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Wie verarbeiten Männer eine Trennung?

20. September 2010 um 12:42 Letzte Antwort: 20. September 2010 um 23:27

Diese Frage habe ich mir schon sehr oft gestellt und mir einige Gedanken darüber gemacht. Ich habe auch einige Erfahrungen dazu gesammelt.

Sehr oft wird hier im gesamten Astroforum die Frage gestellt: Wie geht dieses oder jenes SZ mit einer Trennung um? Ich denke, daß hat weniger was mit dem SZ zu tun, als mit der Tatsache, daß Männer ANDERS mit einer Trennung umgehen, als Frauen.

Für mich gibt es drei "Phasen", die Mann wie Frau nach der Trennung durchlebt.

Phase 1: Schock
Phase 2: Trauer
Phase 3: Wut

Das gilt nur, wenn man verlassen wurde (auch weniger bei einem Todesfall). Derjenige Partner, der jemanden verläßt, hat sich schon vor der eigentlichen Trennung innerlich vom Partner verabschiedet.

Meiner Erfahrung nach erleben Frauen die Trauerphase am längsten und intensivsten. Männer hingegen kommen aus der Schockphase schwerer heraus und in die Trauerphase hinein. Das liegt wohl daran, daß Mann sich gerne ablenkt, sich in die Arbeit stürzt, eine neue Frau sucht oder auf die Piste geht. Männer können schlechter mit ihren Gefühlen umgehen bzw sie zeigen. Dabei sieht es im Inneren eines Mannes ganz anders aus, als sie sich nach außen geben. Sie können sie auch nicht so richtig in Worte fassen, weshalb oft Männer entweder nichts sagen oder sich bei dem Thema abkapseln und kühl und aggressiv erscheinen.

Oftmals dauert die Wutphase bei einem Mann extrem lange. Männer können damit leichter umgehen, als mit der Trauerphase. Bei Frauen ist die Wutphase der Abschluß, danach fühlen sie sich regelrecht befreit. Meine Beobachtung war bisher, daß Männer zwischen der Wut- und der Trauerphase hin und her taumeln. Mal sind sie auf die Ex wütend, dann trauern und leiden sie wieder ein paar Tage, um dann wieder wütend zu sein.

Aber jede der Phasen muß für sich allein gelebt werden, um einen Abschluß zu finden. Diese Zeit nehmen sich Männer recht selten. Wo eine Frau meist ca 1 Jahr braucht, um sich wieder neu zu verlieben, sind viele Männer bereits nach wenigen Monaten (2-3) wieder "bereit", sich neu verlieben zu wollen. Dabei stellen sie dann fest, daß sie eben noch nicht soweit sind, da "...noch zu viel emotionaler Müll" vorhanden ist.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Interessant wäre auch mal, ob die verschiedenen SZ auch unterschiedlich Trennungen erleben.

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20. September 2010 um 14:06

Hallo
bei mir ist das so das ich mich bis jetzt immer von meinem partner getrennt habe. ich habe das dann so in mir verarbeite das es nach außen hin kaum sichtbar war.ich habe also schon oder noch alles mit mir ausgemacht oder,mit meiner besten freundin darüber gespochen,und da die wut die trauer gelassen und verarbeitet. bis zu dem tag als ich dann ohne ein wort gegangen bin, ende aus und punkt. wie es meinem gegenüber danach ging war mir egal und es gab dann auch kein zurück. von wegen freundschaft und so. naja ich aber auch schon von einer gerade beendeten beziehung,DIE ich ja dann schon emotional länger abgeschlossen habe in die nächste übergegangen.

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20. September 2010 um 14:39


Also bei mir war es so, dass ich auch erst geschockt war und immer und immer wieder versucht hatte es zu verstehen.

Danach habe ich aber Wut verspürt auf den Ex und am Ende kam die Trauer.

Wobei auch ich zwischen purer Wutphase und reiner Trauerphase eine zeitlang hin und her geplendelt bin -also Wut/Trauer usw.- bis am Ende dann nur noch Trauer da war.

Das mit dem Jahr kann ich auch bestätigen gilt bei mir aber nicht nur bei verlassen werden sondern auch wenn ich die Beziehung beendet hatte.
Ich brauchte insgesamt immer mind. 1 Jahr um alles abzuschließen zu können und offen für einen anderen Menschen zu sein.

Bei Männern denke ich ist es schon so, dass sie sich nicht ganz so mit allem auseinander setzen sonder lieber sich selber nach kurzer Zeit sagen - "ach wat sollst ...."

Und auch da denke ich bzw. so wie ich es von verlassenen Männern mitbekommen habe ist der Ablauf von dir schwarzesonne gut beschrieben.

Schock und darauf folgt ein Wechsel von Wut und Trauer der irgendwann mit "Rutsch mir mal den Buckel runter..." endet.

fischli68

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20. September 2010 um 23:27
In Antwort auf piera_12037441


Also bei mir war es so, dass ich auch erst geschockt war und immer und immer wieder versucht hatte es zu verstehen.

Danach habe ich aber Wut verspürt auf den Ex und am Ende kam die Trauer.

Wobei auch ich zwischen purer Wutphase und reiner Trauerphase eine zeitlang hin und her geplendelt bin -also Wut/Trauer usw.- bis am Ende dann nur noch Trauer da war.

Das mit dem Jahr kann ich auch bestätigen gilt bei mir aber nicht nur bei verlassen werden sondern auch wenn ich die Beziehung beendet hatte.
Ich brauchte insgesamt immer mind. 1 Jahr um alles abzuschließen zu können und offen für einen anderen Menschen zu sein.

Bei Männern denke ich ist es schon so, dass sie sich nicht ganz so mit allem auseinander setzen sonder lieber sich selber nach kurzer Zeit sagen - "ach wat sollst ...."

Und auch da denke ich bzw. so wie ich es von verlassenen Männern mitbekommen habe ist der Ablauf von dir schwarzesonne gut beschrieben.

Schock und darauf folgt ein Wechsel von Wut und Trauer der irgendwann mit "Rutsch mir mal den Buckel runter..." endet.

fischli68

Natürlich...
ist die Trauer- und Wutphase auch bei Frauen fließend und nicht abrupt. Ich habe aber beobachtet, daß Männer sehr lange meinen, wütend auf die Ex zu sein....nach dem Motto: DU hast mich verlassen...oder...DU bist fremdgegangen/hast dich nicht mehr um mich gekümmert?! WUT...verletzte Liebe! Männer gehen an die Trennung anders heran und brauchen im Endeffekt länger, als eine Frau. Weil sie eben die reine Trauerphase überspringen. Dabei ist es egal, ob sie selbst Schluß machen oder von der Trennung "überrascht" werden.

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