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Jungfrau = Kühl??????

1. Januar 2008 um 22:26

Hey ihr lieben hab ein Problem,

also passt auf, vor mehr als 2 Jahren hab ich einen Kerl kennen gelernt, auf den ich toootal stand, allerdings wollte er nur das Eine von mir und war nicht bereit eine Beziehung mit MIR einzugehen. Mit anderen Mädels schon, nur nicht mit mir. Na ja auf jeden Fall hab ich ihn ab und zu mal gesehen, wenn er hier in seiner Heimatstadt war, dann haben wir uns auch (selten) getroffen. Hatte auch mein erstes Mal mit ihm....leider. Wie auch immer....Fakt ist, dass er mich wie den letzten Dreck behandelt hat. Er hat mich ausgenutzt, weil er wusste, dass ich mehr für ihn empfinde. So und trotzdem wünsch ich mir immernoch, dass ich irgendwann mal mit ihm zusammen kommen...dumm oder? Ich weiß, dass das nicht passieren wird, aber egal. Jetzt habe ich einen Mann kennen gelernt der wahnsinnig nett und lieb zu mir ist und anscheinend auch mehr will als nur Sex. Aber ich entferne mich immer mehr von ihm und ich weiß nicht warum. Mit dem, der mich scheiße behandelt, will ich zusammen sein und der, der nett zu mir ist, da lauf ich davon... Weiß jemand ne Antwort oder RAT???

Liebe Grüße Helena

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3. Januar 2008 um 13:05

Genau
das ist es, was mir derzeit passiert. ich habe jemanden, der soooo lieb ist, doch ich bin noch immer blockiert.

ich denke, die zeit wird uns helfen, die anderen in unserem herzen zu vergessen bzw. ihren einfluss auf uns zu schmälern. ich hoffe es jedenfalls!

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3. Januar 2008 um 14:15

Du hast
ja recht und deine meinung entspricht eigentlich auch meinem empfinden. doch ich bin so egoistisch, dass ich die zeit jetzt genieße und es ist nicht so, dass ich gar keine gefühle habe. es hat nur nicht "kawumm" gemacht.....
ich weiß auch nicht. ich dachte, ich wär drüber weg.... es sind nun schon drei monate...
nur...wenn ich ihn mal vergessen habe, dann ruft er sich mit einer neuen aktion wieder in erinnerung. furchtbar.
ich denke seit weihnachten auch darüber nach, was ich jetzt machen soll. aber ich mag mich gar nicht entscheiden....lieber lasse ich da schicksal für mich entscheiden.

was meinst du, was soll ich tun?
wie entliebe ich mich erfolgreich?

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3. Januar 2008 um 16:10

Schön
komplette kontaktsperre geht doch nicht, weil er sich immer wieder meldet. dafür müsste ich ja alles ändern...tel, mail, adr. etc. pp.
das geht gar nicht. übrigens geht von mir aus gar nichts. null, rien, niente, zero, nothing... die initiative wird immer nur von ihm ergriffen....und ich weiß nicht WARUM????

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3. Januar 2008 um 16:19

ABER
in meinen horoskop steht, ich wär verwirrt solle mich aber entscheiden, ansonsten würde das schicksal meinen weiteren weg bestimmen und ich hätte keine macht mehr....ob das so gut ist?!

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3. Januar 2008 um 16:37
In Antwort auf lida_12666655

Schön
komplette kontaktsperre geht doch nicht, weil er sich immer wieder meldet. dafür müsste ich ja alles ändern...tel, mail, adr. etc. pp.
das geht gar nicht. übrigens geht von mir aus gar nichts. null, rien, niente, zero, nothing... die initiative wird immer nur von ihm ergriffen....und ich weiß nicht WARUM????

Pisces,
redet ihr von dem einen jfm der im urlaub war und dir danach abgesagt hat. der eine typ halt warum du hier bist

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3. Januar 2008 um 16:53
In Antwort auf joab_12090868

Pisces,
redet ihr von dem einen jfm der im urlaub war und dir danach abgesagt hat. der eine typ halt warum du hier bist

Ja
von dem rede ich. und der "neue" ist auch -zufälligerweise- ein jfm...

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3. Januar 2008 um 17:19
In Antwort auf lida_12666655

Ja
von dem rede ich. und der "neue" ist auch -zufälligerweise- ein jfm...

Kontaktsperre
ist für mich persönlich völlig sinnlos und hilft überhaupt nicht beim entlieben. In eine meiner beiden größten unerfüllten lieben war ich jahrelang verknallt.
Im Gegenteil. Der Kontakt, der irgendwann entstand, hat's gebracht. Dabei konnte ich nämlich feststellen, dass er genauso ein Mensch ist wie "jeder andere" auch und auch nur mit Wasser kocht.

Und genauso geht's jetzt auch. Man sieht sich, ich lerne ihn besser kennen und weiß ganz genau, dass ich früher oder später froh sein werde, dass das mit uns nichts gegeben hat. Das hält mich besser auf dem Boden, als von einem Phantom zu träumen.

Das soll jetzt keine Empfehlung zur Kontaktaufnahme sein, aber funktioniert bei mir halt am besten.

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3. Januar 2008 um 17:27

Nett sein
reicht eben nicht zum Verlieben.

Und der erstere muss ja was Faszinierendes an sich haben, dass Du ihn so liebst trotz aller Widerwärtigkeiten. War er schon immer so eklig? Oder will er Dir damit vielleicht zeigen, dass er Dich nicht liebt?

Vielleicht solltest Du mal darüber nachdenken, wieso Du seine schlechte Behandlung zulässt. Oder was Du selber Dir wert bist. Denkst Du etwa, Du hast eine solche Behandlung verdient? Oder bist Du vielleicht gewohnt, das Opfer zu 'spielen'? Ich denke mal, Du hoffst, dass er sich noch ändert(?).

Stell Dir vor, Du verbringst 20 Jahre mit ihm - würdest Du Dich so lange so von ihm behandeln lassen wollen? So lange Du so an ihm klebst, wirst Du Dich wahrscheinlich in NIEMAND anderes verlieben können. Mehr als zu sehen, was die Zeit bringt, fällt mir dazu auch nicht ein, Patentrezepte gibt's nicht.
LG

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3. Januar 2008 um 17:31
In Antwort auf filou_12897449

Kontaktsperre
ist für mich persönlich völlig sinnlos und hilft überhaupt nicht beim entlieben. In eine meiner beiden größten unerfüllten lieben war ich jahrelang verknallt.
Im Gegenteil. Der Kontakt, der irgendwann entstand, hat's gebracht. Dabei konnte ich nämlich feststellen, dass er genauso ein Mensch ist wie "jeder andere" auch und auch nur mit Wasser kocht.

Und genauso geht's jetzt auch. Man sieht sich, ich lerne ihn besser kennen und weiß ganz genau, dass ich früher oder später froh sein werde, dass das mit uns nichts gegeben hat. Das hält mich besser auf dem Boden, als von einem Phantom zu träumen.

Das soll jetzt keine Empfehlung zur Kontaktaufnahme sein, aber funktioniert bei mir halt am besten.

Es kommt
drauf an, wie weit man sich kennt, denke ich. ich kenne den ex aber in und auswendig...hat sich lesen lassen wie ein offenes buch (gegen jede jf-art).
was mir jetzt hilft sind die meist oberflächlichen kontaktaufnahmen seinerseits, die extrem sinnlos sind! das macht es mir leichter es zu sehen wie es ist: es war nur eine sex affaire! (für ihn jedenfalls)

so rede ich es mir gerade aus! hilft ein wenig.

naja, schaun mer mal, was das glücksjahr so bringt....

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3. Januar 2008 um 23:40

Also
meine Theorie : Re - Inszenierung der Kindheit
will heißen, du lebst ein altes Muster, das du in der Kindheit durch deine Eltern erfahren hast - sie haben dich entweder schlecht behandelt, waren unterkühlt in emot. Bereich, wenig Fürsorge, Bestätigung etc. - das ist also ein Muster was du kennst u. mit dem du umgehen kannst. Später zieht man unbewußt solche Partner autom. an, wo man sein altes Muster weiterleben kann - die Partner behandeln dich jetzt wie deine Eltern, und man bekommt solange Lektionen (Partner) geschickt, bis man sein eigenes Verhaltensmuster ändert und geliebt werden will - das hat viel mit Selbstwertgefühl zu tun.
Wie gesagt : Theorie.

Stereogruss

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4. Januar 2008 um 2:40
In Antwort auf amal_12575626

Also
meine Theorie : Re - Inszenierung der Kindheit
will heißen, du lebst ein altes Muster, das du in der Kindheit durch deine Eltern erfahren hast - sie haben dich entweder schlecht behandelt, waren unterkühlt in emot. Bereich, wenig Fürsorge, Bestätigung etc. - das ist also ein Muster was du kennst u. mit dem du umgehen kannst. Später zieht man unbewußt solche Partner autom. an, wo man sein altes Muster weiterleben kann - die Partner behandeln dich jetzt wie deine Eltern, und man bekommt solange Lektionen (Partner) geschickt, bis man sein eigenes Verhaltensmuster ändert und geliebt werden will - das hat viel mit Selbstwertgefühl zu tun.
Wie gesagt : Theorie.

Stereogruss

*zustimm*
hab vor ca 20 Jahren mal gelesen, dass man gewohnte Situationen immer wieder herstellt. Fand das damals schon gruselig.
Ich weiß zwar nicht, wieso ich erst jetzt darauf komme, aber dann weiß ich jetzt auch, wieso ich immer wieder Partner bekomme, auf die ich mich ganz sicher nicht verlassen kann (und da wiederum KANN ich mich drauf verlassen...) und/oder die sich auf meinem Buckel ausruhen - wie ich immer sage.
Wollte schon fragen, wie man das denn ändern kann, aber ich glaube ich weiß schon, dass es bei mir persönlich darum geht, zu fordern, was mir als Mensch zusteht.
So plötzlich kann man Rätsel lösen (?)... Bloß ... woher soll man wissen, was einem zusteht, wenn man es nie erfahren hat? Also, wie kann man fordern, was man nicht kennt (und es gewohnt ist, sich alles gefallen lassen zu müssen)?

Und dann: schön, Dich mal wieder zu lesen, Stereo, so erfrischend klar, deutlich und auch noch treffend. Du könntest ruhig hin und wieder mal reinschauen und Deinen Senf dazu geben
Nein, ich bin nicht betrunken um die Uhrzeit, hab gerade Feieeeerabeeeend gemacht.

undruseled greetz

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4. Januar 2008 um 2:45
In Antwort auf filou_12897449

*zustimm*
hab vor ca 20 Jahren mal gelesen, dass man gewohnte Situationen immer wieder herstellt. Fand das damals schon gruselig.
Ich weiß zwar nicht, wieso ich erst jetzt darauf komme, aber dann weiß ich jetzt auch, wieso ich immer wieder Partner bekomme, auf die ich mich ganz sicher nicht verlassen kann (und da wiederum KANN ich mich drauf verlassen...) und/oder die sich auf meinem Buckel ausruhen - wie ich immer sage.
Wollte schon fragen, wie man das denn ändern kann, aber ich glaube ich weiß schon, dass es bei mir persönlich darum geht, zu fordern, was mir als Mensch zusteht.
So plötzlich kann man Rätsel lösen (?)... Bloß ... woher soll man wissen, was einem zusteht, wenn man es nie erfahren hat? Also, wie kann man fordern, was man nicht kennt (und es gewohnt ist, sich alles gefallen lassen zu müssen)?

Und dann: schön, Dich mal wieder zu lesen, Stereo, so erfrischend klar, deutlich und auch noch treffend. Du könntest ruhig hin und wieder mal reinschauen und Deinen Senf dazu geben
Nein, ich bin nicht betrunken um die Uhrzeit, hab gerade Feieeeerabeeeend gemacht.

undruseled greetz

P.S. @ Helena
und wenn man dann noch irgendwie glaubt, man wäre selber oder mit schuld an dem, wie man behandelt wird, dann kann man mit genug Pech sogar den (evtl unbewussten) Eindruck kriegen, man hätte nichts besseres verdient. Also nicht vergessen, was DU DIR selber schuldig bist

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4. Januar 2008 um 12:16

Ja
*zugeb* kann man vielleicht auch gar nicht vergleichen, schließlich ging/geht es bei mir um UNERFÜLLTE Lieben und nicht um Beziehungsende. Ein Bekannter hat neulich gedacht, er wär drüber weg, hat sie angerufen, wann er seine Sachen holen kann und nachdem er ihre Stimme gehört hat, geht's ihm wieder schlecht.

