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Was soll man dazu sagen?

25. August 2007 um 11:49 Letzte Antwort: 25. August 2007 um 13:27

schreibt man hier in diesem forum negativ berichte über seine erfahrungen mit dem kartenlegen oder kartenlegern, bekommt man beifallrauschende antworten. einer übertrifft den anderen in erfahrungen der negativsten art, als gäbs dafür einen pokal.

schreibt jemand einfach mal etwas positives, so, wie ich oder auch wenige andere, dann wird man des wahnsinns-befallen bezichtigt *lächelndkopfschüttel*.

ich frage mich: was sind das hier für menschen, die sich monate-oder jahrelang in elegischem gejammer über ihren verlorenen HM ergehen und nichts tun, um dies zu ändern?

es gibt immer 2 möglichkeiten.

ich kann verharren in eine zustand, der mich krank macht, der mir nicht guttut, wo es mir schlecht geht und eben in einem solchen kreis, wie hier, mich immer und immer wieder darüber auslassen. ich kann dann KL und den rest der welt dafür verantwortlich machen, auf die männer schimpfen und voller hass um mich schlagen. im endeffekt wird es aber niemanden weiterbringen.
ich kann aber auch mich selber reflektieren und an MEINER situation und MEINEM leben aktiv etwas verändern.
ich kann mein leben positiv gestalten WOLLEN. ich allein bin die quelle meiner realität. meine gegenwart ist das ergebnis meiner gedanken der vergangenheit!
oh ja, es tut weh, es schmerzt, man ist manchmal am ende seiner kraft, ABER danach steht man wieder aufrecht, kann wieder lachen und voller glück ins leben sehen!
das wird einem hier aber zum vorwurf gemacht. dann spinnt man oder ist verrückt... *lächel*

man kann einerseits sein leben lang auf KL und nicht eingetroffene prognosen herumhacken und sich hier detailliert darüber auslassen, warum ein KB so und so aussah und und das ergebnis ein anderes ist. man seziert bis ins unendliche aussagen und prognosen und fragt wieder und wieder *warum dies, warum das*.

so erging es mir auch lange zeit und ich entschloss mich nicht mehr passiv ins forum zu fragen, sondern aktiv selber herauszufinden, was nun dahinter steckt.
wenn man hier mal die posts derjenigen betrachtet, die selber karten legen, schreiben diese ganz andere erfahrungen, als die jenigen, die sich nur auf irgendwelchen lines die karten legen lassen.
fangt doch an es zu lernen, sucht euch einen kurs im web oder anderswo und lernt es selber, kommt hinter das geheimnis und erkennt, woran es liegt, dass prognosen nicht eintreffen.
fangt doch einmal an mit INTERESSE und FREUDE an diese dinge heranzugehen, den dingen selber auf den grund zu gehen, anstatt sich hier gegenseitig mit gejammer und gezeter aufzuwiegeln.

wenn dann aber jmd , wie ich, der relativer anfänger ist, voller freude und begeisterung über die ersten erfolge beim KL berichtet, dann ist man wahnsinnig.

ich frag mich: in welcher welt lebt ihr eigentlich? was geht in euren köpfen vor, dass jmd seine begeisterung nicht mitteilen darf?

ich bin in ein paar anderen foren, sehr spirituellen foren, da teilt man gegenseitig die freude über solche erfolge und fragte INTERESSIERT nach kombinationen, erfahrungen etc.
da ist ein richtiger austausch an wissen, da besteht der wunsch, den dingen auf den grund zu kommen.
niemand redet dort über hotlines, weil dort niemand KL auf lines befragen muss. dort hilft man sich gegenseitig bei legen und deuten eines KB und betrachtet auch negative prognosen als wichtige aussage und lernprozess.

ich denke, es gibt nur 2 möglichkeiten, warum es NUR hier so dermassen negativ zugeht: es wird gefördert mit absicht, vllt, um mehr user herzulocken (sensationslust) oder aber hier greift das gesetz der resonanz tepperweins ... gleiches zieht gleiches an ... wer negativ ist, landet hier ...
viele der user, die wirklich tolle, konstruktive, interessante und produktive beiträge schrieben, sind inzwischen fort ...

sie befinden sich in foren, in denen es liebevoll und respektvoll zugeht, man sich weiterhilft, sich auf dem weg unterstützt und motiviert und auch ich gebs jetzt auf, hier irgendwelche positiven dinge vermitteln zu wollen. die will einfach niemand lesen und wissen.

verharrt weiter im tal des jammers, wenn es euch dort so gut gefällt. wir haben schliesslich alle die wahl und den freien willen...

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25. August 2007 um 12:06

Selbstreflexion ist schwer...
und manch einer sucht lieber im außen,als bei sich selber zu beginnen.

Die Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln liegt gerade in dem Bewusstsein darüber, dass wir fremden Einflüssen unterworfen sind. Reflektiert man diese Gegebenheit und erkennt in der Folge die wirkenden Faktoren, kann man selbstbestimmt entscheiden, ob und inwieweit man diesen Beeinflussungen folgt.

