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Wer ist Gott?

4. September 2014 um 17:15

Ich habe das Gefühl es gibt einen Gott. Irgend etwas Höheres muss es ja geben. Aber wer ist Gott?


Und wie kann ich ihn kennenlernen?

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5. September 2014 um 12:29

Gibt es einen Gott
Hi rahel210,
ich würde auf Deine Frage mit einem JA antworten. Denn, das alles mit dem Kosmos und dass alles per Zufall entstanden ist, ist mir zu fern der Wahrheit, so komisch es jetzt auch klingt. Denn wenn man sich die Wissenschaft und die Forschungen anschaut, ist es zu unwahrscheinlich, dass alles per Zufall entstanden ist. Also muss es doch ein intelligentes Wesen haben, das das alles zum Entstehen gebracht hat?
Es grüsst
LoAmmi1

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5. September 2014 um 20:10

G-tt will MICH kennenlernen???
ich bin (oder war) unzufrieden mit meinem Leben. ich meine, wozu dies alles? was hat dies für einen Sinn?: geboren um zu arbeiten, evtl. Kinder auf die Welt setzen und dann sterben. Frägst Du dich nie nach dem Sinn des Lebens? Und was kommt nach dem Tod?
dies sind Fragen, die mich beschäftigten. Ich hatte vor einigen Jahren die Bibel angefangen zu lesen und dort drin steht, dass Gott die Menschen liebt und Sich derer Vater nennt. Nicht, dass ich würdig genug wäre, Den Höchsten kennen zu dürfen, aber wenn Er es so will, ist es nicht genauso falsch, wenn man diesen Ruf ignoriert?
Es grüsst, LoAmmi1

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5. September 2014 um 20:29
In Antwort auf petula_12291157

Gibt es einen Gott
Hi rahel210,
ich würde auf Deine Frage mit einem JA antworten. Denn, das alles mit dem Kosmos und dass alles per Zufall entstanden ist, ist mir zu fern der Wahrheit, so komisch es jetzt auch klingt. Denn wenn man sich die Wissenschaft und die Forschungen anschaut, ist es zu unwahrscheinlich, dass alles per Zufall entstanden ist. Also muss es doch ein intelligentes Wesen haben, das das alles zum Entstehen gebracht hat?
Es grüsst
LoAmmi1

Will dich Gott kennenlernen?
Er kennt dich doch längst. Schließlich bist du sein Kind. Wer kennt dich besser, als er.

Und irgendwann, werden wir ihn auch treffen. Alle, die hier auf Erden lebten, die jetzt hier leben und die noch geboren werden. Das ist sein Versprechen an uns.

Ich glaube auch an Gott. Ich glaube, dass er uns liebt und ich glaube auch, dass er sich nicht zu gut ist, jeden Tag mit jedem einzelnen Menschen in Kontakt zu treten. Weil er uns liebt.

Was ich nicht glaube, sind die Worte derer, die uns sagen, dass wir es nicht wert sind, dass Gott zu uns spricht. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie ihn einfach nicht hören können.

@ Lissiletta, wer bist du, dass du hier für ihn sprechen kannst? Woher weißt du, dass Gott uns für minderwertig hält? Kannst du ihn nicht hören?

@ Rahel, du kennst ihn schon lange, dein ganzes Leben. Er schenkt dir ein Lächeln von Fremden, wenn du es gerade brauchst. Er lässt dich fühlen, wie du Freunden und deiner Familie helfen kannst, eine gute Freundin, eine gute Tochter bist. Du schenkst unbewusst einer Fremden, ein Lächeln, weil sie es gerade braucht.

Gott liebt uns. Er lebt mitten unter uns. Er braucht keine Kirchen, und niemanden der uns erzählt, dass wir es nicht wert sind, dass er zu uns spricht.

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5. September 2014 um 20:36

Was ist
G-tt?
Darf sein Name nicht genannt werden? Ist er in deiner Vorstellung der böse Zauberer aus Harry Potter? Der dessen Name nicht genannt werden darf.

Es ist ganz einfach GOTT. So mir ist jetzt nix passiert.

Ich spreche oft zu ihm. Und er spendet mir Trost. Ich nenne ihn Gott, und er mich beim Namen. Ich bete mit offenen Augen, um mich an seiner Schöpfung zu freuen, wenn ich mit ihm spreche, dann sehe ich all das, für das ich ihm dankbar bin.

Versteh mich richtig, ich glaube an Gott, nicht an die Kirche.

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5. September 2014 um 21:36

@ Lissilette
Genau "ausgerechnet mit dir treffen sollte" Wieso nicht mit ihr? Das impliziert, dass du glaubst, er hält uns nicht für wertvoll genug ihn zu treffen.

Und du triffst ihn überall, denn seine Schöpfung und seine Liebe umgibt dich, egal wohin du auch siehst, er ist da.

Du siehst also, ich habe mich an deine Anweisung gehalten: Ich habe gelesen, verstanden und geantwortet.

Aber ich will dich hier nicht bekehren. Ich will lediglich ganz deutlich sagen: Ich fürchte mich nicht vor Gott. Ich führe mein Leben mit ihm, und ich weiß, dass ich ihn treffen werde, wenn er die Zeit für reif befindet. Das ist das, was meinem Leben einen Sinn gibt. Gott liebt jeden einzelnen Menschen, leider ist es umgekehrt nicht genau so. Aber das lässt mich nicht an Gott zweifeln, er gab uns den freien Willen. Wir können uns entscheiden. Für ihn, gegen ihn. Aber egal wie auch immer unsere Entscheidung ausfällt, seine Liebe umgibt uns.

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6. September 2014 um 17:23

Gott lässt nicht im Stich
Hallo sternenfanger36,
hast Du mit Gott schon Erfahrung gemacht? Wer ist Er und wie heisst Er? Woher hast Du diese Zuversicht, dass Er nie im Stich lässt?
Ist Gott ein Gefühl?
mfg, Loammi

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6. September 2014 um 17:41

Spricht Gott durch ein Buch??
Hi lissiletta,
meine Unzufriedenheit beruhte nicht auf meiner Gotteskenntnis, sondern GottesUNkenntnis. Wenn man sich fragt, wofür dies alles (das geboren werden, leben, sterben etc.) ist man doch schon etwas unzufrieden. Wenn aber dies alles stimmt, was in der Bibel steht, dann ergibt mein Leben einen Sinn. Wieso sollte Gott also nicht durch ein Buch sprechen, um uns zu kontaktieren? Wenn Er alles - auch die Sprache - erschaffen hat, warum sollte Er nicht dies als Kontaktmittel gebrauchen? Sprache ist doch das Kommunikationsmittel.
Ja, die Bibel wurde von vielen Menschen geschrieben. Aber von Menschen, die die Inspiration von Gott kriegten. Sie führten also Gottes Anweisungen dadurch aus, dass sie dies niederschrieben.

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6. September 2014 um 18:04

Freie Entscheidung - Liebe - passiv?
@ lissiletta
woher kommt das eigentlich, dass Gott ein alter Mann mit Wallewallebart ist? Wer hat denn Gott jemals gesehen? Übrigens denke ich, dass Gott männlich ist, weil Er sich uns als "liebender Vater" und "HERR" vorstellt (und nicht Mutter oder Herrin).
Ich sehe das Leid dieser Welt genauso und das ist einer der auslösenden Punkte, nach dem Sinn des Seins zu fragen? Aber denkst Du, Gott ist passiv? Was ist, wenn Gott alles sieht und es für's Gericht bereithält? Was ist, wenn Er denjenigen, die um Hilfe schreien, zu Hilfe kommt? - dies habe ich schon öfters gehört und gelesen: dass Er Seinen Kindern hilft in der Not. Ich sehe Gott keinesfalls als passiven Beobachter. Zudem denke ich, dass der Mensch am Leid verantwortlich ist. Gott hilft. Aber der Mensch verursacht das Leid.