Bin ja fleißig und hab im letzten Jahr gelernt, dass Babys schon mit 18 Monaten kapieren, dass nicht alle Menschen dasselbe mögen, wie sie vorher voraussetzen

LG immernochDrusel
(Mirabela hat mir erzählt, das hieße im bayerischen sowas wie Unkraut - dann passt's doch schon wieder - schließlich ist Unkraut in Gärten wie ich sie mag sehr nützlich )

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4. Januar 2008 um 19:43
In Antwort auf filou_12897449

*zustimm*
hab vor ca 20 Jahren mal gelesen, dass man gewohnte Situationen immer wieder herstellt. Fand das damals schon gruselig.
Ich weiß zwar nicht, wieso ich erst jetzt darauf komme, aber dann weiß ich jetzt auch, wieso ich immer wieder Partner bekomme, auf die ich mich ganz sicher nicht verlassen kann (und da wiederum KANN ich mich drauf verlassen...) und/oder die sich auf meinem Buckel ausruhen - wie ich immer sage.
Wollte schon fragen, wie man das denn ändern kann, aber ich glaube ich weiß schon, dass es bei mir persönlich darum geht, zu fordern, was mir als Mensch zusteht.
So plötzlich kann man Rätsel lösen (?)... Bloß ... woher soll man wissen, was einem zusteht, wenn man es nie erfahren hat? Also, wie kann man fordern, was man nicht kennt (und es gewohnt ist, sich alles gefallen lassen zu müssen)?

Und dann: schön, Dich mal wieder zu lesen, Stereo, so erfrischend klar, deutlich und auch noch treffend. Du könntest ruhig hin und wieder mal reinschauen und Deinen Senf dazu geben
Nein, ich bin nicht betrunken um die Uhrzeit, hab gerade Feieeeerabeeeend gemacht.

undruseled greetz

Das ist
doch schon der erste Schritt zur Besserung zu wissen, dass es an einem selbst liegt, wie man behandelt wird. Als nächstes sollte der Aufbau des eigenen Selbstwertgefühles folgen - ich gebe zu, ein schwerer Schritt, weil man nicht weiß wie. Das erfordert harte Arbeit und eine gewisse Art von Selbstdizsplinierung. Und man sollte sich klar darüber sein, dass das fehlende Wertgefühl nicht durch einen Partner ausgefüllt werden sollte. Wenn dich also wieder ein Mensch (Mann) schlecht behandelt, lerne Grenzen zu ziehen (möglichst früh - nicht wieder ein Jahr warten) u. dabei nicht automatisch zu denken, du bist schuld daran o. jetzt mag er dich bestimmt nicht mehr, oder alles für ihn zu tun, damit es besser wird, usw. - das sind nur die alten Denkschemata, die man als Kind aufgebaut hat - versuch es EINMAL zu schaffen eine Grenze zu ziehen, auch wenn es in der Konsequenz bedeutet diesen Menschen loszulassen, zu verärgern, what ever. Denn mit der Abgrenzung, forderst du auch gleichzeitig, dein Selbstwertgefühl zu achten u. das ist wichtig.
Nein, eine Festplatte kann man nicht löschen - es wären immer noch latente Daten drauf, aber man kann Muster umprogrammieren - wie gesagt, das ist harte Arbeit und erfordert viel Selbstdisziplin.
Und man kann es alleine schaffen - jahrelange Selbstversuche zeugen davon



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4. Januar 2008 um 20:49

Glaube Dir,
Stereo, dass selbst jahrelanges Arbeiten erfolglos bleiben kann. Auf der anderen Seite können auch kleine Erfahrungen ein bisschen weiterhelfen. Zum Beispiel die, dass die Leute gar nicht so böse sind, wie man befürchtet, wenn man mal sagt: nein, ich habe jetzt keine Zeit, Dir zu helfen, Dich zu fahren oder sonstwas. (Da stellt sich mir nur die Frage, ob die neugewonnene Überzeugung sich auch halten kann)

Aber auch: DOCH, man kann die Festplatte umprogrammieren. Man bezeichnet sie auch als "Skript" (manche haben ein 'Opferskript'), und das kann man umschreiben.

Der Typ auf
http://de.youtube.com/watch?v=QPG0--AmoUg&feature=-related
(Denken spezial3)behauptet um die 7. Minute (ab 6.40) sogar, man könnte Programme, wie er es nennt, löschen, das würde 3 Tage dauern. (Den hab ich gefunden, bei meinen Nachforschungen nach "meiner geliebten" Vera Birkenbihl). Wenn das Gestotter stört, einfach auf Pause klicken und warten, bis es vollständig geladen ist.
Kennt den zufällig jemand? Würde mich mal interessieren, wer das ist, und was der sonst noch so von sich gibt.

Aber, cheesy, Du hast wohl auch recht damit, dass man das nicht alleine schaffen kann. Allerdings ist auch nicht allzu großer Aufwand dafür nötig, je nachdem, worum es geht, konnte mein Ex-Lieblingsdozent das in einer einzigen Sitzung.
Ich glaube, Hypnose ist hier das Wirksamste, wobei das nichts mit Pendeln und Wegtreten zu tun haben muss, eher mit einer leichten Trance, in die jeder sowieso im Alltag dauernd 'fällt' und die ganz unauffällig nebenbei induziert wird.

Die Festplatte sitzt ja im Hirn. Und das ist viiieeeel flexibler, als man noch vor 15 Jahren oder so annahm. Heute weiß man, dass auch 70 jährige noch chinesisch lernen können. Vielleicht nicht so schnell wie ein 20jähriger, aber es geht durchaus. Die Vorstellung, dass das nicht geht, ist viel hinderlicher als das Alter. Und genau, wie neue Bahnen im Gehirn eingefahren werden können (wie eine Schlittenbahn) können andere bei Nichtgebrauch auch veröden - oder umgebaut werden.

Hach ist das aufregend *lach*

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4. Januar 2008 um 20:55
In Antwort auf filou_12897449

Glaube Dir,
Stereo, dass selbst jahrelanges Arbeiten erfolglos bleiben kann. Auf der anderen Seite können auch kleine Erfahrungen ein bisschen weiterhelfen. Zum Beispiel die, dass die Leute gar nicht so böse sind, wie man befürchtet, wenn man mal sagt: nein, ich habe jetzt keine Zeit, Dir zu helfen, Dich zu fahren oder sonstwas. (Da stellt sich mir nur die Frage, ob die neugewonnene Überzeugung sich auch halten kann)

Aber auch: DOCH, man kann die Festplatte umprogrammieren. Man bezeichnet sie auch als "Skript" (manche haben ein 'Opferskript'), und das kann man umschreiben.

Der Typ auf
http://de.youtube.com/watch?v=QPG0--AmoUg&feature=-related
(Denken spezial3)behauptet um die 7. Minute (ab 6.40) sogar, man könnte Programme, wie er es nennt, löschen, das würde 3 Tage dauern. (Den hab ich gefunden, bei meinen Nachforschungen nach "meiner geliebten" Vera Birkenbihl). Wenn das Gestotter stört, einfach auf Pause klicken und warten, bis es vollständig geladen ist.
Kennt den zufällig jemand? Würde mich mal interessieren, wer das ist, und was der sonst noch so von sich gibt.

Aber, cheesy, Du hast wohl auch recht damit, dass man das nicht alleine schaffen kann. Allerdings ist auch nicht allzu großer Aufwand dafür nötig, je nachdem, worum es geht, konnte mein Ex-Lieblingsdozent das in einer einzigen Sitzung.
Ich glaube, Hypnose ist hier das Wirksamste, wobei das nichts mit Pendeln und Wegtreten zu tun haben muss, eher mit einer leichten Trance, in die jeder sowieso im Alltag dauernd 'fällt' und die ganz unauffällig nebenbei induziert wird.

Die Festplatte sitzt ja im Hirn. Und das ist viiieeeel flexibler, als man noch vor 15 Jahren oder so annahm. Heute weiß man, dass auch 70 jährige noch chinesisch lernen können. Vielleicht nicht so schnell wie ein 20jähriger, aber es geht durchaus. Die Vorstellung, dass das nicht geht, ist viel hinderlicher als das Alter. Und genau, wie neue Bahnen im Gehirn eingefahren werden können (wie eine Schlittenbahn) können andere bei Nichtgebrauch auch veröden - oder umgebaut werden.

Hach ist das aufregend *lach*

Sorry,
Cheesy, hast ja gar nicht behauptet, man könnte es nicht allein, hast ja nur gefragt .... wollte Dir nichts unterstellen, was Du nicht gesagt hast

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4. Januar 2008 um 20:59
In Antwort auf filou_12897449

Sorry,
Cheesy, hast ja gar nicht behauptet, man könnte es nicht allein, hast ja nur gefragt .... wollte Dir nichts unterstellen, was Du nicht gesagt hast

Noch'n p.s.
ich find' den Typ geil
Meine Tochter hat den Tip zum Alpträume wegprogrammieren (ab 4. Minute) ausprobiert - es hat funktioniert, wenn's im Traum blöd wird, taucht jetzt immer ihr Meerschweinchen auf *ggg*

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4. Januar 2008 um 21:02
In Antwort auf filou_12897449

Glaube Dir,
Stereo, dass selbst jahrelanges Arbeiten erfolglos bleiben kann. Auf der anderen Seite können auch kleine Erfahrungen ein bisschen weiterhelfen. Zum Beispiel die, dass die Leute gar nicht so böse sind, wie man befürchtet, wenn man mal sagt: nein, ich habe jetzt keine Zeit, Dir zu helfen, Dich zu fahren oder sonstwas. (Da stellt sich mir nur die Frage, ob die neugewonnene Überzeugung sich auch halten kann)

Aber auch: DOCH, man kann die Festplatte umprogrammieren. Man bezeichnet sie auch als "Skript" (manche haben ein 'Opferskript'), und das kann man umschreiben.

Der Typ auf
http://de.youtube.com/watch?v=QPG0--AmoUg&feature=-related
(Denken spezial3)behauptet um die 7. Minute (ab 6.40) sogar, man könnte Programme, wie er es nennt, löschen, das würde 3 Tage dauern. (Den hab ich gefunden, bei meinen Nachforschungen nach "meiner geliebten" Vera Birkenbihl). Wenn das Gestotter stört, einfach auf Pause klicken und warten, bis es vollständig geladen ist.
Kennt den zufällig jemand? Würde mich mal interessieren, wer das ist, und was der sonst noch so von sich gibt.

Aber, cheesy, Du hast wohl auch recht damit, dass man das nicht alleine schaffen kann. Allerdings ist auch nicht allzu großer Aufwand dafür nötig, je nachdem, worum es geht, konnte mein Ex-Lieblingsdozent das in einer einzigen Sitzung.
Ich glaube, Hypnose ist hier das Wirksamste, wobei das nichts mit Pendeln und Wegtreten zu tun haben muss, eher mit einer leichten Trance, in die jeder sowieso im Alltag dauernd 'fällt' und die ganz unauffällig nebenbei induziert wird.

Die Festplatte sitzt ja im Hirn. Und das ist viiieeeel flexibler, als man noch vor 15 Jahren oder so annahm. Heute weiß man, dass auch 70 jährige noch chinesisch lernen können. Vielleicht nicht so schnell wie ein 20jähriger, aber es geht durchaus. Die Vorstellung, dass das nicht geht, ist viel hinderlicher als das Alter. Und genau, wie neue Bahnen im Gehirn eingefahren werden können (wie eine Schlittenbahn) können andere bei Nichtgebrauch auch veröden - oder umgebaut werden.

Hach ist das aufregend *lach*

Grrr
ich hasse diese Korrekturen, der Teil über Programme fängt schon bei 6.15 an.

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4. Januar 2008 um 21:21
In Antwort auf filou_12897449

Grrr
ich hasse diese Korrekturen, der Teil über Programme fängt schon bei 6.15 an.

