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Vielen Dank

15. November 2007 um 0:58



Vielen Dank an alle diejenigen, die sich gemeldet haben: Schauig, Vollmond, Drusel und alle anderen. Auch diejenigen, die mir eine PN geschickt haben. Alle Beiträge wurden von mir gelesen und sie haben mich in ihrer Anteilnahme berührt.

Mein Freund hat mich schon am Montag angerufen und sich sachlich wegen ein paar Termine mit mir unterhalten. Wir werden auf dieses Thema noch einmal zu sprechen kommen, wenn er soweit ist. Aber ich glaube nicht, dass ich mich ihm noch mal zuwenden werde.
Was meine Befürchtungen angehen: er wird nicht mich jetzt sofort fallen lässt, dafür ist er viel zu anständig in seinem Selbstbild. Aber ich weiss auch, dass es ihm nicht gleichgültig ist, so wie von ihm alles gewertet wird.
Und ich kann es ihm nicht vergessen, dass er an jenem Abend eine Analyse dieser Nachricht den Vorzug gab zu einer menschlichen Regung.

Ich selber bin in den letzten Tagen nicht umhingekommen, mein eigenes Verhalten einer kritischen eingehenden Würdigung zu unterziehen und ich gebe euch insofern Recht: wie mein Freund (sein Sternzeichen sei nicht von Belang) reagiert hat, war nur menschlich.

Nicht sein Verhalten war es, das mich an dem Abend völlig aufgelöst hat, sondern meine eigene Unfähigkeit, meine Verletzbarkeit diesbezüglich zu akzeptieren.
Ich bin ausserdem zu dem Schluss gekommen: Vollmond, so sehr ich auch deine Worte zu schätzen weiss, ich kann nicht anders, als zu denken, dass du zu gut von mir denkst, denn ich bin nicht der starke Mensch, als den du mich beschreibst. Wäre ich das, würde ich, so wie du es forderst, zu meiner Vergangenheit stehen mit all den Konsequenzen und von meinem Gegenüber, sei es mein Freund, oder ein Fremder, fordern, dass er mich respektiert und anerkennt für ... was ich bin und erreicht habe.
Aber dieser Mut und diese Stärke fehlen mir noch immer. Auch wenn du mir Mut zusprichst. In Wirklichkeit bin ich doch, wenn man es hart ausdrücken will, ein feiger und infolgedessen auch unehrlicher Mensch, der seine eigene Herkunft verleugnet hat und nicht zu sich stehen kann. Ich kann es nur damit entschuldigen, dass ich damals keine andere Wahl hatte, wenn ich überleben wollte, meine Seele, wie du so treffend ausgedrückt hast, diesen Schutz brauchte um zu überleben, aber diese Mauer abzutragen, geht nicht. Ob es ein Noch nicht ist, weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass sich das Gefühl der Verletzbarkeit an jenem Abend sehr schlecht angefühlt hat, und dass ich nicht gewillt bin das noch einmal zuzulassen.
Wenn Liebe nur auf diese Weise bestehen kann, dann habe ich vielleicht meinen Freund nie geliebt.
Ihm jetzt Verständnis zu zeigen, wäre ein Akt der Liebe und der Stärke. Ich glaube nicht, dass ich dazu fähig bin.

Mich würde nur interessieren, bringt ihr alle auch das von mir geforderte Verständnis euren Partnern entgegen? Bin ich ein solcher Ausserirdischer unter euch liebenden Partnern? Versteht dies bitte nicht als Angriff.
Habt aber alle recht herzlichen Dank nochmals.

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15. November 2007 um 17:40

Hallo Frage
DAS sehe ich aber ganz anders:
"In Wirklichkeit bin ich doch, wenn man es hart ausdrücken will, ein feiger und infolgedessen auch unehrlicher Mensch, der seine eigene Herkunft verleugnet hat und nicht zu sich stehen kann."

In meiner Kindheit gibt es auch Vorfälle, die nur ganz wenige Leute in meinem Leben je erfahren haben (nur damit du mich nicht für eine ahnungslosen Klugscheißerin hälst). Das Schweigen ist weder feige noch unehrlich!! Niemand ist verpflichtet, jemandem alles über sich zu sagen, selbst wenn es manchmal einiges erklären würde.
Wenn's ans Leben geht, auch das richtige, nicht nur das seelische, ist es noch schlimmer.

Weiß Du, warum man schweigen DARF?
Weil die Befürchtung meistens nicht unberechtigt ist, dass die Leute Dich dann in eine Schublade packen, Dir einen Stempel aufdrücken und der Meinung sind, Du MUSST ja einen Schaden davon getragen haben.
Mag ja sein, aber dass man einen Schaden davon trägt, heißt nicht, dass man deshalb lebensunfähig ist, oder dass man nicht vielleicht sogar Glück gehabt hat und 'trotzdem' den Umständen entsprechend gut zurecht kommt. Aber das glauben die Leute weniger, sie drücken den Stempel auf und den Rest kriegen sie nicht mehr mit, oder können es nicht glauben. Es hat weder mit Feigheit zu tun noch mit Unehrlichkeit, wenn man andern nicht erlaubt, einen in eine bestimmte Schublade zu stecken, es hat eher was mit Selbsterhaltung zu tun. Unehrlich wird es erst, wenn man bewusst lügt, und da gibt es immer noch Grenzen in der Art und Weise. "Ich KONNTE es Dir einfach nicht sagen", finde ich ein sehr akzeptables Argument.

