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L├Âwe-Mann braucht dringend Hilfe mit Wassermann-Frau

10. M├Ąrz um 23:40

Guten Abend in die Runde!­čÖé


Ich habe vor knapp vier Wochen eine tolle Wassermann-Frau ├╝ber das Internet kennengelernt.
Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, auch wenn ich eher ein zweifelnder L├Âwe bin. (Leider Aszendent Jungfrau...)

Jedenfalls hat sie recht schnell mir pers├Ânlichere Dinge erz├Ąhlt, also z.B. das sie Epelepsie hat und vor knapp 6 Monaten mit ihrem Ex Schluss gemacht hat. (Welcher sie geschlagen haben soll etc.)
Die beiden haben zusammen einen kleinen Sohn, er ist 5 Jahre alt. (Sie ist 25 und ich 23.)

Nun, wir haben uns vor 1 1/2 Wochen quasi spontan getroffen, nachdem ich das erste Date abgesagt hatte. Hier muss man wissen, dass ich sonst auch nicht so viel Erfahrungen mit Beziehungen hatte, was vielerlei Gr├╝nde hat...
Es war ein wirklich sch├Ânes Treffen und wir haben ├╝ber alles m├Âgliche geredet, sie war da erstaunlich offen und meinte zu mir, dass sie schlechte Erfahrungen mit ihrem Ex (der sie geschlagen und auch betrogen hat) und einem Freund gemacht hat, der sie nach der Trennung von ihrem Ex an sie rangemacht hat. Er hat sie kontrolliert und das wollte sie nicht, dabei meinte sie aber, dass sie grunds├Ątzlich nichts dagegen hat, wenn aus Freundschaft mehr wird. (Was ich schon ein bisschen komisch finde? F├╝r uns L├Âwen gibt es da eben nur Schwarz und Wei├č. Aber scheinbar ticken da Wasserm├Ąnnerinnen aber anders?)

Naja, danach kam uns das Schicksal in die Queere: Bei ihr wurde Geb├Ąrmutterhalskrebs diagnostiziert und es musste auch recht schnell die OP erfolgen, was dann auch am Montag so der Fall war. Sie wollte zun├Ąchst nicht das ich sie abhole, aber dann hatte sie mich doch den Abend zuvor gefragt und nat├╝rlich habe ich zugesagt. Ich habe ihr schon bei unserem ersten Treffen versprochen, dass ich f├╝r sie da bin, sollte etwas sein.
Dann kam der Montag, wir haben quasi die ganze Zeit vor ihrer OP miteinander geschrieben. Man hat gemerkt, dass sie ziemliche Angst hat. Ich wollte sie ein wenig aufmuntern und ablenken, was auch funktioniert hat. Als sie mir dann geschrieben hat, das sie es durchgestanden hat, war ich wirklich heilfroh. Ich bin da ein Mensch der sich gleich die schlimmsten Szenarien vorstellen kann, was leider in meiner Vergangenheit seine Wurzeln hat.
Ich kam dann zu der Klinik um sie abzuholen, sie war wirklich froh mich zu sehen und ich war froh sie zu sehen. Man h├Ątte denken k├Ânnen (so wie wir in den Armen gelegen haben), als w├Ąren wir bereits zusammen.
Im Anschluss sind wir zu ihr nach Hause gefahren und sie hat mir gleich ihre Wohnung und Fotos von ihrer Familie (insbesondere von ihrem kleinen Sohn) gezeigt, h├Ątte das ja nicht erwartet, weil wir uns ja eigentlich kaum kennen. Auch sonst war sie sehr offen und die Atmosph├Ąre war sehr angenehm, hier oder da gab es eine fl├╝chtige Ber├╝hrung und ich merkte, dass es ihr durchaus gefiel. Nat├╝rlich haben wir ├╝ber ihren Tumor gesprochen und gleich h├Ârte man Zweifel heraus, ob es denn wirklich jetzt vorbei ist oder das Martyrium weitergehen wird. Ich habe ihr da gut zugeredet und meinte, dass es nicht so sein wird und wenn, dann helfe ich ihr. Es gab da eine Situation in der wir uns sehr Nahe waren, aber ich sie doch nicht gek├╝sst habe, nicht das sie denkt ich wollte aus ihrer Verletztheit profitieren wollen.
Wir haben rumgebl├Âdelt, gelacht und sonst war es wirklich sehr sch├Ân. Definitiv eine sehr starke Frau, die mich mit ihrer kecken Art gefesselt hat.

