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Skorpionmann zeigt Gesicht

26. Dezember 2019 um 21:02 Letzte Antwort: 30. Dezember 2019 um 21:16

Ich habe im beruflichen Kontext einen Skorpion-Mann kennengelernt. Er ging auf die 60 zu, war verheiratet und hatte Kinder. Ich war unverheiratet und 15 Jahre jünger. "Wenn ich nicht verheiratet wäre", muss er gesagt haben, sodass ihm seine vertrauten Mitarbeiter Situationen schufen, in denen wir uns hätten treffen können und ihm von mir erzählten. Ich ging auch mit, aber er war nie da. Eine Kollegin sagte, er sei kein Mann, der Affären habe. Sie glaube, er führe eine gute Ehe. So wirkte er auch, recht gesattelt und „satt“. Beruflich unterstützte und schützte er mich, sodass ich mich bei ihm sicher fühlte. Als Mann sprach er mich in seiner Maskulinität sehr an, sodass ich das Gefühl hatte, bei ihm ganz Frau sein zu wollen. Ich signalisierte ihm mutig mein Interesse, was ihm gefiel, und hätte mir sehr viel mehr vorstellen können. Dennoch hatte ich keine Erwartungen an ihn. Im Grund sehnte ich mich danach, nur einmal im Leben, und sei es nur für 2 Std., leidenschaftlich geliebt worden zu sein, von jemandem der mich so anzieht wie er, egal was daraus wird, sofern man respektvoll auseinander geht. Für einen gleichaltrigen Mann könnte ich keine Leidenschaft in dem Maß empfinden. Die Spannung zwischen uns baute sich immer mehr auf und war am Ende so prickelnd, dass es das Umfeld bemerkt haben muss. Ich trennte Beruf und Privat strikt und hoffte, dass er es endlich nach außen verlagert. Dann kam ein gutes berufliches Angebot, das für mich eine Weiterentwicklung darstellte. Nachdem er wieder aus dem Urlaub mit seiner Frau zurück war, kündigte ich. Er bot mir an zurückzukommen. Ich kündigte auch, weil es begann mir weh zu tun. Ab meiner Kündigung schien ich für ihn nicht mehr zu existieren. Er zeigte mir die kalte Schulter. Nachdem ich weg war meldete er sich nie wieder und fing wenige Monate später etwas mit einer gleichaltrigen, verheirateten, regional bekannten Person des öffentlichen Lebens an, blond, langhaarig, sein Raster. In diesen Monaten musste ich private Verluste hinnehmen. Ich möchte nun nichts mehr mit ihm zu tun haben und bin ziemlich enttäuscht und traurig. Was sagt ihr zu seinem Verhalten?
 

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27. Dezember 2019 um 17:09

naja so wirkliches Interesse von seiner Seite war ja nie da....

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27. Dezember 2019 um 20:17

Wahrscheinlich hast du recht. Dafür hat er aber eine ganz schöne Show abgezogen. Einige dachten wohl, ich passe, und wollten dem langjährig verheirateten und in ihren Augen redlichen Mann frischen Wind verschaffen. Er hat sich vielleicht gedrängt gefühlt da mitzuspielen. Wie es immer so ist, wenn andere zureden, wird man uninteressant, und überlegt ob man das wirklich will.

Er ist dann viellicht durch mich und meine man-lebt-nur-einmal-Einstellung darauf gekommen, dass er noch was will vor dem Ruhestand. Das lebt er jetzt mit der anderen aus, mit der er sich eingelassen hat, wenn das Vermissen einsetzt. Es ist einfach in die Beziehung zurückzugehen. Erst fehlt einem nichts. Dann merkt man, dass doch - und will es wirklich, ist bereit, macht alles richtig, was man vorher versäumt hat, woanders. Falls man so tickt, geht's im Grund um's eigene Ego. Die Andere wird dann nur wichtig dadurch, dass man sie an sich heranlässt. Erinnerungen entstehen, indem man Zeit miteinander teilt.

