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Rette mich, wer kann

22. Dezember 2004 um 23:02





Macumba, Tarot, Fernheilung, Handlesen, Voodoo, Fengshui gegen Liebeskummer. Ein Selbstversuch in Partnerrckfhrung.

Von Mikael Krogerus

Bei Liebeskummer gibt es drei Grundregeln: die Wrde bewahren, den Stolz nicht verlieren und keine esoterischen Versuche unternehmen. Ich habe gegen alle drei Regeln verstossen. Denn ich wollte meine Freundin zurckhaben. Liebe macht blind, heisst es, Liebeskummer macht arm.
Merkur im Schtzen: Obwohl Sie sich heute recht impulsiv und lebendig fhlen, neigen Sie bitte nicht zu berstrzten oder trichten Handlungen.
Wie so vieles beginnt die Sinnsuche im Internet, in den anonymen Digitalfluren wimmelt es von Schicksalsgenossen. Die Selbstzweifel sind gross, vielleicht waren wir, das Traumpaar, gar nicht freinander bestimmt? Auf www.astro.ch lsst sich das mit ein paar Klicks bestimmt herausfinden: Geburtsort, Geburtsdatum, Geburtszeit, schon errechnet der Computer eine Horoskopzeichnung mit bunten Linien (Rot = Frau, Blau = Mann), die kreuz und quer durchs Tierkreiszeichen laufen. Fr das ungebte Auge ein harmonisches Oktogon mit Liniengewirr ber dem Sternzeichen des Steinbocks, fr mich der Nachweis einer fatalen Fehlkonstruktion. Sonne im neunten Haus, Sonne Konjunktion Merkur ist nicht die planetarische Konstellation fr unverbrchliche Liebe, sondern steht fr Idealismus, Egoismus und andere ungute -ismen, sprich: fr die hohlen Sulen, auf denen unsere Beziehung offenbar ruhte.
Auch die einladende Konstellation Venus im elften Haus ist kein Fels in der Liebesbrandung, sondern eine meeresumsplte Kalkklippe, der im Zeitraffer die Flanke bricht. Sie idealisieren Ihre Beziehung, sagt das Pop-up-Fenster. Unsere grosse Liebe also bloss ein Potemkinsches Dorf, ein Pawlowscher Reflex. Ha!
Sie sollten sich heute sehr in Acht nehmen, weil Sie mglicherweise unter dem Einfluss mchtiger unterbewusster Triebe stehen.
Wenige Klicks von den Astrolgen entfernt, drngeln sich die Paranormalen. In einem Hexenforum beschreibt eine die Folgen eines Abrakadabra: Ich habe aus lauter Dummheit einen Liebeszauber gemacht. Jetzt kommt mein Ex wieder. Ich habe aber mit ihm abgeschlossen. Mir geht es so schlecht. Vielleicht msste ich da O Gott denken, rufe aber laut Grossartig!. Zwischen Ferienhaus in der Toscana und Peitsche auf zwei Beinen stosse ich auf eine Annonce von Satija, Partnerrckfhrung, bekannt aus TV. Meine Wahl fllt nicht wegen der Verkaufsargumente auf sie (100 Prozent Macumba-Magie), sondern weil sie statt einer kostenpflichtigen 0901-Nummer eine mit normaler Zrcher Vorwahl angibt.
Nach dreimaligem Klingeln ertnt ein berraschtes Hallo?, als sei ich der erste Anrufer seit Monaten.
Partnerrckfhrung, machen Sie so etwas?
Ja. Whlen Sie die Behandlungsnummer: 0901...
Aber bitte, die kostet ja Geld! Warum haben Sie denn mit einer Zrcher Nummer inseriert?
Das war ein Versehen, sagt Satija und legt auf.
Ich whle die neue Nummer. Diese Kommunikation wird Ihnen mit 3 Franken pro Minute verrechnet, sagt eine Frauenstimme. Dann ein Freizeichen und dann Satija: Hallo? Ich erzhle ihr von mir und meiner Freundin und spreche dabei sehr schnell und sehr deutlich; wer schon je eine gebhrenpflichtige Nummer angerufen hat, weiss: Zeit ist Geld. Ich schau mal schnell nach, sagt Satija langsam und legt sachte den Hrer neben die Gabel. Die Gebhrenanzeige steht bei 8.50 Franken. Ich hre erst Rascheln und dann Gerumpel, dann vorsichtiges Tippen auf einem Computer, im Hintergrund weint leise ein Kind. 7 Franken spter ist Satija wieder am Telefon. Sie hatten ja eine gute Beziehung, sagt Satija erfreut. Rufen Sie sie doch einfach mal an.
Das habe ich ja gemacht, aber sie sagt, es sei aus.
Rufen Sie die Freundin einfach noch mal an. Auf dem Display stehen 18.50 Franken, als ich auflege.
Sie sollten heute offen fr den Standpunkt anderer und flexibel in Ihrer eigenen Anschauung sein.
Anruf bei der Parapsychologiepraxis Bader und Bader. Die bieten Rckfhrung eines Partners auch ohne dessen Wissen an. Der eine Bader bittet mich, ein Foto von meiner Freundin zu schicken, fr 500 Franken sage er mir dann, ob eine Rckfhrung in unserem Fall berhaupt mglich sei. Falls ja, wrde er fr jeden weiteren Monat pauschal 450 Franken berechnen. Fr 500 Franken kann ich drei Stunden mit Satija plaudern, denke ich und lege auf.
