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Streitverhalten

29. Juli 2009 um 15:37

Hallo..

ich bin wirklich baff, wie sehr sich die ganzen WM zu ähneln scheinen. Daher möchte ich euch nun auch um Hilfe bitten.

Leider streiten mein Partner (er ist natürlich der WM) und ich ziemlich regelmäßig und teils sehr heftig. Meine Fehler dabei sind, dass ich so schnell an die Decke gehe, nur emotional agieren kann etc.
Hier will ich aber nun ihn verstehen.
Sein Verhalten im Streit läuft eigentlich immer nach dem gleichen Schema ab (meins ja auch).
Phase 1: Genervt, weil ich irgendwas vorbringe
Phase 2: erklärend, er gibt sich viel Mühe, mir sich nahezubringen.
Phase 3: Situation verschärft sich. Er beleidigt mich. Er geht nicht mehr auf das ein, was ich sage. Sobald ich nur Luft hole, sagt er "nein", statt erst mal zu hören, was ich überhaupt sage. Er ist paradox / ungerecht. Wenn ich sage "letzte Woche war doch ...", sagt er mir "letzte Woche interessiert mich nicht mehr". Fünf Minuten später schmiert er mir was aufs Brot, was ich vor Monaten getan habe. Alles was ich sage, ist laut ihm falsch bewertet, falsch zitiert usw. Er bedient sich gerne der bildlichen Sprache. Wenn ich darauf eingehe, ist er plötzlich zu keiner Transferleistung mehr in der Lage und nimmt alles super wörtlich.
Phase 4: Schuldzuweisung. Ich bin an ALLEM Schuld. Mit irgendeinem doofen Satz macht er alles aus Phase 2 quasi wieder zunichte.
Phase 5.: Kindergarten / Polemik. Es kommt nur noch Vokabular eines Pubertierenden. Nö will ich nicht, nö mach ich nicht, is mir doch egal.
Phase 6: Schweigen. Das ist die allerschlimmste. Er antwortet nicht mehr, schaut stur geradeaus, sitzt regungslos da. Oder er geht (schweigend) weg. Versuche von mir, den Streit zu beenden, werden abgeblockt: "Nee, ich mag jetzt nicht. Dann gibt's kein Gespräch mehr, kein Kuss, kein Entschuldigung, kein Schwamm drüber.
Erst zwei Tage später wird es langsam wieder normal zwischen uns.

(Ich fühle mich dabei ungefähr so:
1. wütend
2. froh, erleichtert
3. verletzt
4. wütend, verzweifelt, ängstlich
5. wütend, verzweifelt, ratlos
6. traurig, verwzweifelt, einsam.

Kennt ihr das?

Wollen WM keine richtige Versöhnung? Er sagte mal, Versöhnungss*x finde er schlecht. Das sehe ich auch so, aber normal umarmen kann man sich doch?

Gestern haben wir leider wieder so gestritten. Am Ende habe ich nicht locker gelassen (natürlich war das genau falsch, aber ich kann da einfach nicht anders). Wollte diesmal nicht auch abdampfen, sondern bin neben ihm geblieben, nachdem er auf Reden nicht mehr reagiert hat, habe ich erst gefragt, ob ich ihm einen Gutenachtkuss geben darf. No reaction. Schließlich habe ich ihm einfach einen gegeben. Null Reaktion. Er hat mich zwar nicht weggeschubst, womit ich gerechnet hatte, aber natürlich Null Erwiderung.
Nach den ganzen WM Erklärungen steht er sich ja selbst manchmal im Weg. Kann es sein, dass ihm so was wie der Kuss dann doch gefällt oder findet er es wirklich einfach nur abstoßend, sich nach einem Streit zu küssen?

Danke für Antworten.