@mandragora
Wenn Gott uns freie Entscheidungen gibt, mit Ihm oder gegen Ihn zu gehen, was hat dies für Konsequenzen? Er kann uns doch nicht andauernd lieben.

Er liebt uns also. Das heisst, Er will für uns das Beste. Er gibt uns freien Willen. Dies ist ein Beweis der Liebe, denn Liebe kennt keinen Zwang. Aber unser freie Wille führt doch zu Konsequenzen, oder? Was sind das für Konsequenzen? Es kann doch nicht sein, dass Gott es gleichgültig ist, ob wir Ihn lieben, hassen oder ignorieren?

Wer ist nun dieser Gott??
Und:
Was will Er von uns??

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9. September 2014 um 0:39

Ist der Gott aller Religionen derselbe Gott?
Hi sternenfaenger36,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht!
Du hast einige Dinge angesprochen, die mich zum Weiterdenken anregen:
zunächst, kann ich Dein Empfinden der Gottesnähe seit der Entscheidung des Glaubens verstehen. Dass Du Dich aktiv entscheidest, an Gott zu glauben und Ihm treu bist, finde ich auch sehr gut. Ich denke, Ihm gefällt dies. Nicht alle Menschen tun dies und oftmals brauchen sie Nöte, um überhaupt nach Ihm zu fragen?
Dies führt uns doch zur Frage, warum es Leid in der Welt gibt? Würde irgendjemand nach Gott fragen und zu Ihm rufen, wenn wir eine perfekte Welt hätten? Und wieso haben wir keine perfekte Welt? Wenn Gott uns so sehr liebt, wieso lässt Er dann dieses Leid zu? Und wieso sterben wir?

Das Bild mit den Kindern ist schön; ich habe in der Bibel gelesen, dass Jesus sie besonders mochte, weil sie so fest vertrauen. Jesus hat deshalb zum kindlichen Glauben aufgerufen.

Auch bin ich mit Dir einverstanden, dass Gott über "Kirchenmauern" hinausgeht: Gott findet man nicht in einem Gebäude oder in einer Gruppe. Er ist ja etwas Höheres und ordnet sich nicht Menschen oder ihren Bauwerken unter. Aber wer ist Er dann? An welchen Gott glaubst Du?

Glaubst Du, dass der Gott der Buddhisten, Islamisten, Christen und Juden derselbe ist? Sollte Er Derselbe sein, so müssten doch auch die Religionen gleich sein? Wieso gibt es dann aber solche Streitigkeiten? Warum töten Islamisten im Namen Gottes, wenn Jesus befohlen hat, den Feind zu lieben und nicht mit dem Schwert zu kämpfen?

mfg, Loammi1

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9. September 2014 um 1:16

Wer ist verantwortlich?
hi lissiletta,
Deine Fragen sind berechtigt. Wer ist schuld am Tode eines Kindes? Wer ist schuld an den Kiregen, den vielen Millionen Menschen die verhungern etc.
Ich sehe es nicht punktuell, sondern als allumfassend.
Zum Beispiel, sind wir ca. 7 Millarden Menschen auf dieser Erde, es wird aber Essen für ca. 11 Millarden Menschen jährlich hergestellt und Abermillionen sterben am Hungertod (Quelle: "we feed the world" 2006). Was bedeutet dies nun? Wer weiss schon nicht von den reichen Ländern, wie viel Not in den Drittwelt-Ländern herrscht? Und obwohl wir mehr als genug Essen hätten, lassen wir andere verhungern. Ist dies nicht ein Zeichen des Egoismus und des Giers des Menschen? Der Mensch also, tut hier nichts. Aber, was tut Gott?
Zu Deinem Kommentar über die Nazis & Co.: in der Bibel ist dies so am Volk Gottes (Israel) prophezeit (weil sie den Messias gekreuzigt haben; es ist quasi ein Gericht). Es ist aber ebenfalls in de Bibel prophezeit, dass Gott Sein Volk "zur gegebenen Zeit" (quasi "wenn das Mass voll ist") wieder in ihr Land führen wird. Was wir nun seit über 60 Jahren beobachten können, ist wie viele Juden aus dem Exil in das wiederaufgerufene Israel einreisen und sich erfolgreich gegen die arabischen Streitkämpfe verteidigen. Das Land blüht - wie in der Bibel vorausgesagt - auf und Israel hat Erfolg im Export, Technik und anderem.
Was ist nun mit der Bibel? Wenn sich dies alles bewahrheitet, sollte man sie schon aufklappen und prüfen?
Ist Gott nun der Gott, Der in diesem Buch beschrieben wird? Oder ist Gott der Gott der Islamisten? Und was sagt dieser Gott aus? Der Gott der Islamisten streitet gegen die Juden, während der Gott der Bibel sich "Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" nennt. Dies bedeutet, dass dies nicht derselbe Gott ist.
Wer ist nun Gott?
Wenn die Bibel recht hat, wissen wir, was Er vor hat. Mehr noch: das würde bedeuten, dass Er Sich uns in vollstem Masse zu erkennen gibt. Wir haben also freien Zugang, Ihn kennen zu lernen.

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9. September 2014 um 19:56


" Irgend etwas Höheres muss es ja geben"
Wieso muss es das geben?

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10. September 2014 um 13:25
In Antwort auf petula_12291157

Freie Entscheidung - Liebe - passiv?
@ lissiletta
woher kommt das eigentlich, dass Gott ein alter Mann mit Wallewallebart ist? Wer hat denn Gott jemals gesehen? Übrigens denke ich, dass Gott männlich ist, weil Er sich uns als "liebender Vater" und "HERR" vorstellt (und nicht Mutter oder Herrin).
Ich sehe das Leid dieser Welt genauso und das ist einer der auslösenden Punkte, nach dem Sinn des Seins zu fragen? Aber denkst Du, Gott ist passiv? Was ist, wenn Gott alles sieht und es für's Gericht bereithält? Was ist, wenn Er denjenigen, die um Hilfe schreien, zu Hilfe kommt? - dies habe ich schon öfters gehört und gelesen: dass Er Seinen Kindern hilft in der Not. Ich sehe Gott keinesfalls als passiven Beobachter. Zudem denke ich, dass der Mensch am Leid verantwortlich ist. Gott hilft. Aber der Mensch verursacht das Leid.

@mandragora
Wenn Gott uns freie Entscheidungen gibt, mit Ihm oder gegen Ihn zu gehen, was hat dies für Konsequenzen? Er kann uns doch nicht andauernd lieben.

Er liebt uns also. Das heisst, Er will für uns das Beste. Er gibt uns freien Willen. Dies ist ein Beweis der Liebe, denn Liebe kennt keinen Zwang. Aber unser freie Wille führt doch zu Konsequenzen, oder? Was sind das für Konsequenzen? Es kann doch nicht sein, dass Gott es gleichgültig ist, ob wir Ihn lieben, hassen oder ignorieren?

Wer ist nun dieser Gott??
Und:
Was will Er von uns??

Konsequenzen
Natürlich gibt es Konsequenzen. Er gibt dir den freien Willen, ihn zu lieben, oder dich gegen ihn zu entscheiden. Um bei Lissilettas Beispiel zu bleiben: Ich glaube nicht, das die Menschen, die andere in die Gaskammer geschickt haben, Kinderschänder, Selbstmordattentäter oder dass Menschen die hier aktiv einfach nur Menschen- und Gottverachtend gelebt haben, mit einem Dududu in sein Reich kommen. Ich denke, wer sein Leben im Hass und Verbrechen lebt, kriegt die Quittung. Ich bin fest davon überzeugt, wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo es Gutes gibt, gibt es auch Böses. Für was wir uns entscheiden, das ist der freie Wille.
Ob Gott jetzt mit oder ohne Wallebart über uns richtet, weiss ich nicht. Aber richten wird er. Und solange man hier lebt, gibt er uns die Gelegenheit uns zu ändern, und ihn mit unseren Taten aktiv um Verzeihung zu bitten. Er wird uns verzeihen oder uns zumindest die Möglichkeit geben uns zu beweisen.