Und wie soll man harte Vergangenheiten für sich selber einfach so akzeptieren können? Das kann ein jahrzehntelanger Prozess sein. Der hat bei mir erst mit ca 32 Jahren überhaupt mal eingesetzt.
Und TROTZ der Bereitschaft, irgendwann über manches zu reden, war ich trotzdem nicht bereit, es mit jedem zu tun, weil ich wusste, Stempel und Schublade kommen auf jeden Fall. (..ohne mich, ich weiß es besser, als ich denen jeh erklären könnte)


"Ihm jetzt Verständnis zu zeigen, wäre ein Akt der Liebe und der Stärke. Ich glaube nicht, dass ich dazu fähig bin."
Hier ist viel Verständnis von Dir gefordert worden, das stimmt. Im Nachhinein ist mir auch aufgefallen, wie dir der Vorschlag 'sag ihm es tut dir leid und dass du beizeiten mit ihm reden möchtest' wohl vorgekommen sein muss ..... da hätte genauso gut stehen können: 'vielleicht schaffe ich es ja noch, dir dein Verhalten zu verzeihen, wir könnten bei Gelegenheit ja mal darüber reden'.
Du musst kein Verständnis dafür haben, wie schrecklich es ihm jetzt gehen muss oder wie sehr ihn Dein Verhalten doch verletzt haben könnte. Es reicht, wenn Du Verständnis für seine Dummheit und Unfähigkeit in der Situation hast.
Es ist NICHT vor allein Dein Problem, dass er so geschockt war, Du musst Dich auch nicht deswegen an die Wand gestellt fühlen oder das selber tun. Du brauchst Dich auch nicht schuldig dafür fühlen (Du bist nicht schuld).
Wenn er wirklich nicht versteht, dass Du bisher geschwiegen hast und war für einen Mut Deine Ansage bedeutet hat und was für ein Vertrauen inzwischen ihm gegenüber, dann gebe ich Rosa recht, die neulich gesagt hat, dann hätte er Dich nicht verdient.

Hat er noch gar nichts wieder von sich hören lassen? (wohntet Ihr jetzt zusammen oder nicht?) Oder braucht er das inzwischen auch gar nicht mehr? Es liest sich so, als wolltest Du jetzt gar nicht mehr mit ihm darüber reden (nicht darüber, was Du ihm erzählt hast, sondern über Eure Verständigungsschwierigkeiten). Wenn Du gar nicht mehr reden willst, da kann ER aber dann wieder nicht für... Guck doch wenigstens, ob er wirklich so ein Idiot ist, wie Du vermutest oder ob er vielleicht nach der ersten Schockminute auch ganz anders kann.

"Mich würde nur interessieren, bringt ihr alle auch das von mir geforderte Verständnis euren Partnern entgegen?"
Ja, zu viel manchmal.
Natürlich auch nicht immer, manchmal natürlich auch gar nicht.
Ich glaube, wir haben nicht nach Deinem Verständnis gefragt, um ihn zu verteidigen, sondern um weil darin ein Weg für Dich liegt, das mit ihm abzuklären, statt Dich umzudrehn und zu gehn.

In Situationen wie Deiner bin ich auch eher gewohnt, Verständnis zu finden. (Verständnislosen gegenüber halte ich die Klappe...) ...solltest Du Dich so in ihm geirrt haben? (kann ja sein, Du weißt es besser als ich)

P.S. Aber mit dem Gehen richtest Du Dich ja nicht unbedingt nur gegen ihn sondern auch gegen Dich!! Vielleicht ist ja wirklich alles zu spät, aber Du solltest für Dich den Abgang dann so gut wie möglich gestalten, Du bist es Dir schuldig!

Ich wünsch Dir was!
ExDrusel

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15. November 2007 um 17:57

Frage 98
Hey ich bins nochmal...
weisst du ,ich denke das so jeder irgendwie ne Leiche im Keller hat und es gibt sehr wenige Menschen wie dich die denk ich mal so viel Power und Geist haben sich trotz allem zu einem netten liebenswerten Menschen wie du es bist zu entwickeln..
Was mir die ganze Zeit durch den Kopf geht und mir keine Ruhe lasst ist dieser Punkt das du schreibst das du nur öberflächlich mit ihm zusammen bist und naja eure Beziehung auch nicht sooooo fest ist..
Er ist sicher nicht dein erster Freund ,oder doch?? du hattest bestimmt immer wieder mal Leute um dich herum denen du vertraut hast ,..
und hast geschwiegen und deine Vergangenheit immer mit dir herum getragen,als schwere Last auf deinen Schultern ..hast dich einsam und verlogen gefühlt da du nicht die warst die alle dachten..
Aber was dachten die anderen denn?
Nix denke ich ,,das du ne nette zurückhaltende intelligente Frau bist??? Niemand hat dich gemocht weil duGeld hast oder abdere Dinge ,,alle mögen dich weil du du bist und du hast es verdient deinerselbstwillen geachtet und geliebt zu werden ,da ist die Vergangenheit doch völlig egal..
Meine Frage ist nur..
Warum er?
Warum hast du ihn ausgesucht und dich ihm anvertraut?
Weil eure Beziehung so oberflächlich ist??
Das glaub ich dir nicht ,sorry..
Du schützt dich nun nur um es oberflächlich aussehen zu lassen ,damit du geschützt bist vor dem was noch kommt..
Du denkst er zieht sich zurück ,er verlässt dich ,er kommt damit nicht klar..
Ich kann es nur aus meiner Ansicht und Erfahrung sagen.wenn dieser Mann ein echter JFM ist ,dann scheisst er auf Geld und Ehre ,da für ihn der Mensch zählt den er liebt und vertraut!!!!
Ich kenne nicht einen JFmenschen und ich kenne einige sowohl Männer und Freuen ,denen das immer unwichtig war,denn wenn diese Menschen lieben zählen die Werte des Partners und nicht der Gesellschaft..
Ich hoffe du bist mir nicht böse ,aber ich sehe das in deinem Fall nun mal so .das du wenn du ehrlich zu dir selbst bist ,schon einen guten Grund hattest genau IHM alles anzuvertrauen..
Und das frag dich bitte einmal selbst .Ich hoffe du findest die Antwort darauf...
Alles Liebe Rosa