Zum Anfeuern war ich wieder mal gut genug. Man fühlt sich einfach schlecht dabei, wenn so von einem genommen wird. Wenn ich für jede geschlachtete Sau 100 Euro kriegen würde, wäre ich Millionär. Das sind die Männer, die mir irgendwann für die "Schulzeit" danken, wobei sie mich anfangs, da 15 Jahre jünger, nicht für voll genommen haben und dachten, sie müssten Moral und Verantwortung zeigen, ohne sich zu interessieren, wie ich denke. Denn das ist hinfällig, sobald sie was mit einer anderen haben. Den Dank können sie sich dann sonstwohin stecken, denn ich brauche jemand unbeeinflussbaren, der weiß, wie das Leben und die Liebe läuft. Bei ihm dachte ich das eigentlich. Vielleicht hast du deshalb recht.

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30. Dezember 2019 um 21:16
In Antwort auf user975665234

Wahrscheinlich hast du recht. Dafür hat er aber eine ganz schöne Show abgezogen. Einige dachten wohl, ich passe, und wollten dem langjährig verheirateten und in ihren Augen redlichen Mann frischen Wind verschaffen. Er hat sich vielleicht gedrängt gefühlt da mitzuspielen. Wie es immer so ist, wenn andere zureden, wird man uninteressant, und überlegt ob man das wirklich will.

Er ist dann viellicht durch mich und meine man-lebt-nur-einmal-Einstellung darauf gekommen, dass er noch was will vor dem Ruhestand. Das lebt er jetzt mit der anderen aus, mit der er sich eingelassen hat, wenn das Vermissen einsetzt. Es ist einfach in die Beziehung zurückzugehen. Erst fehlt einem nichts. Dann merkt man, dass doch - und will es wirklich, ist bereit, macht alles richtig, was man vorher versäumt hat, woanders. Falls man so tickt, geht's im Grund um's eigene Ego. Die Andere wird dann nur wichtig dadurch, dass man sie an sich heranlässt. Erinnerungen entstehen, indem man Zeit miteinander teilt.

Zum Anfeuern war ich wieder mal gut genug. Man fühlt sich einfach schlecht dabei, wenn so von einem genommen wird. Wenn ich für jede geschlachtete Sau 100 Euro kriegen würde, wäre ich Millionär. Das sind die Männer, die mir irgendwann für die "Schulzeit" danken, wobei sie mich anfangs, da 15 Jahre jünger, nicht für voll genommen haben und dachten, sie müssten Moral und Verantwortung zeigen, ohne sich zu interessieren, wie ich denke. Denn das ist hinfällig, sobald sie was mit einer anderen haben. Den Dank können sie sich dann sonstwohin stecken, denn ich brauche jemand unbeeinflussbaren, der weiß, wie das Leben und die Liebe läuft. Bei ihm dachte ich das eigentlich. Vielleicht hast du deshalb recht.

Macht und Kontrolle hat sicher auch eine Rolle gespielt. Er hat mich wohl auch zum Selbstzweck protegiert und unterstützt, so wie andere, insbesondere Damen. Ich könnte mir vorstellen, dass er diejenigen für dumm hält, bei denen es funktioniert, sie über emotionale Manipulation in der Spur zu halten, damit sie ihm nutzen und als "Vertraute" nichts von ihm preisgeben. Ich denke, dass ihm diese Form der beinahe schon Erniedrigung etwas gibt. Wer mitmacht, ist für ihn wohl selbst Schuld, falls er sich dadurch schlecht fühlt.

Solange er Macht über mich hatte, war alles gut. Aber als er diese verlor, hat er mich knallhart aus seinem Leben katapultiert. Gerade als das Knistern deutlich zu spüren war, bin ich aus seinem Dunstkreis entschwunden. Ich habe eine berufliche Entscheidung getroffen, die ich ihm nicht wert war mitzutragen. Er hat es wohl eher so verstanden, dass ich abhaue, als es losgehen hätte können; und insofern Privat und Beruf vermischt. So bleibt nichts, denn er wollte danach keine private Zeit mehr mit mir teilen und ist zur Nächsten, bei der er alles richtig machen kann. Wenn auf diese Art nichts bleibt, schmerzt das. Man gelangt zur Erkenntnis, dass man einem Falschspieler aufgesessen ist. Es bleibt ein ungutes Gefühl und das Vertrauen ist für immer dahin. Als Ehefrau würde ich ihn jetzt in die Tonne kloppen.

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