Tarot - Ihr Begleitbuch fr ein erflltes Jahr. Fr 15 Franken kaufe ich ein Handbuch und ein Set Wahrsagerkarten, das ich in der Not auch als Kartenspiel gebrauchen kann. Die erste Karte, die ich mir in fiebriger Erwartung einer endgltigen Antwort lege, ist die Sense. Die Sitzung mit mir selbst nimmt den Verlauf, den Ereignisse eben so nehmen, wenn man unbeobachtet ist: Ich blicke verstohlen um mich und ziehe eine hoffentlich bessere Karte: schon wieder Sense!
Ich lese zu Sense im Abschnitt Liebe, meine alte Beziehung sei immer noch in meinem Leben, was ich, der ich unterdessen leide wie ein ... nur unterschreiben kann. Es heisst, man msse loslassen, was man wiederhaben wolle. Ich msste also die Geister vertreiben, mit denen ich schlief. Ich beginne mit innenarchitektonischem Exorzismus, dessen Experten sind die Mbelrcker von Fengshui. Fr viel Geld entstren sie Zimmer, treiben schlechte Schwingungen auf und aus und stolpern an guten Tagen auch ber die eine oder andere Wasserader.
Die etwas sympathischere Variante ist die vedische Wohnkunst Vastu. Im Zrcher Niederdorf gibt es bei Rogerio, der sich Ramananda nennt, neben ausgezeichnetem ayurvedischem Essen eine freundliche Beratung. Ramananda hat einen Adlerblick fr energetische Schiefstnde. Ich zeige ihm die Skizze meines Zimmers und weiss jetzt: Auf den 15 Quadratmetern steht so ungefhr alles schief, ein Wunder, dass mir lediglich die Freundin durchgebrannt ist. Das Kopfende des Bettes, ein wichtiges Energiezentrum, weist nach Norden, in die einzige Himmelsrichtung, die keine heilende Wirkung hat. Um meinen Seelenfrieden wiederzufinden, sollte ich mit dem Kopf gen Westen schlafen, sagt Ramanandarogerio. Unmglich, sage ich, denn dann lasse sich die Tr nicht mehr ffnen. Er schenkt mir ein Lcheln, bietet mir Tee an und teilt mir mit, Liebeskummer sei ein zeitlich berschaubares Phnomen.
Heute stehen alle Plne, die Sie jetzt entwerfen, in bestem Einklang mit Ihren inneren Bedrfnissen.
Wenn man in Zrich vor unlsbaren Problemen steht und erst mal drin ist in der Wunderwelt der Wunderheiler, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man sich an ihn wendet: Professor Croma, grosser Hellseher. Sofortiges Zurckkehren der Beliebten. Spricht nr Franzoschicht, heisst es auf dem Flugblttchen, das mir ein eingeweihter Kollege zusteckt. Eine Telefonnummer steht drauf.
Drei Atemzge spter habe ich eine Frau mit starkem italienischem Akzent am Telefon. Croma? Kenne ich nicht! brllt sie. Die Zeitung hasst uns! schreit sie, Rassismus! keift sie.
Des Rtsels Lsung: Der Tages-Anzeiger hatte im Sptsommer ber die Methoden von Wahrsagern in Zrich berichtet, die Mhseligen und Beladenen bis zu 30 000 Franken fr hellseherische Dienste abgeknpft htten. Ja, ein Professor Croma sei ihnen bekannt, sagt Nicole Fix, Sprecherin der Stadtpolizei. Und der nenne sich manchmal auch Herr Koulounba oder - der Mann hat Selbstironie - Herr Tabou. Irgendwie hatte ich gehofft, Frau Fix wrde mir noch sagen: Aber gehen Sie mal trotzdem hin. Aber sie hat momentan wohl weder gross Liebe noch gross Kummer.
Unter den vielen Handynummern auf den diversen Handzetteln, die mitfhlende Menschen mir anvertraut haben, findet sich schliesslich doch noch eine, die mich auf meiner Suche weiterbringt: Eine Frau ohne Namen sagt, ich knne beim Coiffeur dortunddort im Kreis 4 jemanden treffen. Im Coiffeursalon ist es heiss wie in der Wste, er ist voller Afrikanerinnen in bunten Kleidern, und es riecht leicht nach verbranntem Haar. Ich weiss eigentlich gar nicht, was ich hier will, und sage probehalber: Croma. Eine Frau gibt zur Antwort, ein Herrenschnitt koste 25 Franken. Sie weist mir einen Platz zwischen einer lteren Dame in einem infraroten Kleid und einer seltenen Topfpflanze zu. Prhistorische Vegetation vermutlich, von Professor Croma zu ewigem Leben verdammt.
Ein Mann taucht auf. Croma? Er hat ein verschrumpeltes Gesicht und blickt sich vorsichtig um. Die Damen zeigen auf mich. Der Mann schaut mich mit aufgerissenen Augen an und fasst sich an den ledernen Hals, so als wolle er seinen Kopf aus einer Schlinge befreien. Whrend im Hintergrund die Putzfrau mit Kbeln lrmt, bersetzt eine freundliche Kundin mit Alufolie im Haar, was der Mann, der vielleicht Croma ist, mir sagen will: Drei Mglichkeiten habe ich. Erstens: Er fertigt eine Puppe an und macht mit einem Ritual meine Freundin gefgig, dafr brauchte er aber ein Haar von ihr. Zweitens: Er schneidet mir eine Wunde in den Rcken und sagt anhand des Heilungsprozesses die Wahrscheinlichkeit einer Rckkehr vorher. Drittens: Er verkauft mir eine Kerze.
