis und Maria.
Eva ist das Symbol der Mentalnatur und des menschlichen Denkens, das durch die Verlockung des Wissens angezogen wird, das man durch die Inkarnationserfahrung gewinnen kann. Eva nahm also den Apfel der Erkenntnis von der Schlange der Materie und leitete damit jenes lange menschliche Unternehmen von Versuch, Erfahrung und Wesensäußerung ein.

Isis repräsentiert dasselbe auf der emotionellen oder astralen Ebene. Eva hat kein Kind in den Armen; der Keim des Christuslebens ist noch zu klein, als dass er sich schon bemerkbar machen könnte; der Involutionsprozess ist noch zu nahe; doch in Isis ist die Wegmitte erreicht; die Beschleunigung dessen, was gewünscht wird, ist eingetreten und so steht Isis folglich in den alten Tierkreisen für Fruchtbarkeit, Mutterschaft und als Hüterin des Kindes.

Maria endlich bringt den Vorgang hinunter auf die Ebene oder an den Ort der Inkarnation, auf die physische Ebene und bringt dort das Christuskind zur Welt. (Esoterische Astrologie)

Isis ist im alten Ägypten die Muttergöttin, die Beschützerin von Himmel und Erde, der Lebenden und der Toten. Nachdem ihr Gemahl Osiris von dessen Bruder Seth ermordet, zerstückelt und in alle Winde zerstreut wurde, macht sie sich auf die Suche, findet alle Teile und setzt sie wieder zusammen zu ihrem Gemahl, dem sie für einen Moment Leben einhauchen kann. Sie zeugen gemeinsam den Sohn Horus, der später den Mord an seinem Vater rächen wird.

Auch die anderen weiblichen Gottheiten, die in Verbindung mit dem Sternbild Jungfrau stehen, werden mit dem Tod und der Unterwelt konfrontiert. Die sumerische Göttin und Himmelskönigin Inanna sah man im Sternbild Jungfrau verkörpert, das damals zur Zeit der Aussaat in Mesopotamien heliakisch aufging. Inanna steigt in einem alten Mythos in die Unterwelt hinab, um dort ihre Schwester Ereschkigal (Herrin des Großen Unten, über Tod und Wiedergeburt) zu besuchen und alles über das Reich des Todes zu erfahren.

Auf ihrem Gang in die Unterwelt muss Inanna an sieben Toren alle Insignien ihrer Macht ablegen und steht zum Schluss nackt und machtlos ihrer Schwester gegenüber, die sie tötet. Sie wird jedoch nach drei Tagen wieder zum Leben erweckt, einerseits durch Hilfe aus der Oberwelt, aber auch durch ihre Schwester Ereschkigal selbst. Inanna kann wieder in die Oberwelt gelangen, nun mit dem Wissen von Tod und Wiedergeburt ausgestattet. Als Pfand muss sie jedoch ihren Gemahl Dumuzi der Unterwelt überlassen.

Die babylonische Göttin Ishtar und die westsemitische Astarte waren vergleichbare Fruchtbarkeits- und Liebesgöttinnen mit ähnlichen mythologischen Geschichten.

Im Römischen Reich wurde das Sternbild Jungfrau mit der Göttin Ceres gleichgesetzt, die wiederum identisch ist mit der griechischen Göttin Demeter. Demeter ist eine dreifache Muttergöttin und zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten. Als dreifaltige Göttin tritt sie in verschiedenen Manifestationen auf: als Jungfrau, Mutter und Alte Frau. Sie hat mit ihrem Bruder und Herrscher des Olymps Zeus (lat. Jupiter) eine Tochter, Kore, die sie abgöttisch liebt. Ihr Onkel Hades (lat. Pluto), der Herr der Unterwelt, verliebt sich in das Mädchen und entführt es mit Zeus' Duldung in die Unterwelt. Kore fügt sich, nun Persephone (lat. Proserpina) genannt, in ihr Schicksal. Ihre Mutter Demeter wandert derweil verzweifelt auf der Suche nach ihrer Tochter umher und hindert in ihrem Gram alle Pflanzen am Wachstum. Dies zwingt Zeus zum Eingreifen, denn die ganze Welt droht an Hunger zugrunde zu gehen. Er schickt Hermes (lat. Merkur) in die Unterwelt und es wird eine Einigung erzielt, wonach Persephone nur einen Teil des Jahres in der Unterwelt weilt. Im Winter regiert sie dort mit Hades und verbringt den Frühling und Sommer über der Erde bei ihrer Mutter.