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21. November 2007 um 22:18
In Antwort auf filou_12897449

Hallo Frage
DAS sehe ich aber ganz anders:
"In Wirklichkeit bin ich doch, wenn man es hart ausdrücken will, ein feiger und infolgedessen auch unehrlicher Mensch, der seine eigene Herkunft verleugnet hat und nicht zu sich stehen kann."

In meiner Kindheit gibt es auch Vorfälle, die nur ganz wenige Leute in meinem Leben je erfahren haben (nur damit du mich nicht für eine ahnungslosen Klugscheißerin hälst). Das Schweigen ist weder feige noch unehrlich!! Niemand ist verpflichtet, jemandem alles über sich zu sagen, selbst wenn es manchmal einiges erklären würde.
Wenn's ans Leben geht, auch das richtige, nicht nur das seelische, ist es noch schlimmer.

Weiß Du, warum man schweigen DARF?
Weil die Befürchtung meistens nicht unberechtigt ist, dass die Leute Dich dann in eine Schublade packen, Dir einen Stempel aufdrücken und der Meinung sind, Du MUSST ja einen Schaden davon getragen haben.
Mag ja sein, aber dass man einen Schaden davon trägt, heißt nicht, dass man deshalb lebensunfähig ist, oder dass man nicht vielleicht sogar Glück gehabt hat und 'trotzdem' den Umständen entsprechend gut zurecht kommt. Aber das glauben die Leute weniger, sie drücken den Stempel auf und den Rest kriegen sie nicht mehr mit, oder können es nicht glauben. Es hat weder mit Feigheit zu tun noch mit Unehrlichkeit, wenn man andern nicht erlaubt, einen in eine bestimmte Schublade zu stecken, es hat eher was mit Selbsterhaltung zu tun. Unehrlich wird es erst, wenn man bewusst lügt, und da gibt es immer noch Grenzen in der Art und Weise. "Ich KONNTE es Dir einfach nicht sagen", finde ich ein sehr akzeptables Argument.

Und wie soll man harte Vergangenheiten für sich selber einfach so akzeptieren können? Das kann ein jahrzehntelanger Prozess sein. Der hat bei mir erst mit ca 32 Jahren überhaupt mal eingesetzt.
Und TROTZ der Bereitschaft, irgendwann über manches zu reden, war ich trotzdem nicht bereit, es mit jedem zu tun, weil ich wusste, Stempel und Schublade kommen auf jeden Fall. (..ohne mich, ich weiß es besser, als ich denen jeh erklären könnte)


"Ihm jetzt Verständnis zu zeigen, wäre ein Akt der Liebe und der Stärke. Ich glaube nicht, dass ich dazu fähig bin."
Hier ist viel Verständnis von Dir gefordert worden, das stimmt. Im Nachhinein ist mir auch aufgefallen, wie dir der Vorschlag 'sag ihm es tut dir leid und dass du beizeiten mit ihm reden möchtest' wohl vorgekommen sein muss ..... da hätte genauso gut stehen können: 'vielleicht schaffe ich es ja noch, dir dein Verhalten zu verzeihen, wir könnten bei Gelegenheit ja mal darüber reden'.
Du musst kein Verständnis dafür haben, wie schrecklich es ihm jetzt gehen muss oder wie sehr ihn Dein Verhalten doch verletzt haben könnte. Es reicht, wenn Du Verständnis für seine Dummheit und Unfähigkeit in der Situation hast.
Es ist NICHT vor allein Dein Problem, dass er so geschockt war, Du musst Dich auch nicht deswegen an die Wand gestellt fühlen oder das selber tun. Du brauchst Dich auch nicht schuldig dafür fühlen (Du bist nicht schuld).
Wenn er wirklich nicht versteht, dass Du bisher geschwiegen hast und war für einen Mut Deine Ansage bedeutet hat und was für ein Vertrauen inzwischen ihm gegenüber, dann gebe ich Rosa recht, die neulich gesagt hat, dann hätte er Dich nicht verdient.

Hat er noch gar nichts wieder von sich hören lassen? (wohntet Ihr jetzt zusammen oder nicht?) Oder braucht er das inzwischen auch gar nicht mehr? Es liest sich so, als wolltest Du jetzt gar nicht mehr mit ihm darüber reden (nicht darüber, was Du ihm erzählt hast, sondern über Eure Verständigungsschwierigkeiten). Wenn Du gar nicht mehr reden willst, da kann ER aber dann wieder nicht für... Guck doch wenigstens, ob er wirklich so ein Idiot ist, wie Du vermutest oder ob er vielleicht nach der ersten Schockminute auch ganz anders kann.

