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Kurzgeschichte

18. November 2007 um 11:22

Ich hätte gerne eure Meinung zu dieser Kurzgeschichte.
Ich möchte wissen ob sich hier einige Fische wiedererkennen, ob ihr denkt das ist Fischetypisch oder hier nur generell jemand schwer verletzt worden ist.
Konnte leider nur den Link posten.

LG

http://www.kurzgeschichten.at/kurzgeschichten-ausg-abe.asp?id=24&titel=Wir%20sind%20Fische

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18. November 2007 um 14:32

Böse
ich denke, da ist jemand wirklich sehr verletzt worden. Aber es könnte tatsächlich so enden, wenn Fisch stets verletzt werden würde und diese Gefühle nicht verarbeiten lernt. Glücklicherweise kenne ich das nur in ganz entfernten Ansätzen und auch nur phasenweise in meinem Leben. Und inzwischen bin ich meilenweit davon entfernt.

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18. November 2007 um 15:22

Schwer zu beurteilen....
... ich bin ja bekanntlich kein Fisch - und ich habe (ebenso bekanntlich) meine liebe Mühe, die Fischeleutchen zu verstehen, aber ich glaube, dass an der Geschichte was dran ist. Zwar völlig überspitzt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es im Kern das Wesen einiger Fische widerspiegelt, die schwer verletzt worden sind.

Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es hier mal einen Thread zu dem Thema, ob Fische(männer) beziehungsunfähig sind. Und ich glaube, dass hier einige Beispiele genannt wurden - von Männern, die nicht über ihre Ex hinweggekommen sind und nun keine Bindungen mehr eingehen können. Das ist natürlich nicht haargenau das Thema der Kurzgeschichte, aber ich finde, dass es zumindest in die Richtung geht.

Der Name der Kurzgeschichte lautet "Wir sind Fische" - allein aus diesem Grund würde ich davon ausgehen, dass die Autorin "typische" Eigenschaften des Fisches in ihrer Geschichte untergebracht hat. Ob man sich als Fisch hierin wiederfindet, mag dahingestellt sein (zumal Fisch ja auch nicht gleich Fisch ist). Dies zu untersuchen und auszuführen könnte allerdings recht ausschweifend werden (und auch, wenn ich eine Neigung zum Analyieren habe ) - ich mag es jetzt nicht überstrapazieren....

LG, S.

PS: Es muss im Link nur der Bindestrich bei "ausgabe" weggenommen werden, dann funktionierts....


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18. November 2007 um 17:17

Der Text ist sehr ...
provukant formuliert. Er beschreibt auf sarkastische Art und Weise das Bild, das "andere" von uns haben-weil "wir" uns nicht in die Karten blicken lassen. Keiner sieht-wieviel mehr in uns steckt -weil wir es nicht zulassen. Warum? Weil wir entweder zu sehr entäuscht worden sind-oder aus purer Angst der Ablehnung...-klar, oftmals zu unserem eigenen Nachteil, denn-Gefühle zuzulassen-sind im Grunde nicht peinlich-auch wenn unsereins das manchmal so empfindet...so gesehen-ist diese Geschichte schon sehr lehrreich. Denn-wer keine "Gefühle" zulässt-der bekommt auch von außen keine zurück und vereinsamt früher oder später. Dennoch- keiner kann eben aus seiner Haut. Die Angst vor Ablehnung ist allgegenwärtig. Von daher-bevor ich "Ablehnung" in Kauf nehme-erteile ich lieber "Ablehnungen"-meistens denen gegenüber-die mir besonders am Herzen liegen-so ist das eben und die Geschichte sollte doch ein wenig zu nachdenken auffordern -hat mich auch ein wenig zum Nachdenken gebracht. Im Grunde sind "Gefühle" ja was Wunderbares...wenn man sie zeigen kann. Aber wenn man sie zeigt-ist man eben auch verletzbar...diese leidige Erfahrung hab auch ich schon oft gemacht-bin von daher auch vorsichtiger geworden..was nicht heisst, dass ich "kalt" meinen Mitmenschen gegenübertreten-aber manchmal eher weniger euphorisch-obgleich mir das selber sehr schwer fällt. Von außen hin-wirke ich vielleicht auch kontrolliert-bin ich vielleicht auch. Wer aber tief in mich hinein blicken könnte-würde festsetellen-dass das Gegenteil der Fall ist-und bei vielen "Fischemenschen" denke ich auch so ist.
In meinem Freundeskreis ist auch eine solche "Kanditatin"-sie wirkt von außen selbstbewusst, berechnend und kalt. Auch ich habe lange Zeit so über sie gedacht. Gott sei dank durfte ich sie näher kennen lernen-und...was hab ich festgestellt?
Alles nur Fassade, im Grunde ist sie ein wundervoller Mensch mit einem guten Herzen-aber das zeigt sie eben nicht-wirkt eher ein wenig hochmässig-zumindest war das der erste Eindruck, den sie bei mir hinterließ. Zwischenzeitlich verstehen wir uns prima und ich bin sehr gut mit ihr befreundet. So kann man sich eben irren-ist halt so. Es bedarf einer Tiefgründigkeit-dies herauszufinden. Allerdings sind nicht alle Menschen so tiefgründig, um auch die possitiven und liebevollen Seiten eines Menschen zu erkennen. Eigentlich ist das doch sehr schade!