ihds

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30. Juli 2009 um 9:19

Toll wie detailgenau du sein Streitverhalten beschreibst
Servus liebe ihds,
dein Beitrag ist erste Klasse, wirklich toll wie detaillgenau du sein Streitverhalten beschreibst.
Du hast eine gute Beobachtungsgabe und eine schnelle Auffassungsgabe, das lob ich mir.
Weniger toll finde ich natürlich wie du dich dabei fühlen musst !
So was mir als erster Impuls kam war, dass dein Wassermann an einem bestimmten Punkt
seine Alarmsysteme hochfährt, mit Gitter, Schranken, Schutzmauern, roten Alarmlichtern und allem drum und dran.
Er bleibt zwar körperlich anwesend, doch innerlich ist er in absoluter Alarmbereitschaft und du bist sein Feind.
Auf einmal erinnert er sich unbewusst an seine Kindheit zurück und vor ihm steht die böse, hysterische, laut hals schreiende Mami.
Alles was du inhaltlich rüberbringst kann er gar nicht mehr aufnehmen.
Selbst wenn du jetzt sanft mit ihm reden würdest, er würde es noch immer als schreien empfinden.
Er scheint wie viele Männer und auch wie viele Wassermänner nahezu kaum bis gar nicht kritikfähig zu sein und von Streitkultur hat er auch keine Ahnung, streiten interessiert ihn nicht, wofür, das hatte er schon mit seiner Mutter 1001 Mal und was hat es gebracht, er war nach wie vor der am kürzeren Ast sitzende Sohn und sie war nach wie vor die Mutter, die Frau die das sagen hatte.
Wenn ich du wäre, würde ich so hart es klingt und so schwer es sein mag, versuchen deine Emotionen etwas lernen zu kontrollieren, du bist die emotional überlegenere, reifere von euch beiden, du kannst bei allen Streitproblematiken, die ihr habt, immer noch die Situation überblicken und die die Einzelheiten detaillgenau beschreiben.
Er sieht sich selbst in der "Oper" Rolle, das arme kleine Buarli, dass von der Mama fertig gemacht wird und ohnehin nichts darf, vor allem wo er sich doch in Phase 2 eh so lieb bemüht hat zu schlichten und so gar dieser Versuch wird zu nichte gemacht.
Daher liegt es an dir für dich und für euer Zusammenleben, zu versuchen deine Emotionen in Schacht zu halten und ihm mehr mit Verhalten oder Schweigen zu zeigen, dass dir ein Verhalten von ihm nicht passt als mit Reden.
Reden vor allem wenn es um Probleme geht, ist für ihn ohnehin nur Bla Bla Bla, da schaltet er ab, hört nicht mehr zu und brodelt innerlich wie ein Vulkan.
Wenn du anstatt dessen ihm mit Verhalten zeigst wo es lang geht, dann wird er ohne viele Worte verstehen, dass er wohl etwas falsch gemacht haben muss und wird von alleine auf dich zukommen.
Mit geänderten bzw signalisierenden Verhaltensweisen meine ich zB. Sachen nicht/oder schon zu tun, die sonst nicht/schon tust, ihm gegenüber eine Distanz an den Tag legen, ihm die Kalter Schulter zeigen, ihn nicht mehr all zu sehr in deinen Alltag einzubinden, ihn auf sich alleine gestellt lassen, dein eigenes Ding vor seiner Nase durchziehen.
Das hält dein Wassermann nicht lange aus und er wird schnell registrieren, dass dir irgendwas nicht passt und dich darauf ansprechen.
Da bleibt es dann an dir ruhig zu bleiben und in möglichst kurzen und prägnanten Sätzen auf seine Fragen zu antworten.
Damit tust du ihm nichts gemeines, du tust dir gutes und du hilfst ihm schneller und schmerzfreier anhand deines geänderten Verhaltens zu lernen und du ersparst dir jede Menge emotionales Drama, welches du hättest, wenn du nach wie vor mit ihm auf die beschriebene Art und Weise streitest.
Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass sich euer aktueller Streit bald legt und dass ihn Zukunft durch deine geänderten Verhaltensweisen euer Miteinander wieder harmonischer wird !
Viel Erfolg und alles Liebe, Samaya.

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30. Juli 2009 um 9:28
In Antwort auf samaya1001nacht