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11. September 2014 um 1:43


Mein richtiger Name bedeutet i m hebraischen, von Gott behuetet. Gott passt auf mich auf, ich bin ihm dafuer sehr dankbar!

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11. September 2014 um 13:30

Du verstehst uns falsch
Gott ist passiver Beobachter. Er straft nicht, indem er Menschen ins KZ schickt, oder es zulässt, er lässt Kinder nicht verhungern.Wir sind für all das verantwortlich, was auf Erden geschieht, für Gutes und schlechtes. Für die dritte Welt sind wir verantwortlich, für AIDS, Kinderschändung, Mord und Totschlag, für die Nazis und Konzentrationslager sind wir verantwortlich. Ein Depp ist vorgelaufen und hat gesagt, die Juden sind schuld, und Nazi Deutschland hat mitgezogen.
Du kannst doch nicht Gott dafür verantwortlich machen, was diesen Menschen angetan wurde. Das waren wir Menschen. Und das meinen wir mit freien Willen, diese Menschen (NAZIS und ihre Helfer) haben sich aktiv gegen Gott entschieden und es auf die abscheulichste und brutalste Weise gezeigt. Und wie gesagt, ich glaube nicht, dass diese Menschen ungestraft davon kommen.
Aber wir sind auch für Gutes verantwortlich, die weiße Rose, dafür dass denen die Schwach und Krank sind geholfen wird, Mutter Theresa, UNICEF, Ärzte ohne Grenzen usw.
Der freie Wille besteht darin, auf welche Seite du dich stellst. Gott beobachtet uns und er richtet uns. Darin besteht seine Liebe.
Übrigens steht in der Bibel, selig sind die geistig Schwachen, ihnen gehört das Himmelreich.
Hast du schon mal mit Behinderten gearbeitet? Es ist ein tolles Gefühl, ihnen zu helfen, statt sie zu bemitleiden. Es fällt anfangs zwar schwer, aber es lohnt sich für beide Seiten. Ich glaube nicht, dass sie sich von Gott gestraft fühlen. Zumindest keiner von denen, mit denen ich arbeite.

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11. September 2014 um 18:12

Manno
Puh, lissiletta, ich glaube du verstehst mich immer noch falsch. DU bist für DEINE Taten verantwortlich, wie jeder Mensch für seine. Um es ganz deutlich zu sagen. Ich weiss gar nicht warum du mich so angiftest. Ich geb dir doch nicht die Schuld für AIDS oder Kindesmissbrauch. Aber ich geb sie denjenigen, die den Virus im Laboratorium entwickelt haben. Und das war nicht Gott. Und über Kindesmissbrauch musst du mir auch nichts erzählen, ich kenne das sehr gut. Aber auch das war nicht Gott, sondern mein Stiefvater. Aber der Glaube daran, dass es ein Mensch war und nicht die Strafe für eine schuld von mir, und das Wissen, dass dieses Subjekt dafür gerade stehen muss und jetzt in der Hölle schmort, lässt mich aufrichtig an seine Liebe glauben. Ich lehne mich nicht zurück, und sage und suche lasche Ausreden. Das Schlechte auf der Welt kommt von schlechten Menschen. Ich gehe aktiv dagegen vor, denn nur dann kann ich etwas daran andern. Das ist mein Glaube und daran kannst du nichts andern. Ich habe hart an mir gearbeitet, die Vergangenheit kann ich nicht andern, aber die Gegenwart hab ich für mich zum Teil in der Hand. Das ist mein freier Wille.

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11. September 2014 um 18:16

Danke
Du hast mich genau richtig erklärt.

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12. September 2014 um 13:04

Dann hab ich eine Bitte
... hau nicht immer so drauf. Ich klage hier niemanden an. Also bezieh nicht alles auf dich.
Ich will niemanden von meinem Glauben überzeugen. Sondern gebe hier meine Sicht der Dinge wieder. Und Überschriften für die man sich anschließend entschuldigen muss, finde ich in diesem Zusammenhang schon arg.
Die Fragen, die hier gestellt wurden, waren wer ist Gott und wie kann ich ihn treffen.
Es geht nicht um richtig oder falsch. Glauben heißt: etwas für wahr halten, aber es nicht wissen.
Keiner kann den Beweiss für seine These hier anführen, und ja du hast recht, die Bibel wurde ca. 400 Jahre später geschrieben. Aber genau wie alle Bücher in allen anderen Glaubensrichtungen wurde von Menschen geschrieben, was heute geglaubt wird. Auch die Thora ist nicht vom Himmel gefallen, es lässt sich zumindest nicht beweisen. Wer kann beweisen, dass es wirklich 10 Gebote waren? Vielleicht waren es 1 "seid lieb" oder es waren 20 und ... hat eine Tafel fallen lassen. Wichtig ist, wir glauben daran, es waren 10 und er hat es alles richtig aufgeschrieben. Beweisen kann man nichts, man kann daran glauben. Und nicht zu vergessen, der Thread wurde von jemanden eröffnet, der Gott gerade für sich entdeckt hat. Das sollten wir begrüßen und feiern, statt uns gegenseitig niederzumachen, weil man einen anderen Glauben hat. Und egal wie, Juden und Christen glauben an denselben Gott. Und komm jetzt nicht mit den Kreuzzügen, das war eine schlimme Zeit. Aber ich bin nicht schuld daran, ich bin nicht schuld an Nazi Deutschland und auch nicht an den vielen armen Menschen die unter diesem Regime gelitten haben und gestorben sind. Und du hast nicht Jesus gekreuzigt. Aber im hier und jetzt haben wir Verantwortung für das was geschieht bzw. etwas gegen das Schlechte aktiv zu arbeiten. Jetzt ist es an uns Wiederholungen von all diesen schlimmen Dingen zu verhindern. Und das ist meine Meinung. Da kannst du draufhauen wie du willst, du kannst auch gerne wieder so tun, als greife ich dich persönlich an. DAS TUE ICH NICHT. ICH MEINE NICHT DICH damit. Aber wenn du noch mal beleidigend wirst, werde ich auch nicht mehr höflich sein.

So und jetzt zum Eigentlichen, was bisher untergegangen ist:

RAHEL, ICH FREUE MICH; DASS DU GOTT GEFUNDEN HAST!!!! WIR KÖNNEN JEDE VERSTÄRKUNG GEBRAUCHEN!!!!