"Mich würde nur interessieren, bringt ihr alle auch das von mir geforderte Verständnis euren Partnern entgegen?"
Ja, zu viel manchmal.
Natürlich auch nicht immer, manchmal natürlich auch gar nicht.
Ich glaube, wir haben nicht nach Deinem Verständnis gefragt, um ihn zu verteidigen, sondern um weil darin ein Weg für Dich liegt, das mit ihm abzuklären, statt Dich umzudrehn und zu gehn.

In Situationen wie Deiner bin ich auch eher gewohnt, Verständnis zu finden. (Verständnislosen gegenüber halte ich die Klappe...) ...solltest Du Dich so in ihm geirrt haben? (kann ja sein, Du weißt es besser als ich)

P.S. Aber mit dem Gehen richtest Du Dich ja nicht unbedingt nur gegen ihn sondern auch gegen Dich!! Vielleicht ist ja wirklich alles zu spät, aber Du solltest für Dich den Abgang dann so gut wie möglich gestalten, Du bist es Dir schuldig!

Ich wünsch Dir was!
ExDrusel

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Nochmals


Rosa, warum nur hast du dieses unerschütterliche Vertrauen, dass er es noch wert wäre, es mit ihm zu versuchen?

Ist es deshalb, weil du Jungfrau bist, und du dir aus Geld nichts machst. Das glaube ich dir gern, aber bei ihm ist es so: es geht ihm um Ruf und Ansehen, und da steht für ich so einiges auf dem spiel, und vor allem geht es darum dass ich nicht die Frau bin, als die er mich gesehen hat.
. Für mich jedenfalls ist die Situation unerträglich geworden.
Was ich heute gedacht und begonnen habe als einen Brief, der unsere jetzigen Situation differenziert betrachten sollte und ihm meinen Stanpunkt näher bringen sollte, ist leider ein einziger Vorwurf geworden.
Ich wollte ihn heute um ein klärendes Gespräch bitten, aber er war nicht erreichbar.
Und er hat die ganze Woche kaum ein persönliches Wort mit mir gewechselt. Ich habe versucht zu verstehen und habe meine Bitterkeit runtergeschluckt, aber jetzt geht es nicht mehr.
Mit jeder Sekunde, die verstreicht, spüre ich mehr Wut und Mutlosigkeit in mir aufsteigen, bis hin zu Gefühlen der Abneigung und der Verachtung.

Rosa, wenn du deine Frage gestellt hattest um mir, meine Gefühle zu ihm näher zu bringen: ich habe ihm vertraut, ja ich habe sogar gedacht, dass er der Mann sein könnte, mit dem ich mein Leben verbringen möchte, der erste Mann in meinem Leben, der diesen Wunsch in mir hervorgebracht hat. Ich hatte davor nur kurzzeitige Affären und tiefe Gefühle waren damals nie im Spiel. Aber dieses Vertrauen, war wohl zu dünn, hatte keine Basis, denn es zerbrach schon an jenem Abend. Ich habe mich gezwungen Kopf zu bewahren und zu retten was zu retten ist. Aber da ist nichts mehr. Sein Verhalten, sein Rückzug, seine Kühle, erscheint mir ungemein egoistisch, so benimmt sich kein liebender Mensch.
Vielleicht habe ich ihn enttäuscht. Vielleicht braucht er Zeit, um sein Bild von mir gerade zurücken. Aber fragt er sich dabei, wie es mir geht? Ich glaube nicht.

Es ist sehr schwer für mich. Ich habe kaum Worte um zu beschreiben, wie verletzend sich das anfühlt. Er war mir wichtig. Er ist mir wichtig. Aber ich bin für ihn nur ein Mensch, der in sein Schema sich einzuordnen hat, und wenn es nicht passt, dann muss er darüber nachdenken.
Ich brauche einen starken Menschen, der mich auffängt, wenn ich falle. Und nicht jemanden, der sich erst einmal zurückziehen muss, wenn ich ihn am nötigsten brauche.

Danke Rosa nochmals, und warum nur hältst du mich für liebenswert? ich habe nie Freunde gehabt, die das gedacht haben und keiner meiner Kollegen würde behaupten, ich wäre das.


Vollmond, ich erkenne den sehr wohlgemeinten Sinn der Zeilen, die du mir schreibst.
Du willst mir zeigen, dass ein liebender und wertvoller Mensch andere Prioritäten setzt, als nach Reichtum zu fragen.
Aber weißt du was mir an dem ersten Gedicht aufgefallen ist? Wie viel Anforderungen
(denn das ist doch mit den Worten, "ich will wissen, was du" gemeint) und Fragen dieser angeblich doch sprituelle Mensch an den anderen stellt. Ich könnte nicht einmal die Hälfte der Fragen mit ja beantworten.
Ist es nicht ebenso falsch, einen ethisch und charakterlich so reinen Menschen zu erwarten? Ich weiss, dass ich in meiner jetzigen Verfassung dem Gedicht Unrecht tue, indem ich es so einseitig interpretiere, aber : auch mein Freund hat diese Art von hohem Anspruch. Ich konnte seine nie alle erfüllen. Und es waren ja nicht materielle Dinge. Nein alltägliche andere Dinge. Was für ein schlechtes Gefühl ich hatte, wenn er anfing mich zu kritisieren. Ich war ihm nie gut genug, ich hatte so oft das Gefühl, dass ich ihm nicht perfekt genug war

Aber weißt du was? Ich werde mich darauf besinnen, dass auch ich ein Mensch bin, und ich bin gut genug für mich. Und egal, ob er nicht gut genug für mich ist, er ist jedenfalls nicht der Richtige.
Ich fühle mich schlecht, wertlos und im Stich gelassen. Es ist mir egal, ich will nicht mehr fragen, warum er mich das durchmachen lässt. Ich will ihn nicht mehr verstehen.
Jemand hat mir geantwortet, dass ich doch meine Bedürfnisse sagen soll, er könne doch nicht wissen, was ich von ihm erwarte.
Kann es wirklich sein, dass er, der so sensibel seinen eigenen Bedürfnissen gegenüber ist, nicht merkt, dass ich gerade leide? Ich werde ihm sicherlich nicht noch mehr Blöße geben. Der Brief ist geschrieben. Es wird unsere Beziehung beenden. Ich hoffe nur, dass der Schmerz verschwindet mit der Zeit.