Na gut,
doch nochmal korrigiere *grummel*
"Und man kann es alleine schaffen - jahrelange Selbstversuche zeugen davon" -
hatte gelesen, man kann es NICHT alleine schaffen.....
(P.S. auf die Zweifel, die mir dabei kommen gehe ich jetzt mal nicht weiter ein... man kann doch alleine gar nicht auf alles kommen, weil man "blinde Flecken" hat...?)

wollte eigentlich nicht NOCH einen Beitrag schreiben, wollte es auch lassen, aber bringe es doch nicht fertig, das so doof stehen zu lassen. *schääääm*

Bin uffjedreht - JFM in die Tonne gekloppt .... ich sollte tanzen gehn um mich abzureagieren, das wär das Richtige (viel zu schade zum Aufräumen, solch überschäumende Power....).

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5. Januar 2008 um 0:22
In Antwort auf filou_12897449

Na gut,
doch nochmal korrigiere *grummel*
"Und man kann es alleine schaffen - jahrelange Selbstversuche zeugen davon" -
hatte gelesen, man kann es NICHT alleine schaffen.....
(P.S. auf die Zweifel, die mir dabei kommen gehe ich jetzt mal nicht weiter ein... man kann doch alleine gar nicht auf alles kommen, weil man "blinde Flecken" hat...?)

wollte eigentlich nicht NOCH einen Beitrag schreiben, wollte es auch lassen, aber bringe es doch nicht fertig, das so doof stehen zu lassen. *schääääm*

Bin uffjedreht - JFM in die Tonne gekloppt .... ich sollte tanzen gehn um mich abzureagieren, das wär das Richtige (viel zu schade zum Aufräumen, solch überschäumende Power....).

Also
ich seh schon : ich sollte nicht mehr in Metaphern schreiben, versteht nicht jeder. Festplatte meint bei mir: Erinnerungen im Gehirn abgespeichert.
Erinnerungen an die erfahrene Kindheit kann man nicht (aus)löschen, man kann versuchen zu vergessen - aber es bleiben immer latente Daten, in Form von erlernten Mustern, die wie ein pawlowischer Reflex abgespielt werden, sobald man sich unbewußt in die frühere Kindheitsrolle hineinversetzt fühlt - ausgelöst durch andere Menschen.
Daher kann man aber, wenn man um diese Muster weiß, sie umprogrammieren - sprich: man kann sein erlerntes Muster ändern. Und zwar mit dieser gewissen Selbstdisziplinierung. Weiter unten hat Frau Widderin ein ganz treffendes Beispiel angeführt : "ich habe mir verboten, zu reagieren und jeder ahnt sicher, wie schwer sowas ist. er hatte genug chancen, mir zu zeigen, dass er mich will...alles ungenutzt verstreichen lassen und ich bin mir einfach mehr wert, als mich zum spielball eines verwirrten mannes machen zu lassen."
Was meinst du mit blinden Flecken ? Man merkt doch, wenn einem was nicht gut tut - man muss nur lernen, sich davon abzugrenzen und konsequent zu bleiben.

Hoffe ebenfalls Missverständnis beseitigt zu haben - danke für PN

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5. Januar 2008 um 1:21

WOWWWWWWW....
Ich hab mir das hier mal alles durchgelesen und ich bin überglücklich, dass ich nicht die Einzige bin, mit solchen "Problemen". Klingt jetzt sicher doof. Also erstmal....ja es gab Zeiten, in denen ich echt gedacht habe, oh je, der Typ ist zu gut für dich. Dabei hab ich mich auch selber runter gemacht. Es hört sich immer doof an, aber man will immer das haben was man nicht haben kann. Allerdings der Typ, der mich jetzt so lieb und nett behandelt (er ist Steinbock,der unfreundliche war Fisch), könnte vllt dann, wenn er mich bekommen könnte, das Interesse verlieren. Nicht, dass das passieren muss, aber sowas hab ich auch schon erlebt. Ich weiß auch nicht, warum ich den Fisch nicht aus meinem Kopf bekomme? Vorallem ist es auch so, wenn ich ihn sehe, dann WILL ich gar nicht mit ihm reden und ignoriere ihn und das klappt auch meist ganz gut, aber manchmal kommt er dann von alleine an und redet mit mir. Und ich kann dann einfach nicht sagen, bitte lass mich in Ruhe...NOCH NICHT (Hab ihn auch schon länger nicht mehr gesehn, hatte also nicht die Chance dazu) Aber wer weiß schon, ob ich es dann TATSÄCHLICH tun würde. Wie schon erwähnt man hofft immer, dass die Person sich ändert oder sich irgendwann das Blatt wendet und er bei mir antanzt....MEIN GOTT WIE DUMM DAS DOCH IST!!!!!! Und mein Problem ist, dass ich die Dinge die passiert sind nicht vergesse, die Guten sowie die Schlechten. Aber ich erinnere mich meits lieber an die Guten, denn wenn ich an die Schlechten denke, würde ich ihm gerne wehtun (seelisch) oder mich rächen, wie auch immer... (mein Asz. ist Skorpion)

Gute Nacht

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5. Januar 2008 um 4:24


dankeschön

Nach der arbeitsreichen Nacht hätten meine Beine auch keine Tanzerei mehr mitgemacht, hab, nachdem mir das klar wurde
das Vorhaben schon im Ansatz aufgegeben.
Weißt Du, was ich gemacht hab? Hab nach fast 9 Jahren endlich meinen Verstärker vom Plattenspieler geöffnet, ihn repariert und mich an ein paar Vinyl-Leckerchen ergötzt, gleich als erstes lang vermisste Winterstein-Zigeunermusik - und plötzlich klappt's auch wieder mit der Arbeit im Haus

naja, jetzt haben mich stressige Gedanken aus dem Bett gezerrt - tief durchatme, mir die ruhe unter den Arm klemme und es gleich nochmal versuche... und hoffe, dass mir dieses sch...RLS nicht auch die letzten Stunden raubt, wie letzte Nacht Kannte ich in dem Ausmaß nicht, aber Schlaflosigkeit wurde auch schon als Folter eingesetzt, kann gut verstehen, dass das funktionierte.

Ich glaube ich werde mich morgen öfter an Dich erinnern

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5. Januar 2008 um 4:48
In Antwort auf amal_12575626

Also
ich seh schon : ich sollte nicht mehr in Metaphern schreiben, versteht nicht jeder. Festplatte meint bei mir: Erinnerungen im Gehirn abgespeichert.
Erinnerungen an die erfahrene Kindheit kann man nicht (aus)löschen, man kann versuchen zu vergessen - aber es bleiben immer latente Daten, in Form von erlernten Mustern, die wie ein pawlowischer Reflex abgespielt werden, sobald man sich unbewußt in die frühere Kindheitsrolle hineinversetzt fühlt - ausgelöst durch andere Menschen.
Daher kann man aber, wenn man um diese Muster weiß, sie umprogrammieren - sprich: man kann sein erlerntes Muster ändern. Und zwar mit dieser gewissen Selbstdisziplinierung. Weiter unten hat Frau Widderin ein ganz treffendes Beispiel angeführt : "ich habe mir verboten, zu reagieren und jeder ahnt sicher, wie schwer sowas ist. er hatte genug chancen, mir zu zeigen, dass er mich will...alles ungenutzt verstreichen lassen und ich bin mir einfach mehr wert, als mich zum spielball eines verwirrten mannes machen zu lassen."
Was meinst du mit blinden Flecken ? Man merkt doch, wenn einem was nicht gut tut - man muss nur lernen, sich davon abzugrenzen und konsequent zu bleiben.

Hoffe ebenfalls Missverständnis beseitigt zu haben - danke für PN

'Nur' versuchen
zu vergessen halte ich fast für aussichtslos, sowas kommt durchs Hintertürchen wieder und fällt einen von hinten an. Aber das hat Widdi ja auch nicht gemacht, sondern sich abgewandt um besseres zu tun, was es sicher bringt.

Aber .... kann man nicht auch einen Pawlowschen Reflex umprogrammieren? In dem Fall, indem man das Futter gegen was anderes eintauscht?

"Blinde Flecken" fangen schon da an, wo es darum geht, Muster zu begreifen. Sie machen es unmöglich, sie (die Muster) selber zu erkennen, z.B. weil die Erkenntnis schmerzhaft wäre, oder weil man eine böse Erkenntnis über jemand anders nicht wahrhaben will und das Un(ter?)bewusste ihnen deshalb nicht erlaubt an die Oberfläche zu steigen, oder einfach, weil z.B. ein Muster so abstrus erscheint, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Oder vielleicht auch, wenn Muster aus Begebenheiten entstanden sind, an die man sich nicht erinnern kann.

Aber schön, dass Du meinst, dass man das auch alleine hinkriegen kann, hatte mich schon im Nachhinein gefragt, wie (Du das meinst).

Widdi weiß, was sie tut, wenn sie beschließt, so zu handeln, aber oft weiß man eben nicht, was man da tut, wenn man sich anders verhält, als der Verstand raten würde.

Ich mag Metaphern . Sicher kann man Erinnerungen nicht auslöschen, aber den Standpunkt dazu kann man ändern - was dann auch den immer wiederkehrenden Reaktionsablauf ändert. (Ist dann nicht auch das ALTE Programm gelöscht? - mir fällt da gerade wieder dieser Typ ein, der behauptet, man könnte lebenslange Programme löschen....)

P.S. puhh, hatte schon bezweifelt, ob es so gut ist, jetzt nochmal hier rein zu gucken, aber besser, ich grübel im Bett hierrüber nach, als darüber, was mich eben zornig gemacht und wieder aus dem Bett geholt hat

Und gute Nacht

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5. Januar 2008 um 5:14
In Antwort auf amal_12575626

Also
ich seh schon : ich sollte nicht mehr in Metaphern schreiben, versteht nicht jeder. Festplatte meint bei mir: Erinnerungen im Gehirn abgespeichert.
Erinnerungen an die erfahrene Kindheit kann man nicht (aus)löschen, man kann versuchen zu vergessen - aber es bleiben immer latente Daten, in Form von erlernten Mustern, die wie ein pawlowischer Reflex abgespielt werden, sobald man sich unbewußt in die frühere Kindheitsrolle hineinversetzt fühlt - ausgelöst durch andere Menschen.
Daher kann man aber, wenn man um diese Muster weiß, sie umprogrammieren - sprich: man kann sein erlerntes Muster ändern. Und zwar mit dieser gewissen Selbstdisziplinierung. Weiter unten hat Frau Widderin ein ganz treffendes Beispiel angeführt : "ich habe mir verboten, zu reagieren und jeder ahnt sicher, wie schwer sowas ist. er hatte genug chancen, mir zu zeigen, dass er mich will...alles ungenutzt verstreichen lassen und ich bin mir einfach mehr wert, als mich zum spielball eines verwirrten mannes machen zu lassen."
Was meinst du mit blinden Flecken ? Man merkt doch, wenn einem was nicht gut tut - man muss nur lernen, sich davon abzugrenzen und konsequent zu bleiben.

Hoffe ebenfalls Missverständnis beseitigt zu haben - danke für PN

Wenn ich
Deinen Beitrag nochmal lese, waren wir uns doch mehr einig, als ich im ersten Moment gedacht habe. Ich bin mir selber zu schnell heute. Fahre im 6. Gang, obwohl ich nur 5 habe. Ich glaube, das erfordert mein Leben im Moment.
Morgen (ähm heute) werde ich erstmal eine Stunde vergehen lassen und dann einen Beitrag ein zweites Mal lesen, bevor ich drauf antworte

(das wird schon wieder *denk*gg*)

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5. Januar 2008 um 20:09
In Antwort auf filou_12897449

Wenn ich
Deinen Beitrag nochmal lese, waren wir uns doch mehr einig, als ich im ersten Moment gedacht habe. Ich bin mir selber zu schnell heute. Fahre im 6. Gang, obwohl ich nur 5 habe. Ich glaube, das erfordert mein Leben im Moment.
Morgen (ähm heute) werde ich erstmal eine Stunde vergehen lassen und dann einen Beitrag ein zweites Mal lesen, bevor ich drauf antworte

(das wird schon wieder *denk*gg*)

2. Versuch
okay : also, auch ich bin der Meinung, die Kindheitserinnerungen kann man nicht löschen, verdrängen, vergessen, ausradieren, wegblenden etc. Verhaltensmuster (pawlowischer Reflex) hingegen kann man jedoch ändern - jahrelange Selbstversuche bestätigen dieses. Sprich : ich selbst habe Verhaltensmuster, die für mich nicht förderlich waren, verändert. Du hast recht, bis man sie erkennt - diese Muster, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber dadurch, dass es immer die dieselbe Schemata waren, die sich bei mir abspielten, und ich erkannt habe, dass ich mein Gegenüber nicht ändern kann, sondern bei mir nachschauen muss u. ich erkannt habe : hey - irgendwie spiel ich grad meine Kindheit immer wieder durch, da liegt wohl die Wurzel allen "Übels". Ja - dorthin zu schauen tut manchmal weh, aber es lohnt. Oben schreibst du selbst, dass man immer wieder gewohnte Situationen herstellt, wenn man dies aber mal erkannt hat - diese Schemata, ist man doch schon im Vorteil, man kann anfangen sie zu ändern.
Was mich interessiert : Dein Dozent hat es in einer Sitzung geschafft ? Was ? eine Festplatte zu
löschen oder ein Muster zu ändern ? oder chinesisch zu lernen ?

wirdschonwiederGruß

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5. Januar 2008 um 21:32

Hmm?
hab mir schon gedacht, dass ich hart rüberkommen muss .... oder eher verwirrt (?)
Hab mich aber nicht aufgeregt oder so, war nur bisschen überdreht.
D.h., aufgeregt doch, heute Nacht, wegen JFM (als Mensch, nicht als Mann), ging um Verarsche bis hin zu Betrugsverdacht .... weißt ja, wieso ich zwangsläufig noch mit ihm zu tun hatte/hab.