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12. September 2014 um 13:04

Dann hab ich eine Bitte
... hau nicht immer so drauf. Ich klage hier niemanden an. Also bezieh nicht alles auf dich.
Ich will niemanden von meinem Glauben überzeugen. Sondern gebe hier meine Sicht der Dinge wieder. Und Überschriften für die man sich anschließend entschuldigen muss, finde ich in diesem Zusammenhang schon arg.
Die Fragen, die hier gestellt wurden, waren wer ist Gott und wie kann ich ihn treffen.
Es geht nicht um richtig oder falsch. Glauben heißt: etwas für wahr halten, aber es nicht wissen.
Keiner kann den Beweiss für seine These hier anführen, und ja du hast recht, die Bibel wurde ca. 400 Jahre später geschrieben. Aber genau wie alle Bücher in allen anderen Glaubensrichtungen wurde von Menschen geschrieben, was heute geglaubt wird. Auch die Thora ist nicht vom Himmel gefallen, es lässt sich zumindest nicht beweisen. Wer kann beweisen, dass es wirklich 10 Gebote waren? Vielleicht waren es 1 "seid lieb" oder es waren 20 und ... hat eine Tafel fallen lassen. Wichtig ist, wir glauben daran, es waren 10 und er hat es alles richtig aufgeschrieben. Beweisen kann man nichts, man kann daran glauben. Und nicht zu vergessen, der Thread wurde von jemanden eröffnet, der Gott gerade für sich entdeckt hat. Das sollten wir begrüßen und feiern, statt uns gegenseitig niederzumachen, weil man einen anderen Glauben hat. Und egal wie, Juden und Christen glauben an denselben Gott. Und komm jetzt nicht mit den Kreuzzügen, das war eine schlimme Zeit. Aber ich bin nicht schuld daran, ich bin nicht schuld an Nazi Deutschland und auch nicht an den vielen armen Menschen die unter diesem Regime gelitten haben und gestorben sind. Und du hast nicht Jesus gekreuzigt. Aber im hier und jetzt haben wir Verantwortung für das was geschieht bzw. etwas gegen das Schlechte aktiv zu arbeiten. Jetzt ist es an uns Wiederholungen von all diesen schlimmen Dingen zu verhindern. Und das ist meine Meinung. Da kannst du draufhauen wie du willst, du kannst auch gerne wieder so tun, als greife ich dich persönlich an. DAS TUE ICH NICHT. ICH MEINE NICHT DICH damit. Aber wenn du noch mal beleidigend wirst, werde ich auch nicht mehr höflich sein.

So und jetzt zum Eigentlichen, was bisher untergegangen ist:

RAHEL, ICH FREUE MICH; DASS DU GOTT GEFUNDEN HAST!!!! WIR KÖNNEN JEDE VERSTÄRKUNG GEBRAUCHEN!!!!

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12. September 2014 um 13:12
In Antwort auf petula_12291157

Wer ist verantwortlich?
hi lissiletta,
Deine Fragen sind berechtigt. Wer ist schuld am Tode eines Kindes? Wer ist schuld an den Kiregen, den vielen Millionen Menschen die verhungern etc.
Ich sehe es nicht punktuell, sondern als allumfassend.
Zum Beispiel, sind wir ca. 7 Millarden Menschen auf dieser Erde, es wird aber Essen für ca. 11 Millarden Menschen jährlich hergestellt und Abermillionen sterben am Hungertod (Quelle: "we feed the world" 2006). Was bedeutet dies nun? Wer weiss schon nicht von den reichen Ländern, wie viel Not in den Drittwelt-Ländern herrscht? Und obwohl wir mehr als genug Essen hätten, lassen wir andere verhungern. Ist dies nicht ein Zeichen des Egoismus und des Giers des Menschen? Der Mensch also, tut hier nichts. Aber, was tut Gott?
Zu Deinem Kommentar über die Nazis & Co.: in der Bibel ist dies so am Volk Gottes (Israel) prophezeit (weil sie den Messias gekreuzigt haben; es ist quasi ein Gericht). Es ist aber ebenfalls in de Bibel prophezeit, dass Gott Sein Volk "zur gegebenen Zeit" (quasi "wenn das Mass voll ist") wieder in ihr Land führen wird. Was wir nun seit über 60 Jahren beobachten können, ist wie viele Juden aus dem Exil in das wiederaufgerufene Israel einreisen und sich erfolgreich gegen die arabischen Streitkämpfe verteidigen. Das Land blüht - wie in der Bibel vorausgesagt - auf und Israel hat Erfolg im Export, Technik und anderem.
Was ist nun mit der Bibel? Wenn sich dies alles bewahrheitet, sollte man sie schon aufklappen und prüfen?
Ist Gott nun der Gott, Der in diesem Buch beschrieben wird? Oder ist Gott der Gott der Islamisten? Und was sagt dieser Gott aus? Der Gott der Islamisten streitet gegen die Juden, während der Gott der Bibel sich "Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" nennt. Dies bedeutet, dass dies nicht derselbe Gott ist.
Wer ist nun Gott?
Wenn die Bibel recht hat, wissen wir, was Er vor hat. Mehr noch: das würde bedeuten, dass Er Sich uns in vollstem Masse zu erkennen gibt. Wir haben also freien Zugang, Ihn kennen zu lernen.

WOW
Das ist mal eine Ansicht, der Holokaust ist die Strafe dafür, dass die Juden Jesus gekreuzigt haben.

Mir fehlen echt die Worte.

Aber dafür hat Gott seinen Sohn geschickt, damit er für unsere Sünden stirbt. Er hat ihn dafür geopfert.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sein Volk 2000 Jahre später so straft, nur weil sein Willen geschehen ist.

Echt ich weiß nichts darauf zu sagen.

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12. September 2014 um 17:30

Und genau hier
verstehst du mich falsch, die Menschen sind natürlich nicht aus freiem Willen in die Gaskammern gegangen, natürlich verhungern die Menschen nicht aus freiem Willen.
Aber aus freiem Willem haben die Nazis die Menschen in die Gaskammern geschickt, der Vergewaltiger vergewaltigt aus freiem Willen, der Mörder tut es aus freiem Willen, der Kinderschänder macht es freiwillig, aus freiem Willen wird nach Viren geforscht, nach Waffen usw.
Die Opfer entscheiden sich nicht dafür aus freiem Willen gequält zu werden. Wir entscheiden uns für gut und böse.
Wer an Gott glaubt, der weiß auch dass es den Teufel gibt. Gott will dass wir aus freiem Willen gut sind, wenn nicht dann straft er uns. Er will keine Marionetten, wir müssen ihm beweisen, dass wir verdient haben in sein Reich zu kommen. Er will sehen, dass wir uns gegen das Böse behaupten, dass wir nicht wegsehen, abends nach der Disko, wenn jemand vergewaltigt wird. Dass wir uns wehren, wenn jemand ein Volk ausrotten will, dass wir uns weigern in den Krieg zu ziehen und schon gar keinen Krieg in seinem Namen führen, dass wir uns von solchen Kriegstreibern im Namen Gottes nicht irre machen lassen. Und genau deswegen tut er nichts. Er will sehen, dass wir etwas dagegen tun. Die Menschen (nicht jeder einzelne) bringen das Leid in die Welt.
Egal wer einen Glaubenskrieg anzettelt, handelt nicht für Gott. Weder die Kreuzritter damals noch die Nazis noch die Islamisten heute. Ich bin fest davon überzeugt, sie treffen sich alle in der Hölle wieder, weil sie alle den gleichen Fehler begangen haben. Für so was gibt es keine Belohnung, kein Verzeihen. Dafür straft Gott, Buddha und wie wir ihn sonst noch nennen. Gott ist lebendig, er lebt in unseren Herzen, wenn wir sie ihm öffnen.

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14. September 2014 um 12:26

Sternenfänger
Hallo,
du hast recht, ich habe mich hinreißen lassen. Leider kann ich es nicht ungeschehen machen. Manche Postings wären wirklich besser in Privaten Nachrichten verfasst worden. Ich habe manche Aussagen zu nah an mich ran gelassen. Zu meiner Antwort an loammi möchte ich als Entschuldigung noch anmerken, dass wir erst kürzlich einen Flyer im Briefkasten hatten, der eine Ähnlichkeit mit der Begründung des Holokaust hatte. Ich will wirklich nicht andeuten, dass loammi ähnliche Ansichten vertritt wie diese "Partei" aber es hat mich doch sehr getroffen, es nochmal zu lesen.

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16. September 2014 um 20:26
In Antwort auf jalila_12234044


" Irgend etwas Höheres muss es ja geben"
Wieso muss es das geben?

Warum muss es was höheres geben?
Glaubst Du an die Evolutionstheorie?

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16. September 2014 um 20:28

Ima?
Hallo Birsanah2,
danke für Deine Antwort - wer ist ima und was bedeutet das Jenseits? Wie läuft Deine Beziehung zu Gott?