Danach brach es aber leider ein, also der Kontakt wurde sehr sporadisch bis hin zu nicht mehr vorhanden. Sie hat mir dann ├╝ber einen Tag nicht geschrieben, obwohl ich nur wissen wollte wie es ihr geht. Ich bin da ein Mensch der sich schnell sorgt, woraufhin von ihr ein recht k├╝hles ÔÇ×Ich soll mir nicht immer gleich Gedanken machenÔÇť kam und nach einer weiteren Nachricht von mir, dass sie Typen hatte die sich ÔÇ×nur SorgenÔÇť machen und sie sowas nicht mag. Das hatte mich sehr getroffen, auch wenn es wahrscheinlich an den sehr ausgepr├Ągten Drang zur Unabh├Ąngigkeit der Wassserm├Ąnninnen liegt, oder? Quasi das ich ihre eigene Handlungsf├Ąhigkeit untersch├Ątze und sie sich dadurch verletzt gef├╝hlt hat. Oder das ihre Freunde zuvor sich halt ÔÇ×des Guten Willens wegenÔÇť Sorgen gemacht haben, aber sie denen v├Âllig egal war. Ich frage mich bereits hier, wie ich das zu interpretieren habe.

Sie hatte jetzt am Donnerstag ihren Nachsorgetermin, welcher die Hiobsbotschaft f├╝r Sie bereit hielt: Der Tumor wird zur├╝ckkommen, ihr bleibt keine Wahl als sich die Geb├Ąrmutter entfernen zu lassen.
Das hat mich wie ein Donnerschlag getroffen, zumal ich eh nicht mehr erwartet h├Ątte, dass sie mir noch antwortet. Ich hatte ihr daraufhin geschrieben, dass ich sie anrufen werde und sie daraufhin, dass ich es ÔÇ×probieren kannÔÇť: Daraus wurde leider nichts, sie ging nicht an ihr Handy.
Seit diesem Tag haben wir fast nicht miteinander geschrieben, auch weil sie bei ihren Eltern war und heute zu mir meinte, sie k├Ânne nicht, weil sie bei einem Kumpel ist.
Sie meinte am Donnerstag zu mir, dass sie mit niemanden dar├╝ber reden m├Âchte: Warum denn aber nicht mit mir? Ich habe sie doch Montag nicht umsonst abgeholt, sondern weil sie mir etwas bedeutet. Jetzt haben wir gleich Montag und ich kenne ihre Entscheidung nicht. Des Weiteren wei├č ich nicht, ob sie wegen mir so verschlossen geworden ist oder wegen dem Krebs, ich bin da komplett ├╝berfordert mit der Situation.


Nun, wir haben uns bei unserem ersten Treffen beide recht schnell darauf ÔÇ×geeinigtÔÇť, dass es besser ist jemanden ohne Druck kennenzulernen und dann zu schauen was passiert.
Jetzt sieht es aber so aus, als w├╝rde uns die Krankheit hier einen Strich durch die Rechnung machen und das werde ich nicht akzeptieren.
Ich glaube n├Ąmlich einfach nicht, dass ich ihr nichts bedeute, sonst h├Ątte sie mir nicht so schnell vertraut und Dinge erz├Ąhlt, die man wei├č Gott nicht jedem erz├Ąhlen sollte.


Ich br├Ąuchte dringend Rat, auch weil ich sie nicht verlieren m├Âchte. Normalerweise hei├čt es ja, man soll sich bei Wasserm├Ąnnerinnen gedulden und es locker angehen lassen, aber ich denke die ÔÇ×FallkonstellationÔÇť ist hier doch eine erheblich andere. Wie soll ich hier weitermachen? Ich m├Âchte ihr zeigen das ich f├╝r sie da bin, was aber nat├╝rlich bei dem Thema schwierig ist unterdessen auch noch keinen Druck zu erzeugen...


Ich danke euch schonmal f├╝r jeden Rat zu dem Thema!­čÖé

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11. M├Ąrz um 12:31
In Antwort auf lion95

Guten Abend in die Runde!­čÖé


Ich habe vor knapp vier Wochen eine tolle Wassermann-Frau über das Internet kennengelernt.
Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, auch wenn ich eher ein zweifelnder Löwe bin. (Leider Aszendent Jungfrau...)