Toll wie detailgenau du sein Streitverhalten beschreibst
Servus liebe ihds,
dein Beitrag ist erste Klasse, wirklich toll wie detaillgenau du sein Streitverhalten beschreibst.
Du hast eine gute Beobachtungsgabe und eine schnelle Auffassungsgabe, das lob ich mir.
Weniger toll finde ich natürlich wie du dich dabei fühlen musst !
So was mir als erster Impuls kam war, dass dein Wassermann an einem bestimmten Punkt
seine Alarmsysteme hochfährt, mit Gitter, Schranken, Schutzmauern, roten Alarmlichtern und allem drum und dran.
Er bleibt zwar körperlich anwesend, doch innerlich ist er in absoluter Alarmbereitschaft und du bist sein Feind.
Auf einmal erinnert er sich unbewusst an seine Kindheit zurück und vor ihm steht die böse, hysterische, laut hals schreiende Mami.
Alles was du inhaltlich rüberbringst kann er gar nicht mehr aufnehmen.
Selbst wenn du jetzt sanft mit ihm reden würdest, er würde es noch immer als schreien empfinden.
Er scheint wie viele Männer und auch wie viele Wassermänner nahezu kaum bis gar nicht kritikfähig zu sein und von Streitkultur hat er auch keine Ahnung, streiten interessiert ihn nicht, wofür, das hatte er schon mit seiner Mutter 1001 Mal und was hat es gebracht, er war nach wie vor der am kürzeren Ast sitzende Sohn und sie war nach wie vor die Mutter, die Frau die das sagen hatte.
Wenn ich du wäre, würde ich so hart es klingt und so schwer es sein mag, versuchen deine Emotionen etwas lernen zu kontrollieren, du bist die emotional überlegenere, reifere von euch beiden, du kannst bei allen Streitproblematiken, die ihr habt, immer noch die Situation überblicken und die die Einzelheiten detaillgenau beschreiben.
Er sieht sich selbst in der "Oper" Rolle, das arme kleine Buarli, dass von der Mama fertig gemacht wird und ohnehin nichts darf, vor allem wo er sich doch in Phase 2 eh so lieb bemüht hat zu schlichten und so gar dieser Versuch wird zu nichte gemacht.
Daher liegt es an dir für dich und für euer Zusammenleben, zu versuchen deine Emotionen in Schacht zu halten und ihm mehr mit Verhalten oder Schweigen zu zeigen, dass dir ein Verhalten von ihm nicht passt als mit Reden.
Reden vor allem wenn es um Probleme geht, ist für ihn ohnehin nur Bla Bla Bla, da schaltet er ab, hört nicht mehr zu und brodelt innerlich wie ein Vulkan.
Wenn du anstatt dessen ihm mit Verhalten zeigst wo es lang geht, dann wird er ohne viele Worte verstehen, dass er wohl etwas falsch gemacht haben muss und wird von alleine auf dich zukommen.
Mit geänderten bzw signalisierenden Verhaltensweisen meine ich zB. Sachen nicht/oder schon zu tun, die sonst nicht/schon tust, ihm gegenüber eine Distanz an den Tag legen, ihm die Kalter Schulter zeigen, ihn nicht mehr all zu sehr in deinen Alltag einzubinden, ihn auf sich alleine gestellt lassen, dein eigenes Ding vor seiner Nase durchziehen.
Das hält dein Wassermann nicht lange aus und er wird schnell registrieren, dass dir irgendwas nicht passt und dich darauf ansprechen.
Da bleibt es dann an dir ruhig zu bleiben und in möglichst kurzen und prägnanten Sätzen auf seine Fragen zu antworten.
Damit tust du ihm nichts gemeines, du tust dir gutes und du hilfst ihm schneller und schmerzfreier anhand deines geänderten Verhaltens zu lernen und du ersparst dir jede Menge emotionales Drama, welches du hättest, wenn du nach wie vor mit ihm auf die beschriebene Art und Weise streitest.
Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass sich euer aktueller Streit bald legt und dass ihn Zukunft durch deine geänderten Verhaltensweisen euer Miteinander wieder harmonischer wird !
Viel Erfolg und alles Liebe, Samaya.

Ergänzung und Frage an dich idhs
Was ich mich noch frage idhs,
ist wieso kann euer Streit eigentlich nicht bei Punkt 2 enden ?
In dieser Phase versucht er sich doch dir gegenüber auf sanfte Weise deutlich zu machen !
Wie lange dauert diese Phase ungefähr
und wieso artet diese Phase dann in eine verschärfte Situation aus ?
Genügt es dir nicht, was er dir in Phase 2 versucht lieb zu erklären ?
Gibst du dann Gas ?
Das würde mich wirklich sehr interessieren,
weil eigentlich ist er ja in Phase 2 bemüht den Streit zu schlichten
und meine ganzen oben genannten Lösungsvorschläge,
bräuchte man ja eigentlich gar nicht, wenn du in Phase 2 Einigkeit mit ihm erlangen würdest.
Kann es sein, dass du nicht nachgeben willst ?
Kann es sein, dass du dich in euerer Beziehung benachteiligt fühlst und daher in einem Streit unbedingt als Gewinnerin vorgehen willst um zumindestens so für dich deinen berechtigten Teil von Gerechtigkeit zu erlangen ?
Wenn du es schaffen könntest in Phase 2 nachzugeben, wär doch alles bestens!
Bin schon gespannt auf deine Antworten.

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30. Juli 2009 um 13:14
In Antwort auf samaya1001nacht