Und ich werde sicherlich nicht den Schmerz kultivieren, wie in dem zweiten Gedicht beschrieben.

Für mich ist das Leben oft ein reiner Überlebenskampf gewesen. Und daran hat mich mein Freund in schmerzlichster Weise erinnert.
Danke Drusel für deinen Beitrag und dein Verständnis. Ich werde versuchen, mir nicht die Schuld zu geben.
Ich danke euch nochmals. Ich weiss, dass ihr es gut mit mir meint. Danke nochmals Vollmond, für Deine Mühe.
Ich sollte mich sammeln, ich habe gerade das Gefühl, ich stürze in ein tiefes Loch.
Welche Träume hatte ich wohl als Kind? Leider ist keines davon je in Erfüllung gegangen. Träume zu haben, ist ein Luxus, den ich mir nicht erlauben kann. .

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21. November 2007 um 22:47
In Antwort auf sita_12521614

Nochmals


Rosa, warum nur hast du dieses unerschütterliche Vertrauen, dass er es noch wert wäre, es mit ihm zu versuchen?

Ist es deshalb, weil du Jungfrau bist, und du dir aus Geld nichts machst. Das glaube ich dir gern, aber bei ihm ist es so: es geht ihm um Ruf und Ansehen, und da steht für ich so einiges auf dem spiel, und vor allem geht es darum dass ich nicht die Frau bin, als die er mich gesehen hat.
. Für mich jedenfalls ist die Situation unerträglich geworden.
Was ich heute gedacht und begonnen habe als einen Brief, der unsere jetzigen Situation differenziert betrachten sollte und ihm meinen Stanpunkt näher bringen sollte, ist leider ein einziger Vorwurf geworden.
Ich wollte ihn heute um ein klärendes Gespräch bitten, aber er war nicht erreichbar.
Und er hat die ganze Woche kaum ein persönliches Wort mit mir gewechselt. Ich habe versucht zu verstehen und habe meine Bitterkeit runtergeschluckt, aber jetzt geht es nicht mehr.
Mit jeder Sekunde, die verstreicht, spüre ich mehr Wut und Mutlosigkeit in mir aufsteigen, bis hin zu Gefühlen der Abneigung und der Verachtung.

Rosa, wenn du deine Frage gestellt hattest um mir, meine Gefühle zu ihm näher zu bringen: ich habe ihm vertraut, ja ich habe sogar gedacht, dass er der Mann sein könnte, mit dem ich mein Leben verbringen möchte, der erste Mann in meinem Leben, der diesen Wunsch in mir hervorgebracht hat. Ich hatte davor nur kurzzeitige Affären und tiefe Gefühle waren damals nie im Spiel. Aber dieses Vertrauen, war wohl zu dünn, hatte keine Basis, denn es zerbrach schon an jenem Abend. Ich habe mich gezwungen Kopf zu bewahren und zu retten was zu retten ist. Aber da ist nichts mehr. Sein Verhalten, sein Rückzug, seine Kühle, erscheint mir ungemein egoistisch, so benimmt sich kein liebender Mensch.
Vielleicht habe ich ihn enttäuscht. Vielleicht braucht er Zeit, um sein Bild von mir gerade zurücken. Aber fragt er sich dabei, wie es mir geht? Ich glaube nicht.

Es ist sehr schwer für mich. Ich habe kaum Worte um zu beschreiben, wie verletzend sich das anfühlt. Er war mir wichtig. Er ist mir wichtig. Aber ich bin für ihn nur ein Mensch, der in sein Schema sich einzuordnen hat, und wenn es nicht passt, dann muss er darüber nachdenken.
Ich brauche einen starken Menschen, der mich auffängt, wenn ich falle. Und nicht jemanden, der sich erst einmal zurückziehen muss, wenn ich ihn am nötigsten brauche.

Danke Rosa nochmals, und warum nur hältst du mich für liebenswert? ich habe nie Freunde gehabt, die das gedacht haben und keiner meiner Kollegen würde behaupten, ich wäre das.


