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Forum / Astrologie & Esoterik

Mithilfe bei Ritualen

Letzte Nachricht: 6. Juni 2008 um 21:10
H
horst_891232
06.06.08 um 8:35

Ich bin zunehmend amüsiert darüber, mit welcher Selbstverständlichkeit, Häufigkeit und Intensität hier jeder unberufen von Ritualen spricht. Man gewinnt den Eindruck, jeder der fleissigen Schreiber hier habe profunde Ritualerfahrung - einige wirken so, als gehörten magische Rituale geradezu zu ihrem Tagesablauf.

Gleichzeitig häufen sich die empörten Aufschreie einiger ambitionierter Anwender, die magischen rituale hätten bei ihnen fatalerweise die Wirkung verfehlt. Und sofort - fast ein konditionierter Reflex - wird hier wortreich auf den Magier losgeschlagen und alles Erdenkliche unterstellt. Die Beispiele sind massenhaft...

Ich bleibe jedoch kritsch/ selbstkritisch und frage mich jedoch etwas anderes: welche Voraussetzungen müssen denn auf Auftraggeberseite erfüllt sein, damit ein magisches Ritual Erfolg haben kann? Glauben? Willenskraft? Visualisieren? Unter welchen Umständen läuft ein solches Vorgehen erfahrungsgemäss reibungslos ab - und was sind Störfaktoren? Gibt es dazu Erfahrungsberichte?

Ich würde mich über Antworten von Anbietern und auch von den ausführenden Kunden sehr freuen.

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H
horst_891232
06.06.08 um 9:42

Weiss keiner was?
...

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J
jouko_11931135
06.06.08 um 10:13

Grundsätzlich
wenn du dich schon mit solchen profunden Kenntnissen dieses Themas annimmst, ist dir sicher nicht entgangen, daß die Esoterik (oder zumindest alles, was damit zusammenzuhängen scheint)gewissen Modeerscheinungen unterworfen ist.
Derzeit sind Karmische Verbindungen, Seelenpartner und Dualseelen, Partnerzusammenführungen (die gehen eigentlich immer, Engelkontakte und vor allem selber zusammengemixte Rituale voll im Trend.
Die Esoterik hat sich zu einem gigantischen Markt der Selbstverständlichkeiten entwickelt. Dabei geht es lediglich um den betriebswirtschaftlichen Nutzen einiger Konzerne und der einzelnen Trittbrettfahrer.

Was die Rituale und den Umgang damit anbelangt kann man in etwa mit einer Hausapotheke und einem dazu gehörenden medizinischen Lexikon vergleichen. Der Patient oder der Proband experimentiert halt damit herum.
In der Praxis heißt das, der "Wirkungswillige" besorgt sich bei irgendeinem dubiosen Abnehmer irgendwas, das er als Zauberwirksames Ding sieht und legt mit der dazugehörenden Beschreibung los. Das heißt er versucht zu zaubern.
Da es sich hierbei in 99% aller Fälle um Liebeszauber handelt, kann eigentlich nicht viel passieren. Da diese Personen nicht einmal wissen, wie ein Ritual ausgeführt wird, sind die Ergebnisse entsprechend gleich zero.
Wenn das Gegenteil der Fall ist....wie schön für sie, das haben sie dann dem Placeboeffekt zuzuschreiben.
Nun zu den Voraussetzungen: Der Auftraggeber sollte vor allem nicht versuchen wollen, selber magisch tätig zu werden (im Übrigen auch nicht im Zusammenhang mit einer schon laufenden "Pazufü").
Der Auftraggeber sollte sich vor allem in Geduld üben. Ich erlebe immer wieder, daß Klientinnen schon nach einer Woche anrufen, mailen und eine erneute magische Handlung anfordern. Oder sie machen mehrere Pazufü gleichzeitig. Das ist doch alles Mumpitz.
Ein "Fetch" dauert nun mal 40 Tage bis er wirkt. Andere Zauber dauern zwei oder drei Wochen, je nach dem.
Was dem Klienten in allen Fällen hilft ist beten um die Kraft an das Ritual zu glauben, die Kraft zu haben sich in Geduld zu üben und daran zu glauben, daß der Partner zurückkommt.
Der Ablauf des Rituals sollte dem Magier, der Hexe, oder sonstigen magisch kundigen Personen vorbehalten sein. Ich wirke Partnerzauber grundsätzlich an Vollmond, weil es nach altem Glauben die stärkste Zeit für diese Art von Ritualen ist. Ich wirke den Zauber in einem Kreis, den ich visuell aufbaue - im Zusammenhang mit Gebeten, Mantras, Sprüchen (keinen Formeln -, auch eine Petition, die verbrannt wird hilft. Wichtig ist - ich betone es nochmal - daß der Klient bei diesen Tätigkeiten keine persönliche Einflussnahme haben sollte und den Verlauf des anschließend Geschehenden nicht durch seine unnützen Wünsche und durch seine Ungeduld stören sollte.

