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"Klammernder" Fischemann - absolut untypisch???

18. März 2008 um 9:56

Erst einmal allen einen schönen guten Morgen
Ich lese hier seit einiger Zeit mit, bin aber noch nicht oft aktiv gewesen - aber jetzt muß ich doch mal meine Fragen loswerden...
Nachdem ich jahrelang mit einem recht vernunftsorientierten Steinbock zusammenwar, habe ich vor einem halben Jahr einen Fischemann kennen- und liebengelernt. Eigentlich ist ja alles wirklich traumhaft - er ist aufmerksam, liebevoll, ständig für mich da, aber da fängt mein Problem an! Scheinbar bin ich doch ein recht typischer Wassermann, ich liebe ihn zwar wirklich und genieße seine Nähe, aber zur Zeit werden mir seine Liebesbeteuerungen einfach zu viel. Sogar nachts, wenn er wach wird, nimmt er mich in den Arm und sagt mir, wie sehr er mich liebt und wie froh er ist, daß er mich hat.
Wie kann ich ihm schonend beibringen, daß mich dieses Klammern erdrückt, wie gesagt, ich liebe ihn, will ihm nicht wehtun, aber Luft zum Atmen brauche ich auch
Schon lustig - alle anderen hier beschweren sich über Fischemänner, die zu "passiv" sind, und ich habe scheinbar ein Ausnahmeexemplar erwischt...
Danke Euch schon mal für gute Ratschläge + grüße Euch ganz herzlich
Honeymoon (mittlerweile 49)

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18. März 2008 um 14:50

*böseguck*
- schon lustig -

Wie lange seid Ihr zusammen ?

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18. März 2008 um 16:23

Wohl doch nicht so untypisch...
hey honeymoon,

mein Fisch (Aszendent Jungfrau) ist ähnlich wie Deiner. Habe mich auch schon oft, beim Mitverfolgen dieses Forums, gefragt ob er wirklich Fisch ist. Denn er ist aktiv, super liebevoll, und beteuert mir auch sehr häufig seine Liebe...er kommt häufiger auf mich zu als ich auf ihn, wenn es um Zährtlichkeiten geht. Er hat absolut nichts mit den hier beschriebenen Fischen gemeinsam. Als Klammern würde ich sein Verhalten zwar noch nicht ganz bezeichnen aber es geht leicht in diese Richtung ;o)

Ich selber bin Waage (31 Jahre alt), aber auch total untypisch, da Aszendent Widder, das eher auf mich zutrifft ;o)

Bei uns beiden passt das aber total gut. Und wir sind echt happy zusammen.

Liebe Grüße

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18. März 2008 um 20:14
In Antwort auf jimin_12463785

*böseguck*
- schon lustig -

Wie lange seid Ihr zusammen ?

Wir sind...
seit fast 6 Monaten zusammen - wenn Du mich mit Deiner Frage meinst. Vielleicht liegt mein Problem auch darin, daß ich immer noch den Haken an der Sache suche, von meinem Ex-Mann bin ich es nicht gewöhnt, so "umschwärmt" zu werden und so viele nette Dinge zu hören. Das war schon ein Umschwung von Null auf Hundert

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18. März 2008 um 20:42

Ich möchte
da auch mal klarstellen, dass wir hier im forum meist geschichten lesen, die problemfälle darstellen. also beziehungen, die erst gar nicht ins laufen kommen oder beendete beziehungen.
und in diesen "problemfällen" in denen ein part sich nicht so gut emotional lösen kann, da reagieren die herren fische, aber auch die herren im allgemeinen, anders. manchmal nicht nachvollziehbar.
ich hab auch schon zwei langjährige beziehungen mit fischen hinter mir und da war die gefühlsebene, die nähe, die liebesbekundungen NIE aber auch gar NIE ein problem!
eure fische Honey sind eher typisch, denn wenn ich liebe, dann zeige ich es gerne und würde auch gerne meine ganze freie zeit mit meinem schatz verbringen....
also, alles gaaanz normal, lasst euch nicht verrückt machen

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18. März 2008 um 20:44
In Antwort auf jimin_12463785

*böseguck*
- schon lustig -

Wie lange seid Ihr zusammen ?

Schau nicht
böse, du und dein lurch, ihr scheint nie eine kommunikationsebene gefunden zu haben, obwohl wahrscheinlich die gefühle da sind/waren.....
ihr lebt in verschiedenen welten

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19. März 2008 um 6:31
In Antwort auf lida_12666655

Schau nicht
böse, du und dein lurch, ihr scheint nie eine kommunikationsebene gefunden zu haben, obwohl wahrscheinlich die gefühle da sind/waren.....
ihr lebt in verschiedenen welten

Ja pisces
...gut zu sehen - Du hast recht - er wollte mir eigentlich nur sagen, dass ich mich nicht mit seinem Kram abplagen soll - im Haus.
Und ich verstand - und dit isset - ich soll einfach warten. Ja.