Toll wie detailgenau du sein Streitverhalten beschreibst
Servus liebe ihds,
dein Beitrag ist erste Klasse, wirklich toll wie detaillgenau du sein Streitverhalten beschreibst.
Du hast eine gute Beobachtungsgabe und eine schnelle Auffassungsgabe, das lob ich mir.
Weniger toll finde ich natürlich wie du dich dabei fühlen musst !
So was mir als erster Impuls kam war, dass dein Wassermann an einem bestimmten Punkt
seine Alarmsysteme hochfährt, mit Gitter, Schranken, Schutzmauern, roten Alarmlichtern und allem drum und dran.
Er bleibt zwar körperlich anwesend, doch innerlich ist er in absoluter Alarmbereitschaft und du bist sein Feind.
Auf einmal erinnert er sich unbewusst an seine Kindheit zurück und vor ihm steht die böse, hysterische, laut hals schreiende Mami.
Alles was du inhaltlich rüberbringst kann er gar nicht mehr aufnehmen.
Selbst wenn du jetzt sanft mit ihm reden würdest, er würde es noch immer als schreien empfinden.
Er scheint wie viele Männer und auch wie viele Wassermänner nahezu kaum bis gar nicht kritikfähig zu sein und von Streitkultur hat er auch keine Ahnung, streiten interessiert ihn nicht, wofür, das hatte er schon mit seiner Mutter 1001 Mal und was hat es gebracht, er war nach wie vor der am kürzeren Ast sitzende Sohn und sie war nach wie vor die Mutter, die Frau die das sagen hatte.
Wenn ich du wäre, würde ich so hart es klingt und so schwer es sein mag, versuchen deine Emotionen etwas lernen zu kontrollieren, du bist die emotional überlegenere, reifere von euch beiden, du kannst bei allen Streitproblematiken, die ihr habt, immer noch die Situation überblicken und die die Einzelheiten detaillgenau beschreiben.
Er sieht sich selbst in der "Oper" Rolle, das arme kleine Buarli, dass von der Mama fertig gemacht wird und ohnehin nichts darf, vor allem wo er sich doch in Phase 2 eh so lieb bemüht hat zu schlichten und so gar dieser Versuch wird zu nichte gemacht.
Daher liegt es an dir für dich und für euer Zusammenleben, zu versuchen deine Emotionen in Schacht zu halten und ihm mehr mit Verhalten oder Schweigen zu zeigen, dass dir ein Verhalten von ihm nicht passt als mit Reden.
Reden vor allem wenn es um Probleme geht, ist für ihn ohnehin nur Bla Bla Bla, da schaltet er ab, hört nicht mehr zu und brodelt innerlich wie ein Vulkan.
Wenn du anstatt dessen ihm mit Verhalten zeigst wo es lang geht, dann wird er ohne viele Worte verstehen, dass er wohl etwas falsch gemacht haben muss und wird von alleine auf dich zukommen.
Mit geänderten bzw signalisierenden Verhaltensweisen meine ich zB. Sachen nicht/oder schon zu tun, die sonst nicht/schon tust, ihm gegenüber eine Distanz an den Tag legen, ihm die Kalter Schulter zeigen, ihn nicht mehr all zu sehr in deinen Alltag einzubinden, ihn auf sich alleine gestellt lassen, dein eigenes Ding vor seiner Nase durchziehen.
Das hält dein Wassermann nicht lange aus und er wird schnell registrieren, dass dir irgendwas nicht passt und dich darauf ansprechen.
Da bleibt es dann an dir ruhig zu bleiben und in möglichst kurzen und prägnanten Sätzen auf seine Fragen zu antworten.
Damit tust du ihm nichts gemeines, du tust dir gutes und du hilfst ihm schneller und schmerzfreier anhand deines geänderten Verhaltens zu lernen und du ersparst dir jede Menge emotionales Drama, welches du hättest, wenn du nach wie vor mit ihm auf die beschriebene Art und Weise streitest.
Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass sich euer aktueller Streit bald legt und dass ihn Zukunft durch deine geänderten Verhaltensweisen euer Miteinander wieder harmonischer wird !
Viel Erfolg und alles Liebe, Samaya.

..
Hallo Samaya,

vielen Dank für deine lange Antwort!

Naja, dass ich sein / unser Verhalten so gut beschreiben kann, liegt leider daran, dass ich es ja schon oft genug studieren konnte.

Genau, sein Alarmsystem löst sofort aus. Manchmal auch übertrieben, was natürlich auch dazu führen kann, dass ich dann auch noch mehr auffahre, als eigentlich geplant.

Ob ihn das an seine Kindheit erinnert, kann ich nicht sagen.

Dass er von Streitkultur keine Ahnung hat, kann ich so nicht sagen. Eigentlich ist er da überwiegend besser drin als ich, da er ruhig bleiben kann. Schlimm es nur das Dichtmachen und dann das auf absolute Distanz gehen.

Er kann mich auch sehr gut beschreiben und kennt mich gut. Allerdings gibt er mir keine Chance zur Veränderung bzw. sieht keine Veränderung. Wenn ich etwas kritisiere, hat er sofort seine ganzen Urteile über mich im Kopf (jetzt sagt sie das, weil sie genau das will, und das will ich ihr jetzt nicht geben).

Was ich bei ihm wirklich unerträglich finde, ist, dass so viele Sätze parat hat, die quasi wie aus dem Lehrbuch klingen. Z.B.: "Meine Freundin hat den höchsten Stellenwert für mich." Gegen so einen Satz kann ich natürlich eigentlich nichts sagen, weil es an sich so ja perfekt und gut für mich ist. Aber ihm dann vermitteln, dass er mir dieses Gefühl eben nicht vermittelt, da hört es dann auf. Er bleibt immer bei den gut klingenden Standardsätzen, aber mir fällt es oft schwer zu glauben, dass er wirklich von uns spricht. Z.B. weil er immer "meine Freundin" sagt, nicht mich direkt anspricht. Verstehst du, was ich meine?

Und ja, du hast Recht, er sieht sich in der Opferrolle. Ich bin an allem schuld und mache alles kaputt.

Dein Vorschlag, wie ich mich besser verhalten könnte, statt lange zu reden, klingt nicht schlecht. Ich kann so was nur so schlecht durchziehen, leide dabei tierisch. Aber vielleicht würde es wirklich funktionieren und er würde sich dann mehr Gedanken machen, als wenn ich mich wörtlich bei ihm "beschwere".

