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Krebsmann zieht mich an und aus

Letzte Nachricht: 14. April um 12:21
08.04.21 um 15:30

Ich (Skorpionfrau) habe Anfang des Jahres zufällig, über Social Media, einen Krebsmann kennengelernt. 

Wir schreiben über Gott und die Welt, teilten verschiedene Ansichten, halfen einander, Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es war ein sehr tiefer Austausch.

Dann beschlossen wir uns, uns zu treffen. Es war kein klassisches Date, so kam es mir im Vorhinein vor, sondern wir wollten einfach sehen, wer dahinter steckt. 
Beim Spaziergang waren wir dann allerdings beide eher distanziert (er, weil ich distanziert wirkte und umgekehrt 😅) und so dachte ich, dass es das nun erstmal war.

Doch ein paar Tage später meldete er sich wieder und sie Schreiberei nahm wie gewohnt ihren Lauf.
Irgendwann ließ er durchblicken, dass er mich attraktiv fände und lud mich zu sich nach Hause ein. Es dauerte ein paar Wochen, bis ich mich darauf eingelassen habe.

Und da wars dann vorbei. Von Deeptalk, über leidenschaftliche Küsse bishin zu sehr intensivem, gefühlvollem Sex, alles dabei. Inklusive Kuscheln, Stirnküsse und co.

Da wir beide eigentlich keine Beziehung wollen, war mein erster Impuls, den Kontakt abzubrechen, da es zu tief geht. Meine Alarmglocken stehen ganz klar auf "Love is in the air"....

Erst beteuerte er, zu verstehen. Am nächsten Tag bekundete er seine Zuneigung zu mir und dass er auch (wenn auch extrem ungern) nicht mehr mit mir schlafen würde, wenn wir nur in Kontakt blieben. Ich weiß, dass ihm nicht nur körperlich etwas an mir liegt, sondern er mich auch menschlich und intellektuell sehr schätzt.

Und als ich ihn das nächste Mal besuchte, dauerte es keine fünf Minuten, bis wir uns liebten. Es ist einfach wie eine magnetische Kraft. Und alles so selbstverständlich. Er sagt und ich spüre auch, dass Gefühle im Spiel sind, von beiden Seiten. Die Chemie stimmt einfach nur. 

Wir haben auch nicht nur Sex, wir reden sehr viel, über uns, über Gefühle, Gedanken, die Familie, Freunde... Über alles. Wir kuscheln, machen uns kleine Geschenke. 

Aber ich habe Angst, dass ich irgendwann doch mehr will. Das habe ich ihm gesagt. Er meinte daraufhin, dass er es versteht, aber wir nicht wüssten, wohin das Ganze führt. Und wir diese besondere Verbindung doch erstmal einfach nur genießen sollten.

Rückblickend gibt es mir das Gefühl, dass ich, oder meine Lebensumstände "nicht gut genug" sind. Klar, er sagt er will so viel Zeit wie möglich mit mir verbringen, schmiedet unterschwellig Zukunftspläne für Unternehmungen zB. 
Aber das Wort "Beziehung" lässt bei ihm die Alarmglocken aufleuchten.

Zum jetzigen Zeitpunkt wäre das auch mir zu früh. Wir haben beide Kinder, also viel Verantwortung. Haben uns letztes Jahr von unseren Partnern getrennt und finden gerade zu uns selbst. Ich verstehe ihn. 

Dennoch habe ich das Gefühl, mich schützen zu müssen. Aber will es doch nicht, weil es einfach nur eine wunderschöne und "selbstverständliche" Zeit ist, die wir miteinander verbringen. Und er selbst sagt auch, dass er den Kontakt zu allen anderen Frauen abgebrochen hat, nachdem wir das erste Mal miteinander geschlafen haben. 

Kann der Krebsmann tatsächlich so konsequent sein? Wird ihm diese Art von unverfänglicher "Beziehung", die keine ist, auf Dauer reichen?
Welche Fragen muss ich für mich beantworten, um wieder klar denken zu können und das Ganze in meinem Kopf zu ordnen oder welche Fragen sollte ich ihm stellen und welche nicht?

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09.04.21 um 21:20

Du solltest Dich fragen, warum Du Angst vor Gefühlen hast? Du erlebst gerade das, wonach sich die meisten Menschen sehnen! Du hast jemanden kennengelernt, mit dem offenbar die Chemie stimmt, ihr eine Verbindung spürt (klar, sicher auch überlagert durch den hormonellen Rausch), ihr offen miteinander kommunizieren könnt, ihr guten Sex habt. Und Deine Reaktion ist: das ist mir zu intensiv, ich will das nicht! 

Nochmal: Warum? Aus Angst vor Verletzung? Willst Du lieber von vorneherein etwas Wunderbares in die Tonne treten, weil ja das Risiko besteht, verletzt zu werden? Betrachte es mal andersrum: lohnt nicht der Einsatz (eine tolle Verbindung mit einem wunderbaren Mann, Liebe) jedes Risiko einzugehen? Und wenn es dann doch in die Hose geht und wehtut, dann lebst Du immerhin! Keine Sonne ohne Schatten. Es sei denn Du versteckst Dich permanent in einem (Gefühls-)Bunker. Dann bist Du sicher vor Verletzung. Willst Du das wirklich?

