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Was steckt hinter dem Tarot ?

2. August 2006 um 20:44

Kann mir jemand erklären, wie es möglich ist auf gelegte Karten zu vertrauen? Ich frage mich, wer und was mich dieses oder jenes Bild legen lässt. Mir ist aufgefallen, dass wenn ich für mich selbst lege, es so ziemlich zu 100% dem entspricht, was meine innere Stimme/ mein Bauch sagt. Tja, dann erlebe ich die Realität und die entspricht dem erstmal gar nicht und sieht auch - ganz vernünftig betrachtet - auch nicht so aus, als ob das, was die Karten sagen, auch eintreffen würde.

Ich freue mich sehr auf aufklärende Antworten!!!

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17. September 2006 um 17:21

Etwas Licht ins Dunkle
Das Unbewusste hat ein anderes Verhältnis zu Raum und Zeit als unser Bewusstes und ist dadurch in der Lage, über den Tellerrand der Gegenwart hinauszuschauen, wie es fast jeder schon an Zukunftsträumen und eigenem Vorauswissen erlebt hat. So wie die Sprache des Bewussten aus Worten besteht, spricht das Unbewusste durch Bilder. Die Tarotkarten lassen sich als Alphabet dieser Bildersprache unserer Seele verstehen, mit denen das Unbewusste ausdrückt, wie es die Frageangelegenheit sieht. Alles, was das Bewusste tun muss, ist, die Sprachen des Unbewussten zu lernen, um zu verstehen, was da gesagt wird.

2. Der zweiten Überlegung liegt der Begriff der Zeitgleichheit zugrunde, der Synchronizität, wie C.G. Jung dieses Phänomen nannte. Wir sind es gewohnt, die Zeit in Quantitäten zu messen. Es gibt aber auch eine Qualität der Zeit, an die sich unsere Sprache noch erinnert, wenn sie vom richtigen Augenblick spricht. Aus dieser Sicht hat jeder Augenblick seine eigenen Merkmale, die sich in gleicher Weise auf verschiedensten Ebenen zeigen. Makrokosmisch in planetaren Konstellationen, mikrokosmisch in atomaren Bewegungen, und dazwischen auf vielen anderen Stufen, zu denen Tarot ebenso wie das I Ging und andere Orakelmethoden gehören.

Da in einer ganzheitlichen Sicht der Welt Frage und Antwort eine Einheit bilden, liegt im Zeitpunkt der Frage auch die Antwort. Gelingt es also, die Qualität eines bestimmten Augenblicks zu erkennen, lässt sich daraus auch die Antwort ablesen. Deshalb ist es wenig bedeutsam, welches Orakel man wählt oder welche Tarotkarten. Wichtig ist vor allem, dass der Deuter die Sprache des jeweiligen Orakels versteht.

Ist ein Auszug von einer Seite, die mir am Herzen liegt und ich finde, das trifft es so ungefähr!


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