Alles ist gut - komisch, klingt hier fast wie Streit von meiner Seite, war aber ÜBERHAUPT nicht so gemeint - wie gesagt, bisschen überdreht.
Alles ist gut - später nochmal rein gucke, hab grad noch Besuch und nicht mehr Zeit.

(hab mich nicht aufgeregt, nur ereifert )

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6. Januar 2008 um 3:12
In Antwort auf amal_12575626

2. Versuch
okay : also, auch ich bin der Meinung, die Kindheitserinnerungen kann man nicht löschen, verdrängen, vergessen, ausradieren, wegblenden etc. Verhaltensmuster (pawlowischer Reflex) hingegen kann man jedoch ändern - jahrelange Selbstversuche bestätigen dieses. Sprich : ich selbst habe Verhaltensmuster, die für mich nicht förderlich waren, verändert. Du hast recht, bis man sie erkennt - diese Muster, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber dadurch, dass es immer die dieselbe Schemata waren, die sich bei mir abspielten, und ich erkannt habe, dass ich mein Gegenüber nicht ändern kann, sondern bei mir nachschauen muss u. ich erkannt habe : hey - irgendwie spiel ich grad meine Kindheit immer wieder durch, da liegt wohl die Wurzel allen "Übels". Ja - dorthin zu schauen tut manchmal weh, aber es lohnt. Oben schreibst du selbst, dass man immer wieder gewohnte Situationen herstellt, wenn man dies aber mal erkannt hat - diese Schemata, ist man doch schon im Vorteil, man kann anfangen sie zu ändern.
Was mich interessiert : Dein Dozent hat es in einer Sitzung geschafft ? Was ? eine Festplatte zu
löschen oder ein Muster zu ändern ? oder chinesisch zu lernen ?

wirdschonwiederGruß

Ausgeschlafen betrachtet,
lieber Stereo, finde ich Festplattenlöschung gar nicht wünschenswert, weil das der Vernichtung der Persönlichkeit gleichkäme. Obwohl auch z.B. der 'lösungsorientierten' Beratung/Therapie eine Gehirnwäsche angelastet wird.

"und ich erkannt habe, dass ich mein Gegenüber nicht ändern kann, sondern bei mir nachschauen muss"
Schöne Einstellung. Mir nicht verkneifen kann, anzumerken, dass Cheesys Bemerkung um Weihnachten rum ("reg Dich nicht auf, Du kannst sie nicht ändern" - so ungefähr) einen Knalleffekt bei mir ausgelöst hat. Hab diesen Kommentar 'kannst Du nicht ändern' schon mehrmals gelesen, der an dem Tag eigentlich meine Schwägerin betraf, aber plötzlich habe ich ihn auch auf den JFM bezogen, und alles war plötzlich viel leichter.

bin abgelenkt - eigentlich wollte ich schreiben, dass er mir deshalb sehr gut gefällt, weil ich mir vor langer Zeit (20 J.) mal die Meinung gebildet hab: bei all den alltäglichen gegenseitigen Schuldzuweisungen ist es doch viel einfacher, besser gesagt, produktiver, sich selber 'Schuld' einzugestehen als anderen, ganz einfach weil: sich selber kann man viel leichter ändern als andere!

"Was mich interessiert : Dein Dozent hat es in einer Sitzung geschafft ? Was ? eine Festplatte zu
löschen oder ein Muster zu ändern ? oder chinesisch zu lernen ?"
*lächel* - konkrete Namen nur per PN, aber der Herr war der, der die Arbeit mit Handpuppen mit Kindern und Jugendlichen in Deutschland salonfähig gemacht hat. - In der Therapie, wobei die Übergänge zwischen Beratung und Therapie fließend sind. (Er hat in Sachen Beratung unterichtet, hatte aber den Eindruck, was er vermittelt ist eher Therapie für Fortgeschrittene)
Einigen wir uns also auf Programme. In der letzten Stunde vor der Pensionierung hat er uns Demonstrationen vorgeführt. Gefragt: wer möchte sich mit einer mittelschweren Verletzung zur Verfügung stellen, und diese innerhalb Minuten GELÖSCHT (ohne zu wissen, worum es sich handelt). Das Gehirn kommt einfach nicht mehr dran. (Gehirnwäsche? oder nicht? egal was - funktioniert.)

Allerdings war er auch derjenige, der uns die neusten Erkenntnisse der Gehirnforschung vermittelt hat. Chinesisch hat er nicht gelernt, aber bemerkt, dass man's kann.

Löschung von Phobien etc in einer Sitzung. -öhm, ok, sagen wir: phobischen Programmen - ggf aber auch vieler anderer Programme.
Was ich faszinierend finde, ist, dass man Muster löschen kann, ohne deren Ursache zu kennen, habe schon vor *grübel* - 11 Jahren gesagt: ich glaube nicht, dass man nur dadurch geheilt werden kann, dass jedes Monster aus den Tiefen des Unterbewussten gezerrt und erschlagen werden muss. (und das später bestätigt bekommen)

"ich selbst habe Verhaltensmuster, die für mich nicht förderlich waren, verändert." Das erinnert mich an meine Bemerkung vor einigen Wochen: Probleme sind fehlgeschlagene Lösungsversuche. Denn ein "falsches" Verhaltensmuster war einmal die einzig möglich erscheinende Lösung, die später beibehalten wird, aber nicht mehr ihre ursprüngliche Bestimmung (Lösung) erfüllt.

Immer noch interessiert und fasziniert mich Deine Feststellung, dass man auch alleine Muster löschen kann. Ganz einfach deswegen, weil ich glaube, dass ich mit 80 Jahren noch Dinge entdecken kann, auf die ich bisher nicht gekommen bin, auch wegen der 'blinden Flecken'. Na gut, auch weil es so VIEL in meinem Leben zu korrigieren gibt und ich so lange brauchen werde (traue ich mir das kaum zu). Hatte mich gezwungen gesehen, anzumerken, dass dieses tiefe Interesse nicht (nur) daher rührt, dass ich relativ blind für meine eigenen schrägen Muster bin, sondern weil meine gerade zu bearbeitende Diplomarbeit das Thema Beratung - bzw den Umgang mit Ressourcen in derselben - betrifft. Kann man aus meinen Beiträgen ja eigentlich mittlerweile schließen, dass ich mehr 'berufsmäßig' damit befasst bin als nur zur Lösung meiner eigenen Sorgen. (ähhm, wo war doch gleich die Grenzlinie??)

Würde mich schon interessieren, mehr über Deine "Selbstbearbeitungserfahrungen" zu wissen, hier wieder mehr aus persönlichen als beruflichen Gründen. (wie kann man das schaffen, soooooo hohe Berge ohne Hilfe von außen zu bewältigen??? ... und dann noch die 'blinden Flecken' zu entlarven) Einfach nur weil ich mir das für mich kaum ohne Hilfe von außerhalb vorstellen kann - bräuchte selber erstmal ne Beratung, bevor ich andere berate und würde dann doch eher die Erwachsenenbildung vorziehen, statt mich in Bereichen zu übernehmen, mit denen ich selber nicht klarkomme.

Ich gratuliere Dir zu Deinen gesunden Verstand - erzähl mehr davon . Nein, das ist jetzt nicht zynisch oder sarkastisch oder dergl. gemeint - ist selten genug.

Gute Nacht
justme

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6. Januar 2008 um 3:36

Ui, jetzt erst
lese.

Es macht mehr Spaß als es weh tut. Naja, nur im allgemeinen.

Wie ich dann bin? Auf die Spitze getrieben, würde ich sagen. Aber ich glaube, das rührt von meiner Lebenssituation her.
Wenn es so scheint, als ob Stereo und ich uns aneinander aufreiben würden (eher ich), dann würde ich das einzig auf mich beziehen. Warum das Thema akut ist, siehst Du oben, ansonsten - Situation extrem wie selten. Hab noch nie so wenig geschlafen wie die letzten 48 Stunden, hab noch nie in meinem Leben solche Mühe gehabt, meine Miete zu bezahlen, und denn - manche sagen: mach im Studium was Du willst, mit der Diplomarbeit kannst du GANZ VIEL rausreißen, die macht 40 % der Gesamtnote aus. OK, aber nützt mir nichts, denn ich kann mit der meinen mir alles versauen. Ist mir erst gestern aufgefallen. Stehe auf 2, aber die kann mich auch auf ne 3 runter reißen. Bräuchte ganz dringend Urlaub, nur ein Tag am Meer würde mich schon glücklich machen. Jetzt wo Du fragst .... vielleicht balanciere ich mal wieder auf Messers Schneide - hab ich ja geübt....(ist aber auf Dauer dann doch anstrengender als nur vorübergehend)
aber .... die Klappe halten, um andere nicht mit zu stressen muss ich dann noch üben ....

(*denk* auweia, das ist doch der ganz normale Wahnsinn, wenn ich mich mal wirklich aufrege, darf ich mich ja echt nicht blicken lassen)
seltsam, der Eindruck, den ich hinterlasse, obwohl ich es auch teilweise verstehe, vielleicht sollte ich mich mal auf nen Sonderurlaub verabschieden.
feurig vulkanische Schützengrüße

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6. Januar 2008 um 4:46
In Antwort auf filou_12897449

Ui, jetzt erst
lese.

Es macht mehr Spaß als es weh tut. Naja, nur im allgemeinen.

Wie ich dann bin? Auf die Spitze getrieben, würde ich sagen. Aber ich glaube, das rührt von meiner Lebenssituation her.
Wenn es so scheint, als ob Stereo und ich uns aneinander aufreiben würden (eher ich), dann würde ich das einzig auf mich beziehen. Warum das Thema akut ist, siehst Du oben, ansonsten - Situation extrem wie selten. Hab noch nie so wenig geschlafen wie die letzten 48 Stunden, hab noch nie in meinem Leben solche Mühe gehabt, meine Miete zu bezahlen, und denn - manche sagen: mach im Studium was Du willst, mit der Diplomarbeit kannst du GANZ VIEL rausreißen, die macht 40 % der Gesamtnote aus. OK, aber nützt mir nichts, denn ich kann mit der meinen mir alles versauen. Ist mir erst gestern aufgefallen. Stehe auf 2, aber die kann mich auch auf ne 3 runter reißen. Bräuchte ganz dringend Urlaub, nur ein Tag am Meer würde mich schon glücklich machen. Jetzt wo Du fragst .... vielleicht balanciere ich mal wieder auf Messers Schneide - hab ich ja geübt....(ist aber auf Dauer dann doch anstrengender als nur vorübergehend)
aber .... die Klappe halten, um andere nicht mit zu stressen muss ich dann noch üben ....

(*denk* auweia, das ist doch der ganz normale Wahnsinn, wenn ich mich mal wirklich aufrege, darf ich mich ja echt nicht blicken lassen)
seltsam, der Eindruck, den ich hinterlasse, obwohl ich es auch teilweise verstehe, vielleicht sollte ich mich mal auf nen Sonderurlaub verabschieden.
feurig vulkanische Schützengrüße

Hmmm
bekomme hier durch das feedback inzwischen den Eindruck, dass es mir viel schlechter geht, als mir selber klar ist.