Jedenfalls hat sie recht schnell mir persönlichere Dinge erzählt, also z.B. das sie Epelepsie hat und vor knapp 6 Monaten mit ihrem Ex Schluss gemacht hat. (Welcher sie geschlagen haben soll etc.)
Die beiden haben zusammen einen kleinen Sohn, er ist 5 Jahre alt. (Sie ist 25 und ich 23.)

Nun, wir haben uns vor 1 1/2 Wochen quasi spontan getroffen, nachdem ich das erste Date abgesagt hatte. Hier muss man wissen, dass ich sonst auch nicht so viel Erfahrungen mit Beziehungen hatte, was vielerlei Gründe hat...
Es war ein wirklich schönes Treffen und wir haben über alles mögliche geredet, sie war da erstaunlich offen und meinte zu mir, dass sie schlechte Erfahrungen mit ihrem Ex (der sie geschlagen und auch betrogen hat) und einem Freund gemacht hat, der sie nach der Trennung von ihrem Ex an sie rangemacht hat. Er hat sie kontrolliert und das wollte sie nicht, dabei meinte sie aber, dass sie grundsätzlich nichts dagegen hat, wenn aus Freundschaft mehr wird. (Was ich schon ein bisschen komisch finde? Für uns Löwen gibt es da eben nur Schwarz und Weiß. Aber scheinbar ticken da Wassermännerinnen aber anders?)

Naja, danach kam uns das Schicksal in die Queere: Bei ihr wurde Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert und es musste auch recht schnell die OP erfolgen, was dann auch am Montag so der Fall war. Sie wollte zunächst nicht das ich sie abhole, aber dann hatte sie mich doch den Abend zuvor gefragt und natürlich habe ich zugesagt. Ich habe ihr schon bei unserem ersten Treffen versprochen, dass ich für sie da bin, sollte etwas sein.
Dann kam der Montag, wir haben quasi die ganze Zeit vor ihrer OP miteinander geschrieben. Man hat gemerkt, dass sie ziemliche Angst hat. Ich wollte sie ein wenig aufmuntern und ablenken, was auch funktioniert hat. Als sie mir dann geschrieben hat, das sie es durchgestanden hat, war ich wirklich heilfroh. Ich bin da ein Mensch der sich gleich die schlimmsten Szenarien vorstellen kann, was leider in meiner Vergangenheit seine Wurzeln hat.
Ich kam dann zu der Klinik um sie abzuholen, sie war wirklich froh mich zu sehen und ich war froh sie zu sehen. Man hätte denken können (so wie wir in den Armen gelegen haben), als wären wir bereits zusammen.
Im Anschluss sind wir zu ihr nach Hause gefahren und sie hat mir gleich ihre Wohnung und Fotos von ihrer Familie (insbesondere von ihrem kleinen Sohn) gezeigt, hätte das ja nicht erwartet, weil wir uns ja eigentlich kaum kennen. Auch sonst war sie sehr offen und die Atmosphäre war sehr angenehm, hier oder da gab es eine flüchtige Berührung und ich merkte, dass es ihr durchaus gefiel. Natürlich haben wir über ihren Tumor gesprochen und gleich hörte man Zweifel heraus, ob es denn wirklich jetzt vorbei ist oder das Martyrium weitergehen wird. Ich habe ihr da gut zugeredet und meinte, dass es nicht so sein wird und wenn, dann helfe ich ihr. Es gab da eine Situation in der wir uns sehr Nahe waren, aber ich sie doch nicht geküsst habe, nicht das sie denkt ich wollte aus ihrer Verletztheit profitieren wollen.
Wir haben rumgeblödelt, gelacht und sonst war es wirklich sehr schön. Definitiv eine sehr starke Frau, die mich mit ihrer kecken Art gefesselt hat.

Danach brach es aber leider ein, also der Kontakt wurde sehr sporadisch bis hin zu nicht mehr vorhanden. Sie hat mir dann über einen Tag nicht geschrieben, obwohl ich nur wissen wollte wie es ihr geht. Ich bin da ein Mensch der sich schnell sorgt, woraufhin von ihr ein recht kühles „Ich soll mir nicht immer gleich Gedanken machen“ kam und nach einer weiteren Nachricht von mir, dass sie Typen hatte die sich „nur Sorgen“ machen und sie sowas nicht mag. Das hatte mich sehr getroffen, auch wenn es wahrscheinlich an den sehr ausgeprägten Drang zur Unabhängigkeit der Wasssermänninnen liegt, oder? Quasi das ich ihre eigene Handlungsfähigkeit unterschätze und sie sich dadurch verletzt gefühlt hat. Oder das ihre Freunde zuvor sich halt „des Guten Willens wegen“ Sorgen gemacht haben, aber sie denen völlig egal war. Ich frage mich bereits hier, wie ich das zu interpretieren habe.