Die Frauen im Coiffeursalon hren ungeniert zu, es herrscht rege Anteilnahme, meine Sitznachbarin fllt dem Zauberer zweimal und der bersetzerin dauernd ins Wort. Pltzlich kann der Zauberer nur noch gegen Bezahlung weitersprechen. Die Kosten sind gleich wie bei Bader und Bader, also ziemlich hoch, was ich dem Zauberer auch sage, worauf er verstndnisvoll nickt. Die Geschftslage sei momentan halt nicht die beste. Wir verabschieden uns herzlich wie zwei alte Freunde, und wie ich aus dem Salon trete, zupft mich eine krhenhafte Gestalt am Arm. Ich solle mich in einer halben Stunde zu einem bestimmten Ort in der Nhe begeben. Und mich unauffllig kleiden.
Wenig spter stehe ich vor einem Sexshop an einer vielbefahrenen Strasse. Ich trage eine grne Bomberjacke, ausgewaschene Jeans, auf dem Kopf eine Mtze und in der Hand eine Dose Feldschlsschenbier. Mehr unauffllig geht hier nicht. Jemand tippt mir von hinten auf die Schulter, ich drehe mich um und blicke in die unruhigen Augen eines Mannes. Auch er trgt eine Mtze, unter der fettige Haarstrhnchen leben, die ihm bis auf die Schultern kriechen. Ich will meine Freundin zurck, sage ich. Er sagt, 250 Franken. Das ist viel, sage ich. Nicht fr drei Gramm, sagt er und zeigt mir ein Ttchen mit weissem Pulver. Auch Ersatzpassionen haben ihren Preis.
Sonne und Merkur in Ihrem Sternzeichen verleihen Ihnen die Mglichkeit, tiefe Gefhle auszudrcken. Verbringen Sie Zeit mit Ihrer Geliebten.
Bis jetzt keine neuen Erkenntnisse, keine Linderung, nichts zum Grssenwahnsinnigwerden, nur gutgemeinte Tips und billiges Kokain und von der Freundin keinen Laut. Die astrologischen Uhren ticken mir zu langsam. Da kommen Gerchte ber einen Chinesen gerade recht. Er soll Gedanken lesen knnen und Wahrheiten erkennen, die kein Mensch hren sollte.
Es regnet, wie ich in dem Zrcher Vorort ankomme. Ich bin viel zu spt, aber das macht fr einmal nichts; mein Gesprchspartner kann das ja voraussehen. 30 Minuten spter stehe ich vor einem kleinen Mann. Er hat eine vorwurfsvolle Falte auf der Stirn, die im Widerspruch steht zu den strahlenden babyblauen Augen, die einen anschauen, als wssten sie, was los ist. Ein komischer Kauz. Wie eine liegengelassene Ledertasche steht er vor seinem Kleinbus und bergeht meine zur Begrssung ausgestreckte Hand mit einem schroffen Kopfnicken.
Ein sorgfltig geharkter Kiesweg, den man fast nicht zu betreten wagt, fhrt zu einem Einfamilienhaus. Drinnen bestreicht der Mann wortlos meine Hnde mit einer dickflssigen Tinte, presst sie hart auf ein Blatt Papier und reisst sie abrupt wieder hoch. Eine Tischlampe giesst warmes Licht ber die schwarzen Abdrcke meiner Seele. Langsam hebt der Chinese den Kopf. Alle asiatische Hflichkeit ist seinen Zgen entwichen, das Gesicht zieht sich zu einem Knoten zusammen. Inmitten des Knotens weiten sich Pupillen zu zwei schwarzen Gewehrmndungen, darum herum leuchtet das Babyblau nun bedrohlich. Sein Blick hlt mich fest, seine Hnde schweben ber meinen, meine Handflchen werden heiss, meine rechte Hand glht und zittert, der Ringfinger spreizt sich ohne mein Dazutun ab. Ich bin bewegungsunfhig wie ein verngstigtes Kaninchen und mchte sofort alles bekennen: alle meine Snden, auch alle, die ich nie begangen habe, und alle, die ich gern begangen htte.
Er sagt: Die rechte Hand zeigt eine starke, materiell orientierte Kopflastigkeit, die Linke weist auf einen Hauch von Kreativitt hin, immerhin. Und vielleicht sei ich tieferen Empfindungen durchaus noch zugnglich. Ferner: Ich werde weit reisen und lange suchen und doch nicht glcklich werden, und ich solle mit dem Rauchen aufhren. Ich sage, ich sei Nichtraucher. Ein wtender Blick, der irgendwo tief hinter der stolzen Brust eine grosse Unsicherheit verrt, trifft mich. Er leidet an seiner Eitelkeit wie an einer offenen Wunde, denke ich. Als lese er meine vorlauten Gedanken, straft er mich mit einer detaillierten Beschreibung eines sechs Jahre alten Vorfalls aus meinem Leben, ber den ich geflissentlich die letzten Jahre geschwiegen habe. Ich spreche ihn vorsichtig auf meine Freundin an, aus dem Stegreif gibt er eine erschreckend genaue Analyse ihrer familiren Verhltnisse. Leise, den grauen Kopf schttelnd, sagt er: Du liebst sie nicht.
Bestimmt hat er sich beim Gedankenlesen verlesen. Oder er hat aus Versehen in ihren Kopf geschaut statt in meinen.
Neumond in Ihrem Sternzeichen! Sie haben eine Carte blanche - nutzen Sie diese.
Die Woche ist vergangen, ohne dass ich es bemerkt htte. Mit hngenden Schultern stolpere ich durch die Trmmer meiner Partnerrckfhrungsversuche. Der gute Croma ist untergetaucht, mein Telefon schweigt, und in meinem schlaflosen Zimmer hat nur der Mond eine gute Phase.
Komm zurck, Anne.