Warum nicht schon nach der zweiten Phase Schluss ist? Das ist eine gute Frage, ehrlich gesagt fällt mir gerade keine Antwort ein. Weil ich nicht schnell genug aufhöre, vermutlich.

Ich sage was / kritisiere / frage, er erklärt. Dann frage ich noch mal nach oder will xy noch mal bestätigt haben oder so und dann war es plötzlich ein Satz zu viel, der ihn dann extrem sauer macht.
Oder einer von uns bringt dabei noch ein anderes Thema auf, dann müssen wir darüber noch weiterreden und so findet es dann kein Ende.
Oder Ich gebe mich erst mit der Erklärung zufrieden, dann bringt er noch einen Kommentar (also z.B. seine Analyse, warum ich das jetzt gesagt habe), das regt mich dann wieder auf und weiter geht's.

Wir müssten wirklich viel schneller zum Ende kommen, ich begreife nicht, warum wir das nicht hinbekommen. Viel liegt da auch an mir, ich will dann auch erst mal kein halbherziges Ende, sondern will alles ganz geklärt haben. Da er aber so oft ausweicht und nicht so richtig auf das antwortet, was ich gefragt habe, muss ich immer noch mal nachfragen, das dauert auch schon mal und fördert nicht die gute Laune.

Irgendwie hakt es gerade in meinem Kopf, ich denke, das ist schon der Kernpunkt, dass wir immer übers Ziel hinausschießen. Aber ich kann gerade nicht so klar weiterdenken, wie wir rechtzeitig stoppen könnten.

Frage bleibt also
- wie kann ich mich kürzer fassen und mit seinen Erklärungen zufrieden geben
- wie kann ich erreichen, dass er "persönlicher" redet nicht nur in Phrasen, mit denen er mir jeden Wind aus den Segeln nimmt
- wie können wir es hinbekommen, uns anschließend zu versöhnen oder halt ein solches Gsprächsende zu finden, dass wir danach normal miteinander umgehen können?





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30. Juli 2009 um 19:50
In Antwort auf ihds

..
Hallo Samaya,

vielen Dank für deine lange Antwort!

Naja, dass ich sein / unser Verhalten so gut beschreiben kann, liegt leider daran, dass ich es ja schon oft genug studieren konnte.

Genau, sein Alarmsystem löst sofort aus. Manchmal auch übertrieben, was natürlich auch dazu führen kann, dass ich dann auch noch mehr auffahre, als eigentlich geplant.

Ob ihn das an seine Kindheit erinnert, kann ich nicht sagen.

Dass er von Streitkultur keine Ahnung hat, kann ich so nicht sagen. Eigentlich ist er da überwiegend besser drin als ich, da er ruhig bleiben kann. Schlimm es nur das Dichtmachen und dann das auf absolute Distanz gehen.

Er kann mich auch sehr gut beschreiben und kennt mich gut. Allerdings gibt er mir keine Chance zur Veränderung bzw. sieht keine Veränderung. Wenn ich etwas kritisiere, hat er sofort seine ganzen Urteile über mich im Kopf (jetzt sagt sie das, weil sie genau das will, und das will ich ihr jetzt nicht geben).

Was ich bei ihm wirklich unerträglich finde, ist, dass so viele Sätze parat hat, die quasi wie aus dem Lehrbuch klingen. Z.B.: "Meine Freundin hat den höchsten Stellenwert für mich." Gegen so einen Satz kann ich natürlich eigentlich nichts sagen, weil es an sich so ja perfekt und gut für mich ist. Aber ihm dann vermitteln, dass er mir dieses Gefühl eben nicht vermittelt, da hört es dann auf. Er bleibt immer bei den gut klingenden Standardsätzen, aber mir fällt es oft schwer zu glauben, dass er wirklich von uns spricht. Z.B. weil er immer "meine Freundin" sagt, nicht mich direkt anspricht. Verstehst du, was ich meine?

Und ja, du hast Recht, er sieht sich in der Opferrolle. Ich bin an allem schuld und mache alles kaputt.

Dein Vorschlag, wie ich mich besser verhalten könnte, statt lange zu reden, klingt nicht schlecht. Ich kann so was nur so schlecht durchziehen, leide dabei tierisch. Aber vielleicht würde es wirklich funktionieren und er würde sich dann mehr Gedanken machen, als wenn ich mich wörtlich bei ihm "beschwere".

Warum nicht schon nach der zweiten Phase Schluss ist? Das ist eine gute Frage, ehrlich gesagt fällt mir gerade keine Antwort ein. Weil ich nicht schnell genug aufhöre, vermutlich.

