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Wer ist der/die Richtige?

13. September 2010 um 12:31

Jeder von Euch (Singles) hat sich bestimmt schon einmal gefragt: Wer ist der/die Richtige für mich? Gibt es ihn/sie überhaupt? Und wenn ja, wie sollte er/sie dann sein?

Brauchen wir eher einen Partner, der uns ähnelt oder einen, der uns ergänzt, also sich von uns unterscheidet?

Dazu mal zwei Geschichten, wie sie durchaus vorkommen könnten:

Da ist die Frau, die sich in einen Mann verliebt, weil er so
"anders", so "frei" ist. Weil er sich nicht um gesellschaftliche
Regeln schert, das Leben zu genießen weiß, nicht alles so ernst nimmt.
Ein paar Monate später sprecht ihr die Frau wieder - was aus ihrer neuen Liebe geworden ist?
Nichts. Sie hat sich getrennt. Ja, anfangs war alles noch aufregend und schön, aber recht schnell empfand sie den Mann als unreif. Wie soll man sich auf jemanden einlassen, der sich auf nichts festlegen will? Unmöglich...

Oder die Frau, die den erfolgreichen Unternehmer sexy findet, weil er weiß, was er will. Weil er so erfolgreich ist.
Und dann? Schon nach kurzer Zeit beklagt sie sich darüber, dass er vor 23 Uhr nie zu Hause ist. Und muss es denn wirklich sein, dass man auch am Wochenende ständig nur die Firma im Kopf und das Handy am Ohr hat?

Die Psychologin Diane Felmlee von einer kalifornischen Universität spürte ein Muster in all diesen Geschichten auf. Sie nennt dieses Phänomen "fatal attraction" (verhängnisvolle Anziehung).

Wir fühlen uns anfangs oft zu Eigenschaften anderer Menschen hingezogen, über die wir selbst nicht verfügen. Nicht selten sind aber genau diese Eigenschaften der Grund dafür, warum wir uns wieder trennen oder zumindest frustriert sind. "Die Unterschiede sind einfach zu groß."

Warum ist das so? Warum fühlen wir uns zu Menschen hingezogen, die sich so vehement von uns unterscheiden?

Nun, wir alle haben den tiefsitzenden Wunsch, unsere Persönlichkeit zu erweitern, Neues kennenzulernen. Die Liebe ist der wohl schönste und einfachste Weg, um genau das zu erreichen.

Diese Ich-Erweiterung ist auch der Grund dafür, warum sich
verliebte Menschen so lebendig, so "neu" fühlen. Ein Partner gibt uns das, was uns fehlt. Zumindest für eine gewisse Zeit.

"Die Liebe macht uns wieder ganz", sagte einst der griechische Philosoph Platon.

Allerdings gibt es dabei ein Problem: Oft fühlen wir uns von der Andersartigkeit unseres Partners zwar am Anfang angezogen, später aber nerven uns oft genau diese Eigenschaften. Wir sind einer "fatal attraction" zum Opfer gefallen.

Eine weltweit angelegte Studie von Psychologen der Universität Texas untersuchte Paare, die schon seit vielen Jahren verheiratet waren. Sie wollten herausfinden, was diese Paare von anderen unterschied, welches "Rezept" sie hatten. Dabei fiel Ihnen eine Sache auf: Die Partner glichen sich in Ihrem Charakter, Ihren Vorlieben und Interessen teilweise bis aufs Haar. Ihre Einstellungen, ihre inneren Überzeugungen - sie waren meist EXAKT dieselben.

Die Frage ist nur: hatten sich diese Paare im Lauf Ihrer Beziehung einander immer mehr "angeglichen" oder hatten sie schon vorher diesen Charakter?

Fakt ist: unsere Persönlichkeit ist relativ stabil, niemand kann den eigenen Charakter grundsätzlich ändern. Auch nicht einer Beziehung zuliebe.
Unterm Strich bedeutet das, daß sich die alte Weisheit "Gleich und Gleich gesellt sich gern" auf DAUER innerhalb von Beziehungen bewahrheitet. Wir alle suchen im Prinzip nach jemandem, der uns möglichst ähnelt. Nur mit einem Menschen, der uns ÄHNLICH ist, kann es auf Dauer funktionieren.