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22. Dezember 2004 um 23:05

Ojeee
hier etwas reinzukopieren ist für mich anscheinend jedesmal eine überraschung des ergebnisses.
man denke sich bei obigen text die umlaute dazu - ist, dem himmel sei dank, ja eh nicht so schwer.

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23. Dezember 2004 um 7:53
In Antwort auf aris_12468390

Ojeee
hier etwas reinzukopieren ist für mich anscheinend jedesmal eine überraschung des ergebnisses.
man denke sich bei obigen text die umlaute dazu - ist, dem himmel sei dank, ja eh nicht so schwer.

Hoffe, du selbst bist keine Kopie
diese fehlerhaften Kopierfunktion ist eine prima Sache. da merkt man gleich wer sich die Mühe macht für das Forum zu schreiben und wer nur kopiert.

Noch ein Tipp: im Zeitalter der Zeitung mit den vier Buchstaben, lesen höchstens 3 % deinen kompletten Text.
O,2% verstehn dann was du wirklich willst.
Da dein eigener Anteil im Forum bereits 0,25% beträgt,wird schnell klar, dass wahrscheinlich niemand so genau weiss was du eigentlich willst.

Aber ich gebe dir zu 100% recht!

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23. Dezember 2004 um 12:34
In Antwort auf Uschi3

Hoffe, du selbst bist keine Kopie
diese fehlerhaften Kopierfunktion ist eine prima Sache. da merkt man gleich wer sich die Mühe macht für das Forum zu schreiben und wer nur kopiert.