Ich sage was / kritisiere / frage, er erklärt. Dann frage ich noch mal nach oder will xy noch mal bestätigt haben oder so und dann war es plötzlich ein Satz zu viel, der ihn dann extrem sauer macht.
Oder einer von uns bringt dabei noch ein anderes Thema auf, dann müssen wir darüber noch weiterreden und so findet es dann kein Ende.
Oder Ich gebe mich erst mit der Erklärung zufrieden, dann bringt er noch einen Kommentar (also z.B. seine Analyse, warum ich das jetzt gesagt habe), das regt mich dann wieder auf und weiter geht's.

Wir müssten wirklich viel schneller zum Ende kommen, ich begreife nicht, warum wir das nicht hinbekommen. Viel liegt da auch an mir, ich will dann auch erst mal kein halbherziges Ende, sondern will alles ganz geklärt haben. Da er aber so oft ausweicht und nicht so richtig auf das antwortet, was ich gefragt habe, muss ich immer noch mal nachfragen, das dauert auch schon mal und fördert nicht die gute Laune.

Irgendwie hakt es gerade in meinem Kopf, ich denke, das ist schon der Kernpunkt, dass wir immer übers Ziel hinausschießen. Aber ich kann gerade nicht so klar weiterdenken, wie wir rechtzeitig stoppen könnten.

Frage bleibt also
- wie kann ich mich kürzer fassen und mit seinen Erklärungen zufrieden geben
- wie kann ich erreichen, dass er "persönlicher" redet nicht nur in Phrasen, mit denen er mir jeden Wind aus den Segeln nimmt
- wie können wir es hinbekommen, uns anschließend zu versöhnen oder halt ein solches Gsprächsende zu finden, dass wir danach normal miteinander umgehen können?





Bravo - bin sehr stolz auf dich !
Hallöchen liebe ihds
(Was bedeutet dieser Nick eigentlich-vermutlich eine Abkürzung oder Initialen)

Ich bin unsagbar stolz auf dich,
du hast das Problem superschnell erkannt
und auch gleich noch weitergedacht.
Ach ich liebe es mich mit Menschen mit hoher und schneller Auffassungsgabe
auszutauschen, da macht das Schreiben und Helfen gleich viel mehr Spass.
Ich würde sagen betrachte die nächsten Streitigkeiten als Experimentierfläche,
wende einmal die Taktik an, in der du den Streit in der 2.Phase beendest
und beim nächsten Mal wende die Taktik mit den geänderten Verhaltensweisen an.
Beobachte dich dabei, wie geht es dir mit jener Taktik wie mit der anderen.
Was löst dich eine Taktik bei dir aus, was bewirkt die andere Taktik bei dir.
Und natürlich auch wie reagiert er auf die eine Taktik und wie auf die andere.
Wie du das machen kannst, dass du in Phase 2 bereits aufhörst ?
Nun ja, das ist so dass du akzeptieren musst, dass du nicht alles gleich und sofort lösen kannst.
Nicht jeder denkt so schnell wie du und schon gar nicht ein Mann.
Männer brauchen viel länger um einen Konflikt zu verarbeiten.
Das Gesagte muss erst mal inhaltich transportiert werden von der Logik verstanden werden
und dann mit dem Gefühlszentrum verknüpft werden.
Da bei einem Mann die Konnektivität zwischen Logikzentrum und Gefühlszentrum aufgrund der Erziehung, des Systems, der Gesellschaft, etc sehr langsam bzw oft auch gar nicht funktioniert, musst du deinem Wassermann a) Zeit einräumen und vor allem b) akzeptieren wenn er dir auf einen Themenpunkt bereits geantwortet hat.
Er antwortet dir das was er weiß und was er kann.
Wenn du nachbohrst fühlt er sich in seinem Selbstwert reduziert und wird trotzig oder reagiert aggressiv!
Also formulier deine Fragen kurz und prägnant, so kann er auch kurz und prägnant antworten.
Bohr nicht nach, denn er sagt dir ja bereits das was er weiß und was er kann.
Wenn du nachbohrst hat er ausserdem das Gefühl dass du ihn als eigenständigen Mann nicht akzeptierst und kriegt das Gefühl bemuttert zu werden.
Also ich weiß es ist schwer, aber nimm das an was er dir geben kann und versuch den Streit in Phase 2 zu beenden, wenn du merkst es wollen wieder allemöglichen Fragen aus dir raus, weil seine Antworten in deinen Verzweigungen weitere detaillierte Fragen produziert haben, dann geh lieber und zeig ihn mit einer Handlung, dass dir etwas nicht passt.
Damit erreichst du mehr, mit weiteren Worten würdest du ihm nur in seinem Selbstwert und in seiner Männlichkeit erschüttern, er würde dich nur wieder als Feind betrachten und würde komplett aus den Augen verlieren, dass du eigentlich nur schlichten willst.
Viel Glück meine schlaue Maus und halt uns auf dem Laufenden !
Küsschen, Samaya.

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31. Juli 2009 um 10:58

Danke
für deine Antwort, bummi10!

Musste sie allerdings mehrmals lesen, da die Sätze so lange sind

Vielleich ist dieses Streitschema gar nicht so typisch für irgendwas, sondern läuft bei den meisten so ab? Ich weiß es nicht. Zumindest bei mir und meinem WM prallen halt wirklich so viel entgegensätzliche Verhaltens- und Denkweisen aufeinander, dass es einfach explodieren muss. Leider.