Vollmond, ich erkenne den sehr wohlgemeinten Sinn der Zeilen, die du mir schreibst.
Du willst mir zeigen, dass ein liebender und wertvoller Mensch andere Prioritäten setzt, als nach Reichtum zu fragen.
Aber weißt du was mir an dem ersten Gedicht aufgefallen ist? Wie viel Anforderungen
(denn das ist doch mit den Worten, "ich will wissen, was du" gemeint) und Fragen dieser angeblich doch sprituelle Mensch an den anderen stellt. Ich könnte nicht einmal die Hälfte der Fragen mit ja beantworten.
Ist es nicht ebenso falsch, einen ethisch und charakterlich so reinen Menschen zu erwarten? Ich weiss, dass ich in meiner jetzigen Verfassung dem Gedicht Unrecht tue, indem ich es so einseitig interpretiere, aber : auch mein Freund hat diese Art von hohem Anspruch. Ich konnte seine nie alle erfüllen. Und es waren ja nicht materielle Dinge. Nein alltägliche andere Dinge. Was für ein schlechtes Gefühl ich hatte, wenn er anfing mich zu kritisieren. Ich war ihm nie gut genug, ich hatte so oft das Gefühl, dass ich ihm nicht perfekt genug war

Aber weißt du was? Ich werde mich darauf besinnen, dass auch ich ein Mensch bin, und ich bin gut genug für mich. Und egal, ob er nicht gut genug für mich ist, er ist jedenfalls nicht der Richtige.
Ich fühle mich schlecht, wertlos und im Stich gelassen. Es ist mir egal, ich will nicht mehr fragen, warum er mich das durchmachen lässt. Ich will ihn nicht mehr verstehen.
Jemand hat mir geantwortet, dass ich doch meine Bedürfnisse sagen soll, er könne doch nicht wissen, was ich von ihm erwarte.
Kann es wirklich sein, dass er, der so sensibel seinen eigenen Bedürfnissen gegenüber ist, nicht merkt, dass ich gerade leide? Ich werde ihm sicherlich nicht noch mehr Blöße geben. Der Brief ist geschrieben. Es wird unsere Beziehung beenden. Ich hoffe nur, dass der Schmerz verschwindet mit der Zeit.

Und ich werde sicherlich nicht den Schmerz kultivieren, wie in dem zweiten Gedicht beschrieben.

Für mich ist das Leben oft ein reiner Überlebenskampf gewesen. Und daran hat mich mein Freund in schmerzlichster Weise erinnert.
Danke Drusel für deinen Beitrag und dein Verständnis. Ich werde versuchen, mir nicht die Schuld zu geben.
Ich danke euch nochmals. Ich weiss, dass ihr es gut mit mir meint. Danke nochmals Vollmond, für Deine Mühe.
Ich sollte mich sammeln, ich habe gerade das Gefühl, ich stürze in ein tiefes Loch.
Welche Träume hatte ich wohl als Kind? Leider ist keines davon je in Erfüllung gegangen. Träume zu haben, ist ein Luxus, den ich mir nicht erlauben kann. .

Eigentlich
wollte ich gerade schlafen gehen,da las ich deine Zeilen.
Wie oft saß ich schon hier und habe Fragen und Gedanken gehabt,meistens wurde mir geantwortet,und ich hab auf diesem Weg eine Bereicherung für mein Leben bekommen,die man nicht mit Geld aufwiegen kann.
Auch ich glaubte schon mal alles verloren zu haben,Ansehen,Haus,dickes Auto,Firma und den Ehemann.Doch ich habe es überstanden,dank eigener Kraft und die Unterstützung meiner Freunde.
Du liebe frage98,bist der wichtigste Mensch in deinem Leben,gib dir selbst die Zeit dich wieder zufinden.Auch deine Träume kommen wieder,wenn du jetzt auch noch nicht daran glauben kannst.
Welche Träume hattest du als Kind ?Warst du schon am Meer,hast du den Sand unter deinen fingern gespürt oder die Sonnenstrahlen auf deinem Bauchnabel?Es gibt in jedem Leben eines Menschen schöne und weniger schöne Momente,warum erinnern wir uns nur an die schlechten?
Geh ganz in dich und erinner dich an die schönen Momente,die ja nur du wissen kannst,und denk an das Gefühl was du damals hattest.
Hoffe dir damit ein bißchen geholfen zu haben
Drück dich ganz lieb
Mirabela

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22. November 2007 um 0:31
In Antwort auf beylke_11955239

Eigentlich
wollte ich gerade schlafen gehen,da las ich deine Zeilen.
Wie oft saß ich schon hier und habe Fragen und Gedanken gehabt,meistens wurde mir geantwortet,und ich hab auf diesem Weg eine Bereicherung für mein Leben bekommen,die man nicht mit Geld aufwiegen kann.
Auch ich glaubte schon mal alles verloren zu haben,Ansehen,Haus,dickes Auto,Firma und den Ehemann.Doch ich habe es überstanden,dank eigener Kraft und die Unterstützung meiner Freunde.
Du liebe frage98,bist der wichtigste Mensch in deinem Leben,gib dir selbst die Zeit dich wieder zufinden.Auch deine Träume kommen wieder,wenn du jetzt auch noch nicht daran glauben kannst.
Welche Träume hattest du als Kind ?Warst du schon am Meer,hast du den Sand unter deinen fingern gespürt oder die Sonnenstrahlen auf deinem Bauchnabel?Es gibt in jedem Leben eines Menschen schöne und weniger schöne Momente,warum erinnern wir uns nur an die schlechten?
Geh ganz in dich und erinner dich an die schönen Momente,die ja nur du wissen kannst,und denk an das Gefühl was du damals hattest.
Hoffe dir damit ein bißchen geholfen zu haben
Drück dich ganz lieb
Mirabela

Als Kind
hatte ich keine Träume außer dem, dass das Leben irgendwann 'anders' wird. (und mein Erinnerungsvermögen ist gut)

Wir können uns den Luxus nicht leisten, KEINE Träume zu haben. (niemand von uns)

Ich frage mich, wie Du das alles bisher geschafft hast.

Versprich, dass Du berichtest, wie die Sache mit dem Brief und dem Freund (bzw Ex) ausgegangen ist, ja, tust Du das?