Um wissen zu können, wer der/die Richtige für Dich ist, mußt du zuerst einmal wissen, wer DU bist.

Was sind deine Vorlieben? Welche Überzeugungen hast Du? Liebst Du Kinder? Bist Du religiös? Bist Du ein geselliger Mensch? Introvertiert? Was ist für Dein Leben wirklich wichtig für DICH?

Ich stelle immer wieder erstaunt fest, daß viele Menschen gar nicht wissen, wer sie selbst eigentlich sind. Was Ihre Wünsche sind, Ihre Träume. Sie klammern sich verkrampft an die Vorstellung "wenn ich nur einen Partner hätte der mich liebt, dann wäre alles schön".

Denkt einmal darüber nach, was EUCH wichtig ist im Leben - erst dann solltet ihr nach dem/der Richtigen Ausschau halten.

Denn es geht nicht darum, einem Mann/einer Frau in einer Beziehung alles recht zu machen. Auch nicht darum, sich seinen Partner "zurechtzubiegen" und ihn/sie verändern zu wollen. Ihr könnt einen anderen Menschen nicht verändern. Niemals.

Es geht darum, daß ihr euch eurer eigenen Wünsche und Träume bewußt werdet und DANN nach jemandem Ausschau haltet, der euch möglichst ÄHNLICH ist.

Und dann verwirklicht eure Träume. Und zwar GEMEINSAM.

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13. September 2010 um 12:40


Dem ist nichts hinzuzufügen!

Außer einer Sache vielleicht:
Wieso hast du mir das nicht schon vor 10 Jahren oder so sagen können, hee??
So hat es halt etwas gedauert, bis ich selbst dahintergekommen bin

Ich bin sehr gespannt, wann dieses Prachtexemplar in mein Leben tritt und ein Prachtexemplar ist er, das weiß ich, weil: er ist mir ja ähnlich



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13. September 2010 um 13:30
In Antwort auf nirupama


Dem ist nichts hinzuzufügen!

Außer einer Sache vielleicht:
Wieso hast du mir das nicht schon vor 10 Jahren oder so sagen können, hee??
So hat es halt etwas gedauert, bis ich selbst dahintergekommen bin

Ich bin sehr gespannt, wann dieses Prachtexemplar in mein Leben tritt und ein Prachtexemplar ist er, das weiß ich, weil: er ist mir ja ähnlich