Grüßle
Gandalf der Graue

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H
horst_891232
06.06.08 um 13:13
In Antwort auf jouko_11931135

Grundsätzlich
wenn du dich schon mit solchen profunden Kenntnissen dieses Themas annimmst, ist dir sicher nicht entgangen, daß die Esoterik (oder zumindest alles, was damit zusammenzuhängen scheint)gewissen Modeerscheinungen unterworfen ist.
Derzeit sind Karmische Verbindungen, Seelenpartner und Dualseelen, Partnerzusammenführungen (die gehen eigentlich immer, Engelkontakte und vor allem selber zusammengemixte Rituale voll im Trend.
Die Esoterik hat sich zu einem gigantischen Markt der Selbstverständlichkeiten entwickelt. Dabei geht es lediglich um den betriebswirtschaftlichen Nutzen einiger Konzerne und der einzelnen Trittbrettfahrer.

Was die Rituale und den Umgang damit anbelangt kann man in etwa mit einer Hausapotheke und einem dazu gehörenden medizinischen Lexikon vergleichen. Der Patient oder der Proband experimentiert halt damit herum.
In der Praxis heißt das, der "Wirkungswillige" besorgt sich bei irgendeinem dubiosen Abnehmer irgendwas, das er als Zauberwirksames Ding sieht und legt mit der dazugehörenden Beschreibung los. Das heißt er versucht zu zaubern.
Da es sich hierbei in 99% aller Fälle um Liebeszauber handelt, kann eigentlich nicht viel passieren. Da diese Personen nicht einmal wissen, wie ein Ritual ausgeführt wird, sind die Ergebnisse entsprechend gleich zero.
Wenn das Gegenteil der Fall ist....wie schön für sie, das haben sie dann dem Placeboeffekt zuzuschreiben.
Nun zu den Voraussetzungen: Der Auftraggeber sollte vor allem nicht versuchen wollen, selber magisch tätig zu werden (im Übrigen auch nicht im Zusammenhang mit einer schon laufenden "Pazufü").
Der Auftraggeber sollte sich vor allem in Geduld üben. Ich erlebe immer wieder, daß Klientinnen schon nach einer Woche anrufen, mailen und eine erneute magische Handlung anfordern. Oder sie machen mehrere Pazufü gleichzeitig. Das ist doch alles Mumpitz.
Ein "Fetch" dauert nun mal 40 Tage bis er wirkt. Andere Zauber dauern zwei oder drei Wochen, je nach dem.
Was dem Klienten in allen Fällen hilft ist beten um die Kraft an das Ritual zu glauben, die Kraft zu haben sich in Geduld zu üben und daran zu glauben, daß der Partner zurückkommt.
Der Ablauf des Rituals sollte dem Magier, der Hexe, oder sonstigen magisch kundigen Personen vorbehalten sein. Ich wirke Partnerzauber grundsätzlich an Vollmond, weil es nach altem Glauben die stärkste Zeit für diese Art von Ritualen ist. Ich wirke den Zauber in einem Kreis, den ich visuell aufbaue - im Zusammenhang mit Gebeten, Mantras, Sprüchen (keinen Formeln -, auch eine Petition, die verbrannt wird hilft. Wichtig ist - ich betone es nochmal - daß der Klient bei diesen Tätigkeiten keine persönliche Einflussnahme haben sollte und den Verlauf des anschließend Geschehenden nicht durch seine unnützen Wünsche und durch seine Ungeduld stören sollte.

Grüßle
Gandalf der Graue

Vielen Dank,
das hat mir gerade sehr viel gebracht.

Eine "Mitwirkung" des Auftraggebers während des Rituals ist also bei Dir nicht nötig/ kontraproduktiv, weil ihm die entsprechenden Kenntnisse und vielleicht auch die Gelassenheit fehlen.

HÄTTE man jedoch die Kenntnisse und die Gelassenheit (ich möchte nicht behaupten, dass dies bei mir der Fall wäre, nur allgemein), wäre doch eine Selbstausübung möglich, oder verstehe ich das falsch?

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J
jouko_11931135
06.06.08 um 13:26
In Antwort auf horst_891232

Vielen Dank,
das hat mir gerade sehr viel gebracht.

Eine "Mitwirkung" des Auftraggebers während des Rituals ist also bei Dir nicht nötig/ kontraproduktiv, weil ihm die entsprechenden Kenntnisse und vielleicht auch die Gelassenheit fehlen.