So bleibt das eigene Handeln individuell gestaltbar und unterliegt demnach weiterhin der persönlichen Verantwortung. Die Ablehnung dieses Prozesses ist umgekehrt genauso selbstbestimmt, die Berufung auf die Abhängigkeit des (unfreien) Willens von inneren oder äußeren Ursachen unseres Tuns verantwortungslos. Ihre Verantwortung beginnt sofort mit jeder Erkenntnis und fordert von Ihnen ständig neue Erkenntnisse. Der erste Schritt zu jeder Erkenntnis liegt in jedem Menschen selbst.

Und wer nichts oder zu wenig über sich weiß, wird der Grundannahme unserer Determiniertheit zufolge blind handeln. Und blindes Handeln ist sicher keine besonders schöne Voraussetzung für persönlichen oder beruflichen Erfolg. Dabei ist die Lösung zu all dem sehr einfach: Die Augen sollen geöffnet werden, denn unsere Persönlichkeit gehört im allgemeinen so sehr zu uns, dass wir sie, während wir sie leben, einfach vergessen.

Unser Gegenüber sieht sie aber und verhält sich zu uns entsprechend. So wundern sich dann manche vielleicht, warum ganz unterschiedliche Menschen sich ihnen gegenüber ganz ähnlich verhalten, warum in ihrem Leben andauernd die gleichen Konflikte entstehen und über mehr solcher Dinge.

Besonders wichtig ist deshalb die Kenntnis der eigenen Persönlichkeit und ihrer Wirkung bei Personen, die Verantwortung tragen, Entscheidungen vermitteln oder Menschen begleiten müssen.

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25. August 2007 um 12:06

PS
ich hatte in einigen theads vor wochen über meinen weg aus dem passiven trauern hin zum aktiven glücklichen wohlbefinden geschrieben und erhielt darauf hin wirklich viele anfragen, wie ich das geschafft habe.
ich habe allen fragenden geschrieben, wer und wo mir geholfen wurde.
ich habe den wirklich interessierten mein forum empfohlen und ihnen weitergegeben, was ich selber so selbstlos und liebevoll erhalten habe (u.a.reiki, diverse rituale, motivation)

2 oder 3 dieser personen, die wirklich ebenso depressiv und am ende waren, ja sogar ihr leben nicht mehr leben wollten, haben sich darauf eingelassen, weil der leidensdruck, wie damals bei mir, einfach so gross war, dass sie ihn nicht mehr ertragen wollten.

nach nur wenigen tagen und befolgen des kleinen wegweisers, den ich auch erhalten hatte, ging es ihnen ebenso gut, wie mir.
ich lese ihre mails und bin bewegt, weil man durch die worte spürt: wow. da ist jetzt power anstelle der depression, da ist lebensfreude, sie haben sich ziele gesucht, auf die sie voller freude zugehen, sie trauern nicht mehr ihrem HM nach (klar, gibt es momente, wo es noch ein wenig wehtut), sondern gehen wieder aktiv ins leben und sind bereit, sich auf alles voller freude und o ffenheit einzulassen.

so einen weg mit verfolgen zu können ist so schön, vor allem, wenn man das selber alles am eigenen leib erfahren und gespürt hat und weiss, es ist wie eine wiedergeburt und dafür kann man/ich nicht genug danken!

aber ich bin sicher, auch dieses posting von mir wird als spinnerei und wahn abgetan
egal, denn es ist eben die freie entscheidung es so zu sehen, oder eben als chance...

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25. August 2007 um 12:14
In Antwort auf juli_12859083

Selbstreflexion ist schwer...
und manch einer sucht lieber im außen,als bei sich selber zu beginnen.

Die Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln liegt gerade in dem Bewusstsein darüber, dass wir fremden Einflüssen unterworfen sind. Reflektiert man diese Gegebenheit und erkennt in der Folge die wirkenden Faktoren, kann man selbstbestimmt entscheiden, ob und inwieweit man diesen Beeinflussungen folgt.

So bleibt das eigene Handeln individuell gestaltbar und unterliegt demnach weiterhin der persönlichen Verantwortung. Die Ablehnung dieses Prozesses ist umgekehrt genauso selbstbestimmt, die Berufung auf die Abhängigkeit des (unfreien) Willens von inneren oder äußeren Ursachen unseres Tuns verantwortungslos. Ihre Verantwortung beginnt sofort mit jeder Erkenntnis und fordert von Ihnen ständig neue Erkenntnisse. Der erste Schritt zu jeder Erkenntnis liegt in jedem Menschen selbst.

Und wer nichts oder zu wenig über sich weiß, wird der Grundannahme unserer Determiniertheit zufolge blind handeln. Und blindes Handeln ist sicher keine besonders schöne Voraussetzung für persönlichen oder beruflichen Erfolg. Dabei ist die Lösung zu all dem sehr einfach: Die Augen sollen geöffnet werden, denn unsere Persönlichkeit gehört im allgemeinen so sehr zu uns, dass wir sie, während wir sie leben, einfach vergessen.