Bin Verständigungsschwierigkeiten gewohnt. Habe mich auch voll wiedergefunden in einem Bericht, dass es für verhinderte Linkshänder ganz normal ist, dass sie irgendwas äußern und alles macht "hääää?"

Als hektisch habe ich schon vor 20 Jahren gegolten und bin inzwischen relativ viel ruhiger geworden - auch wenn sich das mancher nicht vorstellen kann *gg*.
Und schräg drauf war ich auch schon immer.
Was ich aber nicht verstehe ist: mache ich den Eindruck, als wäre ich irgenwie aggressiv drauf? Sieht meine Debattierfreudigkeit, die ich jetzt mal als bloßes Interesse an der Materie sehe, angriffslustig aus??? Ich habe geübt, von brenzligen Situationen her auf "einer Rasieklinge zu balancieren" - d.h. rutsche ich aus, ist der Kopf ab. Was aber mehr meine persönliche Situation betrifft, nicht die Konversation mit andern. Mache ich wirklich einen derart feindseligen Eindruck, wie ich langsam das Gefühl bekomm???
Eine Freundin sagt, ich soll etwas vorsichtiger mit meinen Kommentaren sein, bis mich die Leute etwas besser kennen und sie einordnen können, außerdem sollte ich nicht immer 'so aus dem Bauch raus schießen'.
Ich gebe zu, dass mir im Moment der gebührende Abstand für einige Beurteilungen fehlt, ich würde mir 3 Tage Zeit nehmen wollen, zu verstehen, welchen feindseligen Eindruck ich hier mache..... oder auch, um die ganzen zu schnell gelesen Missverständnisse nachzuvollziehen.
Was ich nur nicht verstehe, ist, dass ich so einen bösartigen feindseligen Eindruck hinterlasse. Ich könnte gut eine ganze Nacht lang über dies Threatthema (live!) reden, aber ich würde es als Bereicherung ansehen, nicht als Streit!
Sagen wir mal so: im RL muss ich kämpfen bis aufs Blut, und bin auch bereit dazu. Aber - trotz gewisser Missverständnisse- mache ich wirklich einen solch feindseligen Eindruck? Das verstehe ich nicht, weil ich an Meinungen und lehreichen Äußerungen interessiert bin und Feindseligkeit doch eher Abwehr bedeutet. Bitte um ehrliche Kommentare, wenn ich schon bis auf Blut und Knochen um meine eigenen Sachen kämpfen muss, kann ich auch mit Kommentaren auf Blut und Knochen fertig werden, ohne nach Beschönigungen und Ausreden suchen zu müssen.
Mache ich wirklich den Eindruck, als würde ich auf andere mit dem Hackebeil zugehen????
verdruselte Grüße

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6. Januar 2008 um 4:46
In Antwort auf filou_12897449

Ui, jetzt erst
lese.

Es macht mehr Spaß als es weh tut. Naja, nur im allgemeinen.

Wie ich dann bin? Auf die Spitze getrieben, würde ich sagen. Aber ich glaube, das rührt von meiner Lebenssituation her.
Wenn es so scheint, als ob Stereo und ich uns aneinander aufreiben würden (eher ich), dann würde ich das einzig auf mich beziehen. Warum das Thema akut ist, siehst Du oben, ansonsten - Situation extrem wie selten. Hab noch nie so wenig geschlafen wie die letzten 48 Stunden, hab noch nie in meinem Leben solche Mühe gehabt, meine Miete zu bezahlen, und denn - manche sagen: mach im Studium was Du willst, mit der Diplomarbeit kannst du GANZ VIEL rausreißen, die macht 40 % der Gesamtnote aus. OK, aber nützt mir nichts, denn ich kann mit der meinen mir alles versauen. Ist mir erst gestern aufgefallen. Stehe auf 2, aber die kann mich auch auf ne 3 runter reißen. Bräuchte ganz dringend Urlaub, nur ein Tag am Meer würde mich schon glücklich machen. Jetzt wo Du fragst .... vielleicht balanciere ich mal wieder auf Messers Schneide - hab ich ja geübt....(ist aber auf Dauer dann doch anstrengender als nur vorübergehend)
aber .... die Klappe halten, um andere nicht mit zu stressen muss ich dann noch üben ....

(*denk* auweia, das ist doch der ganz normale Wahnsinn, wenn ich mich mal wirklich aufrege, darf ich mich ja echt nicht blicken lassen)
seltsam, der Eindruck, den ich hinterlasse, obwohl ich es auch teilweise verstehe, vielleicht sollte ich mich mal auf nen Sonderurlaub verabschieden.
feurig vulkanische Schützengrüße

Hmmm
bekomme hier durch das feedback inzwischen den Eindruck, dass es mir viel schlechter geht, als mir selber klar ist.

Bin Verständigungsschwierigkeiten gewohnt. Habe mich auch voll wiedergefunden in einem Bericht, dass es für verhinderte Linkshänder ganz normal ist, dass sie irgendwas äußern und alles macht "hääää?"

Als hektisch habe ich schon vor 20 Jahren gegolten und bin inzwischen relativ viel ruhiger geworden - auch wenn sich das mancher nicht vorstellen kann *gg*.
Und schräg drauf war ich auch schon immer.
Was ich aber nicht verstehe ist: mache ich den Eindruck, als wäre ich irgenwie aggressiv drauf? Sieht meine Debattierfreudigkeit, die ich jetzt mal als bloßes Interesse an der Materie sehe, angriffslustig aus??? Ich habe geübt, von brenzligen Situationen her auf "einer Rasieklinge zu balancieren" - d.h. rutsche ich aus, ist der Kopf ab. Was aber mehr meine persönliche Situation betrifft, nicht die Konversation mit andern. Mache ich wirklich einen derart feindseligen Eindruck, wie ich langsam das Gefühl bekomm???
Eine Freundin sagt, ich soll etwas vorsichtiger mit meinen Kommentaren sein, bis mich die Leute etwas besser kennen und sie einordnen können, außerdem sollte ich nicht immer 'so aus dem Bauch raus schießen'.
Ich gebe zu, dass mir im Moment der gebührende Abstand für einige Beurteilungen fehlt, ich würde mir 3 Tage Zeit nehmen wollen, zu verstehen, welchen feindseligen Eindruck ich hier mache..... oder auch, um die ganzen zu schnell gelesen Missverständnisse nachzuvollziehen.
Was ich nur nicht verstehe, ist, dass ich so einen bösartigen feindseligen Eindruck hinterlasse. Ich könnte gut eine ganze Nacht lang über dies Threatthema (live!) reden, aber ich würde es als Bereicherung ansehen, nicht als Streit!
Sagen wir mal so: im RL muss ich kämpfen bis aufs Blut, und bin auch bereit dazu. Aber - trotz gewisser Missverständnisse- mache ich wirklich einen solch feindseligen Eindruck? Das verstehe ich nicht, weil ich an Meinungen und lehreichen Äußerungen interessiert bin und Feindseligkeit doch eher Abwehr bedeutet. Bitte um ehrliche Kommentare, wenn ich schon bis auf Blut und Knochen um meine eigenen Sachen kämpfen muss, kann ich auch mit Kommentaren auf Blut und Knochen fertig werden, ohne nach Beschönigungen und Ausreden suchen zu müssen.
Mache ich wirklich den Eindruck, als würde ich auf andere mit dem Hackebeil zugehen????
verdruselte Grüße

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6. Januar 2008 um 17:37
In Antwort auf filou_12897449

Hmmm
bekomme hier durch das feedback inzwischen den Eindruck, dass es mir viel schlechter geht, als mir selber klar ist.

Bin Verständigungsschwierigkeiten gewohnt. Habe mich auch voll wiedergefunden in einem Bericht, dass es für verhinderte Linkshänder ganz normal ist, dass sie irgendwas äußern und alles macht "hääää?"

Als hektisch habe ich schon vor 20 Jahren gegolten und bin inzwischen relativ viel ruhiger geworden - auch wenn sich das mancher nicht vorstellen kann *gg*.
Und schräg drauf war ich auch schon immer.
Was ich aber nicht verstehe ist: mache ich den Eindruck, als wäre ich irgenwie aggressiv drauf? Sieht meine Debattierfreudigkeit, die ich jetzt mal als bloßes Interesse an der Materie sehe, angriffslustig aus??? Ich habe geübt, von brenzligen Situationen her auf "einer Rasieklinge zu balancieren" - d.h. rutsche ich aus, ist der Kopf ab. Was aber mehr meine persönliche Situation betrifft, nicht die Konversation mit andern. Mache ich wirklich einen derart feindseligen Eindruck, wie ich langsam das Gefühl bekomm???
Eine Freundin sagt, ich soll etwas vorsichtiger mit meinen Kommentaren sein, bis mich die Leute etwas besser kennen und sie einordnen können, außerdem sollte ich nicht immer 'so aus dem Bauch raus schießen'.
Ich gebe zu, dass mir im Moment der gebührende Abstand für einige Beurteilungen fehlt, ich würde mir 3 Tage Zeit nehmen wollen, zu verstehen, welchen feindseligen Eindruck ich hier mache..... oder auch, um die ganzen zu schnell gelesen Missverständnisse nachzuvollziehen.
Was ich nur nicht verstehe, ist, dass ich so einen bösartigen feindseligen Eindruck hinterlasse. Ich könnte gut eine ganze Nacht lang über dies Threatthema (live!) reden, aber ich würde es als Bereicherung ansehen, nicht als Streit!
Sagen wir mal so: im RL muss ich kämpfen bis aufs Blut, und bin auch bereit dazu. Aber - trotz gewisser Missverständnisse- mache ich wirklich einen solch feindseligen Eindruck? Das verstehe ich nicht, weil ich an Meinungen und lehreichen Äußerungen interessiert bin und Feindseligkeit doch eher Abwehr bedeutet. Bitte um ehrliche Kommentare, wenn ich schon bis auf Blut und Knochen um meine eigenen Sachen kämpfen muss, kann ich auch mit Kommentaren auf Blut und Knochen fertig werden, ohne nach Beschönigungen und Ausreden suchen zu müssen.
Mache ich wirklich den Eindruck, als würde ich auf andere mit dem Hackebeil zugehen????
verdruselte Grüße

Also *****
als erstes finde ich nicht, dass wir uns hier gegenseitig aufreiben. Ich mag angeregte "Unterhaltungen" - du wirkst auf mich nicht feindselig, weder mit noch ohne Hackebeil, wenn es so wäre, würde ich nicht auf deine Kommentare antworten.
Was mich allerdings verwundert hat, ist, dass ein derartiges "Miss - lesen" deinerseits zustande kam.
Du hast dich derartig auf das "Festplattenprogramm - gelösche" gestürzt - dabei stand es doch nur als Metapher, für einen, in meinen Augen, simplen Sachverhalt. Auch ich hatte erst den Eindruck, du fühlst dich angegriffen oder ein wunder Punkt, durch meinen Beitrag, dabei wollte ich dir nur auf deine Frage > "... Bloß ... woher soll man wissen, was einem zusteht, wenn man es nie erfahren hat? Also, wie kann man fordern, was man nicht kennt und es gewohnt ist, sich alles gefallen lassen zu müssen)? " < - antworten.
Ich weiß nicht viel von dir - aber was ich lese, sind unerfüllte Lieben o. Partner, die sich auf deinem Buckel ausruhen. Und was mich daher verwundert hat - du kennst ganz augenscheinlich dein Muster - willst o. kannst es aber nicht ändern, weil du nicht weißt, wie. Versuch doch noch mal unter diesem Aspekt, dass ich dir nur darauf antworten wollte, wie man es machen könnte; meinen ersten Beitrag zu lesen.
PS: Festplattenprogrammgelösche bitte außen vor lassen

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6. Januar 2008 um 18:28

Also
"sag, was ist das für ein bericht? ich bin ja auch so eine umerzogene und neige dazu mit der tür ins haus zu fallen. gibts da viele verständigungsschwierigkeiten? komm, erzähl mal bitte...."