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16. September 2014 um 21:11

Danke, sternenfaenger36
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, mir so ausführlich zu erklären.
-Spannend, Dein Hintergrund: ich bin auch römisch-katholisch erzogen, habe aber die Kirche verlassen, weil ich finde, dass sie die Worte der Bibel verdreht. Sollte ich so was unterstützen?
-Findest Du nicht, Religion ist von Menschen gemacht? Und wenn der Mensch Sünder ist, dann kann ja Religion nicht das Wahre sein. Was hält Dich noch bei der katholischen Kirche, wenn Du es sowieso Heuchelei nennst?
-Du hast geschrieben, dass es nur einen Gott gibt, Der eben in jeder Religion anders heisst. Beten dann alle Denselben Gott an? --> Wie kann dies aber sein, wenn jede Religion das Wesen ihres Gottes anders beschreibt?:
z.B.:
-Die Bibel spricht von einem barmherzigen, liebevollen Vater als Gott, Der Jesus als Sühneopfer gegeben hat und Jesus hat gelehrt, niemals zum Schwert zu greifen sondern für die Feinde zu beten, wie Er's am Kreuz vorgemacht hat. Nach dem irdischen Ableben gibt es ein Gericht: Himmel für diejenigen, die das Sühneopfer angenommen haben und Hölle für diejenigen, die auf diese Versöhnung nicht eingegangen sind.
-Im Islam ist die Beziehung zu Gott distanzierter: man nennt Ihn nicht "Vater" und Er hat auch Seinen Sohn nicht geopfert. Mehr noch: Gott hat im Islam keinen Sohn. Aufrufe zum Mord der Ungläubigen (Heiliger Krieg) liest man auch immer wieder und Mohammed hat's vorbildlich gemacht.Nach dem Ableben wird solchen Märtyrern ein besonderer Ruhm im Paradies mit vielen Frauen versprochen.
-Im Buddhismus scheint es keinen Gott zu geben (meines Wissens); man versucht "eins zu werden mit dem Nirvana". Es kommt mir vor, als wolle man sich auflösen; sich vom Irdischen lösen ... ich weiss nicht mal, wohin man da "kommt"...
-Im Hinduismus gibt es Millionen von Göttern. Es gibt Götter des Zorns, Götter der Liebe etc. Es scheint keinen "Obergott" zu haben. Es ist wie eine parallele Welt zu unserer. Und man wird unzählige Male wiedergeboren - je nach Verdienst in schlechterer oder besserer Kaste. Die Menschen schlagen sich selbst, um den Göttern zu gefallen (Selbstkasteiung).
-Im Animismus gibt es gute und böse Geister. Eben die bösen Geister betet man durch Opfer an, um sie zu besänftigen.

Die Liste könnte unendlich lang sein. Meine Frage ist: wenn von diesen Religionen alle denselben Gott anbeten, dann kommt man doch in Konflikt?
-Der Gott der Christen fordert keine Werke, sondern Er tat das Werk, indem Er Seinen Sohn geopfert hat - um uns mit Sich selbst zu versöhnen.
-Der Gott des Islams fordert Werke zum Heil wie das Bekenntnis zum Islam, 5x am Tag beten, Pilgerreise nach Mekka, Ramadan einhalten und den Almosenzins geben. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man den Dschihad ausübt. Ausserdem werden im Paradies viele schöne Frauen versprochen (Sex) - dies ist mir aus anderen Hauptreligionen nicht bekannt (Sex ist doch fleischlich?)
-Der Gott des Buddhismus ... naja, existiert Er überhaupt? Ich komme da nicht ganz nach.. Was ist das Nirvana? Gibt es eine Gott-Person beim Buddhismus? Durch konzentrierte Meditation versucht man sich vom Fleischlichen zu lösen...
-Hinduismus: ganz viele Götter statt ein Gott. Werke werden gefordert (Selbstkasteiung), um "eine Stufe höher" zu kommen, um im nächsten Leben in besseren Kasten geboren zu werden.
-Animismus: ich frage mich, wen sie da anbeten? - direkt die bösen Geister durch Besänftigung von Opfern. Bei bösen Geistern muss ich an den Teufel und die Dämonen denken...

Nun; vielleicht kannst Du meinen Gedankengängen folgen? Ich kann den Gedanken, dass alle Menschen bzw. Religionen zu demselben Gott beten, nicht vereinbaren, weil das Wesen der jeweilgen Gottheit bzw. Götter nicht identisch ist.
Was mich interessieren würde:
Was denkst Du über das Wesen Gottes? Welchen Gott betest Du an und wieso hast Du Denjenigen "ausgewählt"? Hälst Du wirklich daran fest, dass alle Religionen Denselben Gott haben?

mfg, loammi1

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16. September 2014 um 21:32

Übersetzungsfehler in der Bibel und Unkenntnis?
Hi lissiletta,

wie kommst Du darauf, dass die Bibel voll von Übersetzungsfehlern ist und man nicht weiss, wer sie geschrieben hat und die Urschriften ungenau sind?
Ich muss zugeben, dies habe ich auch schon gehört und bin der Sache nachgegangen. Meine Recherche hat ergeben, dass kein antikes Dokument so zuverlässig ist wie die Bibel. Die ältesten biblischen Schriften gehen auf ca. 120 n.Chr. Dies sind vielleicht 20 Jahre, nachdem die letzten Briefe der Bibel geschrieben wurden - also nichts. Ausserdem gibt es über 20000 Manuskripte. Diese Fakten kann man mit anderen antiken Schriften vergleichen: z.B. "Ilias" von Homer. Jedoch ist hier das älteste gefundene Dokument nicht 20 Jahre von der letzten Schrift entfernt, sondern 800 Jahre. Von "Ilias" gibt es, verglichen zu den über 20000 biblischen Manuskripten, kaum Abschriften. Ausserdem belegen die über 20000 biblischen Manuskripte, dass die Übersetzung extrem gut gelungen ist: es gibt kaum Fehler. --> "Ilias" von Homer wird von den Wissenschaftlern als historisch belegt angesehen. Zweifeln sie an der Echtheit dieses Dokuments Homers nicht, so dürfen sie keineswegs an der Echheit und Seriösität der biblischen Schriften zweifeln, die ja rund 20000 mehr Abschriften hat und zwischen dem bisher ältesten biblischen Dokument und dem zuletzt geschriebenen biblischen Originaldokument lächerliche 20 Jahre liegen. - Nur so nebenbei: kein ernsthafter Geschichtswissenschaftler zweifelt an der Seriösität und historischen Echtheit der Bibel.

Ich denke, Dir wurde hier etwas in den Mund gelegt von Menschen, die sich nicht sehr auskennen. Man sollte Dinge nicht so schnell nachplappern, ohne sie selber geprüft zu haben. Die qualitativ hoch gradierte Erhaltung der biblischen Schrift ist bemerkenswert und verwunderlich. Es übersteigt jedes andere antike Dokument.

....Widersprüche? Welche Widerspruche hast Du in der Bibel gefunden?