Sie hatte jetzt am Donnerstag ihren Nachsorgetermin, welcher die Hiobsbotschaft für Sie bereit hielt: Der Tumor wird zurückkommen, ihr bleibt keine Wahl als sich die Gebärmutter entfernen zu lassen.
Das hat mich wie ein Donnerschlag getroffen, zumal ich eh nicht mehr erwartet hätte, dass sie mir noch antwortet. Ich hatte ihr daraufhin geschrieben, dass ich sie anrufen werde und sie daraufhin, dass ich es „probieren kann“: Daraus wurde leider nichts, sie ging nicht an ihr Handy.
Seit diesem Tag haben wir fast nicht miteinander geschrieben, auch weil sie bei ihren Eltern war und heute zu mir meinte, sie könne nicht, weil sie bei einem Kumpel ist. 
Sie meinte am Donnerstag zu mir, dass sie mit niemanden darüber reden möchte: Warum denn aber nicht mit mir? Ich habe sie doch Montag nicht umsonst abgeholt, sondern weil sie mir etwas bedeutet. Jetzt haben wir gleich Montag und ich kenne ihre Entscheidung nicht. Des Weiteren weiß ich nicht, ob sie wegen mir so verschlossen geworden ist oder wegen dem Krebs, ich bin da komplett überfordert mit der Situation.


Nun, wir haben uns bei unserem ersten Treffen beide recht schnell darauf „geeinigt“, dass es besser ist jemanden ohne Druck kennenzulernen und dann zu schauen was passiert.
Jetzt sieht es aber so aus, als würde uns die Krankheit hier einen Strich durch die Rechnung machen und das werde ich nicht akzeptieren.
Ich glaube nämlich einfach nicht, dass ich ihr nichts bedeute, sonst hätte sie mir nicht so schnell vertraut und Dinge erzählt, die man weiß Gott nicht jedem erzählen sollte.


Ich bräuchte dringend Rat, auch weil ich sie nicht verlieren möchte. Normalerweise heißt es ja, man soll sich bei Wassermännerinnen gedulden und es locker angehen lassen, aber ich denke die „Fallkonstellation“ ist hier doch eine erheblich andere. Wie soll ich hier weitermachen? Ich möchte ihr zeigen das ich für sie da bin, was aber natürlich bei dem Thema schwierig ist unterdessen auch noch keinen Druck zu erzeugen...


Ich danke euch schonmal für jeden Rat zu dem Thema!­čÖé

Ich kenne das von meinem WMM auch der hat mir beim ersten Treffen viel privates über sich und seiner Familie erzählt gehabt und danach sich zurück gezogen. Würde mich auch wunder nehmen ob die Wm's generell so sind.
Ein Vater eines Kindes erzählte mir mal auch in der Vergangenheit seine ehe Probleme obwohl ich ihn nicht kannte bei einem Fussballspiel und das er überlegt seine Frau zu betrügen 
Danach als ich ihn wieder sah war er distanziert

Gef├Ąllt mir

11. M├Ąrz um 17:22

Genau. Nur habe ich mich bereits in sie verguckt und weiß wirklich nicht, wie ich jetzt weitermachen soll.

Sie kann doch nicht erwarten, dass sie mir sowas „mal nebenbei“ erzählt und ich dann das halt schlucken soll, ohne ihr helfen zu wollen.­čśĽ

Wie reagiert ihr WMF denn in solchen emotionalen Krisen? Brauche ich mir jetzt wirklich keine Hoffnungen mehr zu machen?

Gef├Ąllt mir

11. M├Ąrz um 21:27
In Antwort auf lion95

Guten Abend in die Runde!­čÖé


Ich habe vor knapp vier Wochen eine tolle Wassermann-Frau über das Internet kennengelernt.
Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, auch wenn ich eher ein zweifelnder Löwe bin. (Leider Aszendent Jungfrau...)

Jedenfalls hat sie recht schnell mir persönlichere Dinge erzählt, also z.B. das sie Epelepsie hat und vor knapp 6 Monaten mit ihrem Ex Schluss gemacht hat. (Welcher sie geschlagen haben soll etc.)
Die beiden haben zusammen einen kleinen Sohn, er ist 5 Jahre alt. (Sie ist 25 und ich 23.)