Ein weiterer griechischer Mythos in Verbindung mit dem Sternbild Jungfrau ist der um Erigone. Ihr Vater Ikarios ist vom Gott Dionysos in die Kunst des Weinanbaus eingeweiht worden. Als Ikarios seinen Knechten eine erste Kostprobe gibt, töten diese ihn, da sie im Rausch glauben, er wolle sie vergiften. Erigone findet mit Hilfe ihrer Hündin Maira nach langem Suchen den Leichnam und erhängt sich vor Gram an einem Baum. Darauf bricht in Athen eine Selbstmordserie aus: junge Athenerinnen erhängen sich reihenweise. Erst als Erigone und Ikarios durch jährliche Opfer gewürdigt werden, nehmen die Selbstmorde ein Ende. Die Götter versetzen Ikarios, Erigone und den hilfreichen Hund an den Sternhimmel: Erigone wurde das Sternbild Jungfrau, Ikarios das Sternbild Bootes und der Hund wurde zum Fixstern Sirius (Hundsstern), nach anderer Lesart auch Procyon im Sternbild Kleiner Hund.

Angesichts dieser mythologischen Geschichten wird der Hinweis des "Tibeters" D.K. in "Esoterische Astrologie" noch verständlicher:

Die Jungfrau symbolisiert Tiefen, Dunkelheit, Ruhe und Stille und Wärme; sie ist das Tal der Tiefenerfahrung, in dem Geheimnisse entdeckt und schließlich ans Licht gebracht werden; sie ist der Ort der langsamen, sanften und doch machtvollen Krisen und periodischen Entwicklungen, die im Dunkeln stattfinden und dennoch zum Licht führen.

Was den geschilderten Mythen außerdem gemeinsam ist: es muss Zeit verstreichen bzw. ein langer Weg der Suche beschritten werden, bis es zu einer Lösung kommen kann. Geduld ist ein Stichwort für die Jungfrau-Qualität.

Dem Sternbild (und Tierkreiszeichen) Jungfrau werden in der Esoterischen Astrologie zwei Planeten des 4. Strahls zugeordnet: exoterischer Herrscher auf der Persönlichkeitsebene ist Merkur. Esoterischer Zeichenherrscher ist der Mond, durch den hier der esoterische Planet Vulkan wirkt. Merkur und Mond vermitteln die Energie des 4. Strahls: "Harmonie durch Konflikt". Es müssen Konflikte durchlebt und gelöst werden, bevor ein Zustand der Harmonie eintreten kann.

Der 4. Strahl nimmt unter den Sieben Strahlen eine ganz besondere Stelle ein: er liegt in der Mitte, er verbindet zwei Pole: Materie und Geist, die vordergründige Persönlichkeit mit der "selbst-bewussten" Seele. Der 4. Strahl entspricht "dem messerscharfen Pfad" zwischen den Dualitäten. Man kann schnell abstürzen, sich mit dem einen oder anderen Pol identifizieren. Gelingt es jedoch, das Gleichgewicht zu halten, ist eine Verbindung der Welten möglich.

Merkur/Hermes als Planet des 4. Strahls ist in der Mythologie der Götterbote, der das Oben, die Welt der Götter, mit dem Unten, dem Reich der Menschen, verbindet. Er wurde von Zeus in die Unterwelt gesandt, um mit Hades eine Lösung des lebensbedrohlichen Konflikts mit Demeter auszuhandeln. Gefunden wurde eine "vernünftige" und gerechte Lösung, bei der alle Bedürfnisse berücksichtigt wurden und wieder Wachstum in der Welt der Formen möglich war.

Während Merkur die harmonische Konfliktlösung mithilfe der Vernunft noch auf einer eher vordergründigen (eben exoterischen) Ebene bewerkstelligt, geht diese Arbeit mit dem Mond als esoterischem Herrscher auf der Seelenebene wesentlich tiefer. Hierzu bedarf es zunächst einer schrittweisen Integration der Schattenqualität des gegenüber liegenden Zeichens Fische. Oft gerät die Jungfrau-Qualität angesichts des Chaos der Fische in eine Krise. Sie erlebt ihr Tun wie die mythologische Figur des Sisyphos (dessen nutzloses Rollen des Steines auf den Berg hinauf eine Strafe in der Unterwelt war).
Doch der Jungfrau erscheint dies alles vor allem deshalb so sinnlos, weil die äußere Form überbewertet wird. Das Grenzauflösende und die Einsamkeit der Fische machen ihr Angst und lassen scheinbar alle Hoffnung fahren, ähnlich der inneren Todeserfahrung, wie wir sie auch im Wasserzeichen Fische kennen. Die Angst vor Auflösung kann jedoch integriert werden, um in der irdischen Form wieder Sinn und Lebensfreude finden zu können: durch die Liebe.

Der esoterische Saatgedanke für das Zeichen Jungfrau fasst die Synthese der Mythen um die Große Mutter zusammen:

"Ich bin die Mutter und das Kind, ich bin Gott, ich bin Materie".