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18. November 2007 um 17:26

..das kenne ich auch....
jemanden "nicht sehen" wollen-obwohl man sich nichts sehnlicheres wünscht. Jemenadem nicht in die Augen sehen-weil man Angst vor seinen eigenen Gefühlen hat. Ein Augenmerk auf Menschen richten-die man mit Absicht "übersieht"-damit sie nicht auf die Idee kommen ggf. für einem wichtig zu sein. Damit man sich nicht womöglich rechtfertigen muss dafür.
Es ist verrückt...ich weiss das-aber es ist so-leider!

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20. November 2007 um 17:21
In Antwort auf elli187

..das kenne ich auch....
jemanden "nicht sehen" wollen-obwohl man sich nichts sehnlicheres wünscht. Jemenadem nicht in die Augen sehen-weil man Angst vor seinen eigenen Gefühlen hat. Ein Augenmerk auf Menschen richten-die man mit Absicht "übersieht"-damit sie nicht auf die Idee kommen ggf. für einem wichtig zu sein. Damit man sich nicht womöglich rechtfertigen muss dafür.
Es ist verrückt...ich weiss das-aber es ist so-leider!

Hat denn niemand mehr eine Meinung...
zu dieser Kurzgeschichte...

mich würde wirklich auch die Ansicht der anderen "Fische" hier interessieren!!
Danke im Voraus

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20. November 2007 um 19:22
In Antwort auf elli187

Hat denn niemand mehr eine Meinung...
zu dieser Kurzgeschichte...

mich würde wirklich auch die Ansicht der anderen "Fische" hier interessieren!!
Danke im Voraus

Tja elli187,
diese Geschichte hat mich wirklich ins grübeln gebracht.
Mein Problem dabei war das ich mich zu sehr in diese Person reinversetzen konnte.Die Frage ist ob ich mich als Fisch da hab so vertiefen lassen oder als Mensch.
Ich erkenne viele Gemeinsamkeiten vor allem die Fanszination für andere Fische.
Über meine letzte Freundin (Fische) bin ich auch noch nicht weg.Wir haben uns beide gegenseitig fansziniert, scheinbar war alles perfekt und doch hat es nicht gehalten.Es ist immer noch ein Bann zwischen uns den ich nicht beschreiben kann und immer wieder kommt es auch zum Sex.Wie auch in der Geschichte finde ich direkt eine Shympatie gegenüber neuen Fischen, am Anfang wusste ich nie das sie Fische sind, stellte sich immer später heraus.Die Isolierung der Gefühle ist auch so ein Punkt, versuche die immer soweit wie möglich unter Kontrolle zu halten.Es sind wirklich viele Dinge in denen ich mich wiederfinde.Für für mich bleibt aber offen ob es einfach auch ein verletzter Mensch hätte schreiben können, oder ob das alles wirklich so typisch Fische ist.
Die Frage kann ich einfach nicht beantworten.
Da würde mich halt auch die Meinung der anderen interssieren.

Also...

verletzter Mensch oder Fischeschicksal ?