PS: ja, die Geschichte (hier haben wir wieder die Historizität) ist voll von Mord und Gewalt. Dies bestätigt sich bei jeder Widerholung. Das Wort des HERRN ist eben kein Märchenbuch, sondern die geschichtliche Wahrheit

mfg, loammi1

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17. September 2014 um 13:49
In Antwort auf petula_12291157

Danke, sternenfaenger36
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, mir so ausführlich zu erklären.
-Spannend, Dein Hintergrund: ich bin auch römisch-katholisch erzogen, habe aber die Kirche verlassen, weil ich finde, dass sie die Worte der Bibel verdreht. Sollte ich so was unterstützen?
-Findest Du nicht, Religion ist von Menschen gemacht? Und wenn der Mensch Sünder ist, dann kann ja Religion nicht das Wahre sein. Was hält Dich noch bei der katholischen Kirche, wenn Du es sowieso Heuchelei nennst?
-Du hast geschrieben, dass es nur einen Gott gibt, Der eben in jeder Religion anders heisst. Beten dann alle Denselben Gott an? --> Wie kann dies aber sein, wenn jede Religion das Wesen ihres Gottes anders beschreibt?:
z.B.:
-Die Bibel spricht von einem barmherzigen, liebevollen Vater als Gott, Der Jesus als Sühneopfer gegeben hat und Jesus hat gelehrt, niemals zum Schwert zu greifen sondern für die Feinde zu beten, wie Er's am Kreuz vorgemacht hat. Nach dem irdischen Ableben gibt es ein Gericht: Himmel für diejenigen, die das Sühneopfer angenommen haben und Hölle für diejenigen, die auf diese Versöhnung nicht eingegangen sind.
-Im Islam ist die Beziehung zu Gott distanzierter: man nennt Ihn nicht "Vater" und Er hat auch Seinen Sohn nicht geopfert. Mehr noch: Gott hat im Islam keinen Sohn. Aufrufe zum Mord der Ungläubigen (Heiliger Krieg) liest man auch immer wieder und Mohammed hat's vorbildlich gemacht.Nach dem Ableben wird solchen Märtyrern ein besonderer Ruhm im Paradies mit vielen Frauen versprochen.
-Im Buddhismus scheint es keinen Gott zu geben (meines Wissens); man versucht "eins zu werden mit dem Nirvana". Es kommt mir vor, als wolle man sich auflösen; sich vom Irdischen lösen ... ich weiss nicht mal, wohin man da "kommt"...
-Im Hinduismus gibt es Millionen von Göttern. Es gibt Götter des Zorns, Götter der Liebe etc. Es scheint keinen "Obergott" zu haben. Es ist wie eine parallele Welt zu unserer. Und man wird unzählige Male wiedergeboren - je nach Verdienst in schlechterer oder besserer Kaste. Die Menschen schlagen sich selbst, um den Göttern zu gefallen (Selbstkasteiung).
-Im Animismus gibt es gute und böse Geister. Eben die bösen Geister betet man durch Opfer an, um sie zu besänftigen.

Die Liste könnte unendlich lang sein. Meine Frage ist: wenn von diesen Religionen alle denselben Gott anbeten, dann kommt man doch in Konflikt?
-Der Gott der Christen fordert keine Werke, sondern Er tat das Werk, indem Er Seinen Sohn geopfert hat - um uns mit Sich selbst zu versöhnen.
-Der Gott des Islams fordert Werke zum Heil wie das Bekenntnis zum Islam, 5x am Tag beten, Pilgerreise nach Mekka, Ramadan einhalten und den Almosenzins geben. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man den Dschihad ausübt. Ausserdem werden im Paradies viele schöne Frauen versprochen (Sex) - dies ist mir aus anderen Hauptreligionen nicht bekannt (Sex ist doch fleischlich?)
-Der Gott des Buddhismus ... naja, existiert Er überhaupt? Ich komme da nicht ganz nach.. Was ist das Nirvana? Gibt es eine Gott-Person beim Buddhismus? Durch konzentrierte Meditation versucht man sich vom Fleischlichen zu lösen...
-Hinduismus: ganz viele Götter statt ein Gott. Werke werden gefordert (Selbstkasteiung), um "eine Stufe höher" zu kommen, um im nächsten Leben in besseren Kasten geboren zu werden.
-Animismus: ich frage mich, wen sie da anbeten? - direkt die bösen Geister durch Besänftigung von Opfern. Bei bösen Geistern muss ich an den Teufel und die Dämonen denken...

Nun; vielleicht kannst Du meinen Gedankengängen folgen? Ich kann den Gedanken, dass alle Menschen bzw. Religionen zu demselben Gott beten, nicht vereinbaren, weil das Wesen der jeweilgen Gottheit bzw. Götter nicht identisch ist.
Was mich interessieren würde:
Was denkst Du über das Wesen Gottes? Welchen Gott betest Du an und wieso hast Du Denjenigen "ausgewählt"? Hälst Du wirklich daran fest, dass alle Religionen Denselben Gott haben?

mfg, loammi1

Hallo Loammi
Welche Religion ist die richtige? Ich fürchte wir erfahren das erst, wenn wir Tod sind. Aber müssen wir uns denn für eine entscheiden?
Ich halte es nicht mit Religionen. Ich glaube an Gott. Ob er Christ, Buddhist, Moslem, Hindu, Jude usw. ist, weiss ich nicht. Aber ich glaube auch nicht, dass es eine Rolle spielt. Es ist für mich nicht vorstellbar, dass er prüft, mit welchem Gebetbuch wir in die Kirche gelaufen sind oder wie oft wir es getan haben und in welche.
Ich glaube auch der Gott der Christen fordert Werke. Wir sollen unser Leben dem Gutsein widmen. Nicht nur passiv. Aus Saulus wurde Paulus. Er war sehr aktiv im Namen des Herrn.In der kath. Kirche gibt es ja viele Heilige. Sie alle wurden wegen ihrer Taten heilig gesprochen. Wenn wir nur Mutter Theresa mal als Beispiel nehmen, sie hat ihr Leben den Ärmsten in Indien gewidmet. Und es war ihr völlig egal, ob Christen oder Hindus. Aber sie hat aktiv versucht etwas für die Menschen zu tun. Ihr Leid zu mildern. (Ich weiss nicht warum Papst Johannes Paul II heilig gesprochen wurde, für mein Empfinden gehört er zu den schlechtesten Päpsten ever). Wie gesagt, ich bin keine Dienerin der Kirche, aber ich hoffe ich bin eine Gottes.
Die vielen Götter, die angebetet werden... Vielleicht steckt doch nur einer dahinter. Manche Religionen haben ihm einfach viele Namen gegeben. Vielleicht irren aber auch wir und wir haben für all diese Götter nur einen Namen. Aber ist das wirklich wichtig? Vielleicht ja, vielleicht nein.
Aber in den meißten Religionen ist die Kernaussage gleich, wir sollen ein Leben führen, das Gott (den Göttern) gefällt. Wir sollen nicht sündigen (gutes Karma sammeln). Bei den Christen kommt man in den Himmel. Bei den Buddhisten wird man solange wiedergeboren, bis man genug gutes Karma gesammelt hat, dass Buddha uns in sein Paradies/Nirwana lässt. wir endlich würdig sind.
Beim Koran bin ich mir nicht sicher, ob wirklich zum "heiligen Krieg" aufgerufen wird. Man kann Dschihat wohl auch mit starken Bemühungen übersetzen, m. M. nach was ganz anderes als das, was zur Zeit praktiziert und den Muslimen vorgemacht wird... Ich spreche nicht arabisch, ich weiss es nicht. Aber das Wort SelbstMORDattentäter spricht für mein Verständnis für sich. Will Allah das wirklich? Oder wollen nur ein paar Kriegstreiber, ihre Interpretation der Korans durchboxen?
Aber dann sind wir schon bei den Überlieferungen und Deutungen. Im neuen Testament fehlt angeblich ein Evangelium vom Maria Magdalena, das in Griechenland gefunden wurde. Maria Magdalena, die ja mit Jesus gelebt habt, weicht darin ziemlich von den uns bekannten Evangelien ab. Da heißt es, dass sie seine Frau war. Sie erzählt von Jesus, als Vater. Sie hatten Kinder. Die kath. Kirche streitet alles ab. Jesus verheiratet? Das Zölibat völlig sinnfrei? Eine Frau gleichberechtigt neben dem Sohn Gottes???
Mich hat das dazu gebracht, die Bibel als ein Buch mit Gleichnissen zu sehen. Jeder sollte sie damals verstehen. Arm oder Reich, gebildet oder ungebildet. Ich nehme sie nicht wörtlich, ich nehme keine Kirche/Religion ernst, wenn sie auf eine wörtliche Auslegung besteht. Angeblich liegen im Vatikan noch so viele Schriften, die außerhalb eines sehr engen Kreis der Kirche noch niemand gesehen hat, die die Bibel auf den Kopf stellen. Angeblich.
Unsereins kann es nicht beurteilen. Ich vermute, für jede Religion gilt ähnliches. Ich habe mir keine eigene Religion gebastelt. Ich bin Christin, glaube der Messias wurde gesandt. Aber ich nehme mir aus jeder Religion das dazu, was für mein Verständnis zu dem Gott passt, an den ich glaube. Und wer weiß, vielleicht ist es einfach so, dass wir dem Gott begegnen, den wir uns alle vorgestellt haben. Gott ist so allmächtig, warum soll er sich an eine einzige Form gebunden haben.
LG
Mandragora

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17. September 2014 um 16:52

Deine Frage ist nicht uninteressant
aber auch ich bin der Meinung, dass dir niemand eine zufriedenstellende Antwort geben kann.

