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@ Trinchen....

24. September 2007 um 10:06

ich verfolge deine Beiträge nun schon seit längerem aus Neugier und weil mir das irgendwie bekannt vorkommt.
Ich hatte auch mal eine Beziehung, die ähnlich verlief. Ich hätte fast alles für diesen Mann getan, ich habe mir Urlaub genommen er hat mich sitzen lassen, er hat mich an meinem Geburtstag hängen lassen und und und.... Dazwischen waren dann Phasen in denen er unglaublich lieb und zärtlich war und damit die Enttäuschungen die er mir zugefügt hat vorübergehend wieder gut gemacht hat.
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass er Alkoholiker ist. Ich habe mich im Internet schlau gemacht und sein Verhalten passte genau in das Raster eines Suchtkranken. Sowie ich das deinen Beiträgen entnommen habe, trinkt dein Fisch auch?!?
Mach dich mal kundig wenn du magst, vielleicht hilft das weiter.
Bei mir war es dann letztendlich so, dass dieser Mann mich total fertig gemacht hat und irgendwann kam bei mir die Erkenntnis, dass ich ihn liebe, mich selber aber mehr! Als Waage weißt du selbst...wir treffen keine Entscheidungen es sei denn wir haben keine andere Möglichkeit!
Naja und heute...mir könnte es nicht besser gehen...und er trinkt immer noch!
lg
Probyn

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24. September 2007 um 15:04

Bei mir
hat es fast ein ganzes Jahr gedauert, wobei ich rückblickend sagen muß dass nur die ersten 3-4 Monate richtig schön waren, der Rest war eine einzige Qual. Er brauchte allerdings nicht seine Kumpels zum saufen...dass konnte der auch prima alleine oder mit mir! Der hat mich fast mit in seinem Sumpf gezogen...es gab da manchmal wochen da war ich keinen Tag mehr nüchtern..da musste ich irgendwann mal die Notbremse ziehen...Gott sei dank ist das alles vorbei!

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24. September 2007 um 15:45

Nachdem wir hier ja...
...in der SDASG zu sein scheinen (Selbsthilfegruppe Der Anonymen Sternzeichen Geschädigten...) wäre es evtl. eine Idee ihn dazu zu bewegen, dass er sich bei dieser anderen Selbsthilfegruppe meldet...

Bis jetzt klang das für mich zwar schon nach einem bösen Problem, aber das Posting gerade hat (zumindest für mich) da noch etliches draufgesetzt...

Ich würde mich mal noch intensiver mit seinen Trinkgewohnheiten (und insbesondere den Mengen, sowohl bezogen auf eine Tour, als auch bezogen auf die Frequenz der Touren...) beschäftigen... evtl. kann Dir da ja sein bester Freund auch ein paar Auskünfte geben. Denn wenn der nicht gerade auf dem gleichen Trip ist, dann wird der wohl kaum was dagegen haben, wenn Du Deinem Fisch diesbzgl. zu helfen versuchst...

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24. September 2007 um 16:33

Ok, da...
...hast Du natürlich Recht - wenn Du den Freund nicht kennst, wäre dieser Weg definitiv kein guter...

> Und versuch mal nem (ich hoffe ich beleidige dich jetzt nicht) Fisch seine Fehler so genau vor Augen zu führen. Weißt was dann
> passiert? Der würde um sich beissen weil es ihm viel zu peinlich ist.

Hm... wenn er das macht, dann hätte er das Problem selbst auch noch nicht richtig erkannt... dieser Erkenntnis hilft Dir natürlich nichts, würde es doch nur zeigen, das das ganze Unterfangen noch schwieriger wäre, als angenommen...

Den dämlichen Balken im eigenen Auge zu erkennen (oder es zuzulassen, daß man ihn erkennt) ist in der Tat alles andere als leicht - und da nehme ich mich garantiert nicht aus. Wobei zumindest bei mir ein ruhiges, sehr ernstes Gespräch mit jemandem dem ich zu 100% vertraue (und da steht die eigene Freundin normalerweise an erster Stelle) da sehr sicher zum gewünschten Erfolg führen wird. Mag sein, das ich da auch erstmal dicht machen würde, aber wenn ich merke das es dem anderen darum geht mir zu helfen, dann öffne ich mich auch relativ schnell wieder... mag auch sein, das der Gesprächspartner da erstmal Geduld und Ruhe aufbringen muss, aber wenn mein Gegenüber ruhig ist und bleibt, dann wandelt sich bei mir eventuelles "um sich beissen" sehr schnell in "zahn- und hilfloses Geschnappe" ...aber das scheint ja bei Deinem Fisch nicht wirklich möglich zu sein...

> Vergiss nicht das du ein Exot ohne Suchtproblem bist.

Bist sicher, das ich kein Suchtproblem habe... habe den Alkohol doch im Namen stehen... und bin dazu auch noch Münchner/Bayer... und heute gehts auch noch auf die Wiesn...

Kleines Scherzle am Rande

> Für uns ist die Lösung des Problems weitaus einfacher zu finden, als für jemanden der mittendrin steckt.

Stimmt, leider

> Ich glaub da muss ich mich wirklich gaaaanz langsam und vorsichtig ranschleichen.
> Ich hab ihm ja schon öfter in letzter Zeit zu verstehen gegeben, daß es mich total nervt.
> Aber da hab ich es noch nicht als echtes Problem erkannt. Jetzt fange ich an, daß etwas anders zu betrachten.