Nun, wir haben uns vor 1 1/2 Wochen quasi spontan getroffen, nachdem ich das erste Date abgesagt hatte. Hier muss man wissen, dass ich sonst auch nicht so viel Erfahrungen mit Beziehungen hatte, was vielerlei Gründe hat...
Es war ein wirklich schönes Treffen und wir haben über alles mögliche geredet, sie war da erstaunlich offen und meinte zu mir, dass sie schlechte Erfahrungen mit ihrem Ex (der sie geschlagen und auch betrogen hat) und einem Freund gemacht hat, der sie nach der Trennung von ihrem Ex an sie rangemacht hat. Er hat sie kontrolliert und das wollte sie nicht, dabei meinte sie aber, dass sie grundsätzlich nichts dagegen hat, wenn aus Freundschaft mehr wird. (Was ich schon ein bisschen komisch finde? Für uns Löwen gibt es da eben nur Schwarz und Weiß. Aber scheinbar ticken da Wassermännerinnen aber anders?)

Naja, danach kam uns das Schicksal in die Queere: Bei ihr wurde Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert und es musste auch recht schnell die OP erfolgen, was dann auch am Montag so der Fall war. Sie wollte zunächst nicht das ich sie abhole, aber dann hatte sie mich doch den Abend zuvor gefragt und natürlich habe ich zugesagt. Ich habe ihr schon bei unserem ersten Treffen versprochen, dass ich für sie da bin, sollte etwas sein.
Dann kam der Montag, wir haben quasi die ganze Zeit vor ihrer OP miteinander geschrieben. Man hat gemerkt, dass sie ziemliche Angst hat. Ich wollte sie ein wenig aufmuntern und ablenken, was auch funktioniert hat. Als sie mir dann geschrieben hat, das sie es durchgestanden hat, war ich wirklich heilfroh. Ich bin da ein Mensch der sich gleich die schlimmsten Szenarien vorstellen kann, was leider in meiner Vergangenheit seine Wurzeln hat.
Ich kam dann zu der Klinik um sie abzuholen, sie war wirklich froh mich zu sehen und ich war froh sie zu sehen. Man hätte denken können (so wie wir in den Armen gelegen haben), als wären wir bereits zusammen.
Im Anschluss sind wir zu ihr nach Hause gefahren und sie hat mir gleich ihre Wohnung und Fotos von ihrer Familie (insbesondere von ihrem kleinen Sohn) gezeigt, hätte das ja nicht erwartet, weil wir uns ja eigentlich kaum kennen. Auch sonst war sie sehr offen und die Atmosphäre war sehr angenehm, hier oder da gab es eine flüchtige Berührung und ich merkte, dass es ihr durchaus gefiel. Natürlich haben wir über ihren Tumor gesprochen und gleich hörte man Zweifel heraus, ob es denn wirklich jetzt vorbei ist oder das Martyrium weitergehen wird. Ich habe ihr da gut zugeredet und meinte, dass es nicht so sein wird und wenn, dann helfe ich ihr. Es gab da eine Situation in der wir uns sehr Nahe waren, aber ich sie doch nicht geküsst habe, nicht das sie denkt ich wollte aus ihrer Verletztheit profitieren wollen.
Wir haben rumgeblödelt, gelacht und sonst war es wirklich sehr schön. Definitiv eine sehr starke Frau, die mich mit ihrer kecken Art gefesselt hat.

Danach brach es aber leider ein, also der Kontakt wurde sehr sporadisch bis hin zu nicht mehr vorhanden. Sie hat mir dann über einen Tag nicht geschrieben, obwohl ich nur wissen wollte wie es ihr geht. Ich bin da ein Mensch der sich schnell sorgt, woraufhin von ihr ein recht kühles „Ich soll mir nicht immer gleich Gedanken machen“ kam und nach einer weiteren Nachricht von mir, dass sie Typen hatte die sich „nur Sorgen“ machen und sie sowas nicht mag. Das hatte mich sehr getroffen, auch wenn es wahrscheinlich an den sehr ausgeprägten Drang zur Unabhängigkeit der Wasssermänninnen liegt, oder? Quasi das ich ihre eigene Handlungsfähigkeit unterschätze und sie sich dadurch verletzt gefühlt hat. Oder das ihre Freunde zuvor sich halt „des Guten Willens wegen“ Sorgen gemacht haben, aber sie denen völlig egal war. Ich frage mich bereits hier, wie ich das zu interpretieren habe.