Meine Empfehlung:
Geniesse das weitere Kennenlernen und zerbrich Dir nicht den Kopf über mögliche Verletzungen. LEBE!

 

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12.04.21 um 14:03

Ich habe Angst davor, dass meine Gefühle überwiegen werden. Vor bestehender und bestehen bleibender Unverbindlichkeit.
Davor, mich unter Wert zu verkaufen. 

Was er sagt und wie er sich verhält, ist so gegensätzlich irgendwie. Man kann nicht einerseits Zukunftspläne schmieden, emotional und körperlich so intim miteinander sein, auf Treue und Vertrauen setzen und sich andererseits immer wieder auf Unverbindlichkeit und Unabhängigkeit berufen.

 

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12.04.21 um 16:39

Du verkaufst Dich meiner Meinung nach nur dann unter Wert, wenn Du Deine Gefühle nicht zulässt. Angenommen Du öffnest Dich und am Ende stellt sich heraus, dass er keine Beziehung mit Dir möchte. Inwiefern hättest Du Dich dann unter Wert verkauft? Du hast zu Dir und Deinen Gefühlen gestanden. Das ist Stärke. Klar, kein Mensch möchte verletzt werden und wenn man seine Gefühle preisgibt und der andere erwidert sie nicht, tut das weh, das verstehe ich. Aber frage Dich, ob der Zustand der inneren Zerrissenheit nicht insgesamt noch viel schlimmer ist. Einerseits willst Du, bremst Dich aber aus Agst vor Verletzung. Das sorgt ganz automatisch für gedämpftes Verhalten Deinerseits. 

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13.04.21 um 21:56
In Antwort auf

Du verkaufst Dich meiner Meinung nach nur dann unter Wert, wenn Du Deine Gefühle nicht zulässt. Angenommen Du öffnest Dich und am Ende stellt sich heraus, dass er keine Beziehung mit Dir möchte. Inwiefern hättest Du Dich dann unter Wert verkauft? Du hast zu Dir und Deinen Gefühlen gestanden. Das ist Stärke. Klar, kein Mensch möchte verletzt werden und wenn man seine Gefühle preisgibt und der andere erwidert sie nicht, tut das weh, das verstehe ich. Aber frage Dich, ob der Zustand der inneren Zerrissenheit nicht insgesamt noch viel schlimmer ist. Einerseits willst Du, bremst Dich aber aus Agst vor Verletzung. Das sorgt ganz automatisch für gedämpftes Verhalten Deinerseits. 

Gefühlt habe ich nichts, woran ich mich orientieren kann. 

Was er sagt und was er tut, ist widersprüchlich. Ich fühle, dass da Gefühle auf beiden Seiten vorhanden sind. 
Er redet vom "verliebt sein", aber andererseits will er unabhängig bleiben. Aber andere treffen will er auch nicht. 

Er plant Dinge in der Zukunft mit mir, sagt aber, dass er nicht darüber nachdenkt, ob es mal was festes wird.

Er widmet mir seine komplette Freizeit, macht mir Geschenke, ist immer da, redet mit mir über alles und irgendwann sagt er, dass ich schon irgendwann meinen Traumprinz treffen würde.

Das passt doch alles nicht zusammen. Und genau deshalb hänge ich in der Luft und will mich am liebsten verstecken.

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13.04.21 um 22:54
In Antwort auf

Ich (Skorpionfrau) habe Anfang des Jahres zufällig, über Social Media, einen Krebsmann kennengelernt. 

Wir schreiben über Gott und die Welt, teilten verschiedene Ansichten, halfen einander, Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es war ein sehr tiefer Austausch.

Dann beschlossen wir uns, uns zu treffen. Es war kein klassisches Date, so kam es mir im Vorhinein vor, sondern wir wollten einfach sehen, wer dahinter steckt. 
Beim Spaziergang waren wir dann allerdings beide eher distanziert (er, weil ich distanziert wirkte und umgekehrt 😅) und so dachte ich, dass es das nun erstmal war.

Doch ein paar Tage später meldete er sich wieder und sie Schreiberei nahm wie gewohnt ihren Lauf.
Irgendwann ließ er durchblicken, dass er mich attraktiv fände und lud mich zu sich nach Hause ein. Es dauerte ein paar Wochen, bis ich mich darauf eingelassen habe.

Und da wars dann vorbei. Von Deeptalk, über leidenschaftliche Küsse bishin zu sehr intensivem, gefühlvollem Sex, alles dabei. Inklusive Kuscheln, Stirnküsse und co.

Da wir beide eigentlich keine Beziehung wollen, war mein erster Impuls, den Kontakt abzubrechen, da es zu tief geht. Meine Alarmglocken stehen ganz klar auf "Love is in the air"....