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31. Juli 2009 um 11:04

Hallo fiderallalla
Danke für deine Antwort!

Jein, zu sagen was Sache ist, ist sicherlich richtig und wichtig. Aber es so undiplomatisch zu machen wie ich, ist höchstwahrscheinlich falsch. Aber ich kann einfach nicht ruhig bleiben, leider. Du weißt dann ja, wovon ich rede..

Ja genau, dieses Klein-Doofi-Gefühl habe ich auch regelmäßig. Echt ein blödes Gefühl. Vor allem, wenn der andere die Erklärung, warum man kein Klein-Doofi ist, nicht versteht oder akzeptiert.

Wie war das bei euch? Hat sich euer Diskussionsverhalten mit der Zeit in irgendeiner Weise verändert?

Einerseits finde ich das Weggehen sachlich gesehen gar nicht so dumm, es kann ja eigentlich weitere Eskalationen vermeiden. Aber aushalten kann / könnte ich das nicht, wenn er mitten in der Diskussion einfach weggeht.

Vieles Beschriebene ist vielleicht auch einfach typisch Mann / Frau. Findet ihr den WM insofern sozusagen noch "männlicher" als andere?



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31. Juli 2009 um 11:28
In Antwort auf samaya1001nacht

Bravo - bin sehr stolz auf dich !
Hallöchen liebe ihds
(Was bedeutet dieser Nick eigentlich-vermutlich eine Abkürzung oder Initialen)

Ich bin unsagbar stolz auf dich,
du hast das Problem superschnell erkannt
und auch gleich noch weitergedacht.
Ach ich liebe es mich mit Menschen mit hoher und schneller Auffassungsgabe
auszutauschen, da macht das Schreiben und Helfen gleich viel mehr Spass.
Ich würde sagen betrachte die nächsten Streitigkeiten als Experimentierfläche,
wende einmal die Taktik an, in der du den Streit in der 2.Phase beendest
und beim nächsten Mal wende die Taktik mit den geänderten Verhaltensweisen an.
Beobachte dich dabei, wie geht es dir mit jener Taktik wie mit der anderen.
Was löst dich eine Taktik bei dir aus, was bewirkt die andere Taktik bei dir.
Und natürlich auch wie reagiert er auf die eine Taktik und wie auf die andere.
Wie du das machen kannst, dass du in Phase 2 bereits aufhörst ?
Nun ja, das ist so dass du akzeptieren musst, dass du nicht alles gleich und sofort lösen kannst.
Nicht jeder denkt so schnell wie du und schon gar nicht ein Mann.
Männer brauchen viel länger um einen Konflikt zu verarbeiten.
Das Gesagte muss erst mal inhaltich transportiert werden von der Logik verstanden werden
und dann mit dem Gefühlszentrum verknüpft werden.
Da bei einem Mann die Konnektivität zwischen Logikzentrum und Gefühlszentrum aufgrund der Erziehung, des Systems, der Gesellschaft, etc sehr langsam bzw oft auch gar nicht funktioniert, musst du deinem Wassermann a) Zeit einräumen und vor allem b) akzeptieren wenn er dir auf einen Themenpunkt bereits geantwortet hat.
Er antwortet dir das was er weiß und was er kann.
Wenn du nachbohrst fühlt er sich in seinem Selbstwert reduziert und wird trotzig oder reagiert aggressiv!
Also formulier deine Fragen kurz und prägnant, so kann er auch kurz und prägnant antworten.
Bohr nicht nach, denn er sagt dir ja bereits das was er weiß und was er kann.
Wenn du nachbohrst hat er ausserdem das Gefühl dass du ihn als eigenständigen Mann nicht akzeptierst und kriegt das Gefühl bemuttert zu werden.
Also ich weiß es ist schwer, aber nimm das an was er dir geben kann und versuch den Streit in Phase 2 zu beenden, wenn du merkst es wollen wieder allemöglichen Fragen aus dir raus, weil seine Antworten in deinen Verzweigungen weitere detaillierte Fragen produziert haben, dann geh lieber und zeig ihn mit einer Handlung, dass dir etwas nicht passt.
Damit erreichst du mehr, mit weiteren Worten würdest du ihm nur in seinem Selbstwert und in seiner Männlichkeit erschüttern, er würde dich nur wieder als Feind betrachten und würde komplett aus den Augen verlieren, dass du eigentlich nur schlichten willst.
Viel Glück meine schlaue Maus und halt uns auf dem Laufenden !
Küsschen, Samaya.

Hi Samaya,
für die Antwort an dich brauche ich am längsten, ich freue mich wirklich, dass du so "mit-denkst"!

(Mein Nick bedeutet gar nichts bestimmtes, ich bin nur so schrecklich einfallslos bei der Nicknamensuche.)