Entwicklungsstufen = jeweiliger Partner
Ich würde es so ausdrücken, man zieht den "passenden" Partner an aufgrund seiner jeweiligen Entwicklungsstufe. für mich heißt das, der, mit dem ich vor 20 Jahren glücklich war, entspricht nicht mehr meinem heutigen Entwicklungsstand. Das Leben heißt Entwicklung, im günstigen Fall entiwickeln sich Partner zusammen weiter, zwar unabhängig von einander aber jeder sollte seine Persönlichkeit und seine inneren Anlagen weiterentwickeln, bzw. optimieren. ist das nicht der Fall kommt es bei Langzeitbeziehungen zur Trennung. Zu Beginn dieser Beziehung war der gewählte Partner der Richtige, auch wenn viele Menschen NUR aufgrund ihrer Defizite zusammen finden. Das ist dann die o.b. Kompensation, diese Partnerschaften erscheinen als total gegensätzlich, in Wirklichkeit sind sie es aber nicht, denn beiden "leiden" unter einer ähnlichen Grundstörung, die nur anders nach außen ausgelebt wird, man geht eine "kranke" Verbindung ein. Der jeweils fehlende Persönlichkeitsanteil wird über den anderen gelebt bzw. einverleibt, ist dann dieses Defizit aufgefüllt, hat der Partner seine Schuldigkeit getan und es gibt nichts mehr aufzufüllen und die Trennung ist das Ergebnis. Dennoch sind solche Beziehungen sehr wichtig, denn sonst würde man sein Leben lang mit Defiziten rumlaufen...das Ziel ist es wohl, irgendwann "ganz" bzw. heil zu werden, so dass man eine erwachsene Beziehung leben kann, bei der 2 Menschen "geläuterte" Menschen aus Liebe zusammen finden, nicht weil der eine den anderen auffüllt oder spiegelt (was auch wichtig ist um zu reifen), sondern WEIL man aus früheren Beziehungen schmerzhaft "gelernt" hat, sich reflektiert hat und zu einer reiferen Persönlichkeit herangewachsen ist. dDe die Andersartigkeit eines anderen Menschen akzeptiert, sie aber nicht mehr als Bedrohung sieht. Der reife Mensch steht für sich und "braucht" im Sinne von Brauchen keinen anderen Menschen, sondern sieht einen Partner lediglich als Bereicherung seines Lebens an aber nicht, wie früher ggfs. als Erweiterung der eigenen fehlenden Persönlichkeitsanteile, die man über einen anderen Menschen sich einverleiben muss.Ich habe mir in 11 Jahre Ehe mit einem Widder-Mann viele Eigenschaften (die mir fehlten) einverleibt....leider war es eine dieser ungesunden Beziehungen als ich mich aufgefüllt hatte, die Beziehung quasi "überflüssig" wurde;-(
So kann ich für mich sagen.....heute "brauche" ich einen ganz anderen Partner, der mich und den ich glücklich mache. Früher "brauchte" ich einen "hyperaktiven, lustigen, oberflächlichen" Widder, da ich auf diesem Gebiet ein großes Defizit hatte aber heute nervt mich gerade diese dauerhafte getriebene Oberflächlichkeit... Für mich wäre vor 20 Jahren ein "ernster und auch introvertierter" Mann nie in Frage gekommen, da ich damals noch selber so unterwegs war....heute habe ich meine inneren Anlagen erweitert, so dass ich mich größtenteils in Einklang gebracht habe
Also kann ich mir durchaus einen "ernsteren Skorpion" vorstellen, für ihn bin ich heute wahrscheinlich eine "Frohnatur" obwohl ich vor ca. 20 Jahren noch gaaanz anders war, Dank meines Ex-Widders konnte ich mir diesen Anteil von ihm klauen und ich habe ihm hoffentlich mehr Tiefgang abgeben so sind alle Partnerschaften wohl wichtig (auch die schmerzhaften )auf dem Weg zu einer harmonischen Persönlichkeit.
Am Ende wird doch alles gut





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13. September 2010 um 16:15

Hatte mir so viel Mühe gegeben
Menno ich hatte mir so viel Mühe gegeben und einen ausführlichen Text verfasst, nun isser weg
Also nun in Kurzform:
Mein letzter Partner (Fische 7 Jahre Beziehung) hielt mir in vielen Dingen einen Spiegel vor, er war 9 Jahre jünger als ich und wohl somit auch nicht auf derselben Entwicklungsstufe
Vielfach habe ich mich über sein Verhalten geärgert aber es sagte mir eine innere Stimme "Mensch das bin ja ich, ich vor ca. 10 Jahren...) So hat er mir oft vorgehalten, wie "unreif" ich in meiner Widder-Ehe reagiert habe...und das gefiel mir natürlich NICHT , da auch nicht gerne sehe wie dämlich und unreif ich mich in Konfliktsituationen verhalten habe und das es mein WIdder mit mir auch oft nicht leicht hatte aber gerade so eine "Spiegelbeziehung" ist sehr wichtig für eine spätere Partnersuche - zumindest für mich - . Heute bin ich in der Lage mich durchaus kritisch und objektiv zu betrachten und eine Aktion und darauf ein Reaktion sachlich zu bewerten. Für mich ist das insofern wichtig, da ich alles nicht mehr extrem durch die Beziehungsbrille und dadurch auch emotional nicht mehr gleich überreagiere und vieles vollkommen falsch deute.

