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Wg mitbewohnerin stier nervt

20. Juni 2007 um 0:06

frage, liegt das an mir, oder an ihr?

weiss nicht, ob es etwas mit dem sternzeichen stier sein zu tun hat, ich glaube eigentlich fast dass nicht, aber vielleicht findet der ein oder andere ja doch eine erklärung für ihr verhalten, zur zeit geht meine wg mitbewohnerin mir nämlich doch ziemlich auf den wecker. sie ist eigentlich mehr eine untermieterin, da ich hauptmieterin der wohnung bin, und sie auch wesentlich weniger für ein kleineres zimmer bezahlt. ich habe das so gemacht, weil ich niemanden übervorteilen wollte, obwohl ich für das zimmer mehr hätte verlangen können. so bezahle ich eigentlich recht viel, aber das ist nicht das problem. das problem ist, dass sie sich, wie ich finde, sehr egoistisch verhält. sie bedient sich regelmäßig aus meinen vorräten, aber so, dass es möglichst nicht auffällt. also ein joghurt mal hier, ein stück kuchen dort. füllt mein teures öl in ihr salatöl um.
zum beispiel, ich mache ein neues nutella glas auf und esse einmal davon, nach zwei wochen will ich wieder davon nehmen und plötzlich ist fast die hälfte weg. und wenn das glas dann mit ihrer hilfe leer ist, kauft sie sich nicht ein neues, nein, sondern wartet, bis ich wieder ein neues gekauft habe und so weiter.
das ist mir schon fast peinlich, dass mich das nervt, und am anfang habe ich das auch irgendwie putzig gefunden. sie ist jünger, und ich bin eigentlich eher ein grosszügiger mensch. ich habe ihr auch zuerst gesagt, dass sie sich gerne von dem frischgemüse und dem Brot bedienen kann, weil ich meistens nicht alles alleine esse, (esse oft auswärts) aber komischerweise, das nimmt sie nicht. ich habe sie sogar danach noch zweimal zum essen eingeladen. nun frage ich mich, ob das alles nicht ein fehler war, denn ich glaube, dass sie ein wenig das gefühl hat, dass ich ein mensch bin mit dem man so etwas durchziehen kann. nach dem motto reicht man den kleinen finger nimmt sie die Hand.
letztens habe ich eine tüte suppe gesucht, die ich auf jeden fall gekauft hatte und als ich es nicht fand, habe ich sie in einem freundlichen ton gefragt, ob sie es vielleicht genommen habe. sie hat mich angelächelt und keck ins gesicht gelogen, und nein gesagt und vonwegen ich würde ja oft so etwas vergessen. da war ich schon ziemlich geschockt und verstimmt. ich frage mich, ist das irgendwie ein sicherheitsverhalten, dass stiere an den tag legen? ich glaube sie bekommt nicht so viel geld von ihren eltern. das ist auch nicht das problem, dass sie von meinen vorräten ist, ich muss dazu sagen, dass ich normalerweise grosszügiger bin und wenn ich wüsste, dass sie geldprobleme hat, würde ich für sie miteinkaufen. aber das ist es nicht. sie kauft sich den kühlschrank voll von sachen und isst zum beispiel mal in zwei drei tagen eine ganze tiefkühltorte alleine auf, ohne mir etwas anzubeiten. aber trotzdem nimmt sie von meinen sachen. ich habe schon in einer wg gewohnt, und da war es ein gegenseitiges nehmen und geben, kein problem, man nimmt sich ein joghurt, und beim nächsten einkauf bringt man eins wieder mit, aber bei ihr, sie legt zum beipiel das gebrauchte zeug so zurück, dass ich es nicht merken soll. ätzend! das komische ist auch, dass sie, wenn ich sie frage, ob sie mitessen möchte ablehnt. am nächsten tag ist natürlich die suppe etc. fast aufgegessen. natürlich nicht ganz, sonst würd ich es merken- also echt. sie war auch letztens in meinem zimmer und hat ihren kamm dort liegen gelassen. als ich es ihr zurückgab, hat sie sich kurz entschuldigt, mit einem lächeln, aber keine erklärung von wegen was sie in meinem zimmer zu suchen hatte oder dass es nicht mehr vorkommen wird etc. ich habe nur dazu gesagt, dass ich schon meine privatssphäre berücksichtigt haben möchte. ich bin aber fast jeden tag ausser haus von morgen bis abends und denke, dass sie schon ziemlich oft in meinem zimmer herumhockt. was auch nervt, ist, sie geht kaum aus dem Haus, den ganzen tag hockt sie in ihrem zimmer. kann ich einfach nicht verstehen. dazu kommt, dass wie in einer der teuersten wohngegend wohnen, wenn sie im zimmer bleibt, wäre es vielleicht besser an den randbezirk zu ziehen. ich glaube, sie weiss so gar nicht zu schätzen, dass sie ziemlich wenig miete bezahlt. letztens war sie für ein paar tage weg und hat mit werniger miete bezahlt, weil sie ja weniger nebenkosten verbraucht hat.
das seltsame ist, dass sie sonst ein ziemlich nettes mädchen ist.
ich behaupte mal frech, dass stiere einen ziemlich materialistischen zug haben, und gerne, um der sicherheit willen, mal den anderen was wegnimmt. als idealischtischer wassermann kann ich so ein verhalten jedenfalls überhaupt nicht ab. ich muss dazu sagen, dass ich ziemlich nachgiebig bin und frage mich, ob ich das irgend wie mit meinem verhalten heraufbeschwört habe, bin für jede antwort dankbar, auch wenn das jetzt nichts weltbewegendes ist. (ist ja schon fast unter meiner würde) was rät ihr, wie ich mit dieser sache klarkommen soll? einfach lockerer sehen. ist ja nicht, dass ich dadurch wirklich arm werde.
LG fragende