@starfish

LG

Äußerst interessant
was Du da schreibst, liebe Ratlose.
Aber, wieso erwähnst Du gerade das SZ Fisch, dass die JF doch so sehr durcheinander bringen soll? Also, gerade das SZ, dass die absolute Kontroverse zur JF darstellt? Alle anderen Konstellationen wären doch erheblich einfacher, oder?
Und dennoch, ja, die Liebe kann Berge versetzen!

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10. November 2012 um 9:56
In Antwort auf chepheus

Äußerst interessant
was Du da schreibst, liebe Ratlose.
Aber, wieso erwähnst Du gerade das SZ Fisch, dass die JF doch so sehr durcheinander bringen soll? Also, gerade das SZ, dass die absolute Kontroverse zur JF darstellt? Alle anderen Konstellationen wären doch erheblich einfacher, oder?
Und dennoch, ja, die Liebe kann Berge versetzen!

Hallo Chepheus,
Na ja, ich hab es nicht selbst geschrieben, viele Astrologen haben sich mit der Thema befasst.
Jeder Sonnenzeichen hat ein anderes Sonnenzeichen der ihm direkt gegenüber steht, auf der Opposition-Achse.Insgesamt gibt es 6 solchen Achsen.

die themen der in opposition zueinander liegenden zeichen stehen sich gegenteilig, wie zwei pole gegenüber und können sich gegenseitig ergänzen, indem sie sich gegenseitig befruchten und voneinander lernen.
auf den polaritäts achsen, wie sie auch genannt werden, herrscht also ein starker energiefluß, der hin- und herfließt und - im günstigsten fall - ein gleichgewicht schafft. dieser energiefluss kann entweder als auftretende spannung in der begegnung mit anderen menschen, oder auch, je nach planetenbesetzung der zeichen im eigenen geburtshoroskop, als innere spannung erlebt werden.

die qualität [kardinal, fix oder veränderlich] von zwei oppositionszeichen ist immer gleich, was man eine gemeinsamkeit der beiden zeichen verstehen kann.

bei der elementeverteilung hingegen fällt auf, dass sich auf einer oppositionsachse immer zwei verschiedene elemente gegenueber stehen, wobei Feuerzeichen [widder, löwe und schütze] immer auf luftzeichen [zwillinge, waage und wassermann] treffen, und erdzeichen [stier, jungfrau und steinbock] sich immer gegenüber von wasserzeichen [krebs, skorpion und fische] wiederfinden.

da der jf prinzip eben realität und ration darstellt, ordnung und alles hat so seinen platz auf diese erde, fische prinzip ist etwas einer jf viel zu schaffen vermag fische prinzip ist eher chaos, vernebelt, keine feste strukturen, etwas was nicht fassbar und tastbar ist. eine jf muss einfach lernen in ihrem entwicklungsprozeß, das nicht alles seine ordnung hat ( obwohl , wenn man den universum anschaut ist alles irgendwie in einem chaos und doch seit millionen jahren in seinem eigenem ordnungssystem behaftet ) sie muss lernen zu vertrauen, das man nicht alles unter kontrolle hat , das chaos auch kreativ sein kann, das man im nebel sich auch zurecht finden kann, wenn man andere sinne schärft und nicht nur den augen vertraut , das was man sieht nicht immer das darstellt was es ist.
vertrauen in das leben ["weisheit des ungesicherten lebens"] - die angst vor auflösung, chaos und unsicherheit überwinden - richtiges verhältnis zwischen anpassung und selbstausdruck - hilfe, die vom herzen kommt.

ein fisch kann von jf prinzip auch viel mitnehmen, mehr struktur, mehr ordnung, mehr realität.ein abgrenzendes, individuelles ich aufbauen - zu einer persönlichen identität finden und zugleich erkennen, dass dies nur eine vorübergehende form ist, eine zeitlich begrenzte erscheinung, die eine aufgabe im irdischen dasein zu erfüllen hat.

ob die liebe die berge versetzen kann?

mein fische anteil in mir sagt klar ja dazu

mein jf anteil sagt : es erfordert sehr viel harte arbeit, planung, analysieren,sich absichern im fall des falles( ein plan B in petto zu haben), an viele kleinen details zu denken, die dieses vorhaben ins schwanken bringen könnten, sie schon im vorfeld zu eliminieren.

also fangen wir an den berg zu versetzen

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26. September 2013 um 12:36

Hallo zurück
Ich bin auch Jungfrau-Frau.
Wenn man mich als Vergleich hernehmen würde (habe ja das gleiche Sternzeichen), dann ist wohl das Naheliegenste am wahrscheinlichsten:
Sie hat wohl leider kein Interesse an einer Beziehung mit Dir und weiß noch nicht, wie sie Dir das am schonensten beibringen kann.
Aber wer weiß, andere Frauen, andere Verhaltensmuster.
Ich wünsche Dir viel Glück

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