HÄTTE man jedoch die Kenntnisse und die Gelassenheit (ich möchte nicht behaupten, dass dies bei mir der Fall wäre, nur allgemein), wäre doch eine Selbstausübung möglich, oder verstehe ich das falsch?

Wäre sie
aber für was wäre dann der Magier nötig?
Beispiel Ein Kranker wurde behandelt und ärztlich versorgt. Seine Mithilfe (Gymnastik, Tabletteneinnahme etc) wird aber von ärztlicher Seite gewünscht. Warum braucht der Kranke noch einen Arzt, wenn er sich selber gesund machen kann?
Im Übrigen habe ich die Hilfe eines Klienten so nicht beschrieben, wie du das darstellst.
Bei dieser Art von Magie und so wie Magie im Allgemeinen behandelt und von verschiedenen Seiten gesehen wird ist es sicher nicht möglich, daß ein Mensch dazu in der Lage ist, einen Magier effizient zu unterstützen.

Grüßle
Gandalf der Graue

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J
jouko_11931135
06.06.08 um 13:28

Das habe ich geschrieben
du musst halt richtig lesen.

Grüßle
Gandalf der Graue

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M
marta_12737017
06.06.08 um 13:32
In Antwort auf jouko_11931135

Das habe ich geschrieben
du musst halt richtig lesen.

Grüßle
Gandalf der Graue

Uuups
sorry gandalf habe ich übersehen

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H
horst_891232
06.06.08 um 16:09
In Antwort auf jouko_11931135

Wäre sie
aber für was wäre dann der Magier nötig?
Beispiel Ein Kranker wurde behandelt und ärztlich versorgt. Seine Mithilfe (Gymnastik, Tabletteneinnahme etc) wird aber von ärztlicher Seite gewünscht. Warum braucht der Kranke noch einen Arzt, wenn er sich selber gesund machen kann?
Im Übrigen habe ich die Hilfe eines Klienten so nicht beschrieben, wie du das darstellst.
Bei dieser Art von Magie und so wie Magie im Allgemeinen behandelt und von verschiedenen Seiten gesehen wird ist es sicher nicht möglich, daß ein Mensch dazu in der Lage ist, einen Magier effizient zu unterstützen.

Grüßle
Gandalf der Graue

Um bei dem Beispiel zu bleiben:
medinzinisches Halbwissen ist für den Laien oft schädlicher als völlige Ignoranz. Ein Laie kann sich durch dilettantische Selbstversuche gesundheitlich stark schädigen.

Gilt das auch für den halbinformierten magischen Laien?

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A
an0N_1255078999z
06.06.08 um 20:13
In Antwort auf marta_12737017

Uuups
sorry gandalf habe ich übersehen

Samti mit neuen Nick
immer die dummen Nickfehler

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M
marta_12737017
06.06.08 um 20:50
In Antwort auf an0N_1255078999z

Samti mit neuen Nick
immer die dummen Nickfehler

Das ist schon das
2mal wo man mir sagt ich bin samti.Ich bin nicht samti.
habe das forum heute erst gefunden und wollte mich hier bisschen umsehen und sonst nix.

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M
marta_12737017
06.06.08 um 21:00
In Antwort auf marta_12737017

Das ist schon das
2mal wo man mir sagt ich bin samti.Ich bin nicht samti.
habe das forum heute erst gefunden und wollte mich hier bisschen umsehen und sonst nix.

Ahhh
Jetzt weiss ich warum ich heisse auch melanie und komme aus der Schweiz so wie samti habe profil gesehen. na toll. aber ich bin nicht samti gandalf muss dich leider entäuschen

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K
karyna_11989656
06.06.08 um 21:05
In Antwort auf marta_12737017

Das ist schon das
2mal wo man mir sagt ich bin samti.Ich bin nicht samti.
habe das forum heute erst gefunden und wollte mich hier bisschen umsehen und sonst nix.

Liebe salsera773
gandalf muss sich nicht täuschen, du hast für samti geantwortet. Aber lassen wir dir die Freude, du darfst sein wer du willst.

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A
an0N_1255078999z
06.06.08 um 21:06
In Antwort auf karyna_11989656

Liebe salsera773
gandalf muss sich nicht täuschen, du hast für samti geantwortet. Aber lassen wir dir die Freude, du darfst sein wer du willst.

Perfekt
Du hast es auf den Punkt gebracht

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M
marta_12737017
06.06.08 um 21:10
In Antwort auf marta_12737017

Ahhh
Jetzt weiss ich warum ich heisse auch melanie und komme aus der Schweiz so wie samti habe profil gesehen. na toll. aber ich bin nicht samti gandalf muss dich leider entäuschen

Was?
ich habe gangalf gar nicht geantwortet.was kann ich dafür wenn diese samti das schreibt.Ich bi auf jeden fall nicht samti.

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