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Kresmann und Stierfrau

4. Juli 2018 um 14:47 Letzte Antwort: 9. Juli 2018 um 18:00

Habe es erst hier in einem anderen Forum gepostet, wurde dann darauf hingewiesen es hier nocheinmal zu versuchen. Also denn

Hallo zusammen,

ich bin ein Krebsmann (37 Jahre alt) und etwas überfordert mit meiner Stierfrau (42 Jahre alt).
Gerne hoffe ich hier auf Hilfe oder Tipps/Anregungen. Vielleicht kann mir hier eine/einer die Augen öffnen und/oder mir weiterhelfen, denn ich habe Angst meine Stierfrau zu verlieren.

Seit etwa 3 Monaten bin ich mit meiner Stierfrau zusammen. Angefangen hat es für mich überraschend, denn ich hatte erstmal nicht wahrgenommen dass Gefühle vorhanden sind. Nach - für mich - gefühlten langen 4 Wochen und Erkenntnissen, sind wir zusammen gekommen und ich war super happy. Es hat einfach alles gestimmt: die Gefühle, die Zuneigung und Zärtlichkeiten die sie mir gegenüber gezeigt hat, die Nähe. Es war einfach wunderbar. (Übrigens wurde auch ich nie müde ihr meine Zuneigung und Liebe zu zeigen, nur fürs Protokoll )

Jetzt nach 3 Monaten Beziehung wird es für mich zusehends schwieriger sie und die gemeinsame Gefühlswelt zu verstehen. Für mich hat sich an den Gefühlen nichts geändert. Doch sie zeigt mir gegenüber eine Distanz. Es kommen deutlich weniger liebevolle Nachrichten. Auch die Nähe und Zuneigung wird merklich weniger. Sie pocht auf ihren benötigten Freiraum. So kommt es vor - wo es am Anfang vielleicht maximal 2 Tage gab, an denen wir uns nicht gesehen haben und das einander Vermissen deutlich zu spüren war (auch von ihrer Seite) - ist es jetzt eher so, dass wir uns durchaus mal 4 Tage nicht sehen und sie auch nicht so großen Wert darauf legt, eben wegen ihrem benötigten Freiraum. In diesen 4 Tagen gibt es auch kaum Nachrichten, außer einem "Guten Morgen und wünsch dir einen schönen Tag" und "Gute Nacht und schlaf schön". Ich bedränge sie also nicht und spam sie nicht mit Nachrichten voll.
Die Zärtlichkeiten und Küsse sind nur noch selten. Ein Händchen halten in der Öffenltlichkeit, z. B. beim gemeinsamen Spazieren gehen, ist für sie lästig. So kommt es, dass wir oft nur nebeneinander her gehen, wie Freunde, aber nicht wie ein Paar. Ein "ich liebe dich" höre ich nur selten (mir kommt es dabei nicht auf tägliche Liebesschwüre an, aber das etwas häufiger zu hören fände ich schön).

Ich bin ein sehr gefühlsbetonter Mensch ("leider" typisch Krebs eben :/ ). Die nun distanzierte und nüchterne Art meiner Stierfrau macht mir sehr zu schaffen. Ich habe das auch schon zweimal thematisiert. Beim ersten Mal hat sich verständnisvoll reagiert und wollte mehr auf mich eingehen. Das hat sie auch versucht, doch es hat mir irgendwie noch nicht ausgereicht. Daher habe ich das noch einmal angesprochen und genauer formuliert was ich mir wünsche. Da war sie sehr entnervt und fragte mich warum ich denn die Beziehung in Zweifel ziehe.

Ich bin nach diesem ganzen Hin und Her, Nähe und Distanz, verunsichert. Wenn ich mir meinen oben geschriebenen Text durchlese, dann gewinne ich eher den Eindruck dass ich sie erdrücke und sie sich gerade irgendwie aus dem "Klammergriff" befreien will. Oder, die für mich traurige Alternative wäre, sie möchte zurück ins Singleleben. Jedenfalls kämpfe ich innerlich mit mir. Mein Drang sie danach zu fragen was sie denn genau möchte, sie sich zukünftig vorstellt, ist sehr groß. Doch mein Kopf sagt, dass das in der jetzigen Situation schon zu viel wäre.
Hat sie Panik vor der Ernsthaftigkeit unserer Beziehung? Hat sie Angst vor ihren eigenen Gefühlen? Oder erdrücke ich sie mit meinem Verlangen nach Nähe?

Ich weiß es nicht. Vielleicht könnt ihr mir hier weiterhelfen und mit eurem Blick als Außenstehende einen neuen Blickwinkel auf die Situation geben.

Vielen Dank im Voraus.

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9. Juli 2018 um 18:00

Was du schreibst bestätigt mein Bauchgefühl, also dass sie eigentlich keine Lust mehr hat. 
Die Problematik ist allerdings, dass wir - als noch alles perfekt war - den gemeinsamen Entschluss gefasst hatten zusammen zu ziehen. 
Nun ist meine Wohnung gekündigt und ich stehe mit dem vorhandenen Gefühlschaos ziemlich bescheuert da.

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