Hab da vor 3 Jahren mal nach gegoogelt, nachdem an der Uni jemand behauptet hat, dass man davon einen ganz schönen Schaden kriegen könnte. Sicher würde ich die URL noch in alten gespeicherten Leszeichen finden. Hab aber durch den kaputten IExplorer ganz viel kaputt am Rechner, benutze Firefox und kann die alten Lesezeichen nicht mehr öffnen, also auch die Adressen nicht lesen. (Formatieren geht nicht vor Ende Februar) Es hieß, verhinderte Linkshänder haben "Knoten" im Gehirn, sie haben es schwerer, Dinge vom Gehirn auf die Zunge zu kriegen, werden oft nicht verstanden, und wie schonmal gesagt, man kann bei Klausuren sogar Schreibzeitverlängerung beantragen. Außer dem Gehirn kann das glaube ich auch Sachen wie die Motorik betreffen. Wenn's ganz schlimm ist kann es bis zur Arbeitsunfähigkeit gehen. Es kann vorgekommen, dass auch ein Rechtshänder, der für 2 Monate z.B. wegen Gips auf die linke Hand gezwungen wird, in der Klappse landet und nichts mehr auf die Reihe kriegt. Manchen verhinderten Linkshändern geht es nach einer Rückschulung viel besser und einfach alles klappt besser. Das sollte man aber niemals alleine machen. Hab mit 20 mal angefangen, wieder links zu schreiben. Irgendwann kam ich an einen Punkt, wo ich das Gefühl hatte, jetzt passiert bald etwas ganz ganz Seltsames, was ich dann nicht mehr beeinflussen kann und hab's aprupt abgebrochen. Heute weiß ich, dass das auch besser so war, weil man es nicht alleine tun sollte (Psychiatriegefahr). Im letzten Jahr hatte ich den Eindruck, dass ich langsam einen Schaden von der extrem vielen Schreiberei mit rechts im Studium bekomme (Folge: Unfähigkeit, Hausarbeiten fertig zu stellen verbunden mit Verzweifeln an der Materie). Hatte schon den Eindruck, meine Linkshändigkeit würde gebrochen (auch das gibt's), schreibe plötzlich öfter sms mit rechts statt mit links. Ich denke, das Chaos, das das auslösen kann hat was mit der Zusammenarbeit der Gehirnhälften zu tun, die völlig durcheinander kommt.

Stereo, die 'lehrreichen' unerfüllten Lieben sind 20-25 Jahre her. Jetzt würde ich den ex-akuten JFM eher als eine verhinderte, als unerfüllte bezeichnen, weil ich denke, dass das so besser für mich ist. Bezüglich der Auswahl von 'Blödmännern' hab ich vor einigen Jahren mal gedacht, ich will keinen mehr, solange ich das Muster nicht durchschaut habe. Das habe ich noch nicht und auch nicht wirklich eine Aussicht darauf. Außer den Anhaltspunkt hier (oben). Die Sache mit der Löschung - von was auch immer - fasziniert mich eben. Das bedeutet, dass man eben NICHT lebenslang unter irgendwas leiden muss, wie man 'früher' immer dachte, das gefällt mir. (Da war nichts, wovon ich mich angegriffen fühlte, ist mir jedenfalls nicht bewusst.)

Cock, von der Ruhe, die Du ausstrahlst hätte ich auch gern ein bisschen
LG

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6. Januar 2008 um 19:13
In Antwort auf filou_12897449

Ausgeschlafen betrachtet,
lieber Stereo, finde ich Festplattenlöschung gar nicht wünschenswert, weil das der Vernichtung der Persönlichkeit gleichkäme. Obwohl auch z.B. der 'lösungsorientierten' Beratung/Therapie eine Gehirnwäsche angelastet wird.

"und ich erkannt habe, dass ich mein Gegenüber nicht ändern kann, sondern bei mir nachschauen muss"
Schöne Einstellung. Mir nicht verkneifen kann, anzumerken, dass Cheesys Bemerkung um Weihnachten rum ("reg Dich nicht auf, Du kannst sie nicht ändern" - so ungefähr) einen Knalleffekt bei mir ausgelöst hat. Hab diesen Kommentar 'kannst Du nicht ändern' schon mehrmals gelesen, der an dem Tag eigentlich meine Schwägerin betraf, aber plötzlich habe ich ihn auch auf den JFM bezogen, und alles war plötzlich viel leichter.

bin abgelenkt - eigentlich wollte ich schreiben, dass er mir deshalb sehr gut gefällt, weil ich mir vor langer Zeit (20 J.) mal die Meinung gebildet hab: bei all den alltäglichen gegenseitigen Schuldzuweisungen ist es doch viel einfacher, besser gesagt, produktiver, sich selber 'Schuld' einzugestehen als anderen, ganz einfach weil: sich selber kann man viel leichter ändern als andere!

"Was mich interessiert : Dein Dozent hat es in einer Sitzung geschafft ? Was ? eine Festplatte zu
löschen oder ein Muster zu ändern ? oder chinesisch zu lernen ?"
*lächel* - konkrete Namen nur per PN, aber der Herr war der, der die Arbeit mit Handpuppen mit Kindern und Jugendlichen in Deutschland salonfähig gemacht hat. - In der Therapie, wobei die Übergänge zwischen Beratung und Therapie fließend sind. (Er hat in Sachen Beratung unterichtet, hatte aber den Eindruck, was er vermittelt ist eher Therapie für Fortgeschrittene)
Einigen wir uns also auf Programme. In der letzten Stunde vor der Pensionierung hat er uns Demonstrationen vorgeführt. Gefragt: wer möchte sich mit einer mittelschweren Verletzung zur Verfügung stellen, und diese innerhalb Minuten GELÖSCHT (ohne zu wissen, worum es sich handelt). Das Gehirn kommt einfach nicht mehr dran. (Gehirnwäsche? oder nicht? egal was - funktioniert.)

Allerdings war er auch derjenige, der uns die neusten Erkenntnisse der Gehirnforschung vermittelt hat. Chinesisch hat er nicht gelernt, aber bemerkt, dass man's kann.

Löschung von Phobien etc in einer Sitzung. -öhm, ok, sagen wir: phobischen Programmen - ggf aber auch vieler anderer Programme.
Was ich faszinierend finde, ist, dass man Muster löschen kann, ohne deren Ursache zu kennen, habe schon vor *grübel* - 11 Jahren gesagt: ich glaube nicht, dass man nur dadurch geheilt werden kann, dass jedes Monster aus den Tiefen des Unterbewussten gezerrt und erschlagen werden muss. (und das später bestätigt bekommen)

"ich selbst habe Verhaltensmuster, die für mich nicht förderlich waren, verändert." Das erinnert mich an meine Bemerkung vor einigen Wochen: Probleme sind fehlgeschlagene Lösungsversuche. Denn ein "falsches" Verhaltensmuster war einmal die einzig möglich erscheinende Lösung, die später beibehalten wird, aber nicht mehr ihre ursprüngliche Bestimmung (Lösung) erfüllt.

Immer noch interessiert und fasziniert mich Deine Feststellung, dass man auch alleine Muster löschen kann. Ganz einfach deswegen, weil ich glaube, dass ich mit 80 Jahren noch Dinge entdecken kann, auf die ich bisher nicht gekommen bin, auch wegen der 'blinden Flecken'. Na gut, auch weil es so VIEL in meinem Leben zu korrigieren gibt und ich so lange brauchen werde (traue ich mir das kaum zu). Hatte mich gezwungen gesehen, anzumerken, dass dieses tiefe Interesse nicht (nur) daher rührt, dass ich relativ blind für meine eigenen schrägen Muster bin, sondern weil meine gerade zu bearbeitende Diplomarbeit das Thema Beratung - bzw den Umgang mit Ressourcen in derselben - betrifft. Kann man aus meinen Beiträgen ja eigentlich mittlerweile schließen, dass ich mehr 'berufsmäßig' damit befasst bin als nur zur Lösung meiner eigenen Sorgen. (ähhm, wo war doch gleich die Grenzlinie??)

Würde mich schon interessieren, mehr über Deine "Selbstbearbeitungserfahrungen" zu wissen, hier wieder mehr aus persönlichen als beruflichen Gründen. (wie kann man das schaffen, soooooo hohe Berge ohne Hilfe von außen zu bewältigen??? ... und dann noch die 'blinden Flecken' zu entlarven) Einfach nur weil ich mir das für mich kaum ohne Hilfe von außerhalb vorstellen kann - bräuchte selber erstmal ne Beratung, bevor ich andere berate und würde dann doch eher die Erwachsenenbildung vorziehen, statt mich in Bereichen zu übernehmen, mit denen ich selber nicht klarkomme.

Ich gratuliere Dir zu Deinen gesunden Verstand - erzähl mehr davon . Nein, das ist jetzt nicht zynisch oder sarkastisch oder dergl. gemeint - ist selten genug.

Gute Nacht
justme

Interessant !
als erstes : was studierst du eigentlich ? Psychologie ?

"lieber Stereo, finde ich Festplattenlöschung gar nicht wünschenswert, weil das der Vernichtung der Persönlichkeit gleichkäme." - ja aber, man bekommt doch ganz automatisch eine neue Persönlichkeit, wenn man ein neues Muster entwickelt. Ich kenne mich in Sachen Psychologie nur bedingt aus, weil ich mich nur an der Oberfläche belesen habe, daher weiß ich, es gibt wohl die Tiefenpsychologie (die, die jedes Monster aus der Tiefe holt) und die Verhaltenstherapie ( die, die versucht nur das Verhalten zu ändern) - richtig ? Ich habe mich damals unbewusst intuitiv für die Tiefenpsychologie "entschieden" -
Intuitiv wusste ich immer, es muss was mit der Kindheit zu tun haben - denn da lag einiges im argen. Und Eltern sind die ersten Menschen, die einen formen und prägen. Und eben Muster mitgeben.
Viell. ist es dem analytischem Verstand der JF zu verdanken - (ich muss es hier mal zugeben - ich glaub ja nicht an Sternzeichen, aber das kann ich hier wohl nicht von der Hand weisen, das vieles, was ich hier lese, auf mich zutrifft u. ganz besonders, das analysieren - quasi ein Hobby von mir - dass ich immer schnell Zusammenhänge herstellen konnte. Die Umsetzung war allerdings auch ein ewig langes Rätsel. "Hilfe" von aussen, waren dann wohl die Menschen u. Situationen, an denen ich mich erlernen konnte, mein neues Muster stetig zu profilieren und zu festigen. Ich habe bestimmt noch zig blinde Flecken, aber man lernt ja nie aus.

stereogruss

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6. Januar 2008 um 19:41
In Antwort auf filou_12897449

Also
"sag, was ist das für ein bericht? ich bin ja auch so eine umerzogene und neige dazu mit der tür ins haus zu fallen. gibts da viele verständigungsschwierigkeiten? komm, erzähl mal bitte...."

Hab da vor 3 Jahren mal nach gegoogelt, nachdem an der Uni jemand behauptet hat, dass man davon einen ganz schönen Schaden kriegen könnte. Sicher würde ich die URL noch in alten gespeicherten Leszeichen finden. Hab aber durch den kaputten IExplorer ganz viel kaputt am Rechner, benutze Firefox und kann die alten Lesezeichen nicht mehr öffnen, also auch die Adressen nicht lesen. (Formatieren geht nicht vor Ende Februar) Es hieß, verhinderte Linkshänder haben "Knoten" im Gehirn, sie haben es schwerer, Dinge vom Gehirn auf die Zunge zu kriegen, werden oft nicht verstanden, und wie schonmal gesagt, man kann bei Klausuren sogar Schreibzeitverlängerung beantragen. Außer dem Gehirn kann das glaube ich auch Sachen wie die Motorik betreffen. Wenn's ganz schlimm ist kann es bis zur Arbeitsunfähigkeit gehen. Es kann vorgekommen, dass auch ein Rechtshänder, der für 2 Monate z.B. wegen Gips auf die linke Hand gezwungen wird, in der Klappse landet und nichts mehr auf die Reihe kriegt. Manchen verhinderten Linkshändern geht es nach einer Rückschulung viel besser und einfach alles klappt besser. Das sollte man aber niemals alleine machen. Hab mit 20 mal angefangen, wieder links zu schreiben. Irgendwann kam ich an einen Punkt, wo ich das Gefühl hatte, jetzt passiert bald etwas ganz ganz Seltsames, was ich dann nicht mehr beeinflussen kann und hab's aprupt abgebrochen. Heute weiß ich, dass das auch besser so war, weil man es nicht alleine tun sollte (Psychiatriegefahr). Im letzten Jahr hatte ich den Eindruck, dass ich langsam einen Schaden von der extrem vielen Schreiberei mit rechts im Studium bekomme (Folge: Unfähigkeit, Hausarbeiten fertig zu stellen verbunden mit Verzweifeln an der Materie). Hatte schon den Eindruck, meine Linkshändigkeit würde gebrochen (auch das gibt's), schreibe plötzlich öfter sms mit rechts statt mit links. Ich denke, das Chaos, das das auslösen kann hat was mit der Zusammenarbeit der Gehirnhälften zu tun, die völlig durcheinander kommt.