Was anderes wird Dir wohl leider auch nicht übrig bleiben. Und ich hoffe für Dich, das du dafür genug Kraft aufbringen kannst, und ich hoffe für ihn, das er wirklich dazu in der Lage ist, zu erkennen was er sich selbst antut und was Du aussergewönhliches für ihn tust...

Aber Du weißt zumindest, wo Du wenigstens anonym Deinen Frust loswerden kannst

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24. September 2007 um 18:32

DAS wäre allerdings
tatsächlich ne Möglichkeit. Das ich da nicht auch drauf gekommen bin und das wo ich 10 Jahre mit nem Alkoholiker verheiratet war? Kopfschüttel! Der hat aber auch ganz anderst reagiert. Trank jeden Abend sein Level und ging dann schlafen. Es wäre wirklich die Erklärung für so ziemlich alles. Das wiedersprüchliche Verhalten, das er am Wochenende kaum Zeit mit Dir verbringen will usw.Auch die Schuld für alles immer bei anderen zu suchen paßt in diesen Rahmen.
Trinchen wenn das aber tatsächlich so ist. Ich höre jetzt schon Dein Gehirn rattern und Dein liebes Herz schreit nur noch:"dem muß man doch dann helfen" stimmts? Weit gefehlt Trinchen, einem Alkoholiker kann man nur helfen wenn er selbst erkennt das er Hilfe braucht und das erkennt er erst wenn er ganz UNTEN ist. Leider! Meine Kinder und ich haben diese Erfahrung sehr schmerzlich machen müssen. Aber WENN er es erkennt dann braucht er jede Hilfe die er bekommen kann. Jedoch erst dann, so schlimm das ist. Mein EX hat leider bis HEUTE, 4 Jahre nach der Scheidung immer noch nicht erkannt das er ein Problem hat.
Alles Gute und noch mehr Kraft als ich DIr bereits gewünscht habe

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24. September 2007 um 18:44

Oh Mann...
Trinchen so gut kenne ich mich damit auch nicht aus. Ich weiß nur, dass man einem süchtigen nur helfen kann, wenn er es sich eingesteht und auch bereit ist sich helfen zu lassen. Und sollte dein Fisch tatsächlich ein Problem mit Alkohol haben, dann sieht es absolut nicht danach aus als wäre er soweit.
Warum er dich nicht Nachmittags anruft? Bei mir war es damals so, dass er nüchtern ein ganz anderer Mensch war, total verschlossen, unsicher, launisch, richtige Stimmungsschwankungen...Unter Alkohol wenn er einen gewissen Pegel nicht überschritten hat, war er total liebenswert, ja eigentlich ein ganz normaler liebenswerter Mensch. Vielleicht muß sich dein Fisch erst einen gewissen Pegel antrinken bevor er mit dir telefonieren kann...aber wie gesagt dass sind alles mutmaßungen.
Ich habe ihn damals nicht darauf angesprochen, ich glaube er wußte und weiß es selber und hat sich entschieden seinen Weg zu gehen. Ich hätte auch nicht die Kraft gehabt ihm zu helfen, mußte mich selber retten!
Ich weiß nicht wie du Ihm helfen kannst, auch über die Entfernung hinweg, wird das bestimmt nicht einfach. Lass dich aber bloß nicht mit runter ziehen, dabei meine ich nicht unbedingt das Mittrinken.
Ich denke der erste Schritt sollte sein, dass er es dir und sich selbst gegenüber zugibt dass er ein Problem hat, und dann sieht man weiter....
Viel Glück
lg
Probyn

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24. September 2007 um 20:01

1.Schritt aber noch seeehr langer Weg
Trinchen, wenn er von sich aus den Arzt angesprochen hat, dann ist das bestimmt ein erster Schritt. Aber bis er wirklich daran GLAUBT das er Hilfe braucht und auch bereit ist dafür Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen ist es leider noch ein weiter, weiter Weg. Er wird immer wieder Rückfälle haben. Er wird vielleicht sogar zwischendrin gar nichts trinken um sich selbst zu beweisen das er es durchhält. Und das Schlimme ist. Er wird es durchhalten! Er wird sich wahrscheinlich einen Zeitrahmen(1 Monat oder so)setzten. In dieser Zeit keinen Alkohol anrühren um danach mit "gutem" Gewissen weiterzutrinken. Denn er hat ja nun sich selbst und seiner Umwelt bewiesen das er ohne Alkohol sein kann. Und alles ist beim Alten. Irgendwann dann kommt wieder der nächste große Absturz, ihm wird bewußt das es so nicht weitergehen kann aber von der Erkenntnis bis zur Tat(Therapie) ist wieder ein weiter Weg und viele Liter Bier. Ein Alkoholiker ist ein sehr unsicherer Mensch. Das kleinste Problem und es ist ein Grund ein paar Bier zu kippen usw.usw. Die meisten müssen wirklich ganz unten sein und damit meine ich ganz unten (Job,Freundin alles verloren)um WIRKLICH zu begreifen das sie Hilfe brauchen. Aber der Anfang ist gut. Soweit ist mein EX bis heute nicht. Das läßt mich für Dich hoffen.
LG

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