Noch ein Tipp: im Zeitalter der Zeitung mit den vier Buchstaben, lesen höchstens 3 % deinen kompletten Text.
O,2% verstehn dann was du wirklich willst.
Da dein eigener Anteil im Forum bereits 0,25% beträgt,wird schnell klar, dass wahrscheinlich niemand so genau weiss was du eigentlich willst.

Aber ich gebe dir zu 100% recht!

Wenn du meinst ...
... das selber geschriebenes etwas darüber aussagt, wie sehr sich jemand enbringt, so ist das halt deine meinung.
wenn ich mir angucke, was hier von den meisten geschrieben wird, muß ich eh sagen - auf die art will ich mich gar nicht einbringen.

mit dem, das die meisten einen so langen text gar nicht lesen, hast du sicher recht.
die meisten will ich damit auch nicht erreichen, sondern die, wo ev. doch noch soviel hirn da ist, um zu verstehen, was mit der geschichte ausgesagt wird.
das die chance nicht groß ist, ist auch klar, wenn man die reaktionen auf die wesentlich kürzer geschichte sieht, die ich selber vor zwei tagen schrieb, und hier reinsetzte.
allerdings ist meine devise ... wenn man tausend menschen rechnen beibringen will, und nach einiger zeit 999 noch immer nicht zählen können, aber einer kann das kleine einmaleins - dann hat es sich gelohnt.

grütze
lucia

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26. Dezember 2004 um 11:39
In Antwort auf aris_12468390

Wenn du meinst ...
... das selber geschriebenes etwas darüber aussagt, wie sehr sich jemand enbringt, so ist das halt deine meinung.
wenn ich mir angucke, was hier von den meisten geschrieben wird, muß ich eh sagen - auf die art will ich mich gar nicht einbringen.

mit dem, das die meisten einen so langen text gar nicht lesen, hast du sicher recht.
die meisten will ich damit auch nicht erreichen, sondern die, wo ev. doch noch soviel hirn da ist, um zu verstehen, was mit der geschichte ausgesagt wird.
das die chance nicht groß ist, ist auch klar, wenn man die reaktionen auf die wesentlich kürzer geschichte sieht, die ich selber vor zwei tagen schrieb, und hier reinsetzte.
allerdings ist meine devise ... wenn man tausend menschen rechnen beibringen will, und nach einiger zeit 999 noch immer nicht zählen können, aber einer kann das kleine einmaleins - dann hat es sich gelohnt.

grütze
lucia

Der artikel war lang
aber informativ. also danke und lass dich nicht nerven ...

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27. Dezember 2004 um 1:08

Ja ...
... humor ist eine seltene gabe.

dankeschön fürs zeigen

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27. Dezember 2004 um 23:26

Ich weiß zwar nicht ...
... auf was du hinaus willst.
aber in einem forum zu schreiben ist zwangsläufig sich einzubringen ... somit scheinst du der meinung zu sein, ich weiß nicht, das ich hier schreibe.
wenn ich dir jetzt nicht unterstellen möchte, das du nicht weißt, was du so schreibst, hieße das, das du mich für geistig krank hältst oder ärgeres?

helle blazer
lucia

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25. Oktober 2005 um 23:30

Antwort auf dein beitrag
und gehts dir inzwischen besser? nun eigentlich wollte ich das mit dieser sarija auch machen, aber das bringt wohl nichts.

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26. Oktober 2005 um 0:17
In Antwort auf sarah_11983694

Der artikel war lang
aber informativ. also danke und lass dich nicht nerven ...

...
Jetzt muß ich dich schon mal fragen, heißt Du nicht eher mit Vornamen "Richard"?

Du hast den selben Schreibstil - aber haargenau den selben wie ein guter Bekannter/Freund, der von Beruf Deutschlehrer ist und auch ein aufstrebender Autor.

Nun gut die Schreibfehler sind eher durch das Kopieren entstanden oder? Fehlen ja eigentlich nur die "äs" und "üs" *g*

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26. Oktober 2005 um 9:47

LÖÖÖÖÖÖL
ich habe schallend lachen müssen.... dieser beitrag ist einfach nur gelungen!!!!

ja, so geht es vielen im richtigen leben....

und was nützt es?

NIX... fort is fort, ob anne, peter, renate oder wilfried....

LG wonda

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26. Oktober 2005 um 9:51

Ich frage mich
die ganze Zeit warum ein Beitrag vom 22. DEZEMBER 2004 wieder nach oben geschubst werden muss, den ein schweizer Journalist mal irgendwann ins Internet gestellt hat, und von dort ist er hier her kopiert worden...

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