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22. November 2007 um 0:35
In Antwort auf filou_12897449

Als Kind
hatte ich keine Träume außer dem, dass das Leben irgendwann 'anders' wird. (und mein Erinnerungsvermögen ist gut)

Wir können uns den Luxus nicht leisten, KEINE Träume zu haben. (niemand von uns)

Ich frage mich, wie Du das alles bisher geschafft hast.

Versprich, dass Du berichtest, wie die Sache mit dem Brief und dem Freund (bzw Ex) ausgegangen ist, ja, tust Du das?

@ Mirabela
Ich will auuuch ans Meer *ganzliebbittendguck*.

War für dies Jahr schon geplant, aber lief ja eh alles anders. Vielleicht nächstes Jahr .... kommt Zeit, kommt Meer (und das Geld dafür auch....)
wenigstens 2,3 Tage....

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23. November 2007 um 0:44

Danke schön Muecke
dein Beitrag hat mir nochmals viel geholfen seine Seite zu sehen.
Das Seltsame dabei ist, dass ich mir eigentlich unterschwellig immer bewusst bin, dass er es schwer hat mit mir. Es ist, als ob ich mich die ganze Zeit frage, warum um Himmels willen mag er mich eigentlich?
Aber dann gibt es einen solchen Moment, in dem alles auf einen nieder kracht und dann ist es schwer, sich nochmals in die andere Seite hineinzuversetzen und wird selber so ungerecht.
Aber bei klarm Verstand sehe ich ja, was du meinst.
Du musst eine sehr starke Person sein, dass Du damit klar kommst und deinem Partner genug Liebe vermitteln konntest.
Bei uns ist es vorbei.
Wir haben uns getrennt. Freundschaftlich. Auf Probe, wie wir uns sagten.
Ich muss sagen, dass ich es besser ertrage als die letzten Tage.
Ich bin ruhig und das Leben geht weiter.
Ich wünsch Dir und Deinem Mann alles Gute. Wie lange seid ihr schon verheiratet? Ich bin sicher, er weiss wieviel du für ihn tust, auch wenn er es nicht immer zeigt.

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23. November 2007 um 1:07

Hallo cheesy
Danke für das virtuelle Auffangen.

Ich habe ihm den Brief doch in seinen Briefkasten geworfen.
ich dachte mir, er kann nun auch wissen, wie ich darüber denke. Mit Charles und Di war es so: er hat sie geheiratet, obwohl er sie nicht geliebt hat. Mit Charles und Camilla war es so: sie haben letztendlich geheiratet. Und Charles wird nie König werden.
Ist aber egal.
Du hast recht, jeder Mensch ist anders in seiner Freude, in seinem Schmerz, in der Weise, wie er Liebe empfindet und wie er sie zeigt. Wie man das Verhalten des anderen empfindet, ist auch verschieden. Ich habe Verständnis jetzt für seinen Rückzug.
Ich habe mit ihm geredet. Ich mag ihn immer noch als Mensch. Aber für mehr reicht es gerade nicht.
Ich gestehe, dass es überwiegend an mir liegt. Aber trotzdem denke ich auch, dass es nicht ganz allein an mir liegt.
Ich glaube, wir brauchen beide etwas Zeit, um darüber nachzudenken.

Kein Grund ganz in Selbstmitleid zu zerfliessen.
Ich stehe schon wieder.
Ich habe ein wenig mich im Forum durchgelesen und habe auch von deinem Problem gelesen. Ich wünsch Dir alles Gute. Kann leider so gar nichts dazu beisteuern.
Aber ich verstehe mich ja die meiste Zeit auch nicht.






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23. November 2007 um 1:21
In Antwort auf beylke_11955239

Eigentlich
wollte ich gerade schlafen gehen,da las ich deine Zeilen.
Wie oft saß ich schon hier und habe Fragen und Gedanken gehabt,meistens wurde mir geantwortet,und ich hab auf diesem Weg eine Bereicherung für mein Leben bekommen,die man nicht mit Geld aufwiegen kann.
Auch ich glaubte schon mal alles verloren zu haben,Ansehen,Haus,dickes Auto,Firma und den Ehemann.Doch ich habe es überstanden,dank eigener Kraft und die Unterstützung meiner Freunde.
Du liebe frage98,bist der wichtigste Mensch in deinem Leben,gib dir selbst die Zeit dich wieder zufinden.Auch deine Träume kommen wieder,wenn du jetzt auch noch nicht daran glauben kannst.
Welche Träume hattest du als Kind ?Warst du schon am Meer,hast du den Sand unter deinen fingern gespürt oder die Sonnenstrahlen auf deinem Bauchnabel?Es gibt in jedem Leben eines Menschen schöne und weniger schöne Momente,warum erinnern wir uns nur an die schlechten?
Geh ganz in dich und erinner dich an die schönen Momente,die ja nur du wissen kannst,und denk an das Gefühl was du damals hattest.
Hoffe dir damit ein bißchen geholfen zu haben
Drück dich ganz lieb
Mirabela

Hallo Mirabela
Ja, das Forum hat mir auch geholfen.
Es ist wirklich so, dass das Gehirn die negativen Erfahrungen in viel besserem Maße abspeichert. Überlebensinstinkt vielleicht. Dabei sind es wahrscheinlich die schönen Erinnerungen, die das menschliche Leben doch lebenswert machen, sonst wäre es doch wirklich egal, ob man vom nächsten Zug überrollt wird oder nicht.
Es klingt vielleicht schwach, aber ich habe keine Träume. Hast Du dir welche aufbewahrt? Hast Du inzwischen deinen Platz im Leben wiedergefunden?
Ich wünsche mir nur einen Platz im Leben, irgend wo, wo ich mich sicher und geliebt weiss.
Aber Danke, du hast mir geholfen.
Wünsch Dir auch alles Gute.