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20. November 2007 um 22:24
In Antwort auf aapo_12112597

Tja elli187,
diese Geschichte hat mich wirklich ins grübeln gebracht.
Mein Problem dabei war das ich mich zu sehr in diese Person reinversetzen konnte.Die Frage ist ob ich mich als Fisch da hab so vertiefen lassen oder als Mensch.
Ich erkenne viele Gemeinsamkeiten vor allem die Fanszination für andere Fische.
Über meine letzte Freundin (Fische) bin ich auch noch nicht weg.Wir haben uns beide gegenseitig fansziniert, scheinbar war alles perfekt und doch hat es nicht gehalten.Es ist immer noch ein Bann zwischen uns den ich nicht beschreiben kann und immer wieder kommt es auch zum Sex.Wie auch in der Geschichte finde ich direkt eine Shympatie gegenüber neuen Fischen, am Anfang wusste ich nie das sie Fische sind, stellte sich immer später heraus.Die Isolierung der Gefühle ist auch so ein Punkt, versuche die immer soweit wie möglich unter Kontrolle zu halten.Es sind wirklich viele Dinge in denen ich mich wiederfinde.Für für mich bleibt aber offen ob es einfach auch ein verletzter Mensch hätte schreiben können, oder ob das alles wirklich so typisch Fische ist.
Die Frage kann ich einfach nicht beantworten.
Da würde mich halt auch die Meinung der anderen interssieren.

Also...

verletzter Mensch oder Fischeschicksal ?

Sagen wir mal so..."Fischemann"
der Ansatz -zu einem solchen Verhalten ist uns durchaus in die Wiege gelegt-mir vielleicht ggf. auch. Allerdingst in solch extremem Ausmaß nicht. "Unsere" Veranlagung zu einem derart "kühlen" Verhalten wird wahrscheinlich durch Entäuschungen gefördert. Immer dann-wenn wir uns geöffnet haben und entäuscht wurden-verschließen "wir" uns mehr- Stück für Stück...bis wir offenbar durch und durch unnahbar erscheinen und uns der Umwelt auch so presentieren...demzufolge kommte ggf. beides in Frage...-sowohl ein verletzter Mensch könnte so reagieren-aber es könnte auch in typisches Fischeschicksal sein....es bleibt also spannend-was die anderen hier im Forum dazu sagen. Würde mich nämlich auch interessieren-echt, der Treath von Dir ist wirklich "klasse"-regt mich förmlich zum Nachdenken an-so werden auch mal wieder meine grauen Zellen gefördert-grins!

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21. November 2007 um 10:01

Ich sehe
mich hier keinesfalls wieder. nur in ansätzen habe ich es wohl in jungen jahren und nach verletzungen ansatzweise so getrieben. aber jetzt?! nein.
ich denke, die geschichte basiert auf den verhaltensweisen eines aufs tiefste verletzten menschen, dessen mauern so stabil erbaut wurden, dass sie nicht mehr einzunehmen und abzubauen sind. das kann unabhängig von fischsein sein, aber wir fische sind ja prädestiniert dazu, verletzt zu werden. es ist unser schicksal zu leiden (ich erinnere an den allegorie thread), weshalb natürlich diese art schicksal der kurzgeschichte eher auf einen fisch passen könnte. hinzu kommt, dass wir tatsächlich nach außen derart kühl rüberkommen, dass der name "fisch" programm zu sein scheint.

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22. November 2007 um 16:41

Schöne
....Geschichte, bei der einem das Lachen im Halse stecken bleibt.
Ich sehe da ganz klar das Profil EINES Fisches. Die Geschichte beleuchtet natürlich nur den einen Fisch - das Sternzeichen Fische (Mehrzahl) hat zwei Zeichen: der eine schaut nach rechts, der andere nach links. So liebevoll und hilfsbereit auch Fische sind, genauso kalt und abweisend können sie sein.
Diese zwei Symbole ermöglichen die Fähigkeit eines 360 Blickwinkels, den ich an meinem Fischemann sehr schätze.
Meine Theorie ist, dass im Sternzeichen Fische Geborene 2 Seelen haben und darunter auch leiden, weil die 2 Seelen gelebt werden wollen, d.h. die Licht- u. die Schattenseite. Das ist denke ich der Unterschied zu den anderen Sternzeichen- nicht das diese keine Schattenseiten hätten, nur wir begnügen uns mit der Lichtseite.

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