Du wirst die Antwort alleine finden müssen, gehe häufiger außerhalb eines Gottesdienstes in die Kirche oder suche dir spirituelle Orte. Auch kannst du vielleicht einmal Urlaub in einem Kloster machen oder du pilgerst.

Ich persönlich finde, man muss Gott nicht kennenlernen. Man sollte immer so leben, dass man sich abends im Spiegel anschauen kann. Dabei sollte man sich aber nie verstellen, sondern so bleiben, wie man ist.

Ich bin nicht gläubig, glaube jedoch sehr an Schutzengel. Meine Schutzengel sind mein Hund und seit Februar auch mein Kater, die beiden haben zu Lebzeiten immer auf ihr Frauchen aufgepasst und werden es aus dem Regenbogenland weiterhin tun.


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20. September 2014 um 23:23

@ mandragora & @ sternenfaenger
Hi Mädels,

ist ja richtig spannend mit euch zu bloggen! Vielen Dank für eure ehrlichen Beiträge!
Ja, unsere Blogs sind ellenlang, darum versuche ich mich auch kurz zu fassen:

Ich verstehe eure Gedankengänge.
Opfer:
- das Opfern durch Dankbarkeit oder Verzicht auf etwas, um anderen zu helfen ist völlig mit der Bibel im Einklang; es wird in den Briefen des neuen Testaments erwähnt. Es steht z.B. geschrieben, dass ein "guter Gottesdienst Hilfe für Witwen & Arme" etc. ist. Mit dem kann ich völlig einhergehen, was ihr meint.
- freiwillige Opfer durch Verzicht auf etwas (z.B. Tierfleisch) hat auch keinen Widerspruch zur Bibel: es steht geschrieben, dass wir zur Freiheit berufen sind: wir dürfen essen, was wir wollen. Ich gehe davon aus, dass wir auch auf Nahrungsmittel verzichten dürfen, die wir nicht essen wollen (aus ethischen Gründen; hier gibt's keine Gesetze, denn Jesus sagte, dass "nicht das, was in den Mund geht, beschmutzt, sondern das, was aus dem Mund geht" - Er meint damit Fluchen etc.

Kurz zu den Schriften, die mandragora erwähnt hat: es gibt unzählige Apokryphen. Der Mensch versucht seit jeher Fälschungen zu machen. Da sind wir wieder beim Punkt des Bösen: wenn Gott uns Gutes durch die Bibel mitteilen will, versucht das Böse (hier: der Teufel) dies zu vereiteln. Ich glaube nicht, dass Jesus eine Frau und Kinder hatte. Ich nehme an diesem Punkt auch die katholischen Gesetze nicht ernst (weil sie eben nicht Gesetze Gottes sind, sondern einer von Menschen gemachten Religion): das Zölibat ist für mich wertlos. Steht doch in der Bibel, dass der Mann seine Familie verlassen soll, um mit der Frau eine Familie zu gründen - warum dann Zölibat? Auch steht, dass der Oberste der Gemeinde seine Kinder gut erziehen soll, denn wenn er jene nicht erziehen kann, wie sol er es mit der Gemeinde tun? - warum sollen dann Pfarrer unverheiratet sein? Hier stimmen die Worte Jesu überein, indem Er sagte, dass die Obersten den Menschen unnötige Lasten auferlegen.
Dass Du, sternenfaenger, bei den Katholiken bleiben willst, finde ich dennoch okay: sei ein Zeugnis! Und ja, Mutter Theresa hat genau das von Jesus geforderte Opfer bzw. Werk vollbracht: die Hilfe an den Ärmsten - wie viele Kirchengänger tun dies nicht!

Wo ich eure Punkte nicht verstehe:
einerseits sagt ihr Dinge, die auf einen persönlichen Gott zu führen sind. Andererseits wurden Dinge erwähnt wie "ist egal ob es jetzt Allah, Buddha ... ist" Dies geht nicht mit der Bibel einher, die Gott einen "eifersüchtigen Gott" nennt; besonder im Alten Testament klagt Gott die Leute an, dass sie sich nichtige Götterbilder aus Holz und Stein machen, die doch nicht helfen können. Auch die Religionen gehen nicht einher: während die Bibel von "nur 1x sterben, dann Gericht" spricht, wird man im Hinduismus bis in alle Ewigkeit wiedergeboren, so weit ich weiss. Nun, wenn man - nach der Bibel - salopp gesagt keine persönliche Beziehung zu Gott durch Jesus Christus hat, kommt man in die Hölle, weil man nicht im Frieden mit Gott lebt (weil wir alle Vergebung brauchen).
...wenn man dies betrachtet, will ich keineswegs erst nach meinem irdischen Ableben herausfinden, welche Religion die richtige ist.
Mir geht es vor allem darum, dass das Wesen Gottes in den Religionen verschieden ist. Und ja, diese Menschenopfer sind vor dem biblischen Gott ein Gräuel! Die bösen Geister besänftigen? Klingt für mich stark nach Teufelsanbetung, die sich unter diesem Deckmantel verkreicht. Wegen dem Dschihad: habe ich auch gehört, dass es auf die Übersetzung drauf ankommt, andererseits habe ich mit ehemaligen Islamisten gesprochen, die die Meinung der praktischen Kriegsführung bestätigen (sie haben Islamistik studiert). Ausserdem hat es Muhammed vorgemacht.

Wie dem auch sei; sternenfaenger, ich bin voll Deiner Meinung: es bleibt nichts anderes übrig als selber die Bibel zu studieren - betend. So Gott will, wird Er die Augen des Lesers öffnen und verstehen lassen...

Ganz liebe Grüsse euch beiden!
loammi

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20. September 2014 um 23:34

Alter und weisheit..
Hi lissiletta,
wenn du also "über ein halbes Jahrhundert" auf dem Buckel hast, hast Du bestimmt schon viele Erfahrungen gesammelt. Erfahrungen führen normalerweise zu Weisheit. Wenn Du aber sagst "wozu nachprüfen" sagst Du damit indirekt, dass Du die Bibel nicht kennst. Wenn Du aber die Bibel nicht kennst, was schreibst Du dann davon als würdest Du sie kennen? - und machst Dich noch lustig darüber.
Ja, da hast Du recht, die Bibel bestimmt nicht Dein irdisches Leben - offensichtlich nicht. Aber es wird Dein Ende bestimmen

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21. September 2014 um 0:07

Pilatus, Pharisäer und Jesus
falsch, lissiletta, die Juden drängten Pilatus, Jesus zu töten. Dies taten sie, weil ihr Gesetz es ihnen verbot, einfach Leute umzubringen. Siehe Matthäus 27:

Jesus vor Pilatus. Das Ende des Judas
1 Am Morgen aber fassten alle Hohenpriester und die Ältesten des Volkes den Beschluss über Jesus, ihn zu töten,
2 und sie banden ihn, führten ihn ab und überantworteten ihn dem Statthalter Pilatus.
3 Als Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass er zum Tode verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und Ältesten zurück
4 und sprach: Ich habe Unrecht getan, dass ich unschuldiges Blut verraten habe. Sie aber sprachen: Was geht uns das an? Da sieh du zu!
5 Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging fort und erhängte sich.
6 Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld.
7 Sie beschlossen aber, den Töpferacker davon zu kaufen zum Begräbnis für Fremde.
8 Daher heißt dieser Acker Blutacker bis auf den heutigen Tag.
9 Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht: Sie haben die dreißig Silberlinge genommen, den Preis für den Verkauften, der geschätzt wurde bei den Israeliten,
10 und sie haben das Geld für den Töpferacker gegeben, wie mir der Herr befohlen hat (Jeremia 32,9; Sacharja 11,12-13).
11 Jesus aber stand vor dem Statthalter; und der Statthalter fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Jesus aber sprach: Du sagst es.
12 Und als er von den Hohenpriestern und Ältesten verklagt wurde, antwortete er nichts.
13 Da sprach Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, wie hart sie dich verklagen?
14 Und er antwortete ihm nicht auf ein einziges Wort, sodass sich der Statthalter sehr verwunderte.
Jesu Verurteilung und Verspottung
15 Zum Fest aber hatte der Statthalter die Gewohnheit, dem Volk einen Gefangenen loszugeben, welchen sie wollten.
16 Sie hatten aber zu der Zeit einen berüchtigten Gefangenen, der hieß Jesus Barabbas.
17 Und als sie versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr? Wen soll ich euch losgeben, Jesus Barabbas oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei der Christus?
18 Denn er wusste, dass sie ihn aus Neid überantwortet hatten.
19 Und als er auf dem Richterstuhl saß, schickte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; denn ich habe heute viel erlitten im Traum um seinetwillen.
20 Aber die Hohenpriester und Ältesten überredeten das Volk, dass sie um Barabbas bitten, Jesus aber umbringen sollten.
21 Da fing der Statthalter an und sprach zu ihnen: Welchen wollt ihr? Wen von den beiden soll ich euch losgeben? Sie sprachen: Barabbas!
22 Pilatus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird, er sei der Christus? Sie sprachen alle: Lass ihn kreuzigen!
23 Er aber sagte: Was hat er denn Böses getan? Sie schrien aber noch mehr: Lass ihn kreuzigen!
24 Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern das Getümmel immer größer wurde, nahm er Wasser und wusch sich die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig an seinem Blut; seht ihr zu!
25 Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!
26 Da gab er ihnen Barabbas los, aber Jesus ließ er geißeln und überantwortete ihn, dass er gekreuzigt werde.
27 Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus mit sich in das Prätorium und sammelten die ganze Abteilung um ihn.
28 Und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an
29 und flochten eine Dornenkrone und setzten sie ihm aufs Haupt und gaben ihm ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Knie vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König!,
30 und spien ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt.

...wie Du siehst, fürchtete sich Pilatus sogar; er versuchte mit allen Mitteln, Jesus freizulassen. Zuletzt "wusch er seine Hände in Unschuld" - er wollte nichts damit zu tun haben, beute sich aber dem jüdischen Pöbel, aufgepeitscht durch die Pharisäer.

..zum Thema der Authentizität der Bibel sage ich nix mehr; habe ich schon vorher mehr als genug Zeilen geschrieben. Wenn Du es weder glauben noch selber nachprüfen willst, ist es Dein Problem: Du wirst dafür Rechenschaft abgeben müssen. (soviel zu Deiner Gottesfurcht; Gass du G-tt ohne "o" schreibst, wird Ihn wohl nicht so beeindrucken)

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21. September 2014 um 12:48

Verbohrt oder gläubig?
Hallo,

das was du verbohrt nennst, wird von anderen gläubig genannt. Ich persönlich finde es gut, wie loammi an ihrem Glauben festhält. Sie steht dazu, ohne missionieren zu wollen oder beleidigend oder abfällig zu werden. Sie ist fester in ihren Glauben verankert als ich. Und steht bravourös dafür ein. Hut ab. Auch ich persönlich stehe in meinem Glauben an Gott näher zur Bibel als zu den anderen Glaubens Schriften. Manche Dinge lassen sich belegen andere nicht. Aber das sind doch Kleinigkeiten im Verhältnis zu der Botschaft, die uns dort übermittelt wird. Und es gibt mittlerweile auch kath. Priester, die im hier und jetzt leben. Die stark im Glauben sind. Aber nicht jeden Katholiken Gottes Strafe an drohen nur weil man nicht buchstabengetreu das Kirchengesetz lebt. Es sind wenige, aber genau sie lassen mich nicht aus der Kirche austreten.

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10. Oktober 2014 um 0:59

Gott ist überalll
Hallo, ich bin neu hier, und ich finde die Themen sehr interessant. So auch deinen Beitrag. Dass es einen Gott gibt, daran glaub ich ganz fest. Ich bin römisch katholisch erzogen worden, aber ich trenne die Kirche ganz klar von Gott. Für mich ist Gott eine wundervolle Kraft, die pure Liebe und Barmherzigkeit. Ich sehe Gott als den Ursprung allen Lebens, und nicht nur das des Menschen. Gott ist die Liebe, und wo Liebe ist, ist auch Gott. Menschen die anderen helfen, und manchmal deshalb ihr eigenes Leben in Gefahr bringen, tragen das göttliche in sich. Speziell denk ich da an Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Ärzte ( in Krisengebieten), Polizisten usw. Aber auch jeder andere Mensch, der auf seine Mitmenschen achtet trägt diese Liebe in sich. Ich bete nicht jeden Tag, und doch spüre ich diese Kraft. Seit Jahren leide ich immer wieder unter Depressionen. Doch dann wenn es mir am schlechtesten geht, spreche ich mit Gott. Ich stelle ihm immer diesselben Fragen. Und wenn ich dann ganz still bin, und in mich gehe, dann finde ich so manche Antwort. Auch in mir steckt etwas göttliches, sowie es meiner Meinung nach in jedem Menschen steckt, ganz gleich welcher Religion man angehört. Ich hoffe das klingt jetzt hier all zu sehr nach Wanderpredigt, denn das ist nicht meine Absicht.

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10. Oktober 2014 um 1:43

Muss noch was hinzufügen
Ich möchte noch was zu meinem Beitrag hinzufügen. Ich glaube, dass jeder Mensch zu Gott finden kann, wenn das auch sein Wille ist. Deshalb finde ich es sehr schlimm, wenn die Kirche Menschen zu Gott " bekehren" will. Von der Kirche werden nicht an Gott glaubende als Heiden bezeichnet, und sind somit auch Sünder. So sehe ich das nicht. Denn Gottes Liebe ist grenzenlos, und vor ihm sind alle Menschen gleich. Für mich ist damit auch die Frage ob Gott ein Mann oder eine Frau ist, beantwortet. Denn ich glaube ( wissen tu ich es ja nicht) , dass Gott beides ist. Das hab ich mal einem Pfarrer gesagt, und der war so entsetzt, dass er mir Plasphämie unterstellte. Für ihn ist Gott eindeutig männlich. Da erkannte ich wieder, wo die Position der Frau in der Kirche ist. Wenn Gott die Frau als etwas teuflisches sehen würde, dann frag ich mich, warum ich in den dunkelsten Momenten meines Lebens, seine Liebe spüre. Wenn ich zu ihm sprach, kehrte bisher immer wieder neuer Lebensmut und Zuversicht ein. Ich spreche mit ihm auch wenn es mir gut geht. Ich danke ihm für die kleinen und großen Freuden des Lebens. Ich bin so dankbar um jeden schönen Augenblick den ich erleben durfte, weil es eben ein Geschenk Gottes ist.

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