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19. März 2008 um 7:48

Nein, er wird nicht
böse sein, das glaube ich auch nicht, aber traurig und ängstlich - wenn ich schon mal eine Andeutung mache, daß ich mehr Freiraum brauche, hat er gleich die Panik in den Augen stehen, daß ich ihn verlassen will... Offensichtlich kann er sich nicht vorstellen, daß Freiraum brauchen nichts mit Ausbrechen aus der Beziehung zu tun hat - gar nicht so einfach, wenn zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, die auch beide schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Andererseits ist diese neue Erfahrung so schön, daß ich es manchmal nicht glauben kann - hätte nicht gedacht, daß ein Mann so sensibel, einfühlsam und einfach nur nett sein kann

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19. März 2008 um 11:43
In Antwort auf cadha_12916362

Nein, er wird nicht
böse sein, das glaube ich auch nicht, aber traurig und ängstlich - wenn ich schon mal eine Andeutung mache, daß ich mehr Freiraum brauche, hat er gleich die Panik in den Augen stehen, daß ich ihn verlassen will... Offensichtlich kann er sich nicht vorstellen, daß Freiraum brauchen nichts mit Ausbrechen aus der Beziehung zu tun hat - gar nicht so einfach, wenn zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, die auch beide schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Andererseits ist diese neue Erfahrung so schön, daß ich es manchmal nicht glauben kann - hätte nicht gedacht, daß ein Mann so sensibel, einfühlsam und einfach nur nett sein kann

Das Wort "Freiraum"...
kann ihn wirklich erschrecken. Vielleicht solltest Du das gar nicht so direkt ansprechen sondern einfach handeln, quasi einen fließenden Übergang in eine neue Freiheit schaffen. Geh einfach mit deinen Freundinnen aus, mach mal alleine was für dich, wenn Du das Bedürfnis hast und erkläre ihm immer wieder, dass er keine Sorge haben muss.
Hm, das klingt warscheinlich leichter als es ist, aber ist auf Dauer super wichtig, sonst eskaliert deine Unzufriedenheit in dieser Situation.

Mein Fisch und ich sind erst seit Mitte November zusammen und er ist auch total anhänglich, so dass er immer schon ein komisches Gesicht macht, wenn ich mich mal mit anderen Leuten alleine treffen möchte, selbst wenn es geschäftlich (auch mal mit anderen Männern) am Abend ist. Dennoch möchte ich nicht einreißen lassen, dass mein Freiraum weniger wird, denn wenn man mal eine Zeitlang nichts mehr alleine gemacht hat und dies plötzlich wieder vermehrt möchte, dann würde ich vielleicht auch skeptisch werden als Partner...

Zu viel Mitleid bei einem enttäuschten Gesicht seinerseits solltest du also nicht haben. Er wird sich daran gewöhnen und wird dir mit der zeit immer mehr Vertrauen. Da bin ich mir sicher.

Liebe Grüße von supersurf

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19. März 2008 um 12:52
In Antwort auf rojda_11967580

Das Wort "Freiraum"...
kann ihn wirklich erschrecken. Vielleicht solltest Du das gar nicht so direkt ansprechen sondern einfach handeln, quasi einen fließenden Übergang in eine neue Freiheit schaffen. Geh einfach mit deinen Freundinnen aus, mach mal alleine was für dich, wenn Du das Bedürfnis hast und erkläre ihm immer wieder, dass er keine Sorge haben muss.
Hm, das klingt warscheinlich leichter als es ist, aber ist auf Dauer super wichtig, sonst eskaliert deine Unzufriedenheit in dieser Situation.

Mein Fisch und ich sind erst seit Mitte November zusammen und er ist auch total anhänglich, so dass er immer schon ein komisches Gesicht macht, wenn ich mich mal mit anderen Leuten alleine treffen möchte, selbst wenn es geschäftlich (auch mal mit anderen Männern) am Abend ist. Dennoch möchte ich nicht einreißen lassen, dass mein Freiraum weniger wird, denn wenn man mal eine Zeitlang nichts mehr alleine gemacht hat und dies plötzlich wieder vermehrt möchte, dann würde ich vielleicht auch skeptisch werden als Partner...

Zu viel Mitleid bei einem enttäuschten Gesicht seinerseits solltest du also nicht haben. Er wird sich daran gewöhnen und wird dir mit der zeit immer mehr Vertrauen. Da bin ich mir sicher.

Liebe Grüße von supersurf

Das Problem...
ist, daß ich mich im Januar/Februar sehr um ihn gekümmert habe, da sein mittlerer Sohn tödlich verunglückt ist und ich meine eigenen Bedürfnisse total zurückgestellt habe, um ihn in dieser Situation nicht alleine zu lassen. Jetzt hat er sich wieder gefangen und ich versuche, auch wieder in ein normales Leben zurückzukehren und meinen Hobbies nachzugehen. Mir geht es da ähnlich wie Dir - er fragt schon mal komisch nach, wenn ich zu viel von irgendwelchen Kollegen erzähle oder beruflich mit ihnen unterwegs bin. Gar nicht so einfach, wenn man seine Erfahrungen gemacht hat, da beneide ich dann meine Tochter, die noch unvoreingenommen an eine Beziehung gehen kann mit 17
Wünsche Euch allen einen schönen Tag,
Honeymoon

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19. März 2008 um 16:10

Oh wie tragisch...
Das wirft jetzt natürlich ein ganz anderes Bild auf eure Situation. Denke in so einem Fall ist das was ich geschrieben habe eher nicht so ratsam.