Stereo, die 'lehrreichen' unerfüllten Lieben sind 20-25 Jahre her. Jetzt würde ich den ex-akuten JFM eher als eine verhinderte, als unerfüllte bezeichnen, weil ich denke, dass das so besser für mich ist. Bezüglich der Auswahl von 'Blödmännern' hab ich vor einigen Jahren mal gedacht, ich will keinen mehr, solange ich das Muster nicht durchschaut habe. Das habe ich noch nicht und auch nicht wirklich eine Aussicht darauf. Außer den Anhaltspunkt hier (oben). Die Sache mit der Löschung - von was auch immer - fasziniert mich eben. Das bedeutet, dass man eben NICHT lebenslang unter irgendwas leiden muss, wie man 'früher' immer dachte, das gefällt mir. (Da war nichts, wovon ich mich angegriffen fühlte, ist mir jedenfalls nicht bewusst.)

Cock, von der Ruhe, die Du ausstrahlst hätte ich auch gern ein bisschen
LG

Ich weiß nicht
warum ich den Eindruck habe, dass du dein Muster sehr wohl kennst u. durchschaust ?

"..... ..... auch als "Skript" (manche haben ein 'Opferskript'), und das kann man umschreiben."

als ich den Satz von dir las, da dachte ich eben, du weißt um deine Rolle/Muster Bescheid. Wenn es wirklich nur ein angeführtes Beispiel war, lösch meinen ersten Beitrag für dich als Antwort.

stereogruss

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6. Januar 2008 um 22:09
In Antwort auf amal_12575626

Ich weiß nicht
warum ich den Eindruck habe, dass du dein Muster sehr wohl kennst u. durchschaust ?

"..... ..... auch als "Skript" (manche haben ein 'Opferskript'), und das kann man umschreiben."

als ich den Satz von dir las, da dachte ich eben, du weißt um deine Rolle/Muster Bescheid. Wenn es wirklich nur ein angeführtes Beispiel war, lösch meinen ersten Beitrag für dich als Antwort.

stereogruss

Mal widersprech
Den Begriff Opferskript kenne ich von der Uni *Bescheid*

Also weißt Du, *mal grinseln muss*, wenn ich mein Muster durchschaut hätte, hätte ich mich wohl kaum in einen verliebt, der an Unzuverlässigkeit dem Fass den Boden ausschlägt. Noch schlimmer, habe das erkannt und bin trotzdem letztens rückfällig geworden!!! (wie kann man so bescheuert sein? )

Mal gespannt bin, ob meine neusten Ideen mich in Zukunft weiter bringen...

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6. Januar 2008 um 22:21
In Antwort auf filou_12897449

Mal widersprech
Den Begriff Opferskript kenne ich von der Uni *Bescheid*

Also weißt Du, *mal grinseln muss*, wenn ich mein Muster durchschaut hätte, hätte ich mich wohl kaum in einen verliebt, der an Unzuverlässigkeit dem Fass den Boden ausschlägt. Noch schlimmer, habe das erkannt und bin trotzdem letztens rückfällig geworden!!! (wie kann man so bescheuert sein? )

Mal gespannt bin, ob meine neusten Ideen mich in Zukunft weiter bringen...

Übrigens meine
ich mit dem Muster, was ich durchschauen möchte, nicht die Art von Männern, die ich mir aussuche, das ist mir ja schon aufgefallen, sondern ich würde gerne wissen WARUM ich das tue. (Damit ich das abstellen kann, auch wenn bloße Erkenntnis noch lange nicht weiterhelfen muss...)

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6. Januar 2008 um 23:07
In Antwort auf filou_12897449

Übrigens meine
ich mit dem Muster, was ich durchschauen möchte, nicht die Art von Männern, die ich mir aussuche, das ist mir ja schon aufgefallen, sondern ich würde gerne wissen WARUM ich das tue. (Damit ich das abstellen kann, auch wenn bloße Erkenntnis noch lange nicht weiterhelfen muss...)

Ich glaube
da wären wir wieder bei der Re - Inszenierung der Kindheit. Also mir hat diese Erkenntnis viel gebracht. Was ich jetzt interessant finde, wieso du erkennst, aber trotzdem rückfällig geworden bist ? Ich glaube, hier kommt die Selbstdisziplierung ins Spiel.

PS : weiter oben, habe ich auf etwas anderes geantwortet - der Einfachheit halber, sollte man viell. einen "Psycho - Thread" eröffnen

stereonacht

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7. Januar 2008 um 14:50
In Antwort auf amal_12575626

Ich glaube
da wären wir wieder bei der Re - Inszenierung der Kindheit. Also mir hat diese Erkenntnis viel gebracht. Was ich jetzt interessant finde, wieso du erkennst, aber trotzdem rückfällig geworden bist ? Ich glaube, hier kommt die Selbstdisziplierung ins Spiel.

PS : weiter oben, habe ich auf etwas anderes geantwortet - der Einfachheit halber, sollte man viell. einen "Psycho - Thread" eröffnen

stereonacht

Disziplinierung
woher nehmen, wenn das Herz 'yeahh' schreit und den Verstand ko schlägt? Aber doch, hat was, erinnere mich, dass ich vor Wochen mal gesagt habe: ich möchte mich anbinden lassen wie Odysseus, bis er an den Sirenen vorbei war

Gute Idee mit dem Psycho-thread, bloß denke ich, dass sich die Katze bereits in den Schwanz gebissen hat. Oder vielleicht heißt auch, Muster zu erkennen, aber nicht abschalten können, dass noch mehr dahinter steckt. Ich glaube, was sehr hilft, ist nicht, Dinge, die man tut abzuschaffen, also etwas NICHT zu tun, sondern etwas ANDERES zu tun, das bringt die Veränderung leichter mit sich.

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7. Januar 2008 um 21:43
In Antwort auf filou_12897449

Disziplinierung
woher nehmen, wenn das Herz 'yeahh' schreit und den Verstand ko schlägt? Aber doch, hat was, erinnere mich, dass ich vor Wochen mal gesagt habe: ich möchte mich anbinden lassen wie Odysseus, bis er an den Sirenen vorbei war

Gute Idee mit dem Psycho-thread, bloß denke ich, dass sich die Katze bereits in den Schwanz gebissen hat. Oder vielleicht heißt auch, Muster zu erkennen, aber nicht abschalten können, dass noch mehr dahinter steckt. Ich glaube, was sehr hilft, ist nicht, Dinge, die man tut abzuschaffen, also etwas NICHT zu tun, sondern etwas ANDERES zu tun, das bringt die Veränderung leichter mit sich.

Frau Drusel
kann es sein, dass Sie meinen obigen, gestrigen Beitrag noch nicht wahrgenommen haben ?

Ich habe nie geschrieben, die Muster abzuschaffen, sondern stets, sie umzuprogrammieren - ähhh, ohne Metapher, - sie zu ändern. Natürlich müssen Dinge/ Muster die man "abschafft" - durch etwas neues ersetzt werden. Sonst wär man ja bald eine hohle Nuss.

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7. Januar 2008 um 22:01
In Antwort auf amal_12575626

Frau Drusel
kann es sein, dass Sie meinen obigen, gestrigen Beitrag noch nicht wahrgenommen haben ?

Ich habe nie geschrieben, die Muster abzuschaffen, sondern stets, sie umzuprogrammieren - ähhh, ohne Metapher, - sie zu ändern. Natürlich müssen Dinge/ Muster die man "abschafft" - durch etwas neues ersetzt werden. Sonst wär man ja bald eine hohle Nuss.

Ja, doch, ok
Du hast ja recht, NATÜRLICH umprogrammieren.
(Ich will jetzt nicht darum feilschen, dass doch meine alten Muster abgeschafft sind, sobald sie durch neue ersetzt werden - schließlich sind sie dann weg *hoff* ) War wohl ungeschickt formuliert von mir.
Als hohle Nuss wäre ja dann die Festplatte gelöscht, was wir ja nicht wollten.

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7. Januar 2008 um 22:12

**** ****
viell. sollte ich noch dazu schreiben, das es damals für mich einen sehr gravierenden Einschnitt in meinem Leben gab, der mich qusi zum Umdenken zwang - ich wollte so etwas nie wieder erleben.
Wie ich weiter oben schon mal schrieb - ich handelte anfangs eher intuitiv - ein Beispiel: es gibt keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Ich weiß nicht - aber seit dem ist der Knoten geplatzt. Es passierte nicht plötzlich - aber stetig. Wenn ich in Situationen geriet, die mich an früher erinnerten, habe ich versucht, dagegen zu steuern - mit vollen Bewusstsein an den Sirenen vorbei.
Anfangs war so etwas verdammt schwer - heut geht es automatisch, bzw. ich weiß schon garnicht mehr, was ich früher in best. Situationen gemacht habe - wenn ich versuche darüber nachzudenken, wie ich früher einmal war. Komisch - schwer zu beschreiben.

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7. Januar 2008 um 22:25

Auch ich
weiß, woher ich meinen Schaden habe.
Dass der größte im 1. LJ entstanden ist, bzw anfing, macht die Sache für mich persönlich schwieriger und ich bezweifle, dass ich damit alleine ganz fertig bin, bevor ich 80 bin. (Ich weiß, kaum jemand glaubt, dass man sich an Babyjahre erinnern kann, inzwischen weiß ich/man aber, dass die Ereignisse nur traumatisch genug sein müssen, damit man das DOCH kann)

Verlier nicht den Glauben an Deine Fähigkeit an Dir selbst zu arbeiten, ich denke, man kann damit sehr sehr weit kommen.
Die Sache mit den blinden Flecken (bitte nicht fragen, googeln) ist allerdings was, wovon sich niemand lossprechen kann.
Und vor ein paar Jahren hab' ich mal gedacht: wenn wir nie gegen besseres Wissen handeln würden, bzw uns nie selber auf der Leitung stünden, wären wir perfekt. Und das ist ja nun auch niemand. Ob man das alleine kann hängt vom Grad der Schwere ab, denke ich.

Habe eben auf der Suche nach etwas ganz anderem den alten Ordner über Linkshänder, bzw verhinderte gefunden. Da es sich nicht um gespeicherte Lesezeichen handelt, sind sie von der Zerstörung nicht betroffen. Hier ein paar Beispiele (darf man das hier?)
http://www.linkshaender-beratung.de/deutsch/Knacks-.htm
http://www.linkshaender-beratung.de/deutsch/Lernen-foer.htm
http://www.geocities.com/marennaa/linkshand/inhalt-.htm
http://www.linkshaenderseite.de/ruecksch.html

Auwei, damit darf ich mich jetzt GAR nicht beschäftigen, sonst verliere ich den Glauben daran, dass ich meine Diplomarbeit rechtzeitig fertig kriege
Wenn ich mit dem Studium fertig bin, würde ich mir am liebsten jemand suchen, der sich damit auskennt, immerhin kann ich davon ausgehen, dass sich dann einige Schwierigkeiten in Luft auflösen, weiß aber gar nicht, ob die Krankenkasse sowas bezahlt. Außerdem muss vielleicht nicht jeder schwere Schäden davon tragen, habe mich persönlich aber in vielem wiedergefunden, was da stand.
Ich rate Dir aber, nicht darin zu lesen, wenn es Dir grad mal nicht gut geht, nicht dass Du Dir noch selber Macken anhängst, die Du gar nicht hast

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7. Januar 2008 um 22:34
In Antwort auf amal_12575626

**** ****
viell. sollte ich noch dazu schreiben, das es damals für mich einen sehr gravierenden Einschnitt in meinem Leben gab, der mich qusi zum Umdenken zwang - ich wollte so etwas nie wieder erleben.
Wie ich weiter oben schon mal schrieb - ich handelte anfangs eher intuitiv - ein Beispiel: es gibt keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Ich weiß nicht - aber seit dem ist der Knoten geplatzt. Es passierte nicht plötzlich - aber stetig. Wenn ich in Situationen geriet, die mich an früher erinnerten, habe ich versucht, dagegen zu steuern - mit vollen Bewusstsein an den Sirenen vorbei.
Anfangs war so etwas verdammt schwer - heut geht es automatisch, bzw. ich weiß schon garnicht mehr, was ich früher in best. Situationen gemacht habe - wenn ich versuche darüber nachzudenken, wie ich früher einmal war. Komisch - schwer zu beschreiben.