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23. November 2007 um 1:27
In Antwort auf filou_12897449

Als Kind
hatte ich keine Träume außer dem, dass das Leben irgendwann 'anders' wird. (und mein Erinnerungsvermögen ist gut)

Wir können uns den Luxus nicht leisten, KEINE Träume zu haben. (niemand von uns)

Ich frage mich, wie Du das alles bisher geschafft hast.

Versprich, dass Du berichtest, wie die Sache mit dem Brief und dem Freund (bzw Ex) ausgegangen ist, ja, tust Du das?

Hallo Drusel,
wenn Du die anderen Beiträge von mir gelesen hast, wist du wissen, wie es gegangen ist.
"...hatte ich keine Träume außer dem, dass das Leben irgendwann 'anders' wird."
Nun, wenn das ein Traum ist, diesem gebe ich manchmal hin.
Aber zur Zeit geht es gut. Ich hoffe, dass Du dein Leben meisterst. Weisst Du, für Menschen, die nicht aus ihrer Kindheit einen grossen Schatz von wundervollen Erinnerungen schöpfen können, ist es vielleicht schwerer, das Glück zu finden. aber ich bin sicher, sie werden es schaffen, und sie werden es mehr zu schätzen wissen.
Alles Gute an Dich, ich hoffe, dass Du jemanden findest, der Dich so zu schätzen und lieben weiss, wie du bist und sein kannst.

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23. November 2007 um 10:26
In Antwort auf sita_12521614

Hallo Drusel,
wenn Du die anderen Beiträge von mir gelesen hast, wist du wissen, wie es gegangen ist.
"...hatte ich keine Träume außer dem, dass das Leben irgendwann 'anders' wird."
Nun, wenn das ein Traum ist, diesem gebe ich manchmal hin.
Aber zur Zeit geht es gut. Ich hoffe, dass Du dein Leben meisterst. Weisst Du, für Menschen, die nicht aus ihrer Kindheit einen grossen Schatz von wundervollen Erinnerungen schöpfen können, ist es vielleicht schwerer, das Glück zu finden. aber ich bin sicher, sie werden es schaffen, und sie werden es mehr zu schätzen wissen.
Alles Gute an Dich, ich hoffe, dass Du jemanden findest, der Dich so zu schätzen und lieben weiss, wie du bist und sein kannst.

Hallo Frage,
schön, dass es Dir so viel besser geht.

Was nette Kerls betrifft, neige ich dazu mich in die 'falschen' zu vergucken. Aber mein Leben ist ja noch länger.... (na ja, sie übernehmen keine Verantwortung für das was sie tun und scheinen sich auf meinem Rücken ausruhen zu wollen. Gibt Schlimmeres *zugeb*, manche Frauen suchen sich immer wieder welche, von denen sie gehauen werden...oder sind Säufersuchgeräte...)

Danke für Deine Wünsche (gleichfalls), bin zwar ein Spätzünder aber darf auf meine alten Tage noch Diplomarbeit schreiben *froi*hüpf*

"und sie werden es mehr zu schätzen wissen"
DAS stimmt

Ich hoffe, dass sich Dein möglicherweise neu erworbenes Misstrauen, was das Reden angeht, nicht auf den nächsten Freund erstreckt.
Es kann nur alles besser werden, wenn Du Dich selbst schätzt. (Betonung auf der ersten Satzhälfte)

Wünsche Dir auch alles Gute, bist schon 'ne Tapfere.
Liebe Grüße

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23. November 2007 um 10:36
In Antwort auf sita_12521614

Hallo Mirabela
Ja, das Forum hat mir auch geholfen.
Es ist wirklich so, dass das Gehirn die negativen Erfahrungen in viel besserem Maße abspeichert. Überlebensinstinkt vielleicht. Dabei sind es wahrscheinlich die schönen Erinnerungen, die das menschliche Leben doch lebenswert machen, sonst wäre es doch wirklich egal, ob man vom nächsten Zug überrollt wird oder nicht.
Es klingt vielleicht schwach, aber ich habe keine Träume. Hast Du dir welche aufbewahrt? Hast Du inzwischen deinen Platz im Leben wiedergefunden?
Ich wünsche mir nur einen Platz im Leben, irgend wo, wo ich mich sicher und geliebt weiss.
Aber Danke, du hast mir geholfen.
Wünsch Dir auch alles Gute.

Sicher
hab ich mir meine Träume aufbewahrt.
Einer davon ist.Ich hab ein kleines Haus in Evian,an der französischen cote dÀzur,mit einem Kamin und ganz vielen büchern,abends hör ich die wellen ganz leise rauschen.Wer da mit mir am Kamin sitzt,das weiß ich noch nicht.
Mein Platz im Leben ist hier in der Gegenwart,da wo ich gebraucht und geliebt werde.
Das ich nach 18 Jahren wieder von vorn anfage,ist eine Herausforderung,oder einfach Leben!
Liebe Frage98,sicher gibt es in deinem Leben auch Menschen die dich mögen und dir zu lächeln,du lebst du nicht auf einer Insel?
Wünsch dir alles Liebe und schreib einfach mal wieder wie es dir geht.
mirabela

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