Er hat seinen Sohn verloren und nun natürlich Verlustängste, die auch auf dich überschwappen.
Dennoch finde ich es wichtig dich nicht völlig aufzugeben in deiner Fürsorge. Super, dass du so für ihn da warst und weiterhin sein willst. Das hilft ihm sehr über seine Trauer hinweg. Um so langsamer und vorsichtiger musst du dir deine Freiheit Stück für Stück wieder nehmen. Denn du bist auch nur ein Mensch, der natürlich gerne gibt, aber dafür auch mal nehmen muss zur Abwechslung (nach dieser langen Zeit des Fürsorge gebens)und das ist eben ein bisschen Zeit für Dich selber zu haben...und sei es nur um neue Energie zu sammeln um am nächsten Tag wieder voll für ihn da sein zu können. Erkläre ihm vielleicht, dass eine Beziehung aus Distanz und Nähe lebt. Wenn ausschließlich Nähe da ist geht das gar nicht und man weiß diese gar nicht mehr so richtig zu schätzen. Wenn ich mal einen Abend alleine oder mit anderen Leuten weg war, verbringe ich den nächsten Abend wieder um so lieber mit meinem Freund )

Denke deine Reaktion und dein Wunsch nach mehr Freiheit ist ganz normal. Lenke euer Leben langsam wieder in normale Bahnen, das wird ihm auch helfen seinen Schmerz zu überwinden. Das ist zwar eine Gratwanderung, aber Du schaffst das schon.

Liebe Grüße

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19. März 2008 um 20:23

Stimmt
Du kommst tatsächlich unfreundlich rüber und ich denke, bei genauem Lesen müßte jedem auffallen, daß ich mir schon einige Gedanken mache, ihm nicht wehzutun!
Es ist tatsächlich dieses Jahr passiert und ich habe mich, meine Bedürfnisse und meine eigene Familie erst mal 2 Monate auf Eis gelegt, obwohl wir uns erst seit September kennen. Und bevor Du mir jetzt vorwirfst, ich könne den Verlust eines Kindes nicht nachempfinden - ich habe selbst 3 Kinder und kann es mir halbwegs ausmalen, wie schrecklich es sein muß.
Aber - weder mir noch ihm ist damit gedient, wenn er sich immer fester an mich klammert, wir beide brauchen den Kontakt zu anderen, denn die Welt dreht sich nicht nur um uns.
Sorry, aber das konnte ich so nicht stehen lassen...

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19. März 2008 um 20:27
In Antwort auf rojda_11967580

Oh wie tragisch...
Das wirft jetzt natürlich ein ganz anderes Bild auf eure Situation. Denke in so einem Fall ist das was ich geschrieben habe eher nicht so ratsam.

Er hat seinen Sohn verloren und nun natürlich Verlustängste, die auch auf dich überschwappen.
Dennoch finde ich es wichtig dich nicht völlig aufzugeben in deiner Fürsorge. Super, dass du so für ihn da warst und weiterhin sein willst. Das hilft ihm sehr über seine Trauer hinweg. Um so langsamer und vorsichtiger musst du dir deine Freiheit Stück für Stück wieder nehmen. Denn du bist auch nur ein Mensch, der natürlich gerne gibt, aber dafür auch mal nehmen muss zur Abwechslung (nach dieser langen Zeit des Fürsorge gebens)und das ist eben ein bisschen Zeit für Dich selber zu haben...und sei es nur um neue Energie zu sammeln um am nächsten Tag wieder voll für ihn da sein zu können. Erkläre ihm vielleicht, dass eine Beziehung aus Distanz und Nähe lebt. Wenn ausschließlich Nähe da ist geht das gar nicht und man weiß diese gar nicht mehr so richtig zu schätzen. Wenn ich mal einen Abend alleine oder mit anderen Leuten weg war, verbringe ich den nächsten Abend wieder um so lieber mit meinem Freund )

Denke deine Reaktion und dein Wunsch nach mehr Freiheit ist ganz normal. Lenke euer Leben langsam wieder in normale Bahnen, das wird ihm auch helfen seinen Schmerz zu überwinden. Das ist zwar eine Gratwanderung, aber Du schaffst das schon.

Liebe Grüße

Danke
für Deine netten Worte, ich denke, Du verstehst echt, wie ich das gemeint habe. Ich hoffe auch, den richtigen Weg zu finden, er wird begreifen, daß ich ihn dadurch nicht weniger liebe - aber er muß auch wieder Kontakt zu anderen Menschen bekommen, im April z.B. bin ich 5 Tage auf Dienstreise, da kann ich nicht bei ihm sein.
Dir auch liebe Grüße
Honeymoon

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