Du scheinst
das ziemlich gut hinzukriegen, jedenfalls klingst Du sehr überzeugend.

Gravierende Ereignisse erleichtern ein Umdenken wahrscheinlich auch.
Ich sehe (für mich) allerdings dabei auch die Gefahr, dass sich manches nur verlagert statt zu verschwinden, also gewissermaßen eine "Symptomverschiebung".
Aber je bewusster Dir Deine vorherigen Verhaltensweisen sind, desto besser natürlich. Deine Erkenntnis, dass sie durch etwas anderes erst werden müssen ist sehr gesund und verhindert wahrscheinlich, dass Macken oder Symptome oder was auch immer an anderen Stellen verkleidet wieder auftauchen. Genau das ist es, selbst eingefahrene alte falsche "Glaubenssätze" können nicht einfach abgeschafft werden, sondern müssen durch andere ersetzt werden. (dazu musste ich nicht studieren, das wusste ich vorher schon)
Es tut gut zu lesen, dass man auch alleine so erfolgreich damit sein kann.

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7. Januar 2008 um 22:36
In Antwort auf filou_12897449

Du scheinst
das ziemlich gut hinzukriegen, jedenfalls klingst Du sehr überzeugend.

Gravierende Ereignisse erleichtern ein Umdenken wahrscheinlich auch.
Ich sehe (für mich) allerdings dabei auch die Gefahr, dass sich manches nur verlagert statt zu verschwinden, also gewissermaßen eine "Symptomverschiebung".
Aber je bewusster Dir Deine vorherigen Verhaltensweisen sind, desto besser natürlich. Deine Erkenntnis, dass sie durch etwas anderes erst werden müssen ist sehr gesund und verhindert wahrscheinlich, dass Macken oder Symptome oder was auch immer an anderen Stellen verkleidet wieder auftauchen. Genau das ist es, selbst eingefahrene alte falsche "Glaubenssätze" können nicht einfach abgeschafft werden, sondern müssen durch andere ersetzt werden. (dazu musste ich nicht studieren, das wusste ich vorher schon)
Es tut gut zu lesen, dass man auch alleine so erfolgreich damit sein kann.

Anfangs schwer
und später automatisch - das kann ich schon gut nachvollziehen. So ist es ja auch mit Gewohnheiten. Und selbst das Gehirn macht sowas mit - wie gesagt, wie eine Schlittenbahn, die eingefahren immer besser fluppt.

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7. Januar 2008 um 22:38
In Antwort auf filou_12897449

Du scheinst
das ziemlich gut hinzukriegen, jedenfalls klingst Du sehr überzeugend.

Gravierende Ereignisse erleichtern ein Umdenken wahrscheinlich auch.
Ich sehe (für mich) allerdings dabei auch die Gefahr, dass sich manches nur verlagert statt zu verschwinden, also gewissermaßen eine "Symptomverschiebung".
Aber je bewusster Dir Deine vorherigen Verhaltensweisen sind, desto besser natürlich. Deine Erkenntnis, dass sie durch etwas anderes erst werden müssen ist sehr gesund und verhindert wahrscheinlich, dass Macken oder Symptome oder was auch immer an anderen Stellen verkleidet wieder auftauchen. Genau das ist es, selbst eingefahrene alte falsche "Glaubenssätze" können nicht einfach abgeschafft werden, sondern müssen durch andere ersetzt werden. (dazu musste ich nicht studieren, das wusste ich vorher schon)
Es tut gut zu lesen, dass man auch alleine so erfolgreich damit sein kann.

Öhm
durch etwas anderes erst werden müssen

ERSETZT werden sollte das heißen

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7. Januar 2008 um 23:01
In Antwort auf filou_12897449

Auch ich
weiß, woher ich meinen Schaden habe.
Dass der größte im 1. LJ entstanden ist, bzw anfing, macht die Sache für mich persönlich schwieriger und ich bezweifle, dass ich damit alleine ganz fertig bin, bevor ich 80 bin. (Ich weiß, kaum jemand glaubt, dass man sich an Babyjahre erinnern kann, inzwischen weiß ich/man aber, dass die Ereignisse nur traumatisch genug sein müssen, damit man das DOCH kann)

Verlier nicht den Glauben an Deine Fähigkeit an Dir selbst zu arbeiten, ich denke, man kann damit sehr sehr weit kommen.
Die Sache mit den blinden Flecken (bitte nicht fragen, googeln) ist allerdings was, wovon sich niemand lossprechen kann.
Und vor ein paar Jahren hab' ich mal gedacht: wenn wir nie gegen besseres Wissen handeln würden, bzw uns nie selber auf der Leitung stünden, wären wir perfekt. Und das ist ja nun auch niemand. Ob man das alleine kann hängt vom Grad der Schwere ab, denke ich.

Habe eben auf der Suche nach etwas ganz anderem den alten Ordner über Linkshänder, bzw verhinderte gefunden. Da es sich nicht um gespeicherte Lesezeichen handelt, sind sie von der Zerstörung nicht betroffen. Hier ein paar Beispiele (darf man das hier?)
http://www.linkshaender-beratung.de/deutsch/Knacks-.htm
http://www.linkshaender-beratung.de/deutsch/Lernen-foer.htm
http://www.geocities.com/marennaa/linkshand/inhalt-.htm
http://www.linkshaenderseite.de/ruecksch.html

Auwei, damit darf ich mich jetzt GAR nicht beschäftigen, sonst verliere ich den Glauben daran, dass ich meine Diplomarbeit rechtzeitig fertig kriege
Wenn ich mit dem Studium fertig bin, würde ich mir am liebsten jemand suchen, der sich damit auskennt, immerhin kann ich davon ausgehen, dass sich dann einige Schwierigkeiten in Luft auflösen, weiß aber gar nicht, ob die Krankenkasse sowas bezahlt. Außerdem muss vielleicht nicht jeder schwere Schäden davon tragen, habe mich persönlich aber in vielem wiedergefunden, was da stand.
Ich rate Dir aber, nicht darin zu lesen, wenn es Dir grad mal nicht gut geht, nicht dass Du Dir noch selber Macken anhängst, die Du gar nicht hast

Ups
http://www.geocities.com/marennaa/linkshand/inhalt--.htm

streiche das minus hinter 'inhalt'

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8. Januar 2008 um 17:26

Ich denke
ich weiß, wie du das meinst ... ... "ich schaffs einfach nicht, wenn ich liebe..." du stehst mit vollem Bewusstsein daneben u. siehst aber, das es nicht funktioniert - kannst aber nicht loslassen. So ?
Mir ist aufgefallen - auch bei Frau Drusel - das ein : > ich schaff es einfach nicht, das Herz ist doch stärker als der Verstand, bei mir verschieben sich die Syhmptome ganz bestimmt usw. < - auch schon ein Muster sein kann - nämlich ein Verhinderungsmuster, das alte ICH zu schützen, sozusagen die sich selbsterfüllende Prophezeiung. Wenn man jetzt diese alten "Merksätze" bewusst durch neue ersetzen würde, wie : ich schaffe es ganz bestimmt, der Verstand ist stärker als das Herz usw.

Ich weiß nicht, wie deine Kindheit war - ich vermute auch sehr prägend, ich habe mir damals gesagt, ich möchte nicht mehr meine erfahrene Kindheit in meinen Beziehungen weiterleben bzw. meine Kindheit durch meine Partner klären bzw. "Wiedergutmachnung" erfahren, sondern es da klären, wo es ursprünglich herkam. Wenn man denn dann seinen "Frieden" gefunden hat (bei mir gestaltet es sich in Nichtkontakt) kann man auch in Beziehungen "Frieden" finden.

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8. Januar 2008 um 22:39

Ja das
stimmt - man kann es nicht verallgemeinern.
Aber gezwungen wurde ich nicht durch meine Eltern - also der gravierende Umdenkprozess wurde nicht durch meine Eltern ausgelöst, sondern durch eine kraftraubende Beziehung, die mich fast an den Rand des Abgrundes trieb. Durch die Beziehung habe ich erkannt - das es so nicht mehr weitergeht, woran liegt das - ahhhh ... Re - Inszenierung der Kindheit, Konfrontation mit den Eltern gesucht, auseinander gesetzt, Kontakt abgebrochen .... .... neue Muster erlernt. Das war jetzt der Schnelldurchlauf.
Und das "loslassen" habe ich eben damit erlernt - indem ich meine Eltern losliess - wer das loslassen kann, kann alles andere erst recht loslassen. Ich glaube, das hat nichts mit Mann und Frau zu tun. Was heißt das eigentl. immer, wir Männer denken nicht so emotional - viell. ist das auch nur ein antrainiertes Muster, dass Männer Gefühle nicht so zeigen sollen - aber ich denke, wir haben das gleiche emot. Fühlen u. Denken wie ihr Frauen. Warum sollten unsere Gehirne das anders abspeichern - Frau Drusel ?
Und .... .... steht hier nicht auch immer geschrieben, wie gefühlvoll ein JFM ist - er zeigts nur nicht so

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10. Januar 2008 um 14:49
In Antwort auf amal_12575626

Ja das
stimmt - man kann es nicht verallgemeinern.
Aber gezwungen wurde ich nicht durch meine Eltern - also der gravierende Umdenkprozess wurde nicht durch meine Eltern ausgelöst, sondern durch eine kraftraubende Beziehung, die mich fast an den Rand des Abgrundes trieb. Durch die Beziehung habe ich erkannt - das es so nicht mehr weitergeht, woran liegt das - ahhhh ... Re - Inszenierung der Kindheit, Konfrontation mit den Eltern gesucht, auseinander gesetzt, Kontakt abgebrochen .... .... neue Muster erlernt. Das war jetzt der Schnelldurchlauf.
Und das "loslassen" habe ich eben damit erlernt - indem ich meine Eltern losliess - wer das loslassen kann, kann alles andere erst recht loslassen. Ich glaube, das hat nichts mit Mann und Frau zu tun. Was heißt das eigentl. immer, wir Männer denken nicht so emotional - viell. ist das auch nur ein antrainiertes Muster, dass Männer Gefühle nicht so zeigen sollen - aber ich denke, wir haben das gleiche emot. Fühlen u. Denken wie ihr Frauen. Warum sollten unsere Gehirne das anders abspeichern - Frau Drusel ?
Und .... .... steht hier nicht auch immer geschrieben, wie gefühlvoll ein JFM ist - er zeigts nur nicht so

Naja....
"Was heißt das eigentl. immer, wir Männer denken nicht so emotional - viell. ist das auch nur ein antrainiertes Muster, dass Männer Gefühle nicht so zeigen sollen - aber ich denke, wir haben das gleiche emot. Fühlen u. Denken wie ihr Frauen. Warum sollten unsere Gehirne das anders abspeichern - Frau Drusel ? "

Da gebe ich Dir vollkommen recht, ich halte es auch in erster Linie für Erziehung.
Aber halt - da war doch noch was....
Mein Sohn hat mich da eines besseren belehrt, so völlig anders war er von Geburt an, als die Mädchen. Es gibt Unterschiede, die Cheesy in dem Beitrag unter diesem schon angekratzt hat. Unser bisschen Evolution (relativ gesehen) hat uns nicht völlig davon frei gemacht.
Frauen sind schon allein wählerischer (bitte um Gnade, falls die Wortwahl jetzt unperfekt ist) in der Partnerschaft, weil sie immer noch mehr an den Konsequenzen einer Schwangerschaftschaft zu tragen haben als die Männer. Rein biologisch gesehen. Wirkt sich das auch auf die Emotionen aus?
Auwei, schon wieder ein neues Thread-Thema. Mir fehlt im Augenblick die Zeit, mich da tiefer reinzuhängen.

Fazit - würde den Männern niemals die Fähigkeit zu 'emotionaler Intelligenz' absprechen, aber irgendwelche Unterschiede gibt es schon. Warum z.B. benutzen Frauen öfter beide Gehirnhälften gleichzeitig als Männer - auch anerzogen?

(Provozieren Sie mich nicht, Monsieur le Stereo, muss ernsthaft an meiner Zukunft arbeiten )

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