Unser Gegenüber sieht sie aber und verhält sich zu uns entsprechend. So wundern sich dann manche vielleicht, warum ganz unterschiedliche Menschen sich ihnen gegenüber ganz ähnlich verhalten, warum in ihrem Leben andauernd die gleichen Konflikte entstehen und über mehr solcher Dinge.

Besonders wichtig ist deshalb die Kenntnis der eigenen Persönlichkeit und ihrer Wirkung bei Personen, die Verantwortung tragen, Entscheidungen vermitteln oder Menschen begleiten müssen.

Selbstreflektion tut weh
das erkennen der eigenen persönlichkeit, der fehlerhaften mechanismen und muster kann ebenso weh tun, wie nach 25 jahren ehe zu erkennen, dass man vom partner all die jahre betrogen wurde.

es ist so, als schaue man in eine dunkle höhle und versucht diese zu beleuchten und auf einmal erkennt man dinge, die nicht schön sind, wo man selber sehr viel dazu beitrug, dass zb eine beziehung nicht hielt.
man erkennt, wie sehr man einen anderen menschen verletzt hat, nur sich selber gelebt hat. man erkennt, wie einen eingefahrene muster immer wieder in ähnliche situs bringen - wie du schriebst - und man erkennt, WIE schwer es ist, das zu ändern und man kann ahnen, WIE schmerzhaft der prozess der veränderung sein wird.

viele geben an dem punkt auf und auch ich war mir nicht sicher, ob ich das aushalte.
aber es hat sich so sehr gelohnt und alle, die ich kenne, die sich ebenso daran gewagt haben, betrachten es lohnenswert, diesen weg gegangen zu sein und bei all denen, hat sich die spiritualität weiterentwickelt.
viele haben einen riesenprozess in sich wahrgenommen, der sie immer weiter und weiter bringt.

es ist schön, wenn man auf dem weg jmd hat, der immer mal wieder motiviert und stützt. dann geht es doch ein wenig leichter.

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25. August 2007 um 12:21
In Antwort auf an0N_1284543699z

Selbstreflektion tut weh
das erkennen der eigenen persönlichkeit, der fehlerhaften mechanismen und muster kann ebenso weh tun, wie nach 25 jahren ehe zu erkennen, dass man vom partner all die jahre betrogen wurde.

es ist so, als schaue man in eine dunkle höhle und versucht diese zu beleuchten und auf einmal erkennt man dinge, die nicht schön sind, wo man selber sehr viel dazu beitrug, dass zb eine beziehung nicht hielt.
man erkennt, wie sehr man einen anderen menschen verletzt hat, nur sich selber gelebt hat. man erkennt, wie einen eingefahrene muster immer wieder in ähnliche situs bringen - wie du schriebst - und man erkennt, WIE schwer es ist, das zu ändern und man kann ahnen, WIE schmerzhaft der prozess der veränderung sein wird.

viele geben an dem punkt auf und auch ich war mir nicht sicher, ob ich das aushalte.
aber es hat sich so sehr gelohnt und alle, die ich kenne, die sich ebenso daran gewagt haben, betrachten es lohnenswert, diesen weg gegangen zu sein und bei all denen, hat sich die spiritualität weiterentwickelt.
viele haben einen riesenprozess in sich wahrgenommen, der sie immer weiter und weiter bringt.

es ist schön, wenn man auf dem weg jmd hat, der immer mal wieder motiviert und stützt. dann geht es doch ein wenig leichter.

Arwen
ich gratuliere Dir für Dein Umdenken und Deinen Mut Dich mit Dir auseinanderzusetzen.

Auf diesem Entwicklungsweg und mit den Erfahrungen die Du gemacht hast, kannst Du weiterhin schön aufbauen.


Alles Liebe

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25. August 2007 um 13:25
In Antwort auf juli_12859083

Arwen
ich gratuliere Dir für Dein Umdenken und Deinen Mut Dich mit Dir auseinanderzusetzen.

Auf diesem Entwicklungsweg und mit den Erfahrungen die Du gemacht hast, kannst Du weiterhin schön aufbauen.


Alles Liebe

Danke
und ja, wenn man diesen weg eingeschlagen hat, kann man nicht mehr stehenbleiben, denn es gibt dann sovieles, dass noch zu ergründen ist und dass man entdecken und verstehen möchte.

es ist wie eine abenteuerreise, die aber auch dann nicht immer nur erfreulich ist. es gibt immer wieder neue herausforderungen. man hat allerdings gelernt, dass, wenn man sie annimmt, es einem nur zugute kommt.

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25. August 2007 um 13:27

Ja
ich denke, DAS ist unsere aufgabe hier auf dem planeten.

schön, dass du mal wieder hier bist

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