Also für mich ist klar, da ich meine Verhaltensweisen bzw. Sichtweisen verändert habe, werde ich wohl auch gleichzeitig "andere" Partner anziehen, die nicht wie Schlüssel und Schloss ineinander passen, wie z.B. bei einer kompensatorischen Beziehung, die ich früher gelebt habe, ja leben musste, weil meine Defizite danach lechzten

Jeder Mensch sollte auch in einer Partnerschaft durchaus ein Individuum bleiben bei einer kranken Beziehung gehen wir symbiotische Verbindungen ein,die fühlen sich an wie Liebesbeziehungen sind es aber am Ende nie und wir gehen mit viel Leid und unerfüllten Hoffnungen auseinander.
Durch eine innerliche Reife ist man aber durchaus in der Lage mit einem "anderen" Charakter eine erfüllende Beziehung zu führen, da man sich so lässt wie jeder ist aber auf jeden Fall müssen die "Werte" stimmen


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14. September 2010 um 9:11

Hallo shutterfly
Also da sprichst Du mir aus der Seele, "willst Du mich heiraten" *lol*, Scherz bei Seite, bin ja selber eine Frau
Mein Ex-Mann Widder war einer dieser glatten Typen, immer Prinz Charming überall wollte er gemocht und bewundert werden, fast nie kam es zu einer Konfliktbewältigung, er ging jedem Streit aus dem Weg, in dem er alles mit einem blöden Witz aushebelte und ins Lächerliche zog das machte mich rasend. Ich habe öfter versucht ihn aus der Reserve zu locken aber keine Chance, er bliebt geschmeidig und "verlogen" bis zum Schluss. Als verlogen sehe ich es, weil er mir nie wirklich seinen wahren Charakter preis gabe, sondern immer nur versuchte meinem Ideal-Bild zu ensprechen. Ich fühlte mich echt getäuscht, denn er ist ein Chamäleon und nimmt immer jeweils die Rolle an, die von der jeweiligen Partnerin gewünscht bzw. "gebraucht" wird. Ich brauche es ebenfalls, dass ich mich durch Intensität lebendig fühle, ich brauche kein perfektes Image...das ist mir auf Dauer zu fassadenmäßig.
Also soooooooo unterschiedlich denken "reife" Luftzeichen wohl nicht. Immerhin hatte ich während meines bewegten Lebens schon 3 Fische-Männer Beziehungen und nicht zu vergessen, mein Fische-Vater, der mich vergötterte...und meine Krebs-Schwester, die mich ständig bemuttert
Es wurde hier gesagt, dass Wasserzeichen sich von Luftzeichen magisch angezogen fühlen, in meinem Fall kann ich das unterschreiben. WENN mich ein Mann anhimmelt......dann ist es mit Sicherheit ein Fisch aber die bieten mir auch nie genug Paroli, ich brauche da auch schon eine Partner der mehr Rückgrat hat und mir die Stirn bietet, ansonsten werde ich leider oft zum Biest und nerve den armen Fisch
Ich könnte mir nach den ganzen Beschreibungen vorstellen, dass ich es wirklich mal mit einem Skorpion versuchen sollte

Jetzt nachdem ich mich innerlich schon von dem Skorpion-Kollegen verabschiedet habe....sehe ich ihn ständig und er glotzt mich erwartend an pöh, jetzt habe ich keine Lust mehr falls er am Samstag von seiner Malle-Sauftour noch zu der Party kommt müßte er sich schon ins Zeug legen....denn eine Wassermann-Frau rennt nie einem Mann hinterher
Aber das Leben ist schön dämlich, als ich mir täglich wünschte diesen Mann zu sehen war er untergetaucht und das fast 2 Wochen, nun habe ich ihn für mich abgehakt und schon isser wieder da und das täglich da soll mal einer die Gesetze des Schicksals verstehen

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