Erst beteuerte er, zu verstehen. Am nächsten Tag bekundete er seine Zuneigung zu mir und dass er auch (wenn auch extrem ungern) nicht mehr mit mir schlafen würde, wenn wir nur in Kontakt blieben. Ich weiß, dass ihm nicht nur körperlich etwas an mir liegt, sondern er mich auch menschlich und intellektuell sehr schätzt.

Und als ich ihn das nächste Mal besuchte, dauerte es keine fünf Minuten, bis wir uns liebten. Es ist einfach wie eine magnetische Kraft. Und alles so selbstverständlich. Er sagt und ich spüre auch, dass Gefühle im Spiel sind, von beiden Seiten. Die Chemie stimmt einfach nur. 

Wir haben auch nicht nur Sex, wir reden sehr viel, über uns, über Gefühle, Gedanken, die Familie, Freunde... Über alles. Wir kuscheln, machen uns kleine Geschenke. 

Aber ich habe Angst, dass ich irgendwann doch mehr will. Das habe ich ihm gesagt. Er meinte daraufhin, dass er es versteht, aber wir nicht wüssten, wohin das Ganze führt. Und wir diese besondere Verbindung doch erstmal einfach nur genießen sollten.

Rückblickend gibt es mir das Gefühl, dass ich, oder meine Lebensumstände "nicht gut genug" sind. Klar, er sagt er will so viel Zeit wie möglich mit mir verbringen, schmiedet unterschwellig Zukunftspläne für Unternehmungen zB. 
Aber das Wort "Beziehung" lässt bei ihm die Alarmglocken aufleuchten.

Zum jetzigen Zeitpunkt wäre das auch mir zu früh. Wir haben beide Kinder, also viel Verantwortung. Haben uns letztes Jahr von unseren Partnern getrennt und finden gerade zu uns selbst. Ich verstehe ihn. 

Dennoch habe ich das Gefühl, mich schützen zu müssen. Aber will es doch nicht, weil es einfach nur eine wunderschöne und "selbstverständliche" Zeit ist, die wir miteinander verbringen. Und er selbst sagt auch, dass er den Kontakt zu allen anderen Frauen abgebrochen hat, nachdem wir das erste Mal miteinander geschlafen haben. 

Kann der Krebsmann tatsächlich so konsequent sein? Wird ihm diese Art von unverfänglicher "Beziehung", die keine ist, auf Dauer reichen?
Welche Fragen muss ich für mich beantworten, um wieder klar denken zu können und das Ganze in meinem Kopf zu ordnen oder welche Fragen sollte ich ihm stellen und welche nicht?

"Aber ich habe Angst, dass ich irgendwann doch mehr will. Das habe ich ihm gesagt. Er meinte daraufhin, dass er es versteht, aber wir nicht wüssten, wohin das Ganze führt. Und wir diese besondere Verbindung doch erstmal einfach nur genießen sollten."

Natürlich sagt er dir du sollst aufhören drüber nachzudenken und gibt dir ein aalglattes "Wer weiss", du sagst im Text mehrfach deutlich das du dich mit der Sache unwohl fühlst, er hingegen hat jemanden ohne Verpflichtungen gefunden, die sofort dankbar bei ihm und in fünf Minuten nackig ist sobald er Bock drauf hat und wenn er fertig ist auch gefälligst wieder geht. Zudem ist es ja ganz nett wenn man sich gerade mal langweilt jemanden immer abrufbereit zum quatschen zu haben. Nur Ansprüche stellen darfst DU bei dem Ganzen garkeine in seinen Augen.

Hätte ich keine Lust drauf.
 

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14.04.21 um 12:21
In Antwort auf

"Aber ich habe Angst, dass ich irgendwann doch mehr will. Das habe ich ihm gesagt. Er meinte daraufhin, dass er es versteht, aber wir nicht wüssten, wohin das Ganze führt. Und wir diese besondere Verbindung doch erstmal einfach nur genießen sollten."

Natürlich sagt er dir du sollst aufhören drüber nachzudenken und gibt dir ein aalglattes "Wer weiss", du sagst im Text mehrfach deutlich das du dich mit der Sache unwohl fühlst, er hingegen hat jemanden ohne Verpflichtungen gefunden, die sofort dankbar bei ihm und in fünf Minuten nackig ist sobald er Bock drauf hat und wenn er fertig ist auch gefälligst wieder geht. Zudem ist es ja ganz nett wenn man sich gerade mal langweilt jemanden immer abrufbereit zum quatschen zu haben. Nur Ansprüche stellen darfst DU bei dem Ganzen garkeine in seinen Augen.

Hätte ich keine Lust drauf.
 

Naja, ganz so ist es auch nicht. Wir verbringen auch viel Zeit außerhalb des Bettes miteinander.

Aber ja, diese gewünschte Unabhängigkeit kann ich halt nicht bieten. Und das habe ich nun kklargestellt. 

Erstmal hört es sich nun so an, als würde es konkreter werden, aber wir werden sehen, wie ernst ich seine Worte nehmen kann. 

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