Sie hatte jetzt am Donnerstag ihren Nachsorgetermin, welcher die Hiobsbotschaft für Sie bereit hielt: Der Tumor wird zurückkommen, ihr bleibt keine Wahl als sich die Gebärmutter entfernen zu lassen.
Das hat mich wie ein Donnerschlag getroffen, zumal ich eh nicht mehr erwartet hätte, dass sie mir noch antwortet. Ich hatte ihr daraufhin geschrieben, dass ich sie anrufen werde und sie daraufhin, dass ich es „probieren kann“: Daraus wurde leider nichts, sie ging nicht an ihr Handy.
Seit diesem Tag haben wir fast nicht miteinander geschrieben, auch weil sie bei ihren Eltern war und heute zu mir meinte, sie könne nicht, weil sie bei einem Kumpel ist. 
Sie meinte am Donnerstag zu mir, dass sie mit niemanden darüber reden möchte: Warum denn aber nicht mit mir? Ich habe sie doch Montag nicht umsonst abgeholt, sondern weil sie mir etwas bedeutet. Jetzt haben wir gleich Montag und ich kenne ihre Entscheidung nicht. Des Weiteren weiß ich nicht, ob sie wegen mir so verschlossen geworden ist oder wegen dem Krebs, ich bin da komplett überfordert mit der Situation.


Nun, wir haben uns bei unserem ersten Treffen beide recht schnell darauf „geeinigt“, dass es besser ist jemanden ohne Druck kennenzulernen und dann zu schauen was passiert.
Jetzt sieht es aber so aus, als würde uns die Krankheit hier einen Strich durch die Rechnung machen und das werde ich nicht akzeptieren.
Ich glaube nämlich einfach nicht, dass ich ihr nichts bedeute, sonst hätte sie mir nicht so schnell vertraut und Dinge erzählt, die man weiß Gott nicht jedem erzählen sollte.


Ich bräuchte dringend Rat, auch weil ich sie nicht verlieren möchte. Normalerweise heißt es ja, man soll sich bei Wassermännerinnen gedulden und es locker angehen lassen, aber ich denke die „Fallkonstellation“ ist hier doch eine erheblich andere. Wie soll ich hier weitermachen? Ich möchte ihr zeigen das ich für sie da bin, was aber natürlich bei dem Thema schwierig ist unterdessen auch noch keinen Druck zu erzeugen...


Ich danke euch schonmal für jeden Rat zu dem Thema!­čÖé

Mein Sternzeichen ist nicht Wassermann.

Wenn du gestattest, schreibe ich dir dennoch, was mir zu deinen Worten einfällt. Du schreibst an verschiedenen Stellen in deinem Text, dass du dir aufgrund deiner Vergangenheit schnell Gedanken und Sorgen machst und schnell unsicher wirst oder dass du diese Frau in einer solchen Lage doch nicht alleine lassen kannst. Zu Ersterem: Du solltest deine Ängste anderen nicht überstülpen. Das fühlt sich wie Druck an. Zu Letzterem: Deine Absichten mögen löblich sein, aber deine Bekanntschaft hat eine schwerwiegende Diagnose erhalten und einen ernsten Eingriff hinter sich. Gerade in einer solchen Situation reagiert jeder anders. Der eine will für sich sein oder nur die nächsten Menschen um sich haben, der andere schätzt Gesellschaft. Es ist auch nicht so ungewöhnlich, wenn jemand in so einer Situation sich auf das Wesentliche konzentriert und das Interesse an einem aufkeimenden Flirt verliert bzw. diesen auf Eis legt. 

Meine Meinung wäre, dass du durch deine Ängste und Unsicherheiten sowie deine Sorge um deine Bekanntschaft die Forderung nach Antworten und Austausch begründest, gewissermaßen rechtfertigst. Vielleicht kannst du versuchen, deine Ängste mit dir selbst abzumachen und deiner Bekanntschaft in dieser schwierigen Zeit den nötigen Raum zu geben. Aber andererseits sollst du dich nicht verstellen. Vielleicht passt ihr einfach nicht zusammen und das Verhalten des jeweils anderen ist für euch nicht das Richtige. 
 

Gef├Ąllt mir

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Hilfe!!! Schon wieder ein Stiermann
Von: scorpio24
neu
10. M├Ąrz um 18:55

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