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20. Juni 2007 um 10:11

Ist vermutlich ein grundsätzliches Problem
Also ich bin auch Stier und finde, dass dies nichts mit dem Sternzeichen zu tun hat. Stiere sind sehr großzügig und würden nie was nehmen was ihnen nicht gehört. Im Gegenteil - ein Stier hat das Bedürfnis und Freude daran - andere zu beschenken und will so viel wie möglich Harmonie schaffen. Ich kenne sehr, sehr viele Stiere und keiner ist so. Finde das schon etwas komisch...

Vielleicht hat es mit dem AC zu tun?
Welchen hat sie?

Kann aber auch sein, dass in ihrer Erziehung was schief gelaufen ist. Für mich hat deine Beschreibung mit Anstand zu tun. Einfach zu wissen was sich gehört und was nicht wird meist vom Elternhaus vorgegeben.

Sorry, mehr kann ich dir dazu nicht sagen.
Trotzdem ein kleiner Tipp von mir:
Schmeiss sie raus - Leute die einen nur ausnutzen sollte man möglichst schnell aussortieren.

Wünsche dir alles Gute!


PS. Das "materialistische" der Stiere hat nichts mit ausnutzen und stehlen zu tun - sondern bezieht sich immer auf den Wunsch nach dem eigenen Häuschen im grünen. Das hat einen Wert für einen Stier. Dabei ist es ihm völlig egal, welches Auto er fährt




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25. Juli 2007 um 12:45
In Antwort auf lene_12698877

Ist vermutlich ein grundsätzliches Problem
Also ich bin auch Stier und finde, dass dies nichts mit dem Sternzeichen zu tun hat. Stiere sind sehr großzügig und würden nie was nehmen was ihnen nicht gehört. Im Gegenteil - ein Stier hat das Bedürfnis und Freude daran - andere zu beschenken und will so viel wie möglich Harmonie schaffen. Ich kenne sehr, sehr viele Stiere und keiner ist so. Finde das schon etwas komisch...

Vielleicht hat es mit dem AC zu tun?
Welchen hat sie?

Kann aber auch sein, dass in ihrer Erziehung was schief gelaufen ist. Für mich hat deine Beschreibung mit Anstand zu tun. Einfach zu wissen was sich gehört und was nicht wird meist vom Elternhaus vorgegeben.

Sorry, mehr kann ich dir dazu nicht sagen.
Trotzdem ein kleiner Tipp von mir:
Schmeiss sie raus - Leute die einen nur ausnutzen sollte man möglichst schnell aussortieren.

Wünsche dir alles Gute!


PS. Das "materialistische" der Stiere hat nichts mit ausnutzen und stehlen zu tun - sondern bezieht sich immer auf den Wunsch nach dem eigenen Häuschen im grünen. Das hat einen Wert für einen Stier. Dabei ist es ihm völlig egal, welches Auto er fährt




Irgendwie typisch...
Sicher schlagen im wg-fähigen Alter noch Erziehungseinflüsse und unfertige Abnabelungsprozesse von elterlichen Vorstellungen durch. Dennoch: diese Mitbewohnerin ist eine junge Erwachsene und für ihr eigenes Verhalten selbst verantwortlich, das lässt sich weder auf die Eltern, noch auf das Sternzeichen schieben.

Allerdings habe ich bei Stieren auch eine Neigung bemerkt, sich alles "anzueignen", was nicht niet- und nagelfest ist. Die differenzierteren Charaktere machen das sehr subtil, einfach strukturierte Menschen reissen dann eben mal das Nutellaglas plump an sich. Auch die Privatsphäre wird von vielen Stieren missachtet, weil sie in ihrer extremen Egozentrik oft nicht verstehen, wo ihre Grenzen aufhören bzw. die anderer Menschen beginnen.

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