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Steinböcke und äußerst schlechte Nachrichten

29. März 2014 um 13:57

Liebe Böckchen und "Bockkenner", ich hab da mal eine Frage an Euch:

Bin mittlerweile mit meinem Bock vier Monate zusammen und soweit glücklich, bzw. zufrieden wie sich die Dinge zwischen uns entwickeln. Wir haben uns beindeutig zueinander bekannt, obwohl unsere Basis nicht die "besten Grundvoraussetzungen" angezeigt hat, da wir beide auch Arbeitskollegen sind und keiner von uns anfänglich privates mit beruflichen mischen wollte. Aber letztendlich kriegen wir das gut hin, was unsere Entscheidung zu einer festen Beziehung positiv beeinflusst hat.

In den letzten zwei Wochen, hat er eine wirklich unschöne Nachricht bekommen. Sein Vater hat auf Grund eine Routine Untersuchung die Diagnose Krebs bekommen. Und es wird noch schlimmer, die Ärzte können eigentlich nichts mehr für tun und auf Grund seiner Leberwerte zZ. auch keine Chemotherapie einleiten.

Als er die Nachricht am Telefon bekommen hat, saß ich neben ihm auf der Couch und hab genau mitbekommen wie sehr ihn das getroffen hat. Prinzipiell lässt er sich aber eher wenig anmerken, ich erkenne es teilweise an "seinen Launen" oder seiner Gedankenversunkenheit.

Nachdem er die Diagnose bekommen hat, habe ich ihm gesagt, dass ich für ihn da bin. Ich bin nicht immer besonders gut darin, meinen Emotionen verbal Ausdruck zu verleihen (selber Asz. Steinbock ), aber er soll mir mitteilen was er braucht. Wenn er Zeit für sich braucht und alleine sein will, um in seiner Melancholie zu ertrinken oder einfach seinen Gedanken nachzuhängen ist das völlig ok, kenn ich selber...
Wenn er nicht alleine sein will, meine Nähe oder Ablenkung braucht, soll er es bitte genauso sagen. Was ihm allerdings wesentlich schwerer fällt. Auf mein Nachfragen wie es ihm geht, kommt meißtens "nur" die Antwort: "Wie soll es einem in so einer Situation schon gehen?!" Die Fassade bricht nur selten, schließlich ist er ganz Stb. der Mann in der Beziehung, der Emotionen meißtens wohl dosiert zum Ausdruck bringt

Aber diese Situation ist nunmal fern des Alltags...Kann man pauschal sagen, dass Euch Sicherheit und Zuneigung in diesem Fall besonders wichtig ist. Oder sollte man besser ihn kommen lassen, sein Verständnis bekunden und abwarten wann er von sich artikuliert die Nähe der Partnerin zubrauchen?

Danke im voraus für einen kleinen Einblick in Euer Seelenleben...

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29. März 2014 um 15:40

Puh...
Vorneweg, gute Besserung und Euch Zwei alles erdenklich Gute.

Schwere Situation.

War selber mal in einer ähnlichen Situation wo mein Vater mehrere Herzinfakte hatte, sich davon aber gott sei Dank halbwegs erholt hat.

"Auf mein Nachfragen wie es ihm geht, kommt meißtens "nur" die Antwort: "Wie soll es einem in so einer Situation schon gehen?!" Die Fassade bricht nur selten, schließlich ist er ganz Stb. der Mann in der Beziehung, der Emotionen meißtens wohl dosiert zum Ausdruck bringt"

Das beschreibt unheimlich genau mich, wie ich damals reagierte.
Zeig Deinem Stb das Du für ihn da bist, aber drängel Dich nicht auf.
Wenn er jemanden oder Dich zum reden braucht, wird er schon auf Dich zukommen.

Ich hab damals auch nichts an mich rangelassen, hab im Alltag nur versucht einfach zu funktionieren, mir nichts anmerken zulassen.

Große Mitleidsbekundungen und ähnliches gingen mir nach kurzer Zeit nur unheimlich auf die Nerven.

Im Grunde hast Du meiner Meinung nach sehr passend reagiert und alles richtig gemacht.

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