Kurz gesagt finde ich das alles gut, was du geschrieben hast und ich würde es auch gerne umsetzen. Manchmal, wenn ich über diese Probleme nachdenke, die ich mit bestimmten Verhaltensweisen von ihm habe, stelle ich mir vor, er wäre einfach ein schwieriger Hund oder ein schwieriges Pferd und überlege, wie ich mich dann verhalten würde. (nicht lachen bitte )
Bei denen kann ich nämlich objektiv überlegen, welches Verhalten das Verhalten des anderen fördert oder wie es dem anderen entgegenwirkt. Da kann ich in Ruhe ausprobieren - so, wie du es auch geschrieben hast. Und ich kann mir die Zeit nehmen, abzuwarten und zu schauen, wie sich alles entwickelt.

Ich möchte zwar nicht, dass mein Freund ein Pferd wäre, aber ich wünschte, ich könnte bei ihm ähnlich distanziert denken. Distanziert nicht im gleichgültigen Sinne, sondern eben sachlicher, objektiver. Sobald er etwas sagt oder tut, was mich beunruhigt, beziehe ich es 1:1 auf mich. Ich kann mir nicht sagen, dass es z.B. auch einfach mal eine Macke von ihm ist, die er halt hat, die uns aber nicht auseinanderbringt. Ich bekomme sofort so viel Angst, dass ich kämpfe, wo eigentlich gar kein Kampf nötig gewesen wäre.

Was ich mittlerweile eigentlich hinbekomme, ist das mit den kurzen, klaren Fragen. (Allerdings antwortet er auch gerne ausführlich.) Wenn ich etwas auf dem Herzen habe, überlege ich mir diese Frage und bringe sie, wie ich finde, meist auch gut an. - Aber wenn das Gespräch dann irgendwelche unerwarteten Wendungen nimmt, vergesse ich das leider wieder.

"Wenn du nachbohrst fühlt er sich in seinem Selbstwert reduziert "

Warum?

"Bohr nicht nach, denn er sagt dir ja bereits das was er weiß und was er kann.
Wenn du nachbohrst hat er ausserdem das Gefühl dass du ihn als eigenständigen Mann nicht akzeptierst und kriegt das Gefühl bemuttert zu werden."

So habe ich das noch nie gesehen. Dass er alles sagt, was er weiß und kann, stimmt, das sagt er ja auch und ich glaube ihm das auch. Er gibt sich (meist) ja wirklich Mühe, sich zu erklären.

"dann geh lieber und zeig ihn mit einer Handlung, dass dir etwas nicht passt."

Klingt blöd, aber ich trau mich das irgendwie nicht. Weil ich es selbst so schlimm finde, wenn Jemand das macht, einfach weggehen, und man weiß nicht, was eigentlich Sache ist.
Angenommen, wir sind in Phase 2, es ist alles eigentlich noch gut. Weitermachen wäre kontraproduktiv. Aber wenn ja eigentlich alles gut ist, habe ich doch andererseits keinen Grund wegzugehen, um ihn damit zum Überlegen zu bringen, oder? Wird er dann nicht erst recht böse sein? Ich brauche am Ende immer dieses "ist noch alles in Ordnung, wir trennen uns nicht". Das will er mir aber nicht geben, weil er es entweder doof findet, das überhaupt in Frage zu stellen oder weil er zu genervt ist, sowas sagen zu wollen.
Ich muss es versuchen. Einfach sagen "Lassen wir es dabei bewenden, ich geh jetzt mal kurz in den Garten". Tja, einfach, ne?

Übrigens ist es seit gestern wenigstens wieder normaler zwischen uns. Wir reden wieder, küssen uns wieder.








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3. August 2009 um 8:59

Hallo Laufbahn,
ja, findest du? Danke

Viele Grüße
i.

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3. August 2009 um 9:08

Hallo fiderallalla,
mein WM hat schon Gefühle, das sagt er ja auch, aber mir kommt es immer so vor, als könnte er ganz prakmatisch überlegen und entscheiden, was er denn fühlt.

Ich finde auch, dass der WM bzw. mein WM sehr unterschiedlich auftreten kann. Ich empfinde ihn meist als sehr dominant, stark, anderen gegenüber herablassend etc. Eine Freundin hatte auch sofort diesen Eindruck von ihm. Andere dagegen beschreiben ihn oft als sehr ruhig und zurückhaltend. Er selbst sagt auch, dass er mal so, mal so ist. Vielleicht - und der Gedanke kommt mir jetzt gerade erst - ist er manchmal auch "so", also schweigend, weggehend, weil er sich überfahren von mir fühlt. Also sozusagen als unterlegene Geste. Während ich sie aber als dominant , überlegen empfinde, weil er aus meiner Sicht einfach sein Ding macht ohne auf mich zu achten. Wäre ein schönes Missverständnis...

Du schreibst, dass du ihn heute besser verstehst. Bereust du, dass du früher nicht toleranter, oder was auch immer gefehlt hat, warst?



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Von: hoffnung41
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3. August 2009 um 1:45

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